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Moderner Fußball...

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hier können wir beispiele für den modernen fußball sammeln und aktionen (spruchbänder,choreos,stimmungsboykott) die gegen den schei* modernen fußball sind!





GELABER BITTE IN DEN LABERTHREAD!!!
http://www.roteteufel.de/showthread.php?p=422894#post422894
DANKE





[font=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Infos zum Gladbach-Spiel[/font]

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[font=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Erstellt von [/font]
[font=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Watson
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am 19.08.2006



[font=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Auf unserer Sitzung vom 17. August gab es einige Entscheidungen, die nicht mehr in dem ursprünglichen Infoflyer berücksichtigt werden konnten. Wir wollen und müssen euch dennoch informieren, deshalb ein Infoflyer SPEZIAL. [/font]

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Wir haben uns alle auf das heutige erste Heimspiel gefreut! Nach dem 3:0 in Stuttgart ist jeder euphorisch, jeder ist überzeugt davon, dass Gladbach eine Packung bekommt und es hätte wirklich ein sensationeller Abend werden können. ULTRAS NÜRNBERG wird heute Abend jedoch keinen schönen Abend erleben, denn unsere Gruppe wird schweigen und nichts machen. Keine Lautsprecheranlage, keine von uns angestimmten Gesänge, keine Fahnen, keine Doppelhalter, keine Zaunfahne! Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Keiner von uns findet es toll, dass es so kommen musste. Es ist traurig, dass wir zu solchen Maßnahmen gezwungen sind. Jeder von uns liebt den 1. FC Nürnberg und es bricht uns das Herz, dass wir heute unserer großen Leidenschaft nicht nachgehen können! Wir als Gruppe ULTRAS NÜRNBERG fühlen uns aber einfach nicht mehr in der Lage gute Miene zum bösen Spiel zu machen![/font]

[font=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]
Wir können nicht mehr so weitermachen wie bisher und so tun als sei nichts geschehen. Wir sind persönlich mittlerweile so frustriert, dass wir keinen anderen Ausweg sehen![/font]

[font=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]
Der Glubb spielt äußerst erfolgreich, es wird in dem Punkt gute Arbeit geleistet, aber gleichzeitig ist das Verhältnis zwischen Fans und Vereinsführung so schlecht wie seit vielen, vielen Jahren nicht mehr. Jeder, der in der aktiven Fanszene tätig ist, motzt darüber und ist unzufrieden. Sei es der Supporters-Club, der Fanverband, die Bezirke, etc… Aber wir ULTRAS als aktivste Gruppe der Nordkurve sind am stärksten betroffen von diesem schlechten Verhältnis und den Missständen. Wir tragen Verantwortung und können deshalb auch nicht mehr weiter tatenlos zuschauen.[/font]

[font=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]
Wir werden dieses Jahr weit über 1000 Saisonkarten verkaufen, bei uns sind eine Menge junge Leute aktiv, die sich für den 1. FC Nürnberg täglich den Arsch aufreißen! Wir machen uns Gedanken wie wir die Unterstützung der Mannschaft verbessern können. Wir bereiten Aktionen vor, wir basteln Choreographien, wir malen Fahnen und Doppelhalter. Wir organisieren Busse, wir fahren der Mannschaft tausende Kilometer hinterher um sie nach vorne zu treiben und gemeinsam Siege zu feiern.[/font]

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Das alles machen wir gerne, wir machen für unsere große Liebe, den ruhmreichen 1. FC Nürnberg! Unsere Aktivitäten kosten den Verein keinen Cent, im Gegenteil wir bemühten uns gerade in schlechten Zeiten mehr Leute ins Stadion zu bringen. Dafür verlangen wir keinen besonderen Dank. Aber wir erwarten Respekt und können es nicht verstehen, wenn uns Steine in den Weg gelegt werden. Wir sind nervlich am Ende und sehen die große Gefahr, dass die Fannähe beim 1. FCN komplett gegen die Wand gefahren wird. Das wollen wir nicht! Wir wollen ein Miteinander von Fans und Verein! Aber das geht nur, wenn die Fans wieder ernst genommen werden![/font]

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Drei von vielen Gründen, warum unsere Motivation mittlerweile absolut im Keller ist und wir heute schweigen werden:[/font]

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[font=Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif]Block 8:[/font]


Vor 1 ½ Jahren sind wir mit der Idee an den Verein herangetreten, einen Stimmungsblock im Oberrang auf den Blöcken 2 und 4 ins Leben zu rufen. Damals wurde uns erklärt, dass dies nicht gehe, weil dort keine Schwingungsdämpfer eingebaut sind und deshalb auf den Block 8 gehen sollen. Wir haben von Anfang an unsere Bedenken geäußert, dass es dort zu massiven Problemen mit Dauerkartenbesitzern kommen wird. Das war ja auch der Grund, warum wir damals auf den „Block Zwier“ gehen wollten.

Wir sehen uns bei der Block 8-Problematik absolut allein gelassen. Wenn Gespräche darüber stattfinden, dreht man sich letztendlich doch nur im Kreis. Echte Verbesserungen gibt es bis heute nicht. Unsere Vorschläge wie man die Situation verbessern könnte, beispielsweise mit Fan-Ordnern oder mit Veranstaltungen (Fansprechstunde) zu dem Thema, wurden abgeschmettert. Stattdessen wird uns vorgeworfen, wir würden uns permanent nicht an Absprachen halten und wir würden ständig nur Forderungen erheben ohne dafür eine Gegenleistung zu bringen. Uns wir von der Vereinsführung erklärt, es habe bisher schon genug Zugeständnisse an ULTRAS NÜRNBERG gegeben. Dabei wird nicht zur Kenntnis genommen, dass wir diejenigen sind, die unter immer schlechter werdenden Bedingungen versuchen ALLES für den Glubb zu geben und unsere Arbeit immer schwieriger wird. Wir mussten vielmehr schmerzhafte Kompromisse eingehen und haben uns zu vieles gefallen lassen.



Lautsprecheranlage:

Es gibt bis heute noch keine Lösung für eine Neuausrichtung der Lautsprecheranlage. Unser Wunsch ist es, dass sowohl der Unter- als auch der Oberrang von uns beschallt werden kann. Wir wollten wieder Vorsänger in den Block 7 stellen, damit Nordkurve ihr volles Potenzial entfalten kann. Es wurde uns zugesichert, dass dieses Thema vor dem ersten Heimspiel angegangen wird und dass zusammen mit dem 1.FCN,Betreibergesellschaft und uns ein Treffen im Stadion stattfinden wird. Dort sollte dann Anlage fest installiert werden und geschaut werden wo wir ein Podest hinstellen können. Dieser Termin wurde verschoben, dann hat auch der verschobene Termin nicht stattgefunden und trotz Nachfrage wissen wir bis heute nicht, ob dieser Termin irgendwann einmal stattfinden wird. Wir hätten somit heute die Wahl gehabt entweder die Anlage wieder so wie in der letzten Saison aufzubauen, was wenig bringt, oder einfach so aufzustellen wie wir es für richtig halten. Mit der wahrscheinlichen Konsequenz, dass man uns wiederholt vorgeworfen hätte, wir würden uns nicht an Absprachen halten und den Verein nicht umfassend darüber informieren, was wir vorhaben.



Choreographien/Spruchbänder:

Die Vereinsführung erklärt uns regelmäßig, wir hätten beim 1.FCN als Ultras-Gruppe so gute Voraussetzungen wie kaum sonst wo in Deutsch-land. Lange Zeit hat das gestimmt, mittlerweile ist das nicht mehr so. So wurde beispielsweise im Zuge der Max-Morlock-Stadion-Aktion kurzerhand die Meinungsfreiheit Stadion abgeschafft und Spruchbänder verboten. Genehmigungen für Spruchbänder sind leider jetzt in Nürnberg Pflicht, damit ja kein zu kritisches Banner ins Stadion gelangt.in dieser Woche die geplante Choreographie abgesagt werden musste, weil die Luftballons verboten wurden, sind wir an dem Punkt angelangt, an dem wir vorerst nicht mehr weitermachen können. Es sind schon so viele andere Choreo-Elemente in Nürnberg strikt verboten, aber die Begründung mit den Luftballons ist absolut lachhaft. Als ob diese Choreographie eine Gefahr für den Spielablauf gewesen wäre, absoluter Quatsch!



Wir haben an dieser Stelle einfach keine Lust mehr. Es macht keinen Spaß, wenn man sich so vielen Ebenen für den 1.FCN und die Fankultur engagiert, aber ständig nur Gegenwind vom Verein bekommt. Wir bitten euch, die Nordkurve, um euer Verständnis, dass wir so handeln müssen! Wir wollen euch nicht vorschreiben, was zu tun habt, aber es würde uns freuen, wenn ihr uns auch in dieser schwierigen Situation unterstützt! Diese Themen betreffen schließlich jeden von uns! DANKE!


wieder mal ein gutes beispiel! finde aber das UN da richitg handelt! die choreo durfte nicht stattfinden, wegen den luftballons die auf das spielfeld fliegen könnten und so den spielverlauf verzögern könnte!!!
 
In den letzten Jahren ist der Einsatz von Pyrotechnik in den deutschen Stadien deutlich zurückgegangen. Drohende Stadionverbote und hohe Geldstrafen schrecken die meisten Befürworter dieses stimmungsvollen Spektakels davor ab. Wenn in einem Fanblock ein großer schwarzer Rauchpilz aufsteigt, dann ist eine ablehnende Haltung gegenüber pyrotechnischen Erzeugnissen verständlich, denn diese Art und Weise von Pyro ist einfach nur hässlich und nicht im Geringsten stimmungsfördernd.



Dennoch sprechen wir uns als klarer Befürworter für Pyrotechnik im Stadion aus!



Wenn Pyrotechnik in Form von Bengalischen Feuern oder Nebeltöpfen in den Vereinsfarben mit der gebotenen Organisation und Sicherheit abgebrannt wird, dann lässt das nicht nur das Herz eines jeden Spielers höher schlagen, sondern belebt auch die Stimmung und Emotion im Stadion. Während bei europäischen Begegnungen in Zeitungen und Fernsehberichten oft von der „tollen südländischen Atmosphäre“ berichtet wird, ist in Deutschland schnell die Rede von Ausschreitungen und Randalen. Ebenso widersprüchlich ist der Umgang mit Pyrotechnik in den Medien. Agenturen, Fernsehsender und Vereine nutzen gerne Bilder von Pyroaktionen um ein bestimmtes Stimmungsbild besser transportieren zu können, während sie parallel dazu Stadionverbote verhängen und die „Täter“ in der Öffentlichkeit als Hooligans darstellen.



Besonders im Vorfeld der Weltmeisterschaft, als in unserem Land die Sicherheitshysterie ausbrach und man als Fan plötzlich in verschiedensten Formen eingeschränkt wurde, war Pyrotechnik in den oberen Ligen nahezu undenkbar. Stattdessen musste man bei Hertha in der Vergangenheit sogar mit ansehen wie Sponsoren plötzlich große Feuerwerke im Stadion abbrannten, während der Einsatz oder der Besitz von Pyrotechnik bei Fans als kriminelle Handlung gilt.



Ein Blick ins Ausland zeigt, dass es anders gehen kann. Schaut man z.B. nach Frankreich oder Italien, dann kann man sehen, dass Pyrotechnik in den Fanblöcken zum Alltag gehört. In Eigenregie stellen die aktiven Fangruppen sehenswerte Pyro-Spektakel auf die Beine und binden sie sogar erfolgreich in ihre Choreographien ein, ohne dabei die erforderte Sicherheit zu gefährden. Aber auch in Deutschland hat Pyrotechnik in den Fankurven eine gewissen Tradition. In den 80er und 90er Jahren waren unter anderem Kaiserslautern, Offenbach und Dortmund absolute Stimmungshochburgen in denen regelmäßig Bengalische Feuer in größeren Mengen gezündet wurden, ohne das dabei Personen zu Schaden kamen. Noch heute schwärmen die Fans des 1.FC Kaiserslautern vom „Brennenden Betze“, denn den Spitznamen „Hölle“ bekam der Betzenberg erst durch die brennenden Bengalos in der Westkurve.



In Deutschland scheinen wir momentan mehr als weit entfernt von der damaligen Handhabung und Duldung, doch wir werden weiterhin kämpfen, um eines Tages vielleicht doch mal wieder einen Bengalo in Richtung Himmel zu halten, ohne danach als Hooligan abgestempelt zu werden
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PRO PYRO IM STADION!
 
Herthafahne - sonst nix!





MITTEILUNG VOM 07.08.2006







Für viele Hertha-Fans war diese Meldung ein Schlag ins Gesicht:




Unsere Mannschaft wird in der Saison 2006/2007 nicht mehr mit der altehrwürdigen Herthafahne, einem der schönsten und traditionsreichsten Vereinswappen Deutschlands, auflaufen. Die Fahne wird vorerst, wenn auch nur für ein Jahr, einem neu gestalteten „Vereinslogo“, dem modifizierten Adler aus der Fusion mit dem Berliner SC im Jahre 1923 weichen. Das neue Logo wird außerdem mit dem Schriftzug „Hertha BSC Berlin 2006“ ergänzt.








Dieser Umstand war für viele aktive Herthafans Anlass ihren Unmut über das neue Logo kund zu tun und die Fan-Initiative „Herthafahne – sonst nix!“ ins Leben zu rufen. Bislang unterstützen mehr als 1.000 Leute die Initiative durch ihre Unterschrift in unserer Petitionsliste. Darüber hinaus wirken mittlerweile 44 Fanclubs und Gruppierungen an der Initiative mit.








Wir können und werden einfach nicht verstehen warum das neue Adler-Logo unsere geliebte Herthafahne auf dem Haupttrikot, und mittlerweile sogar auf diversen Fanartikeln ersetzt. Wenn man in die Geschichtsbücher schaut, findet man viele traditionelle Hertha-Logos, darunter unter anderem das Logo der „Alten Dame“, den „Bulli-Bär“, verschiedene Herthafahnen sowie das Wappen mit dem „H“ aus der Gründungszeit, welches in der Saison 2004/2005 für ein Retro-Trikot verwendet wurde und durchweg auf positive Resonanz stieß. Dieses Trikot war dem Meistertrikot von 1906 zum einen nahezu perfekt nachempfunden und wurde darüber hinaus lediglich als Ergänzung zum eigentlichen Trikot eingeführt. Der Adler ist allerdings ein Logo in Herthas Geschichte, mit dem sich wohl nur die wenigsten Herthaner identifizieren können, auch wenn man mit ihm die beiden bisher einzigen Meistertitel erringen konnte. Es wurde nach einer Fusion vom Berliner SC übernommen und nach der Auflösung dieser Fusion nie wieder angerührt, denn es ist und bleibt das Logo eines anderen Vereins. Als besonders bitter empfinden wir den Schriftzug „Berlin 2006“, welcher nach eigenen Angaben von Hertha BSC an die WM in Berlin erinnern soll. Wir fragen uns jedoch: Was hat das Logo auf unseren Trikots, neben dem Namen des Vereins sowie unseren Vereinsfarben Hauptidentifikationsmerkmale von Hertha BSC, mit der WM zu tun? Spätestens wenn man zu einem neuen Trikot einen „Beipackzettel“ entwerfen muss, sollten sich die Verantwortlichen die Frage stellen, ob ihr Vorhaben wirklich das Richtige ist.








Nachdem unsere Kritik Hertha BSC sowie die breite Teile der Öffentlichkeit erreichte, wurden Vertreter der Initiative zu einem offenem Gespräch eingeladen, an dem drei Sprecher der Initiative „Herthafahne – sonst nix!“ sowie drei Verantwortliche von Hertha BSC teilnahmen. Auf diesem Treffen versuchten wir abermals unsere Kritik zu erläutern sowie Verbesserungsvorschläge für die Zukunft vorzubringen. Man gewann tatsächlich den Eindruck, dass diese Kritik bei Hertha BSC auf offene Ohren stößt, auch wenn man bei Hertha natürlich weiterhin prinzipiell vom Adler überzeugt war. Dieser durchaus positive Eindruck legte sich jedoch schnell, als man zwei Tage darauf eine Mitteilung von Hertha BSC lesen konnte, in der berichtet wird, dass auf diesem Treffen „einige Missverständnisse ausgeräumt werden“ konnten. Mit keinem Wort wird in der Mitteilung auf die vielen Kritikpunkte eingegangen, die bei diesem Gespräch von unserer Seite vorgebracht wurden. Mit keinem Wort wird auch nur einer der Verbesserungsvorschläge erwähnt. Knapp zwei Stunden Diskussion und Argumentation werden auf den Satz „Dabei konnten einige Missverständnisse ausgeräumt werden, …“ reduziert, was eine völlig falsche Darstellung dieser Diskussionsrunde bedeutet. Wir können behaupten unsere Ideen und unsere Mitarbeit auch in diesem Treffen angeboten zu haben, doch offenbar scheint man auf der Geschäftsstelle von Hertha relativ wenig Wert auf die Meinung der Basis zu legen.








Für uns gibt es keinen Anlass unsere Meinung zum neuen Logo zu überdenken.








Die Initiative „Herthafahne – sonst nix!“ wird weiterhin „Flagge“ zeigen!








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Protestaktion bei Wolfsburg - Hertha





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Hertha - Hannover



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video von der 2. protestchoreo

http://videos.hertha-inside.de/0607/H96-Heim/Fahne.avi


Edit: Bilder + Video der choreo vom spiel Hertha - Hannover sind dazu gekommen!
 
Die Südtribüne präsentiert sich seit einigen Jahren sehr farbenfroh und lebendig. Viele Fahnen, Doppelhalter, Choreografien signalisieren auch optisch, dass von hier der Funke überspringt. Die Fankurve war schon immer der Teil im Stadion, der nicht nur Lärm macht, sondern für jeden Spieler, Gastfan oder Haupttribünenbesucher sofort als Fanblock zu erkennen war. Dabei spielten vor allem die Zaunfahnen eine wichtige Rolle. Sie sind seit Jahrzehnten fester Bestandtel von Fankultur, sie prägten über Jahre das Bild der Fankurven und sind für jeden langjährigen Fan gar nicht mehr wegzudenken.



Zur neuen Saison wird es allerdings, was das betrifft, eine gravierende Änderung geben, die unsere Vorfreude auf das neue Jahr erheblich trübt. Der Verein hat einem Sponsor größere Werbebanden vor der Südtribüne zugeteilt, womit nun auch die letzte Möglichkeit genommen wurde Zaunfahnen überhaupt anzubringen.



Schon seit Jahren waren die bestehenden Fahnenplätze in Mainz mehr schlecht als recht, unter der Werbung, hinter den Spielfeldbanden - kaum ersichtlich. Interessant hierbei die Tatsache, dass in 16 von 18 Bundesligastadien in der vergangen Saison hervorragende Fahnenplätze vor der Heimkurve oberhalb der Werbung angeboten worden. Eine der beiden traurigen Ausnahmen: Mainz 05 – der etwas andere Verein…..



Was aber nun geschieht wollen und können wir so nicht einfach mit anschauen, dieser Teil der Fankultur ist es wert erhalten zu bleiben. Wie soll man sich überhaupt noch motivieren aufwendige Aktionen durchzuführen, wenn gleichzeitig die Möglichkeiten der freien Entfaltung immer weiter eingeschränkt werden. In dieser Saison werden wir deshalb versuchen, mit mehreren Aktionen auch den Verein davon zu überzeugen der Fankurve mehr Freiräume einzuräumen. Von einer bunten, farbenfrohen und lebendigen Kurve profitieren letztendlich alle!



Ein erstes Ausrufezeichen soll deshalb beim Heimspiel gegen Bochum gesetzt werden. Dabei hoffen wir auf die Unterstützung aller Fans und Fanclubs, schließlich geht es um unser aller Kurve und damit auch uns alle etwas an! Wir möchten euch daher bitten all eure Fahnen und Banner zum Spiel mitzubringen und beim Einlaufen der Mannschaften zu präsentieren. Des Weiteren wird es am USM-Stand eine Unterschriftenliste geben, in die ihr euch für den Erhalt von Bannerplätzen eintragen könnt!



Lasst uns gemeinsam für die Fankultur in Mainz einstehen!



Aus Mainz! Für Mainz!

Ultraszene Mainz 2001



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Bilder zum Kampf um Plätze für Zaunfahnen beim Heimspiel gegen Bochum:



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Der Kampf um die Zaunfahnen, ein harter Kampf gegen die Werbung!

Mehr Platz den Zaunfahnen!
 
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Unterschriftenaktion gestartet!

Ab sofort werden in ganz Bochum Unterschriften gesammelt, um die Umbenennung des Ruhrstadions zu verhindern und den Ratsbeschluss zu kippen. Um Missbrauch zu vermeiden, wird es die Liste nicht online geben. Bitte achtet auf entsprechende Aktionen, es wird auch Termine geben, an denen die Listen im Fantreff des Fanprojektes ausliegen.





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Nun ist es also soweit: Das Bochumer Ruhrstadion hat seinen Namen verloren zugunsten des albernen Namens „RewirpowerStadion“



Mal wieder ist jahrzehntelange Fußballtradition vorschnell für ein paar Euro verscherbelt worden, um, was sehr fraglich ist, dadurch die Wettbewerbsfähigkeit in der Bundesliga zu steigern.



Doch lohnt es sich, einen Namen zu vernichten, den ganz Deutschland mit Bochum und dem VfL verbindet?

Lohnt es sich, viele Fans zu verletzen und ihnen einen weiteren Identifikationspunkt zu nehmen?

Lohnt es sich, ein weiteres Kapitel deutscher Fußballgeschichte zu schließen, damit in Hamburg, München oder Berlin eine Tochtergesellschaft der Bochumer Stadtwerke bekannt wird?



Die Antwort muss NEIN lauten!

Wehrt Euch und macht mobil, beteiligt Euch an Protestaktionen, schreibt Leserbriefe und tragt Euch in die Petitionsliste ein! Auch Fans anderer Vereine, die sich gegen diese Entwicklung wehren möchten, selbst betroffen sind, oder es demnächst vielleicht sein könnten, sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen! Dafür jetzt schon mal vielen Dank! Lasst uns alle zusammen dafür sorgen, dass die geldgeilen Anzugträger wissen, dass sie ihre Machenschaften nicht ohne Widerstand durchziehen können!



FÜR IMMER RUHRSTADION!



In die Liste eintragen Zur Liste



Bilder zum Protest beim Auswärtsspiel in Mainz:



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Weitere Bilder der Aktion "Pro Ruhrstadion" beim Spiel gegen die Bayern

http://www.stadionwelt.de/stadionwelt_fans/index.php?template=fanfotos_fussball&action=fotos&id=4487http://www.stadionwelt.de/stadionwelt_fans/index.php?template=fanfotos_fussball&action=fotos&id=4487



Hier Bilder von der befreundeten Schickeria München zur Umbennung des Ruhrstadions

http://www.stadionwelt.de/stadionwelt_fans/index.php?template=fanfotos_fussball&action=fotos&id=4488http://www.stadionwelt.de/stadionwelt_fans/index.php?template=fanfotos_fussball&action=fotos&id=4488


Der Kampf gegen die Umbennung von traditionellen Stadiennamen!
 
Hallo HSV-Fans, hallo HSV-Mitglieder!

Wie Ihr vielleicht schon mitbekommen habt, hat sich in der Sommerpause einiges in unserer Kurve zum Negativen verändert. Im Namen des Geldes hat der Verein nun auch die Fahnenplätze im A-Rang Nord als Werbefläche verschachert. Das heißt konkret für uns alle: Weniger Fahnenplätze und somit die weitere Beschneidung eines Bestandteils unserer Fankultur! Wie im ganzen Stadion werden die Werbeflächen im A-Rang rot sein, um die Farben des Hamburger Wegs zu repräsentieren. Unsere Interessen fallen wie immer hinten runter. Nichts gegen den Hamburger Weg, aber uns reicht es! Der Hamburger Weg kann es verschmerzen, wenn eine Seite des Stadions werbefrei und blau ist! Wir können aber weiteres fanfeindliches Vorgehen des Vereins nicht mehr dulden!



- Ticketpreise werden in allen Bereichen weiter erhöht!

- Neue VIP-Logen baut man, neue Stehplätze schiebt man weiter vor sich her!

- Parkplatzpreise werden von 2,50 auf 4,- Euro erhöht!

- Das neue Fan-Restaurant! öffnet nur für VIPs, unser Ersatz ist nicht einmal zu erahnen!

- Nur nach großem Getöse gesteht man uns weiter die HSV Live kostenlos zu!

- Fahnenplätze werden klammheimlich zu Werbebanden-Plätzen!

- Statt HSV-Blau sind die Werbebanden rot!

- Versteckte Erhöhung der Bierpreise (20% weniger Inhalt zum alten Preis)!



Wir sind es leid!

Daher fordern wir vom Vorstand ultimativ:



- Die Nordtribüne muss werbefrei bleiben! Und zwar für immer!

- Rote Banden vor der Nord abbauen!

- Halten Sie gefälligst Ihre vollmundigen Versprechen ein!

- Keine Bau von VIP-Logen vor den angekündigten Stehplätzen!

- Die Raute bleibt für Fans offen, bis es einen adäquaten Ersatz gibt!

- Keine weiteren Maßnahmen um den letzten Euro aus uns herauszuquetschen!

- Zusammenarbeit mit dem Supporters Club, wenn es um Fanthemen geht! Eine Information über bereits getätigte Maßnahmen ist keine Zusammenarbeit!



Ihr seht das genau so? Ihr lasst Euch auch nicht vom Argument „Wir müssen den Fans doch die Spieler bieten, die sie fordern.“ einlullen? Dann schließt Euch an! Zeigt Euren Protest gegen diese Geldgier und fanfeindliche Entscheidungen! Bedenkt als HSV-Mitglieder immer: Hoffmann, Kraus und Co. sind UNSERE Angestellten! Sie sind uns gegenüber in der Pflicht! WIR, die Mitglieder und Fans müssen Herr im Ring sein! Leistet also Widerstand gegen diese Kommerzscheiße! Hängt Eure Fahnen auch weiter im A-Rang auf! Lasst Euch nicht auf der Nase herumtanzen!

WIR SIND DER VEREIN! WIR ALLE!



Eure Chosen Few Hamburg



Bis unsere Forderungen erfüllt sind verzichten wir auf aufwändige Choreos und behalten uns weitere massive Proteste vor, die bis zum Stimmungsboykott im Block 22C führen können!





Protestaktion gegen die A*L-Arena im Spiel Hamburg - Bielefeld



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das gleiche spiel wie in mainz und sogar noch mehr!
 
Sind wir die Fans, die ihr nicht wollt?!


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[/size]Unter dem oben genannten Motto findet bei der Partie Hannover 96 – Bayer Leverkusen eine von den Ultras Hannover gestaltete Choreographie im Ober- und Unterrang der Nordkurve des Niedersachsenstadions statt. Abweichend von sonstigen Choreographien, die normalerweise der Huldigung von Spielern oder des Vereins dienen, wollen wir dieses mal auf Missstände aufmerksam machen. Und zwar auf Missstände, die weit existenzieller sind, als mögliche sportliche Ergebnisse. Allerdings wollen wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass diese kritische Choreographie nicht gegen unsere Mannschaft gerichtet ist und auch das konstruktive Verhältnis zu unserem Verein nicht torpedieren soll. Viel mehr wollen wir mit dieser großen Aktion auf Probleme, die alle Fußballfans in Deutschland betreffen hinweisen.



Die in der Überschrift gestellte Frage wirft wiederum einige neue auf. Wer will die Fans nicht? Und warum will er sie nicht? Welche Fans sind überhaupt gemeint?

Antworten darauf werden Woche für Woche in allen Fußballstadien der Republik gegeben, denn eine „normale“ Behandlung von aktiven Fußballfans scheint nicht mehr möglich zu sein. Während Probleme mit Hooligans im Umfeld von Fußballspielen empirisch belegbar seit Jahren rückläufig sind, steigt die Überwachung und Reglementierung. War es früher normal, dass selbst gebastelte Fahnen und Transparente den Weg ins Stadion fanden, so ist heute oft am Stadiontor Schluss. Die unterschiedlichsten Begründungen werden genannt und selbst wenn jene im Einzelfall treffend sein mögen, so ist doch ein System dahinter zu erkennen. Stimmen, die nicht in das vom DFB bzw. der FIFA verordnete Konzept passen, werden nach allen Regeln der Kunst drangsaliert, um eine kritische Auseinandersetzung mit bestimmten Themen zu ersticken. Hand in Hand arbeiten die Fußballverbände hierbei mit der Polizei, die sich nicht zu schade dafür ist die Arbeit, die DFB und FIFA im Stadion beginnen auf den Zufahrtswegen fortzuführen.

Hinweise auf schikanöse Kontrollen von friedlichen Fans, willkürliche Eintragungen in die Datei Gewalttätersport und fortwährende Beleidigungen durch Polizeibeamte sind ebenso wenig eine Seltenheit, wie grundlose Verbote von Fanmaterialien bei Auswärtsspielen durch den gastgebenden Verein.

Wenn kritische und unabhängige Fans nicht mehr erwünscht sind und wir neuen VIP Logen Platz machen sollen, sind wir durchaus in der Lage die Wahrheit zu vertragen, nur wird eben an diesem Punkt eine Doppelmoral sichtbar, die die Verantwortlichen und ihr Verhalten karikiert. Einerseits werden wir drangsaliert und mit Verboten überhäuft, andererseits werden bei jeder sich bietenden Gelegenheit die kreativen Fans gelobt, die sich in wochenlanger Arbeit ständig neue Choreographien ausdenken und jene auch selbst finanzieren, um ihren Verein würdig vertreten zu können. Ebenso werden die lautstarken Gesänge aus den Fankurven gerne als Indikator für Sieg und Niederlage beschrieben.



Die eingangs gestellte Frage kann also ganz klar mit jein beantwortet werden. Natürlich will man uns, unsere Stimmen, unsere Choreographien, unsere Vereinsliebe.

Nur gibt es diese Dinge nicht ohne ein Mindestmaß an Freiheit. Wir brauchen keine Polizisten, die uns von zu Hause bis in den Gästeblock bringen, wir brauchen keine Ordner, die uns sagen, dass unsere Fahnenstange 2 cm zu lang ist oder der Text des Spruchbandes irgendwem nicht gefällt.



Fans und Vereine brauchen ein konstruktives Verhältnis zueinander und das nicht nur in ihrem Heimatstädten, sondern viel mehr überall. Schließlich sind die Fans die Seelen des Vereins.



Ultras Hannover

11.05.2006





Bilder der Choreo



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Sehr nett anzusehen die choreo und das spruchband!
 
18.08.2006 - Gästeblock verkleinert



Der 1. FC Köln hat seinen Gästeblock vor der Heimspiel-Premiere in der laufenden Zweitliga-Saison gegen Wacker Burghausen verkleinert.



Den von der DFL vorgeschriebenen Mindestanteil von 10 Prozent der Stadionkapazität für Gästefans hatte der Verein bislang übererfüllt. Aufgrund der unverändert großen Ticket-Nachfrage durch die eigenen Anhänger entschloss man sich in Köln zu diesem Schritt.



Außerdem wird, der Nachfrage entsprechend, künftig ein höheres Kontingent an Sitzplatz-Karten für die Begleiter der Gastmannschaften angeboten. (Stadionwelt, 18.08.06)



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Der Kampf um Stehplätze für Fans: Wenn ich sowas schon lese [...]Außerdem wird, der Nachfrage entsprechend, künftig ein höheres Kontingent an Sitzplatz-Karten für die Begleiter der Gastmannschaften angeboten[...]

Jetzt isses ein Miniaturstehplatzblock wo ja der ein/Ausgang größer ist.

Fande den Block in Köln immer klasse, jetzt isser gesunken in meiner Gunst...........
 
22.08.2006 - „Wir fühlen uns verarscht“

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Die Ultras Bochum (UB) haben vor und während der Begegnung gegen Bayern München am Sonntag ihren Protest gegen die Umbenennung des Bochumer Ruhrstadions in Rewirpowerstadion kundgetan. Vom Bochumer Hauptbahnhof aus zog ein Demonstrationszug unter Beteiligung der Schickeria München in Richtung Stadion. Während des Spiels präsentierten die UB eine Choreographie mit der Aufschrift „Pro Ruhrstadion – Tradition ist unverkäuflich“. Stadionwelt sprach mit UB-Mitglied Manuel Kovalik, der zu den Organisatoren der Proteste gehörte.



Stadionwelt: Wie viele Leute nahmen an dem Protestzug teil?

Kovalik: Insgesamt knapp 500 Leute. Von uns waren es hauptsächlich Mitglieder der UB, darüber hinaus zwar kein anderer kompletter Fanclub, allerdings diverse Einzelpersonen. Hinzu kamen die Münchner - größtenteils Leute von der Schickeria.



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Den Namen Ruhrstadion Bochum hat der VfL Bochum schützen lassen.

Bild: www.1848er.eu




Stadionwelt: Wie kam es überhaupt zur Beteiligung der Schickeria?

Kovalik: Die traditionelle Fanfreundschaft zwischen Bochumern und Münchnern ist ja bekannt, wenn das in den letzten Jahren auch etwas eingeschlafen ist und innerhalb der Fanszene kontrovers beurteilt wird. Der Kontakt zwischen den UB und der Schickeria hat sich innerhalb der letzten ein, zwei Jahre wieder intensiviert. Unsere Anfrage, ob sie sich an der Aktion beteiligen wollen, ist bei der Schickeria auf fruchtbaren Boden gefallen. Die Schickeria ist ja ohnehin sehr aktiv und kommerzkritisch, also sind sie mit zwei kompletten Bussen angereist.



Stadionwelt: Inwieweit seid Ihr mit den Aktionen zufrieden?

Kovalik: Die Demo war in jedem Fall ein Erfolg. Die Frage war ja, wie viele Leute kommen werden, ob dreihundert oder vielleicht gar tausend. Letzten Endes sind wir mit knapp 500 recht zufrieden. Ein besonderer Dank gilt dabei natürlich der Schickeria, die nachts um drei in München losgefahren ist und schon um elf in Bochum war. Zum Anpfiff hätte es auch gereicht, wenn sie ein wenig länger geschlafen hätten…

Enttäuscht war ich allerdings darüber, dass kaum ältere Fans dabei waren. Einerseits ist die Entwicklung ja erfreulich, dass wir viele junge, aktive Fans haben. Andererseits habe ich gedacht, dass die 40 bis 50-Jährigen ein starkes Traditionsempfinden besitzen, und allein deshalb nicht mit der Umbenennung des Ruhrstadions einverstanden sein können.



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Die UB fanden Unterstützung seitens der Münchner Schickeria.

Bild: daBjoern



Stadionwelt: Sind denn in nächster Zeit weitere Aktionen geplant?

Kovalik: Es wird nicht möglich sein, alle zwei Wochen eine Demo oder auch „nur“ eine Choreo zu machen. Allerdings hat uns Geschäftsführer Ansgar Schwenken ein wenig angestachelt aktiv zu werden, indem er sagte, dass mehr ohnehin nicht kommen werde. Zumindest Spruchbänder wird es in den nächsten Wochen regelmäßig geben.



Stadionwelt: Wie steht es denn um das Verhältnis zum Verein? Vor der Umbenennung und danach?

Kovalik: Eigentlich war unser Verhältnis immer recht gut. Durch die Umbenennung hat das Ganze jetzt auf jeden Fall einen Knacks bekommen. Von Vereinsseite hieß es ja immer; „wir sind der Familienverein“ und „der Name ist unantastbar“. Letzten Endes fühlen wir uns einfach nur „verarscht“. Auch die Reaktionen auf die Demo sind dementsprechend. Sie wird vom Vorstand als „klein“ abgetan, wir fühlen uns nicht ernst genommen. Wenn wir im Gespräch unsere Proteste und Bedenken äußern, heißt es immer nur: „Zahlen Sie uns stattdessen jährlich 1,5 Millionen?“ Was soll ich denn darauf noch sagen?



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Auch für die Choreografie zeichneten die Ultras Bochum verantwortlich.

Bild: www.fcb-fanfotos.de




Stadionwelt: Wie sieht das „Miteinander“ nun in der Praxis aus?

Kovalik: Seit der Bekanntgabe der Umbenennung sind schon ein paar merkwürdige Sachen passiert. Unser Fahnenraum wurde auf einmal leer geräumt, unsere Sachen flogen somit erstmal mehr oder weniger auf der Straße herum. Dass der Fahnenraum renoviert werden muss war bekannt, dass das, wie der Verein nun behauptet, ein dreiviertel Jahr dauern soll, kann ich mir nicht vorstellen. Vor dem Spiel gegen Bayern stand ein Ordner in unserem Fanstand und sagte, dass wir diesen ab sofort nicht mehr betreten dürfen. Eine Begründung hierfür lag allerdings nicht vor. Der Fanbetreuer hat schließlich erreicht, dass wir dann doch noch in den Stand durften. Zudem haben wir erfahren, dass der Verein die Marke Ruhrstadion Bochum hat schützen lassen. Das kann einerseits bedeuten, dass man langfristig von einer „Rückumbenennung“ des Stadions ausgeht, andererseits muss man damit rechnen, dass der Verein sich absichern will, falls wir T-Shirts mit dieser Aufschrift drucken lassen wollten. (Stadionwelt, 22.08.06)


sehr schöne demo gegen die umbennenung! aber eine große sauerei vom verein mit dem "materialraum" und dem stand!
 
24.08.2006 - Fans boykottieren Testspiel
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Viele Mitglieder der aktiven Fanszene des 1. FC Köln boykottieren das Testspiel ihres Vereins gegen Red Bull Salzburg am 30. August und fordern alle weiteren FC-Fans dazu auf, selbiges zu tun.



„Dem künstlichen Gebilde aus Österreich müssen eindeutig und klar die Grenzen des Zumutbaren aufgezeigt werden. Für uns als aktive Fans, die den Fußball lieben und leben, ist es mit der eigenen Mentalität und Einstellung zum Fußball unvereinbar, ein solches Spiel zu besuchen und hierdurch den unverhältnismäßigen Umgang mit der Salzburger Fanszene, die zur Besten ihres Landes zählt, noch zu unterstützen“, erklärte der Dachverband der Fanclubs des 1. FC Köln in einer Pressemitteilung.



Der Energy-Drink-Hersteller Red Bull hatte den österreichischen Traditionsclub Austria Salzburg übernommen, den Vereinsnamen und die Vereinsfarben geändert, zudem alle Steh- in Sitzplätze verwandelt und so die aktive Salzburger Fanszene aus dem Stadion vertrieben. Die Fans gründeten daraufhin „ihre“ Austria neu.



Die Anhänger des 1. FC Köln hatten ihren Protest gegen den Verein Red Bull Salzburg und die Ansetzung des Testspiels bereits durch Spruchbänder während des Heimspiels gegen Wacker Burghausen kund getan. (Stadionwelt, 24.08.06)



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Spruchband beim Heimspiel gegen Burghausen am vergangenen Sonntag

Bild: Felix Poltermann


ich persönlich finds gut, dass das spiel boykottiert wird!
 
25.08.2006 - Getrübte Stimmung vor dem Spitzenspiel gegen die Bayern



Das Spiel der roten Münchner gegen die Nürnberger gab es schon oft. Am kommenden Wochenende sind die sportlichen Vorzeichen allerdings auf den Kopf gestellt. Dieses Mal jagen die Bayern den Club, den Überraschungstabellenführer. Die Stimmung bei den Franken, so müsste man meinen, könnte besser nicht sein. Doch sorgen einige Ereignisse der letzten Wochen für Unmut.



Ein kurzer Blick zurück: Schon im Frühsommer feierte das Fiasko Nürnberg – die Würzburger Sektion der Ultras Nürnberg - ihr fünfjähriges Bestehen. 300 Gäste kamen um unter anderem Auftritte der Band Los Fastidios und V8 Wankers zu sehen. Am letzten Freitag, anlässlich des Heimspiels gegen Borussia Mönchengladbach, sollte das Jubiläum durch eine entsprechende Choreografie in der Nordkurve abgerundet werden. Die Genehmigung für die vorgesehenen Luftballons durch den 1. FC Nürnberg blieb jedoch aus.



„Es gab die Begründung, dass die Luftballons aufs Spielfeld fliegen würden und es zu einem verspäteten Anpfiff kommen würde“, erinnert sich Steffen Krapf vom Fiasko, „angeblich war es 2004 zu Hause gegen Aachen auch so. Natürlich weiß aus der Szene davon niemand was. In den zwei Jahren danach gab es weitere Choreos mit Luftballons in Nürnberg - ohne Probleme. Der Vorschlag des Vereins war, Helium in die Luftballons füllen. Genau das hatten wir vor Jahren schon einmal vor, es wurde dann aber verboten, weil die Luftballons sonst in eine Einflugschneise des Flughafens hätten geraten können.“



Es gilt in Nürnberg als offenes Geheimnis, dass die Absage andere Gründe hatte: die Brauerei Kulmbacher, der neue Biersponsor des FCN, hatte bei jenem Spiel 40.000 FCN-Fähnchen, auf denen ihr Logo zu sehen war, verteilt. Es galt, die Exklusivität der Werbeaktion auf den Rängen zu schützen.



In einer Spezialausgabe des Infoflyers – die „Erstausgabe“ war bereits fertig gestellt – verkündeten die Ultras Nürnberg die Einstellung ihres Supports: keine Gesänge, keine Fahnen, keine Doppelhalter und ab der Halbzeit wurden auch die Zaunfahnen abgehangen. Krapf: „Dabei war die Stimmung in einigen anderen Bereichen des Stadions eigentlich ganz gut, aber das lag wohl am Spielstand und dem Tabellenplatz.“ Die Untersagung sei aber nicht der einzige Anlass für Ihre Haltung, betonen die UN, auch wegen der ausbleibenden Lösung für die Installation der Lautsprecheranlage, weiterhin fehlender Fahnenplätze im Oberrang, der vorgesehenen Anmeldung von Spruchbändern und aufgrund der Vorkommnisse beim Freundschaftsspiel in Kopenhagen, nach denen sich der Vorstand vom Verhalten der Fans distanzierte, haben zu einer Verschlechterung des Klimas beigetragen.



Samstag, wenn der „Glubb“ beim großen Rivalen in München antritt, soll die Haltung vom Gladbach-Spiel allerdings zunächst auf Eis gelegt werden, „eben weil es gegen die Bayern geht“, wie Krapf betont. Und beim nächsten Heimspiel? „Wenn sich nichts ändert, kann davon ausgegangen werden, dass es weiter geht wie gegen Gladbach.“ Zuvor wird es jedoch am 2. September eine öffentliche Informationsveranstaltung der UN94 geben. Ihr Ziel wird es sein, einige durch Leserbriefe und Interneteinträge zum Thema entstandene Missverständnisse aus der Welt zu räumen. (Stadionwelt, 25.08.06)



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Ein "sitzender" Block 8 beim Spiel gegen Mönchengladbach

Bild: www.pumuckl94.de


So, jetzt beklagen sich die Ultras Nürnberg öffentlich über die geplatzte Choreo.
 
28.07.2006 - Auf in „Block Drölf“!
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Die Fanszene von Borussia Dortmund vor dem Saisonstart. Stadionwelt sprach mit Jens von The Unity über falsche Trikotfarben, Stadionnamen und die richtige Stimmung.



Stadionwelt: Das Trikot des BVB in der neuen Saison soll weiß-gelbe Streifen tragen. Welche Proteste sind zu erwarten?

Jens: Wir akzeptieren diesen Lappen nicht als Trikot unseres Ballspielvereins Borussia 09. Wir haben auch die Beleidigungen und Schmähungen seitens einiger Offizieller und anderer Fans nicht vergessen, als wir es wagten, diese Trikotfarben zu hinterfragen. Die Geschäftsführung hat versichert, dass dies ein einmaliger Ausrutscher bleiben soll. Wir werden diese Worte kritisch verfolgen. Die derzeitige Werbekampagne seitens Nike und der KGaA deuten aber eher daraufhin, dass man die Kritik bekämpfen will, u. a. mit Scheinargumenten wie dem, dass das eigentlich ein Traditionstrikot sei, weil der BVB in seiner Gründerzeit vier Jahre lang auch weiß in den Vereinsfarben hatte. Da kann sich nun jeder selbst ein Urteil bilden, in wie weit vier Jahre mehr Tradition haben sollen als 93 Jahre danach.



Stadionwelt: Die Stimmung auf der Südtribüne ist ein viel diskutiertes Thema. Wie beurteilt ihr die Entwicklung in der abgelaufenen Saison, und was kann in der neuen Saison erwartet werden?

Jens: Gemessen an der Größe der Tribüne und der dementsprechend hohen Zahl von Fußballtouristen war die abgelaufene Saison sicher nicht so schlecht, bedenkt man vor allem, dass wir einige Kröten zu schlucken hatten, wie z.B. den Stadionnamen. Für die neue Saison planen wir einige Änderungen. Wir werden versuchen, mit Hilfe aller Fans den alten Stimmungskern der Süd neu zu beleben. Wir werden uns ein wenig weiter unten postieren, um von dort aus die Blöcke 12 und 13 mitzuziehen. Das ganze soll nach Möglichkeit ein Stimmungsblock werden, „Block Drölf“, so dass in Zukunft wieder jeder weiß, was auf ihn zukommt, wenn er Karten für diesen Bereich hat. Wir haben einige Diskussionsabende mit den Fans geführt und sind auf durchweg positives Echo gestoßen. Dementsprechend sind wir optimistisch, dass wir alle zusammen dort etwas erreichen.



Stadionwelt: Eure Auswärtsauftritte wurden von einigen Gruppen gelobt. Wie seht ihr das?

Jens: Wir selbst sehen die Hinrunde als eher mäßig an bis auf Duisburg und Wolfsburg, die Rückrunde war sicherlich stärker. Auswärts läuft es einfach besser, unsere große Anzahl Auswärtsfahrer macht es leicht, einen Block zu rocken.



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Bild: pumuckl94



Stadionwelt: Ihr habt in der Vergangenheit mit starken Einschränkungen bezüglich Choreos zu kämpfen gehabt. Ist da Besserung in Aussicht?

Jens: Da wird sich wohl eher nichts ändern, da die Feuerwehr in Dortmund extrem kleinlich zu sein scheint. Warten wir es ab.



Stadionwelt: Hat die WM positive oder negative Auswirkungen auf eure Fanszene?

Jens: Es wird sicherlich so sein, dass zu Beginn der Saison noch mehr Touristen die Tribünen bevölkern werden. Man hat ja gesehen, was für eine tolle Party die WM war, und jetzt will man sich Fußball mal so richtig geben. Ich denke, der Großteil wird wieder verschwinden. Spätestens dann, wenn es kalt wird und die Leute merken, dass Fußball eben nicht 34 mal Party ist, sondern dreißig mal richtig scheiße und höchstens vier mal großartig.



Stadionwelt: 1909 Tage The Unity – welches Fazit zieht ihr?

Jens: Seit der Gründung hat sich soviel verändert. Damals schuf man eine geschlossene, elitäre Gruppe, die mit Ultra eher wenig bis gar nichts am Hut hatte. Heute haben wir eine große, offene Gruppe, mit regem Zulauf und einem sehr großen harten Kern. Wir haben in diesen 1909 Tagen vieles erschaffen und erreicht, was damals unmöglich erschien. Eines unserer Kernthemen, die Verbesserung der Stimmung bei Heim- und Auswärtsspielen ist nur zu 60 % erreicht, zuhause ist es einfach sehr, sehr schwer.



Stadionwelt: Thema Umbenennung des Westfalenstadions: Wie gehen die Fans heute damit um?

Jens: Die Fans gehen damit so um, wie es überall ist. Ein Teil sträubt sich radikal, einem Teil scheint es fast egal zu sein und ein anderer Teil freut sich wahrscheinlich über die tollen finanziellen Möglichkeiten. Wir als TU werden diesen neuen Namen niemals benutzen, geschweige denn ihn akzeptieren. Leider ist es jedoch in Dortmund so, dass Großteile der Kundschaft nicht am Erhalt der traditionellen Werte interessiert zu sein scheinen. Wir werden jedoch immer wieder kleine Nadelstiche setzen und den Namen Westfalenstadion niemals in Vergessenheit geraten lassen. (Stadionwelt, 28.07.2006)


wieder ein beispiel von einer umbennenung von einem stadion und dir änderung der trikotfarbe!
 
08.09.2006 - Bayern-Fans kämpfen für Gerechtigkeit
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Es begann mit einer Geschichte, die man so oder so ähnlich wohl schon mehr als ein Dutzend Mal gehört hat. Ende März gibt es in Duisburg Ärger zwischen Anhängern des gastgebenden MSV und denen des FC Bayern München. Es dauerte nicht lange, bis die Polizei einschreitet und die vermeintlichen Aggressoren einkesselt, ihre Daten aufnimmt und dem MSV Duisburg empfiehlt, Stadionverbote auszusprechen, was dieser dann auch macht.



Die Crux daran ist allerdings, dass auch zahlreiche Unbeteiligte in den Polizeikessel gerieten, die nun mit den Folgen leben müssen. Neben einem zweijährigen bundesweiten Stadionverbot wurde ihnen auch die Mitgliedschaft beim FC Bayern München entzogen, wegen „vereinsschädigenden Verhaltens“. Einspruch zwecklos.



Für viele Fans des FC Bayern war damit die Grenze des Erträglichen überschritten. Die neue Initiative „Mir san mir“ fordert Änderungen in der Stadionverbotspraxis und nimmt dabei auch den eigenen Verein ins Visier. „In unserem Fall versteckt sich der FC Bayern hinter der Aussage, das Stadionverbot sei halt vom MSV Duisburg ausgesprochen worden, dafür könne der FC Bayern ja nichts und ein Stadionverbot aufgrund eines eingeleiteten Verfahrens erfülle laut Satzung schließlich den Punkt des vereinschädigenden Verhaltens und ziehe unweigerlich eine Kündigung der Mitgliedschaft nach sich. Das „wie“ diese Stadionverbote überhaupt heute zustande kommen, wird ignoriert“, kritisierte Lars Kardel, Initiator der Aktion.



Die Aktion „mir-san-mir“ wirft dem FC Bayern und insbesondere dem Fanbeauftragten Raimund Aumann vor, es sich zu einfach zu machen und die eigenen, friedlichen Fans nicht ausreichend zu unterstützen. „Diese Aktion ist nicht dafür da, Schuldige in Unschuldige zu verwandeln, nein, sie ist dafür da, Unschuldige vor Strafen zu bewahren“, sagt Kardel. „Es geht um Menschen, die für ihren Verein leben. Nicht nur die Fans tragen mit ihrem Verhalten Verantwortung für den Verein, auch der FC Bayern trägt Verantwortung für seine Fans. Es wird Zeit, dass sich der FC Bayern dieser Verantwortung bewusst wird.“



Lars Kardel sieht im aktuellen Fall jedoch kein Problem, dass sich nur auf München beschränkt. Bundesweit habe sich eine Stadionverbotspraxis etabliert, die nicht nur unverhältnismäßig sei, sondern der auch die rechtliche Grundlage fehle. „Zur falschen Zeit am falschen Ort und vorbei ist es mit dem Fußball. Irgendwo gibt es eine kleine Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Fangruppen, blitzschnell wird weiträumig eingekesselt, die Gießkanne rausgeholt, flächendeckend gegossen und jeder, der anschließend nass ist, ist auch schuldig“, berichtet Kardel. „Danach nimmt dann alles Weitere seinen Lauf. Ein mehrjähriges, bundesweites Stadionverbot, ein Eintrag in die Datei „Gewalttäter Sport“ mit den damit verbundenen Schwierigkeiten bei Auslandsreisen, der Ausschluss aus dem Verein, der Verlust von sozialen Kontakten. Die Folgen sind weit reichend.“



Kritisiert wird in besonderem Maße, dass Polizei, Vereine und der DFB bei den Stadionverboten lediglich von präventiven Maßnahmen sprechen. „Für die Betroffenen und viele tausend Fans in Deutschland auch, ist es wesentlich mehr als das. Es sind Strafen. Ausgesprochen aufgrund von Vermutungen ohne Verfahren und Urteil. Und das in einem Rechtsstaat wie dem unseren“, sagt Kardel.



Bevor heutzutage ein Stadionverbot aufgehoben werden wird, warten die Vereine meistens den Ausgang des Verfahrens ab. Gemeinhin rechnet man unter den Bayern-Fans mit einer Einstellung der Verfahren, bis dahin wird jedoch viel Zeit verschleppt, Zeit in der Leute ihrer Leidenschaft Fußball nicht nachgehen können und aus Teilen ihres Freundeskreises isoliert werden. Abhilfe sollte in dieser Hinsicht eine unabhängige Ombudsstelle, die von Ex-Innenminister Otto Schily im September vergangenen Jahres versprochen wurde. Geschehen ist bis heute nichts. (Stadionwelt, 08.09.06)





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Bild: Stadionwelt


Mehr Infos unter www.mir-san-bayern.de.vu
 
Pressemitteilung bezüglich der Vorfälle bei der Anreise zum Spiel OSC Vellmar – SG Eintracht Frankfurt U23 am 09.09.2006



Am Samstag, den 09.09. 2006, machten sich ca. 60 Fans von Eintracht Frankfurt auf den Weg nach Vellmar, um dort die zweite Mannschaft ihres Vereins zu unterstützen. Ein Teil dieser Anhänger hat bundesweites Stadionverbot. Unter anderem aus diesem Grund fuhr man parallel zum Spiel der Profimannschaft der Eintracht in Siegen vorzugsweise nach Vellmar, da auch laut Wortlaut des an sie gegangen Stadionverbotsschreibens die Stadionverbote in der Oberliga Hessen im Prinzip keine Gültigkeit besitzen sondern nur von Liga 1 bis Liga 3 (alle DFB/DFL-Veranstaltungen). Die Oberliga Hessen untersteht dem Hessischen Fußball Verband, somit ist das bundesweite Stadionverbot hier nicht pauschal gültig. Es wurden im Vorfeld fast alle Spiele der U23, heim wie auswärts besucht, wo es zu keinerlei Vorfällen gekommen war. Die Anreise erfolgte dabei diesmal per Bahn mit einer vorab veröffentlichten Verbindung. Der Polizei war somit bereits im Voraus bekannt, dass einige Fans zu diesem Spiel reisen werden, diese wurden dann auch durch Beamte der Bundespolizei begleitet. Die Fahrt verlief ohne Störungen bis Kassel - Wilhelmshöhe, wo die Gruppe umsteigen musste, um zum Bahnhof Vellmar zu gelangen. Bereits hier wurde die Abfahrt des Zuges durch die Polizei verzögert, bis Verstärkung eintraf. Um es noch einmal zu verdeutlichen: Es gab keinerlei erwähnenswerte Vorfälle, nicht im Geringsten. Im Kasseler Hauptbahnhof stiegen dann weitere Polizisten zu, unter anderem eine Beweis- und Festnahmeeinheit. Dies kündigten nun an, eine Personalienkontrolle durchzuführen. Dazu wurde die Gruppe am nächsten Umsteigebahnhof, Espenau - Mönchehof, aus dem Zug befördert und am Bahnhof festgehalten. Hier erhielt man die Auskunft des so genannten „Communicators“ der Polizei, dass, wenn man sich kooperativ verhalte, diese Kontrolle schnell vonstatten gehen würde und Personen ohne Stadionverbot das Spiel noch sehen könnten. Dies war nachbetrachtend Lüge Nummer 1. Als Begründung wurde angeführt, dass der Verein OSC Vellmar ein Hausverbot gegenüber Personen mit Stadionverbot ausgesprochen habe. Alle Personen wurden videographiert, also per Videokamera wurden Gesicht und Körper genau festgehalten, und rabiat durchsucht. Dabei wurden Leute durch einige Polizisten mit Ausdrücken wie „[...]unterste soziale Schicht[...]“, „[...]Abschaum[...]“ oder „[...]Gesocks[...]“ bedacht. Diese Maßnahme zog sich dann, entgegen der Ankündigung der Polizei, über einen Zeitraum von ca. 1,5 Stunden hin, sodass es jedem Eintracht-Fan, ob mit Stadionverbot oder nicht, schon hier unmöglich gemacht wurde, das Spiel zu verfolgen. Nach dem Hinweis auf diesen Umstand wurde den Fans erklärt, man würde nach Beendigung der Kontrolle in einem Zug nach Frankfurt begleitet werden. Es wurde allen Anwesenden noch zusätzlich Platzverbot für den Raum Kassel/Vellmar ausgesprochen. Nachdem dann alle Personen kontrolliert wurden, kam es durch die Polizei zu Lüge Nummer 2. Es wurden einige Personen aufgerufen, die sich laut Ankündigung "[...]um die Ecke[...]" ihren Personalausweis abholen sollten, da für sie die Personenkontrolle beendet sei. Nachdem diese Personen dem Aufruf gefolgt waren, wurden sie hinter das Gebäude geführt. Hier wartete allerdings mitnichten ihr Ausweis, sondern ein Gefangentransporter, der die Fans zum Polizeipräsidium Kassel brachte, um sie dort noch länger in einer Zelle festzuhalten. Dies geschah, ohne dass es den restlichen Fans möglich war, die Szenerie zu beobachten. Auch hier wurde wieder kein Unterschied zwischen Personen mit Stadionverbot und Personen ohne Stadionverbot gemacht. Eine weitere Schikane leistete sich die Polizei, indem sie einen unsererseits hinzu gerufenen Anwalt, der bereits in Vellmar weilte, nicht zu seinem Mandanten ließ sondern auch ihm ein Platzverbot erteilte. Später wurden dann alle Personen wieder in den Zug nach Frankfurt gesetzt. Sie hatten bis hierhin niemanden beleidigt, nichts beschädigt oder sich sonst in irgendeiner nicht vertretbaren Weise verhalten. Allein ihre Anreise zu einem Oberliga-Spiel nach Vellmar genügte der Polizei, diese Fans über Stunden hinweg festzuhalten und zusätzlich auch noch einige, anscheinend willkürlich ausgewählte, Personen in Gewahrsam zu nehmen. Auch dem Gastgeberverein ging einiges an Einnahmen verloren. Und sei es "nur" das Geld für 60 Eintrittskarten, 60 Getränke und 60 Würste.



Die oben beschriebene Maßnahme empfinden wir als nicht hinnehmbar, zumal Recherchen und Anfragen beim gastgebenden Verein, dem OSC Vellmar, ergaben, dass der OSC Vellmar NICHT im Vorfeld von seinem Hausrecht gebraucht machte, um mit Stadionverbot belegten Fans den Eintritt zu verwehren, sondern ganz im Gegenteil erst während des Spiels von der Polizeiaktion erfuhr.

Der Versuch, Fans den Eintritt zum Spiel zu verwehren, das sie rechtlich problemlos besuchen durften, ging also rein von der Polizei aus. Es kann nicht sein, dass das Bemühen von Fans mit Stadionverbot, sich weiter für ihren Verein zu engagieren, und die zweite Mannschaft lautstark und kreativ zu unterstützen, so torpediert wird. Wer auch immer diesen Leuten die Absicht unterstellt, in der Oberliga Hessen allgemein oder in Vellmar speziell, für negative Schlagzeilen sorgen zu wollen, muss völlig weltfremd sein. Umso trauriger stellt sich für uns die Tatsache dar, dass auch nach der WM weiterhin gezielt versucht wird, gewisse Fantypen loszuwerden und diese strategisch zu attackieren.



Ultras Frankfurt, September 2006
 
Schon ein paar Tage alt, trotzdem:




Kein Superfund in Pasching?
Gewaltbereite Fans bei Pasching vs. Livorno befürchtet

Pasching - Der österreichische Fußball-Bundesligist FC Superfund Pasching ist von der österreichischen Exekutive im Hinblick auf das Erstrunden-Rückspiel im UEFA-Cup gegen Livorno am 28. September vor der Anreise von rund 1.200 angeblich gewaltbereiten Fans gewarnt worden. Die Tiroler Gruppierung "Verrückte Köpfe" könne mit den befreundeten Anhängern des italienischen Serie-A-Klubs für Ausschreitungen sorgen, warnte die Tiroler Polizei in einem Brief an die Bezirkshauptmannschaft Linz-Land.



60-Jahr-Feier in Eisstockhalle abgesagt



Aus diesem Grund, so die Auflage der Bezirkshauptmannschaft, müsse die im Rahmen dieses Spiels geplante 60-Jahr-Feier der Paschinger in der ans Stadion angrenzenden Eisstockhalle abgesagt werden, damit im Notfall ein Evakuierungsraum zur Verfügung stehe.



Abgang aus Pasching?



Klub-Präsident Franz Grad zeigte sich über die Vorgaben verärgert und deutete an, dass es am 28. September doch noch eine Geburtstags-Party geben könnte. "Ich kann den Fans nicht verbieten, wenn sie unser 60-Jahr-Jubiläum feiern wollen." Außerdem orakelte Grad, dass es den FC Superfund zwar weiterhin geben werde, möglicherweise allerdings nicht mehr mit Pasching als "Betreiber-Verein".
Quelle: http://derstandard.at/?url=/?id=2579918http://derstandard.at/?url=/?id=2579918
 
22.09.2006 - KSC-Fans ohne „Spielzeug“
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Nachdem im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern im Karlsruher Block Bengalische Feuer abgebrannt wurden, verfügte die Stadt Karlsruhe ein vorläufiges Choreo- und Bannerverbot im Wildparkstadion, was wiederum heftige Reaktionen, insbesondere der Karlsruher Ultras heraufbeschwor. Die Supporters Karlsruhe riefen nun in einem Statement alle Beteiligten zur Räson auf. Im Stadionwelt-Interview erklärt Supporters-Vorstand Tom Beck die Umstände der derzeitigen Differenzen zwischen Fans, Verein, Stadt und Polizei.





Stadionwelt: Was ist der Hintergrund der Erklärung, die ihr als Supporters Karlsruhe abgegeben habt?

Beck: Zum ersten Saisonheimspiel kam erstmals seit zehn Jahren zum Derby mit dem 1. FC Kaiserslautern. Dabei wurden im Block-L, trotz einer klaren Abmachung innerhalb der Fanszene, Bengalos gezündet. Das führte letzten Endes dazu, dass die Stadt Karlsruhe ein ab sofort gültiges Choreo- und Bannerverbot ausgesprochen hat, da man bei der Polizei der Ansicht ist, dass Pyromaterialien im Schutze der Fahnen gezündet wurden.



Stadionwelt: Wie war die unmittelbare Reaktion auf das Choreo-Verbot?

Beck: Generell halte ich das Verbot für wenig sinnvoll. Zum einen hilft es nicht, Bengalos zu verhindern. Wer zündeln will, schafft das auch so. Zum anderen wird das Verbot auch als Provokation aufgefasst und die Ultras werden durch so etwas nur noch radikaler. Mir erscheint das Ganze eher wie eine Trotzreaktion der Polizei. So nach dem Motto: „Ihr wart böse, jetzt nehmen wir euch euer Spielzeug weg“, ein Kindergarten.



Stadionwelt: Wie sieht die Fanszene die Situation?

Beck: Die Szene ist sehr gespalten. Auf der einen Seite stehen diejenigen die sagen: „Die Polizei hält sich an keine Absprachen, dann machen wir das auch nicht“, andererseits heißt es auch: „Ihr seid selber Schuld“. Die Stimmung ist im Moment ziemlich aufgeheizt. Wir wollen mit unserem Statement auch dazu beitragen, dass alle einen Gang zurückschalten. Als Supporters Karlsruhe versuchen wir die verschiedenen Strömungen innerhalb der Szene unter einen Hut zu bringen, von gemäßigten bis zu radikaleren Teilen. Im Endeffekt können wir nach außen nur insgesamt mehrheitsfähige Fan-Positionen vertreten.



Stadionwelt: Wie sehen nun die nächsten Schritte aus?

Beck: Aus Supporters’ Sicht müssen wir weiter gesprächsbereit sein. Im Endeffekt haben wir alle ein vitales Interesse daran, dass für die gesamte Fanszene was rauskommt. Dabei ziehen

städtischen Fanprojekt, KSC-Fanbetreuung und wir Supporters an einem Strang. Leider gibt es immer wieder Leute die quer schießen, mit denen muss man sich dann zusammensetzen und das durch Gespräche klären. Wir bitten aber auch die Stadt und die Polizei sich kompromissbereit zu zeigen. Gegenseitige Ablehnung bringt uns nicht weiter, das schürt nur Aggressionen. An der Stelle muss ich fairerweise auch sagen, dass der Einsatzleiter der Polizei im Wildparkstadion, Herr Rüssel, den Phönix Sons Gespräche angeboten hat, um verschiedene Dinge zu klären, was aber von den PS abgelehnt wurde. Das hilft uns natürlich auch nicht weiter. Ich hoffe aber auch, dass die Polizei ihre Handlungsweise nicht an dem Spiel gegen Kaiserslautern ausrichtet. Das war ein Derby unter besonderen Voraussetzungen, gegen Duisburg im zweiten Heimspiel sah es schon wieder ganz anders aus.



Stadionwelt: Wie ist die Kommunikation mit dem Karlsruher SC in dieser Thematik?

Beck: Mit Burkhard Reich, dem Fanbeauftragten des KSC, stehen wir in gutem Dialog. Bengalos und ähnliches kann er natürlich nur verurteilen, schließlich kostet so etwas den Verein ja auch Geld. Aber auch er zählt auf die Einsicht aller Parteien, so dass sich die Wogen wieder ein wenig glätten. Ich denke in ein paar Wochen könnte sich das ganze Thema in Wohlgefallen aufgelöst haben, so dass das Choreo- und Bannerverbot auch wieder wegfällt. Allerdings müssen dazu alle, auch die Fanszene selbst, ihren Teil beitragen. (Stadionwelt, 22.09.06)





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Die Pyro-Aktion von Karlsruher Fans anlässlich des Derbys gegen den 1. FC Kaiserslautern hat weitreichende Konsequenzen.

Bild: Baden Maniacs - www.bm96.de


nochmal ein bericht über das choreoverbot un KA, von stadionwelt
 
04.10.2006 - 1.800 Protestnoten gegen das easyCredit-Stadion



Mit der Übergabe von mehr als 1800 Unterschriften protestieren Fußballfans am gestrigen Donnerstag gegen die Umbenennung des Franken-Stadions in easyCredit-Stadion.





Nach der "missglückten Namensgebung" seien Protestnoten aus bundesweit 107 Städten und Gemeinden eingegangen, teilte der Verein Deutsche Sprache in Nürnberg mit. Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) soll die Listen mit den Unterschriften entgegennehmen. Das Namensrecht des Stadions war im Frühjahr für fünfeinhalb Jahre an die Nürnberger Norisbank verkauft worden, die es nach ihrem erfolgreichsten Produkt, dem Konsumentenkredit easyCredit, benannte. (dpa, 04.10.06)



www.stadionwelt.de
 
Oh Kinners, das Fanszeneboard is doch jetzt noch net so groß, das man den Laberfred übersehen kann:p
 
Neues aus Wals-Siezenheim


Red Bull will keine Patrioten


2006-10-05 16:24:37



„Wie weit darf ein Fußballklub in die Geschehnisse eines Fanklubs eingreifen?“ Diese Frage stellte sich Wolfgang Wendl, Ex-Obmann von Red Bull Salzburgs größtem Fanklub "Patriots", nachdem er sein Amt auf Druck der Vereinsführung niedergelegte. Zu sehr mischten sich die Offiziellen in Fanklub Angelegenheiten ein und stellten unzumutbare Forderungen. Eine Analyse von Harald Saller



Neues Fan-Dasein

Nach der Übernahme des traditionsreichen SV Austria Salzburg durch Red Bull entstanden zahlreiche neue Fanklubs. Diese verpflichteten sich schriftlich auf Gewalt, Beschimpfungen und nicht genehmigte pyrotechnische Mittel zu verzichten. Die „Patriots“ versuchten die alten Werte der Austria aufrecht zu erhalten und gaben die Hoffnung nicht auf, dass der Klub dem Anliegen der letzten violetten Fans noch Gehör schenken würde.



Der Schein trügt

Hinter den Kulissen kam es aber immer wieder zu Aussprachen zwischen Red Bull und den Vorsitzenden der Fanklubs - allen voran mit Wendl. Dieser wollte sich nicht länger dem Diktat des Bundesligavereins unterwerfen: „Auch ich war anfangs euphorisch. Wir wollten die traditionellen Werte der „alten Austria“ hochhalten und ich dachte, Red Bull käme uns entgegen. Ein Irrtum.“ Die Kritik seitens des Vereins wurde immer lauter. „Red Bull störte vor allem, dass wir ständig auf unsere Geschichte und Klubfarben pochten. Die Offiziellen verlangten, dass wir den Weg des „neuen“ Vereins mitgehen.“ Der Ordnerchef bezeichnete Wendl als „Aufhetzer“, weil er „einen Fan gegen einen mitgereisten Salzburg-Ordner verteidigte. Er verwies ihn des Sektors, weil er sich nicht hinsetzen wollte. Außerdem durfte er nicht mit dem Bus zurück mitfahren.“



Patrioten nicht gewollt

Neben seiner Aufgabe als Obmanns, war Wendl auch der, von Red Bull ungeliebte, Vorsänger der Fankurve. „Ein Fußballspiel lebt von Emotionen, da gehören Schmährufe gegen den Gegner und Schiedsrichter dazu. Auch hier forderte mich der Klub auf, das zu unterlassen. So etwas habe ich bis jetzt noch nie erlebt.“ Vor dem Spiel gegen Rapid bekam Wendl einen Anruf von Red Bull, in dem ihm nahe gelegt wurde, zurückzutreten. Im offiziellen Forum ließ man im Vorfeld alle Accounts der Patriots Mitglieder ohne Angabe von Gründen löschen.



Abschied verdaut

Mittlerweile hat Wendl mit der Fanszene in Salzburg-Wals seinen unwiderruflichen Bruch vollzogen: „Zwar werde ich das ein oder andere Spiel ansehen, aber ich nehme mir eine Auszeit. Vielleicht werde ich irgendwann wieder dieses besondere Gefühl der alten Austria-Zeit verspüren, dieses Kribbeln wenn "meine" Mannschaft aufläuft. Die Frage bleibt, wie sich eine aktive Fanszene entwickeln soll, wenn man seine Anhänger derart einschränkt und mit Vorschriften überhäuft – darüber sollte sich Red Bull ernsthafte Gedanken machen…“


Erst die alte Kurve vergraulen, jetzt die "neue" Kurve (wenn man des so nennen kann, weil die mehr als lachhaft sind, in Blackburn war der Mob ned mal 30 Mann groß) vergraulen...



http://www.offside.at/index.php?s=aktuelles&mod=hotstory&nationid=14&bid=13968http://www.offside.at/index.php?s=aktuelles&mod=hotstory&nationid=14&bid=13968
 
Communiqué

Wie die meisten von Euch sicher mitbekommen haben, musste unsere Gruppe in den letzten Wochen einige Rückschläge einstecken. Darunter war nicht nur eine große Menge neu ausgestellter Stadionverbote für viele Mitglieder des harten Kerns von Ultras Frankfurt – noch schwerwiegender als dies war die Fanbeiratsitzung ein paar Tage nach dem Schalke-Auswärtsspiel. Äußerungen von Herrn Bruchhagen und Herrn Pröckl, wonach sie den Ultras, die aktuell mit einem Stadionverbot belegt wurden, absprechen, Fan von Eintracht Frankfurt zu sein, und zudem sagten, dass man solche Leute nicht im Kreis der Eintrachtfans benötigte, haben eine Lethargie innerhalb des Kerns der Ultras ausgelöst, die einem kompletten Bruch mit der Eintracht Frankfurt Fussball AG zur Folge haben kann, sofern es die nächste Zeit nicht eine letzte Annäherung gibt, bei der man die Situation zu entspannen versucht. Bei den Betroffenen Personen handelt es sich zum Großteil um jene Leute, die noch vor kurzer Zeit Unmengen an Zeit und Geld geopfert hatten um u.A. für das Pokal-Halbfinale gegen Bielefeld oder das Finale in Berlin einen würdigen Rahmen in Form von riesigen Choreographien zu erschaffen.

Wir sind durchaus bereit, auch in unserem Verhalten Fehler einzuräumen, und Selbstreflexion zu üben, nicht aber zur völligen Aufgabe unsere Gruppenideale nur um der Eintrachtfangemeinschaft beiwohnen zu dürfen.



Nach langem Überlegen sind wir zu der Entscheidung gekommen, dass die Ultras Frankfurt 1997 vorerst im Stadion nicht mehr als Gruppe aktiv sein werden. Das heißt nicht, dass keine Mitglieder der Gruppe, oder Untergruppen, die dem Kollektiv Ultras Frankfurt angehören, im Stadion präsent sind, Ultras Frankfurt 1997 gibt aber vorerst jegliche Verantwortung als Verband der Ultra’-orientierten Gruppen in Frankfurt, die bisher getragen wurde, auf.



Die Stadionverbote die es am Anfang der Saison gab, gründen im Wesentlichen auf 2 Vorfällen.

Zum einen erhielten über 30 Personen, die beim Ligaspiel in Köln (März 2006) vor dem Spiel in der Innenstadt festgenommen wurden ein Stadionverbot über 3,5 Jahre, wenngleich selbst die Polizei einräumte, dass es nur zu „kleineren Sachbeschädigungen“ kam, welche nicht zwingend von eben dieser Personengruppe gekommen sein müssen, da sich noch zahlreiche andere Kleingruppen in unmittelbarer Umgebung durch die Innenstadt bewegten.

Die zugehörigen Ermittlungsverfahren wurden deshalb logischerweise auch bereits eingestellt, der Zuständige beim 1.FC Köln weigert sich aber derzeit noch, die Verbote aufzuheben, wozu er laut Stadionverbot-Richtlinie allerdings „angehalten“ ist, da die Einstellung nach § 170 II (Einstellung mangels Tatverdacht) erfolgte. Begründet wird dies damit, dass man es zunächst mit der Polizei abwägen möchte, und es bereits Urteile gäbe, die Ermessenspielraum gewährleisten würden.

Der 2.Vorfall war am Saisonanfang in Gelsenkirchen, wo nahezu ein gesamter Bus mit Stadionverbot belegt wurde, auch Personen, die sich während dem Geschehen im Bus befanden.

Zugegeben ist in der Vergangenheit, auch von unserer Seite, nicht alles glücklich gelaufen, diese Stadionverbote sind aber ohne Frage nicht akzeptabel.



In der aktuellen Situation sind wir als Gruppe weder willens, noch fähig, so weiterzumachen, wie bisher. Daher wird es natürlich auch vorerst keine Choreographien im Waldstadion geben, die Ultras Frankfurt–Zaunfahne wird nicht mehr hängen, symbolisch hängt stattdessen eine schwarze Fahne, und die Zaunfahnen der Gruppen und Fanclubs, die sich solidarisieren, werden weiterhin falsch herum aufgehängt werden.

Als Gruppe werden wir stattdessen bei der 2.Mannschaft am Riederwald auftreten, wo die Führung des e.V.’s uns auch, soweit möglich, alle Freiheiten einräumt.

Dort möchten wir allen Fans, die willens sind, etwas anderes als den Bundesligaalltag zu erleben, eine Alternative bieten, und gleichzeitig auch den Stadionverbotlern zeigen, dass sie nicht alleine gelassen werden.



Bereits 2005, als nach den Vorfällen in Ahlen ein Konzept für „Stadionverbot auf Bewährung“ erarbeitet wurde, um auch hier, wie im normalen Rechtswesen üblich, den Leuten die Möglichkeit zu bieten, ihr Verhalten zu überdenken und nicht aufgrund eines Vorfalls, der möglicherweise nicht mal vor Gericht zu einer Verurteilung kam, ihr soziales Umfeld, zumindest was das Stadion angeht, zu verlieren. Dieses Konzept sah auch, analog zur deutschen Gesetzgebung, fußballspezifische Sozialleistungen als „Bewährungsauflage“ vor, käme also auch den Vereinen zugute.

Dieses Konzept wurde dem Vorstand der Eintracht Frankfurt Fussball AG vorgelegt, welche versprach, damit auch bei der DFL vorzusprechen. Seitdem ist nichts geschehen.



Dieser Text soll nur zur Information dienen und ist nicht als endgültige Entscheidung zu sehen.

Wir bitten die komplette Fanszene um Nachsicht, da wir momentan an einer Lösung der Situation arbeiten, aber noch nicht wissen, wie das ganze ausgehen wird. Gebt uns bitte die Zeit, über uns selbst und über die Gesamtsituation nachzudenken!



Ultras Frankfurt 1997, Oktober 2006
 
Ein Energy-Drink-Unternehmen (Red Bull) plant offenbar einen großen Einstieg beim Oberligisten FC Sachsen Leipzig. Nach Informationen der "Leipziger Volkszeitung" haben sich Stadionbesitzer Michael Kölmel und FC-Sachsen-Schatzmeister Georg Flascha bereits mit Firmenvertretern aus Österreich getroffen und über Namens- und TV-Rechte verhandelt. Der Klub hofft auf einen Mega-Deal. Red-Bull-Firmengründer Dietrich Mateschitz holte sich vor einiger Zeit Franz Beckenbauer als Berater in Fußball-Fragen. Im April 2005 übernahm der Weltmarktführer für Power-Drinks mit Sitz im Salzburger Land den Traditionsverein Austria Salzburg, der unter dem Firmennamen inzwischen von Giovanni Trapattoni und Lothar Matthäus trainiert wird.


Quelle: http://www.welt.de/data/2006/11/09/1104933.htmlhttp://www.welt.de/data/2006/11/09/1104933.html



Besagter Artikel der Leipziger Volkszeitung:




Energy-Drink-Unternehmen Red Bull interessiert sich für Fußballstandort L.E.


Leipzig/Salzburg. Die Granden des FC Sachsen sind seit Monaten auf der Suche nach einem Megasponsor, einen strategischen Partner, der das Notstandsgebiet Fußball beackert, der die Bundesliga nach Leipzig holt. Die Herren sind fündig geworden, haben den Fisch des internationalen Sportsponsorings an der Angel! Nach Informationen dieser Zeitung ist das österreichische Energy-Drink-Unternehmen Red Bull interessiert am Standort L. E.! Verleiht das Kultgetränk demnächst Leipzig Flühüüügel?

Der Weltmarktführer mit Sitz im idyllischen Fuschl am See im Salzburger Land (2005 wurden 2,488 Milliarden Dosen verkauft, 2,149 Milliarden Euro umgesetzt, weltweit 1850 Mitarbeiter) gehört zu den bekanntesten Sportsponsoren. Dank des legendären Firmengründers Dietrich Mateschitz wachsen 500 angesagten Sportlern Flügel, zum XXL-Portefolio des 62-jährigen Selfmade-Milliardärs gehören: Ein Formel-1-Rennstall, die beste österreichische Eishockeymannschaft, die beste österreichische Fußballmannschaft und die besten US-amerikanischen Kicker (Red Bull New York) und und und.

Think big!, lautet das Credo des in St. Marein in der Steiermark geborenen Marketing-Experten, der 1982 während einer Ostasien-Dienstreise jetlaggeplagt auf die dort vertriebenen Energy-Drinks aufmerksam wurde und die Lizenzrechte für ein thailändisches Produkt kaufte. 1987 wurde die Roten Bullen im Markt eingeführt, 1990 standen die ersten Dosen in deutschen Regalen, heute ist Red Bull in rund 100 Ländern erhältlich. Dass der Firmen-Boss klotzt, lässt sich am Beispiel Austria Salzburg ablesen. Mateschitz holte sich Franz Beckenbauer als Berater in Fußball-Fachfragen, verpflichtete dann unter einem gigantischen Medienhype das Trainer-Duo Giovanni Trapattoni und Lothar Matthäus. Jetzt soll ein Manager für den Ösi-Herbstmeister Red Bull Salzburg her. Nicht irgendein Manager. „Ich stelle mir eine Persönlichkeit wie Uli Hoeneß vor“, erklärte Mateschitz, aber auch „Oliver Bierhoff ist so ein Typ wie wir ihn wollen“. Bei der Suche soll eine anderer Verbündeter und Beckenbauer-Spezi helfen: Premiere-Kommentator Marcel Reif. In dieser Saison verpassten „Trapatthäus“ die Champions League, das Versäumte soll 2007 nachgeholt werden.

Franz Beckenbauer hatte den Kontakt zwischen den New York Metro Stars und Mateschitz hergestellt, vermittelte nun offenbar auch dem fußballerischen Elendsviertel Leipzig eine sensationelle Perspektive! Franz kann’s!

Red Bull investiert jährlich über 600 Millionen Euro in Köpfe, Teams, Klubs und Veranstaltungen. Eine sündhaft teure, aber lohnenswerte Marketingstrategie. Trotz günstigerer Nachahmer – die Rezeptur ist nicht geheim – baute Mateschitz die Marktführung kontinuierlich aus.

Im April 2005 übernahm der berühmteste Dreitagesbart Österreichs die Austria aus Salzburg, löste damit Diskussionen über schützenswerte Traditionen von Fußballklubs aus. In Salzburg entschied man sich gegen das Schwelgen in der Vergangenheit, für die sportliche Perspektive. Heißt der FC Sachsen in Bälde Red Bull Leipzig? Völlig neu wäre so was hierzulande nicht. Erinnert sei an den ruhmreichen VfR OLI Bürstadt (OLI war Sponsor), an LR Ahlen (LR International war die Firma des Klub-Mäzens Helmut Spikker) oder dem nach Chips schmeckenden SV Chio Waldhof. Das Aufkaufen eines Klubs à la Red Bull Salzburg ist in Deutschland untersagt. Noch untersagt.

Guido Schäfer



Eine Frage der Perspektive



Ganz oder gar nicht! Wenn Red Bull nach Leipzig kommt, wird das ganz große Rad gedreht! Das Firmenlogo soll aufs Dach des Zentralstadions, aufs Dach der Arena, auf die Brust der Fußballer. Wie durchsickerte, hat sich Stadioninvestor Michael Kölmel mit den Österreichern bereits über die Namens- und TV-Rechte (beides liegt nahezu komplett bei Kölmel, beides geht im Fall der Einigung zu Red Bull über) geeinigt. Kinoweltchef Kölmel hat weder Knete noch Kraft, den Verein weiter im Alleingang zu alimentieren.

Bei den Verhandlungen mit am Tisch: Sachsen-Schatzmeister Georg Flascha. Der Chef der Wirtschaftsprüfungskanzlei KPMG schweigt sich wie alle anderen noch aus, weiß auch um dieses Problem: Mit dem Einstieg des Megasponsors würde der Klub entkernt. Ein Veto seitens des Vereinsführung oder der Mitglieder ist angesichts der dann flöten gehenden Aussichten dennoch eher unwahrscheinlich. Bliebe die Frage: Was will Red Bull ausgerechnet in Leipzig? Leipzig ist neben Dresden d e r Standort im Osten. Kulturell, wirtschaftlich, auch in Sachen Potenzial. Leipzig hat dazu ein Superstadion. Und ist im Städtevergleich übrigens ganz nah dran an Bremen. Erstligist Werder setzt jährlich über 50 Millionen Euro um, die weiteren Umsätze rund ums Weser-Stadion sind ebenfalls deutlich zweistellig. Eine Investition in L.E. wäre also eine in die Zukunft. Leipzig ist sexy – auch für Red Bull.

Die Gegenwart ist weniger sexy. Morgen, 19 Uhr, spielt der Oberliga-Achte FC Sachsen in Plauen.

gs
 
In London steht ein weiterer englischer Spitzenclub vor der Übernahme. Den ersten Schritt vollzog jetzt ein Investor aus Russland. Für umgerechnet 110,75 Millionen Euro kaufte der russische Milliardär Alisher Usmanow mit seiner Firma Red & White heute den Anteil von Arsenals früherem Vizepräsideten David Dein über 14,58 Prozent der Gunners auf und kündigte den Ankauf weiterer Anteile an. Der in der Vorsaison in Unfrieden bei Arsenal ausgeschiedene Dein fungiert pikanterweise ab sofort als Geschäftsführer von Usmanows Unternehmen.



Quelle
 
Aus 11 Freunde. Ist aber schon vom Juni 2007!



Woran wir uns gewöhnt haben



Dass die Kommerzialisierung des Fußballs voranschreitet, ist eine Binsenweisheit. Neu ist die Gleichgültigkeit, mit der Tabubrüche hingenommen werden. Wer regt sich schon noch auf? Manni Breuckmann unternimmt einen neuen Versuch.



Mein schönstes Karnevalserlebnis dieses Jahr hatte ich ausgerechnet im schönen Ruhrgebiet. Dort, an der Essener Hafenstraße, schenkte RWE den großmäuligen Kölnern am Karnevalssonntag fünf Dinger ein, was im Revier Rio-ähnliche Zustände hervorrief. Während ich so dasaß und staunte, telefonierte hinter mir einer aus der Führungsriege der Rot-Weißen, offensichtlich mit einem RWE-Werbepartner. Und der hatte angesichts der Sensation, des Unbegreiflichen, nichts Besseres zu tun, als sich zu beschweren: Seine schöne Werbebande sei durch eine große FC-Fahne verdeckt. Sieht Scheiße aus. Ein Skandal!







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Halbzeitpause verlängern?



Der Marketing Geschäftsführer von Werder Bremen, Manfred Müller hat bei der Fifa beantragt die Halbzeitpause auf 20 Minuten zu verlängern. Das meldet der Spiegel in seiner heute erscheinenden Printausgabe!



In einem Interview begründet Müller diesen Vorstoß damit, dass die Stadien und das Umfeld immer besser werden, die Fans es aber nicht nutzen könnten, da die Zeit nicht ausreichen würde, um auf die Toilette zu gehen und sich „Speis und Trank“ zu besorgen.

Außerdem könnte das „Catering“ mehr verkaufen und die Vereine könnten die „Videowalls besser vermarkten!

Weitere Argumente seiner Meinung nach sind, dass die Zeit die das Team vom Rasen in die Kabine braucht, bis zu 6 Minuten im Olympiastadion Berlin, zu lange dauern würde und keine Zeit für „Teambesprechung, medizinische Versorgung und Regeneration sei.



Blatter soll dem Ganzen sehr aufgeschlossen gegenüberstehen, denn selbstverständlich stünden die Fans und Spieler im Vordergrund und nicht kommerzielle Gründe.



















Ich persönlich bekomme den Verdacht nicht los, dass schon wieder auf Kosten des Fußballs was geändert werden soll, was nur dem Kommerz zugute kommt. Und wer glaubt denn heute noch, dass „Fanbelange“ im Vordergrund stehen würden.



Ich finde es eine Frechheit so zu argumentieren und die Fans zur Begründung vorschiebt.



Und übrigens: Für ein 3 Gänge Menü im VIP Bereich braucht man bestimmt länger als 15 Minuten. (den Hinweis konnte ich mir nicht verkneifen!)







Hier der Link zum Laberthread!
 
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