U 19-EM der Männer: Trainer halten sich vor Auftakt am Montag bedeckt
Am Montag fängt die U 19-Europameisterschaft in Nordirland an. Am ersten Spieltag müssen alle acht Mannschaften ran. Die DFB-Auswahl hat es zum Auftakt in Newry gleich mit Serbien & Montenegro (20.00 Uhr, live auf Eurosport) zu tun. Im anderen Spiel der Gruppe A treffen Griechenland und Nordirland in Belfast aufeinander.
Vor dem Start des Turniers versammelte die UEFA die Trainer der vier Vorrunden-Gegner zu einer Pressekonferenz im gemeinsamen Mannschaftsquartier, dem Europa Hotel in Belfast. Doch so kurz vor dem ersten Anstoß wollten sie sich nicht zu sehr in die Karten schauen lassen.
Dennoch formulierte DFB-Trainer Ulli Stielike deutlich seinen Anspruch. „Auch wenn wir einige Absagen erhalten haben, wollen wir das Halbfinale erreichen“, sagt er. Dabei räumte der Fußballlehrer ein, dass dies eine hohe Zielsetzung sei. Gerade vor dem Hintergrund, dass bei einem solchen Turnier jedes Spiel von immenser Bedeutung ist, Ausrutscher nur schwer wieder wett zu machen sind. Und das bei diesen Gegnern. „Wir haben gegen Serbien & Montenegro und Griechenland in dieser Saison schon einmal gespielt und jeweils ein Unentschieden geholt. Dazu kommt Nordirland, dass die große Unbekannte in unserer Gruppe ist. Von daher bin ich mir sicher, dass es knapp wird“, erklärt der Coach.
Um so wünschenswerter wäre ein gelungener Start ins Turnier. Doch da wartet ein schwerer Brocken auf die DFB-Auswahl. Beeindruckt kam Ulli Stielike von seiner Beobachtungsreise von dem Qualifikationsspiel zwischen Serbien & Montenegro und Polen zurück. „Da konnte man sehen, dass die Mannschaft schon eineinhalb Jahre beinahe unverändert zusammenspielt“, sagt er. Sein Team hat hingegen einen Entwicklungsprozess mit vielen Veränderungen hinter sich.
Und auch in der Auftaktpartie drohen Wechsel. Sicher ist, dass Innenverteidiger Pascal Bieler (Hertha BSC Berlin) auf Grund einer Gelb-Sperre fehlen wird. Fraglich ist der Einsatz von seinen Vereinskollegen Kevin-Prince Boateng (Sprunggelenk) und Robert Müller (Zeh).
Derweil macht auch Zvonko Zivkovic keinen Hehl aus seinen Ambitionen. „Wir werden versuchen, diesen Wettbewerb zu gewinnen“, sagt der Trainer von Serbien & Montenegro, „ich denke, meine Mannschaft hat das Zeug dazu.“ Als weitere Favoriten nannte er die Fußballnationen Frankreich, England und Deutschland.
Da wollte ihm Nikolaos Nioplias nicht direkt widersprechen. „Ich bin froh, dass wir uns für die EM qualifiziert haben. Das ist eine große Ehre für uns“, sagt der griechische Coach. Allerdings will er damit nicht das Feld kampflos räumen. Nein, auch er würde gerne mit seiner Mannschaft in die Runde der letzten Vier einziehen. Von einem Clou, wie er Otto Rehhagel mit der griechischen Nationalmannschaft gelungen ist, redet er allerdings nicht. „Nicht nur die Ergebnisse zählen, es ist auch wichtig, dass sich die Spieler vernünftig präsentieren“, erklärt er.
In der Rolle des Außenseiters fühlt sich hingegen Mal Donaghy wohl. „Wir geben uns keinen Illusionen hin. Wir sind uns der Größe der Aufgabe bewusst“, so der Trainer der Gastgeber. Dem Understatement zum Trotz räumt er ein, dass sich das Team seit Oktober 2003 gezielt auf dieses Turnier vorbereitet hat. Von daher kann er auch versprechen, dass er und seine Spieler „absolut konzentriert in die Spiele gehen“ werden. Und natürlich hofft der Coach auf die Unterstützung der Zuschauer, so dass vielleicht ja doch die eine oder andere Überraschung gelingt.
Quelle: www.dfb.de
Am Montag fängt die U 19-Europameisterschaft in Nordirland an. Am ersten Spieltag müssen alle acht Mannschaften ran. Die DFB-Auswahl hat es zum Auftakt in Newry gleich mit Serbien & Montenegro (20.00 Uhr, live auf Eurosport) zu tun. Im anderen Spiel der Gruppe A treffen Griechenland und Nordirland in Belfast aufeinander.
Vor dem Start des Turniers versammelte die UEFA die Trainer der vier Vorrunden-Gegner zu einer Pressekonferenz im gemeinsamen Mannschaftsquartier, dem Europa Hotel in Belfast. Doch so kurz vor dem ersten Anstoß wollten sie sich nicht zu sehr in die Karten schauen lassen.
Dennoch formulierte DFB-Trainer Ulli Stielike deutlich seinen Anspruch. „Auch wenn wir einige Absagen erhalten haben, wollen wir das Halbfinale erreichen“, sagt er. Dabei räumte der Fußballlehrer ein, dass dies eine hohe Zielsetzung sei. Gerade vor dem Hintergrund, dass bei einem solchen Turnier jedes Spiel von immenser Bedeutung ist, Ausrutscher nur schwer wieder wett zu machen sind. Und das bei diesen Gegnern. „Wir haben gegen Serbien & Montenegro und Griechenland in dieser Saison schon einmal gespielt und jeweils ein Unentschieden geholt. Dazu kommt Nordirland, dass die große Unbekannte in unserer Gruppe ist. Von daher bin ich mir sicher, dass es knapp wird“, erklärt der Coach.
Um so wünschenswerter wäre ein gelungener Start ins Turnier. Doch da wartet ein schwerer Brocken auf die DFB-Auswahl. Beeindruckt kam Ulli Stielike von seiner Beobachtungsreise von dem Qualifikationsspiel zwischen Serbien & Montenegro und Polen zurück. „Da konnte man sehen, dass die Mannschaft schon eineinhalb Jahre beinahe unverändert zusammenspielt“, sagt er. Sein Team hat hingegen einen Entwicklungsprozess mit vielen Veränderungen hinter sich.
Und auch in der Auftaktpartie drohen Wechsel. Sicher ist, dass Innenverteidiger Pascal Bieler (Hertha BSC Berlin) auf Grund einer Gelb-Sperre fehlen wird. Fraglich ist der Einsatz von seinen Vereinskollegen Kevin-Prince Boateng (Sprunggelenk) und Robert Müller (Zeh).
Derweil macht auch Zvonko Zivkovic keinen Hehl aus seinen Ambitionen. „Wir werden versuchen, diesen Wettbewerb zu gewinnen“, sagt der Trainer von Serbien & Montenegro, „ich denke, meine Mannschaft hat das Zeug dazu.“ Als weitere Favoriten nannte er die Fußballnationen Frankreich, England und Deutschland.
Da wollte ihm Nikolaos Nioplias nicht direkt widersprechen. „Ich bin froh, dass wir uns für die EM qualifiziert haben. Das ist eine große Ehre für uns“, sagt der griechische Coach. Allerdings will er damit nicht das Feld kampflos räumen. Nein, auch er würde gerne mit seiner Mannschaft in die Runde der letzten Vier einziehen. Von einem Clou, wie er Otto Rehhagel mit der griechischen Nationalmannschaft gelungen ist, redet er allerdings nicht. „Nicht nur die Ergebnisse zählen, es ist auch wichtig, dass sich die Spieler vernünftig präsentieren“, erklärt er.
In der Rolle des Außenseiters fühlt sich hingegen Mal Donaghy wohl. „Wir geben uns keinen Illusionen hin. Wir sind uns der Größe der Aufgabe bewusst“, so der Trainer der Gastgeber. Dem Understatement zum Trotz räumt er ein, dass sich das Team seit Oktober 2003 gezielt auf dieses Turnier vorbereitet hat. Von daher kann er auch versprechen, dass er und seine Spieler „absolut konzentriert in die Spiele gehen“ werden. Und natürlich hofft der Coach auf die Unterstützung der Zuschauer, so dass vielleicht ja doch die eine oder andere Überraschung gelingt.
Quelle: www.dfb.de