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Was geht da derzeit bei uns ab?!

Das Problem ist, dass man diejenigen mal beim Namen nennen muss, die diese Asokultur fördern. Unsere Ultras beheimaten z.B. mittlerweile zu einem großen Teil frustrierte Schulversager und sozial benachteiligte junge Typen, die in ihrer Halbstarkenmentalität dann auch noch zu rechtsradikalen Symbolen und Gedanken hingezogen sind.



Als ich beim letzten Oberhausenspiel den "harten Kern" am Bahnhof habe einlaufen sehen, war das ein absurdes Bild. Da läuft dann eine unfreiwillig komisch wirkende Horde Megaaggrokids mit schwarzen Sonnenbrillen ein und singt: "Hurra, hurra der FCK ist da.", nachdem sie im Zug alte Omas mit Bier beschüttet hatten etc. Die Polizei war absolut freundlich und professionell und muss sich dann auch noch

unter aller Sau beschimpfen lassen.



Hier hat der FCK ein Problem (natürlich nicht als einziger Verein) und ich frage mich, was hier Fanbeauftragte machen können um das zu ändern. Jedenfalls kann das auch von und FCK Fans nicht hingenommen werden, dass normale Leute, Angestellte am Stadion oder sogar die eigenen Fans dumm, rassistisch oder sogar körperlich angegangen werden.



Fragt Euch doch mal, warum in den neunziger Jahren das Stadion voller Pyros war, die Stimmung Wahnsinn und es trotzdem viel weniger Krawalle gegeben hat? Klar, haben sich die Hools damals auch untereinander gekloppt, aber diese asoziale und feige Happy-Slapping und Vandalismus Tour gab es damals sogut wie gar nicht.
 
Fragt Euch doch mal, warum in den neunziger Jahren das Stadion voller Pyros war, die Stimmung Wahnsinn und es trotzdem viel weniger Krawalle gegeben hat? Klar, haben sich die Hools damals auch untereinander gekloppt, aber diese asoziale und feige Happy-Slapping und Vandalismus Tour gab es damals sogut wie gar nicht.
So wie man hört gabs doch wohl früher eher Schlägereien oder ähnliches als heute. Wenn sich Hools untereinander schlagen sit das keine Krawalle?

Und alles auf die Ultras zu schieben ist lächerlich.

Es sind vlt. ein paar dabei, aber es zieht über die Fanbreite des FCK. Es sind nicht die Hools, Ultras, Kutten oder Sonstige. Alle zusammen und wie rmpa gesagt hat so was klärt man nicht von heut auf morgen und erst recht nicht im Internet.

Es muss eine "Reinigung" der Szene von sich aus geben, sonst löst man dieses Problem wohl kaum.
 
Das Problem ist, dass man diejenigen mal beim Namen nennen muss, die diese Asokultur fördern. Unsere Ultras beheimaten z.B. mittlerweile zu einem großen Teil frustrierte Schulversager und sozial benachteiligte junge Typen, die in ihrer Halbstarkenmentalität dann auch noch zu rechtsradikalen Symbolen und Gedanken hingezogen sind.


Also ich würd mich da ned so weit aus dem Fenster lehnen...
 
Also bitte:

frustrierte Schulversager und sozial benachteiligte junge Typen, die in ihrer Halbstarkenmentalität dann auch noch zu rechtsradikalen Symbolen und Gedanken hingezogen sind.



So etwas ist doch unter aller Sau.
 
Ist doch Schwachsinn oder kannst du am Aussehen von einer Person den Schulabschluss erkennen oder weißt du ob einer sozial benachteiligt ist?

Man sollte sich nicht einfach alles so einfach machen. Es mag sein das es von Ultras auch unkluge Situationen gibt, dass wird hier wohl keiner bestreiten, aber es sind eben nicht nur Ultras, es trifft alle. Gibt auch noch genug Leute, wo z.B: drum rum stehen und lachen. Es gibt auch normale Fans die scheiße bauen und so.

Aber hier in dem Thread stellt sich auch wieder die Frage? Wer/was ist überhaupt Ultra? Wer nimmt sich überhaupt das Recht den Begriff zu definieren?

Ultra eine Subkultur die durch Unwissenheit in ein falsches Licht gerückt wird? Ähnlich der Szene der Skinheads, die immer mehr ins rechte gerückt wird und sich so vom Ursprung immer weiter entfernt?

Viele Fragen.....
 
Ist doch Schwachsinn oder kannst du am Aussehen von einer Person den Schulabschluss erkennen oder weißt du ob einer sozial benachteiligt ist?
Man sollte sich nicht einfach alles so einfach machen. Es mag sein das es von Ultras auch unkluge Situationen gibt, dass wird hier wohl keiner bestreiten, aber es sind eben nicht nur Ultras, es trifft alle. Gibt auch noch genug Leute, wo z.B: drum rum stehen und lachen. Es gibt auch normale Fans die scheiße bauen und so.

Aber hier in dem Thread stellt sich auch wieder die Frage? Wer/was ist überhaupt Ultra? Wer nimmt sich überhaupt das Recht den Begriff zu definieren?

Ultra eine Subkultur die durch Unwissenheit in ein falsches Licht gerückt wird? Ähnlich der Szene der Skinheads, die immer mehr ins rechte gerückt wird und sich so vom Ursprung immer weiter entfernt?

Viele Fragen.....


am aussehen nicht, an dem was sie redet und wie sich verhält lassen sich häufig schlüsse ziehen.

und natürlich sind nicht NUR die ultras schuld, aber es ist doch schon auffällig, dass mit dem machtgewinn dieser leute eine steigerung der gewalt und des bescheuerten benehmens einher geht.
 
Respekt, dass du an der Redeart und dem Verhalten erkennst ob jemand Ultra ist oder nicht.
 
wird gegen mundaufmacher jetzt schon einschüchterungstaktik gefahren? widerlicher verein, wirklich. und du bestätigst alles, was man hört, voll.


Was ist dadran Einschüchterung, nur weil ich schreib, dass er ned voreilig in die rechte Ecke stellen soll?

Denk dir halt ein "quod est dubitandum", wenn dir meine Antwort zu "agressiv" und zu "bestätigend" ist.
 
Ich hab das Fanprojekt mal angeschrieben, werde euch weiter berichten.


Habe jetzt ne Zeit lang über die Berichte von Euch nachgedacht und bin ziemlich entsetzt...



Denke aber auch, dass das Fanprojekt zu informieren zwar ein richtiger Schritt ist, aber auch nur der Anfang sein kann. Ich als jemand der leider nur recht wenig im Stadion ist hat da jetzt vielleicht gut reden, aber die effektivsten Aktionen kommen meiner Meinung nach aus dem Block selbst. Würde ich so etwas mitbekommen würde ich denjenigen ganz deutlich darauf ansprechen, in der Hoffnung (mehr im Glauben), dass es auch andere aufrüttelt und diese sich dann im Fall der Fälle miteinschalten. Ich denke, wenn jemand mit rechten Sprúchen provoziert und dann auch noch gewaltätig werden sollte, dass dann bei der schweigenden Mehrheit auch der Kragen platzen würde und derjenige sich dann auf einmal in einer klar schwächeren Position sehen würde und glaubt mir in diesem Fall sind die Jungs dann auf einmal richtig handzahm.



Auch ein Appell an den weiblichen Teil des Blocks. Gerade Ihr solltet Euch bei sowas laut einschalten, denn die Hemmschwelle Gewalt gegenüber Frauen ist dann doch wesentlich höher als gegenüber Männern. Und der Effekt falls jemand einer Frau im Block drohen sollte umso höher! Also an alle: Ich denke Werder hat es vorgemacht und jemand hat sicher damit angefangen, wenn jeder den Schwanz einzieht, werden sich solche Tendenzen nur verstärken!
 
So wie man hört gabs doch wohl früher eher Schlägereien oder ähnliches als heute. Wenn sich Hools untereinander schlagen sit das keine Krawalle?
Und alles auf die Ultras zu schieben ist lächerlich.

Es sind vlt. ein paar dabei, aber es zieht über die Fanbreite des FCK. Es sind nicht die Hools, Ultras, Kutten oder Sonstige. Alle zusammen und wie rmpa gesagt hat so was klärt man nicht von heut auf morgen und erst recht nicht im Internet.

Es muss eine "Reinigung" der Szene von sich aus geben, sonst löst man dieses Problem wohl kaum.


Du sagst es doch selbst wenn Hools sich untereinander schlagen. Ich fahr war jetzt schon mindestens 12 Jahre oder länger auf keinem Auswärtsspiel. Aber die Gewaltbereitschaft unter den Fans untereinander hat mich doch überrascht. Also ich will jetzt nicht von früher war alles besser anfangen. Dennoch war es so das die Gewalt unter den eigenen Fans nicht so verbereitet war wie ich es in Frankfurt erlebt er habe.

Und ich habe auswärts auch einige Niederlagen erlebt in München in Leverkusen in Karlsruhe also auswärts war nie soviel zu holen. Dennoch war man enttäuscht klar aber es war keine so aggressive Stimmung wie ich es am Freitagabend erlebt habe!

Und noch was zu den Hools im Stadion waren die meist friedlich, wenn dann hat es nach oder vor dem Spiel gerappelt. Will keine Lanze für die Hools brechen. Aber die haben sich meistens unter sich geschlagen, und nicht wie es in Frankfurt der Fall war untereinander geschlagen.
 
Würde ich so etwas mitbekommen würde ich denjenigen ganz deutlich darauf ansprechen, in der Hoffnung (mehr im Glauben), dass es auch andere aufrüttelt und diese sich dann im Fall der Fälle miteinschalten. Ich denke, wenn jemand mit rechten Sprúchen provoziert und dann auch noch gewaltätig werden sollte, dass dann bei der schweigenden Mehrheit auch der Kragen platzen würde und derjenige sich dann auf einmal in einer klar schwächeren Position sehen würde und glaubt mir in diesem Fall sind die Jungs dann auf einmal richtig handzahm.


Selbst dies funktioniert nur noch teilweise. Ich kann mich an 2-3 Szenen in der West erinnern. Leute haben eingegriffen nach Beschimpfungen, affen Geräusche, Bezeichnungen als "jude" und am Ende war es meistens eher so, dass die Person, welche sich eingeschaltet hat, Angst haben musste gut aus der Kurve zu kommen. Ich schaue meistens nur noch die Leute böse an, wenn ich Begriffe wie "Jude" und dergleichen höre. Beim Freundschaftsspiel gegen die Bayern war auch ein Bayernfan in der West, welcher übelst Lauternfans provoziert hat um sich zu schlagen. Ein Lauternfan hat im Block etwas gesagt, und konnte froh sein, dass noch 2-3 Leute eingegriffen haben. Der Bayernfan hat dann weiter provoziert...
 
@sebastian: die rechten sprüche kommen (leider, da das vorurteil dann besser einzuordnen wäre) nicht von den Ultra gruppierungen , eher von den dummen, vollgesoffenen Bauern die Busseweise aus Neustadt und Umgebung angekarrt werden.

die kommen schon besoffen an und der rest schaukelt sich dann hoch.

In england wurde es getackelt als ein generelles Alkoholverbot erlassen wurde und auch kein besoffener ins stadion durfte. Wieder einmal müssten dann alle gemässigten für alle die bezahlen ,die weder sich noch ihre süchte im griff haben.



Was die Gewalt angeht gebe ich euch recht, da kommt mir dieses jahr zu viel von den Jungs da unten. Wer anfängt ist eigentlich egal - aber es endet immer damit das sich alle vermummen und dann richtig Bambule ist.

Trotzdem - geht mir nicht alle auf die Ultrá ab! Glaubt einem vielfahrer - die meisten probleme kommen von uns besoffenen "Normalos"!
 
Aber nicht, dass dann die Antifa bei uns im Block steht
default_biggrin.png
:D:D:D


Einfach gegen Extremismus auf beiden Seiten.

Fussball ist Fussball und Politik bleibt Politik


Nee,nee, sooo einfach kann man es sich nicht machen.

Fußball ist Teil unserer Gesellschaft (das setz ich jetzt mal mit dem gleich, was Du als "Politik" bezeichnest). Und wenn es Leute gibt, die sich den Fußball als ihre politische Bühen aussuchen, dann müssen wir uns schon damit beschäftigen. Das können wir nicht so einfach ausblenden. Und wenn Du meinst, das eine soll mit dem anderen nichts zu tun --- dann mußt Du mithelfen.



Und so einfach "gegen Extremismus" ist auch nicht das Mittel. Immerhin haben nur Menschen, die "extrem" waren, die Menschheit weitergebracht (in alle Richtungen, gute wie schlechte, "richtige" wie "falsche"). Nicht nur Hitler oder Stalin waren Extremisten - auch ein Adenauer war einer. "Extrem" auf "links" und "rechts" (wasist dsa jeweils?) zu beschränken, ist eh sehr verengt.
 
Was die Gewalt angeht gebe ich euch recht, da kommt mir dieses jahr zu viel von den Jungs da unten. Wer anfängt ist eigentlich egal - aber es endet immer damit das sich alle vermummen und dann richtig Bambule ist.

Trotzdem - geht mir nicht alle auf die Ultrá ab! Glaubt einem vielfahrer - die meisten probleme kommen von uns besoffenen "Normalos"!
Wobei man dazu sagen muss, dass unsere Ultras oder die, die gerne dazugehören möchten, sich selbst ins schlechte Licht rücken. Denn wenn von so einer relativ kleinen Gruppe sooft Stress ausgeht, dann muss man sich nicht wundern, wenn pauschalisiert erstmal DIE Ultras an den Pranger gestellt werden.



Zum zweiten Teil der Aussage: ich stand in FFM ganz oben am Eingang zu Block 20. Was da allein schon für ein Stress zwischen den Bauern entstand, weil Leute in den Block rein oder raus wollten. Am Ende des Spiels standen da auch auf einmal 3-4 Kandidaten, definitiv nicht den Ultras zugehörig, die sich dermaßen asozial verhalten haben... da fehlen einem tatsächlich die Worte.

Das schlimme an der Sache ist aber: gehe ich als nicht gerade bullig gebaute Person auf so Typen zu und die ticken aus, dann bekomm ich richtig aufs Maul. Wäre kein Problem, wenn ich ja wüsste, dass die Leute drumherum den Bauern dann deutlich machen, dass sie die letzten Vollidioten sind und dazwischen gehen, bevor es richtig los geht. Nur hat man eben viel zu oft das Gefühl, dass eben niemand einschreiten würde, weil die Typen drumrum das gar nicht kratzt. Von dem latenten Rassismus, der gerade von den "Normalos" in der Kurve kultiviert wird, fange ich am besten gar nicht erst an.
 
hast recht -hab ich auch schon nach dem paulispiel geschrieben.
Ich war nicht im Zug, bin mit dem PKW angereist - aber aus unserer crew wurde einer von eigenen Fankollegen angemacht und beinahe zusammengeschlagen.

Das ganze braune gesocks das sich im umfeld des FCK tummelt gehört abgefackelt!


In St. Pauli ist ja einer rumgelaufen, der den eigenen Fans aufs Maul hauen wollte. Hast du den auch registriert?



Als ich nachm Spiel raus bin, hatte der telefoniert und irgendwas von "auf die Fresse hauen" gelabbert, dachte er meinte die Ordner. Nein, dann ist er vor und hat ne Gruppe Lautrer provoziert. Entweder war der drauf oder nicht normal in der Birne.
 
Ich habe vorhin mal ausgiebig gegoogelt. Wie es scheint ist es bei allen anderen Vereinen auch so. Die Gewaltbereitschaft nimmt zu, der Rassismus und die brauche Sch.... leider auch.



Ich denke man kann nur dagegen ankämpfen wenn sich große Gruppen wie eben die GL dafür engagieren. In den 90ern war es auch teilweise schlimm mit Skinheads und der NPD vorm Block. Irgendwie hat sich das aber gelegt - wie auch immer
 
Nee,nee, sooo einfach kann man es sich nicht machen.
Fußball ist Teil unserer Gesellschaft (das setz ich jetzt mal mit dem gleich, was Du als "Politik" bezeichnest). Und wenn es Leute gibt, die sich den Fußball als ihre politische Bühen aussuchen, dann müssen wir uns schon damit beschäftigen. Das können wir nicht so einfach ausblenden. Und wenn Du meinst, das eine soll mit dem anderen nichts zu tun --- dann mußt Du mithelfen.
Ist logisch damit wir uns damit beschäftigen müssen, ich kann mich auch nicht erinnern dass ich oben was anderes behauptet habe.

Vlt. hast du es falsch verstanden ich meine damit, man soll den Fussball nicht als Bühne missbrauchen um seine politische Meinung zu verbreiten.
 
Und es endet wieder in einer stumpfsinnigen Ultrà Gut/Böse Diskussion. Zeigt nur einmal mehr, das man die Vorzüge die die Plattform Internet für eine konstruktive Diskussion bietet nicht auszunutzen weiß und stattdessen nur einen digitaler Stammtisch daraus macht. Schade !
 
Und es endet wieder in einer stumpfsinnigen Ultrà Gut/Böse Diskussion. Zeigt nur einmal mehr, das man die Vorzüge die die Plattform Internet für eine konstruktive Diskussion bietet nicht auszunutzen weiß und stattdessen nur einen digitaler Stammtisch daraus macht. Schade !
Solang du mir diesen Schuh nicht anziehen willst, kann ich mit der Meinung leben. Auch wenn ich sie nicht teile.
 
Und es endet wieder in einer stumpfsinnigen Ultrà Gut/Böse Diskussion. Zeigt nur einmal mehr, das man die Vorzüge die die Plattform Internet für eine konstruktive Diskussion bietet nicht auszunutzen weiß und stattdessen nur einen digitaler Stammtisch daraus macht. Schade !


???



In der Lauterer Ultraszene gibt es Teile, die offen rechtsradikal sind, die sich in der Öffentlichkeit asozial verhalten und unbeteiligte Leute oder friediche Fans bepöbeln, rassistisch beleidigen oder einschüchtern. Es geht nicht um eine Pauschalbeschuldigung, sondern darum die Tatsache, dass dieses Problem existiert anzuerkennen.



Ich habe es selbst schon erlebt und es gibt zig Berichte von Lauternfans, die gerade beim letzten Spiel in Frankfurt entsetzt über das Verhalten einiger unserer "Fans" waren.



Das Phänomen, dass sich die Ultraszene in den letzten Jahren verändert hat, kann man auch in vielen anderen Vereinen beobachten. Viele Ultras sind im eigentlichen Sinn keine Hooligans mehr, die sich mit gegnerischen Fans kloppen wollen, sondern besoffene Problemkids, die einfach nur Randale machen wollen im Stile von Happy Slapping, rumpöbeln oder vandalieren.



Echte Lauternfans, die Interesse am Fußball und an der Fankultur haben wie sie seit Jahrzehnten existiert, sollten sich gemeinsam gegen Strömungen in den Ultrakreisen stellen, die nur wegen ihres Aggro-Egotrips ins Stadion gehen.



Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich habe nichts gegen knallharten Support und martialisches Auftreten. Das war schon immer auch aggressiv und ich vergesse mich selbst oft genug, wenn ich in der Kurve stehe. Aber Züge zu zerlegen/versauen, Passanten anzugehen, rechtsradikale Parolen oder 88 T-Shirts, gehen verdammt zuweit. Da kann es keine Toleranz geben, auch wenn viele der Täter noch junge Kerle sind, die gar keine Ahnung haben, was sie da machen.



Ein Internetforum kann immerhin dazu führen, dass sich Leute eine Meinung bilden und am Ende vielleicht größere Einigkeit darin besteht, was unser Selbstverständnis als Lauternfans ist. Ich will im Stadion vollen Druck machen und den Gegner mit positivem Support einschüchtern. Heute scheinen aber viele junge Halbstarke ein größeres Interesse daran zu haben, während des Spiels Ordner und Polizisten zu provozieren als die eigene Mannschaft zu unterstützen. Dagegen sollten wir uns alle wehren und man muss auch als Verein die Ultraorganisationen in die Pflicht nehmen, dass die von innen heraus gegen kriminelle und vereinsschädigende Chaoten vorgehen, denn dort scheint es wohl eher zuwenig "sinnlose Internetdiskussionen" zu geben.
 
Ist doch Schwachsinn oder kannst du am Aussehen von einer Person den Schulabschluss erkennen oder weißt du ob einer sozial benachteiligt ist?


Respekt, dass du an der Redeart und dem Verhalten erkennst ob jemand Ultra ist oder nicht.


Merkst du, dass du mich für die Behauptung angreifst, man könne Ultras anhand ihres Verhaltens ausmachen, obwohl es davor um den sozialen Status ging? Mit einem versteckten Themenwechsel macht man es sich in einer Diskussion arg einfach.
 
Das Phänomen, dass sich die Ultraszene in den letzten Jahren verändert hat, kann man auch in vielen anderen Vereinen beobachten. Viele Ultras sind im eigentlichen Sinn keine Hooligans mehr, die sich mit gegnerischen Fans kloppen wollen, sondern besoffene Problemkids, die einfach nur Randale machen wollen im Stile von Happy Slapping, rumpöbeln oder vandalieren.
Sind/waren Ultras Hooligans?



Ich stimme hessischerLautrer einfach mal zu, ich hab nämlich jetzt auch keine Lust mehr drüber zu diskutieren.



Also ich bin der Meinung, dass sowas die ganze breite der Fans betrifft, normale, Hools, Kutte und was es sonst noch so gibt.

Eine Verbesserung kann es meiner Meinung nach nur von der Szene selbst aus geben. Da erreicht man mit Strafen von Seiten des Vereins oder so recht wenig, Vorstellen könnte ich mir damit da das Fanprojekt hier eine Entscheidende Rolle übernehmen könnte.
 
Hessischer Lautrer hat schon recht, der mit dem wir z.B. in Pauli diskutiert haben war sicher kein Ultra. Und rechte Sprüche oder Lieder bzw. Symbole kommen eben nicht nur von Ultras.



Wenn wir uns gegen die zunehmende braune Suppe in unserer Fanszene wehren wollen, dann müssen sich sicherlich auch die GL - als größter Fanclub - und andere Ultragruppierungen sich zu Wort melden.

Aber es allein auf die Ultra-Szene zu reduzieren ist halt auch nicht richtig.



Wir wollen hier zu konstruktiven Lösungsvorschlägen und keine Schuldzuweisungen suchen. Ideen wie man damit umgehen kann.



Was sich in der Diskussion rauskristallisiert, ist natürlich das Thema Zivilcourge, das heißt sich zu Wort zu melden bzw. wenn einer aufsteht, dass die andern nicht wegschauen.
 
Im Prinzip isses doch Wurscht, wo die braunen Dumpfbacken einzusortieren sind. Gedanken machen sollten sich alle organisierten und nicht organisierten Fans. Denn die sind diejenigen, auf die alles zurückfällt und die letztlich so den Spaß am Fußball verlieren.



Eine Diskussion, die sich ausschließlich oder größtenteils auf Themen wie Ultras/GL konzentriert, bringt nichts voran!
 
Eine Lösung wäre die besoffenne "Problemkids" genauer unter die Lupe zu nehmen. Eine Schulung der Ordner, Zusammenarbeit mit dem Fanprojekt und der Suchtberatung müsste initiert werden. Besoffene dürften nicht mehr ins Stadion. Kleidung mit rechter Symbolik in der Stadionordnung verboten werden und kontrolliert.

Dass immer wieder welche durchschlüpfen sollte einkalkuliert werden. Wenn dies nicht geschieht, wird die Bundesliga so reagieren wie in England, nur noch überteuerte Sitzplätze um solche Leute fernzuhalten.



Ach ja noch was, ein ehemaliger Kollege von mir arbeitet im Rhein Main Gebiet in einem Aussteiger Projekt für Rechtsradikale. Dort werden von Rechtsradikalen zu Beginn einer Saison Dauerkarten gekauft die dann an Gleichgesinnte verteilt werden, die dann Agitation betreiben.
 
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