Internet Fanclub roteteufel.de

This is a sample guest message. Register a free account today to become a member! Once signed in, you'll be able to participate on this site by adding your own topics and posts, as well as connect with other members through your own private inbox!

Mittel- bis langfristige Perspektive des FCK

Bevor wir davon träumen können das Stadion zurückzukaufen muss noch viel passieren. Bisher ist es auch so, dass wir oftmals Spieler kaufen und erst Jahre danach bezahlen. Wer sich in den letzten Jahren mal die Bilanz angeschaut hat weiß wovon ich rede. Zudem ist zumindest ein Sponsor in Vorleistung gegangen, was wiederrum bedeutet, dass wir erstmals Zeit brauchen wieder ein gewisses Eigenkapital zu erwirtschaften, dann können wir gerne anfangen über einen Stadionrückkauf zu reden, dafür müssen wir jedoch einige Jahre in Liga 1 spielen.
Vielleicht habe ich mich etwas unglücklich ausgedrückt, gemeint war: Etablierung in der Bundesliga und anschließender Rückkauf des Stadions. Wenn nach einer langfristigen Perspektive gefragt wird, kann für mich nur das die Antwort sein. Wie realistisch das ist kann man natürlich nur schwer einschätzen, aber ich denke falls wir aufsteigen sollten und falls wir die Mannschaft dann zusammenhalten und sinnvoll verstärken können, haben wir eine ganz gute Ausgangsbasis für die Zukunft, da wir viele junge und vielversprechende Spieler haben, die wir auch mal zu Geld machen können und nicht wie in der Vergangenheit ablösefrei ziehen lassen müssen. Gladbach könnte auch nicht so einfach immer wieder hoch kommen, wenn sie nicht immer mal wieder fette Transferwerte schaffen würden, wie Marcell Jansen oder Marko Marin. Da müssen auch wir mal hin. Sam nach dem Aufstieg kaufen und ihn in 2 Jahren für 10 Mio verkloppen. Mal dahinzukommen, das muss unser Ziel sein.
 
Servus Leute!



Hier ist noch ein bisschen Diskussionsstoff zur Einschätzung unserer längerfristigen Perspektiven. Ich habe mir die 18 Bundesligasaisons ab 1992, also seit dem Hinzukommen der Ostvereine und der erneuten Reduktion auf achtzehn Mannschaften angesehen, und die insgesamt 30 Vereine davon unter die Lupe genommen, die sich aktuell im erweiterten Bundesligaumfeld bewegen:



Sieben Großvereine (Bayern München, Bremen, Dortmund, Leverkusen, Schalke 04, Stuttgart und Hamburg) waren über diese 18 Jahre immer dabei. Bei normalem Saisonverlauf erreichen diese Vereine vordere Platzierungen, in schlechten Jahren zumindest den Klassenerhalt. Hinzugezählt werden können aufgrund ihrer großen finanziellen Möglichkeiten drei Aufsteiger der letzten Jahre (Wolfsburg (13 Saisons), Berlin (13) und Hoffenheim (2)), wobei bei einem Verein (Berlin) die aktuelle Saison noch zu einer anderen Einstufung führen kann.

Dahinter kommen Vereine, die zwar eher als Bundesligisten angesehen werden können, für die der Abstieg jedoch eine reale Gefahr darstellt und wiederholt auch zur Realität wird. Angeführt wird diese Gruppe von zwei Vereinen (Mönchengladbach (15 Saisons) und Frankfurt (13)), die nach jeweils zwei Abstiegen den schnellen Wiederaufstieg geschafft haben. Dahinter folgen sechs Vereine (Kaiserslautern (13), Bochum (13), Köln (12), Rostock (11) und Nürnberg (10), Bielefeld (9)), bei denen in den letzten Jahren die Häufigkeit der Abstiege (Bochum, Köln, Nürnberg, Bielefeld) und die Dauer der Zweitligaaufenthalte (Kaiserslautern, Rostock) eher zugenommen haben. Dazu kommen vier Vereine, deren wiederholte Aufstiege und längere Phasen der Erstligazugehörigkeit zeigen, dass sie auch als Bundesligisten anzuerkennen sein werden (Freiburg (10), Hannover (7), Cottbus (6) und Mainz (4)).

Den Abschluss bilden Vereine, die eher als Zweitligisten anzusehen sind, für die der Aufstieg jedoch im Rahmen ihrer Möglichkeiten liegt. Drei Vereine (1860 München (10), Karlsruhe (8 ) und Duisburg (8 )) zeigen nach ihrer Erstligazugehörigkeit eher einen Abwärtstrend mit gelegentlichen Gastspielen in der Bundesliga, drei Vereine (St. Pauli (3), Düsseldorf (2) und Aachen (1)) haben nach Jahren in tieferen Spielklassen ab und zu die Bundesliga besucht, und zwei weitere Vereine (Fürth (0) und Augsburg (0)) haben Ambitionen auf einen erstmaligen Bundesligaaufstieg.





Den 1.FC Kaiserslautern würde ich unter diesen insgesamt 30 Vereinen wie folgt einsortieren:



Da nur 10 Vereine wirklich stärker als wir sind und wir uns mit den übrigen Vereinen zumindest halbwegs auf Augenhöhe befinden, halte ich die Bundesligazugehörigkeit für eine zwar ambitionierte, aber auch erreichbare Zielsetzung. Im Konkurrenzkampf mit diesen Vereinen werden wir dauerhaft nicht bestehen können und sollten uns daher auf Platzierungen hinter diesen einstellen. Die obere Tabellenhälfte dürfte nur dann erreichbar sein, wenn wir eine richtig gute Saison spielen und einige Topmannschaften schwächeln.

Von den verbleibenden 8 Erstligaplätzen würden wir gerne einen haben, und 7 blieben demnach für die übrigen Vereine. Auch wenn von diesen Vereinen einige (Mönchengladbach, Frankfurt, Köln, ...) über größeres Potential als wir verfügen, so befinden wir uns dennoch in Schlagdistanz. Unser Anspruch muss daher lauten, rund die Hälfte dieser unmittelbaren Konkurrenten hinter uns zu lassen und so den Klassenerhalt zu schaffen.

Und sollte dieses Saisonziel einmal verfehlt werden, dann darf der Abstieg nicht gleich als Katastrophe angesehen werden, nach der alles auf den Kopf gestellt werden muss. Stattdessen sollten wir ihn als ein normales sportliches Ereignis abhaken und unaufgeregt den zügigen Wiederaufstieg anstreben. Dabei kämen uns im Konkurrenzkampf mit den übrigen Zweitligisten mit Aufstiegsambitionen die besseren finanziellen Möglichkeiten eines gerade abgestiegenen Erstligisten zugute.





Kurz und gut: Ich glaube daran, dass der FCK in der Bundesliga wieder erfolgreich die Underdog-Rolle vergangener Jahrzehnte spielen kann.

Aber lasst uns jetzt erst einmal aufsteigen
default_icon_wink.gif
 
Servus Leute!


Hier ist noch ein bisschen Diskussionsstoff zur Einschätzung unserer längerfristigen Perspektiven. Ich habe mir die 18 Bundesligasaisons ab 1992, also seit dem Hinzukommen der Ostvereine und der erneuten Reduktion auf achtzehn Mannschaften angesehen, und die insgesamt 30 Vereine davon unter die Lupe genommen, die sich aktuell im erweiterten Bundesligaumfeld bewegen:



Sieben Großvereine (Bayern München, Bremen, Dortmund, Leverkusen, Schalke 04, Stuttgart und Hamburg) waren über diese 18 Jahre immer dabei. Bei normalem Saisonverlauf erreichen diese Vereine vordere Platzierungen, in schlechten Jahren zumindest den Klassenerhalt. Hinzugezählt werden können aufgrund ihrer großen finanziellen Möglichkeiten drei Aufsteiger der letzten Jahre (Wolfsburg (13 Saisons), Berlin (13) und Hoffenheim (2)), wobei bei einem Verein (Berlin) die aktuelle Saison noch zu einer anderen Einstufung führen kann.

Dahinter kommen Vereine, die zwar eher als Bundesligisten angesehen werden können, für die der Abstieg jedoch eine reale Gefahr darstellt und wiederholt auch zur Realität wird. Angeführt wird diese Gruppe von zwei Vereinen (Mönchengladbach (15 Saisons) und Frankfurt (13)), die nach jeweils zwei Abstiegen den schnellen Wiederaufstieg geschafft haben. Dahinter folgen sechs Vereine (Kaiserslautern (13), Bochum (13), Köln (12), Rostock (11) und Nürnberg (10), Bielefeld (9)), bei denen in den letzten Jahren die Häufigkeit der Abstiege (Bochum, Köln, Nürnberg, Bielefeld) und die Dauer der Zweitligaaufenthalte (Kaiserslautern, Rostock) eher zugenommen haben. Dazu kommen vier Vereine, deren wiederholte Aufstiege und längere Phasen der Erstligazugehörigkeit zeigen, dass sie auch als Bundesligisten anzuerkennen sein werden (Freiburg (10), Hannover (7), Cottbus (6) und Mainz (4)).

Den Abschluss bilden Vereine, die eher als Zweitligisten anzusehen sind, für die der Aufstieg jedoch im Rahmen ihrer Möglichkeiten liegt. Drei Vereine (1860 München (10), Karlsruhe (8 ) und Duisburg (8 )) zeigen nach ihrer Erstligazugehörigkeit eher einen Abwärtstrend mit gelegentlichen Gastspielen in der Bundesliga, drei Vereine (St. Pauli (3), Düsseldorf (2) und Aachen (1)) haben nach Jahren in tieferen Spielklassen ab und zu die Bundesliga besucht, und zwei weitere Vereine (Fürth (0) und Augsburg (0)) haben Ambitionen auf einen erstmaligen Bundesligaaufstieg.





Den 1.FC Kaiserslautern würde ich unter diesen insgesamt 30 Vereinen wie folgt einsortieren:



Da nur 10 Vereine wirklich stärker als wir sind und wir uns mit den übrigen Vereinen zumindest halbwegs auf Augenhöhe befinden, halte ich die Bundesligazugehörigkeit für eine zwar ambitionierte, aber auch erreichbare Zielsetzung. Im Konkurrenzkampf mit duesen Vereinen werden wir dauerhaft nicht bestehen können und sollten uns daher auf Platzierungen hinter diesen einstellen. Die obere Tabellenhälfte dürfte nur dann erreichbar sein, wenn wir eine richtig gute Saison spielen und einige Topmannschaften schwächeln.

Von den verbleibenden 8 Erstligaplätzen würden wir gerne einen haben, und 7 blieben demnach für die übrigen Vereine. Auch wenn von diesen Vereinen einige (Mönchengladbach, Frankfurt, Köln, ...) über größeres Potential als wir verfügen, so befinden wir uns dennoch in Schlagdistanz. Unser Anspruch muss daher lauten, rund die Hälfte dieser unmittelbaren Konkurrenten hinter uns zu lassen und so den Klassenerhalt zu schaffen.

Und sollte dieses Saisonziel einmal verfehlt werden, dann darf der Abstieg nicht gleich als Katastrophe angesehen werden, nach der alles auf den Kopf gestellt werden muss. Stattdessen sollten wir ihn als ein normales sportliches Ereignis abhaken und unaufgeregt den zügigen Wiederaufstieg anstreben. Dabei kämen uns im Konkurrenzkampf mit den übrigen Zweitligisten mit Aufstiegsambitionen die besseren finanziellen Möglichkeiten eines gerade abgestiegenen Erstligisten zugute.





Kurz und gut: Ich glaube daran, dass der FCK in der Bundesliga wieder erfolgreich die Underdog-Rolle vergangener Jahrzehnte spielen kann.

Aber lasst uns jetzt erst einmal aufsteigen
default_icon_wink.gif


Ein weiser Mann hat geschrieben
default_wink.png


Klasse Beitrag, das entspricht der Realität.

Wer das anders sieht träumt zuviel ^^

Ich bin sehr glücklich wenn wir wieder aufsteigen sollten und dann einfach nicht mehr absteigen.

Dabei sein ist alles
default_icon_cool.gif
und dann klappts evtl. auch irgendwann für mehr!
 
Naja, wesentlich leichter hätten wir es, wenn wir die Stadionmiete drücken könnten, oder mehr Einnahmen rausholen. Die M1er bekommen jedes Jahr Mios von der Cofuckse , wir könnten ca 3-4 Mios erhalten. Die fehlen uns leider jedes Jahr, was uns gegenüber anderen Vereinen benachteiligt.
 
Ich habe mir die 18 Bundesligasaisons ab 1992, also seit dem Hinzukommen der Ostvereine und der erneuten Reduktion auf achtzehn Mannschaften angesehen (...) Sieben Großvereine (Bayern München, Bremen, Dortmund, Leverkusen, Schalke 04, Stuttgart und Hamburg) waren über diese 18 Jahre immer dabei.


Eine interessante Analyse und viele Gedanken hast Du Dir auch gemacht. Aber wie Du selbst siehst, ist diese Struktur nicht in Steine gemeiselt (siehe Hoffenheim, Berlin), und sie verändert sich kontinuierlich, wenn auch eher langsam.



Hättest Du die gleiche Analyse ein Jahrzehnt nach vorne geschoben, als 80er und 90er Jahre, dann wären wir ganz klar bei den unverrückbaren Grossvereinen dabeigewesen, wie vielleicht auch noch (bis Mitte der 90er) Gladbach, Köln und Frankfurt (eher als Schalke z.B.).



Bis vor ca. zehn Jahren waren wir mit Bremen, Schalke, Hamburg und Stuttgart absolut auf Augenhöhe, wenn nicht teilweise sogar deutlich vorne. Auch Dortmund hat (Ausreisser Europapokalsieg) immer in unserer Region gespielt.



Die entscheidenden Fragen sind:




<ol style="list-style-type:decimal;">[*]Können wir mit guter und kontinuierlicher Vereinsführung einen Weg wie z.B. Bremen gehen, die aus ähnlich strukturschwachen Gebieten kommen?

[*]Geht so etwas heute noch, wo die Fernseheinnahmen (international) und die Sponsorengelder so reichlich fliessen, dass sie eher die vorhandenen Strukturen etablieren und es armen Traditionsvereinen ohne Investoren schwer machen (siehe z.B. die Big Four in England).

[*]Werden aus dieser Reihe der Grossvereine wieder welche rausfallen (z.B. Dortmund vor ca. 7 Jahren und Schalke heute sind ähnliche finanzielle Risiken eingegangen wie wir damals, haben sich aber durchgewurstelt und nicht totsaniert).
</ol>
 
Eine interessante Analyse und viele Gedanken hast Du Dir auch gemacht. Aber wie Du selbst siehst, ist diese Struktur nicht in Steine gemeiselt (siehe Hoffenheim, Berlin), und sie verändert sich kontinuierlich, wenn auch eher langsam.


Mal sehen, was Vereine wie Augsburg und vor allem Rasenball Leipzig in den nächsten Jahren veranstalten.
default_sad.png





Hättest Du die gleiche Analyse ein Jahrzehnt nach vorne geschoben, als 80er und 90er Jahre, dann wären wir ganz klar bei den unverrückbaren Grossvereinen dabeigewesen, wie vielleicht auch noch (bis Mitte der 90er) Gladbach, Köln und Frankfurt (eher als Schalke z.B.).


Du erinnerst mich gerade daran, dass vor wenigen Jahren der FCK in einem Sportartikel als der "abgestürzte Großverein der 90er Jahre" bezeichnet wurde.
default_icon_cry.gif





Bis vor ca. zehn Jahren waren wir mit Bremen, Schalke, Hamburg und Stuttgart absolut auf Augenhöhe, wenn nicht teilweise sogar deutlich vorne. Auch Dortmund hat (Ausreisser Europapokalsieg) immer in unserer Region gespielt.


- Bremens Stärke resultiert aus jahrelangem erfolgreichem und sehr cleverem Management. Dafür haben wir mit Stefan Kuntz jetzt auch den richtigen Mann - hoffentlich bleibt er uns noch lange erhalten.

- Schalke verbrennt seit Jahren Geld und nutzt sein Fanpotential zu wenig - aus beidem könnten sie viel mehr machen. Jetzt haben sie mit Quälix Magath den richtigen Mann dafür.

- In Hamburg pendeln die Ansprüche und Stimmung zwischen unterem Tabellenmittelfeld gepaart mit Selbstzerfleischung einerseits und vorderen Platzierungen gepaart mit Größenwahn - keine Kontinuität.

- Stuttgart hält mit soliden Mittelfeldplatzierungen und regelmäßigen Ausreissern nach oben auch seit Jahren einen erfolgreichen Kurs.

- Bei Dortmund hat rund um die großen Erfolge und den Börsengang ebenfalls der Größenwahn eingesetzt, und aus dem anschließenden Schlamassel ist man mit zwei blauen Augen herausgekommen.



Alle diese Vereine haben aber einfach bessere Möglichkeiten und dass wir in dieser Zeit auf Augenhöhe waren, war keine Selbstverständlichkeit. Es lag meiner Meinung nach daran, dass der Erfolg bei uns eine unglaubliche Eigendynamik ausgelöst und ungeheure innere Kräfte freigesetzt hat.

Das Herberger-Zitat auf der Skulptur vor unserem Stadion trifft auf keinen der genannten Vereine so zu wie auf unseren FCK.
default_icon_twisted.gif





Die entscheidenden Fragen sind:




<ol style="list-style-type:decimal;">[*]Können wir mit guter und kontinuierlicher Vereinsführung einen Weg wie z.B. Bremen gehen, die aus ähnlich strukturschwachen Gebieten kommen?

[*]Geht so etwas heute noch, wo die Fernseheinnahmen (international) und die Sponsorengelder so reichlich fliessen, dass sie eher die vorhandenen Strukturen etablieren und es armen Traditionsvereinen ohne Investoren schwer machen (siehe z.B. die Big Four in England).

[*]Werden aus dieser Reihe der Grossvereine wieder welche rausfallen (z.B. Dortmund vor ca. 7 Jahren und Schalke heute sind ähnliche finanzielle Risiken eingegangen wie wir damals, haben sich aber durchgewurstelt und nicht totsaniert).
</ol>


Frage 1: Wenn wir über mehrere Jahre Leute in der Vereinsführung haben, die gute Arbeit machen und dabei Augenmaß zeigen: Ja!



Frage 2: Sollte die Bundesliga dem Vorbild der anderen großen Ligen (ESP, ENG, ITA) zügig folgen, dann wird das nicht möglich sein. Daran glaube ich allerdings nicht. Als naheliegende Option sehe ich für uns eine längerfristig positive Transferbilanz: junge unentdeckte Talente werden günstig verpflichtet, zu großen Spielern aufgebaut und dann teuer verkauft.



Frage 3: Jedem Verein, der übermütig wird und mit zuviel Risiko eigenes oder auch fremdes Geld ausgibt, ist das zuzutrauen. Auch hier lautet die Antwort also "Ja".
 
Ich muss Dir in Deiner Analyse grundsätzlich recht geben. Es kommt soviel auf ein gutes Management an. Das haben wir. m.M.n. derzeit und ich habe auch keine große Angst, dass Stefan nach Vertragsablauf gehen könnte. Erstens hängt er zu sehr an diesem Verein und zweitens wird er kaum einen Verein finden, in dem er eine derartige Machtfülle bekommen und den Verein komplett nach seinen Vorstellungen führen kann.



Wenn wir dieses solide Management auf Dauer durchhalten sollte es uns möglich sein uns in Liga 1 zu konsolidieren und langfristig eine ähnliche wie Stuttgart spielen. Solide im Mittelfeld mit dem ein oder anderen Ausreisser nach oben oder auch unten. Mit dem Potenzial was in diesem Verein steckt sollte es auf Dauer auch wieder möglich sein größere überregionale Sponsoren anzulocken...
 
Wäre erst mal zufrieden wenn wir auf ein Level wie Frankfurt kommen. Die sind zu stark um abzusteigen und zu schwach um oben anzugreifen. Das muss man sich erst mal erarbeiten.Lass uns aufsteigen und die ersten 2 Jahre überstehen denke dann ist viele möglich.
 
Wenn wir dieses solide Management auf Dauer durchhalten sollte es uns möglich sein uns in Liga 1 zu konsolidieren und langfristig eine ähnliche wie Stuttgart spielen. Solide im Mittelfeld mit dem ein oder anderen Ausreisser nach oben oder auch unten. Mit dem Potenzial was in diesem Verein steckt sollte es auf Dauer auch wieder möglich sein größere überregionale Sponsoren anzulocken...


Stuttgart hat leider im Vergleich zu uns eine sehr sehr starke Jugendarbeit, die auch wirklich immer wieder junge Spieler an die Profimannschaft ranführt, jetzt drängt von hinten z.B. wieder ein Julian Schieber, ohne internationale Einnahmen geht es nur über das regelmäßge Verkaufen von eigenen Talenten die die Kriegskasse füllen.

Was bei uns im letzten Jahrzehnt bis auf ein oder 2 Ausnahmen nicht der Fall war. Im Endeffekt muss man sagen, dass der Fröhnerhof nur Geld kostet und bisher eigentlich keine Erträge bringt. Außer Gerry halt, den zähle ich aber nicht zum Fröhner.
 
Jo meinte auch über einen Zeitraum von 10 - 15 Jahren.

Erstmal 5 Jahre die Klasse halten, die Altlasten weiter abbauen und dann Stück für Stück im gesicherten Mittelfeld halten und vielleicht auch mal oben reinschnuppern... Nur abheben dürfen wir dann eben nicht mehr...
 
Der Fröhner ist wirklich ein gutes Thema.

Gerade als Verein mit kleinen Mitteln muss man auch auf seine Jugend bauen können. Seit Jahren wird gesagt, dass auf dem Fröhner gut gearbeitet wird und auch in der Junioren-Bundesliga spielen wir schon immer eine gute Rolle, aber den Sprung zu den Profis wird nur selten bis garnicht geschafft. Wenn der Sprung dann doch klappt, dann wird nicht viel draus.

Von unseren glorreichen Jungs aus der Abstiegssaison (Ziemer, Schönheim, Reinert, Halfar, Bohl, Kotysch,...) spielen bis auf Halfar alle bei Wehen gegen den Abstieg in der 3. Liga. Halfar hat zumindest kurz mal 1. Liga gespielt aber auch in Liga 2 überzeugt er mich bei Bielefeld nicht. Klar, der Junge ist erst 21 (vergisst man schnell, weil er schon so lange dabei ist), aber so viel kam da noch nicht. Esswein hat vielleicht Potenzial, aber versauert bei WOB auf Bank und Tribüne und konnte nichtmal in der Regionalliga dor überzeugen.

Im Grunde überzeugen also nur Gerrys Schüler (Weidenfeller, Wiese, Fromlowitz) und die haben allesamt genau 0 € für die Vereinskasse gebracht, weil sie den Verein ablösefrei verlassen haben.

Mir fallen im Prinzip nur Marco Reich und Daniel Halfar ein, die dem Verein in den letzten 10 - 15 Jahren überhaupt einen nennenswerten Erlös gebracht haben.

Darüber hinaus kann ich mich am keinen aktuellen Bundesligaspieler erinnern, der mal beim FCK ausgebildet wurde.

Ich finde das jedenfalls ziemlich erschreckend und hoffe, dass sich da in Zunkunft noch was ändert. Über die aktuellen Jugendlichen kann ich nichts sagen, da ich dafür leider zu weit weg bin, aber gelobt wurde auch schon früher, daraus geworden ist leider so gut wie nie etwas.
 
Miro war doch nie aufm Fröhner, oder?

Der kam doch von Homburg direkt in die 2. Mannschaft, ohne nur ein Jugendspiel gemacht zu haben, oder irre ich mich da?
 
der fck ist ein verein, welcher in die bundesliga gehört und dies eines tages auch wieder durch einen aufstieg schaffen wird.

allerdings werden wir nicht dauerhaft an die aussergewöhnlichen 90er jahre anknüpfen können, da uns in der immer stärker kommerzielisierten sport die finanziellen mittel fehlen, um oben anzuknüpfen. sponsoren rennen eher zu anderen vereinen in größeren städten.

uns bleibt eine underdog rolle. das ist aus meiner sicht die mittel- bis langfristige perspektive.



was badenteufel zum fröhner sagt, kann ich mich nur anschließen. wenn wir eine bessere rolle spielen wollen, dann muss auch mal das ein oder andere talent ausm fröhner kommen, welches den durchbruch als leistungsträger und nicht nur sternschnuppe schafft!
 
Miro war doch nie aufm Fröhner, oder?
Der kam doch von Homburg direkt in die 2. Mannschaft, ohne nur ein Jugendspiel gemacht zu haben, oder irre ich mich da?


Sorry hab ich Dich falsch verstanden... aber auch solche Transfers sind uns in den letzten Jahren zu wenige geglückt... Talentierte Spieler haben wir häufiger aufgebaut, aber zu oft ablösefrei gehen lassen müssen, weil sie erst in ihrem letzten Vertragsjahr den Durchbruch geschafft haben... wie z.B. Altintop oder im Prinzip auch Hajnal, wobei er nur ein Jahr Vertrag hatte...
 
Darüber hinaus kann ich mich am keinen aktuellen Bundesligaspieler erinnern, der mal beim FCK ausgebildet wurde.
Michal Kadlec (Bayer Leverkusen), bis sein Vater zurück nach Tschechien ging
default_wink.png




Insgesamt ist die Bilanz unserer Jugendarbeit natürlich erschreckend. Ich habs ja auch schon mal angesprochen, in den letzten 10 Jahren haben nur Reich und Halfar Kohle eingebracht, und bei beiden hatten wir enormes Glück, denn sie waren ihr Geld für den kaufenden Verein nicht wert. Auch sportlich wurde die Mannschaft außer auf der Torwartposition nicht verstärkt. Im Grunde könnte man die Jugendarbeit als Fass ohne Boden bezeichnen, und mit sehr viel Neid blicke ich nach München und staune über die Talente die dort regelmäßig hervorgebracht und auch für hohe Summen verkauft werden.



Die letzte Sommerpause, in der wir Kaldirim (U-21 Nationalspieler der Türkei...) weggeschickt haben und es gleichzeitig nichtmal gebacken bekommen haben, mit Correia und Pinheiro 2 namenlose Nachwuchs-Amas ohne Stress und ewige Verhandlungen in den Profikader zu überführen, hat bei mir immernoch einen üblen Nachgeschmack hinterlassen.
 
Fromlowitz spielte seit seinem 5. Lebensjahr beim FCK und ist auch in der Stadt geboren. Aber er fährt halt Porsche.
 
Unsere Entwicklung wird im Wesentllichen auch von den Rahmenbedingungen im deutschen Profifussball abhängen. Fällt z.B. irgendwann doch die 50+1-Regel, sehe ich uns auf Dauer gar nicht mehr als Erstligist.

Kommt irgendwann doch eine wie auch immer geartete Gehaltsobergrenze, verbessert sich unsere Wettbewerbsposition.

Nur, um mal die Gegensätze deutlich zu machen.



Wichtig wird sein, dass wir auf die jeweiligen Rahmenbedingungen immer die für den FCK besten Antworten finden. Und dabei spielen m.E. folgende drei Aspekte eine wesentlich Rolle:



1. Effiziente Vereinsführung (sportlich und finanziell):

Wir werden -auch bei einem Aufstieg- zunächst mal mit vergleichsweise knappem Etat auskommen müssen. Und aus diesen knappen Mitteln müssen wir wirtschaftlich und sportlich das Beste machen. D.h., wir dürfen uns kaum Fehlinvestitionen und -entscheidungen leisten. Das setzt voraus, dass man an den entscheidenden Stellen (Vorstand, Aufsichtsrat, Trainer) kompetente Leute sitzen hat, die hoch effizient arbeiten und es verstehen, aus begrenzten Möglichkeiten möglichst viel zu machen.

Momentan sehe ich uns da sehr gut aufgestellt. Sollten sich hier aus welchen Gründen auch immer Veränderungen ergeben, ist aus meiner Sicht sofort wieder die weitere positive Entwicklung des Vereins gefährdet.

Eine Kuntz-Demission könnten wir m.E. auf Sicht gar nicht kompensieren, es gibt für uns keinen Besseren!



2. Begrenztes finanzielles Risiko:

Auch wenn sich nachhaltiger sportlicher und wirtschaftlicher Erfolg einstellen sollte, muss unsere Finanzplanung künftig IMMER die Möglichkeit eines Abstiegs beinhalten, auch wenn das viele nicht hören wollen. D.h., wir dürfen uns auch in besten Zeiten -wenn überhaupt- nur maßvoll verschulden und müssen -zur Stärkung der Eigenkapitalausstattung- auch mehr Rücklagen als in der Vergangenheit bilden. Da muss auch eventuell mal die mögliche sportliche Chance hinten anstehen (z.B. die mögliche Verpflichtung eines "Stars", Trainerentlasssung etc.).

Nur dann stehen wir auch bei einem möglichen Abstieg nicht wieder gleich mit dem Rücken an der Wand.



3. Ruhe im Umfeld:

Die letzten 10 Jahre haben gezeigt, dass uns fehlende Geduld und Perspektive, Kurzsichtigkeit, Hektik und Panik nix, aber auch gar nix gebracht haben. Vielleicht sollten wir mal den Gegenentwurf probieren. Schlechte Entscheidungen haben oft eines gemeinsam: sie werden unter Druck (zeitlich und emotional) getroffen, den man sich oftmals auch noch selbst auferlegt.

Wenn in Zukunft das Worst Case-Szenario sportlicher Abstieg nicht gleich wieder ein finanzielles Inferno bedeutet und das Umfeld das auch weiß, kann der Verein selbst auf solch ein Negativerlebnis mit Ruhe und Gelassenheit reagieren.

Panikaktionen im Fussball sind selten erfolgreich und sie kosten meistens sehr viel Geld, das wir auf absehbare Zeit nicht haben werden.



Mit den besten Wünschen für ein gesundes, erfolgreiches 2010!



Gruß vom HAP
 
viel hängt auch einfach, daran geschickte transfers einzufädeln. jugendarbeit ist ein bein, aber gute leute zu entdecken, zu verpflichten und später für gutes geld an andere vereine zu verkaufen ist der beste weg, um im vergleich zu anderen vereinen fehlende investoren- oder sponsorengelder zu kompensieren.

anfang der 90er führte auch ein glückliches händchen, der damals verantwortlichen zu grossem sportlichen erfolg.

und da sehe ich einen vorteil vom fck gegenüber anderen vereinen. aufgrund der vielen doch insgesamt erfolgreichen jahre des fck gibt es genug kompetenz im umfeld (ex spieler, trainer etc), die auch ein interesse, an einem erfolgreichen fck haben. bspw. ein netzwerk aus erfolgreichen ex fcklern, die auch international verstreut leben, können eine basis sein, talentierte spieler, der vereinsführung zu vermitteln. aber auch, wenn es um besetzung von positionen im verein geht, ist dieser punkt ein dickes plus des fck. kuntz wäre sicher nie gekommen als vv, wenn er nicht vorher diese zeit beim fck gehabt hätte.

was das netzwerk alter fck spieler anbelangt ist sicher noch potential da, um noch etwas mehr rauszuholen an spielervermittlung.
 
was badenteufel zum fröhner sagt, kann ich mich nur anschließen. wenn wir eine bessere rolle spielen wollen, dann muss auch mal das ein oder andere talent ausm fröhner kommen, welches den durchbruch als leistungsträger und nicht nur sternschnuppe schafft!
Wenn sich in unserer Nachwuchsarbeit nicht einige grundlegende Dinge ändern kannst du darauf lange warten
default_wink.png






(...) und mit sehr viel Neid blicke ich nach München und staune über die Talente die dort regelmäßig hervorgebracht und auch für hohe Summen verkauft werden.
München? Ich hoffe du redest da von den 60ern
default_wink.png
Aber generell ist der VfB in Sachen Jugendarbeit für mich deutschlandweit das Maß der Dinge.
 
Wenn sich in unserer Nachwuchsarbeit nicht einige grundlegende Dinge ändern kannst du darauf lange warten
default_wink.png


Ich frag mal ganz doof, was läuft denn so arg schief?



So schlecht können die Jungs im Vergleich zu 1860 nicht scheinen, wenn man sich die Juniorenliga anschaut, die Amateure stehen auch recht gut. Warum klappt dann der letzte Schritt in den Profikader nicht?

Und es ist ja nicht so, dass es an den Profitrainern liegen kann, wir hatten soviele in den letzten Jahren, und außer Henke bzw dann richtig Wolf hat sich da keiner bedient. Und bei Wolf warens jetzt auch nicht die Brüller.



Hab bei TM.de gehört, dass die Jungs am WE vor Spielen z.T. richtig übel bechern, und es denn Trainern nix ausmacht.

Solche Charakterschwächen kannste als Profi (kaum) erlauben.

Liegts an sowas, oder einfach der taktischen/schlechten Ausbildung im fußballerischen Bereich, aber dann wären die Ergebnisse der Jugendmannschaftn bzw Amateure nicht so gut.
 
glaube nicht, dass es am "bechern" (sofern das stimmt) liegt,

sonst stünden die mannschaften in ihren liga ja nicht so gut da.
 
Und es ist ja nicht so, dass es an den Profitrainern liegen kann, wir hatten soviele in den letzten Jahren, und außer Henke bzw dann richtig Wolf hat sich da keiner bedient. Und bei Wolf warens jetzt auch nicht die Brüller.
Die Profitrainer sind ja aber nicht für die Jugend zuständig. Das sind die Jugendtrainer. Die bilden diese Jungs über Jahre hinweg aus und innerhalb dieser Ausbildung läuft m.E. einiges schief. Das wir seit Jahren, mittlerweile ja schon seit Jahrzehnten im Prinzip keinen oder kaum einen rausbringen der Profiniveau hat bestätigt mich da ja eigtl. nur. Aber zu sehr will ich mich über dieses Thema auch gar nicht auslassen.





Hab bei TM.de gehört, dass die Jungs am WE vor Spielen z.T. richtig übel bechern, und es denn Trainern nix ausmacht.
Solche Charakterschwächen kannste als Profi (kaum) erlauben.

Liegts an sowas, oder einfach der taktischen/schlechten Ausbildung im fußballerischen Bereich, aber dann wären die Ergebnisse der Jugendmannschaftn bzw Amateure nicht so gut.
Hab ich ja auch schon in dem einen Jugendthread gesagt. Das sind nicht alle, sowas ist auch im Jugendalter normal, aber es gibt nunmal immer einige die meinen sie wärens und könnten machen sie wollen weil se beim FCK spielen. Dazu gehöhrt dann eben auch sich so ziemlich jedes Wocheende vollaufen zu lassen und nicht jeder Trainer zieht bzw zog da dann auch mal Konsequenzen draus. Ganz ehrlich: Wenn ich Jugedntrainer wäre und würde das mitbekommen, die würden sich das dreimal gründlich überlegen ob die das so weitermachen. Das zeigt auch, dass da im menschlichen Bereich einiges schief läuft. Ein Jugendtrainer ist für mich eine Person zu dem seine Spieler immer kommen können und mit ihm über Probleme reden können. Und davon hat jeder im Alter von 11/12 - 18 genug! Sowas kenn bzw kannte ich hier beim FCK aber nur von Gerry Ehrmann. Kann hier aber auch nur zum größten Teil sagen wies vor paar Jahren war da ich da doch mehr Leute kannte als heute, aber sonderlich viel geändert scheint sich ja nicht zu haben.
Und an den Ergebnissen der Jugendteams würd ich mich nicht orientieren. Ist nicht immer ein Gradmesser für gute Jugendarbeit. Vorallem wenns im Prinzip heisst: Gewinnt Titel = guter Jugendtrainer
default_wink.png
Im Jugendbereich zählen aber keine Titel, da zählt einzig und allein die Ausbildung der Spieler. Fussballerisch UND auch menschlich.





€: Natürlich haben wir in den letzten Jahren aber auch immer mehr Jugendnationalspieler in unseren Reihen, ob das ein zeichen dafür ist, dass sich da doch etwas gebessert hat wird die Zukunft zeigen. Ich hab die Hoffnung, aber nicht den Glauben.
 
Von unseren glorreichen Jungs aus der Abstiegssaison (Ziemer, Schönheim, Reinert, Halfar, Bohl, Kotysch,...) spielen bis auf Halfar alle bei Wehen gegen den Abstieg in der 3. Liga.


Kotysch spielt noch bei uns, nur mal so nebenbei, und in der Abstiegssaison hat er auch nicht gespielt...
 
Kotysch spielt noch bei uns, nur mal so nebenbei, und in der Abstiegssaison hat er auch nicht gespielt...


Wenn schon klugscheißen, dann auch richtig. Ziemer und Bohl sind auch keine bei uns ausgebildeten Spieler, sondern aus Neuhausen und Weingarten zu unseren Amas gewechselt.



default_wink.png
 
OK, du bist noch ein größerer Klugscheißer als ich, zufrieden?
default_tongue.png


Dabei hab ich mir in dem anderen Thread noch überlegt zu posten, das Glibo aus Bruchsal kam...
default_biggrin.png
 
Um nochmals zum Thema zurückzukehren: Auch wenn es kein Selbstläufer ist (mit Bielefeld, Augsburg und Duisburg lauern Mannschaften mit gutem Kader), ist es sehr wahrscheinlich, dass wir aufsteigen. Dann gibt es drei Szenarien:



1. Unser Team ist überfordert und steigt direkt wieder ab.

2. Mit der Euphorie des Aufstiegs gelingt ein sehr guter Start (wie z.B. dieses Jahr Mainz oder vor einigen Jahren Karlsruhe), dann wird es aber in der zweiten Saison umso schwerer weil zum einen der Alltag einkehrt und zum anderen die ersten Spieler mit höheren Ambitionen (ich denke an Jendrisek, Lakic, Sippel, Amedick) den Verein verlassen werden, wie es z.B. in Karlsruhe mit Hajnal oder Eggimann geschehen ist. Das wird übrigens auch notwendig sein, da es mit Transfererlösen immer noch einige Löcher zu stopfen gilt und das hat Kuntz ja auch immer betont.

3. Wir etablieren uns im unteren Tabellendrittel wie seit einiger Zeit Bochum, Hannover, Frankfurt, Gladbach oder Köln.



Am wahrscheinlichsten sind für mich die Szenarien 1 und 2. Egel wie: In der Bundesliga wartet auf die Führung das Meisterstück. In Fall 1 und 2 muss ein Team aufrecht erhalten werden, das nicht direkt durchgereicht wird oder unsanft im Mittelmaß der 2. Liga landet. Im Fall 3 ist es Jahr für Jahr eine neue Herausforderung, einen guten Kader zusammzustellen, junge Talente für sich zu begeistern und sich nicht zu viele branchenberüchtigte Blender und Söldner einzufangen (wie z.B. in der Abstiegssaison mit Spielern wie Skela, Jancker, Blank, Zandi oder Göktan geschehen).



Ziel muss es sein, in der Bundesliga als herzerfrischender Neuling aufzuspielen. Wer mittelfristig von den beiden oberen Tabellendritteln träumt, dem ist nicht zu helfen. Dazu benötigt man ein Umfeld mit einer Menge potenter Sponsoren. Und die sehe ich in KL nicht; dazu ist der direkte Einzugsbereich (Rheinland-Pfalz/Saarland) zu strukturschwach und außerhalb des Südwestens ist unser Image zu nachhaltig angekratzt, als dass der große Investor aus einem anderen Teil Deutschlands oder dem Ausland ausgerechnet in den FCK investieren würde. Außer der BASF, die meines Wissens prinzipiell nicht in den Leistungssport investiert, und dem Hopp-Clan, für den wir auch nur ein Farm-Team von Hoffenheim wären, sehe ich keinen seriösen Investor, mit dem wir höhere Ansprüche verfolgen könnten.
 
Um nochmals zum Thema zurückzukehren: Auch wenn es kein Selbstläufer ist (mit Bielefeld, Augsburg und Duisburg lauern Mannschaften mit gutem Kader), ist es sehr wahrscheinlich, dass wir aufsteigen. Dann gibt es drei Szenarien:


1. Unser Team ist überfordert und steigt direkt wieder ab.

2. Mit der Euphorie des Aufstiegs gelingt ein sehr guter Start (wie z.B. dieses Jahr Mainz oder vor einigen Jahren Karlsruhe), dann wird es aber in der zweiten Saison umso schwerer weil zum einen der Alltag einkehrt und zum anderen die ersten Spieler mit höheren Ambitionen (ich denke an Jendrisek, Lakic, Sippel, Amedick) den Verein verlassen werden, wie es z.B. in Karlsruhe mit Hajnal oder Eggimann geschehen ist. Das wird übrigens auch notwendig sein, da es mit Transfererlösen immer noch einige Löcher zu stopfen gilt und das hat Kuntz ja auch immer betont.

3. Wir etablieren uns im unteren Tabellendrittel wie seit einiger Zeit Bochum, Hannover, Frankfurt, Gladbach oder Köln.



Am wahrscheinlichsten sind für mich die Szenarien 1 und 2. Egel wie: In der Bundesliga wartet auf die Führung das Meisterstück. In Fall 1 und 2 muss ein Team aufrecht erhalten werden, das nicht direkt durchgereicht wird oder unsanft im Mittelmaß der 2. Liga landet. Im Fall 3 ist es Jahr für Jahr eine neue Herausforderung, einen guten Kader zusammzustellen, junge Talente für sich zu begeistern und sich nicht zu viele branchenberüchtigte Blender und Söldner einzufangen (wie z.B. in der Abstiegssaison mit Spielern wie Skela, Jancker, Blank, Zandi oder Göktan geschehen).



Ziel muss es sein, in der Bundesliga als herzerfrischender Neuling aufzuspielen. Wer mittelfristig von den beiden oberen Tabellendritteln träumt, dem ist nicht zu helfen. Dazu benötigt man ein Umfeld mit einer Menge potenter Sponsoren. Und die sehe ich in KL nicht; dazu ist der direkte Einzugsbereich (Rheinland-Pfalz/Saarland) zu strukturschwach und außerhalb des Südwestens ist unser Image zu nachhaltig angekratzt, als dass der große Investor aus einem anderen Teil Deutschlands oder dem Ausland ausgerechnet in den FCK investieren würde. Außer der BASF, die meines Wissens prinzipiell nicht in den Leistungssport investiert, und dem Hopp-Clan, für den wir auch nur ein Farm-Team von Hoffenheim wären, sehe ich keinen seriösen Investor, mit dem wir höhere Ansprüche verfolgen könnten.


Öhm, ich würds mal so sagen: Wie wäre es denn, wenn wir zuerst mal aufsteigen, bevor man sich irgendwelche Schreckensszenarien für die Bundesligazeit überlegt?
 
Öhm, ich würds mal so sagen: Wie wäre es denn, wenn wir zuerst mal aufsteigen, bevor man sich irgendwelche Schreckensszenarien für die Bundesligazeit überlegt?


Dann lies nochmal den Titel: Mittel- bis langfristige Perspektive! Und wo liegt die wohl? Richtig, in der Bundesliga
default_icon_wink.gif
 
Und wie sagte Stefan Kuntz im Rheinpfalz-Interview: Be prepared. Und das bezog sich bestimmt nicht nur auf die Deutsche Meisterschaft 2015...
default_wink.png
 
Zurück
Oben