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NPD Volkspartei?

Jonny

Well-Known Member
Nicht zu fassen!



Welches Demokratieverständnis hat man denn als NPD-Wähler?



Und die SPD bei 8 % spricht für mich auch nicht gerade für große politische und demokratische Mündigkeit.
 
27 Prozent der Wähler würden sich für die Linke entscheiden.





finde ich genauso erschütternd.



ein armutszeugnis für die SPD, so langsam sollte man sich dort WIRKLICH mal gedanken über diese ergebnisse machen, anstatt nur auf ein verbot hinzuarbeiten, es kommt ja nicht von irgendwo, dass insgesamt 36 (!) % die demokratie in der heutigen form abwählen wollen.
 
Verwundert in diesem Zusammenhang: <___base_url___>/showthread.php?t=17614&highlight=[sachsen]http://www.roteteufel.de/showthread.php?t=17614&highlight=%5Bsachsen%5D nicht wirklich.

Hier haben die etablierten Parteien viel Vertrauen in die Politiker zerstört...

Naja, wir können nur hoffen, dass es bei der nächsten Wahl doch nicht so arg kommt. Ich verstehe auch die sogenannten "Protestwähler" nicht.

Warum wählt man aus Protest eine Partei, die sich im normalen Parlamentsalltag weder konstruktiv einbringt, sondern sich viel mehr latenter Lächerlichkeit preisgibt?

Eine große Koalition aus Linkspartei und NPD in Sachsen hätte allerdings etwas für sich.
 
Warum wählt man aus Protest eine Partei, die sich im normalen Parlamentsalltag weder konstruktiv einbringt, sondern sich viel mehr latenter Lächerlichkeit preisgibt?


Weil man entweder:

1) Einfach nur dumm wie Brot ist! (womit man damit noch das Brot beleidigt)

2) Einfach keine Ahnung vom politischen Betrieb hat und alle Politiker sowieso total blöde sind!

3) Nicht genug darüber berichtet wird, wie (! "wie verdammt") lächerlich sich die NPDler in diversen Landtagen gemacht haben.



Wahlweise darf man diese 3 Punkte sicher auch zusammen als Gründe ansehen und sie stellen nur eine Auswahl dar.





Sorry für meine Ausdrucksweise...ich könnt einfach nur kotzen, wenn ich sowas lese. Klar liegt es auch an einigen Politikern, aber vielmehr liegt es sicher an den Stammtischen und dem Pessimismus in der Gesellschaft..."Lebste im Osten wird nix aus dir"...was bringen z.B. solche Sprüche??
 
Verwundert in diesem Zusammenhang: <___base_url___>/showthread.php?t=17614&highlight=[sachsen]http://www.roteteufel.de/showthread.php?t=17614&highlight=%5Bsachsen%5D nicht wirklich.
Hier haben die etablierten Parteien viel Vertrauen in die Politiker zerstört...

Naja, wir können nur hoffen, dass es bei der nächsten Wahl doch nicht so arg kommt. Ich verstehe auch die sogenannten "Protestwähler" nicht.

Warum wählt man aus Protest eine Partei, die sich im normalen Parlamentsalltag weder konstruktiv einbringt, sondern sich viel mehr latenter Lächerlichkeit preisgibt?

Eine große Koalition aus Linkspartei und NPD in Sachsen hätte allerdings etwas für sich.


Warum man aus Protest so wählt ist einfach zu erklären.



Nicht wählen bleibt ohne Wirkung, d.h. seine Stimme nicht abzugeben und damit zu dokumentieren dass man mit den Kandidaten oder Parteien nicht einverstanden ist läuft vollkommen ins Leere.

Also bleibt als Protest nur Links oder NPD.

Einfacher wäre es die Wahlen so abzuhalten, dass gemessen an der Wahlbeteiligung auch die Sitzvergabe in den Parlamenten reguliert wird.



Andererseits hat die bisherige Opposition, falls sie die Mehrheit erhalten sollte, die Möglichkeit zu zeigen was sie dann mit der Macht zu tun gedenkt.

Vielleicht zeigt sich dann dass die auch nur mit Wasser kochen.
 
ich hoffe, dass jetzt einige politiker mal wach werden...das gibt es doch gar nicht...
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ich bin entsetzt...
 
Ist ja heftig...Wenn man sich dann nicht entscheiden kann soll man eben seine Stimme enthalten also auf dem Wahlzettel aber doch nicht die NPD wählen:roll: So dumm kann doch eigentlich keiner sein, da jeder mitbekommt was die abziehen auch in den Landtagen.
 
Ist ja heftig...Wenn man sich dann nicht entscheiden kann soll man eben seine Stimme enthalten also auf dem Wahlzettel aber doch nicht die NPD wählen:roll: So dumm kann doch eigentlich keiner sein, da jeder mitbekommt was die abziehen auch in den Landtagen.


Wenn ich allein dran denke, dass da so ein Wehrmachtsopa, der zugleich Abgeordneter war, eine alte Pistole mit in den Landtag gebracht hat...
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@ Auge:

Gehörte "die DDR" vor ihrer Unabhängigkeit nicht schon hunderte Jahre zum damaligen Deutschland?
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Nö! Bestenfalls von 1871 bis 1945... Davor gab es kein Deutschland und danach vorläufig auch keins...


"Unabhängigkeit" ist übrigens auch drollig...


Schon klar, dass es davor kein "Deutschland" gab...aber was ist mit dem Heiligen Römischen Reich?



Unabhängigkeit von der BRD...nennen wir es Teilung
 
Eine fatale aber doch vorhersehbare Entwicklung: Wie im Bilderbuch geht der Kapitalismus den Bach runter, ohne auch nur den geringsten Funken Hoffnung dass sich die Lebensumstände der Menschen in diesem Lande bessern könnten. Die Kürzungsorgien der Politik (zynisch und menschenverachtend "Reformen" genannt) sind nur noch Reflexe eines im Sterben liegenden Systems.

Ein System, welches eigentlich 1945 beerdigt werden sollte. Alle Parteien, egal ob SPD oder CDU kamen nach dem letzten Krieg überein, dass Ursache für die Kriegs-Katastrophe der Kapitalismus sei und als Konsequenz daher die Wirtschaft vergesellschaftet werden müsse. Beide Parteien hat sich von dieser Aufgabenstellung immer mehr verabschiedet.



In unserem Land hat sich ein Behörden- und Verwaltungsapparat etabliert mit ca. 6 Millionen „Staatsdienern“, 2064 Abgeordnete verteilt auf 16 Landesparlamenten, über 600 Bundestagsabgeordnete, ein gigantisches Heer von politischen Beamten, (Staatssekretären, Ministerialdirektoren), alle ausgestattet mit üppigen Diäten, Kostenpauschalen und einer überdimensionierten Altersversorgung und Privilegien aller Art, das es dem Normalbürger die Sprache verschlägt. Von den zusätzlichen Nebeneinkünften ganz zu schweigen. 132.000 „Dienstreisen“ zwischen Bonn und Berlin werden bezahlt, weil diverse „Staatsdiener“ einen Umzug zum Erhalt ihres Arbeitsplatzes schlicht weg nicht durchführen wollen. Eine gegantische Verschwendung für Treffen und Empfänge während Millionen immer mehr verarmen.

Solange es nicht möglich ist dass die Politikerkaste deutlich verringert wird (im Bundestag um mindestens die Hälfte), die Vergabe von Mandaten an die Wahlbeteiligung gebunden ist, die Abgeordnetenbezüge solch schwindelerregende Höhen haben, solange muss ertragen werden dass Protest sich einen Weg sucht. Über 40% Nichtwähler geben ein deutliches Votum ab das einfach ignoriert wird. Diese Nichtwähler geben klar und deutlich zu erkennen, dass sie nicht bereit sind das herrschende Politikerklientel in ihren Machenschaften zu unterstützen. Deshalb kann das System nur weiter existieren wenn die Wahlbeteiligung an die Vergabe der Sitze gebunden wird.



Politiker müssen endlich begreifen dass sie für das Volk da sind und nicht umgekehrt. Ein Parlament ist der Spiegel seines Volkes, somit muss es erlaubt sein dass dort diejenigen sich einfinden die die Interessen der Wähler vertreten. Wenn man sich die Politikerlandschaft anschaut dann kommt man zu einer anderen Feststellung, dort sitzen diejenigen die am besten geklüngelt haben, die nur ihre eigenen Vorteile im Blick haben und die sich die besten Verbindungen zu Kapital und Industrie erstrampelt haben (wie das noch mit dem Energiekomplott?).

Es ist nur eine Frage der Zeit bis das kapitalistische Profitstreben wieder in einen weltweiten Krieg mündet.

Die Anzeichen dafür sind unübersehbar. Wenn man sich heute so umschaut kann man es erkennen, überall Verfall, Degeneration, Korruption, Aggression, Angst und Hoffnungslosigkeit. Amerika mit seinem wild gewordenen Führer Bush fällt grundlos über andere Länder her und zieht seine kapitalistischen Weggefährten mit in eine ausweglose Situation. Kapitalistische Motive sind ausschlaggebend, die in Massen vorhandenen Waffen müssen aufgebraucht werden damit neue produziert werden können. Man stelle sich vor im Irak gäbe es nur Bananen, dann wären die Amerikaner dort nie ins Land eingefallen, aber dort gibt es Öl und das will Bush besitzen. Schliesslich hat er gemerkt dass mit Ölbesitz noch mehr an Weltmacht zu gewinnen ist. Und als er vermutlich merkte dass in Afghanistan kein Öl vorhanden ist hat er sich, nachdem er erstmal alles in Schutt und Asche gelegt hat, ganz schnell aus dem Staub gemacht. Wahrscheinlich hatten die Berater an Öl geglaubt, so wie sie im Irak an Massenvernichtungswaffen geglaubt haben. Jetzt sollen andere die Drecksarbeit machen und den Aufbau in den zerstörten Ländern auch noch bezahlen.



Der Kapitalismus scheint doch der Irrweg zu sein.

Wie gern erinnern sich viele an die DDR, vor allem diejenigen die sie kennen. Da war doch tatsächlich gar nicht alles sooo schlecht wie man dachte und einige meinten und vor allem weil man ja inzwischen vergleichen kann, und unübersehbar ist welche Vorteile der Sozialismus hatte.

Was hat der dicke Kohl nicht alles versprochen? Nichts davon ist eingetroffen.

Nur mit den blühenden Landschaften hat er die Wahrheit gesagt: Es blüht überall, es blüht das Unkraut!!



Und was gab es so alles in der DDR?

Gesicherter Arbeitsplatz, kostenlose Kindergärten, preisgünstigste umfassende medizinische Versorgung, kostenloses und besseres Bildungssystem, keine Zukunftsängste, und weniger Konsum. Es fehlte eigentlich nur an Reisemöglichkeiten in bestimmte Regionen der Welt. Schwarzes Meer und Ostsee gab es ohne Probleme.

Und was bringt heute die gewonnene Reisemöglichkeit? Im Grunde genommen nichts! In der DDR durfte man nicht und jetzt wo man dürfte kann man nicht weil das nötige Geld dafür fehlt.



Jetzt werden bestimmt einige aufschreien und mir sagen wollen was es alles an Beschränkungen in der DDR gab! Klar gab es das, aber wenn man die Politik aufmerksam verfolgt dann sind Tendenzen hin zu einem Regime a la DDR unverkennbar, alles was es dort gab gibt es langsam aber sicher auch im kapitalistischen neuen Deutschland.



Beispiele gefällig? Aber sicher doch:

Versammlungsverbot, Gentestdatei, Beschneidung der freien Meinungsäusserung, lückenlose Überwachung von Bankkonten, Bespitzelung durch Kameraüberwachung, einschleusen von Überwachungsmechanismen in private PC, Rauchverbot, schüren von Ängsten, mal ist es der Taliban, mal die angebliche Zerstörung der Umwelt, egal es wird von den Politikern mit allen Mitteln versucht dem Bürger einfach Angst und Schrecken zu vermitteln und mit Verboten zu drangsalieren.

Immer werden durch die Politiker Feindbilder geschaffen, selbst wenn weit und breit kein „Feind“ zu erkennen ist.

Die neueste Masche der Politiker ist es die Veränderung des Klimas als Drohung aufzubauschen. Dabei ist das überhaupt nichts Neues. Feinstaub gab und gibt es nicht erst seit gestern, den gibt es schon immer. Seit bestehen der Erde haben sich die klimatischen Verhältnisse verändert und werden sich weiter verändern und daran ist nicht der Mensch schuld sondern das ist der Lauf der Dinge.

Kaum stellt ein Wissenschaftler eine These auf, springen die Politiker auf diesen Zug. Dabei ist doch bekannt wie oft sich die Wissenschaft schon geirrt hat.



Beispiele?

Jahrzehntelang wurden Kinder mit dem angeblich so gesunden Spinat gequält. Nix war es mit dem hohen Eisengehalt, alles ein Irrtum.

Nach wissenschaftlichen Ermittlungen und den Gesetzen der Aerodynamik kann eine Hummel nicht fliegen. Irrtum, sie kann es doch und zwar bestens.



Statt sich damit abzufinden, dass es kommt wie es kommt, die Erde genauso vergänglich ist wie der Mensch, kommen immer neue Gängelungen zu Tage. Jetzt kann man in keine Kneipe mehr gehen weil das Rauchen verboten ist, fliegen und Bahn fahren ist aus dem gleichen Grund tabu. Man soll kein Auto mehr fahren und auf die Urlaubsreisen verzichten weil das die Umwelt schädigt. Und wer soll verzichten? Natürlich nur der normale Bürger. Politiker düsen weiter durch die Gegend (wie war das mit Gabriel und von der Leyen?), verpesten damit nicht nur die Umwelt sondern verschwenden Unsummen an Geld. Für Politiker gilt halt nicht das was dem gemeinen Volk verordnet wird.



Das einzigste was man noch darf ist arbeiten bis zum erlösenden Tod, Steuern und Abgaben in unerträglichen Höhen abdrücken, und sich von einer irrsinnigen Politik gängeln zu lassen.



Mal angenommen: Mit dem Wissen von heute könnte man alles ins Jahr 1989 zurückbeamen, au weia, ich glaube die SED könnte sich vor Aufnahmeanträgen kaum retten, aus 17 Millionen Einwohnern würden bestimmt 50 Millionen werden und auf dem Leipziger Innenstadtring würde man montags für den Sozialismus demonstrieren. Wetten........



Darüber sollte jeder einmal nachdenken und sich bewusst werden dass Politiker dem Volk und nicht dem Kapital zu dienen haben, Verzicht und Einbussen nicht immer nur von denen fordern die eh schon am wenigsten haben und noch mit staatlicher Gewalt durchsetzen sondern diesen Verzicht selbst leben.



Tja, alle Menschen sollen ja eigentlich gleich sein, aber für Politiker scheint das nicht zu gelten.



Wundert sich noch jemand darüber dass jetzt erstmal in Sachsen für etablierte Parteien die Lichter mehr und mehr ausgehen?

Ich nicht.
 
Schon klar, dass es davor kein "Deutschland" gab...aber was ist mit dem Heiligen Römischen Reich?


Das existierte auf dem Papier bis 1816. De facto war es eine Ansammlung von Klein- und Kleinststaaten, die nicht selten unter- und gegeneinander Krieg führten. Die "DDR" war im Wesentlichen Preussen. Aber worum es mir geht: Die Wiedervereinigung die v.a. drüben vehement gefordert wurde ("Wir sind ein Volk" u. "Deutschland einig Vaterland") ist in die Hose gegangen, weil im "Osten" keine demokratische Kultur vorhanden war - und offenbar größerenteils von Anfang an bis heute auch kein Interesse daran bestand/besteht.
 
@ wodiku



Dann nenn doch mal eine Alternative zum Kapitalismus.

Aber bitte keine gescheiterte...



Meiner Meinung liegt es nicht am Wirtschaftssystem, sondern an der Politik und der Einstellung der Gesellschaft.



Die Planwirtschaft hat in der ehemaligen Sowjetunion zu großer Armut (vor allem der Bauern (also quasi 98% der Bevölkerung)) geführt, Merkantilismus ist in der heutigen Welt nicht vorstellbar...
 
Und was gab es so alles in der DDR?
Gesicherter Arbeitsplatz, kostenlose Kindergärten, preisgünstigste umfassende medizinische Versorgung, kostenloses und besseres Bildungssystem, keine Zukunftsängste, und weniger Konsum. Es fehlte eigentlich nur an Reisemöglichkeiten in bestimmte Regionen der Welt. Schwarzes Meer und Ostsee gab es ohne Probleme.

Und was bringt heute die gewonnene Reisemöglichkeit? Im Grunde genommen nichts! In der DDR durfte man nicht und jetzt wo man dürfte kann man nicht weil das nötige Geld dafür fehlt.


Du weißt aber schon, warum die Sowjetunion gescheitert ist? Ganz genau weil die ganzen schönen Sachen, die du aufzählst, zu teuer waren. Nichts für ungut, aber in meinen Augen lebst du in einer Traumwelt. Ich halte das jetzige System für nicht gerade gut, aber es ist trotzdem das bestmögliche.



Wie willst du die kostenlosen Kindergärten, preisgünstige umfassende medizinische Versorgung usw. finanzieren? Wie? Indem wir die Steuern für reiche erhöhen, damit diese in die Schweiz auswandern und danach gar keine Steuern mehr in Deutschland zahlen? Das wäre eine tolle Idee. Möglich wäre sicherlich auch, die Unternehmen mehr Steuern zahlen zu lassen, mmh ob dadurch Arbeitsplätze geschaffen werden würden? Ich bezweifle es sehr, weil mehr ausländische Firmen Deutschland den Rücken kehren würden.



Kommen wir einmal zu den Politikern. Grundsätzlich werden die Volksvertreter von ihren eigenen Parteien aufgestellt, sprich jedes Parteimitglied hat die Chance Einfluss zu nehmen, wer gewählt wird und da spielt es eben keine Rolle, ob Person xy von der Pharmaindustrie unterstützt wird oder vom Bauernverband. Zudem werden die Politiker vom Volk gewählt, sprich keiner zwingt dich, sie zu wählen und ich finde es lachhaft, wenn man Politikern immer vorwirft, dass sie viel zu viel Geld verdienen. Auf der anderen Seite erwartet man aber auch, dass die besten Leute das Land regieren? Was jetzt? Warum sollte ein erfolgreicher manager, welcher in der Wirtschaft leider(!) Millionen verdienen kann, knapp 7200 Euro wollen?



In dem Punkt, dass manch ein Politiker zu viele Nebeneinkünfte hat, stimmen wir überein, aber alle direkt zu verbieten, halte ich für stark übertrieben. Viele Politiker wissen gar nicht, ob sie bei der nächsten Wahl wieder gewählt werden und müssen daher darauf achten, dass sie wieder in das Berufsleben integriert werden. Die bekannten Politiker haben da keine probleme, die kleinen, unbekannten hingegen schon. Übrigens wenn du der Meinung bist, dass Poltiker nichts arbeiten, dann schau dir mal die Terminkalender von vielen an.





Übrigens Rentenerhöhungen, Hart 4 Erhöhungen mögen gut und richtig sein, nur was ist mit den kommenden Generationen? Wie viel Rente werden wir einmal bekommen? Wie sieht es mit unseren Abgaben aus? Im Moment sind knapp 16(?)% der Deutschen Bevölkerung Rentner, später werden es mehr als 33% sein, zudem noch Familie... Wie soll man das schaffen?





In meinen Augen ist das größte Problem, dass die Politiker es nicht schaffen dem Volk vor Augen zu führen, wie wichtig und notwendig die Reformen sind.
 
für mich ist das Wirtschaftssystem ausschlaggebend.

Politiker haben sich von der sozialen Marktwirtschaft verabschiedet, Beispiel ist dazu die Privatisierung der Post und die Aufgabe weiterer staatlicher Monopole und damit der Ausverkauf des -ich nenne es Volksvermögens- und hin zu kapitalistischen Geldgeiern.

Das Vermögen versschiebt sich damit hin zu einzelnen Personen die dann Preise diktieren.

Die Aufgabe von staatlichen Monopolen wurde immer mit dem Hinweis auf freie Entfaltung des Marktes und damit mehr Wettbewerb gepriesen, was aber nicht eintrifft, weil Wettbewerb nur dann stattfinden kann wenn sich gleichwertige oder gleichrangige Bewerber gegenüber stehen.
 
Dann nenn doch mal eine Alternative zum Kapitalismus.
Aber bitte keine gescheiterte...


Du spielst auf den Kommunismus an? Nennst ihn gescheitert?



Wenn ich grad bloß mehr Zeit hätte...um mich kurz zu fassen:



Der Kommunismus als Wirtschaftssystem ist in meinen Augen aufgrund des politischen Überbaus gescheitert...später hieß dieser politische Überbau dann Kommunismus...dieser Begriff hatte aber nichts mehr mit Marx` Ökonomielehre gemein.
 
Du spielst auf den Kommunismus an? Nennst ihn gescheitert?


Wenn ich grad bloß mehr Zeit hätte...um mich kurz zu fassen:



Der Kommunismus als Wirtschaftssystem ist in meinen Augen aufgrund des politischen Überbaus gescheitert...später hieß dieser politische Überbau dann Kommunismus...dieser Begriff hatte aber nichts mehr mit Marx` Ökonomielehre gemein.


Du meinst vermutlich den Kapitalismus...
 
für mich ist das Wirtschaftssystem ausschlaggebend.
Politiker haben sich von der sozialen Marktwirtschaft verabschiedet, Beispiel ist dazu die Privatisierung der Post und die Aufgabe weiterer staatlicher Monopole und damit der Ausverkauf des -ich nenne es Volksvermögens- und hin zu kapitalistischen Geldgeiern.

Das Vermögen versschiebt sich damit hin zu einzelnen Personen die dann Preise diktieren.

Die Aufgabe von staatlichen Monopolen wurde immer mit dem Hinweis auf freie Entfaltung des Marktes und damit mehr Wettbewerb gepriesen, was aber nicht eintrifft, weil Wettbewerb nur dann stattfinden kann wenn sich gleichwertige oder gleichrangige Bewerber gegenüber stehen.


Wir stimmen zumindest in der Hinsicht überein, dass Kapitalismus nicht optimal ist und wir hoffen beide, dass wir die nächste "Evolutionsstufe" erreichen werden.

Allerdings sehe ich die Privatisierung noch lange nicht so schlimm wie du. Was Monopol bedeuten kann, hat nämlich die DDR richtig schön gezeigt. Knapp 20 Jahre hat es gedauert, bis ein Auto geliefert wurde bzw. der Trabbi. Wie sah es danach mit Entwicklungen aus? Das Problem bei Monopolen ist, dass man keinen Zwang hat in Sachen Verbesserungen. Warum auch? Die Firma verkauft ihr Produkt ja auch so. Wenn es Konkurrenz gibt bedeutet dies, dass der Kunde entscheidet, was gekauft wird und welche Firma erfolg hat. Kurze zwischenfrage, gefällt es dir ganz gut, dass in der Telefonbranche die Preise mehr und mehr fallen? Mir gefällt es.





@ Jonny. Der Mensch ist in meinen Augen noch lange nicht bereit für den Kommunismus. Solange es Neid gibt, wird jeder nur das produzieren, was er für sich selbst braucht, nicht was andere gerne hätten. Daher wird er leider nicht funktionieren. Unabhängig davon, dass dem Menschen Macht nicht gut bekommt und daher wird der richtige Kommunismus in meinen Augen noch extrem lange auf sich warten lassen.
 
Du spielst auf den Kommunismus an? Nennst ihn gescheitert?


Wenn ich grad bloß mehr Zeit hätte...um mich kurz zu fassen:



Der Kommunismus als Wirtschaftssystem ist in meinen Augen aufgrund des politischen Überbaus gescheitert...später hieß dieser politische Überbau dann Kommunismus...dieser Begriff hatte aber nichts mehr mit Marx` Ökonomielehre gemein.


Ich kann dir grad nicht ganz folgen.

Hier ging es doch nicht um die kommunistische Endgesellschaft nach Marx (die aufgrund des vorausgesetzten totalen menschlichen Altruismus scheitern muss), sondern um das Wirtschaftssystem - hier Planwirtschaft...

Kann auch sein, dass ich wodiku falsch verstanden habe.

Andernalls würde es bedeuten, dass er ein totalitäres System (DDR) der Demokratie vorzöge.



Die Chinesen haben eine interessante Verbindung zwischen Planwirtschaft und Marktwirtschaft gefunden, die allerdings einseitig auf BIP-Wachstum ausgerichtet ist - das wird sich irgendwann rächen.



Ich halte unsere soziale-Marktwirtschaft von den gängigen Wirtschaftssystemen noch für am besten.
 
In einem Land wo Antifas Kinder unterichten dürfen und Inder durch die Gegend gejagt werden wundert mich gar nix mehr ...
 
Achja stimmt ... Über die Rechten wird sich beschwert aber die kriminellen Aktivitäten von Linksextremen werden legitimiert .



Heuchelei allez
 
Du spielst auf den Kommunismus an? Nennst ihn gescheitert?


Wenn ich grad bloß mehr Zeit hätte...um mich kurz zu fassen:



Der Kommunismus als Wirtschaftssystem ist in meinen Augen aufgrund des politischen Überbaus gescheitert...später hieß dieser politische Überbau dann Kommunismus...dieser Begriff hatte aber nichts mehr mit Marx` Ökonomielehre gemein.


Der Kommunismus als Wirtschaftssystem ist schlicht und einfach mit KEINEM politischen Überbau vereinbar, da ein "allen gehört alles" propagiert wird. Und ein politischer Überbau, sprich: die Regierung und Verwaltung eines Staates, bedeutet Machtkonzentration an bestimmten Stellen. Dieses schlichte Faktum bedeutet, dass diejenigen, die diese Macht innehaben, sich nicht als "Gleiche unter Gleichen" sehen und angesehen werden, sondern zwangsläufig ein Gefühl von Überlegenheit gegenüber der Masse der Bevölkerung entwickeln.

Dass Macht, und sei sie noch so klein, bei vielen Menschen den Charakter verändert bzw. beeinflußt, ist ein offenes Geheimnis. Am besten kann man diesen Faktor erkennen, wenn man wie ich in der Armee gedient hat. Wie sich dort manche Vorgesetzte - die eigentlich ansonsten totale Versager sind - nur aufgrund ihrer Schulterklappen gebärden, zeigt ganz deutlich, welche Rolle der Faktor Macht in jeglicher Art von politischem und sonstigem System spielt.

Dem Kommunismus mit seinem starren Programm und seiner Einschwörung auf ein in sich festes System, das grundsätzlich nicht in Frage gestellt werden darf, fehlt es an Kontrollmechanismen für diese Macht und daher an echter Gewaltenteilung. Und das ist auch der Grund, warum der Kommunismus meistens in eine Ein-Parteien-Herrschaft mündet, in der sich die Gruppe derer, die die Macht innehat, persönlich bereichert und kein faires und funktionierendes System zur Herstellung und Verteilung von Waren entstehen bzw erhalten werden kann.

Auch das Problem des Verbotes von Privatem Eigentum läuft schlichtweg ureigenen Elementen der menschlichen Natur zuwider.

Der Kommunismus funktioniert daher nur in der grauen Theorie, da in dieser Theorie der Faktor Mensch (in Bezug auf charakterliche Eigenheiten und Schwächen) schlichtweg nicht berücksichtigt wird bzw. werden muss.

Es sind eben nicht alle Menschen gleich im Sinne von gleichartig - da liegt der grundlegende Fehler.



@ Wodiku

Noch eine Bemerkung zu deinem Vergleich mit der DDR: Ohne dich persönlich angehen zu wollen, geht es mir wirklich total gegen die Bürste, wenn bei Diskussionen über die wirtschaftlichen Probleme der BRD ständig die angeblichen Vorzüge der DDR gepriesen werden, ohne die ganzen negativen Seiten dieses Staates zu nennen, der wie wir alle wissen ein totalitäres Unrechtsregime gewesen ist, das seine Bürger unterdrückt, Gegner gefoltert und inhaftiert hat und Grenzflüchtlinge auf staatlichen Befehl hin ermorden ließ.

Das Wirtschaftssystem der DDR mit seinen ach so tollen Einrichtungen war genauso wie das Wirtschaftssystem der Nationalsozialisten nur auf eines gebaut, nämlich auf Pump. Beide Systeme wurden dadurch wirtschaftlich in die Pleite getrieben. Nazi-Deutschland hat diese Pleite durch das Entfesseln des 2.Weltkrieges verhindern wollen, die DDR durch Milliardenkredite, die von Franz-Josef Strauß Anfang der 80er Jahre eingefädelt wurden, sowie durch die von Schalk-Golodkowski auf mehr oder weniger illegalen Wegen herangeschafften Devisen. Das Ergebnis ist in beiden Fällen hinlänglich bekannt.

Ich empfinde es ungehörig, wenn man ständig die angeblichen Vorzüge des Unrechtstaates DDR preist, ohne sich zu deren Hintergründen zu äußern. Wäre das Wirtschaftssystem der DDR nämlich wirklich tragbar und in sich refinanziert gewesen, hätten sich die wirtschaftlichen Probleme des neuen Gesamtdeutschlands nach der Wiedervereinigung nämlich abgeschwächter und nicht so massiv ausgewirkt, wie das heute leider der Fall ist. Sicherlich darf die Wirtschaftskrise nicht alleine auf die Wiedervereinigung geschoben werden, da auch in der BRD Fehler im wirtschaftlichen System gemacht wurden, werden und vorhanden sind. Trotzdem wären diese Effekte mit der Vereinigung einer wirtschaftlich tatsächlich starken DDR geringer und verzögert aufgetreten.

Vielleicht solltest du dir darüber bei der ganzen Schelte über die Bundesrepublik auch einmal Gedanken machen!
 
Achja stimmt ... Über die Rechten wird sich beschwert aber die kriminellen Aktivitäten von Linksextremen werden legitimiert .


Heuchelei allez


Was bedeutet deiner Meinung nach das Wort "Antifaschist"? Inwiefern hat das mit linksextrem zu tun? Möchtest du lieber, dass "Profaschisten" unterrichten?
 
Was bedeutet deiner Meinung nach das Wort "Antifaschist"? Inwiefern hat das mit linksextrem zu tun? Möchtest du lieber, dass "Profaschisten" unterrichten?


Gegen Antifaschisten ist ja nichts zu sagen .. Aber sehrwohl gegen Linksextreme die diesen Namen beanspruchen und die dann auch noch Einfluss auf junge Menschen nehmen
 
@ Auge



Der junge Kollege kennt halt den Unterschied zwischen "Antifa" und "Antifaschismus" nicht.

Die schlechte Beleumundung des Begriffs "Antifaschismus" (was per se ja positiv ist), lässt sich auch darauf zurückführen, dass die Führer der DDR die Mauer als "antifaschistischen Schutzwall" bezeichnet haben...

Vielleicht kommt die Sinnverdrehung ja daher zustande...
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Gegen Antifaschisten ist ja nichts zu sagen .. Aber sehrwohl gegen Linksextreme die diesen Namen beanspruchen und die dann auch noch Einfluss auf junge Menschen nehmen


das linksradikalismus genauso verwerflich und menschenverachtend ist wie rechtsradikalismus, ist ja klar.



gegen "normale" antifaschisten ist ja nix zu sagen, solange keine gewalt ausgeübt wird.



@onkel_helmut: Leider darf ich dich im moment nicht bewerten, sonst hätteste in den letzten tagen schon mind. 3 + stimmen mehr auf deinem konto
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...lässt sich auch darauf zurückführen, dass die Führer der DDR die Mauer als "antifaschistischen Schutzwall" bezeichnet haben...


Und hier schließt sich der Kreis, denn die Mauer war offenbar tatsächlich so etwas ein antifaschistischer Schutzwall (für den Westen, vor dem Osten) - vor der Maueröffnung war die NPD z.B, so gut wie kein Thema...
 
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