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Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl

@Jonny:


Das hat schon Methode:

...


Besonders bei Frau von Leyen...



Sie vormulierte im Fernsehen ihre These, dass man doppelte Arztbesuche bestrafen solle und hierfür die Praxisgebühr notwendig sei.

Ich kenne in meinem erweiterten Bekanntenkreis jemanden, bei dem schwarzer (der gefährlichste, kann zum Tod führen) Hautkrebs erst bei einem zweiten Arzt entdeckt wurde....mehr braucht man über Frau von der Leyen nicht sagen...
 
ist aber doch auch für Leute interessant, die schon jahrelang immer dieselbe Partei wählen, nicht weil sie von deren Wahlprogramm überzeugt sind, sondern weil sie die halt schon immer wählen.

Und mit dem Wahl-o-mat können sie überprüfen, ob die Partei wirklich dieselben Vorstellungen hat wie sie selbst.

Auch wenn diese Wähler ihrer Partei wohl auch treu bleiben werden, wenn sie auf dem letzten Platz landet.
 
@Jonny:



Ich seh da schwierig und vor allem Zeiten großer sozialer Kälte auf uns zukommen. Jeder denkt nur an seine eigenen Vorteile.
 
@palatino: wie wärs denn mal mit keiner Volkspartei, die FDP is doch äußerst sympathisch *gg*



@redskin: von sozialer Kälte is natürlich immer die Rede, auch berechtigterweise...aber selbst die SPD hat eingesehen, dass man Sparkurs fahren muss und nimmt dadurch soziale Schwächung für die "Ärmeren" in Kauf (damit meine ich Hartz IV). Es ist halt, vor allem heutzutage, alles eine Frage des Geldes...
 
Was macht man, wenn der Wahl-o-Mat bei mehreren Parteien ähnliche Werte liefert?

Ist das der Beweis, dass die Parteien gar nicht so weit auseinander liegen oder ein Hinweis darauf, dass man am besten nicht wählen geht, weil alle Parteien nur so einigermaßen mit den eigenen Vorstellungen übereinstimmen?
 
ich würde die thesen gewichten, eben entscheiden, was dir am wichtigsten ist. aber chirac wirste trotzdem nicht wählen können
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@raiden:



Also ich finds prima, dass du dich in deinem Alter so dezidiert mit dieser Materie auseinandersetzt. (Gilt auch für alle deine Altersgenossen).



Allerdings sehe ich Hartz IV nicht unbedingt als ein Synonym für soziale Kälte. Da ist viel "gefühlte Temperatur", also negative Stimmungsmache, dabei. Der jetzigen Bundesregierung ist es hoch anzurechnen, dass sie die längst fälligen Reformen mal tatsächlich angepackt hat. Dass dies nicht schmerzfrei für alle über die Bühne gehen kann, liegt auf der Hand. Und dass es damit noch nicht getan ist, ebenso. Wenn man hier alle Vorstellungen gegeneinander awägen wollte, bräuchten wir wahrscheinlich ein eigenes Forum hierfür.
 
ja gut, ich versteh unter der zusammenlegung von arbeitslosen -und sozialhilfe sicherlich auch nix schlechtes. allerdings hätte ich vor der reform von der SPD erwartet, dass sie die finanziellen Verhältnisse bei denen, die nicht viel haben, noch enger schnüren (wobei ich der meinung bin dass mindestens 5% von den angesprochenen selbst etwas gegen ihre soziale schieflage tun könnten).



Zum anderen: Es sind bei weitem nicht alle in meinem ähnlich interessiert wie ich...leider. schaut man sich diverse vollpfosten an, die in der stadt rumrennen, kann man nur gegen Wahlen ab 16 sein, auch wenn ich selber gerne wählen würde :/

Kleiner Auszug eines Interviews mit einer Erstwählerin (Hauptschule), gesehen bei TV Total:



Was möchtest du denn beruflich machen?

- Arbeitslos...oder äh ne ey: Megastar! So mit großem Haus, Auto, das wär cool.
 
Was möchtest du denn beruflich machen?
- Arbeitslos...oder äh ne ey: Megastar! So mit großem Haus, Auto, das wär cool.


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Gerechterweise muss man aber auch hinzufügen, dass es jede Menge Erwachsener gibt, die keinen Plan haben und beispielsweise behaupten, bei uns gäbe es 15 Bundespräsidenten. Das kommt vielleicht davon, dass man sein ganzes "Wissen" aus der "Blöd-Zeitung" bezieht.
 
und genau dazu ist der wahl-o-mat da... mir wärs lieber, jemand wählt die linke, weil sie ihm am meisten entsprechen, statt der SPD, obwohl er nicht weiss was sie vertritt.

Ne begründung auf den Wahlzetteln wär doch ma was
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Ne begründung auf den Wahlzetteln wär doch ma was
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Hab ich schon öfter erlebt! Teilweise recht lustig, aber halt immer eine ungültige Stimme. Bin mal gespannt, wie es jetzt bei der Bundestagswahl aussehen wird. Da darf ich dann wieder fleißig auszählen.
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japp.



zumindest bei regionalwahlen musste meine mama auch schon ab und zu helfen
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@ Jonny



Hab letztes Jahr bei Europa-Wahl und Kommunalwahl Wahlhelfer gespielt - freiwillig. War ne lustige Sache (besonders die ungültigen Stimmen zu sehen, da gabs Sachen...) und Geld (40 €) gabs auch noch.





Ich kann nur zum Thema "soziale Kälte" sagen, dass wir Deutschen da sehr wehleidig sind. Ich war letzten Sommer 4 Wochen in Nicaragua (zweitärmstes Land Amerikas, hinter Haiti), habe da in einem Dorf gelebt, wo die meisten Bewohner keine santiären Anlagen hatten (Strom war partiell verfügbar, die Leitungen wurden "wild" gelegt)

und als ich dann zurück kam, war das erste was ich im Fernsehn sah ein Bericht über Montagsdemos. Da hatte ich dann erstmal nen Kulturschock.



Aber es ist halt so, je mehr man hat, desto sensibler reagiert man auf kleine "Herabsetzungen" (mir fällt das Wort nicht ein, meine Pizza ist grad gekommen...).
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Was auch recht witzig ist: Versucht doch mal eine vorher festgelegte, möglichst absurde Präferenzreihenfolge (z.B. Linke, FDP, SPD, CDU, Grüne) herzustellen...
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Dazu wird man verdonnert, wenn man im öffentlichen Dienst arbeitet oder eine Ausbildung bei Ämtern einer Stadt macht oder?


Bin da doppelt bestraft: bin im öffentlichen Dienst beschäftigt und kommunaler Mandatsträger. Habe also fast um das Amt eines Wahlhelfers gebettelt.
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Es geht allerdings noch, da ich Briefwahlvorstand bin und deswegen der Job erst um 15.00 h losgeht. Und Bundestagswahl auszählen ist auch nicht so schlimm. Der Hammer sind Kommunalwahlen! Bei der letzten bin ich erst kurz vor Mitternacht aus dem Wahllokal gekommen.



@raiden:



Parteizugehörigkeit "schützt" dich gerade nicht vor diesem Ehrenamt. Der Wahlvorstand sollte nur so besetzt sein, dass alle Parteien darin zu finden sind.



@Klingenstädter:



Die ungültigen Stimmen sind ja erst das Salz in der Suppe! Da geben sich manche echt Mühe, ihren Stimmzettel ungültig zu machen.
 
Also ich hatte mal einen besonders "liebevoll" ausgefüllten Wahlzettel. Das war so ein Riesending für die Kommunalwahl (zum Kumulieren und Panaschieren). Das stehen jede Menge Kandidaten drauf und jedem kann man bis zu 3 Stimmen geben und der entsprechende Wähler hat in jedes dieser vielen Kästchen fein säuberlich ein Kreuz reingemacht.



Etwas dämlich fand ich auch einen Wähler der wirklich 2 Minuten vor 18.00 Uhr mit seinen Briefwahlunterlagen ins Wahllokal kam. Der ist extra hin und zurück fast 50 km gefahren, um den ganzen Krams noch rechtzeitig bei uns abzugeben. Als ich dann den Brief geöffnet habe, war dann der Wahlschein und der Wahlzettel drin. Nur leider war der Wahlzettel nicht in einem weiteren Umschlag - finito, alles umsonst. Das hat man aber bei der Briefwahl recht häufig, dass die Leute ihren Wahlschein und Wahlzettel einfach in einen Umschlag stecken. Dabei muss der Wahlzettel noch mal in einen extra Umschlag. Ist zwar gut beschrieben, kapieren aber trotzdem nicht alle.



Ansonsten fällt mir so spontan nicht mehr viel ein, aber nach der BT-Wahl gibt's bestimmt wieder einiges zu berichten. Die Auszählung der Stimmen ist im Übrigen öffentlich. Wenn's also jemanden interessiert, kann er da gern zuschauen.
 
Europa-Wahl: Einer hat dem Wahlzettel einen Computerausdruck eines Zeitungsausdrucks über diese Verarsche von wegen in Anwesenheitsliste eintragen und verschwinden beigelegt und auf den Wahlzettel geschrieben: "Und diese Är*che soll ich wählen??!"



Außerdem hat man immer wieder, dass Leute Koalitionen wählen. Bei mir im Bezirk war das sehr häufi CDU/FDP, aber auch rechte Parteien NPD/DVU/Deutschen. SPD/Grüne oder PSG/MLPD ist seltener.



Auch geil: Kommunalwahl - einer macht ein Kreuz bei der PBC (Partei bibeltreuer Christen) und schreibt drunter:" Ne, warn Joke!"
 
Habe leider keine Quelle dazu:



Die Katze ist aus dem Sack:

SPD will Mehrwertsteuer erhöhen!



Seit Wochen schlägt die SPD wegen der geplanten Mehrwertsteuererhöhung auf die CDU ein: Dabei liegt die entspreche Vorlage der SPD bereits vor: Finanzminister Eichel im Interview: „Meine Vorschläge liegen auf dem Tisch. Dazu gehört, ab 2006 die soziale und kulturelle Komponente des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes wieder in den Vordergrund zu stellen und alles herauszunehmen, was durch Lobbyarbeit hineingekommen ist. Das bringt schon einen ganzen Batzen Geld.“





Und Eichel rechnet bereits mit den Einnahmen: Rund sechs Milliarden Euro sollen durch die Erhöhung 2006 zusätzlich in den Staatssäckel fließen.



Bundeskanzler Schröder hat eine Erhöhung der Mehrwertsteuer in der kommenden Legislaturperiode bislang kategorisch und lautstark abgelehnt. Der Vorstoß Eichels zeigt: Bundeskanzler Schröder nimmt es mit der Wahrheit nicht so genau. Er sagt den Menschen vor der Wahl nicht, was sie nach der Wahl erwartet.



Stattdessen kritisieren SPD und Bündnis 90/Die Grünen die von der Union angekündigte Anhebung des Normalsatzes der Mehrwertsteuer als unsoziale Benachteiligung von Arbeitnehmern, Rentnern und sozial Schwachen. Das ist schäbig. Sie unterschlägt dabei, dass genau dieser Personenkreis durch die Anhebung des Normalsatzes nur wenig betroffen ist, weil bei diesen Mietzahlungen – mehrwertsteuerfrei – und Ausgaben für Lebensmittel – z.Zt. besteuert mit dem ermäßigten Steuersatz von 7 % - den größten Teil des Konsums ausmachen. Dies will die Union auch nicht ändern.



wenden!

Fazit: Hinter dem Ansatz der Union, den Normalsatz der Mehrwertsteuer um 2 Prozentpunkte zu erhöhen, steckt ein Konzept, mit dem die strukturelle Reform der deutschen Volkswirtschaft vorangebracht werden soll: Die Union wird die Steuermehreinnahmen zur Senkung des Arbeitslosenversicherungsbeitrags einsetzen und nicht zum Stopfen von Haushaltslöchern. Damit werden



à die Lohnnebenkosten gesenkt,

à der Arbeitsmarkt in Schwung gebracht und

à neue Beschäftigung geschaffen.



Die deutsche Volkswirtschaft und die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes werden hiervon profitieren.



Der Vorschlag der SPD reiht sich dagegen ein in die aus den vergangenen sieben Jahren schon bekannten hilf- und konzeptionslosen Versuche, die Steuern zu erhöhen und die Menschen abzukassieren, weil der Mut zu strukturellen, zukunftsweisenden Reformen fehlt. Bereits im sog. Steuervergünstigungsabbaugesetz hat der Bundesfinanzminister diesen Versuch unternommen, der an unserem Veto im Bundesrat gescheitert ist.



Wir sollten die verbleibenden Tage bis zur Bundestagswahl am 18. September nutzen, um den Menschen diesen erneuten Versuch der SPD, die ermäßigten Mehrwertsteuersätze zu erhöhen, deutlich vor Augen zu führen.
 
Tod einer NPD-Kandidatin

Kanzlerwahl verzögert sich



Das Endergebnis der Bundestagswahl wird sich um mindestens eine Woche verzögern. Grund ist der Tod einer Dresdner NPD-Direktkandidatin. Im Wahlkreis 160 (Dresden I) wird es deshalb eine Nachwahl nach dem offiziellen Wahltermin 18. September geben. "Das trifft in der Folge andere Entscheidungen wie die Wahl des Bundeskanzlers", sagte Sachsens Landeswahlleiterin Irene Schneider-Böttcher.




Bei einem extrem knappen Wahlausgang könnte erst nach der Nachwahl in Dresden endgültig feststehen, wer künftig in Berlin regiert. Durch die Nachwahl könne es Verschiebungen bei den Überhangmandaten geben, erläuterte Bundeswahlleiter-Bürochef Heinz-Christoph Herbertz.



Ungeachtet der Nachwahl in Dresden wird in der Nacht nach der Bundestagswahl ein vorläufiges amtliches Endergebnis veröffentlicht. Unklar sei nur noch, in welcher Form dies geschehe, sagte Herbertz. Die Entscheidung darüber werde voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche bekannt gegeben.



Alles hängt an Dresden I



Bislang steht noch kein Termin für die Nachwahl im Wahlkreis 160 fest. "Wir wollen Zeitnähe, spätestens am ersten Oktober-Wochenende, vielleicht auch noch im September", so Wahlleiterin Schneider-Böttcher. "Wir prüfen derzeit mit Juristen des Bundesinnenministeriums und des Bundeswahlleiters, ob wir ein vorläufiges Ergebnis in Sachsen ohne den Wahlkreis 160 verkünden können."



Der neue Bundestag kann sich erst nach der Bekanntgabe des offiziellen amtlichen Endergebnisses konstituieren. "Das wird erst verkündet, wenn der Wahlkreis 160 gewählt hat", sagte Schneider-Böttcher.



Die Dresdner Direktkandidatin der rechtsextremen NPD, Kerstin Lorenz, war nach Angaben ihrer Partei am Mittwoch im Alter von 43 Jahren gestorben. Sie hatte am Montag bei einer Wahlkampfveranstaltung einen Hirnschlag erlitten und war ins Koma gefallen.



Nach Angaben der stellvertretenden Landeswahlleiterin Carolin Schreck muss die NPD nun einen Nachfolger benennen. Zudem seien neue Wahlzettel nötig, auch die Briefwahl müsse neu anlaufen. Bereits abgegebene Briefwahl-Stimmen wurden für ungültig erklärt.



Dem Bundeswahlgesetz zufolge muss beim Tod eines Direktkandidaten spätestens sechs Wochen nach der eigentlichen Wahl eine Nachwahl stattfinden. Erst danach kann ein endgültiges Ergebnis veröffentlicht werden. In dem Wahlkreis 160 gibt es rund 219.000 Wahlberechtigte. Bei der Bundestagswahl vor drei Jahren hatte der CDU-Kandidat das Direktmandat des Wahlkreises geholt. Die SPD lag nach Zweitstimmen vorn.



Quelle: www.n-tv.de
 
Die Dresdner Direktkandidatin der rechtsextremen NPD, Kerstin Lorenz, war nach Angaben ihrer Partei am Mittwoch im Alter von 43 Jahren gestorben. Sie hatte am Montag bei einer Wahlkampfveranstaltung einen Hirnschlag erlitten und war ins Koma gefallen.


da reicht ja auch der kleinste Schlag, da kaum Gehirn vorhanden ist
 
Eine Frau als NPD-Kanditatin und wegen der Partei das endgültige Ergebnis verschieben....oh gott bin ich hier im irrenhaus dtld ????
 
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