Ullrich doch schwerer verletzt
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Der Sturz von T-Mobile-Kapitän Jan Ullrich auf der 9. Etapee von Gérardmer nach Mulhouse hat ernstere Folgen als zunächst gedacht. Der Mitfavorit auf den Gesamtsieg zog sich nicht nur Schürfwunden zu, sondern auch Prellungen am Rücken, den Rippen und am Kopf. Bereits einen Tag vor dem Start der 92. "Großen Schleife" hatte Jan Ullrich einen Trainingsunfall.
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Bei der Abfahrt vom Col de Grosse Pierre wurde Jan Ullrich bei Tempo 60 von einer Windböe erfasst und musste in den Graben fahren. Daraufhin habe er sich nach eigener Aussage "drei bis vier Mal" überschlagen. Neben den Schürfwunden und Prellungen erlitt er auch noch eine Quetschung an der rechten Augenbraue, die vom gebrochenen Helm des 31-Jährigen verursacht wurde.
"Wir müssen abwarten, wie er sich fühlt. Es kommt jetzt darauf an, ob er schmnerzfrei schlafen und beschwerdefrei atmen kann. Wenn nicht, müssen wir ihn eventuell am Montag röntgen lassen", sagte Teamarzt Dr. Lothar Heinrich am Sonntag nach dem Rennen.der Mediziner.
Jan Ullrich selbst nahm den Unfall eher gelassen auf: "Ich scheine für die spektakulären Sachen zuständig zu sein", meinte er mit einer Prise Galgenhumor. Der rennfreie Montag kommt dem Wahl-Schweizer dabei gelegen: "Ich freue mich nun auf den Ruhetag. Da kann ich den Sturz verkraften".
Bereits einen Tag vor dem Start der Tour de France sorgte der Sieger von 1997 für Schlagzeilen, als er während des Trainings in das Heck des Wagens seines Betreuers Rudy Pevenage fuhr. Dabei durchschlug er die Heckscheibe und erlitt Schnittwunden am Hals sowie eine leichte Gehirnerschütterung.
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