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Wer von euch war bei der Bundeswehr?

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Wurde vor einem guten halben jahr gemustert.

Der arzt dort meinte sie hätten in den letzten tagen fast jeden eingezogen und da ich ja noch die schule fertig machen muss und danach eventuell noch studiere, meinte er einfach ich könnte wieder nachhause fahren.
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War ehrlich gesagt ziemlich überrascht, dass das ganze so "larifari" ablief. Hab nichtmal 15 minuten auf dem kreiswehrersatzamt verbracht, wurde nichtmal gefragt, ob ich zum bund will oder doch lieber verweigere.

Jetzt bin ich ausgemustert und muss gar nichts machen.
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Auch ich habe gedient, bzw nach der Grundausbildung als gelernter Koch zuerst in der Küche und später dann als Ordananz im Offzheim nen lockeren Job gehabt.

1.10-31.12 86 Ausbildung in Hermeskeil

1.1.87-30.4.87 Koch bei den Feldjägern in ZW

1.5-23.12.87 Offzheim ZW
 
Also ich war auch beim Bund, und zwar von 79-81. War Zeitsoldat und Reserveoffiziersanwärter. Stationiert in Speyer, Koblenz und München. Ich war damals überzeugt, das Richtige zu tun. Die Offiziersausbildung war insbesondere in Bezug auf Menschenführung, aber auch Selbsterfahrung absolut top. Hiervon profitiere ich auch heute noch. Ich bin mir allerdings sicher, dass ich mich unter den heutigen Bedingungen nicht noch einmal als SaZ verpflichten würde, weil ich dann in Gefahr liefe, auch Auslandseinsätze fahren zu müssen. An sich eine vollkommen normal Sache für eine Armee eines souveränen Staates mit entsprechenden Bündnisverpflichtungen. Allerdings bin ich der Auffassung, dass nicht überall, wo sich z. Zt. deutsche Soldaten aufhalten, diese auch wirklich etwas zu suchen haben. Insoweit könnte ich heute nicht mehr zu 100% hinter dieser Sache stehen.



Ich habe während meiner Dienstzeit viel - meist positive - Lebenserfahrung gesammelt, die ich wahrscheinlich auf andere Weise so nicht gesammelt hätte. Auch die oft zitierte Sauferei habe ich so nicht erlebt. Wer nicht schon vorher gesoffen hat, hat es auch nicht unbedingt erst beim Bund gelernt. Leerlaufphasen, Langeweile und unsinnige Dienste habe ich auch erlebt, aber eben nicht in größerem Maße als an anderen Arbeitsplätzen oder Dienststellen.
 
:-)Bundeswehr was iss das?

Ich wurde zwar 1983 als Tauglich (T2) gemustert aber seit dem hab ich von dem Verein nix mehr gehört.
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War auch dabei. Oh Mann, is das schon so lange her!?

Nachdem der FCK 98 Meister wurde hab ich mich im Freudentaumel entschieden nicht zu verweigern.

Bin dann in der 1./263. Fallschirmjägerbataillon Zweibrücken gelandet.

Hab damals viel geflucht, möchte die Zeit aber nicht missen!
 
@rmpa:



naja, dafür wissen wir jetzt ja warum die portugisische marine keine schiffe mehr hat..
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Naja, habe ja angemerkt, dass das deutlich überspitzt dargestellt war. Natürlich gibt es überall solche und solche, wenn man sich aber mal den Anfang des Threads durchliest, dann sind die tollen Erlebnisse beim Bund doch vor allem mit Abenteuer und Alkohol verbunden... oder etwa nicht?



Aus meinem Jahrgang kenne ich keinen, der wirklich etwas sinnvolles während seiner BW Zeit getan hat. Die meisten haben nach der GA nur noch Playstation gespielt und nachts gesoffen... das waren die Erfahrungen, die sie mitgenommen haben.Ab und zu nochmal ins Gelände... Da war die Quote derjenigen, die im Zivildienst etwas sinnvolles gemacht haben doch wesentlich höher.



Wie hoch ist eigentlich die Quote derjenigen, die während der Dienstpflicht ins Ausland gehen im Zusammenhang mit Verpflichtungen. Also wieviele die im Auslandseinsatz waren verpflichten sich danach? Das wäre in dem Zusammenhang schon recht informativ.



Werde nie den Blick des Offiziers vergessen als er mir voller Stolz mitteilte, dass ich mit 1 gemustert wurde und eigentlich alles ausser U Boot (zu groß) machen könnte, bis sein Blick auf meine Verweigerung fiel... (Also von wegen ich hätte niemals ne Kaserne von innen gesehen
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, war sogar mal ne Woche mit der Schule für ein Rollenspiel einkaserniert!)



Wie gesagt war ein wenig überspitzt ausgedrückt und eigentlich eine Reaktion auf den Eingangspost, der es sehr schade findet, dass sich viele um diese "Erfahrung" "drücken"...
 
Naja, habe ja angemerkt, dass das deutlich überspitzt dargestellt war. Natürlich gibt es überall solche und solche, wenn man sich aber mal den Anfang des Threads durchliest, dann sind die tollen Erlebnisse beim Bund doch vor allem mit Abenteuer und Alkohol verbunden... oder etwa nicht?


Aus meinem Jahrgang kenne ich keinen, der wirklich etwas sinnvolles während seiner BW Zeit getan hat. Die meisten haben nach der GA nur noch Playstation gespielt und nachts gesoffen... das waren die Erfahrungen, die sie mitgenommen haben.Ab und zu nochmal ins Gelände... Da war die Quote derjenigen, die im Zivildienst etwas sinnvolles gemacht haben doch wesentlich höher.



Wie hoch ist eigentlich die Quote derjenigen, die während der Dienstpflicht ins Ausland gehen im Zusammenhang mit Verpflichtungen. Also wieviele die im Auslandseinsatz waren verpflichten sich danach? Das wäre in dem Zusammenhang schon recht informativ.



Werde nie den Blick des Offiziers vergessen als er mir voller Stolz mitteilte, dass ich mit 1 gemustert wurde und eigentlich alles ausser U Boot (zu groß) machen könnte, bis sein Blick auf meine Verweigerung fiel... (Also von wegen ich hätte niemals ne Kaserne von innen gesehen
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, war sogar mal ne Woche mit der Schule für ein Rollenspiel einkaserniert!)



Wie gesagt war ein wenig überspitzt ausgedrückt und eigentlich eine Reaktion auf den Eingangspost, der es sehr schade findet, dass sich viele um diese "Erfahrung" "drücken"...




Naja, in dem zusammenhang wäre es halt mal interessant zu lesen was Du unter sinnvoll verstehst beim Bund... Nein, ich habe in meiner Zeit beim Bund kein Angriff auf Deutschland abgewehrt und nein, ich habe keinem unterdrückten Land die Freiheit wiedergebracht, insofern ist es nunmal auch sehr schwer zu sagen, ich war beim Bund und es war sinnvoll...Vor allem nicht als W10er.



Natürlich sind da viele Arbeiten als Zivi in Krankenhäusern, Kindergärten etc. sinnvoller, aber die Frage stellte sich halt erstmla auch nicht. Für mich war der Dienst da und schneller fertig als wenn ich Zivi gemacht hätte. Insofern war es auch härter als die meisten meine Zivi Freunde aus der Schule die zuhause waren, 1/3 Arbeitszeit hatten und mehr verdient hatten als ich. Sinnvolleres als ich hatten die aber auch nicht gemacht...



Jedem das seine, ich möchte meine Zeit beim Bund jedenfalls auch nicht missen! Auch wenn ich durchgehend geflucht habe...



Und ja, Abenteuer hatte ich auch gehabt (MG schiessen ist zwar nicht sinnvoll, macht aber Spaß...
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) und gesoffen wurde auch kräftig!
 
Naja, habe ja angemerkt, dass das deutlich überspitzt dargestellt war. Natürlich gibt es überall solche und solche, wenn man sich aber mal den Anfang des Threads durchliest, dann sind die tollen Erlebnisse beim Bund doch vor allem mit Abenteuer und Alkohol verbunden... oder etwa nicht?


Aus meinem Jahrgang kenne ich keinen, der wirklich etwas sinnvolles während seiner BW Zeit getan hat. Die meisten haben nach der GA nur noch Playstation gespielt und nachts gesoffen... das waren die Erfahrungen, die sie mitgenommen haben.Ab und zu nochmal ins Gelände... Da war die Quote derjenigen, die im Zivildienst etwas sinnvolles gemacht haben doch wesentlich höher.



Wie hoch ist eigentlich die Quote derjenigen, die während der Dienstpflicht ins Ausland gehen im Zusammenhang mit Verpflichtungen. Also wieviele die im Auslandseinsatz waren verpflichten sich danach? Das wäre in dem Zusammenhang schon recht informativ.



Werde nie den Blick des Offiziers vergessen als er mir voller Stolz mitteilte, dass ich mit 1 gemustert wurde und eigentlich alles ausser U Boot (zu groß) machen könnte, bis sein Blick auf meine Verweigerung fiel... (Also von wegen ich hätte niemals ne Kaserne von innen gesehen
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, war sogar mal ne Woche mit der Schule für ein Rollenspiel einkaserniert!)



Wie gesagt war ein wenig überspitzt ausgedrückt und eigentlich eine Reaktion auf den Eingangspost, der es sehr schade findet, dass sich viele um diese "Erfahrung" "drücken"...


Ich spreche jetzt mal auch meinen Erfahrungen, die ich in den letzten Jahren beim Bund gesammelt habe. Ich gebe Dir insofern Recht, dass es solche und solche gibt - das will ich auch gar nicht abstreiten. Im Gegensatz zu Dir beziehe ich das aber her auf die Einheit, in der man untergebracht ist. Mit Sicherheit ist die Wehrdienstzeit in einer "kämpfenden Einheit" mit unter etwas stupide, da die Aspekte der Ausbildung dann doch die allgemeinen Vorurteile wiedergeben - nämlich das sog. "Abenteuer" und nach Dienst ggf. "den Schädel wegknallen", weil man den ganzen Tag verbal auf die Fresse bekommen hat. Dass das nun nicht jedermans Geschmack ist, ist keine Frage.



Was aber viele vielleicht verkennen ist die Tatsache das die BW nicht nur aus "sinnlosen durch den Wald robben" besteht. Dieser Berufszweig bedient so ziemlich alle Felder, die Du auch in der freien Wirtschaft findest - egal ob es nun eben Kaufmänner oder Handwerker sind. Ich bin in meinen ganzen Jahren bei der BW vielleicht 3 oder 4 mal durch den Wald gerobbt - und das auch nur während der AGA oder weiterführenden militärischen Ausbildung. Ansonsten stehe ich jeden Morgen normal auf, fahre zum Dienst und mach meine Arbeit und nach Dienst fahre ich wieder nach Hause. Das einzige was mich von einem "normalen" Arbeitnehmer unterscheidet ist die Tatsache das ich mir morgens keine Gedanken machen muss was ich anziehe.



"O.k., Du bist ja auch kein Wehrpflichtiger." wirst Du Dir denken. Stimmt, aber ich habe jeden Tag mit Wehrpflichtigen zu tun und das über Jahre hinweg. Und bis dato ist mir noch keiner über den Weg gelaufen, der diese 6Monate, nach der AGA irgendwie bereut hat. Und ich denke schon das ich mich auf diese Meinungen verlassen kann. Ebenso habe ich auch Wehrpflichtige gehabt die anschließend entweder freiwillig ihren Wehrdienst verlängert haben, oder direkt Zeitsoldat geworden sind. Diese 9 Monate Wehrdienst kann sich zum Großteil jeder Wehrpflichtige selber gestalten - wenn er sich Abends die Rübe wegknallt, dann soll er das machen. Ich gehe aber mal davon aus das er das zu Hause auch machen würde. Klar, kann man dazu verleitet werden, wenn man mit mehreren Leuten auf einer Stube sitzt das man sich "wegschädelt". Aber das ist meines Erachtens kein Problem der BW, sondern ein persönliches Problem. Wenn man denn dann schon als Erwachsener behandelt werden möchte, dann kann ich auch verlangen das man sich so benimmt und weiß wo seine Grenzen sind. Denn die Konsequenzen, wenn ich besoffen zum Dienst komme, sind die gleichen - als wenn ich mir zu Hause mit Freunden die Rübe zuhaue und am nächsten Tag zur Arbeit gehe.



Und bzg. Deiner Frage mit dem Auslandseinsätzen, die kann man so nicht beantworten, denn ein normaler Wehrpflichtiger wird nicht in den Auslandseinsatz geschickt. Wenn, dann kommt erst die Verpflichtung - und dann der Auslandseinsatz. Wenn man möchte kann man aber den Wunsch, ins Ausland zu gehen, auch als Wehrpflichtiger äußern. Im Normalfall muss man sich aber schon verpflichtet haben.
 
Da ich selber 8 Jahre in einer "kämpfenden Einheit" war, kann ich auch einiges dazu sagen.

Es ist richtig, dass es viele Truppengattung in der BW gibt, da läuft es ab wie im zivilen Leben auch, nur das Uniformen getragen werden, z.B. in der Instandsetzung , im Stabsdienst, im Sanitätsdienst, etc.....

Bei der kämpfenden Truppe hängt es viel vom Führungstil ab.

Bei uns am Standort gab es rießige Unterschiede zwischen den einzelnen Kompanien.

Zum Glück hatten wir immer einen guten Kompaniechef und Leerlaufzeiten waren sehr selten. Man muß die Jungs beschäftigen und sie bei Laune halten, Möglichkeiten gibt es da genug.

Und das Vorurteil mit dem Saufen....,

na klar wird auch ab und zu getrunken, ist normal wenn viele junge Männer abends zusammen hocken. Die Zivis fahren ja nach erledigter Arbeit nach Hause und ziehen wahrscheinlich mit ihren Kumpels los, wer weiß...
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In der Grundausbildung gab es Zapfenstreich, da war nicht viel mit wegschießen und nach der "Grundi" sind viele Soldaten als Heimschläfer nach dem Dienst nach Hause gefahren.

Aber es sind halt typische Vorurteile, das gammeln und saufen.

Sicherlich gibt es diese Fälle, aber sie lassen sich nicht verallgemeinern!
 
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Aber es sind halt typische Vorurteile, das gammeln und saufen.

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ich hatte es weiter oben schon geschrieben ... jedem das seine ... aber zum thema "grundwehrdienst vs. auslandseinsatz" muss ich doch noch einen satz loswerden ... entweder, ich entscheide mich fuer die bundeswehr (dann darf es fuer mich auch keine frage sein, ob ich bspw. nach afghanistan gehe ...) oder ich entscheide mich dagegen ... als kdv'ler mussten wir begruenden warum man nicht zur bw wollte ... ich wuerde es aus gruenden der fairness begruessen, wenn die jungs vor dem gang zur bw begruenden muessten, warum sie da hin wollen ... und wenn dann bei der mehrheit steht, dass sie die kameradschaft und das gemeinsame zeltlager ganz toll finden, dann sollte man ihnen vorab vlt. mal erklaeren, was die eigentliche originaere aufgabe einer armee ist ... mit der waffe in der hand fuer das vaterland dienen ... denn sandsaecke schleppen bei hochwasser koennte bei entsprechender finanzieller ausstattung auch das thw ...
 
Als W9er gehst du zur BW um für die "Verteitigung des Vaterlandes" ausgebildet zu werden!

So doof wie sich das auch anhört!

Nach den 9 Monaten kannst du dann auch im "Ernstfall" zum Dienst als Reservist herangezogen werden.

Diejenigen, die ins Ausland gehen, sind alles freiwillig länger Dienende. Sie müssen sich freiwillig länger verpflichten und damit sie gehen dürfen.

Als normaler Grundwehrdienstleistender geht man nicht ins Ausland.

Ich bin zwar seit 5 Jahren raus, aber da dürfte sich nichts geändert haben, wenn ja, dann berichtigt mich!
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Als Zeit- oder Berufssoldat ist das was anderes, man unterschreibt und dann gibt es keine Wahl mehr.

Kommt der Marschbefehl, dann sitzt du im Flieger!(Ausnahme: irgendwelche Härtefälle)
 
Ich hatte mich auch auf 2 Jahre Party eingestellt und war dann ziemlich überrascht als es nicht so kam...
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War ne harte zeit - aber auch sehr lehrreich was disziplin, Demut ( Humanitärer einsatz in Afrika, teilweise Djibóuti) & Ordnung.

Hab im schlechten gestartet und bin im guten gegangen - war ne geile zeit die ich nicht missen möchte.

Verweigern kam für mich nicht in Frage da ich doch denke dass ein Mann einmal in seinem Leben für sein Land dienen sollte ( ja, der Pathos ...
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)

Da es bei uns sowas wie zivil dienst nicht gab hab ich mich eben fürs Militär entschieden - wobei ich nicht denke dass ich mich für eine soziale Einrichtung begeistern könnte, da hab ich respekt vor den Menschen die es tun und es auch durchziehen.
 
War auch beim Bund 2000/2001 und werd die Zeit net vermissen. War 12 Monate dabei und hab gute aber auch schlechte Erfahrungen gemacht. Die guten Seiten überwiegen aber.



War in ner Luftwaffensicherungsstaffel und wir waren ein toller Haufen!
 
Meine Erfahrung bei der BW.

Ich war 1982/83 in Daun (Eifel) als Horchfunker stationiert. 3 Monate Grundausbildung und anschl. 3 Monate Spezialausbildung. Meinen Schlafsack musste ich nie benutzen, die Rekrutenprüfung fand wegen Regen auf dem Speicher statt, trotzdem habe ich diesen Laden gehasst. Diese ganzen Popeluffze, haben sich einen darauf abgewixt 10 Minuten eine Bartstoppel zu suchen. Oder diese vielen Naziidioten. Ernstgemeinete Aussage eines Schichtführers: „Im Kriegsfall würde ich einen verbündeten Neger niederschlagen, selbst an die Flagg gehen und die Russen und DDR’ler niedermetzeln“. Oder der Ausbilder, welcher einen Funker mit Kreislaufproblemen bei einem 20km-Marsch mit der Gummivotze voraus laufen lies. Könnte mir heute noch in den Arsch beissen, dass ich nicht eingeschritten bin. Oder der nette Alarmzug. Mit einem Sparten muss man eine von außen bewachte Kaserne ihnen vor sich selbst beschützen. Haben dann auch mal durchgedreht und unser Zimmer zu unseren Lieblingsgruppen Extrabreit und Fehlfarben zertrümmert. Ging zum Glück nix entscheidenens kaputt und wir kamen noch mal davon. Das einzig gute war die Kameradschaft. Mit neun Mann aus ganz Deutschland in einem Zimmer, aber wir hielten zusammen wie Pech und Schwefel. Richtig saufen habe ich dort gelernt. Die Zettis waren eh fast alle Alkis. Ob das heute anders ist ???
 
Diejenigen, die ins Ausland gehen, sind alles freiwillig länger Dienende. Sie müssen sich freiwillig länger verpflichten und damit sie gehen dürfen.

Als normaler Grundwehrdienstleistender geht man nicht ins Ausland.

Ich bin zwar seit 5 Jahren raus, aber da dürfte sich nichts geändert haben, wenn ja, dann berichtigt mich!
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Also es wurde ja jetzt schon ein paarmal geschrieben, dass auch Wehrpflichtige an diesen Einsätzen, freiwillig teilnehmen können, ob dies tatsächlich eine Verpflichtung auf Zeit nach sich zieht, kann ich nicht beurteilen, bin zu lange raus, wäre aber meiner Meinung nach logisch, da nach einer Grundausbildung + Spezialausbildung von ca 6 Monaten nur eine 3 monatige Restzeit zur Verfügung stünde, also bei einem 4 - 6 monatigen Auslandseinsatz nicht machbar.

Bei mir war das damals nicht so, wir gehörten alle der AMF (Allied Mobile Force) Natotruppe an, was Spezialisten und Stabsführung betraf, also auch die Wehrpflichtigen W15 er, wir hatten aber damals nur einmal einen Einsatz, zu Beginn der Zypernkrise, als die Türken und Griechen das Land besetzten, waren wir per Flugzeug schon auf dem Weg, als uns die Regierung zurückpfiff, hatten dann noch 4 Wochen Dauerdienst, bis das Aus dann bestätigt wurde.

Das war Weihnachten/ Neujahr 1978/79, scheiß Gefühl, wenn de da 4 Wochen auf glühenden Kohlen hockst und weist nicht was abgeht.
 
Das war Weihnachten/ Neujahr 1978/79, scheiß Gefühl, wenn de da 4 Wochen auf glühenden Kohlen hockst und weist nicht was abgeht.


Aber damals war die BW doch noch keinen Interventions-Armee - und Kampfeinsätze (außer zur Landesverteidigung) vom GG nicht gedeckt. Welche Aufgabe hättet ihr da ggf. gehabt?
 
Aber damals war die BW doch noch keinen Interventions-Armee - und Kampfeinsätze (außer zur Landesverteidigung) vom GG nicht gedeckt. Welche Aufgabe hättet ihr da ggf. gehabt?


Im Rahmen der AMF hätten wir die Stabsführung und Vorauskomando übernehmen sollen, waren ca 150 Fallschirmjäger in 3 Transallmaschinen, dies war damals als schnelle Eingreiftruppe deklariert und somit abgesegnet, wie geschehen scheiterte das Ganze dann aber an der damaligen Regierung, worüber sich andere Staaten damals auch aufregten.
 
Als W9er gehst du zur BW um für die "Verteitigung des Vaterlandes" ausgebildet zu werden!
So doof wie sich das auch anhört!

...
ok ... es hoert sich doof an ...
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... das ist ja wie fussballspielen im verein, aber ich geh nicht mit auf auswaertsspiele ...
 
Aber damals war die BW doch noch keinen Interventions-Armee - und Kampfeinsätze (außer zur Landesverteidigung) vom GG nicht gedeckt. Welche Aufgabe hättet ihr da ggf. gehabt?


Dies wäre ja auch kein Kampfeinsatz gewesen sondern Sicherungsmaßnahmen, Polizeiaufgaben usw. zwischen den Fronten ( also Schutztruppe) wie schon die ganzen Jahre die Einsätze der Soldaten als Sani oder Aufbauhelfer in Südkorea und Afrika, wobei Verbände der KSK immer schon mitmischten, so wie zu Anfang in Afghanistan, das wollte nur keiner wahr haben.





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Also es wurde ja jetzt schon ein paarmal geschrieben, dass auch Wehrpflichtige an diesen Einsätzen, freiwillig teilnehmen können, ob dies tatsächlich eine Verpflichtung auf Zeit nach sich zieht, kann ich nicht beurteilen, bin zu lange raus, wäre aber meiner Meinung nach logisch, da nach einer Grundausbildung + Spezialausbildung von ca 6 Monaten nur eine 3 monatige Restzeit zur Verfügung stünde, also bei einem 4 - 6 monatigen Auslandseinsatz nicht machbar.


Richtig, die Betonung liegt auf "KÖNNEN", was aber auch nicht automatisch nach sich zieht das sie tatsächlich auch gehen. Wir sind dann doch noch nicht ganz so weit das jeder "Freak" mal eben ins Ausland geht, nur weil er Lust und Laune hat. Und diese "Spezialausbildung" dauert auch keine 6 Monate - ich war bspw. nach 8 Wochen insgesamt abgefertigt und da war noch viel Leerlauf zwischen.
 
Richtig, die Betonung liegt auf "KÖNNEN", was aber auch nicht automatisch nach sich zieht das sie tatsächlich auch gehen. Wir sind dann doch noch nicht ganz so weit das jeder "Freak" mal eben ins Ausland geht, nur weil er Lust und Laune hat. Und diese "Spezialausbildung" dauert auch keine 6 Monate - ich war bspw. nach 8 Wochen insgesamt abgefertigt und da war noch viel Leerlauf zwischen.


Die Meisten haben 6-12 Wochen Grundwehrdienst, dann eine 3 monatige Spezialausbildung so setzen sich die 6 Monate zusammen, da haste dann aber Glück gehabt, das es nur 8 Wochen waren, wie gesagt hab nen Ztler zu Hause der Ausbilder in Kusel war.
 
Die Meisten haben 6-12 Wochen Grundwehrdienst, dann eine 3 monatige Spezialausbildung so setzen sich die 6 Monate zusammen, da haste dann aber Glück gehabt, das es nur 8 Wochen waren, wie gesagt hab nen Ztler zu Hause der Ausbilder in Kusel war.


Ich weiß ja net wie es beim Heer ist, aber bei der LW dauert die AGA 3 Monate. Die AGA kann aber auch 2 Monate dauern, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Wenn Du fürs Ausland vorgesehen bist, dann machst Du eine vorbereitende Ausbildung, dann den Lehrgang selber und dann nochmal einen Lehrgang, der Dich speziell auf Deinen Einsatz bzw. aufs Land selber vorbereitet. Hinzu kommen die ganzen Untersuchungen und piapapo. Der ganze Spaß hat insgesamt 8 Wochen gedauert, wovon die reine Ausbildung nur 4 Wochen war. Warum ich das nun so genau weiß? Bin selber seit 8 Jahren SaZ und war schon 3mal in Afghanistan - da is nix mit Spezialausbildung. Des einzige, wo dies zutreffen könnte, wäre wenn es Deine Verwendung im Ausland so vorsieht, aber ansonsten geht das alles recht flott, da die meisten in der Truppe schon ausgebildet werden bzw. ausgebildet sind. Das man aber für den Einsatz vorgesehen ist und gehen wird, erfährt man im Gegensatz dazu dann doch recht früh - o.k., auch hier gibt es Ausnahmen...
 
fallschirmjäger ? das flugzeug konnte mit dir an bord abheben ? *urlaub*
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wurde aufgrund meiner verletzungen (fußball u. unfall) ausgemustert, bzw. auch gleich beim zivildienst gestrichen.. ^^


Was hattest du denn für Verletzungen?



Ich hatte in beiden Sprunggelenken beidseitge Bänderrisse und Knie dazu und bin trotzdem mit 1 gemustert worden!
 
Was hattest du denn für Verletzungen?


Ich hatte in beiden Sprunggelenken beidseitge Bänderrisse und Knie dazu und bin trotzdem mit 1 gemustert worden!


Weiter oben ,gell Mika ?

Seitdem pumpt er nicht nur die Fahrradreifen auf.
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*duck und weg,der war gemein*
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Mein Bruder ist auch über die 9 Monate hinweg beim Bund gewesen und wollte sich aus Mangel an Bewerbungszusagen sich bei der Bundeswehr für mehrere Jahre verpflichten.



Zum Glück hat er jetzt doch noch einen Ausbildungsplatz gefunden.

Wenn man in letzter Zeit über tote dt. Bundeswehrsoldaten im Ausland hört,ist man ganz froh diese Sorge nicht haben zu müssen,dass es die eigene Familie betreffen kann.
 
@ Victor



Oh, dass ist schlimm!! Naja, pinkeln im Sitzen macht besimmt auch Spaß!
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ich seh da mal drüber weg...^^



@doink:



kreuzbandriss, schädelbasisbruch, gehirnquetschungen, gehirnblutungen, blutgerinsel im hirn (alles von einem unfall).. die hatn angst, das wen mir was passiert die auf folge-kosten sitzen bleiben..
 
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