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Streik bei der Bahn

Ich bezweifel stark, dass die Bahn komplett auf den Lokführer verzichten kann und wenn, dann dauert es noch sehr lange


Und wenn, dann liegt das nicht an einem Streik...



Die Bahn spart schon seit Jahren, wo es nur irgendwie geht...und wenns das Toilettenpapier ist.
 
Klar muss die Bahn seit Jahren sparen, auch am Personal, sie will ja unbedingt an die Börse
 
Das ist ja das Problem von Mehdorn. Er ist ein Manager der bisher nur zu Sanierungen geholt wurde.

Seit Jahren wird bei diesem Unternehmen, dass ja wohlweislich mit unseren Steuergeldern unterstützt wird, gespart und wieder gespart und das zu Lasten der Dienstleistung und dem eigenen Personal und dies fällt letztlich immer auf den Kunden zurück. Lösungen zur Behebung der Unzufriedenheit von Kunden wird wiederum mit angeblichen Rationalisierung- und Einsparpotentialen als das Rad der Zukunft vorgestellt.



Um seine Vita nun etwas aufzubessern braucht er unbedingt diesen Börsengang. Da passen ihm diese Mehrausgaben für das Personal überhaupt nicht in den Kram.

Mehdorn kannte aus der Vergangenheit keinen Wiederstand bzw. Wiederspruch und will ihn auch jetzt nicht hinnehmen.
 
Die Sturheit lässt sich nicht nur mit dem geplanten Börsengang erklären, sondern auch mit der Frage, was machen die beiden anderen Bahngewerkschaften, die mit 4,5% abgeschlossen haben? Und: Was machen all die anderen Gewerkschaften, bei denen jetzt verhandlungen anstehen? Das kann auch zu einem Fass ohne Boden werden
 
Bild am Sonntag

STANDPUNKT



Ein Kommentar von CLAUS STRUNZ, Chefredakteur





Schell darf nicht siegen!



Jetzt droht Manfred Schell also mit dem unbefristeten Streik. Um sich zum Abschluss seiner Gewerkschafter-Karriere noch ein Helden-Denkmal zu setzen, geht er auf´s Ganze. Wenn ER damit Erfolg hat, haben ALLE verloren. Der GDL-Chef darf im Streit mit dem Bahn-Vorstand nicht siegen! Denn

-> er nimmt für die Interessen einer Mini-Gruppe ein ganzes Land gefangen. Damit verstößt er massiv gegen das Gebot der Verhätlnismäßigkeit;

-> sein Erfolg wäre eine Niederlage für die Gewerkschaftsbewegung in Deutschland.

Splittergewerkschaften sind nicht in der Lage, beides zu leisten: die Interessen ihrer Mitglieder durchzusetzen UND das gesamtwirtschaftliche Wohl des Landes zu wahren. Wohin Schells Weg führt, haben die englischen Gewerkschaften in den 70er- und 80er-Jahren leidvoll erfahren; in die Bedeutungslosigkeit;

-> setzt Schell sich durch, würde sein Versagen der vergangenen Jahre auch noch belohnt.

Wer auf einmal 31 Prozent mehr Lohn fordern muss, hat in den Tarifrunden zuvor offensichtlich tief geschlafen. Dass der Bahn-Gewerkschaftler Schell an einem Bahn-Streiktag der vergangenen Woche mit dem Flugzeug von Berlin nach Köln gereist ist, zeigt das ganze Ausmaß seiner falschen Strategie: Wer sein eigenes Unternehmen so beschädigt, dass es nicht mehr konkurrenzfähig ist, darf am Ende nicht auch noch jubeln.



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für mich der beste kommentar, der bis jetzt zu der sache geschrieben wurde... im übrigen, heute abend, 21.45-22.45 Uhr auf ARD: Live-Duell zwischen Bahn und Gewerkschaft. In der ARD-Talkshow "Anne Will" streiten Personalvorstand Margret Suckale und GDL-Chef Schell....
 
Was ich bemerkenswert finde ist, das nun alle Welt mit dem Argument aufwartet es könne nicht beliebig viele Tarifverträge für spezielle Berufsgruppen geben. Und es könne nicht sein, das einzelne Gruppierungen aus bestehenden Flächentarifverträgen ausscheren.



Nein, kann es nicht? Wenn ich mich recht entsinne hat die Pilotenvereinigung Cockpit für die Piloten einen eigenen Tarifvertrag durchgesetzt, völlig außerhalb dessen, was das übrige Bord- bzw. Bodenpersonal erhält.

Montgomery hat ebenfalls für die Ärzte einen eigenen Tarifvertrag durchgesetzt. Die Gehälter, Sozialleistungen und Arbeitszeiten des restlichen Klinik-Personals blieben davon unberührt.



Und was die Arbeitgeberseite angeht: Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass vor der Umstellung des BAT auf den TV-L etliche Kommunen und Länder aus der bestehenden Tarifunion ausgetreten sind. Die einen wollten weniger zahlen, die anderen weniger Urlaubstage zur Verfügung stellen......

Das können sie im Übrigen jederzeit ausserhalb der sogenannten Friedenspflicht.



Ich bleibe dabei. Bei diesem Streik handelt es sich um ein von langer Hand geplantes Politikum. Was in anderen Fällen mehr oder weniger geschmeidig verlaufen ist, soll hier zu einem Exempel erhoben werden. Und das scheint bei Lokführern um einiges leichter zu sein, als bei Piloten und/oder Ärzten...wen wundert es....
 
glaub eher das sich der schell wirklich sein "denkmal" bauen möchte, nur um seine unfähigkeit in den letzten tarifrunden zu übertynchen...
 
GDL bricht Tarifverhandlungen ab

Erschienen am 19. Dezember 2007 | dpa/ T-Online



Überraschende Entwicklung im Bahn-Tarifstreit: Wie die Gewerkschaft der Lokomotivführer GDL mitteilte, seien die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn "ergebnislos abgebrochen" worden. Welche Folgen der Abbruch der Gespräche auf die Kunden hat, ist zunächst unklar.



Keine Stellungnahme der Bahn

Noch vor wenigen Wochen hatten sich beide Tarifkontrahenten nach erbitterten Streit auf eine neue Verhandlungsrunde geeinigt. Bislang galt zwischen beiden Tarifparteien die Regelung, dass Bahnkunden von neuen Streiks verschont bleiben sollten, solange die Gespräche nicht gescheitert seien. In ihrer heutigen Mitteilung vermied die GDL auch den Begriff "Scheitern". Die Bahn nannte den Abbruch der Gespräche völlig unverständlich. Bahn-Konzernsprecher Oliver Schumacher sagte in Berlin: "Noch heute Mittag liefen die Verhandlungen sowohl inhaltlich als auch atmosphärisch in einem vernünftigen Rahmen. Urplötzlich erklärte die GDL am frühen Nachmittag die Verhandlungen für beendet." Das sei "absolut nicht nachvollziehbar". Heute Nachmittag sollte nach Angaben Schumachers ein Spitzentreffen der Vorsitzenden der drei Bahngewerkschaften GDL, Transnet und GDBA mit Bahnchef Hartmut Mehdorn stattfinden. Der GDL- Vorsitzende Manfred Schell habe abgesagt. Warum er dies getan habe, sei der Bahn "schlichtweg schleierhaft". Schumacher forderte die GDL auf, "das bisher Erreichte nicht aufs Spiel zu setzen".



GDL will morgen entscheiden

Über das weitere Vorgehen im Bahn-Tarifkonflikt will die Lokführergewerkschaft die Öffentlichkeit morgen auf einer Pressekonferenz informieren. Zuletzt hatten beide Seiten darüber gesprochen, was in einem gemeinsamen Basis-Tarifvertrag für alle Beschäftigten der Bahn geregelt wird und was die GDL in einem eigenständigen Tarifvertrag für die Lokführer aushandeln kann. Dieser sollte bis Ende Januar stehen und vor allem Regelungen zu Einkommen und Arbeitszeit enthalten. Die GDL forderte zuletzt Einkommenszuwächse von mindestens zehn Prozent.



http://wirtschaft.t-online.de/c/13/77/73/58/13777358.htmlhttp://wirtschaft.t-online.de/c/13/77/73/58/13777358.html
 
<span style="text-decoration:underline;">Endlich: Durchbruch im Bahn-Tarifkonflikt</span>
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Bahnfahrer können aufatmen. Der schwerste Tarifkonflikt in der Geschichte der Deutschen Bahn steht nach rund zehn Monaten vor einem Abschluss. Beide Tarifparteien haben sich nach Angaben des Vorsitzenden der Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) Manfred Schell auf Eckpunkte für einen eigenständigen Tarifvertrag für die Lokführer geeinigt. Danach können die Lokführer mit elf Prozent mehr Gehalt und einer Verkürzung der Arbeitszeit rechnen. Zugleich schloss Schell "mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit" weitere Streiks aus. Bahn und GDL wollen jetzt zügig weiterverhandeln, um den Tarifvertrag bis Ende Januar unterschriftsreif zu machen.





Laufzeit des Tarifvertrags bis Ende Januar 2009



Am Samstag sei er mit Bahnchef Hartmut Mehdorn zu einem Gespräch bei Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) zusammengekommen, sagte Schell. Dabei kam es offensichtlich zum Durchbruch und zur Einigung über die wesentlichen Eckpunkte. So soll es für die Lokführer rückwirkend vom 1. Juli 2007 eine Einmalzahlung von 800 Euro bis Ende Februar 2008 geben. Von März an sollen die Einkommen dann um acht Prozent erhöht werden, von September an um weitere drei Prozent. Dadurch ergebe sich eine Erhöhung von insgesamt elf Prozent, sagte Schell. "Jeder Lokführer wird netto mehr Geld haben", versicherte er. Die Laufzeit sei bis Ende Januar 2009 vereinbart worden.





Kürzere Arbeitszeit



Vom 1. Februar 2009 an soll sich die wöchentliche Arbeitszeit dann um eine Stunde auf 40 Stunden bei gleichem Entgelt verringern. Auf dieser Basis soll bis zum 31. Januar letzte Einigkeit über Details von Zulagen und Arbeitszeitbestimmungen gefunden werden. Schell sagte weiter, er denke nicht, "dass eine Seite jetzt noch einmal ein Fass aufmacht, das uns in neue Schwierigkeiten bringt". Zuvor hatten der Hauptvorstand und die Tarifkommission der Gewerkschaft den Verhandlungsstand bewertet und "grünes Licht zur Vermeidung weiterer Arbeitskämpfe" gegeben, wie Schell sagte.





Bahn sieht "Grenze des wirtschaftlich Vertretbaren überschritten"



Auch die Bahn ist zeigte sich zuversichtlich. Bahn-Personalvorstand Margret Suckale sagte: "Die jetzt noch offenen Punkte können wir schnell lösen." Eine Einigung noch in der kommenden Woche halte sie für möglich. Schell unterstrich, es sei noch "eine Menge Arbeit" zu leisten. Die Verhandlungen sollten nun aber "zügig und erfolgreich" zu Ende gebracht werden. Suckale verwies mit Blick auf die vereinbarten Einkommenshebungen aber darauf, dass "die Grenze des wirtschaftlich Vertretbaren bereits überschritten" sei. Die Bahn sei erleichtert, dass eine Streikgefahr den Erklärungen der Gewerkschaft zufolge abgewendet sei.





Zurückhaltung bei Transnet und GDBA



Transnet und GDBA äußerten sich am Sonntag zunächst zurückhaltend, da ihnen das konkrete Ergebnis Bahn und GDL noch nicht bekannt sei. Es werde bewertet, "sobald uns belastbare Zahlen vorliegen", teilten die Gewerkschaften mit. "Wir erwarten, dass die Arbeitgeberseite sich an Zusagen hält, dass der Sozialverbund bei der Bahn erhalten bleibt und die Tarifverträge konflikt- und widerspruchsfrei zueinander stehen". Transnet und GDBA hatten bereits im Sommer 2007 einen Abschluss mit dem Konzern erzielt, der 600 Euro Einmalzahlung und von Januar 2008 an Einkommenserhöhungen von 4,5 Prozent vorsieht.



Quelle
 
Bahn kündigt nach Einigung mit GDL Stellenabbau an



Weniger Jobs, höhere Preise



[bildunterschrift: Kündigt Stellenabbau und Preiserhöhungen an: Bahnchef Hartmut Mehdorn (Archivbild). ]

Die Deutsche Bahn hat wegen des zu erwartenden Tarifabschlusses mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) Preiserhöhungen und einen Stellenabbau angekündigt. "Wir müssen diese zusätzliche Belastung in Milliardenhöhe über den Planungszeitraum der nächsten fünf Jahre wieder auffangen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Hartmut Mehdorn. Dies werde "natürlich Konsequenzen für Arbeitsplätze und Standorte der Deutschen Bahn" und "auch Konsequenzen für unsere Preise haben". Es würden "wettbewerbsfähige Arbeitsplätze bei der DB vernichtet". Konkrete Zahlen nannte Mehdorn weder bezüglich der Preiserhöhungen noch des Stellenabbaus. Gleichzeitig stellte er aber die Verlängerung des bis 2010 bestehenden Beschäftigungssicherungstarifvertrags in Frage.



Der bevorstehende Abschluss mit der GDL gehe "weit über das wirtschaftlich vertretbare Maß hinaus", sagte Mehdorn. Um die Wettbewerbsfähigkeit wieder herzustellen, wolle die Bahn "alle Möglichkeiten zur Rationalisierung einschließlich der Verlagerung von Arbeit in Billiglohngebiete" nutzen. "Es wird uns gelingen, aber die Konsequenzen werden bitter sein", sagte Mehdorn. Die Tarifeinigung sei "eine Niederlage nicht nur für die Bahn, sondern auch für den Standort Deutschland". So erwarte Mehdorn in Zukunft in Deutschland verstärkt Tarifauseinandersetzung mit kleinen Interessengruppen.



Quelle: tagesschau.de
 
Hoch gepokert von der GDL und gewonnen... oder doch verloren!?



War ja abzusehen was da jetzt passiert...
 
natürlich war das abzusehen und die bahn ist auch nur in einem sektor wirklich in einer markbeherrschenden stellung und das ist der fernverkehr und gerade hier wird alles auf den kunden abgewälzt. im öpnv ist die bahn nicht überall konkurrenzlos, muss also aufpassen, gleiches gilt für logistik und güterverkehr. die preise die man hier senkt kann man quasi nur im fernverkehr reinholen...denke der gdl hätte ein plus von 4% ganz gut zu gesicht gestanden..
 
Das ganze Problem wurde doch über 5 Jahre hinausgezögert also ein Erfolg, die Leute hatten 5 Jahre einen Job, wenn ich die 11% durch die 5 Jahre teile bleiben im Endeffekt 2,2% für jedes Jahr, was auch nicht mehr ist, als alle anderen in der Zeit bekommen haben, der Stellenabbau wurde dadurch wie gesagt verzögert. Die ganzen Diskussionen über Zeitfestschreibungen oder Arbeitsplatzgarantien ist doch sowieso unnötig, wenn keine Asche da ist wird doch entlassen.



@ redcity ein + von 4%, wären 0,8 % pro Jahr gewesen, das läge dann auf Rentenniveau, also eine - Erhöhung
 
schon weider preiserhöhungen? die gab es doch erst im Dezember..
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War vollkommen klar, dass die höheren Bezüge zu Lasten der Fahrpreise gehen. Danke GDL.
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Wie geil! Am besten lassen wir einfach alles so wie es war und verdrängen die letzten 10 Monate einfach aus unserem Gedächtnis!
 
War vollkommen klar, dass die höheren Bezüge zu Lasten der Fahrpreise gehen. Danke GDL.
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Das verstehe ich jetzt net, wieviel Lohnerhöhungen hattest du in den letzten 5 Jahren und wieviel % waren das, hier sind es auf die 5 Jahre verteilt wie oben geschrieben 2,2%, wobei alle anderen durch sparen und weniger ausgeben, auch noch Zinsen für Ihren Mehrverdienst in diesen 5 Jahren hatten oder bequemer leben konnten.



Außerdem wollen Transnet und gdba auch diese Erhöhungen durchsetzen, denn die hatten glaub ich bloß 8 % für 5 Jahre



Hab nochmal geschaut, bist ja erst 17, dann haste ja, wenn überhaupt nur 2 Jahre Lehre hinter dir, also erst mal lesen und überlegen, dann schreiben.
 
WUT ÜBER BRANDREDE
Bahn-Gewerkschaften sagen Mehdorn den Kampf an



Von Anne Seith



Fahrgäste und Beschäftigte sind entsetzt: Bahn-Chef Mehdorn hat wegen des GDL-Tarifkompromisses einen Jobabbau und teurere Tickets angekündigt. Die Gewerkschaften wollen kämpfen - Kundenvertreter sprechen von "Abzocke".

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Hamburg - Dieter Hommel macht aus seinem Ärger keinen Hehl. "Ich bin empört über diese Äußerung, das haben wir so nicht erwartet", sagt der Chef der Bahngewerkschaft GDBA über die Ankündigungen von Hartmut Mehdorn. "Wenn Herr Mehdorn jetzt die Beschäftigungssicherheit in Frage stellt, werden die Mitarbeiter bereit sein, dafür zu kämpfen."


http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,528677,00.htmlhttp://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,528677,00.html
 
Also, wenn die morgen wieder so nicht streiken, wie heute, dann werd ich sauer.



Heute Nachmittag galt noch immer der Notfahrplan im S-Bahnverkehr auf meiner Linie (Düsseldorf-Solingen). Nur noch lächerlich der Laden.

Sobald der Bahnsektor liberalisiert wird und sich Alternativen auftun, dürfte die DB die Quittung für ihre jahrelangen Zumutungen bekommen.



Immerhin bekommt "meine" Linie im Juni neue Fahrzeuge, nachdem die Unternehmen im Raum Düsseldorf Druck gemacht haben, weil fast täglich ihre Angestellten unter Ausfällen zu leiden haben.



Ich kann die (komischerweise immer abwechselnden) Durchsagen "Bahn fällt aus wegen Triebfahrzeugschaden." und "Bahn fällt aus wegen Signalstörung." echt nicht mehr hören.



Der Zustand der alten Waggons interessiert mich da gar nicht, hauptsache, es kommt mal was mit möglichst wenig Verspätung.



Auch sehr beliebt bei einer 10-Minuten-Taktung: "Die Bahn verspätet sich um 10-15 Minuten."
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So, musste dem mal Luft machen!
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ich setz es einfach mal hier mit rein:



Bahn-Vorstand: Juristische Schritte wegen Nazi-Vorwürfen



Mit juristischen Schritten will die Bahn AG darauf reagieren, dass Hartmut Mehdorn indirekt als Nazi bezeichnet wurde. Michael Szentei-Heise, Verwaltungsdirektor der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf, hatte dem Bahn-Chef am Sonntag (09.03.08) unterstellt, auch er hätte Kinder in Konzentrationslager deportiert, wenn er im Dritten Reich Entscheider bei der Reichsbahn gewesen wäre. Hintergrund ist ein Streit um die Trassengebühren, die die Bahn für die rollende Ausstellung "Zug der Erinnerung" berechnet. Die Ausstellung dokumentiert die Deportation von Kindern und Jugendlichen in die NS-Todeslager.



Mehdorn sagte dazu am Dienstag (11.03.08): "Solche ungeheuerlichen Vorwürfe disqualifizieren sich von selbst. Die Äußerungen sind unverzeihlich, und wir werden es den Juristen überlassen, diese zu bewerten." Außerdem betonte der Vorstandsvorsitzende, die Deutsche Bahn setze sich kritisch mit ihrer Vergangenheit auseinander. Als Beispiele nannte er unter anderem die Dauerausstellung zur Rolle der Reichsbahn im Nationalsozialismus im Nürnberger DB-Museum und die gerade eröffnete Wanderausstellung "Sonderzüge in den Tod – die Deportationen der Deutschen Reichsbahn".



quelle: tagesschau.de
 
In der gesamten Streikzeit kam mein Zug 1 mal nicht.

Sonst kam er immer höchstens 10 min zu spät.

Ein paar mal war er noch voller als sonst aber sonst kann ich mich eig nicht beschweren^^

Kommt immer auf die Region an...
 
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