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Moderner Fußball...

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Streit um 50+1-Regelung

Hannover 96 droht DFL mit Klage



Text: sid

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Im Streit um die 50+1-Regelung droht Fußball-Bundesligist Hannover 96 der Deutschen Fußball Liga (DFL) nun mit einer Klage. Am vergangenen Donnerstag war dem Verein von der DFL mitgeteilt worden, dass der DFL-Vorstand eine von 96 seit Jahren gewünschte Änderung der Regelung ablehnt. `Sollte diese Entscheidung durch den Ligaverband bestätigt werden, wird Hannover 96 ohne Zeitverlust eine gerichtliche Klärung der bestehenden 50+1-Regelung und den damit verbundenen, ansonsten nicht bekannten Beschränkungen der Wirtschaftsordnung vornehmen lassen´, kündigte der wirtschaftliche Träger des Bundesligisten, die Hannover 96 GmbH und Co. KGaA in einer Pressemitteilung an.



Quell: 11freunde



Hier der Link zum Laberthread!
 
Da fehlen mir die Worte! Tretet unseren Sport nur weiter mit Füßen.... Mir kommts hoch wenn ich lese "Hannover 96 GmbH!!! und Co. KGaA"
 
mir wurde eine icq unterhaltung zwischen dem modernen fußball und dem gemeinen pöbel zugespielt
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Pöbel ‎(18:54):

Hallo wer bist du?



Herr moderner Fußball ‎(18:54):

ich bin dein schlimmster albtraum



Pöbel ‎(18:54):

Ahaaaaaaaaa



Herr moderner Fußball ‎(18:55):

man nennt mich mordernen fußball, ich fress mich in die gesellschaft und gutmenschen lieben mich

ich bin unaufhaltbar



Pöbel ‎(18:55):

du hurensohn

du bist fünfköpfig, stimmts?



Herr moderner Fußball ‎(18:56):

deine beleidigungen jucken mich nicht denn ich spiele auf einem geistig höheren level



Pöbel ‎(18:57):

theo, dietmar, roman, dietrich und uli



Herr moderner Fußball ‎(18:58):

meine köpfe heißen kommerz konsum scheinheiligkeit temporeicher onetouch fußball und arschloch



Pöbel ‎(18:59):

meine heißen leidenschaft, vollsuff, stimmung, tradition und treue



Herr moderner Fußball 19:00):

endlich habe ich dich gefunden

meinen erzfeind

du bist der gemeine pöbel

und jetzt ist deine zeit gekommen. ich werde dich vernichten

verbannen ins niemandsland der existenz



Pöbel ‎(19:01):

du machst mir angst

komm wir versuchen das zu klären

komm mit wir fahren mit der bahn und besprechen das



Herr moderner Fußball 19:01):

du bist für eine kommunikation mit mir zu durchschnittlich



Pöbel 19:01):

ich hab ein u-bahn-ticket für dich



Herr moderner Fußball ‎(19:02):

ich kann dich auslöschen, du musst um eine existenzberechtigung betteln und vor mir auf die knie fallen

knie nieder!



Pöbel 19:03):

knie nieder is mein spruch, herr moderner fußball!



Herr moderner Fußball ‎(19:03):

ich kann mir nehmen was ich will



Pöbel ‎(19:04):

ich schlage wen ich will

ja herr moderner fußball, was hat ihnen an der abgelaufenen bundesliga-hinrunde am besten gefallen??



Herr moderner Fußball 19:05):

mein geld



Pöbel ‎(19:05):

der fck hat uns begeistert



Herr moderner Fußball 19:05):

und das alle mich mögen

Herr moderner Fußball (19:06):

und das ich alle ausschalten kann die mich nicht mögen



Pöbel 19:06):

unser stadionsprecher versucht so wenig wie möglich show zu machen

nicht so wie sein pendant aus wiesbaden



Herr moderner Fußball ‎(19:07):

ich habe mit genuss das halbzeitspiel in mainz gesehn. es amüsierte mich mehr als die restlichen 90minuten im stadion. 90minuten inklusive an und abreise, ich kam 15minuten zu spät

Herr moderner Fußball ‎(19:08):

trotzdem war der kaviar noch kühl



Pöbel 19:08):

wir kamen 15 min zu früh, die polzei wütete gerade

die bratwurst war noch warm



Herr moderner Fußball (19:09):

das spiel gefiel mir, mainz gewann 3 zu 0



Pöbel ‎(19:09):

oh nö, sie verpassten den rest

Pöbel ‎(19:10):

aufholjagd mit geiler stimmung



Herr moderner Fußball ‎(19:10):

ja? kann sein, ich speiste mit meinen geschäftsfreunden in halbzeit 2. wie dem auch sei. das spiel ist sowieso nebensache



Pöbel 19:11):

ihr wichser



Herr moderner Fußball ‎(19:12):

jedoch erschrack ich 3mal weil dieses pack da draußen lärmte. ich bin fast an meinem tartar ersickt



Pöbel 19:13):

mit verlaub, herr moderner fußball, sie sind ein arschloch



Herr moderner Fußball ‎(19:13):

deine ausdrucksweise wird mir zu vulgär du nichts

Herr moderner Fußball ‎(19:14):

ich muss nun gehn und neue stadien bauen. als moderner fußball hat man zu viel zu tun um sich noch mit leuten wie dir zu unterhalten

belästige mich nie wieder



Pöbel ‎(19:15):

ich muss ebenso weg. wir wollen noch fahnen malen, choreos basteln und hoppingtouren planen



Herr moderner Fußball 19:17):

ich wünsch dir viel spass in deinen letzten tagen. bastel dir am besten gleich noch eine fahne für deine beerdigung. es ist bald soweit und dann wird es keinen mehr geben der dir eine bastelt

niemand wird dir eine fahne schwenken und keiner seinen schal vor dir ziehen. in diesen tagen werde ich gesiegt haben



Pöbel (19:18):

in unseren herzen lebt die sache

stärker als dein geld und handeln nur im ansatz sein kann



Herr moderner Fußball (19:20):

ich werde sie brechen, eure herzen. ihr werdet mir folgen ob freiwillig mitlaufend oder mit zertrümmerten kniescheiben von meinen untertanen im rollstuhl geschoben

ich kriege euch alle



Pöbel ‎(19:21):

im nebel unserer rauchbomben verschanzen wir uns und schlagen zu wenn du wieder einen deiner schrecklichen tv-verträge aushandelst



Herr moderner Fußball ‎(19:24):

ich werde eure gehirne infiltrieren, mich einschleußen in eures gleichen und mich durch eure reihen fressen. wie eine tumorzelle mich von eurem elan und eurer ausdauer ernähren bis ihr schwach genug seid

Herr moderner Fußball ‎(19:25):

ihr seid so lächerlich, ihr seht eine chance wo keine ist



Pöbel‎ (19:28):

auch das ist unser spruch, herr moderner fußball



Herr moderner Fußball ‎(19:29):

ich kann mir nehmen was ich will!


edit: mir fällt grad auf, dass das eher ins fun&more forum gehört hätte. naja nu ises zu spät
 
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STUDIE ZUM FUSSBALL DER ZUKUNFT



Werbung, Tor, Werbung, Zeitlupe, Werbung



Von Michael Kröger

Videobeweis, jeden Tag Bundesliga und am Saisonende ein Endspiel um die Meisterschaft - dem deutschen Fußball stehen in den kommenden Jahren drastische Veränderungen bevor. Hamburger Ökonomen haben einen Ausblick gewagt: Der Sport könnte zum Lückenfüller zwischen Werbeblöcken verkommen.

Hamburg - Ein Samstag im Jahre 2030: Der Tag des entscheidenden Play-offs um die deutsche Meisterschaft im Fußball. Das Durchschnittsalter auf den Rängen beträgt fast 50 Jahre - die Anti-Aging-Industrie hat die Sportart längst als wichtigen Werbeträger für ihre Zielgruppe entdeckt. 80.000 Zuschauer verfolgen die Partie im Stadion, Millionen andere tun es ihnen vor dem Fernseher, dem Computer oder dem Handy gleich. Zielgruppengerecht werden die Nutzerdaten ausgewertet, Werbeplätze in einer Blitzauktion im Internet meistbietend verkauft.







Mobile Kameras am Spielfeldrand und in der Luft nehmen jedes Detail des Spielgeschehens auf und versorgen Zuschauer und Schiedsrichter mit wichtigen Informationen. Wenn eine Mannschaft mit einer Entscheidung nicht einverstanden ist, kann sie einen Videobeweis fordern, was gleichzeitig für zusätzliche Spielunterbrechungen sorgt, die für Werbeeinblendungen genutzt werden können.

Für Fußballtraditionalisten dürfte diese Vorstellung ein Graus sein. Für die Experten der Berenberg Bank und des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts aber erscheint sie durchaus plausibel. In einer umfangreichen Studie haben sie detailliert die Zukunftsperspektiven der weltweit bedeutendsten Sportart analysiert und die denkbaren ökonomischen Entwicklungen in den kommenden 20 Jahren skizziert.





"Uns interessierte vor allem, wohin sich der Profifußball langfristig bewegen wird", schreiben die Autoren der Studie. "Wir haben deshalb einen Blick in das Jahr 2030 gewagt und dazu 13 Thesen entwickelt." Naturgemäß basieren solche Annahmen auf Spekulationen, schreiben die Forscher. Grundlage der Thesen seien Szenarien, die auf die vergangenen, aktuellen und absehbaren Entwicklungen in den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zurückgreifen. Ihr Fazit lässt sich etwa so zusammenfassen: Im Prinzip bleiben Regelwerk und Gesetzmäßigkeiten des Spiels erhalten - doch viele Details und das Umfeld werden sich massiv verändern.

Die Neuerungen werden nach Überzeugung der Forscher in erster Linie ökonomischen Zielen dienen. Schon jetzt gilt Fußball als wichtiger Wirtschaftsfaktor und dürfte seine Bedeutung in den kommenden Jahren noch deutlich erhöhen. Bereits jetzt setzt allein die Bundesliga insgesamt 1,9 Milliarden Euro pro Jahr um - doch das Wachstumspotenzial schätzen die Experten sehr hoch ein. Als Beleg für ihre Einschätzung führen sie die Entwicklung in den anderen europäischen Ligen an. Natürlich berge diese Entwicklung auch Gefahren, denn die Umsatzsteigerungen würden nicht zuletzt zu Lasten der Fußballfans gehen, die derzeit allein über Eintrittskarten 21 Prozent zu den Einnahmen beitrügen, heißt es in der Studie. Drastische Preiserhöhungen aber könnten die gewachsenen Fanstrukturen und damit eine wesentliche Geschäftsgrundlage des Fußballs zerstören.

Grundlegende Umwälzungen seien deshalb in den Bereichen zu erwarten, die das Werbeumfeld betreffen. Die entscheidenden Impulse lieferten dabei die technologischen Entwicklungen in der Informations- und Kommunikationstechnik. Leistungsfähige Datenleitungen werden den Zuschauern ganz neue Perspektiven auf das Spiel ermöglichen und damit gleichzeitig die Attraktivität des Produkts Fußball erhöhen. In der Folge dürften Einnahmen aus TV-Rechten sprunghaft steigen, schreiben die Forscher. "Pay-TV und Pay-per-view werden ebenso wie die Nutzung neuer Medien zunehmen".





Gleichzeitig stehen den Schiedsrichtern künftig Wege offen, das Spielgeschehen noch einmal über eine Videoaufzeichnung zu rekapitulieren, bevor sie eine möglicherweise spielentscheidende Sanktion aussprechen. Doch die Wissenschaftler halten auch hier den Effekt für das Werbeumfeld für eine stärkere Antriebsfeder für Veränderungen als die Gerechtigkeit auf dem Spielfeld. Denn die Minuten, in denen sich das Schiedsrichterteam zur Entscheidungsfindung vor den Bildschirm zurückzieht, könnte man trefflich für Werbeeinblendungen nutzen.



Da aber Unterbrechungen für jede Kleinigkeit das Spiel aus dem Rhythmus bringen würden, gehen die Experten davon aus, dass ein Vetorecht - jede Mannschaft könnte drei Unterbrechungen pro Spiel fordern - die wahrscheinlichste Variante wäre. So bliebe auch noch genügend Raum, um den Gegnern des Videoentscheids entgegen zu kommen: Aus deren Sicht nämlich tragen nicht zuletzt die Fehlentscheidungen maßgeblich dazu bei, die Diskussionen nach dem Spiel anzuheizen und so die Erinnerung wach zu halten. Einfacher schon dürfte sich die Neuorganisation des Spielplans durchsetzen lassen. Künftig, so erwarten die Autoren der Studie, werde wohl jeder Wochentag zum Bundesligatag werden. Denn auf diese Weise hätten die Fans nicht nur die Gelegenheit, die Spiele ihres Lieblingsvereins zu betrachten - die Zahl der Zuschauer pro Spiel ließe sich auf diese Weise deutlich steigern.

Als sicher gilt für die Experten allerdings auch, dass der Kampf um die zu erwartenden Mehreinnahmen härter wird: Die gemeinsame Vermarktung der Fußballrechte durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) dürfte den Kampf kaum überstehen. Die Polarisierung der Liga mit einigen wenigen Vereinen, die auf Sieg abonniert sind und sich die teuersten Kader leisten können, und dem Rest werde sich kaum auf freiwilliger Basis vermeiden lassen, schreiben die Forscher. Und selbst verbindliche Regeln dürften den Effekt allenfalls abmildern.





Damit entsteht aber auch das Problem, dass der Wettbewerb sehr langweilig wird, weil der Meister schon mehrere Spiele vor Saisonende feststeht. Deshalb dürften die Befürworter einer Play-off-Runde wohl zunehmend Rückenwind bekommen. Angesichts der eng gesteckten Spielpläne sei dies allerdings nur sehr schwierig zu organisieren. Womöglich komme es aber eines Tages zu einer Endrunde mit vier Mannschaften, die in zwei Spieltagen auszuspielen wäre. Die Prognose der Forscher: "Die Deutsche Meisterschaft wird im Jahr 2030 durch ein Endspiel im Anschluss an die Bundesliga-Saison entschieden. Wirtschaftlich ist die Lösung sehr interessant, für die Zuschauer würde ein zusätzliches Spannungsmoment geschaffen. Für alle Beteiligten ein Gewinn." Für die Fußballspieler dürften die sich abzeichnenden Änderungen wohl erheblichen Zusatzstress mit sich bringen, denn die Spielpläne für die nationalen und internationalen Wettbewerbe werden immer dichter. Finanziell profitieren dürften davon in erster Linie die Topstars und Publikumsmagneten. Die leistungsschwächeren Spieler müssen sich dagegen auf eine unsichere Zukunft gefasst machen - in der sie etwa als "Ergänzungsspieler" einem ligaweiten Pool angehören und gegebenenfalls für verletzte Stammspieler einspringen. "Für Ergänzungsspieler und ältere Profis dürfte die Luft dünner werden."





Diskussionen bitte hier!
 
Ein "tolles" Beispiel für den modernen Fußball findet sich im aktuellen Spiegel. Ausnahmsweise ist nicht Hoffenheim der Auslöser, sondern die VIP Lounge. Ich zitiere einen kleinen Absatz:



Das aufwendigste VIP-Konzept hat sich in dieser Saison Bundesliga-Aufsteiger Hertha BSC ausgedacht. Neben der Executive Lounge gibt es eine trendige

Bar. Ein DJ spielt Elektromusik, von der Decke schimmert orangefarbenes Licht, serviert werden Cocktails.



Zudem gibt es Pläne das Konzept in Berlin auszuweiten. Mit einem Starfriseur wurde so schon geredet und zu den Spielen gibt es Business- Speed- Datings. Wie ich so etwas hasse!
 
Bin gegen den modernen Fußball. Die alten Lederbälle zu Fritz' Zeiten waren einfach viel besser.
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