Fußball-Nationalspieler Jens Nowotny strebt eine Klage gegen seinen Verein Bayer Leverkusen an.
Wie der Düsseldorfer 'Express' berichtet, will der am Kreuzband verletzte Profi eine Lohnfortzahlung über den gesetzlichen Zeitraum von sechs Wochen im Krankheitsfall erwirken. Nach Meinung von Nowotnys Anwalt Harald Martin sei es üblich, Topspielern eine längere Fortzahlung einzuräumen. Der Abwehrspieler kuriert gerade seine Verletzung aus, Leverkusen hatte die Lohnzahlungen nach sechs Wochen eingestellt.
Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser wehrte sich in einer Stellungnahme gegen die Forderungen. 'Die von Jens Nowotny geforderte Lohnfortzahlung über den gesetzlichen Zeitraum hinaus ist nicht gerechtfertigt, weil sie vertraglich nicht vorgesehen ist', teilte Holzhäuser mit. Seiner Meinung nach sei es den anderen Beschäftigten von Bayer gegenüber ungerecht, Nowotny weiter zu bezahlen: 'Das könnte das Unternehmen Millionen kosten. Es gibt keine Sonderregelung.'
Nowotny beruft sich auf eine Vereinbarung mit dem ehemaligen Geschäftsführer Reiner Calmund. 'Es gilt, was im Vertrag steht', betonte Holzhäuser, der deutlich machte, dass Calmund eine derartige Zusage in Abrede stelle. Ein Einigungsgespräch zwischen Nowotny, Holzhäuser und Sportdirektor Rudi Völler sei ergebnislos verlaufen. 'Ich hoffe, dass wir aber doch noch eine vernünftige Einigung finden', sagte Holzhäuser.
www.sport.de
Wie der Düsseldorfer 'Express' berichtet, will der am Kreuzband verletzte Profi eine Lohnfortzahlung über den gesetzlichen Zeitraum von sechs Wochen im Krankheitsfall erwirken. Nach Meinung von Nowotnys Anwalt Harald Martin sei es üblich, Topspielern eine längere Fortzahlung einzuräumen. Der Abwehrspieler kuriert gerade seine Verletzung aus, Leverkusen hatte die Lohnzahlungen nach sechs Wochen eingestellt.
Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser wehrte sich in einer Stellungnahme gegen die Forderungen. 'Die von Jens Nowotny geforderte Lohnfortzahlung über den gesetzlichen Zeitraum hinaus ist nicht gerechtfertigt, weil sie vertraglich nicht vorgesehen ist', teilte Holzhäuser mit. Seiner Meinung nach sei es den anderen Beschäftigten von Bayer gegenüber ungerecht, Nowotny weiter zu bezahlen: 'Das könnte das Unternehmen Millionen kosten. Es gibt keine Sonderregelung.'
Nowotny beruft sich auf eine Vereinbarung mit dem ehemaligen Geschäftsführer Reiner Calmund. 'Es gilt, was im Vertrag steht', betonte Holzhäuser, der deutlich machte, dass Calmund eine derartige Zusage in Abrede stelle. Ein Einigungsgespräch zwischen Nowotny, Holzhäuser und Sportdirektor Rudi Völler sei ergebnislos verlaufen. 'Ich hoffe, dass wir aber doch noch eine vernünftige Einigung finden', sagte Holzhäuser.
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