Am Mittwoch schauten die Schalker Profis gemeinsam Fußball. Chelsea gegen Liverpool. Die Königsklasse, die sie so gerne erreichen würden. Geschaut wurde in einem kurzfristig bezogenen Trainingslager in Belgien, den genauen Ort verheimlicht Trainer Ralf Rangnick, "damit wir uns ungestört auf das Spiel gegen Leverkusen vorbereiten können".
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Noch in Berlin, nach dem 1:4 bei der Hertha, kam Rangnick diese Idee, "etwas am Wochen-Rhythmus zu ändern".
Nach zwei freien Tagen nun also ein Kurztrainingslager, mit diesem Ziel: "Das Team ohne Zwänge beisammen haben, Einzelgespräche in entspannter Atmosphäre führen." Daneben gibt es manches zu verbessern, um den zweiten Platz zu verteidigen: Schalke erzielte nur 47 Tore, so wenige wie kein anderes der ersten sieben Teams, kassierte aber 39 Treffer - so viele wie kein anderer der ersten fünf Klubs. Allein in den letzten drei Spielen setzte es neun Gegentore. "Wir müssen die Defensive verbessern", sagt Rangnick, im Angriff gelte es, Laufwege und Timing abzustimmen. Rangnick: "Ailton hat auch deshalb zuletzt kaum getroffen, weil die Zuspiele fehlten. Und Asamoah ist nicht mehr das Powerpaket von vor sechs Wochen. Das wollen wir wieder herauskitzeln."
Die Manager Rudi Assauer und Andreas Müller werden ebenfalls im Trainingslager einwirken. "Das Team einschwören" will Müller, damit der negative Trend nicht eine spektakuläre Saison beschädigt; denn: Nach 30 Spieltagen auf Platz zwei und im Pokalfinale zu stehen, taugt nicht als Indiz einer Krise.
Personell steht die Rückkehr von Levan Kobiashvili ins Mittelfeld bevor, um Christian Poulsen (Gelbsperre) zu ersetzen. Wer dafür links in der Viererkette aufläuft, ist noch offen. Bei dem Bemühen, den rustikalen Dario Rodriguez nicht in die Startelf zu beordern, probierte Rangnick im Training sogar Hamit Altintop aus: "Rechts hat er das ja auch schon gespielt." Der Türke könnte sich jedoch um diese Chance gebracht haben, weil er klagte: "Linker Verteidiger? Mich kann hier gar nichts mehr überraschen." Zudem legte er nach: "Ich weiß nicht, ob es richtig ist, dass wir wegfahren. Reden ist ja nicht schlecht, aber ob man das drei Tage machen muss? Aber ich begreife hier eh so manches nicht mehr."
Diesen Eindruck erweckte Altintop zuletzt in der Tat: In 27 Einsätzen (darunter 13 Einwechslungen) schoss er kein Tor, kassierte aber sechs Mal die Note 5. Teammanager Müller will mit Altintop über die Äußerungen reden: "Hamit erzählt manchmal viel, ohne nachzudenken. Wir brauchen keine Störfeuer und haben das Trainingslager bewusst gewählt. Sicher müssen wir nicht jeden fragen, ob es ihm gefällt." Nach der Rückkehr aus dem Trainingslager am Freitag werden die Spieler zu Hause übernachten und sich am Samstag zum Frühstück auf Schloss Berge treffen.
Jean-Julien Beer
Quelle: www.kicker.de
nochmal: holt den Bruder, auch wenn man vom Finanziellen her wohl einiges aufbieten muss, hier her, dann wird sich auch Halil net so schwer tun in Sachen Vertragsverlängerung
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Noch in Berlin, nach dem 1:4 bei der Hertha, kam Rangnick diese Idee, "etwas am Wochen-Rhythmus zu ändern".
Nach zwei freien Tagen nun also ein Kurztrainingslager, mit diesem Ziel: "Das Team ohne Zwänge beisammen haben, Einzelgespräche in entspannter Atmosphäre führen." Daneben gibt es manches zu verbessern, um den zweiten Platz zu verteidigen: Schalke erzielte nur 47 Tore, so wenige wie kein anderes der ersten sieben Teams, kassierte aber 39 Treffer - so viele wie kein anderer der ersten fünf Klubs. Allein in den letzten drei Spielen setzte es neun Gegentore. "Wir müssen die Defensive verbessern", sagt Rangnick, im Angriff gelte es, Laufwege und Timing abzustimmen. Rangnick: "Ailton hat auch deshalb zuletzt kaum getroffen, weil die Zuspiele fehlten. Und Asamoah ist nicht mehr das Powerpaket von vor sechs Wochen. Das wollen wir wieder herauskitzeln."
Die Manager Rudi Assauer und Andreas Müller werden ebenfalls im Trainingslager einwirken. "Das Team einschwören" will Müller, damit der negative Trend nicht eine spektakuläre Saison beschädigt; denn: Nach 30 Spieltagen auf Platz zwei und im Pokalfinale zu stehen, taugt nicht als Indiz einer Krise.
Personell steht die Rückkehr von Levan Kobiashvili ins Mittelfeld bevor, um Christian Poulsen (Gelbsperre) zu ersetzen. Wer dafür links in der Viererkette aufläuft, ist noch offen. Bei dem Bemühen, den rustikalen Dario Rodriguez nicht in die Startelf zu beordern, probierte Rangnick im Training sogar Hamit Altintop aus: "Rechts hat er das ja auch schon gespielt." Der Türke könnte sich jedoch um diese Chance gebracht haben, weil er klagte: "Linker Verteidiger? Mich kann hier gar nichts mehr überraschen." Zudem legte er nach: "Ich weiß nicht, ob es richtig ist, dass wir wegfahren. Reden ist ja nicht schlecht, aber ob man das drei Tage machen muss? Aber ich begreife hier eh so manches nicht mehr."
Diesen Eindruck erweckte Altintop zuletzt in der Tat: In 27 Einsätzen (darunter 13 Einwechslungen) schoss er kein Tor, kassierte aber sechs Mal die Note 5. Teammanager Müller will mit Altintop über die Äußerungen reden: "Hamit erzählt manchmal viel, ohne nachzudenken. Wir brauchen keine Störfeuer und haben das Trainingslager bewusst gewählt. Sicher müssen wir nicht jeden fragen, ob es ihm gefällt." Nach der Rückkehr aus dem Trainingslager am Freitag werden die Spieler zu Hause übernachten und sich am Samstag zum Frühstück auf Schloss Berge treffen.
Jean-Julien Beer
Quelle: www.kicker.de
nochmal: holt den Bruder, auch wenn man vom Finanziellen her wohl einiges aufbieten muss, hier her, dann wird sich auch Halil net so schwer tun in Sachen Vertragsverlängerung