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Kampf gegen Antisemitismus
Hirsch-Preis für FC Bayern
Fußball-Rekordmeister Bayern München ist erster Empfänger des vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) neu ins Leben gerufenen Julius-Hirsch-Preises. Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung erinnert an den jüdischen Nationalspieler Julius Hirsch, der im Konzentrationslager von Auschwitz ermordet wurde. Der Preis soll dem Double-Gewinner am 9. Dezember 2005 auf dem Außerordentlichen DFB-Bundestag in Leipzig verliehen werden.
"Eine Gesellschaft, in der die Würde des Menschen unantastbar ist, muss sich in der Praxis des Alltags bewähren. Vor diesem Hintergrund hat das DFB-Präsidium neben weiteren Maßnahmen die Stiftung eines Julius-Hirsch-Preises beschlossen", erklärte der Geschäftsführende DFB-Präsident Theo Zwanziger am Dienstag in Berlin und führte aus: "Das Schicksal des Julius Hirsch darf nicht in Vergessenheit geraten."
Der Namensgeber der Auszeichnung, der siebenmalige jüdische Nationalspieler Julius Hirsch, zählte zu den großen Stürmern seiner Zeit. "Juller", wie Hirsch gerufen wurde, wurde nach seinem von den Nationalsozialisten angeordneten Zwangsaustritt beim Karlsruher FV ins Konzentrationslager Ausschwitz gebracht, wo er später ermordert wurde.
Den Beschluss über den ersten Preisträger fasste das DFB-Präsidium. "Die Führung von Bayern München hat sich über Jahrzehnte hinweg dem antisemitischen Gift entgegengestellt. Das hält an bis in die heutige Zeit, was man an dem jüngsten Junioren-Länderspiel zwischen Palästina und Israel in der Allianz-Arena gesehen hat", sagte Zwanziger.
In Zukunft soll die Entscheidung über die Verleihung eine Jury treffen, der bekannte Persönlichkeiten aus Sport, Kirche, Politik und Gesellschaft angehören werden.
Hirsch-Preis für FC Bayern
Fußball-Rekordmeister Bayern München ist erster Empfänger des vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) neu ins Leben gerufenen Julius-Hirsch-Preises. Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung erinnert an den jüdischen Nationalspieler Julius Hirsch, der im Konzentrationslager von Auschwitz ermordet wurde. Der Preis soll dem Double-Gewinner am 9. Dezember 2005 auf dem Außerordentlichen DFB-Bundestag in Leipzig verliehen werden.
"Eine Gesellschaft, in der die Würde des Menschen unantastbar ist, muss sich in der Praxis des Alltags bewähren. Vor diesem Hintergrund hat das DFB-Präsidium neben weiteren Maßnahmen die Stiftung eines Julius-Hirsch-Preises beschlossen", erklärte der Geschäftsführende DFB-Präsident Theo Zwanziger am Dienstag in Berlin und führte aus: "Das Schicksal des Julius Hirsch darf nicht in Vergessenheit geraten."
Der Namensgeber der Auszeichnung, der siebenmalige jüdische Nationalspieler Julius Hirsch, zählte zu den großen Stürmern seiner Zeit. "Juller", wie Hirsch gerufen wurde, wurde nach seinem von den Nationalsozialisten angeordneten Zwangsaustritt beim Karlsruher FV ins Konzentrationslager Ausschwitz gebracht, wo er später ermordert wurde.
Den Beschluss über den ersten Preisträger fasste das DFB-Präsidium. "Die Führung von Bayern München hat sich über Jahrzehnte hinweg dem antisemitischen Gift entgegengestellt. Das hält an bis in die heutige Zeit, was man an dem jüngsten Junioren-Länderspiel zwischen Palästina und Israel in der Allianz-Arena gesehen hat", sagte Zwanziger.
In Zukunft soll die Entscheidung über die Verleihung eine Jury treffen, der bekannte Persönlichkeiten aus Sport, Kirche, Politik und Gesellschaft angehören werden.