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Martin Amedick

Er ist ein feiner Kerl und hat sich um den Verein verdient gemacht, aber es gab neben den unsäglichen Gerüchten schlicht und ergreifend auch sportliche Fakten, die für eine Trennung sprachen und ich sehe nicht, was sich nach zwei gescheiterten Stationen daran geändert haben soll.
 
Er ist ein feiner Kerl und hat sich um den Verein verdient gemacht, aber es gab neben den unsäglichen Gerüchten schlicht und ergreifend auch sportliche Fakten, die für eine Trennung sprachen und ich sehe nicht, was sich nach zwei gescheiterten Stationen daran geändert haben soll.


Es gab für die Trennung nur einen Grund - und der war seine beschissene Krankheit. Alles andere ist echt Bullshit.
 
Wenn dem so wäre, warum hat Frankfurt ihn dann genommen?


Entweder unterschätzt und geglaubt, dass es sich bessert oder gar nicht gewusst
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Es gab für die Trennung nur einen Grund - und der war seine beschissene Krankheit. Alles andere ist echt Bullshit.


Wenn die Krankheit wirklich bei uns anfing (was ich nicht beurteilen kann), dann wird er gar nicht erst zurückkommen wollen. Schade.
 
Eben war ein Beitrag zu Amedick in Flutlicht. Er macht gerade seinen Master in Sportpsychologie. Es geht ihm wieder gut und renoviert gerade das Haus seiner Schwiegereltern. Seine Ehefrau hatte auch ihren Auftritt in dem Filmbeitrag. Die üblen Gerüchte waren wohl ohne Grundlage. Interessant fand ich, dass seine Krankheit schon bei uns begonnen hat. 
Netter und intelligenter Mensch und ein Führungsspieler. Mach es gut, Martin
 
Einen Sportpsychologen könnten wir tatsächlich gut gebrauchen. Bevor die Spieler von ihm betreut werden würden hätte ich aber da gerne mal einen Termin. Was der FCK seit Jahren mit mir macht ist seelische Grausamkeit, sowas muß behandelt werden.
 
Die Amedicks wohnen in ihrer Heimat bei Paderborn. Nach den Profijahren wollen sie nicht mehr umziehen. Eine Rückkehr ist leider sehr unwahrscheinlich. ;)
 
Ich denke das macht er mit Herz und ich hoffe für ihr, dass er in dem Job mehr als glücklich ist. Toller Mensch!
 
Ich weiß nicht, ob das hier schon gepostet wurde, aber die Mannschaft von 2010 kehrt zurück:


Würde mich freuen, wenn auch Martin zusagt. Martin und Marco zusammen in einem Team, trotz der unsäglichen und infamen Gerüchte damals, das wäre ein versöhnliches Ende.

Und gemeinsam haben sie alle zusammen hier großes geleistet.
 
Beim Vortrag in Hannover erzählt Martin Amedick: „2010 ging es bei mir damit los, dass ein Gefühl absoluter Hoffnungslosigkeit nicht mehr aufhörte.“ Damals war er 27 Jahre alt und Mannschaftskapitän beim 1. FC Kaiserslautern. Er quälte sich zum Training und in die Spiele, selbst als er seiner Mannschaft mit einem Tor 2011 den Klassenerhalt sicherte, spürte er keinerlei Euphorie. Vielmehr fühlte er sich, als hätte er „eine Steinmaske auf dem Gesicht“. [...] Einer der Schüler will von Amedick wissen, wie es ihm inzwischen geht. „Ich war fünf Jahre lang symptomfrei, habe inzwischen aber leider wiederkehrende depressive Phasen. Heute war es schwierig, hierhin zu kommen und zu euch zu sprechen“, sagt Amedick. Für einen Moment erstarrt die ganze Aula, alle scheinen gleichzeitig die Luft anzuhalten, dann gibt es donnernden Beifall.
Kleiner Auszug aus einem sehr langen Artikel über psychische Erkrankungen im Profifußball in der aktuellen 11Freunde (mit Paywall: https://www.11freunde.de/welt-des-f...11d-3751-4ccc-aef4-36aa786ef612?context=issue).

Ich habe sehr großen Respekt vor seiner Stärke damit offen umzugehen und seinem Engagement. Das schaffen viele leider nicht. Alles Gute Martin! Ein feiner Mensch, ich hab ihn auch als Spieler sehr gemocht, ohne das zu ahnen.
 
Amedick ist ein super Mensch und ein gutes Beispiel dafür, dass ehrlich am Ende eben am längsten währt. Was mich ein bisschen bedrückt ist, dass wir als Profi-Verein nicht erkannt haben, dass er eigentlich auch Hilfe braucht. Ich meine, er war ein Kapitän, ein Vorbild für andere. Aber wenn der eigentlich auch ein Problem hat?

Ich denke da nicht nur an Amedick.
 
dass wir als Profi-Verein nicht erkannt haben, dass er eigentlich auch Hilfe braucht.

Ja...natürlich ist es so dass viele Sportler (und allgemein auch: Männer) sehr gut darin sind solche Probleme zu verstecken, nichts nach außen Preis zu geben und sich keine Hilfe zu holen (und das fälschlicherweise auch noch als Stärke sehen). Und das vor allem im Fußball, weil hier bei vielen Vereinen keine offene Kultur gepflegt wird, dass Spieler sich wohl damit fühlen sich zu öffnen.

Das geht natürlich auch an uns Fans: Vielleicht nochmal drüber nachdenken wenn man Spieler fertig macht. Und dabei gehts nicht darum "sensiblere" Spieler mit Samthandschuhen anzufassen. Das sagt in diesem Artikel auch Niklas Schmidt: Er braucht keine Sonderbehandlung und will vom Trainer den gleichen Anschiss wie die Kollegen. Es geht aber einfach darum mit allen menschlich umzugehen (egal wie viel oder wenig sie verdienen) und eine Atmosphäre zu schaffen in der solche ein "Outing" nicht als Schwäche verstanden wird. Im Gegenteil.
 
Er hat auch noch ein Psychologie-Studium abgeschlossen und hält heute Vorträge zu psychischer Gesundheit und Depression.
 
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