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Nachrichten des Tages - "Pressespiegel"

Hm? Das versteh ich jetzt nicht
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.


Stand stellvetretend für deine gute Argumentation
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Urteil zu verabredeten Schlägereien, BGH stellt die "Dritte Halbzeit" unter Strafe



Wenn sich Hooligans oder andere Gruppen gegenseitig prügeln, müssen sie mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen - auch, wenn die Schlägerei vorher verabredet war. Das hat der der Bundesgerichtshof entschieden.



Die Richter schaffen mit dem Urteil juristische Klarheit für handgreiflichen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Hooligan-Gruppen - häufig als "Dritte Halbzeit" bezeichnet. Das Argument, solche Schlägereien seien vergleichbar mit sportlichen Wettkämpfen, bei denen alle Beteiligten wüssten, was sie erwartet, wies das Gericht zurück.





http://www.tagesschau.de/inland/schlaegerei-urteil100.htmlhttp://www.tagesschau.de/inland/schlaegerei-urteil100.html
 
Bemerkenswerte Kolumne!




Starrsinn, Machthunger, Egoismus


Eine Kolumne von Jakob Augstein



Das Drama der Zypern-Rettung zeigt: Der Euro-Konflikt entpuppt sich immer mehr als Kampf um die deutsche Vorherrschaft in Europa. Vordergründig scheint es Merkel und Schäuble um Wirtschaft zu gehen. In Wahrheit binden sie andere Völker mit den Fesseln der Schulden.



In der Zypern-Krise haben die Deutschen ihre Macht gezeigt - aber sie verwenden sie für die falschen Zwecke, und sie können damit nicht richtig umgehen. Die Zyprer hatten die Idee, ihre eigenen Kleinsparer für die Pleite der Banken haften zu lassen - und die Deutschen nickten es ab - weil sie auf ihren Prinzipien von Schuld und Sühne beharren wollten.



Ganz Europa, ja die ganze Welt horchte auf. Einlagensicherung hin, Merkels Versprechen her: Im Zweifel bluten die einfachen Leute? Der Plan wurde zurückgenommen. Jetzt geht es vor allem den reichen Russen an den Kragen. Aber der Schaden ist entstanden, das Vertrauen erschüttert: Welchen Wert hat das Wort der Kanzlerin? Zypern hat erneut gezeigt: Auf die Deutschen ist in Europa kein Verlass.



Zum Glück hat die Euro-Gruppe jetzt doch noch den richtigen Schritt gewagt: die Kleinsparer sind gesichert, eine Bank geht pleite, eine andere wird kleingemacht. Aber das Schauspiel der vergangenen Woche hätte gut ins Bild gepasst, das Europa derzeit abgibt: Verantwortungslose Banker verspielen das Geld reicher Geldwäscher und die Politiker helfen dann beiden dabei, sich so gut zu retten, wie es geht - auf Kosten der einfachen Leute, die weder die Mittel noch den Einfluss haben, sich ins Sicherheit zu bringen. Und das alles unter deutscher Vorherrschaft.


Quelle und der Rest des Artikels: http://www.spiegel.de/politik/ausla...-starrsinn-machthunger-egoismus-a-890707.htmlhttp://www.spiegel.de/politik/ausland/augstein-zur-deutschen-zypern-taktik-starrsinn-machthunger-egoismus-a-890707.html
 
Mir geht das Deutschen-Gebashe in Europa allmählich wirklich auf die Nerven.



Fehler wurden bei der Währungsunion auf beiden Seiten gemacht:

Auf Seiten der Gründungsmitglieder, die die Solvenz von Ländern wie Griechenland aus politischen Gründen handwerklich nicht ordentlich geprüft haben.

Aber eben auch auf Seiten der südeuropäischen Staaten, die mit den billigen Krediten dank der Euro-Zone 10 Jahre lang eine Wirtschafts-Party gefeiert, ihre staatlichen Sektoren aufgebläht und Schulden ohne Ende angehäuft haben. Wohl wissend, dass in einer Währungsunion alle in einem Boot sitzen und die nationalstaatliche Geldabwertungspolitik zur Sanierung maroder Volkswirtschaften so wie früher nicht mehr möglich ist.



Wo der Finanzsektor am oberen Ende seine Verluste sozialisiert, tun das die Regierungen dieser Länder von unten und versuchen ihre Schulden europäisch zu sozialisieren, die wider besseres Wissen angehäuft wurden. Der Verweis auf die "kleinen Leute" beleuchtet nur einen kleinen Teilausschnitt der ganzen Misere.



Wir in Deutschland können nichts dafür, dass in Italien, Griechenland und Zypern teilweise unsolide gewirtschaftet wird. Wir sind tatsächlich an vielen Dingen schuld und unsere Regierungen haben auch im Zusammenhang mit der Währungsunion schwere handwerkliche Fehler gemacht (Kohl und Waigl). Aber daran, dass man in Südeuropa weiter gewirtschaftet hat wie in Zeiten vor der Währungsunion, sind wir sicherlich NICHT schuld.



Wenn es unsere und die Wirtschaftskraft der Franzosen, Briten und Skandinavier nicht gäbe, wäre die EU schon Geschichte. Das sollte man sich vielleicht anstelle der ganzen Kolumnisten mal überlegen, die immer die Hitler- und Faschistenkeule schwingen. Ein Vergleich im Übrigen, der angesichts der monströsen Verbrechen des 2. Weltkriegs in diesen - rein wirtschaftlichen Zusammenhängen unangebracht, geschmacklos und kuhdumm ist. Und dass man Augstein heißt, ändert daran auch nichts, sondern macht die Verwendung dieser Vergleiche nur noch schlimmer. Das ist billiger Populismus.
 
Nordkorea droht mit Atomschlag gegen USA


Die nordkoreanische Regierung verschärft ihren Ton gegenüber den USA massiv und droht mit einem Atomschlag. Hintergrund ist der Streit über die Verschärfung der UN-Sanktionen gegen das Land.



http://www.welt.de/politik/ausland/article114214784/Nordkorea-droht-mit-Atomschlag-gegen-USA.htmlhttp://www.welt.de/politik/ausland/article114214784/Nordkorea-droht-mit-Atomschlag-gegen-USA.html






Um nochmal aufgrund der aktuellen Entwicklung auf das Thema zurückzukommen.



Kim Jong Un hat nun die Raketeneinheiten in Alarmbereitschaft versetzen lassen, die südkoreanische Aufklärung hat inzwischen auch bestätigt, dass erhöhte Aktivitäten an den entsprechenden Stützpunkten feststellbar sind. Bildlich spannt das nordkoreanische Militär also den Hahn des Revolvers, wie schnell sich nun ein Schuss lösen kann, weiss jeder der so ein Ding schon einmal in der Hand hatte...



Dass Kim Jong Un bewusst einen Angriffsbefehl auf den Süden oder amerikanische Stützpunkte im Pazifik geben könnte, halte ich weiter für sehr unwahrscheinlich, die Gefahr, dass aber quasi aus Versehen oder aufgrund eines Missverständnisses in der Befehlskette ein Krieg ausbrechen könnte, halte ich mittlererweile für nicht mehr ganz so abwegig.
 
Am besten fand ich dass neuste Kim Jong Un Bild wie er am Imac sitzt.
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Zum Thema, für mich wirkt diese ganze Nordkorea Geschichte momentan total künstlich, mir bisher unerklärlich welche Agenda da wirklich dahinter steckt.
 
Ich finde allein den Befehl zu geben Atomraketen in Abschussbereitschaft zu bringen, zeigt doch wie Wahnsinnig der Typ ist.

Und es zeigt wie gefährlich Radikalisumus ist, ich bibn echt absoluter Kriegsgegner aber in dem Fall hoffe ich, das da schon ne Killerbrigarde unterwegs ist, die den umnietet.



Mit so jemandem an der Macht eines Landes mit Atomraketen, da ist die ganze Welt bedroht, die Frage die sich mir stellt, wie weit geht die Bevölkerung da wirklich mit und wie weit wird sie erpresst und gezwungen.



Da lob ich mir echt Kuba, auch kommunistisch aber begriffen das Krieg nicht die Lösung ist, sondern das Devisen besser als Kugeln sind.
 
Mal ne Frage in den Raum gestellt:



Was würde den genau passieren, wenn Nordkorea den Erstschlag vollziehen

würde , bei Südkorea, oder gegen Amerika, bzw. (da sie ja keine Raketen

haben die so weit kommen würden) eher Hawai und ähnliches ?



Bevor die Rakete nur annäherdn Richtung Amerika fliegen würde, wäre doch

Nordkorea von der Landkarte gebombt, trotz viert-größter Landarmee der

Welt. Oder würden sich da China/Rußland einmischen ?
 
Am besten fand ich dass neuste Kim Jong Un Bild wie er am Imac sitzt.
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Think differently
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Mal ne Frage in den Raum gestellt:


Was würde den genau passieren, wenn Nordkorea den Erstschlag vollziehen

würde , bei Südkorea, oder gegen Amerika, bzw. (da sie ja keine Raketen

haben die so weit kommen würden) eher Hawai und ähnliches ?



Bevor die Rakete nur annäherdn Richtung Amerika fliegen würde, wäre doch

Nordkorea von der Landkarte gebombt, trotz viert-größter Landarmee der

Welt. Oder würden sich da China/Rußland einmischen ?


Wie sollten die sich einmischen? Kann natürlich niemand sagen, wie Amerika reagiert, wenn Seoul ausgelöscht wird. Und Südkorea hat keine Atomwaffen. Aber der Kim Jong Un wird nicht auf den roten Knopf drücken. Das wäre sein Ende. Und wie du schreibst, hat er gar nicht die Trägersysteme und noch viel weniger einen Gefechtskopf, also einen Auslöser für die Bombe. (die Testbomben wurden mit anderen Apparaten ausgelöst, die viel zu groß oder schwer sind, um sie auf eine Rakete zu installieren)
 
Ich glaube das ist wieder "nur" ein stärkeres Säbelrasseln. der kleine dicke junge hat wahrscheinlich schlecht geschlafen und wußte nicht was er mit der restlichen Nacht anfangen sollte.

Weiß jetzt nicht genau wie China und Russland dem gegenüber stehen sollten wenn die USA ernst machen würden. Weiß nur das die USA und China so ne wanna be Beziehung zur Zeit führen. Denke aber nicht das es zu einem Gefecht zwischen den USA und den dicken Jungen kommen wird. Jetzt zumindest nicht.
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"Wird es einen Bankenrun in Zypern geben?"

"Sind die deutschen Spareinlagen noch sicher?"

"Es könnten xy tausende Bulgaren und Rumänien einwandern" (http://www.spiegel.de/politik/ausla...ab-2014-mit-180-000-zuwanderern-a-891745.htmlhttp://www.spiegel.de/politik/ausland/bundesagentur-chef-weise-rechnet-ab-2014-mit-180-000-zuwanderern-a-891745.html)

"Nordkorea könnte den Atomkrieg auslösen"



Ist das ein falsches Gefühl oder wird in letzter Zeit überwiegend über hätte-könnte-würde-falls-"Nachrichten" berichtet?
 
Nachdem was man hört und liest, wurde beim letzten nordkoreanischen Atomwaffentest ein kleinerer Sprengkopf eingesetzt der auf eine Mittelstreckenrakete passen könnte. Nordkorea hat es zudem geschafft einen Satelliten in die Umlaufbahn zu befördern, hat daher also auch das Potential eine ICBM einzusetzen, die Betonung liegt hier natürlich auf dem Wort Potential.



Es besteht zudem die Möglichkeit der nordkoreanischen Armee Seoul mit Artillerie und Kurzstreckenraketen zu beschiessen ohne dafür die Grenze überschreiten zu müssen. Auch wenn Nordkorea schon alleine gegen den Süden einen Krieg nicht gewinnen könnte, wären die Schäden katastrophal.



Und mal zum Gedankenspiel eines, ebenfalls sehr unwahrscheinlichen, Beschusses des US-Festlandes: Ich denke es ist unmöglich zu sagen wie die USA reagieren würden, dazu gibt es keine Erfahrungswerte. Wenn man berücksichtigt, dass Hawaii 1941 noch kein US-Bundesstaat war, wurden die USA seit dem späten 18.Jahrhundert (!) nie direkt militärisch angegriffen.
 
Nachdem was man hört und liest, wurde beim letzten nordkoreanischen Atomwaffentest ein kleinerer Sprengkopf eingesetzt der auf eine Mittelstreckenrakete passen könnte. Nordkorea hat es zudem geschafft einen Satelliten in die Umlaufbahn zu befördern, hat daher also auch das Potential eine ICBM einzusetzen, die Betonung liegt hier natürlich auf dem Wort Potential.


Es besteht zudem die Möglichkeit der nordkoreanischen Armee Seoul mit Artillerie und Kurzstreckenraketen zu beschiessen ohne dafür die Grenze überschreiten zu müssen. Auch wenn Nordkorea schon alleine gegen den Süden einen Krieg nicht gewinnen könnte, wären die Schäden katastrophal.



Und mal zum Gedankenspiel eines, ebenfalls sehr unwahrscheinlichen, Beschusses des US-Festlandes: Ich denke es ist unmöglich zu sagen wie die USA reagieren würden, dazu gibt es keine Erfahrungswerte. Wenn man berücksichtigt, dass Hawaii 1941 noch kein US-Bundesstaat war, wurden die USA seit dem späten 18.Jahrhundert (!) nie direkt militärisch angegriffen.


Nicht ganz, die Briten haben im Krieg von 1812 mal für ein paar Tage Washington besetzt und das Capitol und das Weiße Haus angezündet
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. Aber du hast natürlich recht. Keiner kann sagen, wie die USA da reagieren würden. Vorstellbar ist eine Reaktion wie nach 9/11 - nur potenziert auf einer nach oben offenen Skala.



Meiner Ansicht nach muss man momentan keine größere Angst vor einem Krieg auf der koreanischen Halbinsel haben.



Die Chinesen haben ein großes Interesse an der Stabilität des Regimes in Nordkorea, aber aus eher pragmatischen, als aus "sozialistischen" Gründen. Zum einen wollen sie kein vereinigtes Korea und damit US-Militär direkt an ihrer Grenze stationiert haben. Zum anderen haben sie im Fall einer Implosion des Kim-Regimes keinen Bock auf millionenfache Wirtschaftsflüchtlinge in ihrem Land, die sie dann mitfüttern müssten. Außerdem wäre ein Krieg, an dem China und der Westen beteiligt wären, Gift für die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen, an denen die Chinesen sehr interessiert sind.

Aus Chinas Sicht ist es am besten, es bleibt in Nordkorea einfach alles so, wie es ist. Dafür liefern sie dorthin gerade soviel an Gütern, dass das so bleibt, damit Nordkorea schön abhängig bleibt.



Auch die USA haben wohl an einem Krieg in Korea kein wirkliches Interesse - was natürlich nicht die Option der Verteidigung bei einem (unwahrscheinlichen) Nuklearangriff ausschließt. Zum einen will man sich nicht mit China anlegen (und umgekehrt auch nicht), zum anderen wäre ein solcher Krieg wieder sauteuer. Das können die USA in ihrer derzeitigen schlechten Wirtschaftslage auch nicht gebrauchen.



Und Nordkorea selbst? Schwer zu sagen. In meinen Augen am wahrscheinlichsten ist, dass Kim nach innen Führungsstärke zeigen muss. Könnte, sein, dass er intern aufgrund seines jungen Alters in einer sehr schwierigen Lage ist und evtl. befürchtet, von erfahrenen Kräften beseitigt oder ferngesteuert zu werden, wenn er nicht seine Handlungsfähigkeit unter Beweis stellt. Kein Mensch weiß aber, was in diesem Apparat tatsächlich vor sich geht. Das kann man alles nur vermuten. Die Kriegsrhetorik bestätigt ja außerdem sowieso nur zum wiederholten Mal den Ist-Zustand. Formal herrscht ja sowieso nur Waffenstillstand und kein Frieden. Also ist die Verkündung, man befinde sich im Kriegzustand, eh nichts neues.

Kim war jedenfalls im Westen studieren und ist sicher kein Dummkopf. Er weiß ganz genau, dass er einen Krieg gegen den Westen nicht wird gewinnen können. Deswegen wird er's wohl beim Provozieren belassen, bis seine Position im Inneren (wieder?) gefestigt genug ist.



Die einzige vorstellbare Variante, falls es tatsächlich zum Krieg käme, wäre ein (konventioneller) Einmarsch der Nordkoreaner und eine Quasi Wiederholung des Korea-Kriegs, nur dass es diesmal sehr viel schneller zugunsten des Südens entschieden wäre. Aber das Risiko wird er hoffentlich nicht eingehen.
 
Eine Geschichte über einen "von oben", der sein Arbeitsleben satt hatte und entgegen aller Ratschläge seiner Wirtschaftsfreunde ein Geschäftsmodell entwickelte, welches auf Vertrauen und Ehrlichkeit beruht - und Erfolg hatte







The bagels had begun as a casual gesture: a boss treating his employees whenever they won a new research contract. Then he made it a habit. Every Friday, he would bring half a dozen bagels, a serrated knife, some cream cheese. When employees from neighboring floors heard about the bagels, they wanted some, too. Eventually he was bringing in 15 dozen bagels a week. He set out a cash basket to recoup his costs. His collection rate was about 95 percent; he attributed the underpayment to oversight.



In 1984, when his research institute fell under new management, he took a look at his career and grimaced. ''I was sick of every aspect of the whole thing,'' he says. ''I was discouraged. I was tired of chasing contracts. So I said to management: 'I'm getting out of this. I'm going to sell bagels.'''



http://www.nytimes.com/2004/06/06/magazine/what-the-bagel-man-saw.html?pagewanted=all&src=pmhttp://www.nytimes.com/2004/06/06/magazine/what-the-bagel-man-saw.html?pagewanted=all&src=pm



Ich frage mich, was aus uns und unserer Gesellschaft wird, wenn wir diese ganzen Theorien (! und mehr ist es nicht) glauben, dass wir keinem mehr trauen können, weil wir alle egoistische Wesen sind, die nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind.
 
Naja, das hat er doch schon in der Neujahrsansprache gesagt:



Verbesserung des Lebensstandards, Feindschaft mit dem Süden beenden und Teilung des Landes beende, große Schöpfungen und Veränderungen.



Ließe sich doch alles gut mit der Annektierung des Südens lösen.



Ich denke, er meint es ernst und möchte sich seinen Platz in der Geschichte als Vereiniger Koreas sichern. Die Bombe hatte halt im letzten Jahr noch gefehlt.



@China

Die hätten dann mit Südkorea einen USA-Unterstützer weniger vor ihrer Haustür und könnten so auch den eigenen Einfluss ausweiten, insbesondere auch deshalb, da ja in letzter Zeit generell von beiden Ländern starke Präsenz im Pazifik gezeigt wurde. Gibt ja auch zahlreiche ungelöste Fragen wie die Republik China oder der Inselstreit mit Japan und eben dieser.
 
Wenn er sich mit den Amis anlegt, ihnen sogar öffendlich mit Atomschlag droht, und die Chinesen ihn nicht unterstützen, wird ihm das ganz böse aufstoßen. Dann geht er in die Geschichte als "Zerstörer Nordkoreas" in die Geschichte ein.

Steht China hinter ihm, und es knallt, brauchts keine Geschichte mehr.
 
Ich denke, ohne chinesische Rückendeckung kann das nicht passiert sein. Denke aber auch nicht, dass ernsthaft einer von denen eine Atombombe schmeißen wird. Der Versuch eine Vorstoßes auf Seoul wäre aber denkbar.
 
Bin immernoch der Meinung dass der Typ entweder rumtrollt um seine Position im eigenen Land zustärken und um sich als würdiger Führer zupräsentieren oder er arbeitet in Wirklichkeit mit den Amis zusammen, damit die seelenruhig ihr Abwehrsystem in Korea positionieren können um es dann nach China/Russland zu richten.

So selten dämlich kann nämlich niemand sein,den Amis ernsthaft mit einem Atomkrieg zudrohen und es dann gegebenenfalls noch umzusetzen, wenn doch wird er halt Platt gemacht und die Chinesen werden zugucken, sonst kommen sie direkt mit unter die Räder.
 
So selten dämlich kann nämlich niemand sein,den Amis ernsthaft mit einem Atomkrieg zudrohen und es dann gegebenenfalls noch umzusetzen, wenn doch wird er halt Platt gemacht und die Chinesen werden zugucken, sonst kommen sie direkt mit unter die Räder.


Hm, meinst Du das ernst? Schon mal gegen eine Milliarde Leute gekämpft? Und flächenmäßig ist das Land auch nicht ziemlich klein - China plattmachen ist eigentlich ziemlich unmöglich.



Denke aber, niemand wird Atombomben schmeißen. Atombomben dienen der Abschreckung oder Ablenkung, das ist doch mehr oder weniger Konsens dass die nicht eingesetzt werden und auch Kim Jong Un wird wohl kaum so blöd sein und damit in der Gegend rumschmeißen.
 
Mittlererweile denke ich, dass das Regime um Kim Jong Un einen Zwischenfall provozieren will um so seine "Schutzmacht" China in den Konflikt ziehen zu können.



Einerseits könnte die Abriegelung der Sonderwirtschaftszone den Süden zu einer Militäroperation verleiten, andererseits könnte sich die USA gezwungen sehen durch einen Präventivschlag die nordkoreanischen Atomanlagen, sowie Mittel- und Langstreckenraketen zu zerstören.

Das Ende der Provokationen ist sicher noch nicht erreicht, da gab es in den letzten Jahren schon deutlich schlimmere Aktionen, wie etwa das Versenken einer südkoreanische Korvette und dem Beschuss einer grenznahen Insel. Auf beide Zwischenfälle hat der Süden damals nicht reagiert.







PS: In einem konventionell geführten Krieg in Fernost wären die USA definitiv nicht in der Lage die chinesische Volksarmee zu besiegen, dazu ist diese inzwischen zu stark und modern ausgerüstet.
 
Bin immernoch der Meinung dass der Typ entweder rumtrollt um seine Position im eigenen Land zustärken und um sich als würdiger Führer zupräsentieren


Genau darum gehts. Das hat letztens auch einer der wenigen Nordkorea-Experten Deutschlands im heute journal und im Spiegel-Interview gesagt. Aber das wurde versteckt (bei spon) und angezweifelt (vom Kleber), weils halt keine Quote bringt.



Und Obama spielt halt auch mit, da es ihm auch passt, mal den starken Außenpolitiker heraushängen lassen zu können.



Das es kaum Truppenbewegungen gibt (wurde so von den Amis beobachtet), deutet auch darauf hin, dass es nur Säbelrasseln ist. Der Un weiß ganz genau, dass er keine Chance hätte und zwar Seoul zerstören könnte, aber sein ganzes Land 5 Minuten danach einer nuklearen Wüste gleichen würde.



Warum sollte die Abriegelung einer Wirtschaftszone zu einer Militäroperation führen?? Diese Zone macht 0,00...% des südkoreanischen Wirtschaftsprodukts aus und ist denen wirtschaftlich total egal. Das war alles ein politisches Zeichen guten Willens und der Hoffnung. Mehr nicht.



China wird auch niemals gegen die USA kämpfen und andersrum auch nicht. Die beiden Ländern sind viel zu sehr voneinander abhängig. Greift China die USA an, dann setzen sie ihre Billionen an Dollar-Reserven aufs Spiel (die USA wird die dann entwerten, ganz egal, ob dadurch auch japanische etc. Dollar-Reserven drunter zu leiden haben) und die USA wird alle Importe aus China stoppen (und die USA sind Chinas Haupthandelspartner). Greifen die USA China an, dann verlieren sie ihren größten Gläubiger und fallen wirtschaftlich auf den Status eines Schwellenlandes zurück (übertrieben gesagt).
 
Warum sollte die Abriegelung einer Wirtschaftszone zu einer Militäroperation führen?? Diese Zone macht 0,00...% des südkoreanischen Wirtschaftsprodukts aus und ist denen wirtschaftlich total egal. Das war alles ein politisches Zeichen guten Willens und der Hoffnung. Mehr nicht.


Naja das hört sich aber in den Interviews mit den Südkoreanischen Firmeninhabern ganz anders an, das sollen 100 Betriebe sein die von der Produktion dort abhängen, die haben keine Ausweichmöglichkeit, also stehn diese Betriebe vor dem aus.
 
Zum Thema Atombombe auf die USA. Bei den Plänen haben die Wissenschaftler von Nordkorea noch nicht einmal die Erdkrümmung mit einbezogen. Das dürfte es daher recht schwierig machen genaue Ziele in den USA zu treffen
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Naja das hört sich aber in den Interviews mit den Südkoreanischen Firmeninhabern ganz anders an, das sollen 100 Betriebe sein die von der Produktion dort abhängen, die haben keine Ausweichmöglichkeit, also stehn diese Betriebe vor dem aus.


Und für 100 Betriebe risikiert Südkorea einen Angriff auf den Nachbarn und einen Gegenangriff mit der Atombombe? Nordkorea hat ein Kriegsschiff des Südens versenkt und dabei 46 Menschen getötet und der Süden blieb still: http://www.spiegel.de/politik/ausla...ea-liefern-sich-artillerieduell-a-730612.htmlhttp://www.spiegel.de/politik/ausland/feuergefecht-nordkorea-und-suedkorea-liefern-sich-artillerieduell-a-730612.html



Die Firmeninhaber beschweren sich doch nur, damit sie vom südkoreanischen Staat eine Entschädigung erhalten, dass sie dieses Experiment mitgemacht haben.
 
Der Süden würde sicher keinen Krieg beginnen um ein paar Fabriken in denen Billigprodukte hergestellt werden zu sicher. Sollten allerdings die knapp 1000 Südkoreaner, die dort arbeiten, festgehalten werden, könnte es zu einer Militäroperation kommen. Der südkoreanische Verteidigungsminister hat dies bereits angekündigt.
 
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