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Proficlubs reduzieren Schulden
Die 36 Vereine der 1. und 2. Fußball-Bundesliga haben aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Nach einem Rekordumsatz in der Saison 2004/2005 konnte der Schuldenberg gewaltig reduziert werden.
Hamburg - Von 770,7 Millionen Euro auf 716,7 Millionen haben die 36 Erst- und Zweitligisten ihre Verbindlichkeiten abbauen können. Diese Bilanz präsentierte die Deutsche Fußball-Liga (DFL) bei der Vorstellung des 173 Seiten starken Bundesliga Reports 2006 in Frankfurt am Main.
Der Rückgang der Schulden ist in erster Linie auf einen Rekordumsatz der Clubs zurückzuführen. Der Gesamtertrag der Vereine, die am Mittwoch ihre Unterlagen für die Lizenzerteilung der kommenden Saison abgeben müssen, stieg im Vergleich zur Vorsaison um 19,1 Prozent auf 1,52 Milliarden Euro. Außerdem reduzierten die Clubs den Anteil der Personalkosten am Umsatz, also vor allem die Spielergehälter, von 45,2 auf 38,6 Prozent. Ein Bundesligaprofi verdiente in der vergangenen Saison im Schnitt eine Million Euro.
"Wir können über bessere Zahlen als je zuvor berichten", erklärte DFL-Finanzgeschäftsführer Christian Müller. "Im Augenblick steht die Bundesliga wirtschaftlich gut da. Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass es in der laufenden Saison einen Rückschlag geben wird. Wir sind sehr stolz auf den Umsatzzuwachs. Im Schnitt machten die Bundesligaclubs drei Millionen Euro Gewinn."
Christian Seifert, der Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung, verkündete, dass die Bundesliga mit Sponsoreneinnahmen in Höhe von 416 Millionen Euro in Europa an der Spitze liegt und 31.000 Arbeitsplätze vom Profifußball, der 2004/05 rund 379 Millionen Euro Steuern zahlte, abhängen. Europäische Spitze sind auch die 10,8 Millionen Zuschauer, die in die Stadien pilgerten. "Diese Zahlen lassen sich nicht mehr steigern. Wir wollen den Level halten", sagte Seifert.
Doch trotz der verbesserten Bilanz ist die DFL mit dem zuletzt schwachen Abscheiden der Europapokal-Teilnehmer unzufrieden und kritisierte die Europäische Fußball-Union (Uefa). "Die Uefa ist gefordert. Die Teams gehen mit unterschiedlichen Voraussetzungen in den Wettbewerb. Eine Gleicheit der Waffen ist nicht gegeben", sagte Seifert.
Für die Ausgeglichenheit in der Bundesliga dagegen ist nach Ansicht des Spielbetriebs-Geschäftsführers Holger Hieronymus gesorgt. "Die Spannung bleibt erhalten, das zeigen unsere Zahlen", erklärte Hieronymus.
Die DFL legte auch Zahlen aus der Marktforschung vor. Demnach hat die Bundesliga einen Bekanntheitsgrad von 98 Prozent unter den Bundesbürgern. Außerdem interessieren sich 52 Prozent der Deutschen über 14 Jahren, rund 34 Millionen Menschen, für den Fußball.
Die 36 Vereine der 1. und 2. Fußball-Bundesliga haben aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Nach einem Rekordumsatz in der Saison 2004/2005 konnte der Schuldenberg gewaltig reduziert werden.
Hamburg - Von 770,7 Millionen Euro auf 716,7 Millionen haben die 36 Erst- und Zweitligisten ihre Verbindlichkeiten abbauen können. Diese Bilanz präsentierte die Deutsche Fußball-Liga (DFL) bei der Vorstellung des 173 Seiten starken Bundesliga Reports 2006 in Frankfurt am Main.
Der Rückgang der Schulden ist in erster Linie auf einen Rekordumsatz der Clubs zurückzuführen. Der Gesamtertrag der Vereine, die am Mittwoch ihre Unterlagen für die Lizenzerteilung der kommenden Saison abgeben müssen, stieg im Vergleich zur Vorsaison um 19,1 Prozent auf 1,52 Milliarden Euro. Außerdem reduzierten die Clubs den Anteil der Personalkosten am Umsatz, also vor allem die Spielergehälter, von 45,2 auf 38,6 Prozent. Ein Bundesligaprofi verdiente in der vergangenen Saison im Schnitt eine Million Euro.
"Wir können über bessere Zahlen als je zuvor berichten", erklärte DFL-Finanzgeschäftsführer Christian Müller. "Im Augenblick steht die Bundesliga wirtschaftlich gut da. Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass es in der laufenden Saison einen Rückschlag geben wird. Wir sind sehr stolz auf den Umsatzzuwachs. Im Schnitt machten die Bundesligaclubs drei Millionen Euro Gewinn."
Christian Seifert, der Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung, verkündete, dass die Bundesliga mit Sponsoreneinnahmen in Höhe von 416 Millionen Euro in Europa an der Spitze liegt und 31.000 Arbeitsplätze vom Profifußball, der 2004/05 rund 379 Millionen Euro Steuern zahlte, abhängen. Europäische Spitze sind auch die 10,8 Millionen Zuschauer, die in die Stadien pilgerten. "Diese Zahlen lassen sich nicht mehr steigern. Wir wollen den Level halten", sagte Seifert.
Doch trotz der verbesserten Bilanz ist die DFL mit dem zuletzt schwachen Abscheiden der Europapokal-Teilnehmer unzufrieden und kritisierte die Europäische Fußball-Union (Uefa). "Die Uefa ist gefordert. Die Teams gehen mit unterschiedlichen Voraussetzungen in den Wettbewerb. Eine Gleicheit der Waffen ist nicht gegeben", sagte Seifert.
Für die Ausgeglichenheit in der Bundesliga dagegen ist nach Ansicht des Spielbetriebs-Geschäftsführers Holger Hieronymus gesorgt. "Die Spannung bleibt erhalten, das zeigen unsere Zahlen", erklärte Hieronymus.
Die DFL legte auch Zahlen aus der Marktforschung vor. Demnach hat die Bundesliga einen Bekanntheitsgrad von 98 Prozent unter den Bundesbürgern. Außerdem interessieren sich 52 Prozent der Deutschen über 14 Jahren, rund 34 Millionen Menschen, für den Fußball.