Rau und Kovac verlassen Bayern
Tobias Rau kam in dieser Saison erst auf fünf Bundesliga-Einsätze
München - Nach dem Aus in der Champions League gegen den FC Chelsea nimmt beim FC Bayern München die Personalplanung für die kommende Saison konkrete Formen an.
Tobias Rau will den deutschen Rekordmeister trotz eines noch bis 2007 laufenden Vertrages am Saisonende verlassen.
Der siebenmalige Nationalspieler sagte der "Welt", er habe Kontakte zum VfB Stuttgart, zum Hamburger SV und zu Werder Bremen.
Thema Robert Kovac erledigt
Bremens Sportdirektor Klaus Allofs bestätigte zugleich das Interesse an dem 23-Jährigen. Der derzeit verletzte Rau könnte die Nachfolge des Schweizers Ludovic Magnin antreten, der vor einem Wechsel zum VfB Stuttgart steht.
Zudem wird der Weggang von Robert Kovac immer wahrscheinlicher. "Für uns ist das Thema erledigt", sagte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge nach einer erfolglosen letzten Verhandlungsrunde mit dem Berater des kroatischen Nationalspielers.
Der Vertrag von Kovac läuft am Saisonende aus. Der 31-Jährige steht angeblich vor einem ablösefreien Wechsel zu Juventus Turin.
Huth kein Kandidat
Bei der Suche nach einem Nachfolger für Kovac ist Robert Huth vom FC Chelsea aus dem Kandidatenkreis ausgeschieden. "Das Thema Huth ist durch", erklärte Rummenigge.
Die Bayern wollten den 20-Jährigen ursprünglich für ein Jahr ausleihen, doch das ist spätestens nach den gewonnenen Eindrücken von Huth beim Aufeinandertreffen mit Chelsea kein Thema mehr.
Magath fordert Ersatz
Huth habe beim 3:2-Rückspielsieg der Bayern gezeigt, dass er "keine Alternative" für Kovac sei, erklärte Bayern-Präsident Franz Beckenbauer der "Bild".
Allerdings fordert Trainer Felix Magath einen Ersatz, sollte Kovac den Klub tatsächlich verlassen. Das gelte auch für die Offensive, wenn der wechselwillige Vahid Hashemian einen Verein fände.
Mit Alexander Zickler steht der Weggang eines Stürmers zum Saisonende bereits fest. Im Mittelfeld sieht Magath indes keinen Handlungsbedarf. "Ich habe keine Bedenken, dass wir auch in der kommenden Saison auf allen Positionen sehr gut besetzt sind", erklärte er 51-Jährige.
Frings hat offenbar Wechselabsichten
Doch einer aus dem hochdekorierten Mittelfeld der Bayern fühlt sich offenbar in München nicht mehr wohl. Torsten Frings soll im Bekanntenkreis Abwanderungsgedanken geäußert haben. Der Nationalspieler sei sauer über seine Nichtberücksichtigung gegen Chelsea. Dessen Berater Norbert Pflippen wollte davon aber ebenso wenig wissen wie Magath.
"Das ist doch ein alter Hut. Diese Situation haben wir schon die ganze Saison. Wenn alle fit sind, muss eben einer auf die Tribüne, der anderswo einen Stammplatz hätte. Der Spieler muss das dann aber akzeptieren und Leistung sprechen lassen", so der Coach.
Gleichzeitig dementierte Magath einen Bericht der "Bild"-Zeitung, der unterstellt hatte, die Bayern würden sich als Folge des Ausscheidens in der Champions League mit gegenseitigen Schuldzuweisungen nun selbst "zerfleischen".
"Da wird etwas kreiert. Ich kann nur mit dem Kopf schütteln, wenn so etwas verbreitet wird", sagte Magath. Seine Spieler wüssten derartige Berichte jedoch einzuschätzen.
"In der Mannschaft schlummert einiges an Potential"
Seine Mannschaft sieht Magath trotz des Scheiterns gegen Chelsea noch lange nicht am Limit angekommen.
"Wir arbeiten erst ein Dreivierteljahr zusammen, da ist es klar, dass wir unser Leistungsvermögen noch nicht voll ausgeschöpft haben. In der Mannschaft schlummert noch einiges Potenzial, das es künftig zu eröffnen gilt", sagte der 51-Jährige.
Zwar habe seine Mannschaft mit den Londonern mithalten können, "aber selbstverständlich hat man da auch einen Unterschied gesehen", meinte Magath. "Wir waren zwar spielerisch besser. Aber die haben einfach konsequenter gespielt. In den Zweikämpfen, der Defensivarbeit und der Verwertung der Torchancen."
"Wir haben eine intakte Mannschaft"
Dass seine Spieler ihr eigentliches Leistungsniveau bislang noch nicht erreicht hätten, habe laut Magath indes nichts mit vermeintlichen teaminternen Querelen zu tun.
"Wir haben eine intakte Mannschaft. Vor allem gegen Chelsea hat sie gezeigt, dass sie Moral besitzt. Es wird immer so sein, dass der eine zufrieden, der andere unzufrieden ist. Aber das ist kein ernsthaftes Problem", sagte der Ex-Profi
Quelle: www.Sport1.de
Tobias Rau kam in dieser Saison erst auf fünf Bundesliga-Einsätze
München - Nach dem Aus in der Champions League gegen den FC Chelsea nimmt beim FC Bayern München die Personalplanung für die kommende Saison konkrete Formen an.
Tobias Rau will den deutschen Rekordmeister trotz eines noch bis 2007 laufenden Vertrages am Saisonende verlassen.
Der siebenmalige Nationalspieler sagte der "Welt", er habe Kontakte zum VfB Stuttgart, zum Hamburger SV und zu Werder Bremen.
Thema Robert Kovac erledigt
Bremens Sportdirektor Klaus Allofs bestätigte zugleich das Interesse an dem 23-Jährigen. Der derzeit verletzte Rau könnte die Nachfolge des Schweizers Ludovic Magnin antreten, der vor einem Wechsel zum VfB Stuttgart steht.
Zudem wird der Weggang von Robert Kovac immer wahrscheinlicher. "Für uns ist das Thema erledigt", sagte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge nach einer erfolglosen letzten Verhandlungsrunde mit dem Berater des kroatischen Nationalspielers.
Der Vertrag von Kovac läuft am Saisonende aus. Der 31-Jährige steht angeblich vor einem ablösefreien Wechsel zu Juventus Turin.
Huth kein Kandidat
Bei der Suche nach einem Nachfolger für Kovac ist Robert Huth vom FC Chelsea aus dem Kandidatenkreis ausgeschieden. "Das Thema Huth ist durch", erklärte Rummenigge.
Die Bayern wollten den 20-Jährigen ursprünglich für ein Jahr ausleihen, doch das ist spätestens nach den gewonnenen Eindrücken von Huth beim Aufeinandertreffen mit Chelsea kein Thema mehr.
Magath fordert Ersatz
Huth habe beim 3:2-Rückspielsieg der Bayern gezeigt, dass er "keine Alternative" für Kovac sei, erklärte Bayern-Präsident Franz Beckenbauer der "Bild".
Allerdings fordert Trainer Felix Magath einen Ersatz, sollte Kovac den Klub tatsächlich verlassen. Das gelte auch für die Offensive, wenn der wechselwillige Vahid Hashemian einen Verein fände.
Mit Alexander Zickler steht der Weggang eines Stürmers zum Saisonende bereits fest. Im Mittelfeld sieht Magath indes keinen Handlungsbedarf. "Ich habe keine Bedenken, dass wir auch in der kommenden Saison auf allen Positionen sehr gut besetzt sind", erklärte er 51-Jährige.
Frings hat offenbar Wechselabsichten
Doch einer aus dem hochdekorierten Mittelfeld der Bayern fühlt sich offenbar in München nicht mehr wohl. Torsten Frings soll im Bekanntenkreis Abwanderungsgedanken geäußert haben. Der Nationalspieler sei sauer über seine Nichtberücksichtigung gegen Chelsea. Dessen Berater Norbert Pflippen wollte davon aber ebenso wenig wissen wie Magath.
"Das ist doch ein alter Hut. Diese Situation haben wir schon die ganze Saison. Wenn alle fit sind, muss eben einer auf die Tribüne, der anderswo einen Stammplatz hätte. Der Spieler muss das dann aber akzeptieren und Leistung sprechen lassen", so der Coach.
Gleichzeitig dementierte Magath einen Bericht der "Bild"-Zeitung, der unterstellt hatte, die Bayern würden sich als Folge des Ausscheidens in der Champions League mit gegenseitigen Schuldzuweisungen nun selbst "zerfleischen".
"Da wird etwas kreiert. Ich kann nur mit dem Kopf schütteln, wenn so etwas verbreitet wird", sagte Magath. Seine Spieler wüssten derartige Berichte jedoch einzuschätzen.
"In der Mannschaft schlummert einiges an Potential"
Seine Mannschaft sieht Magath trotz des Scheiterns gegen Chelsea noch lange nicht am Limit angekommen.
"Wir arbeiten erst ein Dreivierteljahr zusammen, da ist es klar, dass wir unser Leistungsvermögen noch nicht voll ausgeschöpft haben. In der Mannschaft schlummert noch einiges Potenzial, das es künftig zu eröffnen gilt", sagte der 51-Jährige.
Zwar habe seine Mannschaft mit den Londonern mithalten können, "aber selbstverständlich hat man da auch einen Unterschied gesehen", meinte Magath. "Wir waren zwar spielerisch besser. Aber die haben einfach konsequenter gespielt. In den Zweikämpfen, der Defensivarbeit und der Verwertung der Torchancen."
"Wir haben eine intakte Mannschaft"
Dass seine Spieler ihr eigentliches Leistungsniveau bislang noch nicht erreicht hätten, habe laut Magath indes nichts mit vermeintlichen teaminternen Querelen zu tun.
"Wir haben eine intakte Mannschaft. Vor allem gegen Chelsea hat sie gezeigt, dass sie Moral besitzt. Es wird immer so sein, dass der eine zufrieden, der andere unzufrieden ist. Aber das ist kein ernsthaftes Problem", sagte der Ex-Profi
Quelle: www.Sport1.de