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Jara

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Hi!

Jara hat doch bei euch mal trainiert und wie ich auf Wikipedia lesen konnte, war er nicht sehr beliebt. Könnt ihr mir schreiben warum? Außerdem meinte mein Bruder mal, dass er schon in Deutschland nicht sehr begeistert von schwarzen Spielern war, könnt ihr mir dazu was sagen?

Danke
 
Wenn du augenkrebserregenden Defensivfussball sehen willst, holste als Verein am Besten Jara.Dafür holste auch auswärts etwa 5 Punkte pro Runde.



Diese angebliche Antianfrikanische Spielerhaltung ist dagegen purer Blödsinn.
 
Naja so schlecht war er nicht wenn man bedenkt das diese mannschaft offensiv nicht so stark war. Hatten auch ein paar gute Spiele z:B gegen Mainz, unter ihm wären wir im Mittelfeld gelandet und im Jahr später nicht abgestiegen,wahrscheinlich;-) Aber es wurde eben zu oft Rumpelfußball gespielt was aber aich an den Spielern selber lag.
 
Naja so schlecht war er nicht wenn man bedenkt das diese mannschaft offensiv nicht so stark war. Hatten auch ein paar gute Spiele z:B gegen Mainz, unter ihm wären wir im Mittelfeld gelandet und im Jahr später nicht abgestiegen,wahrscheinlich;-) Aber es wurde eben zu oft Rumpelfußball gespielt was aber aich an den Spielern selber lag.


Ich weiß noch damals 1:0 gg Hannover (oder wars Gladbach?) durch nen Kullerball zu Hause gewonnen.Das war so langweilig und schlecht gespielt ,dass ich mich danach gefühlt hab, wie nach einer Niederlage.



Das gg Mainz war natürlich geil,auch auch nur,weil er endlich - auch wenns nur für ein Spiel war - von seiner defensiven Linie abgewichen ist, Kosowski spielen durfte und ein Bombenspiel machte.



Ansonsten war das wie du schon gesagt hast, Rumpelfussball vom Feinsten.



Achja, vergessen: Mit Jugendspielern brauchste Jara nicht ankommen.

Sich die Spiele der A Jugend oder der II. anschauen,ist er sich zu fein, daraus hat er auch keinen Hehl gemacht.
 
Was man aber statistisch bemerken muss, das wir, wenn ich mich nicht täusche, unter Jara die beste Tabelleneposition der letzten Seuchenjahr inne hatten.
 
Mir haben seine Personalentscheidungen missfallen.



Wie Viktor schon sagte: Eigene Nachwuchsspieler haben bei ihm von vorne herein keine Chance.

Er steht mehr auf ältere Semester.

Das und seine defensive Spielweise hatte er mit Otto Rehhagel gemeinsam.

Erfolgreich: Ja, einigermaßen. Schön anzuschauen: Nein.
 
Außerdem war Jara immer der kühle, unnahbare Trainer. In Kaiserslautern ist ein solcher Typ Trainer von den Fans nicht wirklich so gefragt. Dazu hatte er es als Nachfolger von Erik Gerets schwer, welcher aufgrund seiner Art hier unglaubliche Sympathien hatte (und noch hat). Sagen wir es so: Jara hat die Ausstrahlung von einem Kieselstein. (das ist absolut nicht böse gemeint, aber es ist nunmal so)



Mir war Jara immer ziemlich unsympathisch, dazu war der Fußball alles andere als schön anzusehen.
 
mal abgesehn von seiner spielweise.. was will man auch mit einem trainer hier, der ÖFFENTLICH (!!!) sagt, das ihn die amas net intressieren, bzw. er sich keine spiele anschauen wird.. (selbiges bei der jugend)..



mit so einem coach kann keiner was anfangen..
 
Naja so schlecht war er nicht wenn man bedenkt das diese mannschaft offensiv nicht so stark war. Hatten auch ein paar gute Spiele z:B gegen Mainz, unter ihm wären wir im Mittelfeld gelandet und im Jahr später nicht abgestiegen,wahrscheinlich;-) Aber es wurde eben zu oft Rumpelfußball gespielt was aber aich an den Spielern selber lag.


Sehe ich auch so. Finde er hat eigentlich gute Ergebnisse erziehlt. Und ehrlich gesagt ist mir ein zurückhaltender, aber erfolgreicher Trainer lieber als umgekehrt.

Aber man braucht ja eher den großen Sprücheklopfer...
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meiner meinung nach hatte er viel zu wenig bezug zu den fans
 
Jara ist halt ein sehr kühler und distanzierter Mensch. Er identifiziert sich weder mit dem Verein bei dem er arbeitet, noch mit Fans und auch nicht mit seiner Mannschaft. Er sieht den Fußball eher als Job, nicht als Leidenschaft. So Sachen wie Jugendförderung, Talentsichtung etc. sind für ihn Überstunden auf die er keinen Bock hat.



Er hat es allerdings geschafft mit einer schwachen Mannschaft den Klassenerhalt vorzeitig zu sichern und sie sogar zeitweise in Sichtweite des Europapokals zu führen. Dafür muss man ihm schon Respekt zollen. Die Art und Weise wie gespielt wurde, war sicherlich grausig. Brauch man nicht drumrumredem. Aber sein Konzeptfußball hat eben funktioniert, sogar mit mittelmäßigen Abwehrspielern.



Sein Abgang stand ja nicht nur unter dem Stern des Zerwürfnisses mit den Fans, es ging da auch um Uneinigkeit mit Jäggi, wie die Mannschaft verstärkt werden soll. Jara hat Verstärkungen gefordert, Jäggi war der Ansicht dass der vorhandene Kader, der ja den Klassenerhalt vorzeitig gesichert hat, dafür auch in der kommenden Saison ausreicht und nur noch leicht verstärkt werden müsse. Es kamen dann Skela und Bellinghausen, Henke wurde als Trainer verpflichtet und der durfte dann noch Pletsch vom Wühltisch und Göktan aus der Mottenkiste holen. Den Tausch Amanatidis<->Sanogo lass ich jetzt mal außen vor, war ja keine geplante Aktion.



Rückblickend kann man nur sagen dass Jara einfach Recht hatte, der Kader hat einfach nicht gereicht und es hätten vernünftige Verstärkungen und ein erfahrener Cheftrainer zum Saisonbeginn hergemusst. Ich würde Jara also keinesfalls verteufeln. Charakterlich hat er nicht zu uns gepasst aber hatte schon Fußballsachverstand. Und den "augenkrebserregenden Defensivfußball" hat er wohl vor allem deshalb spielen lassen, weil es die einzige Möglichkeit war um mit dem vorhandenen Kader Erfolg zu haben.
 
Uni hat schon viel richtiges geschrieben, rückblickend hat er dem FCK mMn mehr genutzt als Henke und (trotz der jungen Spieler) Wolf. Tragbar war er gegen Ende trotzdem nicht mehr, weil er einfach die notwendige Identifikation hat fehlen lassen. Zu gute halten muss man ihm aber, dass er trotz der schwachen Personaldecke die Mannschaft ordentlich eingestellt hat auch ganz unerwartet einen Drescher als Linksverteidiger gestellt hat und der auch ganz ordentlich spielte.
 
Jara ist halt ein sehr kühler und distanzierter Mensch. Er identifiziert sich weder mit dem Verein bei dem er arbeitet, noch mit Fans und auch nicht mit seiner Mannschaft. Er sieht den Fußball eher als Job, nicht als Leidenschaft. So Sachen wie Jugendförderung, Talentsichtung etc. sind für ihn Überstunden auf die er keinen Bock hat.


Er hat es allerdings geschafft mit einer schwachen Mannschaft den Klassenerhalt vorzeitig zu sichern und sie sogar zeitweise in Sichtweite des Europapokals zu führen. Dafür muss man ihm schon Respekt zollen. Die Art und Weise wie gespielt wurde, war sicherlich grausig. Brauch man nicht drumrumredem. Aber sein Konzeptfußball hat eben funktioniert, sogar mit mittelmäßigen Abwehrspielern.



Sein Abgang stand ja nicht nur unter dem Stern des Zerwürfnisses mit den Fans, es ging da auch um Uneinigkeit mit Jäggi, wie die Mannschaft verstärkt werden soll. Jara hat Verstärkungen gefordert, Jäggi war der Ansicht dass der vorhandene Kader, der ja den Klassenerhalt vorzeitig gesichert hat, dafür auch in der kommenden Saison ausreicht und nur noch leicht verstärkt werden müsse. Es kamen dann Skela und Bellinghausen, Henke wurde als Trainer verpflichtet und der durfte dann noch Pletsch vom Wühltisch und Göktan aus der Mottenkiste holen. Den Tausch Amanatidis<->Sanogo lass ich jetzt mal außen vor, war ja keine geplante Aktion.



Rückblickend kann man nur sagen dass Jara einfach Recht hatte, der Kader hat einfach nicht gereicht und es hätten vernünftige Verstärkungen und ein erfahrener Cheftrainer zum Saisonbeginn hergemusst. Ich würde Jara also keinesfalls verteufeln. Charakterlich hat er nicht zu uns gepasst aber hatte schon Fußballsachverstand. Und den "augenkrebserregenden Defensivfußball" hat er wohl vor allem deshalb spielen lassen, weil es die einzige Möglichkeit war um mit dem vorhandenen Kader Erfolg zu haben.


Klasse geschrieben !
 
Danke erstmal, war in dem mein Bruder hat mal was erzählt, dass er schwarze Spieler nicht so gern spielen lässt. Aber das muss dann wohl ein Missverständnis gewesen sein...
 
Danke erstmal, war in dem mein Bruder hat mal was erzählt, dass er schwarze Spieler nicht so gern spielen lässt. Aber das muss dann wohl ein Missverständnis gewesen sein...


Jop bei uns hat er mal was von "african power " gesagt...damals mit Mettomo,tchato und herbert:-)
 
bin ich jetzt total bescheuert oder hat der nicht mal in einem interview gesagt so viel fremdenhass wie in kaiserslautern hat er noch nie erlebt? ich glaub das war weil des öfteren mal was gegen teber (der vom waldhof kam un wohl deshalb bei einigen unbeliebt war) gerufen oder gepfiffen wurde

nach dem interview war er bei mir durch, das war fast am ende seiner zeit bei uns. wundert mich allerdings, dass das hier noch keiner angeführt hat

gegen ende der saison als wir 0-2 (oder 0-3?) in LEV verloren haben und die fans trotzdem die mannschaft feiern wollten,wegen geschafftem klassenerhalt, kamen fast alle spieler nochmal raus nachm duschen un haben sich bedankt. auf 'wir wolln den trainer sehn' kam auch nach 45min nach spielende kein jara. ich finde das sollte man schon mal machen wenn da so lange noch 100fans im block stehn und nur auf den trainer warten...
 
du bist net bescheuert, da war tatsächlich mal was...
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edit:





von DBB:




Kurt Jara und die FCK-Fans, das scheint langsam zur unendlichen Geschichte zu werden - doch das Happy End rückt in immer weitere Ferne. Auch nach der Nullnummer gegen Bayer Leverkusen sorgte der Trainer mit seinen Äusserungen für grosse Empörung bei einigen FCK-Fans. So antwortete er gleich nach dem Spiel im TV-Interview auf die Frage, warum er bei den Anhängern so unbeliebt sei: "Vielleicht weil ich Österreicher bin." Vielleicht aber auch eher, weil Sie einer der erfolglosesten Trainer sind, die der Betzenberg je gesehen hat, Herr Jara?! Viele Fans fassten diese Aussage als Beleidigung auf, da ihnen hierdurch erneut der von FCK-Boss Jäggi ins Spiel gebrachte "Fremdenhass" vorgeworfen wird.
In der Sonntagsausgabe der "Rheinpfalz" setzte der Österreicher dann noch eins drauf, und bezeichnete einige FCK-Anhänger als "dumm". Zitat aus der Zeitung: "'Es gab heute sehr viele positive Kundgebungen für mich', sagte Wackelkandidat Kurt Jara. Auf 'die paar Dummen, die gepfiffen haben', konnte der Chefcoach beruhigt selbst pfeifen."


fanlager.de:




Jara:
"Die Leute pfeifen hier. Hier ist man immer in der Kritik. Das kenn ich schon. Die gleichen Leute die jetzt hier Pfeifen, jubeln aber los wenn das eins zu null fällt. Da sieht man wie dumm die sind."

Reporter:

"Und warum ist das so?"

Jara:

"Vielleicht weil ich Österreicher bin. Da glauben die Leute sie können immer draufhauen!"
 
Eigentlich ne ziemlich dumme Argumentation, Fremdenhass gegen Österreicher anzuführen. Gab da ja mal so einen Herren aus Braunau...
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In den Foren hat man damals schon häufiger das Wort "Schluchtenscheißer" vernehmen können. Allerdings kann man daraus keinen Fremdenhass generell oder eine Antipathie gegen Österreicher herleiten.

Der Vorgänger Eric Gerets (Belgier) war schließlich beliebt wie sonstwas.

Die ganzen ehemaligen Publikumslieblinge (Ratinho, Kadlec, Kuka, Dooley und noch viele mehr) nicht mitgezählt. Auch ist Jürgen Macho bei den Fans sehr beliebt.



So "sterile" Trainer passen vielleicht nach Berlin, Wolfsburg oder Leverkusen, aber bei uns, wo jedem Spieler 90 Minuten aufopferungsvoller Kampf abverlangt wird, sind solche Trainer einfach per se fehlbesetzt.



Und eine solch arrogante Haltung bzgl. der Amateure und Junioren kann man sich nur leisten, wenn der Verein genug Geld hat, um genügend fertige Spieler zu sich zu holen.
 
Jara ist halt ein sehr kühler und distanzierter Mensch. Er identifiziert sich weder mit dem Verein bei dem er arbeitet, noch mit Fans und auch nicht mit seiner Mannschaft. Er sieht den Fußball eher als Job, nicht als Leidenschaft. So Sachen wie Jugendförderung, Talentsichtung etc. sind für ihn Überstunden auf die er keinen Bock hat.


Er hat es allerdings geschafft mit einer schwachen Mannschaft den Klassenerhalt vorzeitig zu sichern und sie sogar zeitweise in Sichtweite des Europapokals zu führen. Dafür muss man ihm schon Respekt zollen. Die Art und Weise wie gespielt wurde, war sicherlich grausig. Brauch man nicht drumrumredem. Aber sein Konzeptfußball hat eben funktioniert, sogar mit mittelmäßigen Abwehrspielern.



Sein Abgang stand ja nicht nur unter dem Stern des Zerwürfnisses mit den Fans, es ging da auch um Uneinigkeit mit Jäggi, wie die Mannschaft verstärkt werden soll. Jara hat Verstärkungen gefordert, Jäggi war der Ansicht dass der vorhandene Kader, der ja den Klassenerhalt vorzeitig gesichert hat, dafür auch in der kommenden Saison ausreicht und nur noch leicht verstärkt werden müsse. Es kamen dann Skela und Bellinghausen, Henke wurde als Trainer verpflichtet und der durfte dann noch Pletsch vom Wühltisch und Göktan aus der Mottenkiste holen. Den Tausch Amanatidis<->Sanogo lass ich jetzt mal außen vor, war ja keine geplante Aktion.



Rückblickend kann man nur sagen dass Jara einfach Recht hatte, der Kader hat einfach nicht gereicht und es hätten vernünftige Verstärkungen und ein erfahrener Cheftrainer zum Saisonbeginn hergemusst. Ich würde Jara also keinesfalls verteufeln. Charakterlich hat er nicht zu uns gepasst aber hatte schon Fußballsachverstand. Und den "augenkrebserregenden Defensivfußball" hat er wohl vor allem deshalb spielen lassen, weil es die einzige Möglichkeit war um mit dem vorhandenen Kader Erfolg zu haben.


Das hätte ich selbst besser nicht schreiben können! Wenn man nämlich einmal die ganzen emotionalen und Antipathie-Argumente weglässt, und Jara's Zeit rein sachlich beurteilt (oder es versucht), dann wird einem auffallen, dass während seiner Trainerzeit hier zwar unattraktiver, aber stabiler Fußball zu sehen war. Und das war mir seinerzeit lieber, als mit wehenden Fahnen abzusteigen. Den Klassenerhalt 03/04 darf man auch nicht vergessen, der gehört nämlich Kurt Jara. Und wären wir zu diesem Zeitpunkt schon abgestiegen, wären wir auch finanziell hopps gegangen und gleich in eine tiefere Klasse abgestiegen, weil wir keine Lizenz bekommen hätten.

Sicher - Jara hat charakterlich nicht unbedingt hierher gepasst, es war keine Liebesheirat. Aber seinen Job, uns die Klasse zu halten, hat er zweimal gemeistert, und somit seine Arbeit ordentlich gemacht. Deswegen empfand ich es damals als unverschämt, wie er hier weggeekelt wurde und habe mich dafür geschämt, wie er von einigen behandelt wurde. Verdient hatte er das auf keinen Fall. Mit ihm wären wir 05/06 vielleicht auch noch dringeblieben (wobei das natürlich Spekulation meinerseits ist.).
 
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