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Nächste Revolution in der Ukraine?

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Mal zur Abwechslung etwas Kritik an dem unredlichen Verhalten unserer Medien in dieser Angelegenheit:



Guter Oligarch, böser Putin




(...)In den westlichen Medien wurde Beresowski jedoch nie als Krimineller dargestellt, er war stets der „Putin-Kritiker“, einer von „den Guten“. Zu diesem erlesenen Klub zählt auch Julia Timoschenko, die in der Ukraine wegen Amtsmissbrauchs, Veruntreuung und Steuerhinterziehung verurteilt wurde. Auch hier gibt es kaum Zweifel an der Korrektheit des Urteils, es gilt jedoch den westlichen Medien als ausgemacht, dass Timoschenko eine „politische Gefangene“ sei. Klar, Timoschenko gehört ja auch zu den guten Oligarchen, die wirtschaftsliberal und prowestlich eingestellt sind und gerne dabei mithelfen würden, dass westliche Unternehmen und Banken an der Ausplünderung der ehemaligen Sowjetrepubliken beteiligt werden. Was interessieren denn schon die Gesetze von Ländern wie der Ukraine und Russland, wenn es um „unsere“ Profite geht. Das ganze Spiel ist eigentlich leicht zu durchschauen. Wollen oder können unsere Medien nicht hinter die Kulissen schauen und ihre marktkonforme Brille absetzen?


Quelle: http://www.nachdenkseiten.de/?p=19739http://www.nachdenkseiten.de/?p=19739





Aufbau einer neuen Konfrontation zwischen West und Ost. Oder: Der Rückfall in die Vierziger und Fünfzigerjahre.




Zur Zeit sind wir Zeuge eines zugleich spannenden und bedrückenden Vorgangs: Wenn in den Zeitungen, im Hörfunk und im Fernsehen über die Ukraine, über die europäische Union und die Russen gesprochen wird, erinnert das an die Zeit des Kalten Krieges von vor 50 Jahren. Wir im Westen sind die Guten, die Russen sind die Bösen. Der Spiegeltitel dieser Woche zeigt beispielsweise einen Putin mit unsympathischen Zügen.(...)


Quelle: http://www.nachdenkseiten.de/?p=19743http://www.nachdenkseiten.de/?p=19743
 
Tja, das ist halt immer die Krux bei solchen Geschichten: nur weil jemand ein politisch unbequemer Kerl ist, macht ihn das noch nicht zu einem von den "Guten". Und nur, weil jemand wie Chodorkowski politisch verfolgt wird, sind auch nicht automatisch alle Vorwürfe erstunken und erlogen. Dazu kommt dann noch die genannte wirtschaftliche Komponente. Grauschattierung waren allerdings, habe ich den Eindruck, noch nie die Stärke der Menschen. Schwarz und weiß lässt sich eben einfacher unterscheiden.
 
Hier wird Chodorkowski auch kritisch gesehen: http://www.spiegel.de/politik/ausla...ubiosen-geschaeften-milliardaer-a-940498.htmlhttp://www.spiegel.de/politik/ausland/michail-chodorkowski-wurde-mit-dubiosen-geschaeften-milliardaer-a-940498.html



Und zu Gaucks Sotschi-Boykott stand letztens auch etwas kritisches auf Spon - warum Russland anders behandelt wird, als die USA - auch von Merkel.



Die Medien müssen sich halt heute auch alle verkaufen. Selbst ARD und ZDF werden nur noch nach Quote gemessen. Ist halt das gleiche Problem wie in allen Bereichen: Wenn der Markt Einzug hält, dann wird halt aufs Kurzfristige geschaut, siehe dazu auch das Gesundheitswesen (wobei wir da in D noch im Paradies leben), Bildung (Pisa-Wettrennen), Klimawandel (EEG wird wohl kassiert), Sport.





Naja: Dennoch kein Grund sich über seine Freilassung nicht zu freuen. Um mal zurück zum Thema zu kommen.
 
Und zu Gaucks Sotschi-Boykott stand letztens auch etwas kritisches auf Spon - warum Russland anders behandelt wird, als die USA - auch von Merkel.


Naja, das war halt Augstein, der ist aber auf Spiegel.de so ziemlich der einzige, der dort soetwas schreibt.
 
Violent, Dramatic Clash In Ukraine's Capital :http://www.liveleak.com/view?i=fec_1392732158http://www.liveleak.com/view?i=fec_1392732158
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Wie soll da jemand wie Klitschko noch irgendeinen mäßigenden Einfluss haben ... die Kontrolle über die Massen haben nicht mehr gemäßigte Oppositionelle, die eine politische Veränderung wollen. Das Ganze wirkt so radikalisiert, so aufgepeitscht.
 
War irgendwie klar, nachdem die radikalen Nationalisten in den letzten Tagen zur Bewaffnung aufgerufen haben und für heute einen "friedlichen Sturm" aufs Parlament angekündigt hatten.
 
Naja, die Polizisten dort sind auch nicht ohne, klar, dass die Demonstranten dann auch nicht mehr friedlich bleiben. Die Provokation ging doch klar von den Polizisten aus.



Wenn Janukowitsch nicht zurücktritt, dann geht das Töten vermutlich weiter, wird noch schlimmer.
 
War irgendwie klar, nachdem die radikalen Nationalisten in den letzten Tagen zur Bewaffnung aufgerufen haben und für heute einen "friedlichen Sturm" aufs Parlament angekündigt hatten.


Ich zitiere jemanden vor Ort:
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Haska: Man muss kein Prophet sein, um diese Frage beantworten zu können. Was mich ungemein ärgert sind die Leute in Deutschland, die in Internetforen schreiben, das seien alles Kriminelle, Nationalisten und Krawallmacher. Das stimmt nicht. Die Leute stehen hier, weil sie ein anderes Land wollen, ein Land, das nicht mehr durch und durch verseucht ist mit Korruption.



http://www.spiegel.de/politik/ausla...chen-pfarrer-ralf-haska-in-kiew-a-954335.htmlhttp://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-interview-mit-dem-deutschen-pfarrer-ralf-haska-in-kiew-a-954335.html



Was vor Ort passiert ist ziemlich übel. Die Lage einzuschätzen ist für uns wohl kaum möglich. Es geht um zu viele Interessen und gerade wir in Deutschland schreiben eher negativ über Russland und Putin und positiv über Klitschko. Mal schauen wohin die Reise geht. Aktuell befürchte ich, dass sogar eine Spaltung der Ukraine im Bereich des Möglichen liegt.
 
Auch diese "Aussage vor Ort" ist letzten Endes nur eines - eine Aussage von vielen. Einen nationalistischen, stellenweise faschisten Einschlag unter manchen Demonstranten kann man definitiv nicht leugnen. Das Swastika ist nicht umsonst hin und wieder zu sehen.
 
Ich finde es sehr schwierig, an Hintergründe zu kommen, warum diese Proteste überhaupt dermaßen eskaliert sind.



Liegt es wirklich daran, dass eine Art Freihandelsabkommen mit der EU nicht zustandekam, was wohl erst einmal einen Ausverkauf der Ukraine an westliche Konzerne - aber auch einen kurzfristigen Aufschwung von Wirtschaft und Jobs - zur Folge gehabt hätte?



Putzig finde ich auch die Dämonisierung der Polizei. Natürlich sind da überzogene Gewaltaktionen dabei - aber warum beziehen deutsche Massenmedien so entschlossen Stellung gegen Polizeigewalt in der Ukraine, während in Deutschland immer die Demonstranten die Schuldigen sind?

Wie würde wohl unsere Staatsmacht reagieren, wenn aus Protest gegen eine demokratisch legitimierte Regierung das Berliner Regierungsviertel blockiert, Ministerien gestürmt würden und ein breites Spektrum an radikalisierten Bürgern, deren milizionäres Rückgrat eine faschistische Schlägertruppe ist, mit Sturmgewehren durch die Straßen patroulliert?



In Deutschland werden ja schon schwere Geschütze gegen Kinder und Rentner aufgefahren, die sich an Bäume ketten und mit Kastanien und Laub werfen (S21).

Regenschirme und Transparente sind als "passive Bewaffnung" Grundlage für einen Abbruch einer ordnungsgemäß angekündigten Demonstration (das Demonstrationsrecht ist grundgesetzlich verbrieft) - was hat man davon, wenn hinterher Gerichte feststellen, dass die Polizei falsch gehandelt hat (Blockupy)?





Was sind denn die Fakten in dem innerstaatlichen Konflikt?

Man hat eine Regierung, die absolut formalen Demokratieansprüchen genügt und man hat eine Opposition, die offenbar so frei agieren kann, wie es eine Opposition in real existierenden Demokratien halt tun kann.

Die radikaleren Oppositionsgruppierungen sehen sich deutlich höheren Hürden ausgesetzt, als die gemäßigte, marktliberal-konservative Opposition unter Klitschko - was eigentlich ebenfalls normal ist.



Dann gibt es eine tradierte historische Spaltung im Land zwischen einem Zugehörigkeitsgefühl als pan-russisches Anhängsel einerseits und als souveränder Staat innerhalb des europäischen Staatenverbundes andererseits, was immer wieder Spannungen erzeugt. Daneben dürfte es einen ziemlichen Hals auf die wirtschaftlichen und politischen Eliten geben, die ihre übliche Korruption nicht hinreichend tarnen und durch marktwirtschaftliche Ideologie so verschleiern wie bei uns üblich. Schlimmstes Beispiel dürfte die einstige Hoffnungsträgerin Timoschenko sein, die ihre eigenen Taschen nicht früh genug voll bekam und zurecht für ihre Habgier einsitzt.



Ein sehr verkürztes Fazit für mich ist, dass offenbar ein Teil der Ukraine wirtschaftliche Prosperität und ein persönlich besseres Leben in einem stabilen, aber gesellschaftlich autokratischeren Kapitalismus wie in Russland sieht und ein anderer Teil auf die totale westliche Vermarktlichung, Privatisierung und De-Regulierung baut in der jeder seine Meinung sagen kann (was am Ende des Tages aber nie etwas bringt, weil jede noch so bescheuerte Politik durch "Marktzwänge" gegen das kollektive Wohlergehen begründet werden kann).

Das man sich für solch eine "Auswahl" die Köpfe einschlägt, mag ja menschlich sein - ich sorge mich eher über die Beweggründe unserer politischen und journalistischen Eliten für ihre lenkende und kampagnenartige Information der Öffentlichkeit.

Eine mögliche Antwort könnte die enorme wirtschaftliche Ungleichheit sein und die Tatsache, dass die zahlreichen Öl- und Gasmilliardäre mit ihrem Geld nicht nur Fußallvereine, sondern recht einfach auch politische Macht kaufen können und sei es nur in Form von stinknormalen PR-Agenturen, die die "Nachrichten" schreiben.



Wer bei dem ganzen Mist mal wieder das Nachsehen hat, ist für mich jedenfalls klar.
 
Was vor Ort passiert ist ziemlich übel. Die Lage einzuschätzen ist für uns wohl kaum möglich. Es geht um zu viele Interessen und gerade wir in Deutschland schreiben eher negativ über Russland und Putin und positiv über Klitschko. Mal schauen wohin die Reise geht. Aktuell befürchte ich, dass sogar eine Spaltung der Ukraine im Bereich des Möglichen liegt.




Denke ich auch. Das passt einfach nicht zusammen.






Man hat eine Regierung, die absolut formalen Demokratieansprüchen genügt und man hat eine Opposition, die offenbar so frei agieren kann, wie es eine Opposition in real existierenden Demokratien halt tun kann.

Die radikaleren Oppositionsgruppierungen sehen sich deutlich höheren Hürden ausgesetzt, als die gemäßigte, marktliberal-konservative Opposition unter Klitschko - was eigentlich ebenfalls normal ist.




Jupp, genügt genau so den formalen Demokratieansprüchen wie die Regierungen von Russland, China und den USA. Darauf kann man ja nun wirklich nichts geben.
 
Kann man genauso unterschreiben, Klinge. Die "Dämonisierung" der Polizei ist glaub ich einfach dem durchschnittlichen deutschen Politikverständnis geschuldet, das medienbestimmt ist: die ganzen Pseudodemokratien im Osten, die eh noch unter russischer Fuchtel stehen, keine Ahnung von Demokratie haben und gerne auch mal auf Demonstranten draufschlagen. Über all dem schwebt das große Schild "Korruption" oder "Oligarchen" und schon sind die Sympathien klar verteilt. Die Strömungen unter den Demonstranten berücksichtigt man in der hiesigen Berichterstattung leider nicht - dabei sind da zum Teil eindeutig nationalistisch-faschistische Strömungen bei.



Edit: Das soll kein Freibrief für die Polizeiaktionen sein oder für die angekündigte Anti-Terror-Aktion des Geheimdienstes. Aber bei dieser Geschichte ist es unheimlich schwer, Schuldige auszumachen oder gar einer Seite die alleinige Schuld zuzuschieben. Da sitzen die falschen Menschen an den falschen Hebeln und lenken die Geschehnisse ohne Rücksicht auf Demonstranten und Polizisten so, dass es ihrer Gesinnung und ihrem Geldbeutel zu Gute kommt.
 
Ich gebe Klinge ebenso in jedem Punkt recht.



Die Eskalation in Kiew ist durch nichts zu begründen. Die Rolle vom im Westen gefeierten Klitschko ist sehr fragwürdig, für die jetzige Situation ist er zu großen Teilen verantwortlich, noch gestern Abend hat er die Demonstranten am Maidan per Lautsprecher zum Widerstand angefeuert, mit dem bekannten verheerenden Ergebnis.
 
Ich frag mich wer da im Hintergrund wirklich die Strippen zieht und alles so eskalieren lässt, schaue da vorallem auf unsere amerikanischen "Freunde".
 
Das Parlament hat Janukowitsch des Amtes enthoben. Ich weiß ja nicht...

Manchmal würde ich mir doch etwas mehr "Standhaftigkeit" wünschen.
 
Naja, wenn sogar die Sicherheitskräfte überlaufen... Ratten, sinkendes Schiff... Kennt man ja.



Aber Janukowitsch scheint nicht kleinbei geben zu wollen
 
In gewisser Weise auch mit Recht. Ich bin auch ehrlich gesagt sehr skeptisch was die Einmischung von außerhalb in diesen Konflikt angeht. Man kann ja auf Assad, Mubarak, Gaddafi und meinetwegen auch Hussein schimpfen wie man will, aber es waren zumindest aus unserer Sicht stabile Systeme. Der momentane Zustand in Syrien, Ägypten und Lybien kann ja für keinen wirklich ein befriedigender Zustand sein... Tunesien ist da vielleicht noch eine kleine Ausnahme, wobei man ja auch dort schon Revolution und Konter-Revolution erleben durfte.



Ich halte es auch eigentlich für grundsätzlich verkehrt, wenn eine verhältnismäßig kleine Gruppe Radau macht und mit Waffengewalt ein gewähltes System stürzt. Zumal in der Ukraine, zumindest wenn man die letzten Wahlergebnisse betrachtet, ein starker Unterschied zwischen Ost (pro Russland) und West (pro EU) besteht, den man nicht mit einem Regierungswechsel befrieden kann...



@seco

Wenn er sich im Osten aufhält bin ich mir da nicht so sicher...
 
In gewisser Weise auch mit Recht. Ich bin auch ehrlich gesagt sehr skeptisch was die Einmischung von außerhalb in diesen Konflikt angeht. Man kann ja auf Assad, Mubarak, Gaddafi und meinetwegen auch Hussein schimpfen wie man will, aber es waren zumindest aus unserer Sicht stabile Systeme. Der momentane Zustand in Syrien, Ägypten und Lybien kann ja für keinen wirklich ein befriedigender Zustand sein... Tunesien ist da vielleicht noch eine kleine Ausnahme, wobei man ja auch dort schon Revolution und Konter-Revolution erleben durfte.


Ist halt die Frage, was stabil heißt. Stabile Kolonnen in die Folterknäste (Irak), stabil-wiederkehrende Gasangriffe auf die eigene Bevölkerung (Irak, Syrien) ...



Die Frage ist doch schlußendlich nur, ob es in solchen Systemen Entwicklung geben kann. Anhaltende extreme Armut kann schließlich auch zermürben und kommt den Extrem-Armen eventuell fast so schlimm wie Krieg vor.



"Wir" haben im Westen Jahrhunderte von Revolutionen und Umstürzen erlebt. Jahrhunderte in denen es "voran" und "zurück" ging. Es hat also eine gewaltig lange Zeit gebraucht, bis wir zu stabilen Systemen gekommen sind, die eine große Mehrheit der Bevölkerung am Wohlstand teilhaben lassen. Hätten sich die Bevölkerungen für eine Stabilität entschieden, dann würden wir hier nicht mit French rumalbern können, sondern würden gegen seine Söhne im Schützengraben liegen.




Ich halte es auch eigentlich für grundsätzlich verkehrt, wenn eine verhältnismäßig kleine Gruppe Radau macht und mit Waffengewalt ein gewähltes System stürzt. Zumal in der Ukraine, zumindest wenn man die letzten Wahlergebnisse betrachtet, ein starker Unterschied zwischen Ost (pro Russland) und West (pro EU) besteht, den man nicht mit einem Regierungswechsel befrieden kann...


Auch hier stellt sich die Frage: Was heißt gewählt? Da gibts vor, während und nach der Wahl eine Vielzahl von Tricks, das Ergebnis in eine bestimmte Richtung zu lenken. Du kannst Tote "wählen" lassen, Wahllokale nur für 2, 3 Stunden öffnen oder nach der Wahl Stimmboxen verschwinden lassen oder mit den richtigen Stimmen vollstopfen.



Aber der Ost-West Gegensatz in der Ukraine scheint wirklich zu einem großen Problem werden zu können.
 
Julia Timoschenko ist frei.


Erst wird die Demokratie abgeschafft, dann der Rechtsstaat?



Bin gespannt, was daraus noch werden soll.



Die NPD hat garantiert schon Glückwünsche an Svoboda übermittelt.





@ Jonny



Amerikanische Forscher (u.a. vom MIT) haben publiziert, dass der Gasangriff im August 2013 weder aus von der Regierung zu der Zeit kontrolliertem Gebiet kam (Flugkurvenberechnung), noch die gefundenen Reste des Trägersystems den Waffen der offiziellen syrischen Armee zugeordnet werden konnten.



Finde nicht, dass man da für irgendeine Seite Stellung beziehen sollte.





Analog zur Ukraine. Bestimmt ist Janukowitsch korrupt, natürlich profitieren da die Eliten wirtschaftlich und die Bevölkerung schaut in die Röhre - Kapitalismus ohne ausgebaute Sicherungssystem halt.



Dafür wurde jetzt ein absolut korrekt (laut OECD-Wahlbeobachtern) gewählter Präsident aus seinem Amt entfernt und der offenbar populärste Teil der Opposition beschwört Blut und Boden.



Ich hoffe sehr, dass Juden, "Zigeuner" und andere eventuell Unerwünschte jetzt schnell genug das Land verlassen können - von der EU sollten sie allerdings keine große Hilfe erwarten.



Und im Adenauer-Haus werden jetzt die Pläne aus den Schubladen gezogen, nach denen mit gezielter Bestechung die deutschen DAX-Unternehmen möglichst große Stücke vom Kuchen abbekommen.



Wo in der ganzen Posse der Mehrwert für die Bevölkerung zu suchen ist, weiß ich nicht.



Hoffentlich liege ich mit meinem Post meilenweit von der Wahrheit entfernt!
 
@ Jonny


Amerikanische Forscher (u.a. vom MIT) haben publiziert, dass der Gasangriff im August 2013 weder aus von der Regierung zu der Zeit kontrolliertem Gebiet kam (Flugkurvenberechnung), noch die gefundenen Reste des Trägersystems den Waffen der offiziellen syrischen Armee zugeordnet werden konnten.


Ich weiß. Assads Vater (= gleiches System) hat aber wohl Giftgas beim Massaker von Homs 1982 eingesetzt.






Finde nicht, dass man da für irgendeine Seite Stellung beziehen sollte.


Das war auch nicht meine Intention. Ich wollte nur weitere, negativere Aspekte von "Stabilität" aufzeigen.



Ob die oben genannten Regime in der Summe besser oder schlechter für die Bevölkerungen waren / sind als eine "Revolution", kann ich nicht beurteilen. Dafür bräuchte man wahrscheinlich ein 100-köpfiges "Experten"-Team.
 
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