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Radsport - Thread

Erschreckend, dass Astana starten durfte, dass Rasmussen starten durfte, nachdem es ja schon vor der Tour hätte rauskommen können. Gut das die beiden (Vino und Rasmussen) raus sind...immerhin ein Lichtblick.


Weißt du wieviel Astana bezahlt hat um Starten zu dürfen, das ist nämlich die andere Seite, die hier noch garnicht erwähnt wurde.



Aber wenn du Rasmussen nennst, warum nicht Contador und die anderen, ich glaube es sind noch 8 die auf den Listen in Spanien stehen, bei Contador ist ja das schlimme noch, er ist ja irgendwie, durch wen auch immer, von diesen Listen entfernt worden, das geht aber auch nur wenn irgendwo Geld geflossen ist, und jetzt soll man ihm glauben, wo er das Gelbe trägt, nein!!
 
Bei Contador und auch Soler muss man auch sehr vorsichtig sein. Keine Ahnung ob Leute wie Evans und Leipheimer sauber sind, da kann man es nur hoffen. Vielleicht greifen ja noch ein paar Dopingtests, mal sehen, was rauskommt, wenn die letzten Bergetappen ausgewertet sind.



Ist natürlich auch dumm für die ehrlichen Fahrer, wenn die Doper die Tour zu Ende fahren und am Ende "gefeiert" werden und sie leer ausgehen, besonders wenn es nach einer Auflösung dann wieder heißen würde "Kein Sieger der Tour de France 2007".
 
Also wenn ein guter Freund von dir seit 1-2 Jahren Drogen nimmt und ständig besserung gelobt, brichst du die Freundschaft ab, damit sich etwas bewegt? Wäre es nicht klüger versuchen zu helfen.




Naja. Wenn ein Mensch Drogen nimmt und nicht davon lassen kann, dann ist er süchtig und hat ein psychisches Problem. Davon kann ja bei gedopten Sportlern nicht die Rede sein - da werden Drogen konsumiert, um Geld und Ruhm zu ernten. Also der Vergleich hinkt gewaltig.
 
Deswegen kann Doping trotzdem zur Sucht werden. Und wer geltungssüchtig ist, dem kann man unter Umständen ja auch ein psychisches Problem unterstellen.
 
Bei Contador und auch Soler muss man auch sehr vorsichtig sein. Keine Ahnung ob Leute wie Evans und Leipheimer sauber sind, da kann man es nur hoffen. Vielleicht greifen ja noch ein paar Dopingtests, mal sehen, was rauskommt, wenn die letzten Bergetappen ausgewertet sind.


Bei Evans und Leipheimer kann man sich auch nicht sicher sein, als ehemaliger Team Telekom, und Leipheimer als Helfer von Armstrong und jetzt im Nachfolge Team, warum hat es bei Gerolsteiner für Leipheimer nie gereicht und jetzt bei Discovery gehts wieder??????????? Fragen über Fragen???????
 
Wenn es nach der gewöhnlichen Statistik geht, nach der das Feld auf 10km eine Minute aufholen kann, sieht es ganz gut aus. Noch knapp 50km und schon 8 Minuten Vorsprung.
 
Schade weder Vogte noch Fothen schaffen es
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Voigt hat am Ende alles versucht den Sprinter und Etappensieger Benatti noch abzuhängen...doch er hat es nicht geschafft.



Fothen sah nicht mehr ganz so fit aus...ging ganz am Ende nochmal geschickt weg, aber hatte dann 100m zu viel zu fahren und wurde von Benatti eingeholt, am Ende deutlich 5m hinter Benatti.



Haben sich aber TOP geschlagen, die beiden Deutschen.
 
ein interessanter artikel von gestern, gerade eben gefunden bei NTV.de:

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"Contador dopingverseucht"

Kampf gegen Tour-Kollaps




Die Tour de France kämpft nach der Nacht- und Nebelaktion mit dem Rauswurf von Michael Rasmussen ums Überleben. Verzweifelt versuchte die Tour-Leitung am Tag eins nach dem Rasmussen-Eklat, den Kollaps des 104 Jahre alten Radsport-Klassikers nach dem Rückzug der Teams Astana und Cofidis zu verhindern.



Als neuer Hoffnungsträger wurde dabei der neue Führende im Gesamtklassement, der Spanier Alberto Contador präsentiert. Ein Fahrer, den der deutsche Doping-Bekämpfer Werner Franke gegenüber n-tv offen der Manipulation beschuldigte. Der 24-Jährige sei "ganz klar dopingverseucht".



Tour-Chef Christian Prudhomme erging sich derweil in pathetischen Heilsbeschwörungen: "Wir haben die heilige Pflicht, dieses französische Kulturgut zu retten." Und Frankreichs Premier Francois Fillon machte den Fall gar zur Staatsaffäre: "Wir stehen weiter hinter der Tour und unterstützen sie auf ihrem Weg der Erneuerung".



In den vergangenen Tagen hat die Frankreich-Rundfahrt einige der bittersten Stunden ihrer Geschichte erlebt. Sie gipfelten in der Flucht des Dänen Rasmussen in der Nacht zum Donnerstag aus dem Mercure-Hotel in der Pyrenänen-Stadt Pau. Als der französische Staatsanwalt um 3.30 Uhr erschien, war es zu spät: Bergkönig Rasmussen war bereits über alle Berge.



Verzeihliche Managementfehler



"Das ist das Beste, was der Tour passieren konnte", sagte Prudhomme. Rasmussen habe über seine Trainingsorte gelogen, um den Doping-Kontrollen zu entkommen und sei deswegen als zweiter Spitzenreiter der Tour-Geschichte nach dem Belgier Michel Pollentier 1978 ausgeschlossen worden. Weil die Vergehen direkt nichts mit der Tour zu tun hätten, könnten Rabobank und das Team T-Mobile mit dem Fall Patrik Sinkewitz im Rennen bleiben. "Beide Mannschaften haben aber Managementfehler begangen".



Doch kaum war der Fall Rasmussen geklärt, stellte die Tour - als wäre nichts passiert - wieder einen Persilschein aus - diesmal für den bisherigen Zweiten Alberto Contador. Der Spanier, schärfster Rivale Rasmussens, steht ebenfalls unter Doping-Verdacht. Unter dem Kürzel "A.C" wird der 24-Jährige mit dem spanischen Arzt Eufemiano Fuentes in Verbindung gebracht, dem mutmaßlichen Drahtzieher eines grenzüberschreitenden Blutdoping-Kartells, das auch Jan Ullrich und Ivan Basso versorgt haben soll.



"Iberische Korruption"



"Contadors Name erscheint nur auf dem Protokoll eines Telefongesprächs, hat aber keine Verbindung zu Fuentes", wiegelte Tour-Präsident Patrice Clerc ab. Deswegen sei der Spanier auch zum Rennen eingeladen worden.



Doping-Experte Werner Franke sieht das freilich ganz anders. Auf n-tv erhob er schwere Dopingvorwürfe gegen den Spanier: „Contador ist nicht sauber. Er ist ganz klar dopingverseucht. Er ist ein Kunde des Herrn Fuentes. Contador, das steht in den Akten, hat das Gleiche gekriegt wie Jacksche." Der spanische Dopingarzt habe das eigenhändig dokumentiert.



Vor diesem Hintergrund ist es für Franke unverständlich, wieso Contador ebenso wie sein Landsmann Alejandro Valverde, der "genauso dick" in der Fuentes-Affäre drin stehe, von der Tour "geschützt wird". "Warum die fahren dürfen und Leute wie Basso und Jan Ullrich nicht, das kann man keinem erklären. Es kann sich hier nur um eine speziell iberische, das muss man so sagen, Korruption handeln.“



Rasmussen sauer – und ruiniert



Unterdessen reagierte der gestürzte Spitzenreiter Rasmussen mit Wut und Verzweiflung auf seinen Rauswurf. "Ich habe die Schnauze voll. Ich bin mir bewusst, dass meine Karriere ruiniert ist", sagte Rasmussen der Online-Ausgabe der Zeitung "Algemeen Dagblad", "ich habe keine Ahnung, was ich machen soll oder wo ich hin soll." Noch vor knapp einer Woche, als die ersten Verdächtigungen gegen den ehemaligen Mountainbike-Weltmeister aufkamen, hatte sich die Rennleitung hinter den dürren Dänen gestellt.



Nach der Wende im Fall Rasmussen hatte Prudhomme dann aber schnell die Verantwortlichen für das Desaster parat. "Die Heilige Allianz mit der Tour ist von den Teams und dem Weltverband UCI nicht respektiert worden." Die bisherigen Doping-Kontrollen seien obsolet, ein neues System müsse her.



Doping instrumentalisiert?



Immerhin bekam der neue Führende Contador das Gelbe Trikot vorsichtshalber nicht schon beim Start der 17. Etappe überreicht, die der Italiener Daniele Bennati (Lampre) im Schlusssport einer Ausreißergruppe gewann. Erst im Ziel in Castelsarrasin durfte der neue Spitzenreiter das mittlerweile reichlich befleckte Textilstück überstreifen. In Pau war Contador als bester Nachwuchsfahrer noch ganz unschuldig in Weiß gestartet.



"Der Schmutz ist nicht die Tour de France, der Schmutz ist Doping, wir müssen das Kartell des Schweigens brechen", bemühte sich ASO-Chef Clerc jedoch die Frankreich-Rundfahrt verbal reinzuwaschen und die Schuld am diesjährigen Debakel von sich zu weisen. Für Gerolsteiner-Teamchef Hans-Michael Holczer sind die großen Probleme des Radsports aber auch im Konflikt zwischen dem Weltverband UCI und Tour-Veranstalter ASO begründet.



"Es bestehen abgrundtiefe persönliche Animositäten. Durch diese Kämpfe sind wir in eine Situation gekommen, wo Doping als Waffe gegeneinander instrumentalisiert worden ist", erklärte Holczer in der "Westdeutschen Zeitung". Im Frühjahr hatte die ASO einen Beschluss der ProTour-Teams boykottiert, wonach allein die UCI über das Startrecht für alle großen Rennen entscheiden sollte. Die Rennställe beugten sich schließlich, um ihre Tour-Teilnahme nicht aufs Spiel zu setzen. Das Ergebnis ist bekannt – und verheerend für den Radsport.



Keine Siegerehrung für Contador



Sylvia Schenk, ehemalige Präsidentin des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR), sprach sich angesichts der Skandale gegenüber n-tv dafür aus, die diesjährige Tour spätestens am Samstag zu beenden und auf die ansonsten als Triumphzug inszenierte Einfahrt des Pelotons auf dem Champs Elysee zu verzichten: "Ich würde keine Siegerehrung machen, zumindest nicht, solange vorne noch Contador liegt."



Tour-Chef Prudhomme wies die Möglichkeit eines Tour-Abbruchs jedoch erneut vehement zurück. "Das können wir den vielen, ehrlichen jungen Fahrern und den hunderttausend Zuschauern am Straßenrand nicht antun".
 
Voigt bei sport1.de in seiner Kolumne:




Vor der Etappe hat mich ein Fernsehteam gefilmt, als ich ein paar Autogramme für Kinder geschrieben habe. Ich habe gesagt: "Seht mal, mein Bein! Gestern war das voll abgerissen und lag neben mir auf der Straße!" Was meint Ihr, was die für Augen gemacht haben! Die haben das für eine Sekunde geglaubt! Ich habe ihnen dann schnell gesagt, dass es nur ein Scherz war.


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Aber nichts tun bringt ja auch nichts,und diese Initative wurde ja erst ins Leben gerufen. Ausserdem soll ja jetzt beim Dopinggesetz nachgebessert werden und als "Straftat" schon beim Besitz kleiner Mengen von Dopingmitteln gelten.
 
also ich bin absolut gegen Doping. Aber das man jetzt Doping mit gefängnis bestrafen will, halte ich für total daneben. Ersten wer dopt verletzt niemanden nur sich selbst.

Wenn ein Kinderschänder verurteilt wird und dann auf Bewährung draussen bleiben darf weil es das erstemal war. Wieso soll dann ein Radsportler oder sonstiger Profisportler für ein Dopingvergehen hinter Gitter. Ich finde eine lebenslange Sperre in diesem Fall als viel effektiver und sinnvoller.
 
Gefängnis, weil es Betrug ist und hier gehts schließlich auch um ne Menge Geld.
 
also gefängniss finde ich in dem fall überzogen. lebenslange sperre fände ich angebrachter... wie fck_fan oben geschrieben hatte, wenn ich seh wie in unserem staat z.B. mit kinderschändern umgesprungen wird was die strafen angeht, naja.. am ende wir ein des dopings-überführter noch härter bestraft als so ein "armer" kinderschänder.. kanns ja net sein..
 
Naja. Wenn ein Mensch Drogen nimmt und nicht davon lassen kann, dann ist er süchtig und hat ein psychisches Problem. Davon kann ja bei gedopten Sportlern nicht die Rede sein - da werden Drogen konsumiert, um Geld und Ruhm zu ernten. Also der Vergleich hinkt gewaltig.


Im Spiegel stand letztens ein ähnlicher Vergleich. Wenn das Dopen so in den Alltag des Sportlers integriert ist, ähnlich der richtigen Ernährung usw., dann bekommt man das auch nicht mehr weg. Wie eine Droge.
 
Wenn einer Drogen besitzt kann er auch in den Knast kommt warum sollte das bei Doping anders sein?Ich fänd Gefängnis auch angebracht
 
Solche Aussagen sind es, die mich immer etwas zweifeln lassen. Habe es aus einem Artikel bei sport1.de rauskopiert:



Die spanische Presse berichtet weiter umfangreich über die sportlichen Abläufe. "Marca" feiert Contador als "seriösestes Gelbes Trikot der Geschichte". "AS": "Die Tour stellt Contador ein Zeugnis als sauberer und glaubwürdiger Leader aus
 
Gerade bei tagesschau.de gesehen:

Vierter Dopingfall bei Tour?



Der Kolumbianer Juan Mauricio Soler, Spitzenreiter der Bergwertung bei der 94. Tour de France, ist laut einem Bericht der belgischen Zeitung "Het Laatste Neuws" bei einer Doping-Kontrolle nach der 14. Etappe positiv getestet worden.



Ne, ne, ne...
 
Gerade bei tagesschau.de gesehen:
Vierter Dopingfall bei Tour?



Der Kolumbianer Juan Mauricio Soler, Spitzenreiter der Bergwertung bei der 94. Tour de France, ist laut einem Bericht der belgischen Zeitung "Het Laatste Neuws" bei einer Doping-Kontrolle nach der 14. Etappe positiv getestet worden.



Ne, ne, ne...


Ahja war auch einer meiner Dopingfavoriten... Der hat vorher nämlich noch nie was gerissen.
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Eins ist sicher, die Tour hat sich dieses Jahr wirklich keinen Gefallen getan, indem sie nach diesen Dopingskandalen, den Radsport als sauberen Sport dargestellt hat. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man so blind gewesen ist und gedacht hat, dass die Fahrer aufgehört haben zu dopen, nur weil es diese Skandale gegeben hat und die Diskussion richtig an die Öffentlichkeit gelangt ist.

Ich sehe wirklich schwarz für den Profiradsport. Ich denke, dass sich viele Sponsoren ein Engagement überlegen werden und dass es den Radsport in dieser Form in näherer Zukunft nicht mehr geben wird. Es wird wahrscheinlich noch den olympischen Radsport, Welt- und Europameisterschaften geben, aber richtige Profitouren?

Die Fans haben doch das Vertrauen in die Sportler verloren und das wird nicht so schnell zu kitten sein.
 
Die Konsequenz daraus kann nur lauten, alle die heute an den Start gehen werden vorher getestet und das Endergebnis wird auf nächste Woche verschoben.
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:-x
 
Mich würde es wenig wundern, wenn er positiv getestet wurde. Insgeheim "hoffe" ich auf weitere positive Tests. Lediglich so kann der Sport gerettet werden.Aber scheinbar funktionieren langsam die Tests
 
Tour de France: Falsche Gerüchte über neuen Dopingfall



Aufregung über einen Bericht der Nachrichtenagentur dpa: In der Nacht meldete sie Dopingfall Nummer vier während der Tour - Bergkönig Soler sei einem belgischen Zeitungsbericht zufolge durch eine Kontrolle schwer belastet. Jetzt zog die Agentur die Meldung zurück, auch die Verantwortlichen dementieren. mehr... [ Forum ]



http://www.spiegel.de/http://www.spiegel.de/
 
Klöden denkt an Rücktritt



Radprofi Andreas Klöden denkt nach dem vorzeitigen Aus bei der 94. Tour de France an Rücktritt. "Vielleicht höre ich ganz auf. Das Ganze macht doch keinen Sinn mehr", sagte der 32-Jährige der Bild-Zeitung. Nach dem positiven Dopingtest seines Kapitäns Alexander Winokurow hatte der Astana-Rennstall das Team am Dienstag zurückgezogen. Klöden lag zu dem Zeitpunkt auf Rang fünf des Gesamtklassements.



In dem Interview teilte der Lausitzer zudem seinen Unmut über die derzeitige Situation im Radsport mit. Er selbst sei nie positiv getestet worden und habe auch vom systematischen Doping bei seinem damaligen Arbeitgeber Team Telekom nichts mitbekommen. Außerdem käme ihm bei den Positiv-Tests von Winokurow (Fremdblut) und Matthias Kessler (Testosteron) "einiges komisch vor". Beide hätten schließlich gewusst, dass sie kontrolliert würden.



www.ntv.de
 
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