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Was aus dem FCK zu werden droht ...

Alois Schwartz macht in Sandhausen eine KLASSE ARBEIT!! Mit einer Mannschaft die nichts gekostet hat punktet er konstant und man sieht absolut ein Plan beim Spielen. Bei uns bekam er ja keine Chance. Man sollte Runjaic ziehen lassen.Sonst müssen wir wieder eine Abfindung bezahlen nach 10 Spieltagen und wir sind genau da wo wir jetzt sind bzw.damals unter Foda waren.
Und was hat Kuntz bisher erreicht?!Finanziell geht es uns wohl nicht so schlecht,aber sportlich sind wir ein paar Plätze höher,als wie er damals kam.Tolle Leistung über 5 Jahre!!!


Einerseits würde ich fast sagen, dass Schwartz eine gute Wahl wäre und er hat ja auch in Sandhausen überzeugt. Dagegen spricht allerdings, dass er in Sandhausen auch keinen Druck hatte und in Ruhe arbeiten konnte. Hier ist zum Einen die Erwartungshaltung der Fans ("Der FCK ist ein Erstligist") deutlich größer, zum anderen wurde das in den letzten beiden Jahren durch Vorstand/Trainer auch noch weiter angeheizt. Ich erkenne ja den Stefan Kuntz nicht wieder, vom Understatement 2009 zum Möchtegern-Favoriten.




Es ist halt endlich an der Zeit einzusehen, dass unser größtes Problem im sportlichen Management liegt. Kuntz hat uns vor dem Sturz in die Bedeutungslosigkeit gerettet und sich um den Verein verdient gemacht, aber drei Jahre in Folge miserable sportliche Entscheidungen getroffen. Wie kann es sein, dass man den Fans Ede im Winter als Verstärkung anpreist und in der heißen Saisonphase spielt er schon gar keine Rolle mehr? Man will es immer auf die Trainer schieben, aber können Foda und Runjaic wirklich so schlecht sein oder ist mit den Spielern einfach nicht mehr drin?


Ich möchte einwerfen, dass die Transfers im letzten Winter hier durchaus eine Ausnahme gestellt haben - dadurch wurden wir qualitativ absolut besser, auch wenn dies oft nicht so gesehen wird. Im Verhältnis zu Braunschweig oder Köln sind wir aber nach der Verpflichtung dieser Spieler besser als vorher gewesen. Ein Köhler war auch nie so schlecht, wie er hier gemacht wurde - schaut doch mal, was da jetzt für welche rumtraben.




Am schlimmsten sind für mich aber ganz ehrlich diese vielen Antitypen in unserer Mannschaft, mit denen ich mich nicht identifizieren kann und will: Ein Löwe, der permanent Fehler macht aber noch als "Typ" durchgehen soll, weil er seine gekünstelten Tobwutsuchtanfälle (nach eigenen Unzulänglichkeiten) fabriziert. Ein Gaus, der nach miserablen Monaten ein abgefälschtes Tor stolpert und beim Jubel die Hände ans Ohr legt und noch was raus haben will. Ein Karl, der sich in den Interviews als Erstligaspieler ansieht, vom Aufstieg faselt und in bald anderthalb Jahren keine zwei vernünftigen Spiele am Stück gemacht hat. Man sollte den Kader ausmisten und mit den drei genannten anfangen, sich für den Sommer endlich einen gescheiten Sportdirektor holen und dann hoffen, dass wir in 2 Jahren wieder um den Aufstieg mitspielen können.


Gaus, Löwe und ganz erst Recht Karl sind keine Erstligaspieler. Solange wir auf LV keine zwei anderen finden, werden wir wohl Löwe behalten müssen. Heintz sehe ich deutlich schwächer, würde ihn nicht aufstellen, da habe ich ganz arge Bedenken bei. Gaus und Karl kann man aber bedenkenlos abgeben.
 
Ich glaube nicht, dass die Erwartungshaltung bei den Fans noch so hoch ist, wie du geschrieben hast.

Ich wäre nach dem ganzen beschissenen Ballgeschiebe ehrlich gesagt froh, wenn ich nur eine motivierte, Gras fressende und aus ihren Möglickeiten das beste rausholende Mannschaft sehen würde, die zwar auch verliert, aber mit erhobenem Kopf vom Platz gehen kann, weil sie alles gegeben hat.
 
Uns Fans reicht es doch schon,wenn wir mit Einsatz und Willen auf die 2ten Bälle gehen und dadurch Torgefahr ausstrahlen.Wenn ein langer Ball kommt,fliegt er entweder über die Köpfe hinweg ins Nirvana,einer unserer Stümper vornedrin verlängert Richtung Eckfahne,oder der Gegner gewinnt das Kopfballduell und bekommt IMMER den scheiss 2ten ,wichtigen Ball.Hier haben wir gar keine Präsenz.
 
So blöd wie es klingt: Es sind noch 21 Punkte zu vergeben und wir liegen 4 bzw 6 Punkte hinter Platz 3 bzw 2. Ich bin keinesfalls davon überzeugt, dass wir es schaffen, aber wir haben vor ca. 6 Jahren die Erfahrung gemacht, dass man niemanden zu früh abschreiben sollte. Wer hat von euch zu 100% an die Rettung 2008 noch geglaubt (nicht gehofft), als wir 6 Spieltage vor Schluss 8 Punkte Rückstand hatten?


Das war aber auch eine Mannschaft in der sich noch was getan hat für die letzten Spiele, das seh ich hier und heute net.




Uns Fans reicht es doch schon,wenn wir mit Einsatz und Willen auf die 2ten Bälle gehen und dadurch Torgefahr ausstrahlen.


Mir würden Schüsse aus der 2. Reihe und rausgespielte Torchancen reichen, aber sowas wie heute, da hat der Fastabsteiger mehr Torchancen als wir rausgespielt
 
So blöd wie es klingt: Es sind noch 21 Punkte zu vergeben und wir liegen 4 bzw 6 Punkte hinter Platz 3 bzw 2. Ich bin keinesfalls davon überzeugt, dass wir es schaffen, aber wir haben vor ca. 6 Jahren die Erfahrung gemacht, dass man niemanden zu früh abschreiben sollte. Wer hat von euch zu 100% an die Rettung 2008 noch geglaubt (nicht gehofft), als wir 6 Spieltage vor Schluss 8 Punkte Rückstand hatten?


Das ist zwar rechnerisch richtig, aber damals hat der gesamte Verein an einem Strang gezogen. Alle haben kapiert, dass es 5 vor 12 war. Der Trainer hat geschäumt vor Ehrgeiz und hätte jeden "weggeflext" der nicht alles gegeben haette. Der VV machte die Nacht zum Tag und kampierte in der Kabine, um sicherzustellen, dass auch keiner vergass um was es ging. Alle wussten es ging ums üeberleben und keiner wollte absteigen. Selbst die, die nicht im Verein geblieben wären.



Heute ist das ganz anders. Zwar ist rechnerisch auch noch alles drin, aber der Verein hat gar nichts kapiert. Zum Einen herrscht mir viel zu viel Friede-Freude-Eierkuchen, keiner macht Druck, keinem schwillt der Kamm, es ist allen scheiss egal. Steigen wir auf? Wie schön! Steigen wir nicht auf? Na und? Macht doch nichts?



Ich kann nicht erkennen, dass sich die selbe Kollektivenergie wie 2008 bildet. Aus diesem Grund glaube ich nicht, dass der Verein sich aufrafft.



Ich könnte echt kotzen. Alle sind super relaxt, keiner haut auf den Tisch. Dieser ehemals total vitale Verein ist zur Schlaftablette mutiert
 
Ich gebe ja vielem hier recht, weil auch ich immernoch stinksauer bin. Aber was habt ihr denn jetzt mit Löwe? Wir haben den 27. Spieltag und noch kein Gegentor über die linke Abwehrseite gefangen.



Zur Situation:

Momentan hab ich keine Hoffnung, weiß aber genau was passiert. Am Samstag gewinnen wir in Karlsruhe, Fürth und/oder Paderborn lassen Punkte und ich hoffe doch wieder...
 
Heute ist das ganz anders. Zwar ist rechnerisch auch noch alles drin, aber der Verein hat gar nichts kapiert. Zum Einen herrscht mir viel zu viel Friede-Freude-Eierkuchen, keiner macht Druck, keinem schwillt der Kamm, es ist allen scheiss egal. Steigen wir auf? Wie schön! Steigen wir nicht auf? Na und? Macht doch nichts?


Ich könnte echt kotzen. Alle sind super relaxt, keiner haut auf den Tisch. Dieser ehemals total vitale Verein ist zur Schlaftablette mutiert


Ich weiß zwar nicht, ob das was bringt, wenn mal einer auf den Tisch haut, aber genau das vermisse ich auch. "Blutleer" hat ph gestern geschrieben.



Ich komme mir nicht verarscht vor, weil wir (gefühlt?) gegen kein Kellerkind gewonnen haben, sondern weil wir den Kampf nicht annehmen. Wenn ich am Boden liege, dann versuche ich wenigstens noch eine Blutgrätsche oder ich renn bis zum Kotzen und versuch meine Mitspieler bei der Ehre zu packen. Das seh ich bei keinem. Weder bei Löwe, bei dem ich es vom "Charakter" her erwarten würde, noch bei Sippel, dem es verdammt noch einmal um seinen (!!!) Verein gehen sollte!



Vielleicht ist das in der Kabine / beim Training anders und da macht mal einer die anderen zur Sau. Aber dann sieht man davon auf dem Platz leider mal überhaupt gar nichts.




Zur Situation:
Momentan hab ich keine Hoffnung, weiß aber genau was passiert. Am Samstag gewinnen wir in Karlsruhe, Fürth und/oder Paderborn lassen Punkte und ich hoffe doch wieder...


Es würd mich auch nicht wundern, wenn wir gegen die Bayern erst in der Verlängerung verlieren oder sogar das erste Relegationsspiel noch 3:0 gewinnen ... dann aber das Rückspiel 1:5 vergeigen (was ja einschließt, dass wir uns noch irgendwie in die Relegation retten).





Zum sportlichen: Defensiv ist Löwe ein Wucht. Da bleib ich dabei. Offensiv schwächelt er halt auch. Mag an ihm liegen oder an den Mitspielern. Abgeben würde ich ihn auf keinen Fall. Das war gestern überreagiert. Die Freistöße sollte aber jemand anderes schießen. Und wenns ein Gegenspieler ist - wird auch dann gefährlicher ... bzw. nicht gefährlicher, weil wir nicht offen für Konter sind.
 
Jo, eben. Und wenn ich dann noch sehe, wie gestern 3 Minuten nach Abpfiff ein Alex Ring locker mit seinem Gegenspieler plaudert und grinst, dann kommt mir die Galle direkt nochmal hoch.



Aber wir haben ja ein Qualitätsproblem, weil Kuntz ******e einkauft.
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Jo, eben. Und wenn ich dann noch sehe, wie gestern 3 Minuten nach Abpfiff ein Alex Ring locker mit seinem Gegenspieler plaudert und grinst, dann kommt mir die Galle direkt nochmal hoch.


Japp. Andere Mannschaften sitzen nach so unverschämten Vorstellungen beschämt auf dem Rasen und vergraben ihr Gesicht vor Scham ...
 
Das hat mich gestern auch gestört, die waren mit dem Punkt zufrieden alles super gelaufen so kams mir vor, von denen will keiner 1.Liga spielen, weil sie wissen, dass sie dort aussortiert werden, weil se nur ein paar gute Spiele machen.
 
Ich gebe ja vielem hier recht, weil auch ich immernoch stinksauer bin. Aber was habt ihr denn jetzt mit Löwe? Wir haben den 27. Spieltag und noch kein Gegentor über die linke Abwehrseite gefangen.
dass er ein mauerschütze ist, wurde ja schon öfters gesagt aber was mich gestern aufregte war, dass er immer in der abwehrkette klebt. vor ihm alles frei, er könnte linie gehen, ein präziser pass zu ihm und er kann vorne gefährlich in den 16er flanken. konter nennt man sowas aber nein, er muss ja hinten bleiben, dass man sich 20 mal den ball hin- und herschieben kann, bis der gegner wieder hinter dem ball ist.

ok, kein fehler von ihm, wenn er seine position hält, geht auch eher auf trainers kappe aber da er ja öfters mal ne grosse schnauze riskiert würde ich mir da mal etwas mehr eigeninitiative wünschen.
 
die waren mit dem Punkt zufrieden


Also ich hab mir noch ein paar Sekunden nach dem Schlusspfiff die Spieler angesehen. Ich sah viel Kopfschütteln und Resignation. Die Mehrheit der Spieler war sichtlich enttäuscht und wirkte ratlos. Dein Eindruck trügt.
 
Also ich hab mir noch ein paar Sekunden nach dem Schlusspfiff die Spieler angesehen. Ich sah viel Kopfschütteln und Resignation. Die Mehrheit der Spieler war sichtlich enttäuscht und wirkte ratlos. Dein Eindruck trügt.
hab nur noch gesehn, wie Dick den ball frustriert in den nachthimmel gejagt hat, danach hab ich mich dann abgewendet.
 
Meiner Meinung nach haben wir vier Probleme (in willkürlicher Reihenfolge):



1) Erwartungshaltung generell im Verein (Vorstand, Spieler, Trainer, Fans, eigentlich alle) -----> Druck erhöht sich insbesondere wenn es nicht läuft, es kommen Pfiffe dazu, Spieler schnauzen sich gegenseitig an etc.



2) Spielsystem -----> Wir wollen spielen wie Bayern und Barcelona, uns fehlen aber die Spieler davor - Rot-Weiß-Rot hatte das unter anderem beschrieben. Durch die offensive Spielweise ist es, zumindest für unsere Spieler, dort vorne einfach zu eng, die Räume fehlen. So ein Spielsystem kann man nur dann Spielen, wenn man die absoluten Ausnahmefussballer hat, die auch auf dem allerkleinsten Raum den Ball behaupten und gekonnt weiter spielen können. Zudem sind wir dadurch hinten offener, wenn einer einen Fehler macht, hat dies größere Auswirkungen, es ist dann kaum einer hinten, um den noch auszubügeln



3) Verunsicherung einiger Spieler auf Grund der Misserfolge, andere Spieler dagegen reagieren schon mit Resignation (die dann wie Desinteresse wirkt) auf den Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit ----> hier fehlen Leader, die die Mannschaft mitreißen und sowohl taktisch als auch vom Kopf her führen (prinzipiell ist Mo da der einzige, der da noch hin und wieder ran kommt, etwas gegen Sandhausen, als er nach dem 1:1 gleich beschwichtigt hat, da noch nichts erreicht war.



4) Fehlende Qualität im Kader, besonders im Mittelfeld, war eigentlich schon seit Saisonbeginn klar
 
Wie die nach dem Spiel sich geben, ist mir ziemlich egal. Wichtig ist auf dem Platz, und da habe ich zum x mal nichts gesehen. Kein Kampf, kein Wille, einfach nur Stümperei. Dass Ring in der Nachspielzeit mit dem Gegenspieler grinsend plaudert, habe ich nicht gesehen, zeigt aber die Nulleinstellung, wenn es so war. Da haben wahrscheinlich die meisten Fans mehr Wille und Leidenschaft gezeigt. Zu Löwe: offensiv hat er kein gutes Niveau, wird er angespielt, spielt er zurück, bestenfalls quer. Seine Freistöße sind kümmerlich, C Klasse, leider!
 
Johnny, ich geb dir in deinem Eröffnungspost fast 100% recht.



Das Wichtigste is für mich, dass sich Kuntz endlich mal KOMPLETT aus allen Transfers raus hält. Wenn er das net kann oder will, dann muss er halt auch gehn. Seit 3 Jahren gehts hier sportlich den Bach runter, da hat er mit den größten Anteil, weil er falsch einkauft (Trainer u. Spieler) und anscheinend die Selbstreflexion fehlt, dass einzugestehn. Ok, finanziell stehn wir, angeblich gut da, aber bestimmt nicht, wenn wir die nä. 2-3 Jahre noch 2 Liga spielen.



Entweder es wird endlich mal ein Sportdirektor eingestellt, der keine Kuntz-Vergangenheit hat, bzw. endlich mal ein Aufsichtsrat mit Eier, oder dort oben geht bald alles den Bach runter.
 
Der Verein wird, davon kann man spätestens seit dem Bochum-Spiel ausgehen, die Planungen für ein weiteres Jahr in der zweiten Liga in Angriff nehmen können. Die Wahrscheinlichkeit in fünf Spielen den Abstand von fünf Punkten zu verringern sehe ich als nicht gegeben. Woher sollte man bei der enttäuschenden Spielweise der letzten Wochen auch die Hoffnung schöpfen, dass sich für die letzten fünf Spiele eine dramatische Veränderung einstellen sollte? Selbst wenn dieses „Wunder“ geschehen sollte, gegen welchen Relegationsgegner sollte man realistisch bestehen können?

Die Kritik in diesem Jahr muss sich in erster Linie auf Mannschaft und Trainerteam konzentrieren. Die Mannschaft hatte die Qualität für den Aufstieg, sie hat individuelle Klasse und sie ist im Vergleich zur Mannschaft der letzten Saison mit Sicherheit nicht schlechter aufgestellt. Die Mannschaft ist nur nicht Willens, bzw. nicht in der Lage diese Überlegenheit umzusetzen. Sie ist vielleicht an guten Tagen in der Lage Fußball zu spielen aber sie ist nicht in der Lage Fußball zu arbeiten, Fußball zu leben. Dieser unbedingte Siegeswille, diese Mentalität den Gegner erlegen zu wollen ist einer beängstigenden Lethargie gewichen. Auf dem Platz und außerhalb.



Wer immer sagt, dass diese Mannschaft nicht die Qualität für einen der ersten drei Plätze in dieser Liga hat, der vergisst, dass diese Mannschaft absolut verdient im Pokal-Halbfinale steht, der vergisst, dass diese Mannschaft lange Zeit auf Aufstiegs- oder Relegationsplätzen gewesen ist und der vergisst, dass die Mannschaften die sich um uns herum tummeln allesamt keine höhere Qualität im Kader haben, mit Ausnahme des 1.FC Köln.

Nach fünf Spieltagen und 9 Punkten, das sind 1,8 Punkte im Schnitt(!), hat sich der Verein von Franco Foda getrennt. Diese Trennung kam auch zu Stande weil der öffentliche Druck der eigenen Anhänger immer größer wurde und sie war rückblickend betrachtet wahrscheinlich die falsche Entscheidung. Franco Foda hat unserer Mannschaft einen Fußball beigebracht der zum abgewöhnen war, er hat einen Fußball spielen lassen der nur sehr bedingt zum Betze passt. Er hat sich in Interviews teils selbstherrlich gegeben und teilweise auch überheblich, was genauso schlecht zu uns passte wie seine Art Fußball spielen zu lassen. Aber und das ist das Erschreckende: Er war, gemessen an den Punkten, der beste FCK-Trainer seit dem Abstieg 2006.



Runjaic hingegen ist aktuell nicht in der Lage mit dieser Mannschaft die nächsten Schritte zu gehen. Er ist nicht der Lage sein Spielsystem dem vorhandenen Spielermaterial und den Gegebenheiten im Aufstiegskampf anzupassen, nicht in der Lage die Mannschaft zu entwickeln und auch nicht in der Lage das vorhandene Potenzial sinnvoll abzurufen.

Wir haben leichtfertig vor der Winterpause die Spiele in Dresden und zu Hause gegen Düsseldorf verloren und wir haben mit noch mehr Leichtsinn in Aue und Cottbus verdient verloren. Wir haben nicht verstanden wie wichtig in dieser Saison eine stabile Defensivarbeit ist, so unschön sie auch anzusehen ist. Wir haben versucht gegen diese Kellerkinder „unseren“ Schuh durchzudrücken, sind teils früh in Rückstand geraten und dann planlos gegen defensiv gut stehende Mannschaften angerannt. In Dresden haben wir es genau anders gemacht. Erst unnötig in Rückstand gegangen, dann das Spiel gedreht und statt aus einer geordneten Defensive heraus den letzten Stich zu setzen haben wir uns nahezu kampflos überrollen lassen. Unschön und unnötig. Diese für mich taktisch fragwürdige Einstellung paart sich dann noch mit einer Leichtfertigkeit der eigenen Mannschaft, welche sich für mich nur mit mangelnder Konzentration oder Überheblichkeit erklären lässt. Beides nicht zu verzeihen. Für die taktische und mentale Einstellung der Spieler ist der Trainer die einzig verantwortliche Person, neben den Spielern selbst. Ich bin mir inzwischen nicht mehr sicher ob Runjaic hierfür der Richtige ist. Gerade diese Vielzahl an leichtsinnigen Gegentoren lässt das Gefühl aufkommen, dass er nicht in der Lage ist seine Spieler mental vernünftig einzustellen. Diese mentale Einstellung ist aber gerade auf dem Betze unheimlich wichtig, denn nur mit diesem Willen und dieser Geilheit kann ich den Berg auch wecken und vielleicht die letzten Prozent an Kraftreserven mobilisieren. Das konnte sogar Foda besser.



Zur Mannschaft ist eigentlich in den vergangenen Tagen und Wochen genug geschrieben worden. Es scheint, das ist mein Eindruck, in der Mannschaft nicht mehr zu stimmen, beziehungsweise es scheint als habe in der Mannschaft die Lethargie gesiegt. Eine Antwort auf die „warum?“-Frage wird wohl so einfach niemand geben können. Es sollte sich aber auch keiner mit dem Blick auf den Fußball-Manager täuschen lassen. Eine Fußball-Mannschaft ist eben doch eine Ansammlung von 30 unterschiedlichen Charakteren deren harmonisches Zusammenspiel bei Weitem keine Selbstverständlichkeit ist. Auch hier ist eigentlich der Trainerstab gefordert diese Charaktere so einzusetzen, dass die unterschiedlichen Typen sich gegenseitig so „befruchten“, dass es für das große Ganze am Ende gewinnbringend ist. Und er muss verhindern, dass sich seine Spieler ungerecht behandeln füllen. Wenn man sieht, dass ein Markus Karl trotz schwacher Leistung unantastbar ist, dann könnte ich verstehen, wenn das innerhalb der Mannschaft Unruhe erzeugen würde.

Es ist aber trotzdem auch jeder Spieler für sich selbst verantwortlich. Ich muss ehrlich sagen, dass mir bei Kostas Fortounis inzwischen die Tränen kommen. Der Junge ist seit gefühlten 5 Jahren bei uns, kann noch immer kaum ein Wort Deutsch und erzeugt in seinem Verhalten auch noch das Gefühl als sei er eigentlich schon lange satt. Wer diesen Jungen mal hat spielen sehen, wenn er will und kann, der wird verstehen wenn viele sagen, dass er der technisch beste Spieler ist, der seit langer, langer Zeit bei uns gespielt hat. Warum dieser Spieler das nicht abrufen kann, warum er sich offensichtlich nicht heimisch fühlt, das müssen sich auch die Älteren in der Mannschaft hinterfragen. Der Trainer und der Verein können und müssen ihren Beitrag zur Integration leisten, es hängt jedoch auch unheimlich viel vom Verhalten der Mitspieler ab. Dass Neuzugänge grundsätzlich schlecht integriert sind würde ich nicht so sehen wollen, da gibt es genügend Gegenbeispiele. Die Mannschaft hat aber gerade für ihre „Problemkinder“ eine gewisse Verantwortung.

Wie also mit der Mannschaft im kommenden Jahr umgehen? Qualitativ bleibe ich dabei, die Mannschaft ist absolut in der Lage um den direkten Aufstieg mitzuspielen. Es muss alles auf den Prüfstand aber den großen Umbruch darf es dennoch nicht geben. Braunschweig, Karlsruhe, Union und Paderborn sollten uns allen mahnende Beispiele sein, dass Kontinuität noch immer besser ist, als jedes Jahr um einen neuen Trainer herum eine neue Mannschaft aufzubauen. Es muss zumindest ein klares Gerüst der Mannschaft vorhanden bleiben um diese erfahrenen Spieler herum eine Mannschaft aufgebaut werden. Es ist nicht so, dass man eine neue Mannschaft bräuchte. Verglichen mit einem Gärtner: Unten ein wenig Dünger einbringen, damit sich die Pflanze besser entwickeln kann und die alten Äste die nur Kraft rauben abschneiden. Will heißen: Auf den kritischen Positionen nachbessern, das betrifft hauptsächlich das Mittelfeld und die defensiven Außenbahnen, auf welchen Ergänzungen zu Löwe und vor allem Dick notwendig sind, um einen reellen Konkurrenzkampf zu entfachen. Und die alten Zöpfe abschneiden, die viel Kraft gekostet haben aber der Mannschaft keinen Mehrwert gebracht haben, bzw. in der Mannschaft für zu viel Disharmonie geführt haben. Will heißen: Fortounis, Occean, evtl. Karl, Ede, Bunjaku, Idrissou abgeben.

Ob Runjaic für diesen Weg der richtige Trainer ist sollte man sich überlegen. Wenn man zu dem Entschluss kommt, dass er trotz der genannten Punkte der richtige Mann ist, dann darf es nicht nach fünf Spieltagen den nächsten Wechsel geben.
 
Sportlich „abgearbeitet“ also weiter zur Vereinsführung. „Das System Kuntz ist gescheitert“, hierüber lässt sich trefflich streiten und die kommenden Zeilen werden wahrscheinlich stark polarisieren. Angela Merkel würde sagen: Stefan Kuntz ist alternativlos. Ich sage: Der Verein muss an Stefan Kuntz festhalten. Der Verein hat sich in der Zeit von Stefan Kuntz, das heißt in den vergangenen nunmehr rund 6 Jahren sehr positiv entwickelt. Ob in der Öffentlichkeitsarbeit, im Ticketshop, im Merchandising und in vielen, vielen anderen Punkten. Dieser Verein ist nur sehr bedingt mit dem Gebilde aus der Ära Jäggi oder aus der Zeit Göbel zu vergleichen. Das ist vor allem der Verdienst von vielen Mitarbeitern, die weit mehr für ihren Arbeitgeber geleistet haben, als man dies als Chef von seinen Arbeitnehmern erwarten kann. Es ist aber auch ein Verdienst der Führung unter Stefan Kuntz. Man kann und man muss sicherlich viele Dinge hinterfragen. Realistisch betrachtet sehe ich jedoch im Moment im Umfeld des Vereins keine Person, die in der Lage wäre die Lücke Stefan Kuntz zu schließen.

Es sollte Veränderungen geben, es sollte ernsthaft über einen Sportdirektor nachgedacht werden, auch wenn ich dessen grundsätzliche Notwendigkeit nur bedingt sehe. Ein Sportdirektor bedeutet für alle Beteiligten, angefangen vom Vorstand bis hin zum letzten Fan die unbedingte Bereitschaft zur Kontinuität. Ein Sportdirekt wird eine Philosophie entwickeln müssen und den Verein danach mittel- und langfristig ausrichten. Ein jährlicher Wechsel des Sportdirektors bringt nichts, außer einen noch höheren Verschleiß an finanziellen und personellen Ressourcen. Dessen müssen sich alle Personen von Anfang an bewusst sein.

Es gibt im Deutschen Fußball nur sehr wenige Personen, die zu einer solchen Aufgabe fähig sind und auch dann sind es verschiedenste Faktoren die über den Erfolg eines Sportdirektors entscheiden. Man nehme einen Oliver Kreuzer der beim KSC den Grundstein für den jetzigen Erfolg gelegt hat, der aber beim HSV mehr als nur glücklos agiert hat. Man nehme einen Dieter Hoeneß, der mit einer wahnsinnigen finanziellen Reserve bei Wolfsburg ein grandios schlechtes Ergebnis eingefahren hat. Das Thema liest sich auf dem Papier erst einmal gut, ist aber durchaus mit Vorsicht zu genießen!

Veränderungen und Anpassungen der Befugnisse, sowie die breitere Verteilung der kaufmännischen und sportlichen Lasten, ja aber einen Umbruch kann man momentan, da keiner einen möglichen Nachfolger präsentieren kann, nur ablehnen. Über die Zusammensetzung des Aufsichtsrats werden die kommenden Wahlen entscheiden. Eine Veränderung erscheint geboten aber eine Veränderung muss immer maßvoll geschehen. Es muss im Interesse der Mitglieder sein, dass im Aufsichtsrat eine gesunde Mischung aus sportliche kompetenten und aus mitgliedernahen Personen herrscht. Der Fokus muss jedoch auf der wirtschaftlichen Kompetenz liegen, denn dies ist nun einmal die Kernaufgabe dieses Gremiums. Wohin man einen großen Verein führen kann, wenn man meint das Leben sei wie ein EA Fußball-Manager hat der HSV in den letzten Jahren eindrucksvoll bewiesen – unter freundlicher Mithilfe der Vereinsmitglieder. Das sollte uns allen ein mahnendes Beispiel sein.



Bleiben als letzter Punkt eigentlich nur noch die Fans. Wie ich hier anfangen soll weiß ich nicht. Im Moment beschäftigt mich dieser Teil des Vereins eigentlich am meisten. Ich bin selbst Teil der Kurve, gehe seit nunmehr 18 Jahren auf den Betze und habe seit 8 Jahren kein Spiel verpasst. Eine so trostlose Situation wie im Moment, ein so blutleeres Verhalten den eigenen Anhänger habe ich aber sehr, sehr selten erleben müssen. Die Stimmung auf dem Betze kann man eigentlich schon gar nicht mehr als eine solche bezeichnen. Immer mal wieder ein kurzes Aufflackern aber der unbedingte Wille ist auch hier schon lange abhanden gekommen. Übrigens nicht erst, seit die Mannschaft schlecht spielt, sondern auch als wir mal kurzzeitig Tabellenführer waren. Wer meine Beiträge hier verfolgt hat der weiß, dass ich ein absoluter Verfechter von Pyrotechnik im Stadion bin. Ich halte es für ein geeignetes und beherrschbares Mittel, welches jedoch eine überragende Wirkung auf die Zuschauer entfalten kann. Aktionen wie in Karlsruhe haben hiermit nichts zu tun, schaden dem Verein massiv, nicht nur finanziell, und zeugen von mangelnder Intelligenz der eigenen Anhänger, weil jedwedes Bestreben nach einem gestatteten Einsatz von Pyrotechnik durch solche Aktionen torpediert wird. Die Folgen sind spürbar, für den Verein aber auch in absehbarer Zeit für die Fans, da schärfere Kontrollen, Reisebeschränkungen oder Teilausschlüsse eigentlich nur eine Frage der Zeit sind.

Auch hier, berechtigte Kritik wird nur dann gehört werden, wenn der Kritisierende auch bereit ist sein eigenes Handeln zu hinterfragen.



Der Verein steht, man muss das ganz schonungslos sagen, am Scheideweg. Die aktuelle Diskussion, angefacht durch den Bund der Steuerzahler, verlangt eigentlich von uns allen, dass wir geschlossen zu und hinter unserem Verein stehen und diesen auch nach außen verteidigen. Wenn wir in einer solchen Situation keine Einigkeit demonstrieren können, dann werden wir es in den kommenden Jahren sehr schwer haben. In einer solchen Situation nicht ein Spruchband aus der Kurve gegen die Anschuldigen durch Herrn Quante, stattdessen aber gefühlt zu jedem Heimspiel Spruchbänder für Gruppenmitglieder, gegen einen Sponsor, gegen die Vereinsführung, oder eben zynische Spruchbänder („noch 6 Punkte bis zum Klassenerhalt“) aufgrund der aktuellen Lage. Man sollte sich wirklich hinterfragen ob das der eigene Anspruch ist, ob das der Anspruch der Westkurve ist.

Ich kann verstehen wenn jemand sagt, dass man nach Jahren der Anfeindung müde geworden ist. Aber wer Fan dieses Vereins ist, der weiß: „Das Leben ist kein Ponyhof.“ Der Verein wird in den kommenden Jahren immer irgendwo entlang dieses Scheidewegs laufen, zu groß sind noch immer die Lasten aus der Vergangenheit. Ohne eine endgültige Klärung der Stadionfrage und dieses Thema kann mittel- und langfristig nur durch einen Rückkauf des Stadions durch den Verein gelöst werden, wird dieser Verein finanziell und somit auch sportlich nicht dauerhaft auf die Beine kommen. Wenn wir darüber hinaus noch Sponsoren ablehnen, die dem Verein einen 6stelligen Betrag im Jahr einbringen, dann wird uns dies auch irgendwann in der Öffentlichkeit auf die Füße fallen und noch weiteren Kredit kosten. Von der öffentlichen Hand Geld verlangen und gleichzeitig Geld ablehnen, dass keinem von uns auch nur im Ansatz wehgetan hätte, das ziert sich nicht für einen bodenständigen Verein wie den FCK. Auch hier gilt es das eigene Handeln, den eigenen Anspruch und die Wirkung des eigenen Handelns auf die Öffentlichkeit zu überprüfen.

Nochmal zum Abschluss: Geschlossen und mit wahnsinnigen Kraftanstrengungen wird man den Verein wieder in die 1. Liga führen können, mit Geschlossenheit wird man den Verein als 2. Ligist halten können aber ohne geschlossenes Auftreten wird dieser Verein auf Dauer nicht zu halten sein.
 
Mit wenigen Ausnahmen wie dem 0-4 in Aalen oder der Schlussviertelstunde in Dresden (die trotz der schon vorherigen spielerischen Armut irgendwie der Punkt zum schlechten war) lag es m.E. nicht an der Einstellung oder dem Willen, auch gestern konnte man keinem das Bemühen absprechen. Vielmehr muss man nach zwei Jahren spielerischer Armut die These der "individuellen Klasse" in Frage stellen, die überwiegend von Sport1, Gegnern nach Siegen und selbstbewussten Profis wie Löwe oder Karl vertreten wird. Bei Zoller und mit Abstrichen Idrissou und Torrejon sieht man überdurchschnittliche Qualität, dahinter sehe ich keinem, dem ich die 1. Liga zutraue. Das schlimme ist ja irgendwie auch die Beliebigkeit im Kader, es können mal wieder Heintz, Ede, Gaus, Lakic, Occean oder Alushi spielen und man merkt keinen großen Leistungsabfall, aber eben auch keine Verbesserungen. Erschreckend finde ich, dass sich von den Verantwortlichen niemand zu Wort meldet. Runjaic ist bei Alushi mal sehr deutlich geworden, ist sonst aber recht defensiv - ist vielleicht auch seine Pflicht, dass er sich als Trainer vor seine Mannschaft stellt. Von Kuntz höre ich in sportlichen Dingen gar nichts oder auch diese Abwartungshaltung und Floskeln ("bis zum 30. Spieltag noch die Chance auf den Aufstieg haben"). Er müsste doch so ehrlich sein, nach zwei Zweitligajahren endlich Bilanz zu ziehen und auch einen Ausblick zu geben, wie es weitergehen soll. Es darf nicht sein, dass wie letztes Jahr nach der Relegation wieder Tränen verdrückt werden und dann wieder alles planlos weiterläuft wie bisher. Von DBB halte ich nichts, bin aber dankbar, dass sie immerhin deutlich machen, dass es eine Veränderung bracht. Eine richtige Opposition sehe ich auch nicht, obwohl gerade jetzt "beste" Bedingungen wären, sich in Stellung zu bringen.
 
Stimme den Ausführungen von redcitiy zu. Vermisse dabei die Fehlplanungen in der hierarchischen Zusammensetzung der Mannschaft und oder einer nicht erfolgsorientierten Betreuung. Die noch jüngsten Erfolge gab es mit Amedick und früher mit Ciri und Kadlec. Oder die Wahrnehmung von Bugera bei der U23.

Als Beispiel könnte man aktuell die Aktivitäten eines Roggisch bei der deutschen Handballnationalmannschaft heranziehen.

Auch gewinne ich en Eindruck, dass es unter Fünfstück besser gelingt, solche sportlichen Erfolgsgrundlagen vorzuleben.
 
Es darf nicht sein, dass wie letztes Jahr nach der Relegation wieder Tränen verdrückt werden und dann wieder alles planlos weiterläuft wie bisher. Von DBB halte ich nichts, bin aber dankbar, dass sie immerhin deutlich machen, dass es eine Veränderung bracht. Eine richtige Opposition sehe ich auch nicht, obwohl gerade jetzt "beste" Bedingungen wären, sich in Stellung zu bringen.


Leider erwarte ich nichts anderes, am Ende der Saison werden wieder ein paar nette Powerpoint Präsentationen aufgefahren und ein paar Tränchen verdrückt und schon ist wieder alles in Butter.
 
Auch gewinne ich en Eindruck, dass es unter Fünfstück besser gelingt, solche sportlichen Erfolgsgrundlagen vorzuleben.


Die Begründung dafür würde mich ehrlich interessieren!



Bei der Zwoten muß man auch mal sagen, daß 19 der 44 erzielten Tore in vier Spielen geschossen wurden: 7:0 und 3:0 gegen desolate Pfullendorfer, ein 3:1 gegen Baunatal, die zu dem Zeitpunkt des Spiels in der Hinrunde nicht konkurrenzfähig waren, und ein 6:0 gegen Kassel, die Ende letzten Jahres krisengeschüttelt und von Verletzungen geplagt kaum mehr einen Fuß vor den anderen bekamen. Klar, man muß trotzdem auch gegen solche Gegner erstmal hoch gewinnen, aber nimmt man diese Spiele aus der Wertung bleibt folgende Bilanz übrig: 7-12-4, 25:20. Dies beinhaltet je fünf 0:0 und 1:1 - bei solchen niedrigtorigen Unentschieden-Anhäufungen bekomme ich schlimme Flashbacks an eine nicht allzuweit in der Vergangenheit liegende Zeit bei der ersten Mannschaft und es stellt sich die Frage: wird auf Sieg gespielt (mit der Gefahr, öfters mal ein Spiel zu verlieren) oder wird eher eine "nicht Verlieren"-Einstellung vorgegeben?



Was die Spielweise unter Fünfstück betrifft, würde ich auch mal gerne die Meinung eines regelmäßigen Beobachters der Spiele hören. Ich habe mir sagen lassen, daß sich an der "traditionellen Spielweise der FCK-Amateure", nämlich "langer Hafer nach vorne und dann schauen wir mal, was dabei herauskommt" (O-Ton!), bisher nicht sehr viel geändert hat. Wie gesagt, ist das aber nur 2.Hand-Wissen...



ps: Sorry, das ist jetzt etwas Offtopic. Vielleicht kann man das ja dann ins Amateure-Subforum verschieben.
 
@redcity:



Wenn wir eins hätten, würde ich dir für deine beiden Beiträge das roteteufel-Verdienstkreuz verleihen!
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Runjaic ist bei Alushi mal sehr deutlich geworden, ist sonst aber recht defensiv - ist vielleicht auch seine Pflicht, dass er sich als Trainer vor seine Mannschaft stellt. Von Kuntz höre ich in sportlichen Dingen gar nichts oder auch diese Abwartungshaltung und Floskeln
 
@redcity:


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Auch wenn redcity in einigen Punkten Recht hat, so teile ich seine Meinung in vielen anderen Punkten überhaupt nicht.

Da der Post sehr lang ist, möchte ich jetzt nicht auf jeden Punkt eingehen, nur soviel:



Mir liegt der Fokus zusehr auf der Mannschaft und dem Trainerteam, man sollte aber auch mal sehen das wir in den letzten 3 Jahren mehrfach die Trainer und die komplette Mannschaft ausgetauscht haben, geändert hat sich jedoch sogut wie nichts.

Die Mannschaft mag zwar auf dem Papier die Qualität aufweisen, jedoch ist sie nicht homogen zusammengestellt und besteht aus vielen Spielern die ihren Zenit schon lange überschritten haben bzw. deren Qualität maßlos überschätzt wurde.



Und ob wir uns unter SK so positiv weiterentwickelt haben sei mal dahingestellt, natürlich gibt es auch einige positive Dinge zu berichten, aber wenn man ehrlich ist sind wir sowohl sportlich als auch finanziell fast wieder dort angelangt wo wir angefangen haben, hier ist eindeutig ein negativer Trend erkennbar.
 
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