Große Teile Westeuropas ohne Strom
Deutsche Panne legt halb Europa lahm
Eine Panne im deutschen Stromnetz hat am späten Samstagabend in weiten Teilen Westeuropas das Licht ausgehen lassen. In Deutschland waren nach bisherigen Schätzungen hunderttausende Haushalte in mehreren Bundesländern von dem Ausfall betroffen.
Ohne Strom waren auch etwa fünf Millionen Menschen in Frankreich sowie bestimmte Regionen in Belgien, Italien, Österreich und Spanien. Spanischen Fernsehberichten zufolge soll der Stromausfall auch in Marokko spürbar gewesen sein. In den meisten Ländern fiel der Strom gegen 22.00 Uhr für etwa eine halbe Stunde aus. Stellenweise soll es aber fast eine Stunde gedauert haben, bis wieder Licht brannte.
Europa entging nur knapp dem totalen Blackout
Warum es zu der Panne kam und wo genau der Ort der Störung lag, ist derzeit noch unklar. Nach Angaben des Essener Kraftwerksbetreibers RWE hatte es eine so genannte Unterfrequenz gegeben. Dabei sei im Netz zu wenig Kraftwerksleistung vorhanden gewesen, sagte ein Sprecher dem Sender n-tv. Um eine solche Unterfrequenz schnell auszugleichen, werde automatisch Last vom Netz genommen. Das bedeute, dass private, aber auch industrielle Großverbraucher ebenso wie Umschaltstationen abgeschaltet würden, erklärte Horstmann. "Wir haben ein europäisches Verbundnetz. Insofern kann eine Störung tatsächlich weit reichende Auswirkungen in mehreren Ländern haben."
Ein Sprecher des französischen Zuliefers RTE sagte, Europa sei nur knapp einer "mittleren Katastrophe" entgangen. Nur durch die "brutale" Abschaltung des Stroms für einen Teil der Konsumenten habe verhindert werden können, dass es zu einem völligen Zusammenbruch gekommen ist.
Zahlreiche Bundesländer betroffen
In Deutschland waren nach bisherigen Erkenntnissen unter anderem Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen, Brandenburg, das Saarland und Rheinland-Pfalz ohne Strom.
In Nordrhein-Westfalen waren vor allem das westliche Ruhrgebiet und der Niederrhein betroffen. Unter anderem saßen die Bewohner von Essen, Mühlheim, Oberhausen, Gelsenkirchen und Köln sowie der Kreise Wesel, Düren und Euskirchen im Dunkeln. Bei RWE und der Polizei meldeten sich zahlreiche besorgte oder verärgerte Anrufer. "Unsere Telefone stehen überhaupt nicht mehr still", sagte ein Sprecher der Kölner Polizei. In Bayern waren nach Angaben der Behörden die Landkreise Coburg, Kronach und Lichtenfels betroffen gewesen. Mehrere Menschen mussten aus stecken gebliebenen Aufzügen befreit werden.
Quelle: http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6066150_NAV_REF2,00.htmlhttp://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6066150_NAV_REF2,00.html
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hmm, ich hab nix mitbekommen
Deutsche Panne legt halb Europa lahm
Eine Panne im deutschen Stromnetz hat am späten Samstagabend in weiten Teilen Westeuropas das Licht ausgehen lassen. In Deutschland waren nach bisherigen Schätzungen hunderttausende Haushalte in mehreren Bundesländern von dem Ausfall betroffen.
Ohne Strom waren auch etwa fünf Millionen Menschen in Frankreich sowie bestimmte Regionen in Belgien, Italien, Österreich und Spanien. Spanischen Fernsehberichten zufolge soll der Stromausfall auch in Marokko spürbar gewesen sein. In den meisten Ländern fiel der Strom gegen 22.00 Uhr für etwa eine halbe Stunde aus. Stellenweise soll es aber fast eine Stunde gedauert haben, bis wieder Licht brannte.
Europa entging nur knapp dem totalen Blackout
Warum es zu der Panne kam und wo genau der Ort der Störung lag, ist derzeit noch unklar. Nach Angaben des Essener Kraftwerksbetreibers RWE hatte es eine so genannte Unterfrequenz gegeben. Dabei sei im Netz zu wenig Kraftwerksleistung vorhanden gewesen, sagte ein Sprecher dem Sender n-tv. Um eine solche Unterfrequenz schnell auszugleichen, werde automatisch Last vom Netz genommen. Das bedeute, dass private, aber auch industrielle Großverbraucher ebenso wie Umschaltstationen abgeschaltet würden, erklärte Horstmann. "Wir haben ein europäisches Verbundnetz. Insofern kann eine Störung tatsächlich weit reichende Auswirkungen in mehreren Ländern haben."
Ein Sprecher des französischen Zuliefers RTE sagte, Europa sei nur knapp einer "mittleren Katastrophe" entgangen. Nur durch die "brutale" Abschaltung des Stroms für einen Teil der Konsumenten habe verhindert werden können, dass es zu einem völligen Zusammenbruch gekommen ist.
Zahlreiche Bundesländer betroffen
In Deutschland waren nach bisherigen Erkenntnissen unter anderem Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen, Brandenburg, das Saarland und Rheinland-Pfalz ohne Strom.
In Nordrhein-Westfalen waren vor allem das westliche Ruhrgebiet und der Niederrhein betroffen. Unter anderem saßen die Bewohner von Essen, Mühlheim, Oberhausen, Gelsenkirchen und Köln sowie der Kreise Wesel, Düren und Euskirchen im Dunkeln. Bei RWE und der Polizei meldeten sich zahlreiche besorgte oder verärgerte Anrufer. "Unsere Telefone stehen überhaupt nicht mehr still", sagte ein Sprecher der Kölner Polizei. In Bayern waren nach Angaben der Behörden die Landkreise Coburg, Kronach und Lichtenfels betroffen gewesen. Mehrere Menschen mussten aus stecken gebliebenen Aufzügen befreit werden.
Quelle: http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6066150_NAV_REF2,00.htmlhttp://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID6066150_NAV_REF2,00.html
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hmm, ich hab nix mitbekommen