Trainer Henke setzt Prioritäten mit Pletsch und El Fakiri
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Heute fallen Entscheidungen in Kaiserslautern. Konkret: Es geht um neue Verträge für Marcelo Pletsch, Hassan El Fakiri und Jurgen Gjasula. Letzterer wechselt zum FC St. Gallen. Vertreter des Schweizer Erstligisten haben sich angekündigt, um letzte Details für das einjährige "Leihgeschäft" mit dem 19-Jährigen abzuklären.
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Geklärt ist auch, was die Zukunft von Pletsch (29, zuletzt Mönchengladbach) und El Fakiri (28, bisher AS Monaco) betrifft. Michael Henke jedenfalls lässt keine Zweifel: Der Deutsch-Brasilianer und der Norweger sollen helfen, die Defensive zu stabilisieren. "Der Trainer will beide." Jäggi kennt Henkes Wünsche. Die will er erfüllen, allen finanziellen Zwängen zum Trotz.
Dass die beiden zusätzlichen Hoffnungsträger im Test gegen Zweitligist Aue (1:2) eher enttäuschten, stört Henke wenig. "Der Gesamteindruck ist entscheidend. Im Rahmen unserer Möglichkeiten sind beide sehr gute Verstärkungen", begründet der FCK-Coach den Handlungsbedarf.
Pletsch, der seit seiner Entlassung in Gladbach am 21. April kein geordnetes Bundesligatraining hatte, soll mit Sonderschichten seine deutlich sichtbaren Defizite schleunigst aufholen. Ob er beim Auftakt im Duell mit Schalke dann tatsächlich in der nach wie vor anfälligen Innenverteidigung erste Wahl sein wird, hängt weitgehend von Pletsch selbst ab. Henke: "Ob Marcelo spielt, entscheidet er mit seiner Leistung. Einen Freibrief hat auch er nicht!"
Mit Neuen für die Defensive setzt Henke Prioritäten. Alternativen für den Angriff bleiben vorerst jedenfalls Fehlanzeige. Daran ändert auch der erneute Ausfall von Stürmer Ioannis Amanatidis (Muskelfaserriss in der Wade) nichts. Der Grieche soll diese Woche vom Arzt auf den Kopf gestellt werden, um den Ursachen für die anhaltenden Muskelprobleme endlich auf den Grund zu gehen. "Drei gute Stürmer sind eigentlich zu wenig. Doch wir können nicht alles machen." So lange Amanatidis fehlt (etwa zwei Wochen), will Henke improvisieren. Eine neue Chance für Jochen Seitz, Kamil Kosowski oder Mihael Mikic? Eine Rückkehr von Marco Reich, der sich im Regionalligateam fit hält, ist ausgeschlossen. "Reich ist kein Thema", versichert Henke. Der hatte das Ersuchen von Berater Klaus Gerster abgelehnt, den Ex-Lauterer nach seinem Ausscheiden im Derby bei den Profis der "Roten Teufel" mittrainieren zu lassen.
Uli Gerke
Quelle:
www.kicker.de