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Stiftung Warentest zur Sicherheit der WM-Stadien

Naja was erwartest du, sind Stiftung Warentest nicht die, die in ihren Tests immer zu 30% die Verpackung; zu 20 % die Beschreibung; zu 40% die Bedienbarkeit und zu 10 % das Produkt bewerten, also erstmal abwarten; ich zumindest mache mir keine großen Sorgen um die Sicherheit in den deutschen Stadien; überlegt mal WM in Uruguay oder wo war des als 1960 über 100.000 in einem Stadion waren, glaubt ihr da gab es nur einen AUfzug für die Feuerwehr; sicherlich muss man immer den Sicherheitsaspekt mitbeachten und sollte ihn auch nicht vernachlässigen, aber ich habe irendwie sowieso ein Problem mit Stiftung Warentest und gebe nicht viel auf deren Aussagen, wenn der Tüv oder ähnliche Leute sowas von sich gegeben hätten... wie der doc schon sachte
 
Ich bin auch der Meinung die Stiftung Warentest ist überbewertet in Deutschland. Habe schon einige sehr widersprüchliche Tests erlebt, hauptsächlich im Bereich Finanzdienstleistungen, da war schon sehr viel Mist dabei- wir aber von vielen als einzig Wahres geschluckt.
 
Vieleicht sieht so das sicherste Stadion laut Stiftung Warentest aus :

vier hoche Betonwände statt Tribünen um den Platz und diese mit viel Werbeplackaten oder Schilder vollplastern + Vib-logen versehen.
 
mir ist noch etwas eingefallen zum thema fluchtwege.



bei der begutachtung der fluchtwege am betze ist man davon ausgegangen, dass jeder zuschauer die möglichkeit haben sollte nach vorne zu fliehen. dies sei naturgemäs instinktreaktionen der menschen.

auf dem betze sei das nicht möglich. ich beurteile das als eine fehleinschätzung.



gehen wir schrittweise bei der begutachtung des stadions voran.



alte ost- und westtribüne:

die zuschauer, die im oberen bereich der blöcke sitzen haben die möglichkeit das stadion NACH VORNE über die normalen eingänge zu verlassen.selbst bei einer panik sind keine probleme zu erwarten, da die treppen im tribüneninneren mittlerweile geradeaus auf die stadionausgänge zeigen. (vorher war es eine art wendeltreppe)

im unteren bereich hat man die zäune abgebaut und sich durch das abreißen der unteren sitzreihen vor flitzern oder sonstigen unruhestiftern geschützt. damit eine flucht auf das spielfeld dennoch möglich ist, hat man die alten (gelben) tore mit elektrischem schließmechanismus stehen gelassen. natürlich kann kein ganzer block durch so ein tor evakuiert werden, aber es geht hier ja nur um den unteren bereich der blöcke. ich halöte es für möglich die zuschauer in diesem bezirk durch diese tore zu retten.



neue tribünenteile (ost und west):

die erweiterungsteile der tribüne verfügen über eine vielzahl von eingängen, die durch die große anzahl an blocktrennungen hervorgerufen ist. selbst wenn man von einer flucht nach vorne ausgeht, so ist in kürze ein eingang des darunterliegenden blocks schnell zu erreichen. hierbei müsste man allerdings wohl über eine sitzreihe steigen. komfortabler wäre es den dafür vorgesehenen eingang des eigenen blockes zu nehmen, der auch räumlich sehr nahe liegt.



südtribüne:

hier haben wir ein ähnliches bild wie in den oberen tribünenteilen von ost und west. zusätzlich zu den vielen eingängen verfügt diese tribüne noch über zahlreiche treppen, die von der tribüne zum spielfeld führen.



nordtribüne:

der untere bereich dieser tribüne ist sowohl nach vorne zu verlassen (treppen, die von dem unteren tribünenende nach unten in die tribünenhalle führen), als auch nach oben in das nordtribünen restaurant.

natürlich kann man von der nordtribüne nur schwer auf den rasen gelangen, weil die treppen, die in den katakompenbereich des stadions führen einen daran hindern. aber das ist eh unnötig, da man ja durch eben diese treppe in die freiheit gelangt. somit sind sie keins icherheitsrisiko, sondern ein fluchtweg.

der obere teil der tribüne ist durch die normalen eingänge zu verlassen und nicht nach vorne. aber das ist ja bei einer doppelstöckigen tribüne nicht anders zu lösen. auch die alianzarena, die bei dem test als bestes stadion abgeschlossen hat, hat mehrere stockwerke und somit das gleiche problem.



fluchtwege sollten also bei dieser kritik kein thema sein.



das mit der brandgefahr ist ja eh schon geklärt.



di zu kurzen treppen sind bauartbedingt und können wegen der steile der tribünen nicht ausgetauscht werden.



die bewaffnung durch gullideckel im stadionbereich ist auch ausgeschlossen, da dies nur in baustellenzeiten möglich war.
 
Kaiserslautern lädt Tester erneut ein



Fußball: WM-OK attackiert Studie





FRANKFURT (sid/cka). Getreu dem Motto Angriff ist die beste Verteidigung hat das zuletzt in die Defensive geratene deutsche Organisationskomitee (OK) der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 die Stiftung Warentest heftig attackiert.







„Die Stiftung Warentest muss ihr Urteil revidieren", erklärte der OK-Vizepräsident Horst R. Schmidt gestern in Frankfurt/Main. Das OK fordert damit eine Rücknahme der Kritik an der Sicherheit der WM-Stadien und will diese Auffassung bei der Sitzung des Bundestags-Sportausschusses heute in Berlin vertreten. Die Stiftung Warentest hatte in einer Studie den vier WM-Stadien in Berlin, Leipzig, Gelsenkirchen und Kaiserslautern (beim Brandschutz) zum Teil erhebliche Mängel attestiert. Das OK wirft der Verbraucherschutz-Organisation vor, dass sein Vorgehen oberflächlich, fahrlässig und unverantwortlich gewesen sei. „Wir fordern die Stiftung Warentest auf, die vier roten Karten für die Stadien Kaiserslautern, Gelsenkirchen, Berlin und Leipzig zurückzunehmen. Durch dieses Fehlurteil wurde im In- und Ausland ein Bild von den Arenen gezeichnet, welches in keinster Weise den hohen Sicherheits-Standards entspricht", sagte Schmidt.







Obwohl sich die Betreiber der Stadien in Leipzig und Gelsenkirchen weiter rechtliche Schritte gegen die Stiftung Warentest vorbehalten, beharren die Tester auf ihrer Kritik. „Wir stehen weiter zu unserer Studie. Es bleibt bei den Urteilen. Dass wir sie zurücknehmen sollen, haben wir mit Erstaunen gehört", erklärte Sprecherin Heike van Laak.







Kaiserslauterns Oberbürgermeister Bernhard Deubig kündigte gestern an, die Stiftung Warentest, deren bisheriger alleiniger Ansprechpartner der Verein war, noch einmal nach Kaiserslautern einladen zu wollen, um die kritisierten Punkte mit den Verantwortlichen der zuständigen Stadiongesellschaft durchzugehen.







KAMMC / KAMMC



Quelle:

Publikation: DIE RHEINPFALZ

Regionalausgabe: Bad Dürkheimer Zeitung

Datum: Nr.15

Datum: Mittwoch, den 18. Januar 2006

Seite: Nr.9
 
Kaiserslauterns Oberbürgermeister Bernhard Deubig kündigte gestern an, die Stiftung Warentest, deren bisheriger alleiniger Ansprechpartner der Verein war, noch einmal nach Kaiserslautern einladen zu wollen, um die kritisierten Punkte mit den Verantwortlichen der zuständigen Stadiongesellschaft durchzugehen.


Das hört sich doch außerordentlich vernünftig an, was unser OB da sagt. Da sollte sich die Stiftung Warenschlecht nicht verwehren dürfen.
 
das ist auf jedenm fall angebracht. ich denke vor allem kaiserslautern hat allen grund dazu das urteil anzufechten, da die bemengelten gegenebheiten so garnicht (mehr) existieren.

es ist auch ein gutes zeichen, dass man sich nicht total gegen die stiftung ausspricht und zur kooperation bereit ist. so kommt das beste für alle raus und der imageverlust auf lautrer seite könnte wieder ausgeglichen werden.
 
Also da kann ich DeTobi nicht ganz zustimmen. Die Guerilla-Marketing Kampagne von TEST gehoert auch genau so klassifiziert und abgestraft. Immer druff
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Wie man sieht ueberlegen sich nicht nur wir rechtliche Schritte, die erhebliche Konsequenzen haben koennen.



Ich bekomm einen Agress *argghhhh* weil ich weiss: ein Geschmaeckle bleibt
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Schachern um die Sicherheit



Streit zwischen WM-OK und Stiftung Warentest hält an



Getreu dem Motto Angriff ist die beste Verteidigung hat das zuletzt in die Defensive geratene deutsche Organisationskomitee (OK) der Fußball-WM die Stiftung Warentest heftig attackiert. "Die Stiftung Warentest muss ihr Urteil revidieren", erklärte der 1. OK-Vizepräsident Horst R. Schmidt auf einer Pressekonferenz in Frankfurt/Main.



Das OK fordert damit eine Rücknahme der Kritik an der Sicherheit der WM-Stadien und will diese Auffassung bei der Sitzung des Bundestags-Sportausschusses am Mittwoch in Berlin vertreten.



Die Stiftung Warentest hatte in einer am Dienstag vergangener Woche veröffentlichten Studie den vier WM-Stadien in Berlin, Leipzig, Gelsenkirchen und Kaiserslautern zum Teil erhebliche Mängel beim Staudruck in Paniksituationen, bei den Evakuierungsmöglichkeiten und beim Brandschutz attestiert.

Das OK wirft der Verbraucherschutz-Organisation vor, dass sein Vorgehen oberflächlich, fahrlässig und unverantwortlich gewesen sei. "Wir fordern die Stiftung Warentest auf, die vier Roten Karten für die Stadien Kaiserslautern, Gelsenkirchen, Berlin und Leipzig zurückzunehmen.



Durch dieses Fehlurteil wurde im In- und Ausland ein Bild von den Arenen gezeichnet, welches in keiner Weise den hohen Sicherheits-Standards entspricht", sagte Schmidt. In ausländischen Medien war von "Bruchbuden statt Schmuckkästchen" im Zusammenhang mit den WM-Stadien die Rede.

Keinen Grund zur Rücknahme obwohl sich die Betreiber der Stadien in Leipzig und Gelsenkirchen weiter rechtliche Schritte gegen die Stftung Warentest vorbehalten, beharren die Tester auf ihrer Kritik. "Wir stehen weiter zu unserer Studie. Es bleibt bei den Urteilen. Dass wir sie zurücknehmen sollen, haben wir mit Erstaunen gehört", erklärte Sprecherin Heike van Laak in einer ersten Reaktion. Sie verwies darauf, dass keine Gründe für eine Rücknahme genannt wurden.

Laak räumte aber auch ein, dass die Stiftung Warentest das Echo auf die Studie unterschätzt habe: "Beim nächsten Mal würden wir die Einladung sicher neutraler gestalten und später verschicken. " Van Laak sagte zudem, dass es "nicht darum ging, Deutschland schlecht zu machen. Wir wollten auf Mängel hinweisen, die bis zur WM noch zu beheben sind".



Die deutschen WM-Organisatoren hatten in den letzten Tagen intensive Beratungen mit den Stadion-Betreibern abgehalten. "Wir halten die gesamte Studie der Stiftung Warentest für fraglich, da sie weder die Komplexität des Themas Sicherheit noch die Gesamtzusammenhänge oder dahinter liegende Konzepte berücksichtigt. Es ist unsachlich, in diesem sensiblen Bereich Ergebnisse isoliert zu betrachten, ohne den Kontext zu kennen oder die individuellen Gegebenheiten vor Ort zu würdigen", meinte Schmidt.





Die von der Stiftung Warentest aufgeführten Mängel hält das OK für subjektiv, weil andere Experten zu anderen Ergebnissen gekommen seien. Zudem sei die Vorgehensweise der Tester nicht korrekt und nicht transparent gewesen, so die Kritik der WM-Macher.



"Wir haben ein absolut reines Gewissen, weil mit größter Sorgfalt und Akribie alles nur Menschenmögliche für die Sicherheit getan wurde. Weder das OK noch die Stadionbetreiber verschließen sich konstruktiven Hinweisen zur Verbesserung des Standards, nehmen Informationen ernst, wenn es um die Sicherheit der Zuschauer geht. Ein konstruktives Miteinander aber hat nicht stattgefunden vor allem nicht in der Gesamtbewertung", erklärte Schmidt.



Die WM-Organisatoren werden in ihrer Ansicht von der Deutschen Fußball Liga (DFL) und dem Weltverband FIFA unterstützt. "Die Studie war eine Grätsche von hinten. Wir wurden davon sehr überrascht, weil wir uns ja selbst die Stadien mehrfach angesehen haben. Die FIFA, für die die Sicherheit ganz oben steht, ist sehr zufrieden mit den den Vorbereitungen der Organisatoren", sagte FIFA-Turniermanager Jim Brown.





Quelle: www.zdf.de
 
als architekt bzw. planender ingenieur würde ich den warentester aber gewaltig auf die füsse treten. ich persönlich finde es unmöglich im oktober einen test durchzuführen, zumal das stadion noch mitten im bau befindlich ist, das ergebnis aber erst mitte januar zu veröffentlichen. den leser dabei im unklaren zu lassen was, wann, wie und wo geprüft wurde und sich dabei auf irgendeinen sachverständigen zu berufen. wer sich ein bisschen mit studien und gutachten auskennt weiss, dass man so ziemlich alle ergebnisse herbeiprüfen kann, wenn man will.





dazu noch zwei artikel aus dem kicker:



Stadien: Jeder bleibt bei seiner Meinung

Am Mittwoch redeten WM-OK und Stiftung Warentest in Sachen Stadion-Sicherheit erstmals nicht übereinander, sondern miteinander. Vor dem Bundestags-Sportausschuss in Berlin tauschten beide Seiten ihre Standpunkte aus, beharrten dabei auf ihren Positionen.



Die Warentester halten die Stadien in Berlin, Leipzig, Gelsenkirchen und Kaiserslautern im Falle einer Massenpanik für unsicher. Die WM-Organisatoren fordern die Rücknahme der Negativ-Urteile.



Das WM-OK stört sich an der Formulierung "Viermal die Rote Karte". Die Katastrophen in Brüssel (1985) und Sheffield (1989) seien als Beispiele "absolut ungeeignet", betonte Vizepräsident Horst R. Schmidt, weil es bei der WM 2006 im Gegensatz zu damals keine Stehplätze gebe. In Bundesligaspielen sind diese allerdings teilweise vorhanden. Schmidts Präsidiumskollege Wolfgang Niersbach beklagte einen "internationalen Imageschaden", der nur "durch eine Korrektur der Stiftung" zu beheben sei. "Wir bleiben bei unseren Ergebnissen", entgegnete der Leiter der Studie, Holger Brackemann.

Die WM-Stadien-Studie lässt viele Fragen unbeantwortet

Christoph Bergner, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium, nahm am Mittwoch die WM-Organisatoren in Schutz: "Es gibt eine Stadionrealität in Deutschland, die nicht dafür spricht, dass wir uns in einer akuten Gefährdungssituation befinden, was das Thema Panik in Stadien betrifft."



Noch weiter geht Margot Ehrlicher, Geschäftsführerin des Ingenieur-Büros für Brandschutz "hhpBerlin", das zum Beispiel die Konzepte für das Bundeskanzleramt, den Potsdamer Platz und den Lehrter Bahnhof ebenso erstellte wie für die Allianz Arena, die Veltins-Arena oder das Berliner Olympiastadion. Alle Arenen haben "ein umfassendes gesamtheitliches Konzept, das dafür sorgt, dass die Stadien absolut sicher sind". Die Warentest-Studie bezeichnete die Ingenieurin als "unseriöse Einschätzung".

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Die WM-Stadien-Studie lässt viele Fragen unbeantwortet

Der Sportausschuss des Bundestages will sich am Mittwoch mit den möglichen Folgen der Studie der Stiftung Warentest befassen, die seit ihrer Veröffentlichung am Dienstag für großen Wirbel sorgt.



Atemberaubend schön, aber hart kritisiert: Das WM-Stadion in Berlin.

Während die renommierte Stiftung in allen zwölf WM-Stadien im Falle einer Massenpanik Sicherheitsmängel festgestellt hat, stieß die Untersuchung beim WM-Organisationskomitee, den Stadionbetreibern und den Kommunen auf teilweise erhebliche Kritik.



Der für den Sport zuständige Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat vor einer Panikmache gewarnt, gleichzeitig aber die Untersuchung verteidigt: "Wir nehmen die Bedenken ernst, und es ist im Sinne der Zuschauer, dass die Stadien 150 Tage vor WM-Beginn von unabhängiger Stelle überprüft worden sind."



Wie seriös die Prüfungen ausgefallen sind, darüber gehen die Meinungen weit auseinander. Teilweise wird der Stiftung vorgeworfen, mit überholten oder falschen Fakten zu operieren. Zum anderen herrscht ein Expertenstreit. Während die Stiftung einen Panikforscher der Universität Essen (Michael Schreckenberg) als "Kronzeugen" präsentiert, der gefordert haben soll, dass die Zuschauer im Panikfall in Richtung Spielfeld fliehen müssen, verweisen die Stadionbauer auf Gegengutachten, die eine Flucht nach hinten als ähnlich effektiv einstufen. Am Donnerstag bestritt Schreckenberg seine Beteiligung an der Studie zu den WM-Stadien, teilte aber mit, dass "zuvor fünf Fragen für das Heft der Stiftung Warentest beantwortet" habe.



"Die Sicherheit ist auch für uns das wichtigste Kriterium", versicherte WM-OK-Vizepräsident Horst R. Schmidt. "Es haben viele Inspektionen unter vielen verschiedenen Aspekten stattgefunden. Und wir sind sehr weit. Wir gehen davon aus, dass alles im einwandfreien Zustand sein wird.", sagte FIFA-Medien-Direktor Markus Siegler. Die Warentest-Expertise wollte er nicht kommentieren.



Tatsächlich lässt die Studie viele Fragen unbeantwortet.





Beispiel Kaiserslautern

Das Stadion wurde im Oktober untersucht als es eine Großbaustelle war. Fehlende Brandmelder sind inzwischen installiert. Warentest-Projektleiter Jürgen Armbrecht hält dem Betreiber vor, "trotz mehrfacher Anfrage" nicht reagiert zu haben, als die Stiftung wissen wollte, welche neuen Einbauten ausgeführt wurden.





Beispiel Frankfurt

Während die Tester bei einigen Treppenstufen auf den Rängen die Tiefe mit 22 Zentimetern angegeben haben, bestehe nach Erkenntnis von Bürgermeister Achim Vandreike eine Mindesttiefe von 26,8 Zentimetern.





Beispiel München

Einige Tore wurden als zu schmal bemängelt. 2003 hatte die Allianz-Arena für ihr "Entfluchtungskonzept" von einer Fachjury den deutschen Brandschutzpreis verliehen bekommen.





Beispiel Berlin

Der 2,70 Meter tiefe unter Denkmalschutz stehende Graben, der das Spielfeld umschließt, erschwert eine Flucht aufs Spielfeld. Möglicherweise werden nun feste Brücken installiert.





Beispiel Gelsenkirchen

Schalkes Vorstandsmitglied Peter Peters kritisierte, dass sich die Stiftung - obwohl sie dazu aufgefordert wurde - bei ihren Untersuchungen nicht mit den zuständigen Behörden in Verbindung gesetzt hatte. Peters: "Wir sind nicht beratungsresistent, aber das Stadion ist sicher."





Beispiel Leipzig

Das Zentralstadion wurde Ende 2004 von allen Instanzen (TÜV, Versicherungen, Bauordnungsamt, Brandschutz, usw.) mängelfrei abgenommen. Trotzdem nehmen wir die Anmerkungen zu den Sicherheitsfragen sehr ernst", betonte Wilfried Lonzen, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft, die schnellstmöglich einen Termin mit allen Experten einberufen will, um die Kritik der Warentester auf Stichhaltigkeit zu überprüfen und "sinnvolle Verbesserungsmöglichkeiten" zu realisieren.



Michael Ebert
 
die stiftung warentest ist eigentlich echt gut, aber warum die da jetzt so rumkacken...also echt. den graben im olympiastadion den gibts zB schon 80 Jahre...und da wurde CL gespielt, da is immer des ausverkaufte pokalfinale, meine herren.

Oder in Schalke 3 m hoch hängende angeschraubte fernseher als "potentielle wurfgeschosse" zu bezeichnen - lächerlich!

und bei uns ja genauso: auf der baustelle rumlaufen und sich beschweren, dass noch nichts so wäre, wie es sein soll. Hallo?

ich ess auch keine unaufgetaute pizza und beschwer mich dann, sie wär kalt.

die sollen mal die luft anhalten.
 
Warentester nach Stadion-Studie immer mehr unter Druck

Wegen ihrer umstrittenen Sicherheitsstudie zu den WM-Stadien ist die Stiftung Warentest auch im Bundestags- Sportausschuss massiv in die Defensive geraten. Nach einer zeitweise hitzigen Anhörung bot ihr Vertreter Holger Brackemann an, mögliche Fehler einzugestehen.



HANDELSBLATT, Freitag 20. Januar 2006



Diese Art und Weise der kleinen Schritte kotzt mich richtig an.
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Was fuer 'ne miese Charakter!
 
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