Er hat Kontakte zu den Hells Angels, saß wegen Körperverletzung im Gefängnis - und bot als Fußballprofi stets tadellose Leistungen. Bald wird Stig Tøfting, 36, seine aktive Laufbahn beenden. Mit seinem Heimatclub Århus GF hat der Däne aber noch eine Rechnung offen.
In der 90. Minute fällt der Ball Stig Tøfting vor die Füße. Er nimmt ihn mit dem rechten Oberschenkel an und schießt volley ins lange Eck. Der gegnerische Torwart hat keine Chance. Tøfting dreht jubelnd ab. Es ist der 1:0-Siegtreffer für BK Häcken. Tøfting ist der Star des Abends. Er wäre es auch ohne sein Tor gewesen. Tøfting ist der Star der Allsvenskan, er verdient 1,5 Millionen schwedische Kronen, umgerechnet rund 160.000 Euro, mehr als alle anderen Profis. Er ist der Star in einer im europäischen Vergleich drittklassigen Liga. Tøfting, der 90 Minuten lang in Manndeckung genommen wird, sagt: "Das war ein grausames Spiel heute. Viele Spiele sind grausam hier. Immer kleben zwei Gegenspieler an mir. Aber das macht mir nichts. Dann ist immer einer von uns frei. Und ich muss dafür nicht mal was Besonderes machen."
Der 36 Jahre alte Tøfting spielt bei der Fahrstuhlmannschaft BK Häcken eine Art Schutzmann des Fußballs, hier lenkt er, dort ordnet er, da ruft er etwas. Immer ist er in Bewegung, der Mann mit dem Spitznamen Rasenmäher. Er berührt selten den Ball, aber er bekommt immer die besten Noten. Tøfting hat Häcken ins sichere Mittelfeld der Tabelle geführt. Schweden ist stolz, diesen Spieler in der obersten Liga zu wissen, diesen Dänen, der in der Bundesliga beim Hamburger SV und dem MSV Duisburg, in der Premier League bei den Bolton Wanderers und mit Dänemark viermal bei Welt- und Europameisterschaften gespielt hat.
Tøfting sagt: "Hier wird viel gerannt und gekämpft, in der Bundesliga wird mehr gespielt. Guten Fußball spielen in Schweden der IFK Göteborg, Malmö FF, schon Djurgarden nicht mehr, die spielen doch nur hoch und weit." Aber was will Tøfting denn überhaupt hier? "Barcelona und Liverpool haben nicht angerufen", sagt er. Die tiefgrünen Augen blitzen dabei.
"Skandaldansken till Allsvenskan", schrieb eine schwedische Zeitung im Januar 2005, als sich abzeichnete, dass der vereinslose Tøfting nach Göteborg wechseln würde, in den Stadtteil Hisingen zum Aufsteiger BK Häcken. Tøfting ist für die Fußballöffentlichkeit derjenige, der wegen Körperverletzung drei Monate und 16 Tage im Gefängnis saß. Der Schläger, der mit den Hells Angels befreundet ist. Der Typ, der die Todesstrafe befürwortet. Der tätowierte Kraftprotz, der die Muskeln gleichsam als Panzer trägt.
Doch Tøfting trägt einen großen Schmerz in sich, der manchmal unkontrolliert ausbricht, bei nichtigem Anlass. Er hat Anfang 2005 all seine Trikots versteigert und fast 140.000 Kronen eingenommen, die er den Tsunami-Opfern spendete. Doch man kennt eher andere Zahlen - die 600.000 Kronen etwa, die er den Hells Angels geliehen haben soll. Kaum jemand erinnert sich daran, dass Tøfting mit 13 die Eltern und vor zwei Jahren seinen 22 Tage alten Sohn verloren hat. Tøfting sagt: "Ich habe soviel Schlechtes erlebt, ich möchte endlich in Ruhe gelassen werden. Ich bin ein ganz normaler Typ, ein Familienvater. Ich habe meine Strafe abgesessen. Es gibt für mich keinen Grund zurückzuschauen."
Doch. Den gibt es. Denn da war dieser Sommer 2002. Es war der Sommer, als Tøfting vom Opfer zum Täter wurde. Es ist Sonntag, der 23. Juni 2002, nachts um kurz vor zwei, als "Tøffe" plötzlich eine Idee hat: "Wir wollen singen! Alle zusammen! He, macht mal die Musik aus!". Wir, das sind neun dänische Nationalspieler, die in dieser Nacht in einem feinen Restaurant der Kopenhagener Innenstadt feiern. Tøfting, Thomas Gravesen und die anderen sind stolz auf das, was sie bei der WM in Südkorea und Japan erreicht haben. In Dänemark sind sie die Lieblinge der Nation, sie sind "vores drenge", unsere Jungs. Da wird man doch mal singen dürfen.
Aber Stig und seine Kameraden dürfen nicht. Der Restaurantbesitzer möchte die Musik nicht runterdrehen, aus Rücksicht auf die 250 anderen Gäste. Für Verbote hat Tøfting in diesem Zustand gar kein Verständnis. Er springt auf und gibt dem Besitzer eine Kopfnuss. Dessen Augenbraue platzt auf, ein Mitarbeiter aus der Küche eilt herbei, will schlichten, ein Tumult entsteht, Tøftings Freund Gravesen will ihn zurückhalten, doch er schlägt dem Küchenmann ins Gesicht, aufs Ohr. Der Mann fällt blutend zu Boden. Tøfting flüchtet. Die Polizei wird alarmiert, sie kommt um kurz nach zwei Uhr ins Restaurant. Tøfting wird wenig später festgenommen.
Die Affäre Tøfting ist das große Thema des Sommers 2002 in den dänischen Medien. Das hat vor allem mit der Wendung Tøftings vom Opfer zum Täter zu tun. Denn am 5. Juni 2002, ein Tag vor dem Vorrundenspiel der Dänen gegen Senegal, beschreibt die dänische Boulevardzeitschrift "Se og hør" ausführlich, wie der 13 Jahre alte Stig seine Eltern in Århus verlor. Der grausame Fall, in dem der Vater die Mutter tötet und dann sich selbst das Leben nimmt, ist in Dänemark zwar seit Jahren bekannt, aber es gibt ein Stillhalteabkommen der Medien. Niemand brach es, bis "Se og hør" das Unheil im Interesse der Auflagensteigerung vermarktet.
Die Gazette entschuldigt sich heuchlerisch: Man habe doch nicht ahnen können, dass die drei Kinder des Ehepaars Tøfting, damals sieben, acht und zwölf Jahre alt, vom Schicksal ihrer Großeltern noch gar nichts wussten. Daraufhin beginnt in Dänemark eine Debatte über die verlogene Moral des Journalismus. Im Oktober 2002 wird Tøfting von einem Kopenhagener Gericht wegen Körperverletzung zu vier Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Tøfting hat schon eine Bewährungsstrafe aus dem Jahre 1999 hinter sich.
Er akzeptiert das Urteil, sein Klub Bolton kündigt ihm, und er sitzt im Frühjahr 2003 seine 14 Wochen im offenen Vollzug von Møgelkjær bei Horsens ab. Tøfting will über die Zeit hinter Gittern nichts sagen. Das liegt auch daran, dass bald seine Biografie erscheinen soll. Nur so viel erzählt er: "Ich habe es nicht als große Strafe angesehen, im Gefängnis zu sitzen. Es war ein bisschen wie im Trainingslager mit einer Fußballmannschaft." Zu einer seiner Aufgaben im Knast gehörte das Rasenmähen. Darin hat er Übung. Als freier Mann ist Tøfting im Juli 2003 ohne Club. Er geht ein halbes Jahr nach China zum Erstligisten Tianjin Taida. Er sagt: "Ich habe mich überall wohl gefühlt, auch in China."
Beim BK Häcken kennt man alle Geschichten über Tøfting, alte und neue. Denn als er nach Schweden kommt, hat er wieder einmal den Tiefpunkt erreicht - bei seinem dänischen Stammverein Århus GF hat man ihn Ende 2004 zum zweiten Mal nach 1999 gefeuert. Während eines Weihnachtsessens schlägt er sich mit einem Kollegen. Tøfting fliegt raus, vertragsgemäß: Sein Kontrakt hat eine Klausel, die die sofortige Kündigung vorsieht, falls er prügelt. Die Klausel hat er auch bei Häcken. "Es ist traurig, dass es bei ÅGF so gelaufen ist. Ich hatte es gut dort", sagt Tøfting. Dann also Schweden.
Der gesichtslose Aufsteiger BK Häcken sucht jemanden, der den Club aufwertet. Man erinnert sich des vereinslosen Tøftings und fragt dessen Trainer bei ÅGF, Sören Åkeby. Der sagt: "Als Spieler hat Stig nie Probleme gemacht. Er ist ein Profi bis in die Fingerspitzen." BK Häcken reicht das als Zeugnis, und Tøfting wechselt nach Göteborg. Die Fans nennen ihn den Engel von Hisingen und sind traurig, dass er den ansonsten profillosen Club bald wieder verlassen wird.
Bei Århus GF hat alles begonnen, hier soll es auch enden. Tøfting spielte ab der D-Jugend für ÅGF und bekam hier seinen ersten Profivertrag. Århus träumte stets von der großen Konkurrenz zu den Kopenhagener Clubs. Nie ist etwas daraus geworden, und in diesem Jahr sind die Aussichten besonders schlecht: Der Verein ist im Keller der SAS-Liga. Tøftings Rückkehr in die Heimat scheint möglich, weil die Saison in Schweden im Herbst vorbei ist und Tøfting den Vertrag nicht verlängert. "Ich möchte ÅGF helfen, aber nicht als Spielertrainer", sagt Tøfting, "ich bin bald 36, das ist zu alt für Profifußball." Er macht gerade seine Trainerlizenz in Dänemark. Vielleicht gibt ihm Århus eine Chance. Es wäre die letzte.
Quelle
In der 90. Minute fällt der Ball Stig Tøfting vor die Füße. Er nimmt ihn mit dem rechten Oberschenkel an und schießt volley ins lange Eck. Der gegnerische Torwart hat keine Chance. Tøfting dreht jubelnd ab. Es ist der 1:0-Siegtreffer für BK Häcken. Tøfting ist der Star des Abends. Er wäre es auch ohne sein Tor gewesen. Tøfting ist der Star der Allsvenskan, er verdient 1,5 Millionen schwedische Kronen, umgerechnet rund 160.000 Euro, mehr als alle anderen Profis. Er ist der Star in einer im europäischen Vergleich drittklassigen Liga. Tøfting, der 90 Minuten lang in Manndeckung genommen wird, sagt: "Das war ein grausames Spiel heute. Viele Spiele sind grausam hier. Immer kleben zwei Gegenspieler an mir. Aber das macht mir nichts. Dann ist immer einer von uns frei. Und ich muss dafür nicht mal was Besonderes machen."
Der 36 Jahre alte Tøfting spielt bei der Fahrstuhlmannschaft BK Häcken eine Art Schutzmann des Fußballs, hier lenkt er, dort ordnet er, da ruft er etwas. Immer ist er in Bewegung, der Mann mit dem Spitznamen Rasenmäher. Er berührt selten den Ball, aber er bekommt immer die besten Noten. Tøfting hat Häcken ins sichere Mittelfeld der Tabelle geführt. Schweden ist stolz, diesen Spieler in der obersten Liga zu wissen, diesen Dänen, der in der Bundesliga beim Hamburger SV und dem MSV Duisburg, in der Premier League bei den Bolton Wanderers und mit Dänemark viermal bei Welt- und Europameisterschaften gespielt hat.
Tøfting sagt: "Hier wird viel gerannt und gekämpft, in der Bundesliga wird mehr gespielt. Guten Fußball spielen in Schweden der IFK Göteborg, Malmö FF, schon Djurgarden nicht mehr, die spielen doch nur hoch und weit." Aber was will Tøfting denn überhaupt hier? "Barcelona und Liverpool haben nicht angerufen", sagt er. Die tiefgrünen Augen blitzen dabei.
"Skandaldansken till Allsvenskan", schrieb eine schwedische Zeitung im Januar 2005, als sich abzeichnete, dass der vereinslose Tøfting nach Göteborg wechseln würde, in den Stadtteil Hisingen zum Aufsteiger BK Häcken. Tøfting ist für die Fußballöffentlichkeit derjenige, der wegen Körperverletzung drei Monate und 16 Tage im Gefängnis saß. Der Schläger, der mit den Hells Angels befreundet ist. Der Typ, der die Todesstrafe befürwortet. Der tätowierte Kraftprotz, der die Muskeln gleichsam als Panzer trägt.
Doch Tøfting trägt einen großen Schmerz in sich, der manchmal unkontrolliert ausbricht, bei nichtigem Anlass. Er hat Anfang 2005 all seine Trikots versteigert und fast 140.000 Kronen eingenommen, die er den Tsunami-Opfern spendete. Doch man kennt eher andere Zahlen - die 600.000 Kronen etwa, die er den Hells Angels geliehen haben soll. Kaum jemand erinnert sich daran, dass Tøfting mit 13 die Eltern und vor zwei Jahren seinen 22 Tage alten Sohn verloren hat. Tøfting sagt: "Ich habe soviel Schlechtes erlebt, ich möchte endlich in Ruhe gelassen werden. Ich bin ein ganz normaler Typ, ein Familienvater. Ich habe meine Strafe abgesessen. Es gibt für mich keinen Grund zurückzuschauen."
Doch. Den gibt es. Denn da war dieser Sommer 2002. Es war der Sommer, als Tøfting vom Opfer zum Täter wurde. Es ist Sonntag, der 23. Juni 2002, nachts um kurz vor zwei, als "Tøffe" plötzlich eine Idee hat: "Wir wollen singen! Alle zusammen! He, macht mal die Musik aus!". Wir, das sind neun dänische Nationalspieler, die in dieser Nacht in einem feinen Restaurant der Kopenhagener Innenstadt feiern. Tøfting, Thomas Gravesen und die anderen sind stolz auf das, was sie bei der WM in Südkorea und Japan erreicht haben. In Dänemark sind sie die Lieblinge der Nation, sie sind "vores drenge", unsere Jungs. Da wird man doch mal singen dürfen.
Aber Stig und seine Kameraden dürfen nicht. Der Restaurantbesitzer möchte die Musik nicht runterdrehen, aus Rücksicht auf die 250 anderen Gäste. Für Verbote hat Tøfting in diesem Zustand gar kein Verständnis. Er springt auf und gibt dem Besitzer eine Kopfnuss. Dessen Augenbraue platzt auf, ein Mitarbeiter aus der Küche eilt herbei, will schlichten, ein Tumult entsteht, Tøftings Freund Gravesen will ihn zurückhalten, doch er schlägt dem Küchenmann ins Gesicht, aufs Ohr. Der Mann fällt blutend zu Boden. Tøfting flüchtet. Die Polizei wird alarmiert, sie kommt um kurz nach zwei Uhr ins Restaurant. Tøfting wird wenig später festgenommen.
Die Affäre Tøfting ist das große Thema des Sommers 2002 in den dänischen Medien. Das hat vor allem mit der Wendung Tøftings vom Opfer zum Täter zu tun. Denn am 5. Juni 2002, ein Tag vor dem Vorrundenspiel der Dänen gegen Senegal, beschreibt die dänische Boulevardzeitschrift "Se og hør" ausführlich, wie der 13 Jahre alte Stig seine Eltern in Århus verlor. Der grausame Fall, in dem der Vater die Mutter tötet und dann sich selbst das Leben nimmt, ist in Dänemark zwar seit Jahren bekannt, aber es gibt ein Stillhalteabkommen der Medien. Niemand brach es, bis "Se og hør" das Unheil im Interesse der Auflagensteigerung vermarktet.
Die Gazette entschuldigt sich heuchlerisch: Man habe doch nicht ahnen können, dass die drei Kinder des Ehepaars Tøfting, damals sieben, acht und zwölf Jahre alt, vom Schicksal ihrer Großeltern noch gar nichts wussten. Daraufhin beginnt in Dänemark eine Debatte über die verlogene Moral des Journalismus. Im Oktober 2002 wird Tøfting von einem Kopenhagener Gericht wegen Körperverletzung zu vier Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Tøfting hat schon eine Bewährungsstrafe aus dem Jahre 1999 hinter sich.
Er akzeptiert das Urteil, sein Klub Bolton kündigt ihm, und er sitzt im Frühjahr 2003 seine 14 Wochen im offenen Vollzug von Møgelkjær bei Horsens ab. Tøfting will über die Zeit hinter Gittern nichts sagen. Das liegt auch daran, dass bald seine Biografie erscheinen soll. Nur so viel erzählt er: "Ich habe es nicht als große Strafe angesehen, im Gefängnis zu sitzen. Es war ein bisschen wie im Trainingslager mit einer Fußballmannschaft." Zu einer seiner Aufgaben im Knast gehörte das Rasenmähen. Darin hat er Übung. Als freier Mann ist Tøfting im Juli 2003 ohne Club. Er geht ein halbes Jahr nach China zum Erstligisten Tianjin Taida. Er sagt: "Ich habe mich überall wohl gefühlt, auch in China."
Beim BK Häcken kennt man alle Geschichten über Tøfting, alte und neue. Denn als er nach Schweden kommt, hat er wieder einmal den Tiefpunkt erreicht - bei seinem dänischen Stammverein Århus GF hat man ihn Ende 2004 zum zweiten Mal nach 1999 gefeuert. Während eines Weihnachtsessens schlägt er sich mit einem Kollegen. Tøfting fliegt raus, vertragsgemäß: Sein Kontrakt hat eine Klausel, die die sofortige Kündigung vorsieht, falls er prügelt. Die Klausel hat er auch bei Häcken. "Es ist traurig, dass es bei ÅGF so gelaufen ist. Ich hatte es gut dort", sagt Tøfting. Dann also Schweden.
Der gesichtslose Aufsteiger BK Häcken sucht jemanden, der den Club aufwertet. Man erinnert sich des vereinslosen Tøftings und fragt dessen Trainer bei ÅGF, Sören Åkeby. Der sagt: "Als Spieler hat Stig nie Probleme gemacht. Er ist ein Profi bis in die Fingerspitzen." BK Häcken reicht das als Zeugnis, und Tøfting wechselt nach Göteborg. Die Fans nennen ihn den Engel von Hisingen und sind traurig, dass er den ansonsten profillosen Club bald wieder verlassen wird.
Bei Århus GF hat alles begonnen, hier soll es auch enden. Tøfting spielte ab der D-Jugend für ÅGF und bekam hier seinen ersten Profivertrag. Århus träumte stets von der großen Konkurrenz zu den Kopenhagener Clubs. Nie ist etwas daraus geworden, und in diesem Jahr sind die Aussichten besonders schlecht: Der Verein ist im Keller der SAS-Liga. Tøftings Rückkehr in die Heimat scheint möglich, weil die Saison in Schweden im Herbst vorbei ist und Tøfting den Vertrag nicht verlängert. "Ich möchte ÅGF helfen, aber nicht als Spielertrainer", sagt Tøfting, "ich bin bald 36, das ist zu alt für Profifußball." Er macht gerade seine Trainerlizenz in Dänemark. Vielleicht gibt ihm Århus eine Chance. Es wäre die letzte.
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