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tour de france 2005

wer gewinnt die tour?

  • ullrich

    Stimmen: 69 100,0%
  • armstrong

    Stimmen: 0 0,0%
  • ein anderer

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    69
Favoriten unter Zugzwang





Für Versteckspiele bleibt keine Zeit. Gleich zum Auftakt der 92. Tour de France müssen die Favoriten Farbe bekennen. Weil die Organisatoren entgegen sonstiger Gepflogenheiten auf einen kurzen Prolog verzichteten, kann von einer reinen Showveranstaltung nicht die Rede sein.



Dem Einzelzeitfahren auf der windanfälligen 19 Kilometer langen Strecke von Fromentine zur Ile de Noirmoutier misst die deutsche Tour-Hoffnung Jan Ullrich (T-Mobile) große Bedeutung zu. 'Ich spekuliere zwar nicht auf das Gelbe Trikot, werde aber voll fahren. Wir wollen zeigen, dass wir gut drauf sind und nicht schon immer vor den Bergen etwas verlieren', sagte der Tour-Sieger von 1997 ungeachtet seines Sturzes beim Training, bei dem er sich Schnittverletzungen am Hals zuzog.



Zu groß ist die Gefahr, schon auf den ersten von insgesamt 3607 Kilometern vorentscheidend in Rückstand zu geraten. Nicht nur deshalb werden sich die Klassementfahrer mächtig ins Zeug legen. Schließlich gibt es bis zum Finale auf den Champs-Elysées am 24. Juli nur noch eine weitere Gelegenheit, im einsamen Kampf gegen die Uhr Boden gutzumachen: Beim schweren Einzelzeitfahren einen Tag zuvor in St. Etienne, wo Ullrich 1996 mit seinem ersten Etappensieg die Fachwelt verblüffte. Weniger Zeitfahr-Kilometer als in diesem Jahr (insgesamt 75 km) gab es seit 1974 (57 km) nicht mehr.



Eine solche Tour-Planung ist nicht im Sinne von Lance Armstrong: Schließlich ist der Wettstreit 'contre la montre' eine Domäne des sechsmaligen Gesamtsiegers aus den USA: Seitdem er 1999 erstmals die Tour dominierte, ließ er die Konkurrenz bei zwei Prologen, zwei Mannschafts- und sieben Einzelzeitfahren hinter sich. Sein Respekt vor der Strecke ist genauso groß wie der von Ullrich: 'Es gibt eine lange Brücke, viel Wind und fünf Kreisverkehre - das fühlt sich viel länger als 19 Kilometer an.'



Solche Aufgaben sind ganz nach dem Gusto von Michael Rich. Nach der Inspektion der Strecke am Freitag gab sich der deutsche Zeitfahrmeister vom Team Gerolsteiner zuversichtlich. 'Diese Strecke liegt mir, da geht viel mit Kraft.' Auf seiner voraussichtlich letzten Tour will der 35-Jährige, immerhin drei Mal Zweiter bei Zeitfahr-Weltmeisterschaften, für einen Paukenschlag sorgen: 'Ich hätte nichts dagegen, wenn ich am ersten Tag das Gelbe Trikot trage und Jan Ullrich am letzten.'



Bei vielen Fahrern hält sich die Vorfreude in Grenzen - vor allem bei denjenigen, die bereits 1999 dabei waren. Damals führte die zweite Etappe von der Insel Noirmoutier über die 'Passage du Gois', die nur bei Ebbe befahrbar ist. Diese mutige Entscheidung der Tour-Planer ging auf Kosten der Fahrer: Auf dem glitschigen Belag gab es einen Massensturz, in den auch Mitfavorit Alex Zülle verwickelt war. Er verlor rund sechs Minuten. Ein ähnliches Horrorszenario bleibt dem Feld diesmal erspart: Diesmal nehmen sie den Weg über die lange Seebrücke.





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Ullrich und Armstrong mit neuen Spezialrädern





Jan Ullrich und Lance Armstrong vertrauen beim 19 Kilometer langen Einzelzeitfahren zum Auftakt der 92. Tour de France in Fromentine auf speziell auf sie zugeschnittene Zeitfahr-Maschinen.



Diese Räder zeichnen sich durch besondere Aerodynamik aus und sind durch die meist verwendeten Scheibenlaufräder nicht so leichtgewichtig wie beispielsweise spezielle Maschinen für Bergetappen.



Ullrichs Carbon-Rad vom taiwanesischen Mannschafts-Ausrüster 'Giant' wird bis auf die Vordergabel in einem Stück geschnitten und verhalf ihm schon zu seinem Zeitfahr-Sieg zum Auftakt der Tour de Suisse. Angeblich kostet das unter acht Kilogramm leichte Gefährt - vor allem unter Berücksichtigung der hohen Entwicklungskosten - rund 25 000 Euro. Bisher war Ullrich trotz anderer Etikettierung bei der Tour immer mit einem Rad der Berliner Spezialschmiede FES gefahren.



Armstrong fährt natürlich auch das Beste vom Besten, setzt aber besonders auf Symbolik. Das Hinterrad wurde von dem New Yorker Grafiker Lenny Futura reichlich mit gelben Ornamenten verziert. Das eingravierte Datum '2. 10.' erinnert an das Jahr 1996, als Armstrong die Hodenkrebs-Diagnose gestellt bekam. Die Zahl sieben ist ein Verweis auf den von ihm angestrebten siebten Tour-Sieg in Serie.





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Lance: Ulle gewinnt 2006







Noch ist das Rennen nicht gestartet, aber das erste Duell zwischen Lance Armstrong und Jan Ullrich fand bereits statt - hinter dem Mikrofon.









In der schmucklosen Ausstellungshalle der westfranzösischen Kleinstadt Challans trafen die beiden aufeinander: Lance Armstrong contra Jan Ullrich, ohne Fahrrad.



Der Herausforderer aus dem T-Mobile-Team beschränkte sich in eher knappen Worten auf das Sportliche. Der Titelverteidiger aus Texas, super cool und eloquent wie immer, schweifte ab, sprach vor seiner letzten Tour über seine Gefühle zum Abschied und beruhigte die Besorgten, die von Armstrongs politischen Ambitionen gehört hatten: "Ich träume nach dem Ende meiner Karriere nicht vom Weißen Haus." Er zögerte nicht bei der Prognose, wer die erste Tour nach seinem Rücktritt gewinnt: "Jan Ullrich".









Der T-Mobile-Kapitän, wie immer vor der Tour mit einem frischen Kurzhaarschnitt versehen, sprach lieber von diesem Jahr und schob die Last auf seinen alten Rivalen, dem er vier Mal unterlag: "Lance ist der Tour-Favorit und der Gejagte." Nach den Worten seines Betreuers Rudy Pevenage habe Ullrich nach dem Ende der Tour de Suisse wie geplant noch etwas Gewicht verloren, um bei den Kletterpartien auf der Höhe zu sein. Ullrichs Abnehm-Formel laut Pevenage: Mehr trainieren und weniger essen. Beide Topfavoriten präsentierten sich in sichtbar guter Verfassung.



"Letztes Jahr war ich vor dem Start nervöser. Ich jage keinen Rekord oder die Geschichte. Ich will für meinen Sponsor gewinnen und für meine Kinder, denen ich in Paris das Gelbe Trikot präsentieren will. Das ist eine große Motivation für mich", sagte der sechsfache Sieger Armstrong, der bei seinem Exkurs vor Hunderten von Pressevertretern nur einmal leicht ins Schlingern geriet: Als er auf den mit Doping in Verbindung gebrachten italienischen Mediziner Michele Ferrari, der in einem Prozess wegen Verjährung nicht mit einer Gefängnisstrafe belegt worden war, angesprochen wurde.



Der dreiköpfigen Angriffs-Formation des T-Mobile-Rennstalls mit Ullrich, Alexander Winokurow und Andreas Klöden hat Armstrong mindestens Gleichwertiges entgegen zu setzen. "Wir haben Savoldelli, Popowitsch und mich", sagte Armstrong, der sich nur über den Formzustand des Sensations-Zweiten des Vorjahres etwas im Unklaren ist: "Bei Klöden weiß man nie. Vielleicht ist er ein bisschen schwächer als 2004." Über die anderen scheint er gut Bescheid zu wissen: "Ullrich sieht sehr gut aus, und Winokurow war bei der Dauphiné-Rundfahrt sehr stark. Er hat beste Voraussetzungen, eine gute Tour zu fahren." Spekulationen, dass der Tour-Dritte von 2003 im nächsten Jahr in sein Team wechselt, trat Armstrong entgegen: "Ich glaube, er bleibt bei T-Mobile".



Bei der Frage nach den vermeintlichen Schlüsselstellen der diesjährigen Tour tat sich Armstrong schwer. "Es gibt keinen besonderen Tag, auf den ich mit dem Finger zeigen könnte. Die mittleren zehn Tage mit Alpen und Pyrenäen sind sehr kritisch." Ullrich, der beim Tour-de-Suisse-Zeitfahren einen eindrucksvollen ersten Saisonsieg vollbrachte, will wie Armstrong schon am Samstag zum Tour-Auftakt beim 19 Kilometer langen Kampf gegen die Uhr auf die Wind umtoste Atlantik-Insel Noirmoutier auftrumpfen.



"Ich traue mir zu, ein gutes Rennen zu fahren. Aber ich spekuliere nicht gleich auf das Gelbe Trikot. Das würde dem Team schon viel Belastung bringen", sagte Ullrich, dem in der internen Auseinandersetzung mit Winokurow ein solcher Coup gut tun würde.





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morgen also der prolog ,der schon als volle etappe zur werden ist .



das müssen die 2 eier zeigen ,um mit Herrn Oliver K. aus München zu sprechen
 
Da kann der Ullrich dem Armstrong gleich mal zeigen was er kann
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Ullrich startet um 18.47 Uhr als Vorletzter, Lance um 18.48 Uhr

werd wohl erst dann einschalten vorher ist es ja noch nicht wirklich spannend
 
Ich auch Dreiviertel 7 läuft das TV. Ich bin gespannt wer von beiden vorne ist und ich denke auch, dass einer von den beiden gewinnt. Wo läuft der "Prolog" heute ? ARD oder ZDF ?
 
Denke mal ARD: Sportschau live, 15:05 bis 19:45 Uhr

Da wird wohl Leichtatletik gezeigt, aber auch die Tour.



Hier gibts alle TV-Termine von ARD/ZDF:

KLICK
 
Dankeschön @SG.



Ich schreibs grad mal zum Überblick rein:



Etappe/Datum Sender Sendezeit Info

1./EZF Samstag, 02.07. ARD 15.05 - 19.45 Uhr Sportschau live

2. Sonntag, 03.07. ZDF 13.45 - 19.00 Uhr SPORT extra

3. Montag, 04.07. ARD 13.00 - 17.47 Uhr Sportschau live

4./MZF Dienstag, 05.07. ZDF 14.00 - 18.05 Uhr SPORT extra

5. Mittwoch, 06.07. ARD 13.00 - 17.47 Uhr Sportschau live

6. Donnerstag, 07.07. ZDF 14.00 - 17.50 Uhr SPORT extra

7. Freitag, 08.07. ARD 13.00 - 18.20 Uhr Sportschau live

8. Samstag, 09.07. ZDF 10.45 - 18.00 Uhr SPORT extra

9. Sonntag, 10.07. ARD 11.30 - 17.00 Uhr Sportschau live

Ruhetag

10. Dienstag, 12.07. ZDF 14.00 - 18.00 Uhr SPORT extra

11. Mittwoch, 13.07. ARD 11.10 - 17.47 Uhr Sportschau live

12. Donnerstag, 14.07. ZDF 14.00 - 17.50 Uhr SPORT extra

13. Freitag, 15.07. ARD 13.00 - 17.47 Uhr Sportschau live

14. Samstag, 16.07. ZDF 11.45 - 18.00 Uhr SPORT extra

15. Sonntag, 17.07. ARD 12.50 - 18.50 Uhr Sportschau live

Ruhetag

16. Dienstag, 19.07. ZDF 11.15 - 18.05 Uhr SPORT extra

17. Mittwoch, 20.07. ARD 13.00 - 17.47 Uhr Sportschau live

18. Donnerstag, 21.07. ZDF 13.00 - 17.50 Uhr SPORT extra

19. Freitag, 22.07. ARD 13.00 - 17.47 Uhr Sportschau live

20./ EZF Samstag, 23.07. ARD 13.00 - 18.00 Uhr Sportschau live

21. Sonntag, 24.07. ZDF 12.47 - 19.00 Uhr SPORT extra





EZF: Einzelzeitfahren

MZF: Mannschaftszeitfahren
 
danke euch!


war jedenfalls der erste härtetest mit dem auto gestern.


genau!
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zum Prolog: schätze mal, dass es wie so oft eine Überraschung am ersten Tag geben wird!



Warum startet Ulle eigentlich als Vorletzter? Wer legt das fest?? Wenn es nach den Letztjährigen Plätzen ging, müsste ja Klöden kurz vor Beinstrong starten...
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naja ich denke ,dass irgendson einzelfahr crack macht ,das armstrong oder ullrich es reisen glaub ich nicht ,aber sie werden natürlich vorne dabei sein.
 
Naja eigentlich gehören die beiedn ja auch zu den Zeitfahrcracks. Beide haben schon Zeitfahren gewonnen. Das ist gigantisch: 19 km in 21 Minuten, das ist ein Schnitt von mehr als 54 km/h...
 
schon, Jonny - aber 19 km is ja net gerade viel - da gibt es auf kürzere (Prolog-)Strecken schon starke Gegner... stärkere als auf sagen wir mal 50km...
 
Zur Zeit sieht es so aus.

1. D.Zabriskie (CSC) 20:51

2. A. Vinokourov +00:53

3. J. Voigt (CSC) +01:03

4. V. Karpets (IBA) +01:04

5. I. Galdeano +01:05

6. J. Gutierrez (IBA) +01:11
 
Ullrich startet als vorletzter, weil er der Kapitän von T-Mobile ist. Sonst wär Klöden als vorletzter gesartet.
 
und direkt nach dem start ein folgenschweres missgeschick von armstrong
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.
 
Und wieder einmal zeigt dieser Ausnahmesportler, dieses Phänomen auf dem Fahrrad seine Klasse. Respekt! Er ist der Stärkste aller Zeiten!
 
hmmm, da kann doch irgendwas nicht richtig sein, oder?


Da ist alles richtig, er ist halt einer, den es nur einmal im Jahrhundert gibt, wie Schumi, wie Michael Johnson, Michael Jordan, usw. usw....



@ fetzmetz:

Ich finds nicht soo schlimm, man weiß ja wie gut der Armstrong ist und bisher kann man wenig über Ulle aussagen, mal schaun, vielleicht hat er ja mehr für die Berge trainiert.
 
Ich denk halt, dass seine Spezialität das Zeitfahren ist und wenn er dort schon so viel verliert lässt das für mich leider nichts gutes ahnen
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ich glaub irgendwie nicht ganz, dass er wirklich sooo gut ist.

wäre ja auch nicht der erste gedopte ami... aber vielleicht will ich auch nur nicht einsehen, dass er um längen besser ist als ullrich
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.
 
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