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Thementhread Tierquälerei

Wie steht ihr zum Thema "Tierschutz"?

  • Gegen Tierversuche für die Kosmetikindustrie

    Stimmen: 5 41,7%
  • Gegen alle Tierversuche

    Stimmen: 2 16,7%
  • Bin Veganer

    Stimmen: 0 0,0%
  • Bin Vegetarier

    Stimmen: 1 8,3%
  • Mir egal

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ich trage Pelz

    Stimmen: 0 0,0%
  • Gegen Pelz

    Stimmen: 3 25,0%
  • Für Tierschutz - gegen militante Orgas (greenpeace, peta...)

    Stimmen: 4 33,3%
  • Tierschützer gehen mir auf die Nerven

    Stimmen: 2 16,7%

  • Umfrageteilnehmer
    12

Klingenstädter

Well-Known Member
Inspiriert durch den User "SV Südwest Ludwigshafen" mache ich mal diesen allgemeinen Thread auf.



Wenn ihr eucht über Tierquäler, militante Tierschützer aufregen wollt,

oder Nachrichten zu dem Thmea diskutieren wollt, dann macht das bitte hier!



Die Umfrage ist anonym - Mehrfachnennung möglich!
 
PETA's verdeckte Ermittlungen auf einer Pelztierfarm



Drei Monate lang ermittelte PETA auf einer amerikanischen Pelztierfarm verdeckt und dokumentierte dabei das Leben und Sterben von mehr als 1.500 Tieren. Eine "Überraschung" war die Feststellung, wie Pelztierfarmer und zwei weitere Tierausbeutergruppen, nämlich Vivisektoren und Jäger, zusammenarbeiten.



Die "Farm"

Die Drahtkäfige sind winzig, zerschlissen, mit Dreck-, Pelz- und Exkrementklumpen verkrustet. In jedem einzelnen sitzt ein Fuchs. Viele der Füchse müssen Jahre unter diesen miserablen Umständen zubringen, bevor sie vom Farmer getötet werden und er ihre Pelze verkauft, die dann zu Mänteln, Ärmelaufschlägen oder Krägen verarbeitet werden.



Vom Farmer erfuhr unser Ermittler, daß ein humaner Tod mittels einer Barbiturat-Injektion "zu teuer sei", auch wenn sie pro Tier lediglich umgerechnet ca. 50 Pfennig kostet. Daher zieht er es vor, dem Tier einen Elektrostab in den After zu schieben und ein leitfähiges Metallteil gewaltsam in den Mund zu stopfen. Ein Schalter wird umgelegt und schon schießen 250 Volt durch den Körper des Fuchses.



Nach Angaben unseres Ermittlers "schließt der Fuchs gewöhnlich die Augen und sein Körper versteift sich. Man hört ein krachendes Geräusch......und manchmal brechen Zähne und fallen raus.....Oft fällt auch die Analsonde heraus. Wenn dies geschieht, bekommt der Fuchs Krämpfe, zittert und schreit meist erbärmlich."



Da die Elektrizität das Gehirn nicht betäubt, bleiben die Füchse vollständig bei Bewußtsein und spüren die ganze Gewalt eines massiven Herzanfalls. Tom Amlung, ein Tierarzt und Verwaltungsangestellter für Tierkontrolle des Bezirks St.Clair, Illinois, meint dazu: "Die Tiere verlieren ihr Bewußtsein nicht......ein oder zwei Minuten lang. Die Zeit......scheint dann wie eine Ewigkeit, und wir können nur ahnen, was das Tier dabei durchmacht......"





Die Verbindung zum Labor

Die Füchse bekamen "Ausschuß"-Hühner, die von einem Pharmaunternehmen geliefert wurden. Die Hühner werden zu Tausenden als "Lebendware" geliefert, zusammengepfercht in fest verschlossene Kartons, ohne Futter, Wasser oder gar Raum, um sich zu bewegen. Unser Ermittler doumentierte, wie der Farmer die Kartons, mit der Oberseite nach unten, in einer Ecke seiner Scheune aufstapelte und mit einer Plastikplane abdeckte, um die Hühner so langsam zu ersticken. Stundenlang konnte man die Hühner hören, die verzweifelt versuchten zu entkommen. Als der Farmer die Hühner herauszog, waren einige noch am Leben.



"Der Farmer steckte auch die noch lebenden Hühner mit den Füßen zuerst in einen Fleischwolf", berichtet unser Ermittler, "und noch bei Bewußtsein, kämpften, kreischten und flatterten sie um ihr Leben. Ihre Schreie übertönten sogar den Lärm der Maschine."





Die geheime Zutat

Der Farmer sammelt den Fuchsurin und verkauft ihn, in Flaschen abgefüllt, an Jäger, die ihn verwenden, um ihren Menschengeruch zu überdecken. Der Farmer kauft außerdem auch lebende Hirsche und Waschbären, um deren Urin ebenfalls an Jagdgeschäfte zu verkaufen. Die Wildhirsche sind völlig verängstigt, denn sie wurden niemals zuvor auf engen Raum beschränkt. Die Waschbären werden zusammen in kleine Käfige gepfercht. Als ein junger Bock sich mit seinem Huf im Maschendrahtboden des Käfigs verfing, trennte der Farmer lieber dem Hirsch bei vollem Bewußtsein den Huf durch anstatt den Maschendraht zu beschädigen. In der Hoffnung, seine Investition noch zu retten, warf der Farmer den blutenden Hirsch in den Kofferraum seines Wagens und fuhr ihn zu einem Tierarzt. Als der ihm empfahl, das Tier zu töten, erschoß der Farmer das verwundete Tier, denn "Kugeln sind billiger als Injektionen."





http://www.pelzinfo.de/animals_farm.htmlhttp://www.pelzinfo.de/animals_farm.html
 
21. Juli 2006
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MILITÄR-MEERESSÄUGER



<span>Wie Delfine für den Krieg gedrillt werden</span>



Von Katja Ridderbusch



Die US-Marine schickt Delfine an die Front. Ihr Auftrag: Minen und feindliche Kampftaucher aufspüren. Das Programm ist umstritten. Tierschützer fürchten um das Leben der Tiere. Das US-Militär dagegen meint: Minensuchen macht Meeressäuger glücklich.



Toad ist Kriegsveteranin. Auf der ganzen Welt hat sie ihrem amerikanischen Vaterland gedient. In Vietnam schützte sie US-Schiffe vor nordvietnamesischen Kampftauchern. Im Persischen Golf sicherte sie Häfen und Piers. Auch an zahlreichen Manövern nahm sie teil, im Pazifik wie in der Ostsee. Heute ist Toad 47 Jahre alt. Toad ist ein Delfin und untersteht dem Kommando der United States Navy.



75 Große Tümmler und 30 Kalifornische Seelöwen hält die amerikanische Marine im Space and Naval Warfare Systems Center in San Diego im Süden Kaliforniens. Die Militärbasis liegt auf der Halbinsel Point Loma, die die Bucht von San Diego vom offenen Ozean trennt.







75 Delfine und 30 Seelöwen, das ist übrig geblieben vom Marine Mammal Program, dem Meeressäugerprogramm der amerikanischen Marine, das als ehrgeiziges Projekt des Kalten Krieges begann. In den achtziger Jahren kam es zu einem bizarren Wettrüsten zwischen den USA und der Sowjetunion: Wer hatte die meisten, wer die am besten ausgebildeten Delfine? In Spitzenzeiten hielten die USA rund 140 Tümmler einsatzbereit, die Sowjetunion etwa 120. Mittlerweile hat Russland seine Militärdelfine freigelassen oder verkauft, einige offenbar an den Iran, andere an Rummelplätze und Freizeitparks. Die USA unterhalten heute als einziges Land ein solches Programm von größerem Umfang.



Seit dem Ende des Kalten Krieges sind die Aufgaben der Militärdelfine keine Verschlusssache mehr. Sie heißen: Aufspüren und Markieren von Minen, Ortung von Marinetauchern, Schutz von Schiffen und Häfen. Auf der Marinebasis in Point Loma leben die Delfine genau genommen zwar im Meer, doch die großen Anlagen sind von allen Seiten eingezäunt. "Soziale Einheiten" nennt Tom LaPuzza, Sprecher des Programms in San Diego, die Habitate: Je vier Delfine leben in einer Einheit, die aus vier etwa zehn mal zehn Meter großen Einzelanlagen und einer Art Gemeinschaftsraum in der Mitte besteht. Die Einheiten sind durch kleine Tore miteinander verbunden, die die Delfine mit ihrer Schnauze



40 bis 50 "Handler", das sind Militärangehörige, die die Tiere im Einsatz führen, ferner 40 Verwaltungsangestellte, Trainer, Veterinäre, Verhaltensforscher sowie etwa 100 Vertragsarbeiter, die sich um die Pflege der Tümmler kümmern, arbeiten für das Programm. Die Trainer sind Zivilisten, die die Tiere in täglichen Übungsritualen auf den Ernstfall vorbereiten, die Handler dagegen sind die eigentlichen Partner der Tiere im Kriegseinsatz. Jede Einheit von etwa 20 Delfinen und ihren Betreuern wird von einem Offizier befehligt. Sie kann innerhalb von 72 Stunden mit Flugzeugen, Helikoptern und Schiffen an alle Orte der Welt verlegt werden. Die Reise zum Einsatzort überstehen die Tümmler in meerwassergefüllten Transporttanks.



Derzeit sind alle Tiere "zu Hause", auf der Heimatbasis in San Diego. Ein normaler Arbeitstag beginnt früh für Mensch und Tier. Nach der Fütterung und einer tiermedizinischen Untersuchung holt der Trainer den Delfin zu einem Ausflug aufs offene Meer ab; über eine Art Gummimatratze rutscht der Delfin ins Boot. Es ist nicht immer derselbe Trainer, der mit einem Delfin arbeitet. Tom LaPuzza erläutert den Grund: "Wir wollen zwar, dass sich das Tier vertraut macht mit menschlicher Gestik. Aber wir wollen nicht, dass es sich an ein Individuum gewöhnt. Schließlich", fügt er hinzu, "kann der Trainer seinen Job wechseln. Oder der Betreuer im Einsatz sterben."



Drei bis vier Stunden am Vormittag und noch einmal so lange am Nachmittag arbeitet der Trainer auf hoher See mit dem Delfin. Ein junges Tier muss zunächst lernen, die Signale des Menschen zu verstehen und auf bestimmte Bewegungen zu reagieren. Legt der Trainer die rechte Hand auf die linke Schulter und schwingt den Arm nach vorne, heißt das für den Tümmler: Schwimm und suche! Zur Belohnung gibt es ein Stück Fisch.



Nach der Grundausbildung wird der Delfin entweder zum Minenjäger geschult oder auf die Objektbewachung vorbereitet. Diese Spezialausbildung dauert mehrere Jahre und beruht auf einem Ritual: Der Trainer gibt dem Delfin das Signal, nach einer im Meeresboden vergrabenen, nicht explosiven Übungsmine zu suchen. Das Tier taucht ab, kehrt zum Boot zurück und teilt das Ergebnis seiner Erkundung mit. Berührt er mit seiner Schnauze einen Ball, der am Heck des Schiffes befestigt ist, hat er nichts gefunden. Berührt er dagegen den Ball am Bug, will er ein Objekt melden. Dann steckt der Trainer dem Delfin einen Marker ins Maul, den das Tier neben seinem Fund in den Meeresboden setzt. Früher benutzten die Militärs zu diesem Zweck gelbe Plastikröhren, aus denen sich Bojen lösten und an die Wasseroberfläche trieben. Heute verwendet die Marine Peilsender.



Handelt es sich um eine Übung, werden die Minen später geborgen, im Einsatz kommt es zur Sprengung. Während die Zahl der Tauchgänge bei Menschen wegen der Gesundheitsrisiken beschränkt ist, können Delfine wieder und wieder in die Tiefe hinabsteigen. Allerdings ist die Fehlerquote beim Aufspüren von Minen durch Tümmler hoch: In den vergangenen Jahren fanden Delfine bei ihren Kriegseinsätzen knapp 300 Objekte, die Minen ähnlich sahen - nur gut 100 waren tatsächlich Sprengsätze.



Delfine, die Hafenanlagen, Kriegsschiffe und U-Boote schützen sollen, erhalten eine ähnliche Ausbildung wie die Minensucher. Jedoch finden die Übungen meist nachts statt, und die Tiere werden auf das Orten und Markieren von Tauchern trainiert. Sie lernen, den Marker am Rücken des Tauchers, in der Regel an seinen Ausrüstungsgegenständen, anzubringen - dabei nähern sie sich so vorsichtig, dass der Taucher die Anwesenheit des Delfins oft gar nicht bemerkt. Bislang sei noch kein Delfin beim Markieren eines Tauchers ums Leben gekommen, heißt es bei der US-Marine. Selbst wenn der Feind mit einer Harpune bewaffnet sei, könne das Tier mit seiner Schnelligkeit und Wendigkeit entwischen, bevor sich der Taucher auch nur umgedreht habe.



Fortsetzung im nächsten Post
 
Auch beim Aufspüren einer Mine sei noch kein Delfin getötet worden, sagt Marinesprecher LaPuzza. "Eine Seemine ist darauf ausgelegt, beim Kontakt mit einem schweren, großen, metallenen Objekt, also in der Regel einem Schiff, zu explodieren", erläutert LaPuzza, "ein Delfin könnte eine Mine berühren, und ihm würde nichts passieren."



Für Tierschützer ist das nur eine Behauptung. Sie wissen von Delfinen, die bei Minenexplosionen starben. "Es ist unverantwortlich, Tiere mitten in ein Kampfgebiet zu schicken", sagt Stephanie Boyles, die als Biologin für die Tierrechtsorganisation Peta (People for the Ethical Treatment of Animals) arbeitet. "Die Navy setzt sie bewusst einer großen Gefahr aus." Die Peta-Zentrale befindet sich in Norfolk im US-Bundesstaat Virginia, wo auch das Hauptquartier der Atlantikflotte der Navy seinen Sitz hat.



Das Meeressäugerprogramm der US-Marine begann 1960. Damals erwarb die Marine einen weiblichen Weißseitendelfin namens Notty. Navy-Ingenieure wollten untersuchen, warum sich der Delfin so schnell und mit solch geringem Widerstand durchs Wasser bewegen kann. Ihr Ziel: die Konstruktion von Torpedos zu verbessern. Die Studien führten zu keinem brauchbaren Ergebnis, doch das Programm blieb bestehen, und Notty bekam Gesellschaft. Die Forschungen konzentrierten sich nun vor allem auf die ausgeprägten Sinne der Tümmler, Gehör und Orientierung, das Echolot, sowie auf ihre Fähigkeit, in Tiefen von bis zu 300 Metern zu tauchen.



Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges trieb die Navy das Programm an vier Standorten voran: am Hauptsitz in San Diego und auf den Marinebasen in Key West (Florida), Charleston (South Carolina) und Pearl Harbor auf Hawaii. Doch nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion schränkte auch die amerikanische Regierung ihr Programm ein. Die Außenposten wurden geschlossen, nur die Basis in Point Loma blieb bestehen. Seit 1990 fängt die Navy keine Delfine mehr; sie züchtet Nachwuchs aus dem eigenen Bestand, und zwar gezielt nach dem militärischen Bedarf: Benötigt sie einen Delfin für die Minenjagd, lässt sie einen weiblichen Tümmler, der bereits für diese Aufgabe ausgebildet wurde, Junge bekommen. Das Kalb beobachtet die Trainingsrituale der Mutter und imitiert sie. Schöne neue Delfinwelt.



Zu ersten Kampfeinsätzen kamen Militärdelfine, unter ihnen auch Toad, im Vietnamkrieg. In den späten achtziger Jahren wurden Tümmler in das Emirat Bahrain am Persischen Golf verlegt, wo die Fünfte Flotte der US-Marine stationiert ist. Die Tiere durchkämmten den Hafen von Manama nach Minen und feindlichen Tauchern, bevor amerikanische Kriegsschiffe kuwaitischen Öltankern Geleitschutz gaben. Den bislang längsten Einsatz, von März 2003 bis September 2005, hatten zwei Delfineinheiten im Irakkrieg. Im Frühjahr 2003 gingen Tümmler im Hafen von Umm Qasr vor der irakischen Küste auf Tauchgang, um verborgene Minen aufzuspüren.



Immer wieder berichten auch seriöse Medien über Militärdelfine, die Haftminen an feindlichen Schiffen anbringen, gegnerischen Tauchern das Mundstück wegreißen oder diese mit vergifteten Injektionsnadeln verletzen. Navy-PR-Mann LaPuzza dagegen behauptet, die amerikanische Marine trainiere die Tiere nicht auf Angriff. "Die Tiere wären zwar in der Lage, das zu tun. Aber sie könnten nicht unterscheiden: Wer sind die good guys, wer die bad guys?" Sie zu lehren, Minen an Schiffe zu heften, wäre ein riskantes Unterfangen. "Es könnten unsere eigenen Schiffe sein."



Das Delfinprogramm der US-Navy wird seit seinem Beginn von scharfen Protesten begleitet. Tierschutzverbände weisen auf den extremen Stress hin, dem die Delfine vor allem während des Transports in die Einsatzgebiete ausgesetzt seien. Die Tiere würden keineswegs mit Medikamenten ruhig gestellt, behauptet dagegen LaPuzza, dafür gebe es auch gar keinen Bedarf. "Die Tiere überstehen die langen Flüge oft besser als die Menschen." Wissenschaftler kritisieren ferner, die Detonationen in Kriegsgebieten seien eine Tortur für das empfindliche Gehör der Tümmler. Veterinäre der US-Marine machen indes geltend, dass die physische Gesundheit der Tiere der Beweis für ihr seelisches Wohlergehen sei. Kürzlich stellte die Bundesbehörde für Ozeansicherheit fest, dass die Lebenserwartung eines Navy-Delfins durchschnittlich höher liege als die eines frei lebenden Tümmlers. Sie beträgt bei männlichen Tieren 30, bei weiblichen 35 Jahre. "Glückliche Delfine sind gesunde Delfine", heißt es bei der Marine dazu.



Für die Peta-Biologin Boyles sind das reine Schutzbehauptungen. "Die Tiere leben im Gefängnis. Selbst die großzügigsten Anlagen sind Badewannen im Vergleich zum offenen Ozean." Auch das Argument einer höheren Lebenserwartung lässt die Forscherin nicht gelten. "Jeder Mensch, der zwischen guter Versorgung in Gefangenschaft und einem Leben in Freiheit wählen könnte, würde wohl die Freiheit bevorzugen. Tiere haben diese Wahl nicht."



Die Wissenschaft bezweifelt zudem den grundsätzlichen Sinn des Einsatzes von Delfinen zu Militärzwecken - vor allem, weil das Verhalten der Tiere nicht verlässlich sei. Tatsächlich passiert es immer wieder, dass Delfine sich beim Einsatz im offenen Meer von ihren "Handlern" absetzen. Gründe dafür gibt es viele: Meeresströmungen ändern sich, die Tiere verlieren im Chaos eines Kriegsgebiets die Orientierung oder treffen auf Artgenossen und lassen sich ablenken. So wurde der Navy-Tümmler Tacoma im Frühjahr 2003 vor der irakischen Küste von seinen Betreuern getrennt, konnte aber nach 48 Stunden geborgen werden. "Der Delfin wollte von uns gefunden werden - mindestens genauso sehr, wir wir ihn finden wollten", meint LaPuzza. Ob der Tümmler tatsächlich zurückkehren wollte oder nicht - offenbar suchte das verstörte Tier eine sichere, vertraute Umgebung. In den 46 Jahren des Programms, behauptet LaPuzza, habe die Marine nur neun Delfine im offenen Meer verloren.



Peta-Mitarbeiterin Boyles weist die Navy-Argumente entschieden zurück. "Delfine sind hochintelligente Tiere. Aber sie verstehen nicht die Verantwortung, die ihnen auferlegt wird. Sie halten es für ein Spiel. Unsere Truppen verdienen bestmöglichen Schutz. Das können Delfine grundsätzlich nicht leisten."



Dieses Problem hat die US-Regierung nun wohl auch erkannt. Die Labore der Navy arbeiten bereits daran, die Meeressäuger in Zukunft durch unbemannte, mit hochsensiblen Echoloten und Peilsendern ausgestattete und ferngesteuerte Mini-U-Boote zu ersetzen. Irgendwann zwischen 2013 und 2020 soll es so weit sein.



Toad wird diesen Tag vermutlich nicht mehr erleben - obgleich sie sämtliche Alters- und Leistungsrekorde unter den Navy-Tümmlern gebrochen hat. Sie ist ein Militärdelfin der ersten Generation, eine verdiente Kameradin, die man in den Ruhestand entließ. Die Marine behält den größten Teil ihrer alternden Tiere; die Trainer fahren mit ihnen jeden Tag aufs Meer hinaus und lassen sie schwimmen, tauchen und spielen. Die pensionierten Delfine sind in Zuchtprogramme und Echolotforschungen eingebunden. Wenige werden ausgemustert und in Freizeitparks abgeschoben. LaPuzza: "Wir geben nur diejenigen Delfine weg, die in schlechter Verfassung sind und ohne Nutzen für uns."



Wäre Toad ein Mensch, könnte man meinen, sie habe aus Entsetzen vor einem solchen Ende noch einmal all ihre Kräfte gesammelt. Sie schwamm schneller und sprang höher als alle anderen Tiere, die jungen wie die alten. Und so wurde die Veteranin, die nie in ihrem Leben Junge bekam und die bei den Betreuern den Spitznamen Career Girl trägt, im hohen Alter von 47 Jahren kürzlich in den aktiven Dienst zurückversetzt.



Katja Ridderbusch, Jahrgang 1969, lebt als freie Autorin in den Vereinigten Staaten. Sie schreibt für die "Welt", das "Handelsblatt" und "Cicero". Gerade ist ihr Buch "Der Tross von Brüssel. Geschichten aus der Hauptstadt Europas" im Czernin Verlag erschienen.






Quelle: spiegel.de
 
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"Im 21.Jahrhundert können die Menschen zwischen Grausamkeit und Mitgefühl entscheiden. In Anbetracht all der modischen und bequemen Alternativen zu Leder und Pelz gibt es heutzutage keine Entschuldigung mehr dafür, Tierhäute zu tragen. Es ist schon lange keine Frage des Überlebens mehr."





"Jahr für Jahr werden Millionen Wildtiere in Fallen gefangen, ertränkt und erschlagen und auf Pelzfarmen erdrosselt, vergast oder per Stromschlag getötet. Sie durften nicht entscheiden."





"Wenn Sie wirklich an die Macht der eigenen Wahl glauben, dann sollten Sie sich klar dafür entscheiden, Tieren ein Leben auf einer Pelztierfarm zu ersparen, wo sie in Käfige gepfercht und so eng gehalten werden, das sie förmlich irrsinnig werden, und Tag für Tag leiden, bis sie schließlich auf barbarische Weise getötet werden."





"Wenn Sie Tieren nicht einen Stab in den After schieben, einen Schalter umlegen, 240 Volt durch den Körper jagen und buchstäblich innerlich verbrennen lassen können, wenn Sie nicht Tiere sich in Krämpfen schütteln und im Herzinfarkt schreien sehen möchten, wenn sie sterben, sollten Sie keinen Pelz tragen und kaufen."





"Die Menschen wissen Bescheid über die Grausamkeiten des Fallenfangs und das Leiden auf Zuchtfarmen. Daher gibt es heutzutage keine Entschuldigung mehr dafür, immer noch Pelz zu tragen."







Quelle: http://www.pelzinfo.de/c_antworten.htmlhttp://www.pelzinfo.de/c_antworten.html







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Hier gibts kostenlose Aufkleber gegen das Tragen von Pelzen:



http://www.pelzinfo.de/order.phphttp://www.pelzinfo.de/order.php
 
nochmal zum schächten. wenn ne katze ne maus frisst is das viel mehr gequäle als das bischen abstechen. vor 200jahren wurd doch jedes tier noch so geschlachtet, wieso man sich über sowas aufregt begreif ich ned. scheis egal ob das juden sin oder moslems oder der alte opa nebenan der sein hasen schlachtet. nach kurzer zeit is das tier tot

wer mal die pelzfarm auf einer der peta seiten gesehn hat weis, dass das VIEL schlimmer is. link hab ich ned mehr und würd ihn auch hier ned posten. ich konnt mir das 10minuten video nur über 3stunden verteilt anschaun, weils so grausam war.
 
wenn ne katze ne maus frisst is das es normalste auf der welt...aber nicht wenn man z.b schafe aufschlitzt und liegen lässt...


Was ist schon "normal"?

Es kommt immer auf die Perspektive an.

Was für dich "normal" ist, ist für andere eben nicht "normal" und umgekehrt.



Ich finde das Beispiel mit der Katze jetzt auch nit so gut, weil das ja Instinkt ist und wir mit unseren menschlichen Maßstäben diese Sache nicht betrachten dürfen.



Ich saß mal in einem Bus an dessen Busbahnhof, in der Nähe ist ein Schlachthof. Der Bus musste bis zur Abfahrt noch einige Minuten warten. In dieser Zeit lieferte ein Bauer im Pferdehänger ein Schaf an. Dieses arme Tier schrie minutenlang wie am Spieß - voller Panik. Das war so dermaßen grausam - das empfand ich so.



Ich frage mich, was denn wirklich "schlimmer" oder "normaler" ist. Tiere, die geschächtet werden; Tiere, denen bei lebendigem Leib das Fell über die Ohren gezogen wird; Legebatteriehühner, die auf engstem Raum sich gegenseitig auffressen; Gänse die gestopft werden; oder auch der Wellensittich, der zuhause allein in einem viel zu engen Käfig sein Dasein fristet? Es gibt so viele Beispiele...
 
Ich bin seit 14 Jahren "vegetarisch". Ich hatte mal was mit ner Veterinärmedizinstudentin, die Praktikum im Schlachthof gemacht hatte. Sie fand dass da alles ok, sogar vorblidlich, abging und hatte kein Problem damit. Ich find der Fleischkonsum is bei manchen Leuten zu selbstverständlich, da überlegt keiner wo's herkommt. Ich bin absolut pro Rinderwahn, Geflügelgrippe und Gammelfleisch.
 
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