wieso? Ich finde das absolut ok. Dem Trainer hier die Schuld an allem in die Schuhe zu schieben ist doch billig. Die Mannschaft taugt nichts, weder spielerisch noch charakterlich. Die Argumente, dass er am Anfang hat gut spielen lassen und jetzt nicht mehr, muessen doch nicht an der mangelnden Qualitaet des Trainers liegen? Die Spieler haben eine Zeitlang ueber ihren Verhaeltnissen gespielt. Meiner Meinung nach war das der kurzfristige Effekt des Trainerwechsels.Da sind dann einige mal kurz aufgewacht und haben sich angestrengt, um dem neuen Trainer zu gefallen. Der Effekt hat sich engestellt, schliesslich haben die Spieler erkannt, dass zwar der Trainer neu ist, aber das gesamte Umfeld gleich blieb. Ist so ein wenig wie der beruehmte alte Wein in neuen Schläuchen. Am Anfang waren sie alle gefesselt vom neuen Schlauch (Trainer), bis sich dann am Wein satt probiert haben und merkten es ist der Alte (Vereinsumfeld). Es fehlt beim FCK aus meiner Sicht eine definierte und durchgaengige Vereinskultur und Prozesse, die dafuer sorgen, dass diese in allen Ebenen gelebt wird (z.b. mia san mia beim FCB) . Dementsprechend liegt die gesamte Motivations- und Enforderungslast beim Trainer. Und der nutzt sich halt irgendwann ab. Die Spieler hoeren nicht mehr so auf ihn und machen Dienst nach Vorschrift oder nach ihren eigenen Vorstellungen. Hier muss glaube ich angesetzt werden: andere Typen suchen, Trainerteam soll sagen welche Positionen sie besetzen wollen. Auf dem Pruefstand stehen meiner Meinung nach ganz klar: Scouting, Assistenztrainer, Vorstands- und AR-Zusammensetzung, Mannschaft, Mannschaftsrat und Kapitaen.