schnokes
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Spiele von Generationen gepfiffen
Karl Heinz aus Rothselberg seit mehr als 40 Jahren Schiedsrichter
Der <strong>FCK </strong>darf nicht absteigen - das hofft Karl Heinz aus Rothselberg wie so viele Fußballbegeisterte in der Region. Zwar hat er seit vielen Jahren eine Dauerkarte für die Spiele auf dem Betzenberg, doch ist der Mann mit dem Spitznamen „Nudel" nicht irgendein FCK - und Fußballfan, sondern er ist der Mann, dessen Name in der Region seit Jahrzehnten mit fairem Spiel, Verlässlichkeit und Fairness auf dem Platz verbunden wird: Der Schiedsrichter hat schon die Spiele ganzer Fußballgenerationen gepfiffen.
Karl Heinz ist im August 1924 in Rothselberg geboren. Von klein auf gehörte seine Liebe dem runden Leder, schon in jungen Jahren ging er zum Bolzen. Sobald es möglich war, spielte er bei den Rothselbergern Fußball. Als er nach der Heirat nach Jettenbach zog, spielte er in der dortigen Mannschaft mit. Krieg und Kriegsgefangenschaft zwangen ihn zur Spielpause. Doch wieder zurück in der Heimat begann er wieder als aktiver Spieler.
Vor etwa 40 Jahren absolvierte er die Prüfungen zum Schiedsrichter. Begonnen hat er mit Spielen der zweiten Mannschaften und der Jugend. In seiner weiteren Laufbahn leitete er Spiele bis in die Landesliga, bis in den Raum nach Idar-Oberstein und Bollenbach. In den letzten Jahren dann waren es mehr die Spielklassen in der Region. Und die Nachfrage nach Karl Heinz ist ungemindert. Heute hat er bereits für die nächsten Tage für insgesamt fünf Spiele die Karten bereit. Meistens richtet er allerdings bei Hallenturnieren und Meisterschaftsspielen der Jugend.
Von Erfolg gekrönt ist seine mehr als 40-jährige Schiedsrichterlaufbahn. Noch nie habe man ihm Schläge angedroht, noch keinen Spielabbruch habe es bei ihm gegeben, erzählt er. Wenn vom Spielrand gemeckert und geschimpft wird, wenn es die Zuschauer wieder einmal besser wissen als der „zwölfte Mann auf dem Spielfeld", dann stellt Karl Heinz seine Ohren „auf Durchzug" und konzentriert sich auf den Spielablauf.
Für sein Engagement im Fußball hat Karl Heinz zahlreiche Auszeichnungen erhalten. 1993 wurde er zum Ehrenschiedsrichter der Kuseler Schiedsrichtervereinigung ernannt und geehrt mit der Verdienstmedaille für Schiedsrichter vom Südwestdeutschen Fußballverband. Erst vor drei Wochen erhielt Karl Heinz eine Ehrung für besondere Verdienste vom DFB.
So lange, wie es gesundheitlich noch geht, will Karl Heinz noch weitermachen. Gefragt nach seinen Hobbys, antwortet der 81-Jährige, dass außer dem Fußball keine Zeit für etwas anderes ist. (asi)
LOOKH / LOOKH
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ
Regionalausgabe: Westricher Rundschau
Datum: Nr.70
Datum: Donnerstag, den 23. März 2006
Seite: Nr.16
Karl Heinz aus Rothselberg seit mehr als 40 Jahren Schiedsrichter
Der <strong>FCK </strong>darf nicht absteigen - das hofft Karl Heinz aus Rothselberg wie so viele Fußballbegeisterte in der Region. Zwar hat er seit vielen Jahren eine Dauerkarte für die Spiele auf dem Betzenberg, doch ist der Mann mit dem Spitznamen „Nudel" nicht irgendein FCK - und Fußballfan, sondern er ist der Mann, dessen Name in der Region seit Jahrzehnten mit fairem Spiel, Verlässlichkeit und Fairness auf dem Platz verbunden wird: Der Schiedsrichter hat schon die Spiele ganzer Fußballgenerationen gepfiffen.
Karl Heinz ist im August 1924 in Rothselberg geboren. Von klein auf gehörte seine Liebe dem runden Leder, schon in jungen Jahren ging er zum Bolzen. Sobald es möglich war, spielte er bei den Rothselbergern Fußball. Als er nach der Heirat nach Jettenbach zog, spielte er in der dortigen Mannschaft mit. Krieg und Kriegsgefangenschaft zwangen ihn zur Spielpause. Doch wieder zurück in der Heimat begann er wieder als aktiver Spieler.
Vor etwa 40 Jahren absolvierte er die Prüfungen zum Schiedsrichter. Begonnen hat er mit Spielen der zweiten Mannschaften und der Jugend. In seiner weiteren Laufbahn leitete er Spiele bis in die Landesliga, bis in den Raum nach Idar-Oberstein und Bollenbach. In den letzten Jahren dann waren es mehr die Spielklassen in der Region. Und die Nachfrage nach Karl Heinz ist ungemindert. Heute hat er bereits für die nächsten Tage für insgesamt fünf Spiele die Karten bereit. Meistens richtet er allerdings bei Hallenturnieren und Meisterschaftsspielen der Jugend.
Von Erfolg gekrönt ist seine mehr als 40-jährige Schiedsrichterlaufbahn. Noch nie habe man ihm Schläge angedroht, noch keinen Spielabbruch habe es bei ihm gegeben, erzählt er. Wenn vom Spielrand gemeckert und geschimpft wird, wenn es die Zuschauer wieder einmal besser wissen als der „zwölfte Mann auf dem Spielfeld", dann stellt Karl Heinz seine Ohren „auf Durchzug" und konzentriert sich auf den Spielablauf.
Für sein Engagement im Fußball hat Karl Heinz zahlreiche Auszeichnungen erhalten. 1993 wurde er zum Ehrenschiedsrichter der Kuseler Schiedsrichtervereinigung ernannt und geehrt mit der Verdienstmedaille für Schiedsrichter vom Südwestdeutschen Fußballverband. Erst vor drei Wochen erhielt Karl Heinz eine Ehrung für besondere Verdienste vom DFB.
So lange, wie es gesundheitlich noch geht, will Karl Heinz noch weitermachen. Gefragt nach seinen Hobbys, antwortet der 81-Jährige, dass außer dem Fußball keine Zeit für etwas anderes ist. (asi)
LOOKH / LOOKH
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ
Regionalausgabe: Westricher Rundschau
Datum: Nr.70
Datum: Donnerstag, den 23. März 2006
Seite: Nr.16