Teufelsanbeterin
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Doppelter Macho - laut und leise
FUSSBALL: FCK-Ersatztorwart erkennt Thomas Ernsts Top-Leistungen an
KAISERSLAUTERN (zkk). „Dass Thomas Ernst so sensationell hält, hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht!" Das Bekenntnis des Jürgen Macho , der im Januar ablösefrei von Rapid Wien zum 1. FC Kaiserslautern kam, um die neue Nummer 1 im Bundesliga-Tor zu werden.
„Man muss nicht drumrum reden: Ich bin hergekommen, um zu spielen. Ich spiele nicht, aber diese Situation kann sich vielleicht auch ändern. Das bin ich meinen Ambitionen schuldig. Da ist es mir scheißegal, ob der Boden und das Wetter beschissen sind. Ich bin ein Trainingsbesessener", beschreibt der 27 Jahre alte Österreicher sein Naturell und seinen Standpunkt.
„Ich weiß, dass ich momentan die Nummer 2 bin. Aber im Training macht das keinen Unterschied. Es kann immer was passieren, dann muss ich auf den Punkt topfit sein", klassifiziert der Mann mit der Rückennummer 15 seine Arbeitsweise. „Thomas spielt konstant auf hohem Niveau, er macht keine Fehler, da kann man nur die Hand reichen und gratulieren", anerkennt Macho neidlos und respektvoll. Das Verhältnis zum zehn Jahre älteren Rivalen wird als offen und ehrlich angesehen. „Natürlich wecken seine Leistungen auch meinen Ehrgeiz. Ich weiß, dass ich noch mehr tun muss. Und er weiß, dass er seinen Standard halten muss. So pushen wir uns jeden Tag im Training, was sicher auch zum Erfolg beiträgt. Wir brauchen keinen Kleinkrieg. Aber ich gebe mich mit der Situation nicht zufrieden. Ich will die Nummer 1 werden. Ich bin ein ungeduldiger Mensch", gesteht der 1,93 Meter große Profi.
Bis 2006 läuft der Vertrag des Torwarts, der drei Jahre beim FC Sunderland in der Premier League spielte. Nach dem Wechsel zum FC Chelsea hatte der Österreicher einen Kreuz-bandriss erlitten und war nach achtmonatiger Pause chancenlos. So folgte im August letzten Jahres die vorübergehende Heimkehr zu Rapid Wien.
„Spiele ich in Kaiserslautern, spiele ich für Österreich", auf diese einfache Formel bringt Jürgen Macho nach zwei A-Länderspielen seine Perspektive im Nationaltrikot: „Empfehlen kannst du dich nur durch Leistung im Spiel." Mit seiner Frau lebt er noch im Seehotel Gelterswoog, genießt die netten Menschen und das Landschaftsidyll. Noch ist das Ehepaar auf der Suche nach einem Domizil.
Zweieinhalb Monate ist Macho nun schon in der Pfalz - und er ist angekommen. „Es ist immer eine riesige Umstellung, wenn man neu ist. Man kennt niemanden, man muss im neuen Team Fuß fassen. Gott sei Dank wurde mir von allen Seiten geholfen. Ich bin aber auch ein pflegeleichter Typ", erzählt der Wiener.
Sehr angetan ist er von der Zusammenarbeit mit Torwart-Trainer Gerald Ehrmann: „Super, dass ich mit so einem Mann zusammenarbeiten kann. Er ist ein Typ, der einem viel zuspricht, in jedem Training Ratschläge gibt. Ich bin ein offener Mensch, von einem so erfahrenen Mann nimmt man gerne Tipps an. ,Gerry" macht ein absolut Match-bezogenes Training."
„Er ist auf gutem Weg", lobt Kurt Jara die Leistung und die Einstellung seines Landsmanns, der am 23. März in Koblenz im Test gegen den 1. FC Köln erste Wahl sein wird. „Das Spiel ist für mich absolut lebensnotwendig", bekennt der Internet-Freak die Sehnsucht nach der Bewährung. Die Ungeduld stimuliert und motiviert.
„Der Mensch Macho und der Torwart Macho , das sind zwei unterschiedliche Menschen. Der Mensch ist ruhig, der Torwart laut, weil ich glaube, es ist wichtig zu organisieren. Ich glaube, das kommt bei der Mannschaft an. Ich beleidige niemanden, will nur Hilfestellung geben", beschreibt Macho seinen Stil. Der soll ihn in der neuen Saison zur Nummer 1 machen. „Was vorher war, sollte dann vergessen sein ...", hofft Macho , dass die Karten im Sommer neu gemischt werden.
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ
FUSSBALL: FCK-Ersatztorwart erkennt Thomas Ernsts Top-Leistungen an
KAISERSLAUTERN (zkk). „Dass Thomas Ernst so sensationell hält, hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht!" Das Bekenntnis des Jürgen Macho , der im Januar ablösefrei von Rapid Wien zum 1. FC Kaiserslautern kam, um die neue Nummer 1 im Bundesliga-Tor zu werden.
„Man muss nicht drumrum reden: Ich bin hergekommen, um zu spielen. Ich spiele nicht, aber diese Situation kann sich vielleicht auch ändern. Das bin ich meinen Ambitionen schuldig. Da ist es mir scheißegal, ob der Boden und das Wetter beschissen sind. Ich bin ein Trainingsbesessener", beschreibt der 27 Jahre alte Österreicher sein Naturell und seinen Standpunkt.
„Ich weiß, dass ich momentan die Nummer 2 bin. Aber im Training macht das keinen Unterschied. Es kann immer was passieren, dann muss ich auf den Punkt topfit sein", klassifiziert der Mann mit der Rückennummer 15 seine Arbeitsweise. „Thomas spielt konstant auf hohem Niveau, er macht keine Fehler, da kann man nur die Hand reichen und gratulieren", anerkennt Macho neidlos und respektvoll. Das Verhältnis zum zehn Jahre älteren Rivalen wird als offen und ehrlich angesehen. „Natürlich wecken seine Leistungen auch meinen Ehrgeiz. Ich weiß, dass ich noch mehr tun muss. Und er weiß, dass er seinen Standard halten muss. So pushen wir uns jeden Tag im Training, was sicher auch zum Erfolg beiträgt. Wir brauchen keinen Kleinkrieg. Aber ich gebe mich mit der Situation nicht zufrieden. Ich will die Nummer 1 werden. Ich bin ein ungeduldiger Mensch", gesteht der 1,93 Meter große Profi.
Bis 2006 läuft der Vertrag des Torwarts, der drei Jahre beim FC Sunderland in der Premier League spielte. Nach dem Wechsel zum FC Chelsea hatte der Österreicher einen Kreuz-bandriss erlitten und war nach achtmonatiger Pause chancenlos. So folgte im August letzten Jahres die vorübergehende Heimkehr zu Rapid Wien.
„Spiele ich in Kaiserslautern, spiele ich für Österreich", auf diese einfache Formel bringt Jürgen Macho nach zwei A-Länderspielen seine Perspektive im Nationaltrikot: „Empfehlen kannst du dich nur durch Leistung im Spiel." Mit seiner Frau lebt er noch im Seehotel Gelterswoog, genießt die netten Menschen und das Landschaftsidyll. Noch ist das Ehepaar auf der Suche nach einem Domizil.
Zweieinhalb Monate ist Macho nun schon in der Pfalz - und er ist angekommen. „Es ist immer eine riesige Umstellung, wenn man neu ist. Man kennt niemanden, man muss im neuen Team Fuß fassen. Gott sei Dank wurde mir von allen Seiten geholfen. Ich bin aber auch ein pflegeleichter Typ", erzählt der Wiener.
Sehr angetan ist er von der Zusammenarbeit mit Torwart-Trainer Gerald Ehrmann: „Super, dass ich mit so einem Mann zusammenarbeiten kann. Er ist ein Typ, der einem viel zuspricht, in jedem Training Ratschläge gibt. Ich bin ein offener Mensch, von einem so erfahrenen Mann nimmt man gerne Tipps an. ,Gerry" macht ein absolut Match-bezogenes Training."
„Er ist auf gutem Weg", lobt Kurt Jara die Leistung und die Einstellung seines Landsmanns, der am 23. März in Koblenz im Test gegen den 1. FC Köln erste Wahl sein wird. „Das Spiel ist für mich absolut lebensnotwendig", bekennt der Internet-Freak die Sehnsucht nach der Bewährung. Die Ungeduld stimuliert und motiviert.
„Der Mensch Macho und der Torwart Macho , das sind zwei unterschiedliche Menschen. Der Mensch ist ruhig, der Torwart laut, weil ich glaube, es ist wichtig zu organisieren. Ich glaube, das kommt bei der Mannschaft an. Ich beleidige niemanden, will nur Hilfestellung geben", beschreibt Macho seinen Stil. Der soll ihn in der neuen Saison zur Nummer 1 machen. „Was vorher war, sollte dann vergessen sein ...", hofft Macho , dass die Karten im Sommer neu gemischt werden.
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ