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Welches Buch lest ihr gerade

Ich les mal wieder zweigleisig ...


Zum einen "Mord auf der Via Appia" von Hans Dieter Stöver. Eine Krimi, der zur Zeit des Kriegs gegen Gallien spielt. Sehr spannend, zwar nicht auf literarisch hohem Niveau, aber muss es ja nicht immer sein
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Zum anderen hab ich gestern mit "Wächter des Tages" von Sergej Lukianenko angefangen. War von "Wächter der Nacht" unheimlich begeistert, bin jetzt auf diesen Teil gespannt. Der Anfang war schonmal grandios!


Bin auch nen großer Fan von Wächter der Nacht, Wächter des Tages hab ich irgendwann aufgegeben, da hat sich bei mir kein Spannungsbogen gebildet, war aber damals sehr im Stress. Sollte dem Buch vllt ne 2.Chance geben.



Aber was ich auch empfehlen kann ist Metro 2033, wenn man auf den "russischen Geschmack" gekommen ist. Das war auch sehr gut mit düsterer Stimmung.
 
Also bisher gefällt mir "Wächter des Tages" ausnehmend gut. Man hat zwar diesmal eine Frau als Hauptfigur, aber ich finde sie ebenso interesant wie Anton aus "Wächter der Nacht". Solltest dem Buch wirklich noch ne Chance geben
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Mit "Mord an der Via Appia" bin ich durch - war so la la. Interessant und spannend, aber literarisch nicht auf hohem Niveau.



Jetzt les ich den zweiten Brunetti-Krimi von Donna Leon "Endstation Venedig". Das erste Drittel hab ich - super gut. Ich mag diesen Comissario unheimlich.
 
Jetzt les ich den zweiten Brunetti-Krimi von Donna Leon "Endstation Venedig". Das erste Drittel hab ich - super gut. Ich mag diesen Comissario unheimlich.


Also den Brunetti fand ich auch immer klasse. Aber so ab dem 13ten Buch kommt das nicht mehr so gut rueber. Die ersten Buecher waren echt noch klasse. Aber jetzt gefallen sie mir nicht mehr so gut.



Habe von meiner Schwester jetzt nen Tip gekriegt. Kommissar Kluftinger. Der Autor heisst Kobr. Ist echt gut. Keine Weltliteratur, aber so fuer zwischendurch echt klasse. Auch das Profil des Kommissaren ist schoen. Spielt in Kempten. Werde jetzt mal das zweite von ihm lesen.

Ansonsten wuerde ich gerne mal wieder was gutes aus der Mittelalterzeit lesen. Die Buecher von Ken Follett habe ich durch. Vielleicht hat einer ein paar gute Vorschlaege. Wenn nicht lese ich mal die letzten Asterix und Obelix Baende. Da habe ich irgendwann aufgehoert.
 
Lies mal Rebecca Gablé! Meines Erachtens noch epischer als Follett, tolle Figuren und starker historischer Hintergrund



Da gibt's einmal die Waringham-Trilogie: "Das Lächeln der Fortuna", "Die Hüter Rose", "Das Spiel der Könige"



Dann gibt's noch die Einzelbände "Das zweite Königreich" und "Der König der purpurnen Stadt".



Ich hab mit letzterem angefangen, war für mich der perfekte Einstieg.



Das lesen auch Männer - endlich mal keine als Männer verkleideten Wander****narzttöchter oder so.





Mit "Endtsation Venedig" bin ich fertig, ein toller Krimi!



Jetzt mal wieder back to England: Thomas Lynley und Babara Havers in "Denn bitter ist der Tod" von Elizabeth George.
 
@ Saar Betzi,



danke für den Tip. Werde ich mir mal anschauen. Ja Elisabeth George ist auch gut. Leider verwechsele ich immer die Buecher, da die Titel immer so ähnlich klingen.
 
fertig mit



Sergej Lukianenko - Wächter des Tages. Hat mit fast so gut gefallen wie der erste Teil "Wächter der Nacht". Geschichte eins fällt ein bisschen ab, die zwei anderen Geschichten sind dafür konstant bombig geschrieben, spannend und herrlich philosophisch. Daumen hoch!



jetzt schau ich mir mal den neuen Follett an "Sturz der Titanen".
 
Habe gerade mal "Schneewittchen muss sterben" von Nele Neuhaus durchgelesen ein sehr düsterer Kriminalroman der in einem kleinen Ort in Hessen spielt um das Jahr.

Die Geschichte beginnt damit das Tobias ein verurteilter Mäddchenmörder nach 10 Jahren aus dem Knast kommt und vor Trümmern seines Lebens steht. Allgemein kann man sagen das es in dem Roman kaum einen Charakter gibt dessen Welt noch Friede Freude Eierkuchen ist, fasst jede Ehe wurde geschieden oder liegt in trümmern, Diese zerstörte Existenzen sind schon fast übertrieben oft in dem Roman, allerdings zieht der Roman auch gerade da seine stärke raus, er beschreibt das Leid das eine solche Tragödie mit sich bringt von allen Seiten und bringt dies für mich auch glaubwürdig rüber.

Erzählt wird der Roman aus den verschiedensten Perspektiven was den Roman sehr abwechslungsreich gestaltet.

Mir hat der Roman recht gut gefallen und mich recht schnell gefesselt allerdings werde ich es wohl nicht ein zweites mal lesen, da der Roman in erster Linie von seiner Spannung lebt...
 
Jonny du hast doch mal "Die Straße" von Cormac McCarthy empfohlen. Auf deine Empfehlung hin habe ich mir das Buch mal bestellt und muss sagen, das ist ja schon fast reine Poesie. Sehr schwer zu lesen, für mich als stinknormalen Bücherwurm
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Viele Satzstellungen sehr schwer zu deuten und manche Wörter sind in meinem Wortschatz gar nicht vorhanden ^^



Kann mir mal einer diesen Absatz aus dem Buch erklären?



"In jener lang vergangenen Zeit hatte er irgendwo hier ganz in der Nähe zugesehen, wie ein Falke die lange blaue Wand des Berges herabgestürzt war, mit dem Kiel seines Brustbeins aus einem Zug Kraniche das innerste Tier herausgeschossen und es zum Fluss heruntergetragen hatte, ein schlackerndes, knochenloses Bündel, das durch die stille Herbstluft eine Spur aus losen, taumelnden Federn zog."



WTF? Ich lese wirklich sehr gerne, aber selbst nach dem zehnten Durchlesen dieses Absatzes wurde ich nicht wirklich schlauer ^^ Bin jetzt auf Seite 42 und ertappe mich beim Lesen immer wieder dabei, wie ich auf meine geliebte Ulldart Reihe von Markus Heitz schiele, wo der dritte Band auf mich wartet
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Geht das das ganze Buch so über? Ich hab echt Schwierigkeiten dem zu folgen. Vor allem die ganzen Landschaftsbeschreibungen erfordern eine Menge Kopfkino. Die Story ansich birgt ja eine Menge Potential, weil man wissen möchte was denn überhaupt passiert ist und wie es weitergeht. Doch dem Schreibstil nach zu urteilen werden nach dem Buch sicherlich eine Menge Fragen offenbleiben
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Btw: Ich empfehle Fantasy-Liebhabern die Ulldart Reihe von Markus Heitz
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Lese gerade die Untreue der Grönländer von Kim Leine, viele kleine aufeinander aufbauende Geschichten aus einer Siedlung in Grönland aus Sicht einzelner Bewohner und eines dänischen Pflegers. Sehr gut, macht Spaß. Davor las ich Meine Jahre mit Hamburg-Heiner von Sven Regener, die Sammlung seiner diversen Blogeinträge, vom Element of Crime Tourblog über das Buchmesse-Blog für Spiegel Online bis zu einer Reihe für den österreichischen Standard, in dem er auf vergnügliche Weise den Ösis etwas von Deutschland und vom deutsch-österreichischen Verhältnis erzählte.
 
Och Stiller...was postest du jetzt hier? So wird die Frage an Jonny untergehen ^^ Hätte der sein Postfach nicht voll.....
 
Ohaaaa, Ulldart ist toll. Markus Heitz ist toll, war schon auf ein paar seiner Lesungen. Wobei mir von ihm ja die "Dark fantasy" noch besser gefällt, also Ritus/Sanctum, Kinder des Judas (samt Forsetzungen) etc.



Einer der coolsten Saarländer der Welt
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Ohaaaa, Ulldart ist toll. Markus Heitz ist toll, war schon auf ein paar seiner Lesungen. Wobei mir von ihm ja die "Dark fantasy" noch besser gefällt, also Ritus/Sanctum, Kinder des Judas (samt Forsetzungen) etc.


Einer der coolsten Saarländer der Welt
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Stimmt der Heitz ist sicher einer besten Deutschen Autoren
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Besonders geil find ich die Zwerge Serie mit Auskopplung der Albae, in Ullbart hab ich aber trotz mehrfacher Empfehlung noch nicht reingeguckt
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Pfobbel
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Der Trick ist, sowas auf englisch zu lesen
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Gibts bei reclam für 3, 4 Euro (rote Serie oder so)



Ich hatte keinerlei Probleme Kopfkino entstehen zu lassen. Auf englisch wird die Landschaft auch gar nicht soo sehr beschrieben. Aber vielleicht ist die reclam-version etwas entschlackt. Die Reclam Bücher sind ja alle etwas leichter zu lesen, als normale englische Literatur (aus der Perspektive eines nicht native-speakers
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)
 
@Betzi: Ritus und Sanctum bzw. Kinder des Judas bekam ich noch nicht in die Finger. Werde ich aber bald nachholen
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Ich kam durch die Zwerge auf Heitz, hab dann seinen Shadowrun Ableger gelesen und bin nun bei Ulldart gelandet. Fesselt echt derbe. Die Legenden der Albae liegen auch noch in meinem Regal....Heitz ist echt klasse.



@ Jonny: Na du bist lustig....kannst du sowas nicht vorher sagen? ^^ Ich mit meinem gebrochenen Schulenglisch, was jetzt schon (omg) 15 Jahre her ist, komme da nicht wirklich weit. Also ist das Nikolaus Stingls Shuld?
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Nachdem ich anscheinend der Letzte bin, der's noch nicht gelesen hat, habe ich jetzt mal die Stieg-Larsson-Trilogie angefangen.

Also die "Verblendung" fängt ja auf den ersten hundert Seiten ziemlich zäh an. Ich hatte schon fulminantere Einstiege in den ein oder anderen Thriller...
 
Allerdings. Verblendung hatte ich angefangen zu lesen und dann weg gelegt. War mir echt viel zu langweilig. Hab mir dann eben den Film angeschaut, der ja nahe am Buch sein soll.
 
Stimmt, "Verblendung" dauert etwas, bis es in Gang kommt. Aber reddy, halte durch! Spätestens ab der Mitte des Buches geht's nur noch rund, und Mikael und Lisbeth mittendrin. Ich habe auch für die ersten 200 Seiten eine Woche gebraucht (für mich viel). Und für den Rest zwei Tage.



Band 2 und 3 strotzen dann nur so vor Action.



@Pfobbel: Ich bleib dabei, der erste Ulldart-Band ist einfach der Beste ... diese Wandlung vom Keksprinzen zum Mann und Herrscher, das beeindruckt mich einfach. Es ist einfach glaubwürdig.



Ich les im Moment dreispurig ... zum einen "Das Königskind" von Robert Merle, einen historischen Roman. Schon der 8.Band einer Reihe um die französischen Glaubenskriege. Unheimlich charmant, mit feinem Humor, manchmal etwas blutig, historisch korrekt.



Dann les ich noch den neuen Follett und hab viel Spaß dran, auch wenn man das Muster kennt. Und die Sexszenen ändern sich bei ihm wohl noch in 30 Jahren nicht
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Und dann hab ich vorgestern mit der Biographie von Robert Enke angefangen. Ganz schwerer Tobak. Aber irgendwie faszinierend. Hab jetzt die Hälfte - das reinste Wechselbad der Gefühle.
 
Ich hab ja erst zwei Ulldart Bänder gelesen und muss sagen, dass ich den zweiten etwas besser fand. Man stellt sich wirklich die ganze Zeit die Frage wie lange er es noch hinauszögern kann bis er dem Bösen verfällt.
 
So lese gerade "Der Falsche Engel" das Buch wurde von dem verdeckten Ermittler Jay Dobyns geschrieben und beschreibt wie er sich bei den Hells Angels einschleicht...

echt super geschrieben und nebenbei lern man noch ne Menge über die Bikerkultur in den USA
 
bin fertig mit Thomas Willmanns "Das finstere Tal".



Alter Finne, ist das großartig! Beklemmend, intensiv, düster, ja regelrecht böse. Und dabei so toll geschrieben und so spannend, wie ich's selten gelesen habe. Dürfte das beste Buch in den letzten Monaten gewesen sein, auf jeden Fall das bisher beste Buch des Jahres!



Und jetzt brauch ich einen Genrewechsel.



Der FESTA-Verlag hat H.P. Lovecrafts gesammelte Werke herausgebracht, in 6 Bänden. Band 1 heißt "Der kosmische Schrecken" und ist nun an der Reihe.
 
Ah ja, Lovecraft! Kann mich erinnern, daß ich in jungen Jahren (also so mit 16-17) "Berge des Wahnsinns" und noch irgendwelche Kurzgeschichten gelesen habe. War schon recht beeindruckend damals. Wenn ich es mir so überlege, könnte man sich das auch mal im Original antun.



Ich arbeite mich gerade auf Englisch durch Iain Banks' Culture-Zyklus durch. Die namengebende Kultur ist dabei eine fiktive, technisch hochentwickelte "Ideal"-Zivilisation von Menschen und ihrer, ihnen gleichgestellten, Maschinen. Die diversen Romane handeln oft von den Auswirkungen eines Eingreifens der Kultur in die Belange anderer, weniger weit fortgeschrittenen Zivilisationen. Sprachlich top und ausgesprochen phantasievoll.
 
naomi wolf - wie zerstört man eine demokratie.



irre spannend und ein wenig beängstigend, speziell mit blick auf einige entwicklungen in deutschland und europa.
 
Soo ich hab seit dem Letzten Eintrag "was mit Kate geschah" und "der gelbe Vogel" gelesen...

Was mit Kate geschah von Catherine O´Flynn hat mir sehr gut gefallen, die Geschichte spielt in England und zwar größtenteils in einem großen Shopping-Center. Das Buch ist in zwei teile unterteilt, der erste spielt 1983 der zweite 2003. Größtenteils handelt das Buch von den Alltagsproblemen der Charaktere bzw. von deren Problemen mit dem Alltag. Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten....



Der gelbe Vogel von Myron Levoy beschreibt wie ein typischer Junge der gern Baseball spielt zur zeit des zweiten Weltkrieges in den USA einem traumatisierten Mädchen auf drängen seiner Eltern hilft wieder in Normalität zurück zu finden, sehr schwer für mich den Charakter des Buches in Worte zu fassen. Aber ein tolles Jugendbuch, hätte mir vor 2-3 Jahren noch besser gefallen...



Zur Zeit höre ich das Hörbuch: "Das verlorene Symbol" der Dritte Teil von Dan Browns Reihe über den Historiker Robert Langdon. Um ehrlich zu sein, es reißt mich nicht vom Hocker, das Sakrileg war ja schon quasi ein Klon von Illuminati (welches mich damals echt begeistert hat...) und das verlorene Symbol scheint sich auch nicht groß zu unterscheiden von seinen Vorgängern... Wem die Vorgänger Romane also fesselten, den wird auch dieses gefallen, allerdings ist (aus meiner sicht leider) keine Entwicklung zu sehen....
 
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