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Krassimir Balakov

Kann ja nicht jeder neue Trainer das Selbe wie Favre schaffen.

Der Trend ging aber seit einiger Zeit nach oben. Klinge hat es sehr schön analysiert und zwar nach jedem einzelnen Spiel.

Der Sieg war nur eine folge dessen. Irgendwann musste ja der Knoten platzen.

Offensive zu stärken ist halt schwerer als Defensive zu stabilisieren --> siehe Klinge Verlinkung.
 
Ich seh das auch ähnlich wie Vega und Dreispitz...



Unter KB ist wieder mehr versucht worden den SPielaufbau nach vor erfolgreich zu machen. Und wenn jeder ehrlich zu sich selbst ist, sieht er unter dem Strich doch lieber ein 1:3 wie in Leverkusen wo wir mitgespielt haben als ein 0:1 wo wir nur einmal über die Mittellinie gekommen sind
 
Also jetzt machst du dich gerade lächerlich, mit mühe und Not!
Wir hätten das Spiel locker mit 5:1 gewinnen müssen soviele richtige Torchancen hatten wir. Und wieviele Torchancen hatte denn Berlin.

Ich glaube du hast ein ganz anderes Spiel gesehen als ich!


unn weiter? wir haben gegen eine sauschlechte mannschaft knapp mit 2:1 gewonnen obwohl wir 6:1 gewinnen hätten müssen ... was ist an meiner aussage lächerlich?
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Wieso nicht?


Die Alleskritisierer, Angsthasen ("Wir verlieren diese Saison jedes Spiel"), Allesbesserwisser orientieren sich sehr stark nach Ergebnissen. Gewinnt man 2 Spiele in Folge ist Ruhe und von dem Volk wenig zu sehen, verliert man 3 Spiele, dann sollte man den Verein für die aktuelle Saison abmelden, weil ALLES schlecht ist und auch nur Fehler gemacht werden, die jeder F-Jugendtrainer und PC-Fifamanager niemals machen würde. Das Verhalten der beschriebenen Leute ist rein ergebnisorientiert. Gewinnt man dann hat die Mannschaft gekämpft, gekratzt und gebissen, verliert man dann fehlt der Mannschaft die Seele, dann sind es alles Söldner etc. Dabei sind es oft Kleinigkeiten, die entscheiden. Und da waren in dieser Rückrunde eine Menge Kleinigkeiten, die unter dem Strich nahezu alle gegen uns gelaufen sind.





Natürlich war die Serie schlimm. Aber schlimmer als die Serie, war die einsetzende Selbstzerfleischung und Selbstzerstörung. Kommt so eine Lawine erst einmal ins Rollen, dann kann das einen Verein komplett zerstören.


es war die schlimmste serie solange ich die spiele des fck's verfolge und ich habe otto rehagel noch spielen sehen
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unn weiter? wir haben gegen eine sauschlechte mannschaft knapp mit 2:1 gewonnen obwohl wir 6:1 gewinnen hätten müssen ... was ist an meiner aussage lächerlich?
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gegen die gleiche sauschlechte mannschaft hätten wir vor einiger zeit noch 2:0 verloren, weil wir erst gar keine chancen herausgespielt hätten. fällt dir was auf?
 
Ich halte mich da weiter bedeckt...will da Balakov noch nicht bewerten...Hertha war zwar schwach, aber man hat auch endlich wieder Fussball gespielt. Ich hoffe, dass man nächste Woche die gleiche 11 wieder sieht!
 
Ich finde aber interessant, dass er Kurz den Vorwurf macht, zu viel für die Defensive trainiert zu haben. Inwiefern das stimmt, kann ich nicht beurteilen. Evtl. meint er auch, dass speziell die Stürmer zu viel nach hinten arbeiten müssten auf Kosten der Offensivkraft - das war uns ja auch schon ein wenig bekannt.


In der Aufarbeitung der Kurz-Ära kommt man nicht umhin festzustellen, dass er kein besonderes Konzept für Offensivfußball hatte. Es ging im Prinzip alles über individuelle Klasse, auch in der Aufstiegssaison mit einer Flügelzange Sidey Sam / Ivo Ilicevic und einem starken Konterstürmer wie Erik Jendrisek. Zudem waren wir über Standards enorm stark (Bugera, Amedick, Rodnei)



Der Abgang von Jendrisek und Sam konnte kompensiert werden weil Ilicevic und Lakic nochmal einen Schritt nach vorne gemacht haben und mit Moravek nochmal ein guter Spieler dazukam, der über einen guten Schuss und etwas Spielwitz verfügte.



Die Erfolge haben dann etwas darüber hinweggetäuscht, dass nicht alles Gold war, was glänzte. Es fehlte die gewisse Nachhaltigkeit im spielerischen Konzept. Das hat entscheidend zu unserer Krise beigetragen. Wenn du kein echtes Offensiv-Konzept hast, dann wirkt sich fehlendes Selbstvertrauen nochmal deutlich schwerer aus. Der Mut für individuelle Aktionen fehlt, man wird schneller nervös in der Krise, weil man keine Grundstrategie hat auf die man vertraut und die den gewissen Halt gibt. Die Krise wird zum "Selbstläufer". Die erschreckendste Aussage der Saison, ich weiß es noch genau, kam von Florian Dick irgendwann anfang der Rückrunde. "Hinten wollen wir kompakt stehen und vorne haben wir vielleicht das Glück, dass ein Stürmer zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Platz steht, in einen Ball hineinrutscht und wir das Spiel 1:0 gewinnen." Für mich eine katastrophale, entlarvende Aussage, die zeigte dass die Mannschaft keine Idee vermittelt bekommen hat, wie man spielerisch zu Toren kommt. Es war immer nur "Tief stehen und vorne hilft der liebe Gott". Letzte Saison hatten die Offensivspieler die nötige individuelle Klasse, um auch ohne klares taktisches Konzept und einstudierte Spielzüge zu Toren zu kommen. Diese Saison haben die Transfers nicht gesessen und die vorhandene individuelle Klasse reichte dazu einfach nicht aus.



Ich möchte hier auch mal sagen, dass die große Schuld von Stefan Kuntz etwas relativieren möchte. Ich habe da ja auch in der Vergangenheit stark kritisiert. Er hat zwar gravierende Fehler gemacht bei den Transfers, aber ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass er gar nicht soo sehr ins Klo gegriffen hat. Shechter, Fortounis, Sahan, Kouemaha - ich denke diese Spieler sind gar nicht so übel. In einem funktionierenden System, hätten die durchaus einschlagen können. Olcay Sahan lief den Großteil der Saison wirr und orientierungslos über den Platz. Er hat immer mit großen Einsatz gespielt, aber es wirkte wenig zielgerichtet und ineffizient. Ich glaube er ist aber gar kein so Blinder, sondern Marco Kurz hat es ihm einfach nicht besser beigebracht. Er hat ihn einfach "machen" lassen, wie er Ilicevic sein Ding machen ließ, aber Olcay ist einfach noch nicht so weit, wie es Ivo war.



Auch das Hin-und-her geschiebe der Offensivspieler (Shechter, Tiffert, Sukuta-pasu, Fortounis etc.) sehe ich mittlerweile in dem Licht, dass MK wohl der Ansicht war, dass "gute Spieler" schon irgendwie da vorne zurecht kommen, egal auf welcher Position sie da jetzt Spielen. Wenn du nur über Individual-Aktionen zum Tor kommen willst, mag das auch eher hinkommen, aber für jede spielerische Lösung ist es tödlich, weil sich einfach nichts einspielen kann, die Laufwege nicht gelernt werden können etc.



Ich sehe es daher sehr positiv, dass Stefan Kuntz diese Defizite irgendwann erkannt hat und mit Krassimir Balakov einen Trainer verpflichtet hat, der konzeptionell arbeitet. Es ist schade, dass das ganze zu spät war (Ich bin davon überzeugt dass man noch den Relegationsplatz geschafft hätte, wenn die Trennung sofort nach dem Mainz-Spiel erfolgt wäre.)



Um nochmal auf Flutlicht zurückzukommen, ich finde es gut dass sich Balakov as die Kaderplanung betrifft zurückhält, um die Spannung für die letzten beiden Spiele hochzuhalten. Wenn ich sein Pokerface zu durchleuchten versuche, so hatte ich ein bischen im Gefühl dass er auf Tiffert nicht unbedingt bauen würde. Dass es heute ohne ihn so gut funktioniert hat, wird ihm wohl auch zu denken geben.
 
@ uni,



Ich find es klasse das mittlerweile immer mehr Leute sehen, das uns ein System gefehlt hat und KB angefangen hat mal wieder ein System spielen zu lassen.



Bin auch Deiner Meinung man hätte eher reagieren müssen. Normal muss wenn von einem Spieler wie in dem Fall Dick so ne Aussage kommt irgendwas passieren. Wäre er der Einzige der so denkt, hätte er ne Strafe bekommen müssen, wenn mehrere so denken hätte man da schon reagieren müssen.



Zu KB´s zurückhaltung was den Kader betrifft, genau so sollte sich ein professioneller Trainer verhalten. Man stelle sich vor der sagt hier wen er halten will und kommt damit SK in die Quere. Dann wäre doch der nä.öffentliche Streit da. Weil entweder heißt es dann, KB kann sich nicht durchsetzen oder es heißt SK hat die Macht aus den Händen gegeben. Wir wissen doch alle nur zu gut, wie viel Geier nur drauf warten immer wieder Unruhe zu schüren.
 
unn weiter? wir haben gegen eine sauschlechte mannschaft knapp mit 2:1 gewonnen obwohl wir 6:1 gewinnen hätten müssen ... was ist an meiner aussage lächerlich?
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ganz einfach das war ein Hochverdienter Sieg vom FCK der nicht erzittert wurde, sondern die Tore waren rausgespielt!

Von daher hatten wir weder Mühe noch Not sondern klar Hertha beherrscht!

In meinen Augen war dieser Sieg keine Minute ín Gefahr, wenn ich dann lese mit Mühe und Not dann finde ich so eine Aussage Lächerlich!
 
@Uni

Schön geschrieben, wie ich finde!

Was mir auch aufgefallen war ist, das Kurz auch sehr oft sagte, das man die defensive erst einmal stabilisieren muß, als es anfing, schlecht zu laufen. Einfach nach der devise: Hinten dicht und vorne hilft der liebe Gott. Das er bei der defensive Trainingsarbeit besser war, scheint auch mit seiner eigenen Spielerkarierre zusammenzuhängen, er spielte selbst ja auch in der Abwehr. Bei Balakov hab ich so das Gefühl (obwohl er offensiver Mittelfeldspieler war), das er das etwas besser kombinieren kann. Vieleicht sollte man in Zukunft überlegen, wenn man wieder einen ehemaligen Abwehrspezialisten als Trainer bekommt, einen Offensivfachmann als Co-Trainer dazuzunehmen. Wir haben ja auch einen Torwarttrainer, warum auch nicht jemanden, der sich hauptsächlich um die offensive kümmert. Man braucht ja nicht ein riesen Trainer-Combo wie beim Football, aber da hat sich das auch bewährt.
 
@ Uni



Starke Analyse, sehr knapp mit sehr hoher Informationsdichte!



Zur Unterstützung deiner Folgerung kann ergänzt werden, dass Kurz bis zum Schluss keine Grundformation gefunden hatte (was keine erkennbare Reaktion auf die jeweiligen Gegner war) und Balakov sich schnell auf ein 4-1-4-1 festgelegt hat mit leichten taktischen Anpassungen an die Gegner innerhalb dieser Grundordnung, wodurch die Sicherheit der Spieler gestärkt werden sollte.

Dazu kommt die Vorgabe der spielerischen Problemlösung - dadurch steigen Ballbesitz und Passgenauigkeit und es sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass herausgedroschene Bälle umgehend als Boomerang zurückkommen. All das führt langsam zu mehr Sicherheit und Grundvertrauen in die eigenen Fähigkeiten der Spieler als Individuen und als Kollektiv.





Ich versuche mal eine positivere Sichtweise auf Kurz' Scheitern:



Grundsätzlich waren wir für Gegner systemisch nie einschätzbar, wenn unsere besten Offensivspieler einen guten Tag hatten, konnten sie frei von taktischen Zwängen brillieren und ihre jeweilige Klasse ausspielen. Natürlich sind die Gegner spätestens ab der Rückrunde der letzten Saison dazu übergegangen, unsere besten Spieler zuzustellen - aber selten gelang es, Tiffert, Moravek und Lakic komplett aus dem Spiel zu nehmen. Dazu hatte man auch noch einen torgefährlichen Wühler auf der Bank, den man immer bringen konnte, wenn im Spiel erkennbar nichts lief, der dadurch Räume geöffnet und für Unordnung in der gegnerischen Abwehr gesorgt hat.



Kurz hat den Spielern, von denen er überzeugt war, grundsätzlich sehr viel Vertrauen entgegengebracht - nicht nur durch die fehlenden Anweisungen bezogen auf das Offensivspiel, sondern auch in den Aufstellungen. Ein Lakic hat das Festhalten an ihm irgendwann zurückgezahlt. Andere Spieler (Kirch in der Vorrunde, Wagner/SuPa in der Rückrunde) hat er trotz extrem schwacher Form spielen lassen, weil er auf den jeweiligen Aufschwung gehofft hat. Die Kehrseite dessen war natürlich, dass die Spieler hinten dran nicht dieses Vertrauen genossen und von Formschwächen der Konkurrenz in einigen Phasen nicht profitieren konnten.



Hätte Kurz früh genug (also überhaupt) erkannt, dass die sehr junge und sehr unerfahrene Mannschaft dieser Saison feste Strukturen benötigt, da die individuelle Klasse einzelner Spieler nicht ausreichen ist für den Ligaerhalt, dann wäre er ein wirklich großer Trainer - zumal sämtliche "weichen Faktoren" an ihm zu stimmen scheinen. Die Mannschaft schien trotz des extremen Misserfolges einen super Draht zu ihm zu haben, sein Fleiß und seine Akribie wurden immer hervorgehoben und er war jederzeit im öffentlichen Auftreten eine wunderbar sympathische und nüchterne Erscheinung. Außerdem haben sich viele talentierte Spieler unter ihm spürbar weiter entwickelt.





Als Fazit denke ich, dass Balakov aus dieser Mannschaft mehr herausgeholt hätte. Sein öffentliches Auftreten ist anders, aber nun wirklich nicht unsympathisch oder nachteilig für den Verein. Ob er sich ein ähnliches Standing in der Mannschaft erarbeiten kann wie Kurz bleibt ebenso abzuwarten, wie die individuelle Spielerentwicklung durch ihn. Nachteile eines Konzepttrainers dürften sich aus der Sicht der Fans auch nach und nach offenbaren: eigentlich gute Spieler werden ausgemustert, weil sie nicht in das jeweilige Konzept passen (siehe etwa Klopp, der Kovac und Wörns in Rente und Petric und Frei in die Wüste geschickt hat).
 
@ Uni: Bester Beitrag seit Monaten, hat mir wirklich die Augen geöffnet - macht alles Sinn! Und stimmt mir vor allem für die Zukunft etwas positiver
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Ich frage mich immer, was wohl mit "Konzepttrainer" genau gemeint sein mag. Jeder Trainer hat ein Konzept. Die Frage ist nur, ob es mit dem zur Verfügung stehenden Kader, gegen einen bestimmten Gegner, im sozialen Miteinander des Teams, etc auch greift und über welchen Zeitraum es funktioniert...



Man kann wohl nicht behaupten, daß ich seit meiner Registrierung hier durch penetranten Pessimismus aufgefallen wäre (eher im Gegenteil). Ich bleibe aber bei meiner Meinung, daß man in den ersten sechs Spielen unter Balakov keine großen Veränderungen auf dem Platz sehen konnte. Mag sein, daß Ansätze vorhanden sind (gegen eher schwache Gegner), aber in meinen Augen nicht so stark, wie es hier von mehreren Usern dargestellt wird.



Den Vorwurf, daß man sich gefälligst zu entscheiden habe, ob man nun die Mannschaft generell für zu schwach hält, oder man dem Trainer die Schuld an der Misere gibt, finde ich auch unnötig. Wenn man 17 Pflichtspiele am Stück nicht gewinnt, dann hat das mit Trainer UND Mannschaft zu tun. Wenn man als neuer Trainer die ersten fünf Spiele am Stück verliert, dann gilt das ebenso.



Der Trainerwechsel wird wohl entweder zu spät gewesen sein, oder Balakov ist der falsche Mann für eine solche Aufgabe, d.h. er hat keine "Feuerwehrmann"-Eigenschaften. - Ist ja mittlerweile auch egal. Der Abstieg steht nun fest und wir werden definitiv mit Balakov in die 2.Liga gehen. Wie schon mehrfach betont, hoffe ich, daß er dort einen besseren Start hinlegt. Wenn er da mit der Bilanz von Marco Kurz mithalten kann, wäre ich schon zufrieden
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dann wollen wir mal alle hoffen, das der erfolg wieder bei uns einkehrt und das wir auch wieder spielfreudigeren fussball zusehen bekommen ... ab und an ein erfolgserlebnis ist notwendig, wenn man sich an den haaren aus dem sumpf ziehen muss ...




.... Der Trainerwechsel wird wohl entweder zu spät gewesen sein, oder Balakov ist der falsche Mann für eine solche Aufgabe, d.h. er hat keine "Feuerwehrmann"-Eigenschaften ....


kuntz hatte keinen feuerwehrmann gesucht ....




Für mich ist es eine Ehre, gegen einen Trainer wie Otto Rehhagel zu spielen, der so unglaublich erfolgreich war”, sagt FCK-Trainer Krassimir Balakov, der nach Michael Skibbes Entlassung in Berlin Gespräche mit den Hertha-Verantwortlichen führte. „Sie haben einen Feuerwehrmann gesucht - das bin ich nicht”, erklärte der Bulgare. (Rheinpfalz 21.04.2012)
 
kuntz hatte keinen feuerwehrmann gesucht ....


Dann hätte er das vielleicht besser tun sollen
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Ich weiß jetzt nicht wie Du "Feuerwehrmann" definierst. Für mich ist das ein Trainer, der kurzfristig Erfolge erzielen kann, um in relativ wenigen Spielen noch genug Punkte einzufahren, damit der Abstieg verhindert wird. Zum Zeitpunkt des Trainerwechsels waren noch genügend Punkte zu vergeben und die anstehenden Gegner waren nicht gerade die qualitative Ligaspitze. Glaube kaum, daß Kuntz sich gedacht hat: "Is mir egal, ob wir die Klasse halten oder nicht. Hauptsache der Neue ist bereit für einen Neuaufbau." Das wäre ja fahrlässig gewesen. Er wird schon auch noch Hoffnungen gehegt haben, daß der Wechsel nochmal Kräfte freisetzt.
 
Ich frage mich immer, was wohl mit "Konzepttrainer" genau gemeint sein mag. Jeder Trainer hat ein Konzept. Die Frage ist nur, ob es mit dem zur Verfügung stehenden Kader, gegen einen bestimmten Gegner, im sozialen Miteinander des Teams, etc auch greift und über welchen Zeitraum es funktioniert...


Ohne mich in dieser Diskussion genau auszukennen würde ich behaupten, dass ein "Konzepttrainer" sein Konzept über alles stellt und seinen Kader konsequent nach diesem Konzept aussucht. Wie oben erwähnt wurde, dann eben auch individuell gute Spieler aussortiert, wenn sie nicht reinpassen. Andere Trainer schauen sich die vorhandenen Spieler an und passen ihr System den Möglichkeiten an.
 
Ohne mich in dieser Diskussion genau auszukennen würde ich behaupten, dass ein "Konzepttrainer" sein Konzept über alles stellt und seinen Kader konsequent nach diesem Konzept aussucht. Wie oben erwähnt wurde, dann eben auch individuell gute Spieler aussortiert, wenn sie nicht reinpassen. Andere Trainer schauen sich die vorhandenen Spieler an und passen ihr System den Möglichkeiten an.


Richtig. Es gibt eine feste Spielphilosophie, nach der Spieler ausgesucht werden - taktische Variationen gibt es natürlich je nach Personal und Gegner, aber diese Philosophie ist die Grundlage, auf der alles beruht.

(Ich finde die Bezeichnung "Konzepttrainer" auch nicht sonderlich glücklich, weil sie eben impliziert, dass andere Trainer kein Konzept hätte, was natürlich falsch ist.)



In Abgrenzung dazu ist Kurz sicherlich das Gegenteil eines Konzepttrainers, da er seinen Spielern in Sachen Spielaufbau und Spielzüge keine wiederkehrenden Muster vorgegeben hat (außer vielleicht: Wenn möglich, über Außen kommen), sondern sich auf die individuellen Stärken der Spieler verlassen hat. Diese sollten aufgrund der ihnen zur Verfügung stehenden Fähigkeiten (in Hinblick auf Spielverständnis, Taktik, Technik, Kreativität, etc.) selbstständig und eigenverantwortlich handeln. Fehlt die Qualität und/oder der Glaube der jeweiligen Spieler an ihre Stärken (wie bei uns diese Saison), dann ist das natürlich schlecht. Bei den Bayern wird auch weniger Wert auf Konzept gelegt, dort versucht man möglichst viele Superstars in optimaler Weise miteinander zu kombinieren, was andere Stärken des Trainers erfordert. In gewisser Weise kann man die Bayern mit uns in der letzten Saison vergleichen - haben Robben/Ribery einen schlechten Tag und können Schweinsteiger/Kroos wenig Akzente setzen, dann läuft in der Regel nicht viel, allerdings auf generell hohem Niveau.
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Bei Dortmund kam Klopp vor vier Jahren mit einem Grundkonzept, hat erst einmal Aufbauarbeit leisten müssen, hat dabei individuell starke Spieler aussortiert (v.a. Frei und Petric), frühzeitig auf eine spielstarke IV (Hummels, Subotic) gesetzt, die anfangs ordentlich Lehrgeld zahlen musste und erntet nun die Früchte seiner Arbeit - dort weiß einfach jeder Spieler, was er auf welcher Position zu machen hat.
 
In der Aufarbeitung der Kurz-Ära kommt man nicht umhin festzustellen, dass er kein besonderes Konzept für Offensivfußball hatte. Es ging im Prinzip alles über individuelle Klasse, auch in der Aufstiegssaison mit einer Flügelzange Sidey Sam / Ivo Ilicevic und einem starken Konterstürmer wie Erik Jendrisek. Zudem waren wir über Standards enorm stark (Bugera, Amedick, Rodnei)


Der Abgang von Jendrisek und Sam konnte kompensiert werden weil Ilicevic und Lakic nochmal einen Schritt nach vorne gemacht haben und mit Moravek nochmal ein guter Spieler dazukam, der über einen guten Schuss und etwas Spielwitz verfügte.



Die Erfolge haben dann etwas darüber hinweggetäuscht, dass nicht alles Gold war, was glänzte. Es fehlte die gewisse Nachhaltigkeit im spielerischen Konzept. Das hat entscheidend zu unserer Krise beigetragen. Wenn du kein echtes Offensiv-Konzept hast, dann wirkt sich fehlendes Selbstvertrauen nochmal deutlich schwerer aus. Der Mut für individuelle Aktionen fehlt, man wird schneller nervös in der Krise, weil man keine Grundstrategie hat auf die man vertraut und die den gewissen Halt gibt. Die Krise wird zum "Selbstläufer". Die erschreckendste Aussage der Saison, ich weiß es noch genau, kam von Florian Dick irgendwann anfang der Rückrunde. "Hinten wollen wir kompakt stehen und vorne haben wir vielleicht das Glück, dass ein Stürmer zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Platz steht, in einen Ball hineinrutscht und wir das Spiel 1:0 gewinnen." Für mich eine katastrophale, entlarvende Aussage, die zeigte dass die Mannschaft keine Idee vermittelt bekommen hat, wie man spielerisch zu Toren kommt. Es war immer nur "Tief stehen und vorne hilft der liebe Gott". Letzte Saison hatten die Offensivspieler die nötige individuelle Klasse, um auch ohne klares taktisches Konzept und einstudierte Spielzüge zu Toren zu kommen. Diese Saison haben die Transfers nicht gesessen und die vorhandene individuelle Klasse reichte dazu einfach nicht aus.



Ich möchte hier auch mal sagen, dass die große Schuld von Stefan Kuntz etwas relativieren möchte. Ich habe da ja auch in der Vergangenheit stark kritisiert. Er hat zwar gravierende Fehler gemacht bei den Transfers, aber ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass er gar nicht soo sehr ins Klo gegriffen hat. Shechter, Fortounis, Sahan, Kouemaha - ich denke diese Spieler sind gar nicht so übel. In einem funktionierenden System, hätten die durchaus einschlagen können. Olcay Sahan lief den Großteil der Saison wirr und orientierungslos über den Platz. Er hat immer mit großen Einsatz gespielt, aber es wirkte wenig zielgerichtet und ineffizient. Ich glaube er ist aber gar kein so Blinder, sondern Marco Kurz hat es ihm einfach nicht besser beigebracht. Er hat ihn einfach "machen" lassen, wie er Ilicevic sein Ding machen ließ, aber Olcay ist einfach noch nicht so weit, wie es Ivo war.



Auch das Hin-und-her geschiebe der Offensivspieler (Shechter, Tiffert, Sukuta-pasu, Fortounis etc.) sehe ich mittlerweile in dem Licht, dass MK wohl der Ansicht war, dass "gute Spieler" schon irgendwie da vorne zurecht kommen, egal auf welcher Position sie da jetzt Spielen. Wenn du nur über Individual-Aktionen zum Tor kommen willst, mag das auch eher hinkommen, aber für jede spielerische Lösung ist es tödlich, weil sich einfach nichts einspielen kann, die Laufwege nicht gelernt werden können etc.



Ich sehe es daher sehr positiv, dass Stefan Kuntz diese Defizite irgendwann erkannt hat und mit Krassimir Balakov einen Trainer verpflichtet hat, der konzeptionell arbeitet. Es ist schade, dass das ganze zu spät war (Ich bin davon überzeugt dass man noch den Relegationsplatz geschafft hätte, wenn die Trennung sofort nach dem Mainz-Spiel erfolgt wäre.)



Um nochmal auf Flutlicht zurückzukommen, ich finde es gut dass sich Balakov as die Kaderplanung betrifft zurückhält, um die Spannung für die letzten beiden Spiele hochzuhalten. Wenn ich sein Pokerface zu durchleuchten versuche, so hatte ich ein bischen im Gefühl dass er auf Tiffert nicht unbedingt bauen würde. Dass es heute ohne ihn so gut funktioniert hat, wird ihm wohl auch zu denken geben.



@ Uni


Starke Analyse, sehr knapp mit sehr hoher Informationsdichte!



Zur Unterstützung deiner Folgerung kann ergänzt werden, dass Kurz bis zum Schluss keine Grundformation gefunden hatte (was keine erkennbare Reaktion auf die jeweiligen Gegner war) und Balakov sich schnell auf ein 4-1-4-1 festgelegt hat mit leichten taktischen Anpassungen an die Gegner innerhalb dieser Grundordnung, wodurch die Sicherheit der Spieler gestärkt werden sollte.

Dazu kommt die Vorgabe der spielerischen Problemlösung - dadurch steigen Ballbesitz und Passgenauigkeit und es sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass herausgedroschene Bälle umgehend als Boomerang zurückkommen. All das führt langsam zu mehr Sicherheit und Grundvertrauen in die eigenen Fähigkeiten der Spieler als Individuen und als Kollektiv.





Ich versuche mal eine positivere Sichtweise auf Kurz' Scheitern:



Grundsätzlich waren wir für Gegner systemisch nie einschätzbar, wenn unsere besten Offensivspieler einen guten Tag hatten, konnten sie frei von taktischen Zwängen brillieren und ihre jeweilige Klasse ausspielen. Natürlich sind die Gegner spätestens ab der Rückrunde der letzten Saison dazu übergegangen, unsere besten Spieler zuzustellen - aber selten gelang es, Tiffert, Moravek und Lakic komplett aus dem Spiel zu nehmen. Dazu hatte man auch noch einen torgefährlichen Wühler auf der Bank, den man immer bringen konnte, wenn im Spiel erkennbar nichts lief, der dadurch Räume geöffnet und für Unordnung in der gegnerischen Abwehr gesorgt hat.



Kurz hat den Spielern, von denen er überzeugt war, grundsätzlich sehr viel Vertrauen entgegengebracht - nicht nur durch die fehlenden Anweisungen bezogen auf das Offensivspiel, sondern auch in den Aufstellungen. Ein Lakic hat das Festhalten an ihm irgendwann zurückgezahlt. Andere Spieler (Kirch in der Vorrunde, Wagner/SuPa in der Rückrunde) hat er trotz extrem schwacher Form spielen lassen, weil er auf den jeweiligen Aufschwung gehofft hat. Die Kehrseite dessen war natürlich, dass die Spieler hinten dran nicht dieses Vertrauen genossen und von Formschwächen der Konkurrenz in einigen Phasen nicht profitieren konnten.



Hätte Kurz früh genug (also überhaupt) erkannt, dass die sehr junge und sehr unerfahrene Mannschaft dieser Saison feste Strukturen benötigt, da die individuelle Klasse einzelner Spieler nicht ausreichen ist für den Ligaerhalt, dann wäre er ein wirklich großer Trainer - zumal sämtliche "weichen Faktoren" an ihm zu stimmen scheinen. Die Mannschaft schien trotz des extremen Misserfolges einen super Draht zu ihm zu haben, sein Fleiß und seine Akribie wurden immer hervorgehoben und er war jederzeit im öffentlichen Auftreten eine wunderbar sympathische und nüchterne Erscheinung. Außerdem haben sich viele talentierte Spieler unter ihm spürbar weiter entwickelt.





Als Fazit denke ich, dass Balakov aus dieser Mannschaft mehr herausgeholt hätte. Sein öffentliches Auftreten ist anders, aber nun wirklich nicht unsympathisch oder nachteilig für den Verein. Ob er sich ein ähnliches Standing in der Mannschaft erarbeiten kann wie Kurz bleibt ebenso abzuwarten, wie die individuelle Spielerentwicklung durch ihn. Nachteile eines Konzepttrainers dürften sich aus der Sicht der Fans auch nach und nach offenbaren: eigentlich gute Spieler werden ausgemustert, weil sie nicht in das jeweilige Konzept passen (siehe etwa Klopp, der Kovac und Wörns in Rente und Petric und Frei in die Wüste geschickt hat).



Ich frage mich immer, was wohl mit "Konzepttrainer" genau gemeint sein mag. Jeder Trainer hat ein Konzept. Die Frage ist nur, ob es mit dem zur Verfügung stehenden Kader, gegen einen bestimmten Gegner, im sozialen Miteinander des Teams, etc auch greift und über welchen Zeitraum es funktioniert...


Man kann wohl nicht behaupten, daß ich seit meiner Registrierung hier durch penetranten Pessimismus aufgefallen wäre (eher im Gegenteil). Ich bleibe aber bei meiner Meinung, daß man in den ersten sechs Spielen unter Balakov keine großen Veränderungen auf dem Platz sehen konnte. Mag sein, daß Ansätze vorhanden sind (gegen eher schwache Gegner), aber in meinen Augen nicht so stark, wie es hier von mehreren Usern dargestellt wird.



Den Vorwurf, daß man sich gefälligst zu entscheiden habe, ob man nun die Mannschaft generell für zu schwach hält, oder man dem Trainer die Schuld an der Misere gibt, finde ich auch unnötig. Wenn man 17 Pflichtspiele am Stück nicht gewinnt, dann hat das mit Trainer UND Mannschaft zu tun. Wenn man als neuer Trainer die ersten fünf Spiele am Stück verliert, dann gilt das ebenso.



Der Trainerwechsel wird wohl entweder zu spät gewesen sein, oder Balakov ist der falsche Mann für eine solche Aufgabe, d.h. er hat keine "Feuerwehrmann"-Eigenschaften. - Ist ja mittlerweile auch egal. Der Abstieg steht nun fest und wir werden definitiv mit Balakov in die 2.Liga gehen. Wie schon mehrfach betont, hoffe ich, daß er dort einen besseren Start hinlegt. Wenn er da mit der Bilanz von Marco Kurz mithalten kann, wäre ich schon zufrieden
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Richtig. Es gibt eine feste Spielphilosophie, nach der Spieler ausgesucht werden - taktische Variationen gibt es natürlich je nach Personal und Gegner, aber diese Philosophie ist die Grundlage, auf der alles beruht.
(Ich finde die Bezeichnung "Konzepttrainer" auch nicht sonderlich glücklich, weil sie eben impliziert, dass andere Trainer kein Konzept hätte, was natürlich falsch ist.)]...]


An alle: DANKE!
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Einerseits sorry, weil ich nur zitiere, mach' ich selten - aber ich finde die Beiträge wirklich lesenswert! Andererseits danke dafür!
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Weil in den letzten Tagen hier immer wieder über KB System geredet wurde und es leider absolut falsch dargestellt wurde, schreib ich es hier nochmal!!!



In den letzten 7 Spielen konnte KB sein System nicht spielen, weil er das Spielermaterial dafür gar nicht hat, bzw es verletzt war.



In Split hat er jedesmal offensiv mit 2 Spitzen gespielt wenn ich es verfolgt habt ( Hajduk ist ne alte private Sache von daher verfolg ich das etwas)



Und genauso wird er auch in der 2. Liga spielen lassen und auch (falls der AUfstieg klappt) weiterhin in der 1.



Das bedeutet folgendes!!!! Die Stürmer Schechter und Micanski werden in der neuen Saison profitieren.ALso hört bitte auf KB ein System anzudichten was er gar nicht bevorzugt!!!
 
Jetzt mal unter uns, wieso kommt der Trainer nicht zur Außerordentlichen MV? Ist er noch kein Mitglied oder was? Absolutes NO GO!
 
Ich verstehe das Problem nicht. Da kommen ( das behaupte ich jetzt mal ) Mitglieder aus ganz Deutschland und der feine Herr Balakov hat besseres zu tun. Wir sind schon echt ein einzigartiger Verein mit einem einzigartigen Trainer!
 
Ne, das kann ich auch nicht nachvollziehen. Da haben ALLE Verantwortlichen anzutreten!


Die Verantwortlichen - im Sinne unserer Vereinssatzung - werden sicher alle da sein.

Weder der Trainer und schon gar nicht die Lizenzspieler sind da gefragt.

Man kann darüber streiten, ob ihre Anwesenheit als "Zaungäste" ein Zeichen und somit vielleicht wünschenswert wäre, aber eine Pflicht ist es sicher nicht.

Aus meiner Sicht unnötig, auf Grund dieser Äußerung jetzt ein Fass aufzumachen.
 
Wir wissen doch garnicht, was hinter den Kulissen abläuft. Vielleicht gab es ja eine Anweisung, das er lieber nicht da sein sollte.

Ich fände es nämlich irgendiwe befremdlich, wenn der Trainer da so mal einfach sagt, das mache ich nicht, da soll der Vorstand oder die Verantwortlichen regeln.
 
Die Verantwortlichen - im Sinne unserer Vereinssatzung - werden sicher alle da sein.
Weder der Trainer und schon gar nicht die Lizenzspieler sind da gefragt.

Man kann darüber streiten, ob ihre Anwesenheit als "Zaungäste" ein Zeichen und somit vielleicht wünschenswert wäre, aber eine Pflicht ist es sicher nicht.

Aus meiner Sicht unnötig, auf Grund dieser Äußerung jetzt ein Fass aufzumachen.


Doch finde ich schon! Ich hab jetzt zwar nicht die Tagesordnungspunkte aber trotzdem wird es fragen geben die vielleicht nur der Trainer beantworten soll/kann.
 
Sorry. Wie stellt ihr euch das denn vor?

"Tribunal" für Trainer und Vorstand?

Bericht des Trainers zur Lage der Mannschaft?

Wo hatten wir denn schon mal ne Mitgliederversammlung, in der Ähnliches von einem Trainer erwartet worden wäre?
 
Ich glaube nicht, dass der Trainer dort allzu freundlich empfangen würde. Also wäre es im Sinne einer konstruktiven Verantwortung eher schädlich, wenn er dort reden würde. Ob er sich dann stumm in die Ecke setzen sollte, um Einigkeit zu demonstrieren - keine Ahnung. Ich brauche das nicht.



Ich kann mir aber auch keine einzige Frage vorstellen, die ausschließlich der Trainer beantworten können sollte. Ich sehe bei der Kaderplanung und den Überlegungen für die angestrebten möglichen Formationen nächste Saison eine möglichst enge Zusammenarbeit zwischen Kuntz, Balakov und der Scoutingabteilung als unumgänglich an, sodass alle Fragen zu Scouting und gesuchten Spielerprofilen sowohl von Kuntz als auch Balakov und als auch Fehse beantwortet werden können müssten.



Wenn Kuntz nicht die genauen Vorstellungen von Balakov kennen würde, dann würde etwas ganz gehörig schief laufen in meinen Augen.
 
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