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Er ist ein feiner Kerl und hat sich um den Verein verdient gemacht, aber es gab neben den unsäglichen Gerüchten schlicht und ergreifend auch sportliche Fakten, die für eine Trennung sprachen und ich sehe nicht, was sich nach zwei gescheiterten Stationen daran geändert haben soll.
Wenn dem so wäre, warum hat Frankfurt ihn dann genommen?
Es gab für die Trennung nur einen Grund - und der war seine beschissene Krankheit. Alles andere ist echt Bullshit.
Auf Kicker ist ein interessanter Artikel über unseren Ex-Käptn:
http://www.kicker.de/news/fussball/...meine-probleme-hat-man-mir-nie-angesehen.html
regenbogen-salzkotten.de
Martin und Marco zusammen in einem Team, trotz der unsäglichen und infamen Gerüchte damals, das wäre ein versöhnliches Ende.
Kleiner Auszug aus einem sehr langen Artikel über psychische Erkrankungen im Profifußball in der aktuellen 11Freunde (mit Paywall: https://www.11freunde.de/welt-des-f...11d-3751-4ccc-aef4-36aa786ef612?context=issue).Beim Vortrag in Hannover erzählt Martin Amedick: „2010 ging es bei mir damit los, dass ein Gefühl absoluter Hoffnungslosigkeit nicht mehr aufhörte.“ Damals war er 27 Jahre alt und Mannschaftskapitän beim 1. FC Kaiserslautern. Er quälte sich zum Training und in die Spiele, selbst als er seiner Mannschaft mit einem Tor 2011 den Klassenerhalt sicherte, spürte er keinerlei Euphorie. Vielmehr fühlte er sich, als hätte er „eine Steinmaske auf dem Gesicht“. [...] Einer der Schüler will von Amedick wissen, wie es ihm inzwischen geht. „Ich war fünf Jahre lang symptomfrei, habe inzwischen aber leider wiederkehrende depressive Phasen. Heute war es schwierig, hierhin zu kommen und zu euch zu sprechen“, sagt Amedick. Für einen Moment erstarrt die ganze Aula, alle scheinen gleichzeitig die Luft anzuhalten, dann gibt es donnernden Beifall.
dass wir als Profi-Verein nicht erkannt haben, dass er eigentlich auch Hilfe braucht.
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