Internet Fanclub roteteufel.de

This is a sample guest message. Register a free account today to become a member! Once signed in, you'll be able to participate on this site by adding your own topics and posts, as well as connect with other members through your own private inbox!

Opel Werk in Kaiserslautern vor Zerschlagung?

  • Ersteller Ersteller Guest
  • Erstellt am Erstellt am
G

Guest

Guest
Angst vor Zerschlagung



Opelaner kämpfen für Werk Kaiserslautern



Bei Opel geht schon wieder die Angst um - dieses Mal im Teile-Werk Kaiserslautern, das angeblich zerschlagen werden soll. Der Betriebsrat fordert, das Werk müsse unbedingt als einheitliche Firma erhalten bleiben.



Frankfurt am Main - Gesamtbetriebsrats-Chef Klaus Franz will einen Verkauf des gesamten Werkes zwar nicht ausschließen: "Wenn wir bis 2006 einen validen Partner finden, dann ist das gut", sagte er. Findet sich aber kein Investor, will er "das Komponentenwerk in eine eigenständige GmbH umgewandelt" sehen, die als 100-prozentige Opel-Tochter weiter bestehen müsse. Das sei im so genannten Zukunftsvertrag zur Standortsicherung vereinbart worden, betonte er.



Die Branchenzeitung "Automobilwoche" hatte berichtet, Opel bereite die Zerschlagung des Werks vor. "Es ist natürlich unser Ziel, Kaiserslautern mit nur einem externen Partner zu betreiben", zitierte die Zeitung Opel-Chef Hans Demant. "Wir prüfen aber auch eine Aufteilung in eine Kunststoff-, eine Presswerk- und eine Achsen-GmbH, statt das Werk in eine einzige Komponenten-GmbH auszugliedern." Opel will das Werk spätestens bis 2006 ausgliedern, vorher aber noch in den pfälzischen Standort investieren. Ein Verkauf an ThyssenKrupp war gescheitert.



Um eine Zerschlagung des Komponentenwerkes gehe es nicht, sagte der einflussreiche Betriebsratschef Franz. Derzeit würden Gespräche mit möglichen Partnern geführt. Franz zeigte sich optimistisch, dass es in diesem Jahr noch zu einem Abschluss kommen könnte. Durch langfristige Fertigungsaufträge sei das Werk attraktiv.



Opel habe vor einigen Wochen 30 Zulieferer angeschrieben und zu Verhandlungen eingeladen, berichtete die "Automobilwoche" und berief sich dabei auf Konzernkreise. Große Zulieferer aus China, Südkorea und den USA hätten Interesse signalisiert und das Werk besichtigt, in dem Press- und Kunststoffteile, Karosserie-, Blech- und Aluminiumkomponenten sowie Achsen produziert werden.



Der US-Mutterkonzern General Motors hatte Ende 2004 ein Sanierungsprogramm für sein defizitäres Europageschäft durchgesetzt. Opel ist die größte europäische Tochter des Autobauers. Im Zukunftsvertrag hatten sich GM und der Opel-Betriebsrat auf eine Standortsicherung der deutschen Werke geeinigt. Als Gegenleistung für Standortgarantien bis 2010 hatten die deutschen Arbeitnehmer Kürzungen bei übertariflichen Leistungen hinnehmen müssen.



Quelle:



www.spiegel.de
 
Autsch. Wenn da jetzt wieder was passiert, denke ich wird der Standort KL fallen. Für die Region ein weiterer Schlag in den Nacken. Den ersten hatte die Region durch Pfaff.
 
Mein Onkel arbeitet da, von Massenentlassungen wie in Bochum blieb KL ja verschont, mal sehen wie s weitergeht...

Aber stimmt schon, die Pfalz is ziemlcih im Arsch, Pirmasens is ja auch eine der Top - Arbeitslosenregionen in ganz D....
default_icon_sad.gif
 
Ich bin auch mal gespannt wie es dort in KL mit Opel weiter gehen wird...wenn es denn weiter geht...
 
Ich frage mich allen Ernstes, ob die verantwortlichen Herren (Damen eher weniger) schon einmal was von sozialer Marktwirtschaft gehört haben oder den nicht ganz unbedeutenden Satz in unserer Verfassung "Eigentum verpflichtet" kennen!!! Überall da, wo internationale Großkonzerne beteiligt sind, wird keinerlei Rücksicht auf die Belange und Ängste der einfachen Arbeitnehmer mehr genommen. Es geht nur noch um Kohle bzw. Profit!
default_icon_evil.gif
default_icon_evil.gif
default_icon_evil.gif
 
Und die armen Aktionäre sollen dann etwa auf 10c im Jahr verzichten? Unmöglich! Der Fisch stinkt vom Kopf her. Übrigens hab ich auch etwas den Eindruck, dass GM (und die USA) sich sagen, lieber hier als dort Arbeitsplätze vernichten...
 
@Ramser Wildsau:



Sehe ich ähnlich. GM hat in der Vergangenheit mit der Besetzung der wichtigsten Stellen bei Opel ja auch die Qualität dieser Fahrzeuge endgültig ruiniert. Jetzt folgt anscheinend der Rest.
 
Mir ist auch aufgefallen, dass überall wo die Amis miteingestiegen sind, die "Made in Germany" Qualität, die ja mal top war, sehr gelitten hat und seit dem letzten Irak-Krieg werden jetzt plötzlich überall Stellen abgebaut, wo die Amis ihre Finger in den Firmen haben. Nur weil Deutschland gegen den Krieg war.
 
frag mich wer die autos noch kaufen soll, wenn keiner mehr arbeit hat.

die oberen zehntausend kaufen sich sicher keinen opel.
 
Naja kenne die Angelegenheit in KL nicht, aber diese Anti-Kapitalismus-Sache geht mir persönlich echt auf den Sack. Fakt ist GM hat in Deutschland investiert und wer sich in Sachen Gewerbe anmelden etc. auskennt, der weiß, dass das alles mit unverständlich viel Bürokratie überladen ist. Natürlich ist es irgendwie in Mode gegen die Amis zu hetzen aber und das ist auch meine Meinung mit denen geht es uns besser als ohne sie.
 
He, ich kann ja nix dazu, dass du BWL studierst, aber es is nicht die Schuld der Werkarbeiter dass so schlechte Umsätze sind, sondern der Manager die Konzepte in Augtrag geben, für die kein Markt da ist, falsche Entscheidungen treffen usw. Wenn dann aber die Sauerei aufgewischt werden muss, werden die Fließbandarbeiter vor die Tür gesetzt. Da frägt man sich doch wie weit es her is mit der sozialen Gerechtigkeit.
 
He, ich kann ja nix dazu, dass du BWL studierst, aber es is nicht die Schuld der Werkarbeiter dass so schlechte Umsätze sind, sondern der Manager die Konzepte in Augtrag geben, für die kein Markt da ist, falsche Entscheidungen treffen usw. Wenn dann aber die Sauerei aufgewischt werden muss, werden die Fließbandarbeiter vor die Tür gesetzt. Da frägt man sich doch wie weit es her is mit der sozialen Gerechtigkeit.


100% Zustimmung, Ramser!



Umgekehrt geht mir aber auch das Gejammere über Bürokratie und hohe Lohnnebenkosten auf den Keks! Und das Gewäsch vom "unternehmerischen Risiko" kann ich auch nicht mehr Ernst nehmen. Dieses tragen die Arbeiter und Angestellten der Firmen!!!
 
Ich weiß, hunnert Stück von meine Sort, da deed sich zwar aa nix ännere, awer mer deeden wenischdens iwer relevande Theme motze!
default_icon_wink.gif
 
@ wildsau: also ich studiere eigentlich kein BWL aber des was anderes.




Mir ist auch aufgefallen, dass überall wo die Amis miteingestiegen sind, die "Made in Germany" Qualität, die ja mal top war, sehr gelitten hat und seit dem letzten Irak-Krieg werden jetzt plötzlich überall Stellen abgebaut, wo die Amis ihre Finger in den Firmen haben. Nur weil Deutschland gegen den Krieg war.


Solche Sachen sind einfach nicht korrekt. GM schreibt rote Zahlen, sprich die müssen was ändern und dazu gehören eben auch Entlassungen, wenn vorher alle Wege nicht funktioniert haben. Würden sie nichts verändern, wären zweifelsohne bald viel mehr Leute arbeitslos. Ich weiß gar nicht warum alle auf die Amis am schimpfen sind, ich vermute wegen Irak, was aber nichts mit deren Wirtschaftsaktivitäten zu tun hat. Denkt beispielsweise an AMD in Dresden oder Dell oder Mc DOOF ( ein SPonsor vom FCK).Ich weiß nur, dass jahrelang versucht wird, ausländische Investoren für den STandort Deutschland zu finden und da kann man es nicht verhindern, wenn diese bei Problemen auch wieder teilweise ihr kapital zurückziehen.



Ich sag ja nur,dass mir diese scheiss Antikapitalismusdebatte auf den Sack geht, denn da wird zu 98 Prozent mit Verleumdungen und Scheinargumenten gearbeitet. Auch dass die Manager Leute entlassen, damit der Aktienkurs steigt ist so eins. Da wird von der SPD Seite die Deutsche Bank kritisiert, da diese trotz steigendem Gewinn Leute entlässt. Das korrekt aber wer sich mal mit Bilanzen etc. auseinandergesetzt hat, der erkennt, dass die DB im operativen Gewinn bedrohliche Einbußen eingefahren hat und sprich durch das Verscherbeln ihres Tafelsilbers den Gewinn erwirtschaftet hat. Auch dass die Vorstände wesentlich mehr verdienen als die Fließbandarbeiter will nicht jeder verstehen, aber ist in meinen Augen gerechtfertigt. Das einzige, was ich an dem Kapitalismus kritisiere ist folgendes. Es gibt (zugegeben vorwiegend amerikanische) Gesellschaften, die intakte mittelständige Unternehmen in Duetschland aufkaufen und diese gezielt bankrott wirtschen. Dann wird der gesamte Servicebereich die gesamte Forschung und Qualitätssicherung eingestellt und 4-5 Jahre nur gewinnorientiert produziert um diese dann nach dieser Zeit wieder kaputtgewirtschaftet abzutreten.





Ich sage nur, dass man vorsichtig sein sollte mit Unterstellungen. Zu KL kann ich mich wie gesagt nicht äußern und zweifelsohne sollten ENtlassungen als letztes Mittel seitens des Managments eingesetzt werden, ich hoffe darüber sind wir uns alle einig.
 
Jo, Winfield, is schon klar! Vor allem ist es gerechfertigt, dass ein Top-Manager der Deutschen Bank ca. 1.500x soviel verdient, wie ein durschnittlich (tariflich) bezahlter Bankangestellter (stand so vor ca. 1 - 1 1/2 Jahren im "Stern"). Soll mir keiner was erzählen, dass der auch 1.500x soviel leistet. Als einfacher Arbeitnehmer hast du nur ein Kapital: deine eigene Arbeitskraft und fertig. So einfach ist das. Das hat auch nix mit Kapitalismusdebatte oder Sozialneid oder was weiß ich was zu tun. Es gibt auch Werte wie Solidarität, Verantwortungsbewusstsein etc.



Und noch mal zum Schluss:

Nimm's mit nicht übel, ich will mich jetzt nicht auf's hohe Ross setzen und mein Alter hier groß rauskehren. Aber wenn du eine Familie ernähren musst und schlicht und einfach Angst um dein Existenz hast, wirst vielleicht auch du einige Sachen anders sehen. Mein Verständnis und "Mitleid" für die großen Kapitalgesellschaften hält sich jedenfalls mittlerweile doch sehr in Grenzen
 
Joa um ehrlich zu sein nehme ich es dir nicht übel, da ich auch verstehe was du meinst. Aber ich versuche das immer so zu sehen, dass ein einfacher Arbeitnehmer mit seiner Arbeitskraft nur im gewissen Rahmen etwas für sein Unternehmen erwirtschaften kann, während die Entscheidungen der sogenannten Bosse über wirtschaftlich gesehen wesentlich größere Summen gehen, als die des kleinen Arbeiters.



Naja dass mag an als ungerecht ansehen angesichts der "härteren" Arbeit des AN; aber insgesamt ist dieses Angesichts der Wichtigkeit der Positionen halbwegs gerecht.



Naja will nicht, dass man mich falsch versteht, ich komme aus einer Familie, die noch einen 10 Jahre alten Opel fährt und wo niemand über Personalentscheidungen mitreden darf. Ich selbst, wohne die Woche über auf 12 m² Meter im Studentenwohnheim und habe seit meiner Volljährigkeit immer gearbeitet und werde auch in Zukunft kein großes Geld verdienen, wenn überhaupt. Dies nur damit hier kein falscher Eindruck entsteht.



Aber insgesamt finde ich es doch gerecht und auch bemerkenswert, wenn sich ein Schrempp von Daimler Chrysler als Fliesbandarbeiter hochgehangelt hat und ein wesentliches mehr verdient als seine alten Arbeitskollegen und sehe nicht nur seinen Bankauszug.
 
Natürlich sollen die Bosse entsprechend verdienen. Es ist nur die Frage, in wieweit ihr Verdienst erfolgsabhängig ist. Da gibt es allerdings wesentlich Unterschiede zwischen deutschen und amerikanischen Managern. Bei uns ist der erfolgsunabhängige Gehaltsanteil viel zu hoch, als dass sich Missmanagement negativ auswirken würde - mit Ausnahme für die normalen Arbeitnehmer.



Schauen wir mal, wie unsere anderen Forumsmitglieder das sehen. Allerdings muss es ja nicht ausufern, schließlich gehts hier ja in der Hauptsache um den FCK - insoweit gehören wir alle zu den Roten!
default_icon_wink.gif
 
Ich sehe es so wie Ramser, und finde auch die Kapitalismus Debatte angemessen...was mir stinkt ist, dass von dem ganzen debatiteren nachher nichts umgesetzt wird.
 
Ich finde auch, dass die Kapitalismus-Debatte zu recht geführt wird. Das arbeitsteilige Wirtschaften sollte urprünglich ja allen Menschen das Leben leichter machen. Nun ist es immer mehr so, dass rund ein Drittel profitiert und zwei Drittel, darunter vor allem Kinder, immer ärmer werden.



Natürlich will jeder, der ein paar Euro auf die Sparkasse trägt, ein paar Cent Zinsen. Dafür muss das Geld "arbeiten", Rendite bringen. Aber muss das so geschehen, dass einer, der vier Millionen verdient, noch ne besondere Erfolgsprämie kriegt, wenn er Leute entlässt und dadurch Kosten senkt.



Ich bin sehr dafür, dass einer, der mehr leistet, auch mehr Geld kriegt. Was mir nur mordsmäßig stinkt, ist, dass es auf dieser Welt für alle reichen würde, wenn man es nur ein bisschen besser verteilen würde. Und dazu sind wir nicht fähig, weil bei passender Gelegenheit (fast) jeden die Gier packt und er nimmt, was immer zu kriegen ist. Egal, ob woanders die Leute an Hunger krepieren.



Vielleicht hat RR ja recht, dass bei der ganzen Debatte nichts rauskommt. Aber vielleicht können auch wenigstens die schlimmsten Auswüchse abgestellt werden. Es ist wie im Fußball: Die Hoffnung stirbt zuletzt.
 
Vielleicht ist es ja gar nicht falsch es zu debattieren, aber wie du schon sagtest umgesetzt wird davon nüschtz. Münte hat die ins Leben gerufen um die SPD-Wähler zu mobilisieren, aber glaubt irgendjemand, dass Clement nur eine einzige Maßnahme macht. Vielleicht habe ich auch deshalb so eine eindeutige Position, weil ich das von Beginn an als Wahlkampfmaschinerie angesehen habe undzwar aus meiner Sicht fürs falsche Lager, aber das ist wieder was anderes.



Nur damit man mich hier nicht falsch versteht, auch ich hoffe, dass die Beschäftigten bei Opel ihre Arbeit behalten können.
 
Ich glaube nicht das wir dich falsch verstehen Winfield.



Was mir bei der ganzen Debatte wieder ins Beweußtsein kam, ist ja die ganz klare Vorgabe des Grundgesetzes, dass Eigentum zum Gemeinwohl verpflichtet...das muss wieder stärker ins Bewußtsein.



Ich finde es in dem Zusammenhang auch nur angemessen, Unternehmen die sich dem wiedersetzen zu boykotieren. Ich sag nur eins, Got sei Dank hab ich kein Konto bei der Deutschen Bank. Spätestens jetzt hätte ich es aufgelöst!
 
Leute, alle tiefgreifenden Veränderungen haben mit "scharfen Einschnitten", also z. B. Krieg oder Revolution, oder mit immer mehr Leuten angefangen, die ihre Ansprüche artikuliert haben. Die genannten scharfen Einschnitte wünscht sich wohl keiner, aber den zweiten Weg haben unsere Brüder und Schwestern im Osten ja schon eindrucksvoll vorgemacht. Sicher erscheint es für den Einzelnen aussichtslos, aber wenn viele Menschen ihr Missfallen kundtun, bewirkt das auf Dauer schon etwas. Es ist nur so, dass nicht an allen Missständen "die Regierung" schuld ist. Im Gegenteil, gerade was die Kapitalismusdebatte betrifft, lässt sich "das Kapital" von kaum einer Regierung beeindrucken.



Gerade was Palatino geschrieben hat, finde ich bemerkenswert: Eigentlich ist der "Kuchen" noch genauso groß wie immer, nur verteilt wird er immer ungerechter.
 
die schere zwischen arm und reich ,wird in D einfach immer größer .

demnächst gibt es in verschiedenen Bundesländern (in den CDU geführten) Studiengebühren .damit werden bald auch die mittelstandskinder von der UNI ausgeschlossen .

von den armen familien will ich hier gar nicht reden.



Und was die SPD treibt is genauso unter aller sau , die probieren ihren arsch über die zeit zu retten .damit scheinbar weiter ihr geld im Bundetsag verdienen wollen .

Das geld is in D da ,leider besitzen es nur die knapp 10% der reichen.



Leider investieren große deutsche firmen nicht in D .

schaut euch doch adidas un Puma an ,dass sind deutcshe firmen ,bloss wo hocken die ? genau in Süd-OSt-Asien un betreiben sicher keine Hilfe für die Tsunami-Opfer.



Un zu Opel wer soll denn einen Opel kaufen? die reichen ,ne die machen des net ,da muss Mindestens Audi ,Mercdes ode rBMW her .

die wo noch etwas geld haben ,kaufen die Japaner un Koreaner ,die sind meist sparsamer un billiger .

der rest würde opel kaufen ,aber die haben ja kein geld .
 
Zurück
Oben