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SG Sonnenhof Großaspach - FCK II (1:1)

Mit ein paar Trümpfen zum Favoriten



Fussball: Regionalligateam des FCK reist zur SG Sonnenhof Großaspach mit elf Spielen ohne Niederlage und langer Verletztenliste




Elf Spiele ist das Regionalligateam des 1. FC Kaiserslautern II ungeschlagen, steht auf Platz fünf der Regionalligatabelle. Favorit vor der heutigen Partie in der Comtech Arena ist trotzdem ein anderer: die SG Sonnenhof Großaspach.„Das ist eine Mannschaft mit den klaren Ambitionen Dritte Liga“, weiß FCK-Trainer Konrad Fünfstück. Die Liste der Spieler mit viel und höherklassiger Erfahrung ist lang. „Egal, wer gegen uns aufläuft, Großaspach ist Favorit“, betont der Coach. Dem auch bewusst ist, dass seine Voraussetzungen nicht gerade die besten sind. Kevin Schwehm, Sascha Mockenhaupt, Jakub Swierczok, Christian Lensch, Sebastian Jacob, Daniel Hammel fehlen verletzt. Verletzungsfrei von den Länderspielen zurückgekehrt sind dagegen Torwart Marius Müller (deutsche U20-Nationalmannschaft) und Stürmer Rufat Dadachev (Aserbaidschan), bei dem „alles gut gepasst und der ein Tor geschossen hat“. Die übrigen Teammitglieder haben gut trainiert und fiebern laut Fünfstück dem Spitzenspiel am heutigen Freitag entgegen.„Für unsere Jungs heißt es auch im zwölften Spiel eine gute Leistung abzurufen, für das Kollektiv zu arbeiten und alles reinzuhauen.“ Die SG sei individuell stark besetzt, doch hat Kaiserslautern II trotzdem noch eine Karte im Ärmel, die besser ist. Fünfstück: „Großaspach muss gewinnen, um vorne dranzubleiben. Wir spielen eine tolle Runde, sind in der Spitzengruppe der Liga drin. Nach dem Umbruch hätte uns keiner zugetraut, dass wir am 13. Spieltag vorn mitmischen.“



Noch ein Nachteil für die SG: Torhüter Christopher Gäng fehlt rotgesperrt. Für ihn steht Kevin Kuschewitz zwischen den Pfosten, der verletzt war. Der Gegner der Roten Teufel hat trotzdem ein Ziel: Er will nach vier sieglosen Spielen zuhause wieder punkten und zurück Richtung Tabellenspitze, wo er am zehnten Spieltag schon einmal war. Zuletzt fiel nur ein Zähler ab, beim derzeitigen Ersten Eintracht Trier (25). Auf Platz zwei lauert FSV Mainz 05 II (24) und auf Rang fünf (21) die U23 des 1. FC Kaiserslautern. (huzl)



Quelle:

Verlag: DIE RHEINPFALZ

Publikation: Pfälzische Volkszeitung

Ausgabe: Nr.242

Datum: Freitag, den 18. Oktober 2013
 
Aufstellung:



Marius Müller

Jean Zimmer

Niklas Tasky

Michael Schindele

Calogero Rizzuto

Alexander Bugera

Mario Pokar

Ricky Pinheiro

Jan-Lucas Dorow

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90. Tor für 1. FC Kaiserslautern II! Mario Pokar trifft per Elfmeter zum 1:1
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Wow, aber schon krass, das Borisiuk bei der II. spielen muss. Rechne folglich nicht damit, das er am Sonntag im Kader steht.
 
Wow, aber schon krass, das Borisiuk bei der II. spielen muss. Rechne folglich nicht damit, das er am Sonntag im Kader steht.


Da Alushi aber nicht gespielt hat, wird er wohl in den Kader rücken - auch nicht so verkehrt. Wir haben momentan Luxusprobleme. Schöne Probleme
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Wow, aber schon krass, das Borisiuk bei der II. spielen muss. Rechne folglich nicht damit, das er am Sonntag im Kader steht.


Da würde ich daruf wetten,das er uns im Winter verlässt



Polnischer Nationalspieler,der uns 2 Millionen gekostet hat,spielt bei den Amas



Der kann doch nur nicht ganz fit sein,sonst hätte ich keine Erklärung dafür



Ich gehe dann mal davon aus,der er im Winter dann für 500 tausend Euro gehen kann
 
Die Helden der Regionalliga



Fussball: Rufat Dadachev der Glücksbringer des FCK II, Niklas Tasky der Turm




Von Thorsten Eisenhofer



Durch das 1:1 am Freitagabend bei der SG Sonnenhof-Großaspach hat der 1. FC Kaiserslautern II seinen Platz in der Spitzengruppe der Regionalliga Südwest gefestigt. Es war eine Begegnung, die einige Helden hatte.Rufat Dadachev konnte nicht springen – wie seine Mitspieler, die sich über den Ausgleich per Foulelfmeter von Mario Pokar in der dritten Minute der Nachspielzeit freuten. Spieler, Trainer und Verantwortliche sprangen und hüpften also. Dadachev hingegen humpelte mit schmerzverzerrtem Gesicht zur Mittellinie zurück. Großaspachs Verteidiger Kai Gehring hatte ihn kurz zuvor im Strafraum rüde von den Beinen geholt, dem FCK II so die späte Ausgleichschance ermöglicht.Und so konnte Dadachev trotz der Schmerzen auf eine äußerst erfolgreiche Woche zurückblicken: Ein Tor im WM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland für sein Heimatland Aserbaidschan am Freitag vor einer Woche (Endstand 2:0) erzielt, einen Elfmeter am vergangenen Freitag in Großaspach herausgeholt. „Das war eine tolle Woche für mich“, sagte der 22-Jährige. „Ich muss vor allem unserem Trainer Konrad Fünfstück danken, dass er mich eingewechselt hat, obwohl ich ja erst am Vortag der Partie zurückgekommen bin.“ Am vergangenen Dienstag hatte Dadachev noch 83 Minuten gegen Russland (1:1) für Aserbaidschan, von Berti Vogts trainiert, gespielt.



Am Freitag war er also ein Faktor bei den kleinen Roten Teufeln, dass Trainer Fünfstück später sagen konnte: „Das war das zwölfte Spiel in Serie ohne Niederlage. Ich muss dem Team ein Riesenkompliment machen.“



Ein anderer Faktor war Niklas Tasky. Der Innenverteidiger war der Turm in der Abwehr, die den Gastgebern nur wenige Möglichkeiten gestattete – so war das auch schon bei der Partie in der Vorsaison (ebenfalls 1:1) gewesen.



Damals hatte Tasky noch an der Seite von Sascha Mockenhaupt („Wir sind dicke Freunde“) verteidigt, der schon einen Schritt weiter auf dem Weg zum Traum als Profifußballer ist. „Natürlich verfolge ich seinen Weg genau“, verrät Tasky. „Wenn man in der zweiten Mannschaft eines Profivereins spielt, will man natürlich den Sprung in die erste Mannschaft schaffen.“



Momentan aber gehört er der zweitbesten Abwehr der Regionalliga Südwest an (elf Gegentore in 13 Spielen). „Und vorne können wir immer einen machen“, sagt Tasky. Und sei es in der 93. Minute – es spricht für das Selbstbewusstsein dieser jungen Mannschaft.



Quelle:

Verlag: DIE RHEINPFALZ

Publikation: Pfälzische Volkszeitung

Ausgabe: Nr.244

Datum: Montag, den 21. Oktober 2013
 
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