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Kündigung Zeitmietvertrag

TEUFELSKERL

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Wir sind vor 3 Jahren (1.9.03) in die Mietwohnung eingezogen. Durch einen Todesfall in der Familie (vor 1 Jahr) haben wir nun die Möglichkeit in Familienbesitz umzuziehen. Daher haben wir unseren Mievertag gekündigt (zum 31.12.06).



Unser Mietvertrag endet immer am 31.08. und verlängert sich um 12 Monate wenn man nicht 3 Monate vorher kündigt....also ein klassischer Zeitmietvertarg.



Heute kam eine Mail von unserem Vermieter in der folgendes Stand:




Hallo Herr X,die Kündigung ist lt. Mietvertrag frühestens zum 31.08.2007 möglich, siehe dazu Punkt 2. Nur für Verträge mit bestimmter Dauer. Der Vertrag endet jeweils am 31.08. eines jeden Jahres und verlängert sich um 12 Monate.Wir akzeptieren die vorzeitige Kündigung (31.12.2006) und werden zu gegebener Zeit,
vorraussichtlich Mitte Oktober die Wohnung in der Presse zum 01.01.2007 neu zur Vermietung anbieten.

Die daraus entstehenden Kosten (vorzeitige Kündigung) muss ich allerdings in Rechnung stellen, oder Sie suchen einen Nachmieter um diese Kosten einzusparen.


Wir haben nun folgende Fragen:



1. Was meint er mit Kosten durch die Kündigung???

2. Was passiert wenn er keienn Mieter zum 1.1. findet sondern z.B.erst zum 1.2...müssen wir dann da noch Miete zahlen??



kennt sich einer von euch da aus??? Wir sind nämlich nicht im Mieterschutzbund und unsere Rechtschutz ist auch ohne WuG...



Wenn er mit Kosten nur die Anzeige in der Zeitung meintz isses ja ok...falls er meint wir müssten weiterhin Miete zahlen wenn er keinen Nachmieter findet hätten wir ein Riesenproblem...
 
Gut, der Mietvertrag geht bis 31.08.2007. Das steht mal fest. Theoretisch habt ihr die Miete bis zum Mietende am Bein, wenn ihr keinen Nachmieter für die Wohnung findet.



Müsste mir jetzt nochmal das Mietrecht aus dem "Schönfelder" rausziehen, um mich noch einmal reinzulesen.
 
Soweit ich weiß, sind solche Kündigungsfristen durch nen neues gesetz (2 Jahre her) nichtig.



Wenn Du keine rechtsschutz hast, dann würde ich mcih mal im internet versuchen schlau zu machen und dann deinem Vermieter nochmal darum bitten mit einer Frist von 3 Monaten auszuziehen. Des weiteren würde ich ihm mitteilen, das du dich um einen nachmieter kümmerst - sprich anzeige erstellst (ist ja net soooo teuer) und ihm ein paar potenzielle Nachmieter mitteilst. Aaaaaaaaaaaber, der Vermieter muß keinen der portenziellen Nachmieter akzeptieren!



Also höflich bleiben und bitten, wenn das alles nichts hilft müsst ihr halt zum Anwalt. Ich hatte auch mal Ärger mit dem Vermieter, habe dann mit meinem Anwalt ein Aufhebungsvertrag gemacht der 4 Wochen zum Monatsende kündbar war.



Das kostet zwar Geld, aber immerhin noch weniger als die Mietkosten bis 08.2007 sowie den Zirkus den du dann monatelang mit dem Vermieter hast.





Edith: ich habs jetzt nochmal gelesen...und verstanden. Also die lassen euch raus zum 31.12. aber alle Kosten die Anfallen will er auf euch abwälzen.



Ok. also Anzeige, seine Fahrtkosten etc. Wenn er euch böse will dann sagt er er findet keinen nachmieter. Hmmm verzwickte situation.

Der letzte satz von Ihm lässte jedoch hoffen! "um diese kosten zu sparen suchen sie einen nachmieter....." Versuche mal mindestens 3 Nachmieter zu finden und diese Ihm vorzustellen!
 
Zu 1.: So wie ich es verstehe meint er die Kosten für die Anzeige, vor allem wenn die Alternative lautet, dass ihr selber einen Nachmieter sucht.

Zu 2.: Wenn er die Kündigung zum 31.12. von euch akzeptiert hat, dürfte es eigentlich für euch ohne Belang sein, ob und zu wann er Nachmieter findet.
 
News:

Hatte vorhin ne Mail geschrieben:


<span style="font-family:Arial;">Hallo Herr X,

</span>
<span style="font-family:Arial;">

</span>

<span style="font-family:Arial;">danke, daß Sie die Kündigung akzeptieren.

</span>

<span style="font-family:Arial;">

</span>

<span style="font-family:Arial;">Wir haben aber noch eine Frage:

</span>

<span style="font-family:Arial;">Uns würde mal interessieren welche Kosten Ihnen durch eine vorzeitige Kündigung entstehen bzw. was Sie damit genau meinen.

</span>


Hier die Antwort:


Hallo Herr X,


Kosten für Zeitungsanzeigen, zeitlicher Zusatzaufwand für die Wohnungsbesichtigung.


Das kann ja wohl net sein. Denn auch bei Fristgerechter Kündigung hätte er ne Anzeige aufgeben und Wohnungsbesichtigungen machen müssen. Hat ja jezt nix damit zu tun, das wir frühzeitig kündigen...



Und was will er uns denn für die Wohnungsbesichtigung berechnen? Spritkosten für 6km Fahrt??? Zeitaufwand??? Die machen Sonntag morgens um 11 Uhr Wohnungsbesichtigungen...was will der mir denn da berechnen...gibt ja keine Basis dafür??? Der kann ja schlecht sagen ich war 1 Stunde hier das macht X Euro..., oder??? Ich glaub der hat nen Schuss.



Das mit der Miete falls er keinen Nachmieter findet ist wohl vom Tisch.
 
ne also ich würde das mit nem Anwalt rückchecken. Ne Beratung kostet ja net soviel
 
Wobei ich so ein Thema sich nicht per Mail regeln würde
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Hier mit einem Anwalt anzukommen, halte ich genau fuer die falsche Taktik. Rein juristisch ist der Vertrag bindend und der Vermieter befindet sich im Recht. Du bist somit darauf angewiesen, dass der Vermeiter bereit ist, Dir entgegenzukommen. Wenn Du ihm hier jetzt mit Drohungen und Anwalt kommst, dann wird er sich aus reinem Trotz am Vertrag festhalten und die Erfuellung des Vertrages verlangen. Also versuch mit ihm zu sprechen, ihm die Situation zu erklaeren, dass dies nicht aus boeser Absicht geschieht, etc. Versuch sein Verstaendnis zu erlangen, dann wird er auch bereit sein gemeinsam mit Dir eine Loesung zu finden.



Das beste waere, dass Du dich um einen Nachmieter bemuehst. Frage ihn auf welche Dinger er beim Nachmieter wert legt, damit Du bei der Suche schon mit darauf achten kannst und ihm somit die Argumente einen Nachmieter abzulehen im vonherein schwer gemacht werden.



Er kann im uebrigen nicht bis zum SankNimmerleins-Tag einen Nachmieter ablehnen. Er muss dafuer triftige Gruende haben. Und durch die Anerkennung Deiner Kuendigungsabsicht, hat er ja praktisch schon kundgetan, dass der einverstanden ist, dass Du die Wohnung verlaesst.



Sollte aus dieser Geschichte ein Rechtsstreit werden, weil der Vermieter sich um die gaengige Rechtspraxis schert, dann muss einwandfrei erkennbar sein, dass Du alle moeglichen Hebel in Bewegung gesetzt hast, um die Wohnung wieder zu vermieten. Dann hast du sogar eine sehr gute Chance, dass der Richter wegen offensichtlicher Behinderung bei der Suche einer Loesung Dich ohne Schadenersatz (Mietausfaelle) aus dem Vertrag rauslaesst. Der Vermieter hat die Pflicht sich in solch einem Falle an einer Loesung des Problems konstruktiv zu beteiligen. Im wesentlichen, kann er nicht mehr als 3 Nachmieter ablehnen (wenn sie den Kriterien, die Du abgefragt hast entprechen). Steht zwar in keinem Gesetz ist aber gaengige Praxis. Auf keinen Fall kann er Schadenersatz fuer Anzeigenkosten und Zeitaufwand verlangen. Den haette er sowieso. Allerdings musst Du wenn Du einen Nachmieter suchst, deine Anzeigen bezahlen.



Also versuch erstmal den konstruktiven Weg. Wenn er dann bei den Nachmietern zickt, kannst Du rechtlich aktive werden.
 
Sorry fuer Doppelpost. Aus irgendeinem Grund, zeigt er an ich haette keine Berechtigung meinen eigenen Post zu aendern. Edit haette da bestimmt einen besseren Job gemacht, als dieser Hr. Aendern
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Solltest Du noch weiter Tipps oder juristische Infos benoetigen, sprich mich per PN an. Hab einige Kontakte in dieser Branche und kann mich da fuer Dich kundtun.





Sorry, ich sehe gerade er hat die Kuendigung ja akzeptiert. Damit gibt es fuer ihn kein zurueck mehr. Na wunderbar, dann brauchst Du eigentlich nichts mehr machen. Die Kosten fuer die vorzeitige Kuendigung kann er Dir nicht in Rechnung stellen, die haette er sowieso.

Mein Tipp: Einfach das Email ausdrucken und gut aufheben. Danach ausziehen und Dich dem Problem erst stellen, wenn er meint dir eine Rechung fuer seinen Kosten stellen zu muessen. Dann die Bezahlung der Rechnung freundlich ablehnen und wenn er meint, dich verklagen zu muessen, dann erst einen Anwalt hinzuziehen. Wahrscheinlich kommt es aber dazu nicht, denn sein eigener Anwalt wird ihm sagen, dass er damit nich ankommt. Auf keinen Fall eine Bestaetigung seine Mails schicken und die Anerkennung seiner Bedingungen in Aussicht stellen
 
Also ich würde da nicht auf nen Streit aus sein. Überleg mal, ob das soviel Aufwand für dich wäre, ein paar Interessenten zu finden. Solltest nicht vergessen, der Vermieter ist dir entgegengekommen und läßt dich früher raus. Dann sollte man im Nachhnein nicht alles har genau auf rechtliche Fehler untersuchen. Das ist nur meine Meinung. Setze die Wohnung 3-4 mal in die Tageszeitung. Teile das dem Vermieter mit, gib ihm ggf. die Anschriften etc. der Interessenten und schon sind beide Seiten zufrieden. So simpel ist des, ist fair für beide Seiten.
 
Also so wie ich das jetzt verstehe, will der Vermieter ja nur die Anzeigen und den Aufwand für die Besichtigungen ersetzt haben.



In meinen Augen ist das fair, da er ja auch auf Erfüllung des Vertrages bis August nächsten Jahres hätte bestehen können. Ich würde das bezahlen, sofern er natürlich bei den Anzeigen über ein normales Mass hinaus inseriert.
 
Sorry, ich sehe gerade er hat die Kuendigung ja akzeptiert. Damit gibt es fuer ihn kein zurueck mehr. Na wunderbar, dann brauchst Du eigentlich nichts mehr machen. Die Kosten fuer die vorzeitige Kuendigung kann er Dir nicht in Rechnung stellen, die haette er sowieso.

Mein Tipp: Einfach das Email ausdrucken und gut aufheben. Danach ausziehen und Dich dem Problem erst stellen, wenn er meint dir eine Rechung fuer seinen Kosten stellen zu muessen. Dann die Bezahlung der Rechnung freundlich ablehnen und wenn er meint, dich verklagen zu muessen, dann erst einen Anwalt hinzuziehen. Wahrscheinlich kommt es aber dazu nicht, denn sein eigener Anwalt wird ihm sagen, dass er damit nich ankommt. Auf keinen Fall eine Bestaetigung seine Mails schicken und die Anerkennung seiner Bedingungen in Aussicht stellen


Möchte sowas halt immer gerne im Voraus klären, daher strebe ich auch ein e sofortige Klärung an.




Also so wie ich das jetzt verstehe, will der Vermieter ja nur die Anzeigen und den Aufwand für die Besichtigungen ersetzt haben.


In meinen Augen ist das fair, da er ja auch auf Erfüllung des Vertrages bis August nächsten Jahres hätte bestehen können. Ich würde das bezahlen, sofern er natürlich bei den Anzeigen über ein normales Mass hinaus inseriert.


Trotzdem sind das Kosten die er sowieso hätte ...auch wenn ich erst im Agust 07 ausziehen würden....



Und was will er denn als Zeitaufwand für die Besichtigung berechnen??? Hat der nen Stundelohn was ihn 1 Stunde Freizeit kostet?? Er will doch die Wohnung wieder vermieten...
 
Mal ein Tip. Geh mal ins das Forum unter www.recht.de. Dort gibts den Unterbreich Mietrecht. Mit der Suchfunktion wirste bestimmt dazu viele Fälle finden.
 
Nee kann er nicht. Er hat die Kuendigung und den Termin schriftlich angenommen und ist somit auf die verkuerzte Zeit eingegangen.



Vom Fairness-Standpunkt sehe ich das so wie Roter Riese. Er ist Dir eigentlich super entgegengekommen. Den Zeitaufwand wuerde ich nach wie vor nicht bezahlen. Das laesst sich gar nicht berechnen.



Was die Anzeigekosten betrifft, sehe es mal so: Haetter er Dich nicht so rausgelassen und darauf bestanden, dass Du einen Nachmieter bringst, der Deinen Vertrag uebernimmt, dann haettest Du die Pflicht gehabt, die Kosten dafuer zu tragen. Also warum nicht jetzt auch in diesem Fall ????



Einfach mit ihm klaeren, welches Pofil der Nachmieter hat, suchen und ihm vorstellen. Damit waere aus meiner Sicht der Kaes gegessen.



Aber ich wiederhole es nochmal: Rein rechtlich kann er da jetzt nichts mehr machen. Kuendigung akzeptiert und basta. Vom Fairness-Gedanken wuerde ich aber die Zeitungsannouncen bezahlen. Es haette Dich viel mehr gekostet, haettest Du die Miete bis zum Ablauf des Vertrages weiter bezahlen muessen.
 
Ich hab auch mal ne Frage zum Thema Mietrecht. Vermutlich ist zwar alles total normal und typisch, aber fragen kann man ja mal.



Unsere WG hat sich vor ein paar Monaten aufgelöst, Mietende war der 28.02.09. Die Kaution von knapp 1500€ war auf einem Sparbuch hinterlegt. Nach der Wohnungsbesichtigung hieß es, ja, die Kaution wird sofort zurücküberwiesen. Nach ner Woche hieß es dann, man müsse noch was unterschreiben, da zwei verschiedene Mieter vorhanden sind und das Geld nur auf ein Konto zurücksollte. Kein Problem, gemacht, fertig.



Jetzt ist schon Mitte Mai und wir haben die Kaution immer noch nicht zurück. Lapidare Antwort von der Wohngesellschaft, immerhin ne recht große im Raum Mainz/Wiesbaden, die Mitarbeiterin war zwei Wochen im Urlaub. Alles klar. Aber ist das legitim, dass die Kaution über zwei einhalb Monate nach Mietende immer noch nicht zurückgezahlt wurde? Wir sind jetzt nicht abhängig von dem jeweiligen Anteil, aber interessieren würde mich das schon, gibt ja sicher auch Leute, die nicht mal eben soviel Geld aus dem Ärmel schütteln können, wenn es um einen Umzug geht.
 
bei der kaution sitzt der vermieter am längeren hebel. er kann, selbst wenn die wohnung in ordentlichem zustand übergeben wurde, die kaution bis zu sechs monate nach mietende einbehalten, erst dann muss er sie zurückzahlen.

so ein verhalten ist zwar ungewöhnlich, aber rechtlich kommst du dagegen nicht an.

war selbst mal in der situation als student und das war ein kommerzieller studentenwohnheimträger.

hab dann eindringlich drauf hingewiesen, dass ich das geld brauche, dann haben sie recht schnell gezahlt. würde die so lange "nerven" bis sie zahlen.
 
ja es gibt ein bgh urteil, dass der vermieter die kaution ein halbes jahr behalten darf. ich habe damals auch einfach mal so mit nem anwalt gedroht und dann ging es trotzdem recht schnell.

man muss aber auch den vermieter verstehen, da sich manche mängel erst später zeigen(bspw schimmel wegen falschen lüftens usw)
 
Mängel die nach einer Wohnungsübergabe auftauchen haben mit dem Vormieter nichts mehr zutun und es darf nur soviel der Kaution zurück gehalten werden wie üblicherweise auch Nachzahlungenbei den Nebenkosten entstanden sind.
 
Wie ist das eigentlich, wenn man einen Mietvertrag hat, dessen Kündigungsfristen gestaffelt sind? Also nach X Jahren in der Wohnung Y Monate Kündigungsfrist. Zulässig? Gibts ne maximale Grenze für die Kündigungsfrist?



Und, wie ist das wenn die Nebenkostenabrechnung nur sehr unregelmäßig kommt (so alle 2 bis 3 Jahre mal)? Ist das ein Sonderkündigungsgrund?
 
Schwarz-gelbe Bundesregierung will Kündigungsschutz für Mieter aufweichen / Grundeigentümer jubeln, Mieterbund empört




Das wird auch in Hamburg Tausende Menschen erschrecken: Die Koalition aus Union und FDP will die Vermieter stärken und den Schutz für Mieter einschränken. Künftig soll nach Plänen der neuen Bundesregierung die Kündigungsfrist auf drei Monate verkürzt werden. Mieter müssen dann innerhalb dieses Zeitraums ausziehen. Grundeigentümer klopfen sich auf die Schenkel, der Mieterverein zu Hamburg spricht von "Unsinn".


Hamburg ist als Wohnungsmarkt sehr begehrt. Vor allem die Filetstücke rund um die Alster stoßen auf immense Nachfrage, sind auf dem Markt rar gesät bis nicht vorhanden, gehen oft unter der Hand weg. Wird der Kampf um günstigen und attraktiven Wohnraum jetzt noch brutaler? "Die neuen Pläne sind ein Riesen-Nachteil für die Mieter", klagt Eckhard Pahlke, Chef vom "Mieterverein zu Hamburg". "Vermieter, die Änderungen wollen, können das lange vorher planen, Mieter nicht. Das ist schlecht."



In Berlin aber hat sich die FDP mit ihrer Liebe zum Grundeigentum durchgesetzt. Seit jeher war ihr die unterschiedliche Regelung für Mieter und Vermieter ein Dorn im Auge. Der neue Koalitionsvertrag sieht vor, dass die Fristen angeglichen werden. Bisher gilt: Mieter können mit einer Frist von nur drei Monaten kündigen. Vermieter müssen seit der großen Reform des Mietrechts 2001 für eine Kündigung in drei Staffeln Fristen von drei, sechs bis maximal neun Monate einhalten - je nach Dauer des Mietverhältnisses. Bereits bei der damaligen Reform waren die Fristen für Vermieter von einem Jahr auf neun Monate reduziert worden. Nun der erneute Eingriff. Der Rechtsexperte des deutschen Mieterbundes, Ulrich Ropertz, kündigte an, der Mieterbund "werde dagegen Sturm laufen".

"Die neuen Pläne sind ein Riesen-Nachteil für Mieter"


Hamburger Morgenpost
 
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