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Trainings-Start beim FCK: Michael Henke von Fans mit viel Be

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Mit viel Applaus haben rund 500 Fans den neuen Chef-Coach Michael Henke (48) beim ersten Training des 1. FC Kaiserslautern am Montag begrüßt. Noch vor dem Beginn der ersten Vorbereitungs-Einheit wandte sich der gebürtige Westfale, der bei den „Roten Teufeln“ erstmals die Rolle als verantwortlicher Mann übernommen hat, an die „Kiebitze“ und dankte über Mikrofon für den „warmen Empfang“.



Michael Henke zeigte sich beeindruckt von dem Interesse der FCK-Fans und von ihrer positiven Reaktion: „Es ist natürlich angenehmer, mit Beifall empfangen zu werden und auch in dieser Form Unterstützung zu spüren. Man merkt, dass die Zuschauer großes Interesse an der Mannschaft haben. Bis zum heutigen Tag habe ich nicht gemerkt, dass mir irgendetwas Kritisches entgegengebracht wurde. Es gab nur Aufmunterung und gute Ratschläge. Den Fans ist egal, wer trainiert. Sie wollen jemanden haben, der Verein und Mannschaft nach vorne bringt und dafür alles tut.“



Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden René C. Jäggi und Team-Manager Olaf Marschall hatten Michael Henke und sein Assistent Manfred Rauscher (47) sowie der weitere Trainer-Stab am Morgen das FCK-Team in der Kabine empfangen. Der Umkleideraum und die angrenzenden Bereiche waren nach umfangreichen Umbau-Maßnahmen während der Sommerpause in Richtung der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 planmäßig wieder in bezugsfertigen Zustand versetzt worden. „Ich habe nur ein paar Worte an die Mannschaft gerichtet und insbesondere die neuen Spieler in der FCK-Familie begrüßt“, so der langjährige Assistent von Erfolgs-Coach Ottmar Hitzfeld bei Borussia Dortmund und Bayern München.



Später - nach mehr als zwei Stunden schweißtreibender Arbeit bei tropischen Temperaturen - meinte Michael Henke in einem Pressegespräch zu seinen Eindrücken: „Das Programm war für eine erste Trainings-Einheit nicht gerade anspruchslos. Alle haben Gas gegeben, was aber auch selbstverständlich ist.“ Mit von der Partie waren die neu verpflichteten Spieler Axel Bellinghausen (zuvor Fortuna Düsseldorf) und Ervin Skela (Arminia Bielefeld) sowie Rückkehrer Torsten Reuter, zuletzt an den 1. FC Saarbrücken ausgeliehen gewesen. Zum 23 Akteure umfassen FCK-Kreis beim Trainings-Auftakt zählten auch die Vertrags-Amateure Daniel Damm und Matthias Henn.



Der an der Zehe operierte Christian Nerlinger absolvierte abseits vom Trainingsplatz ein spezielles Aufbau-Programm. „Ich hoffe in rund zwei Wochen das Lauf-Training aufnehmen zu können“, meinte der Mittelfeldspieler. Verlängerten Urlaub haben wegen der Teilnahme am FIFA Confederations Cup Ioannis Amanatidis und Marco Engelhardt.



Natürlich wollten die Medien-Vertreter Michael Henke auch eine Aussage zu seinen Saison-Erwartungen mit dem 1. FCK entlocken. Ob – wie im vergangen Jahr – wieder 40 Zähler die gesteckte Marke seien? Des Trainers Antwort: „An der Qualität des Kaders hat sich ja nicht so viel geändert. Deshalb ist es ein angebrachtes Ziel, diese Punktzahl schnellstmöglich erreichen zu wollen. Natürlich muss es für einen Verein wie den 1. FC Kaiserslautern auch das Ziel sein, sich wieder in Richtung oberes Drittel zu orientieren. Doch das braucht Geduld.“ Das FCK-Budget 2005/2006 lässt momentan keinen Spielraum für weitere Verstärkungen. Michael Henke geht deshalb davon aus, mit dem derzeitigen Aufgebot in die neue Saison zu gehen.



www.fck.de
 
Meinen Applaus habe ich vom Bürostuhl aus in Richtung Betze abgeschickt!
 
Ich hab von meinem Bürostuhl aus nicht gepfiffen.
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An eurer Stelle hätte ich um halb zehn schreckliche Bauchschmerzen bekommen und hätte mich verpisst und ab zum sportplatz!
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Ich bin e absolut ehrlicher Schüler der so was net macht
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Ist doch schön in so nem stickigen miefenden heißen Schulsaal zu sitzen
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So habe ich auch mal gedacht, aber in der Berufsschule hab ich die Sau raus gelassen!!!!!!!!!!!!!!!
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:twisted:
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Ich bin e absolut ehrlicher Schüler der so was net macht
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Ist doch schön in so nem stickigen miefenden heißen Schulsaal zu sitzen
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Ja des is jo so schön in dem sch... stickige raum zu hocke un vor ehm steht eh Saarlänner un will ehm Mathe beibringe
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Hehe,

jaja die Schule...WAR schon schön damals...juchu bin frei endlich! 13 Jahre Quälerei vorbei!



Aber Mädels:

Hier gehts um den Trainingsauftakt, also zurück zum Thema, wenn ich bitten darf!
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Hehe,
jaja die Schule...WAR schon schön damals...juchu bin frei endlich! 13 Jahre Quälerei vorbei!



Aber Mädels:

Hier gehts um den Trainingsauftakt, also zurück zum Thema, wenn ich bitten darf!
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So zum Thema: Ich will mehr Infos zu den neuen wie du gesagt hattest
 
Also, der Skela war da. Der Bellinghaus auch. Ebenso der Reuter und die zwei Amateure!



Hab ich noch jemanden vergessen?
 
wenn ihr das noch net gelesen habt? Is von mir aus dem anderen Thread, der geschlossen wurde:



"Der Rest musste endlich mal schwitzen, hat sich auch reingehangen, die Medizinbälle lagen schon bereit! Die neuen haben einen guten Eindruck gemacht, sich gut eingliedert. Bellinghausen deutete seine Fähigkeiten immer wieder an, ist schnell und schussstark. Skela enorm sicher am Ball, klasse Dribbler, muss aber viel mehr ins Spiel eingebunden werden, aber auch die "Alteingessesenen" wie Altintop, Lembi oder Su gaben Gas... "
 
Brav Palatino1!



Denk dran, wer pfeifft kommt ins Heim!
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Für schwer erziehbare Mädels?
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Na, wie auch immer, ich hab noch nicht ganz meinen Frieden mit Henke gemacht, aber ich arbeite jeden Tag ein Stück mehr gegen meine Abneigung. Sind ja noch ein paar Tage bis Saisonbeginn...
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Glaube mir, die Abneigung war bei mir am Anfang ganz ganz oben und hat sich langsam abgebaut zu Gunsten von Henke!



Du kommst in ein Heim für äusserst Freizügige Mädels wenn du pfeifst!
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So, dann wollen wir mal hofen das de Michi die Jungs fit macht! Schade das ich nie mal Training sehen kann...würde sowas gerne mal live sehen
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500 Zuschauer sind aber recht wenig im Vergleich zu andern.Egal, dass wird aufgrund der letzten Spiele wohl so gewesen sein...
 
Henkes höllischer Job

Von den Fans wird er nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Der neue Cheftrainer Michael Henke (48) tritt in Kaiserslautern ein schweres Amt an - nicht nur, weil er vom FC Bayern München kommt.







Michael Henke will den Rat befolgen, der ihm von einem Fan des 1. FC Kaiserslautern nach dem Kauf einer Dauerkarte dieser Tage auf der Geschäftsstelle gegeben wurde: "Gehen Sie offen auf die Leute zu. Dann werden Sie keine Schwierigkeiten haben." Den aufmunternden Worten zum Trotz: Stolpersteine, die dem neuen Hoffnungsträger in der Pfalz bei seinem Einstieg als Cheftrainer holprige Zeiten bescheren könnten, gibt es reichlich auf dem Betzenberg.



Henke und der 1. FCK - ob das gut geht, wird mit davon abhängen, wie Trainer und Klub die Vergangenheit bewältigen.



Zwei Mal Weltpokalsieger, zwei Mal Champions-League-Gewinner, sechs Mal Deutscher Meister, drei Mal DFB-Pokalsieger, drei Mal Supercupsieger und drei Mal Ligapokalsieger - was Henke als Empfehlung mitbringt, kann sich sehen lassen. Nur: Bei allen Triumphen stand Lauterns neuer Mann im Schatten seines Chefs Ottmar Hitzfeld. Was seinen neuen Boss René C. Jäggi allerdings wenig stört: "Mit Henke haben wir ein Stück deutsche Fußballgeschichte verpflichtet."



Der Vorstandsvorsitzende weiß aber auch um den Makel, der dem Nachfolger von Kurt Jara anhaftet. Die Fans wollten einen Klaus Toppmöller, einen Wolfgang Wolf, einen Bruno Labbadia. Einen Trainer, der als Spieler schon erlebte, was es heißt, "Roter Teufel" zu sein. Stattdessen kommt Henke vom FC Bayern, dem ungeliebten Erzrivalen. Jäggi sieht's gelassen, schert sich einen Teufel im Spiel mit dem Feuer: "Ich weiß, wie schwer das in der Pfalz ist, jemanden zu präsentieren, der von Bayern München kommt. Ich hatte in meinem Leben aber noch nie Mühe, mich mit den besten Leuten zu umgeben." Er werde den "Weg auf sehr, sehr dünnem Eis" konsequent weitergehen, erklärt Jäggi, "deshalb musste es ein Trainer sein, für den wir eine Herausforderung sind. Einer, der auch Erfolg haben will".



Erfolge verwöhnen. Das macht es den Trainern in der Pfalz generell sehr schwer. Selbst "König" Otto Rehhagel trat vor Ablauf seines Vertrages ab. Wie schon vor ihm Eckhard Krautzun, Friedel Rausch, Rainer Zobel. Oder nach ihm in Andreas Brehme sogar ein Weltmeister. Der letzte Trainer, der den Zeitpunkt frei wählte und ein Jahr vor Auslaufen seines Vertrages von selbst ging, war Karlheinz Feldkamp. An seinem Vermächtnis scheiterten viele seiner Nachfolger - zuletzt Jara.



Zwei Mal Meister (1991/1998), zwei Mal Pokalsieger (1990/1996), Champions-League-Teilnehmer - das war gestern. Heute ist der 1. FCK nur noch Mittelmaß, mit einem Lizenzspieleretat von knapp 15 Millionen einer der ganz Kleinen der Liga. Die Sparmaßnahmen lassen keine spektakulären Verpflichtungen zu. Was für Henke erst mal kein Problem ist. "Natürlich wäre es mir lieber, wenn der Klub mehr Möglichkeiten hätte. Ich bin aber auch gekommen, damit der 1. FCK zukünftig wieder mehr Spielraum hat!" Es spricht für ihn, dass er sich vorerst mit zwei Neuzugängen (Ervin Skela, Axel Bellinghausen) begnügt, er allen im Kader eine neue Chance einräumt. Jeder soll sich aufdrängen können für sein System, das auf einer Viererabwehrkette aufbaut, davor mit vier Mittelfeldspielern und zwei Spitzen bzw. zwei Dreierreihen variiert.



Zur Vergangenheitsbewältigung auf dem Betzenberg gehört auch die Aussöhnung der Mannschaft mit den Fans. Die hatten ihre "Helden" nach teils desolaten Vorstellungen bei sieben Niederlagen in den letzten neun Saisonspielen mit einem gnadenlosen Pfeifkonzert in die Sommerpause verabschiedet. Die Botschaft von den Rängen an die Herren Profis war eindeutig: "Das werden wir uns nicht mehr bieten lassen."



Henke weiß um die schwere Hypothek. Die Zeit seit seiner Vorstellung am 13. Juni hat er deshalb intensiv genutzt, um vom heutigen Trainingsauftakt an die notwendigen Maßnahmen für einen neuen sportlichen Aufschwung einzuleiten. Er studierte unzählige Videos und DVDs, führte jede Menge Gespräche mit Jäggi, Teammanager Olaf Marschall, Chefscout Hubert Neues und "Sieben-Spiele-Cheftrainer" Hans Werner Moser über die Ursachen für den kapitalen Einbruch der Mannschaft zum Saisonende.



Sein Konzept, wie er den 1. FCK wieder auf Vordermann und nach vorne bringen will, ist ausgearbeitet. Über allem soll eine richtige Einstellung zum Beruf stehen. Die fehlte vielen Pfälzer Profis zuletzt. Henkes Ziel: "Die Leute im Stadion müssen bei der Mannschaft zu jedem Zeitpunkt den Willen spüren, dass sie gewinnen und alles geben will. Erfolg ist wichtig. Aber auch die Art und Weise, wie er zustande kommt. Wir müssen aggressiv zu Werke gehen!"



Was seine Schützlinge ab sofort zu verinnerlichen haben: "Ohne körperliche Fitness geht nichts. Ohne taktische Disziplin geht nichts. Jeder muss täglich an seiner Technik arbeiten, alles dafür tun, um körperlich auf der Höhe zu sein. Die Grundvoraussetzung, um noch nicht ausgeschöpfte Qualität umsetzen zu können."



Unbestritten ist: Michael Henke übernimmt einen höllischen Job beim 1. FCK. Nach 15 Jahren als Assistent von Horst Köppel, Nevio Scala und Ottmar Hitzfeld hält der 48-Jährige nun die Zeit für reif, sich als Fußballlehrer in der ersten Reihe zu beweisen, selbst Verantwortung bei einem Bundesligisten zu tragen. Zum größten Unterschied gegenüber seinem vorherigen Stellenwert sagt Henke: "Als Co-Trainer war ich mit involviert in Entscheidungen, so etwas wie ein Mitentscheidungsträger. Jetzt bin ich die letzte Instanz!"



Uli Gerke Kicker, 28.06.05
 
Er darf nie und nimmer mit einem Spieler befreundet sein"

Von 1989 bis 2004 war Ottmar Hitzfeld (56) Chef von Michael Henke.





Lange Zeit im Team erfolgreich: Ottmar Hitzfeld und Michael Henke.

kicker: Herr Hitzfeld, was befähigt Michael Henke zum Bundesligatrainer?



Ottmar Hitzfeld: Er ist charakterlich einwandfrei, verhielt sich immer loyal zum Klub und denkt - geprägt von unserer gemeinsamen Zeit in Dortmund und bei Bayern - sehr erfolgsbezogen. Michael ist ein sehr guter Fußballlehrer, der diesen Beruf perfekt ausüben kann.



kicker: Wie denkt er Fußball?



Hitzfeld: Das wird sich erst zeigen, weil in Dortmund und München ich die Richtung vorgab. Er muss authentisch bleiben. Ich bin auch sehr gespannt, welches System er spielen wird. Er ist kein sturer Verfechter eines 4-4-2 oder 4-3-3.



kicker: Welche Art von Trainer wird er sein? Autoritär? Kollegial?



Hitzfeld: Michael verfügt über eine natürliche Autorität und Kollegialität. Er ist ein offener Mensch.



kicker: Welche Fehler darf ein neuer Cheftrainer keinesfalls machen?



Hitzfeld: Er darf nie und nimmer mit einem Spieler befreundet sein.



kicker: Was wäre für Michael Henke ein Erfolg an seiner ersten Chefstelle in Kaiserslautern?



Hitzfeld: Ein einstelliger Tabellenplatz, nachdem der 1. FC Kaiserslautern in der abgelaufenen Saison Abstiegssorgen hatte. In jedem Fall ist es eine Superchance für ihn, nun Chef- und Bundesligatrainer zu sein.



Interview: Karlheinz Wild (kicker 28.06.05)
 
Die Vorraussetzungen, die Henke für ein erfoglreiches Team nennt, hören sich sehr gut an: körperlkische Fitness, taktische Disziplin!

Gerade bei der Fitness gab es doch in der letztn Saison auch hier im forum größerer Diskussionen!

Seine Aussagen lassen mich doch sehr zuversichtlich in die Zukunft blicken!

Wenn das umzusetzen geht, dürfen wir uns sehr freuen. Und warum sollte es nicht umsetzbar sein?!

Auf eine gute Saison 2005/06

tosoe
 
@tosoe:



Genau diese Passage war auch für mich die wichtigste des ganzen Artikels! Ich denke, Henke hat sich sehr gut auf seine Aufgabe vorbereitet. Wenn die Mannschaft seine Vorstellungen umsetzt bzw. gewillt ist, dies umzusetzen, wird die Saison 2005/2006 wieder eine erfolgreichere.
 
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