Zwei Bundesliga-Spieltage liegen hinter Michael Henke (48) als Chef-Trainer des 1. FC Kaiserslautern. Der 5:3-Sieg gegen den MSV Duisburg vom vergangenen Samstag wurde am Wochenende genossen, seit Montag läuft die Vorbereitung auf die bevorstehende Aufgabe im DFB-Pokal bei Eintracht Trier am Samstag (15.30 Uhr). Über seine bisherigen Eindrücke spricht Michael Henke in dem nachstehenden Interview.
Michael Henke, drei Punkte aus zwei Spielen, ein erfolgreicher Einstand für Sie auf dem Betzenberg: Haben Sie die Anspannung aus dem dramatischen Spiel gegen Duisburg schnell abbauen und den 5:3-Sieg ein wenig genießen können?
Michael Henke: „Wie die Spieler und die Fans, so dürfen sich natürlich auch die Mitglieder des Trainer-Stabes und die Betreuer freuen und ein Erfolgserlebnis genießen. Am Montag ging bei uns aber wieder der Ernst des Lebens weiter. Inzwischen haben wir zusammen mit der Mannschaft Video-Analyse betrieben, gute Sequenzen gezeigt, aber auch schlechte Szenen. Wir wollen uns ja weiter verbessern.“
Noch einmal zurück zum vergangenen Samstag: Nach dem Spiel waren Sie völlig losgelöst, sie haben mit den Fans gefeiert.
Michael Henke: „Nach dem Spiel habe ich ja darauf hingewiesen, wie wichtig die positive Stimmung gerade nach dem Duisburger 3:3 war. Da liegt meine Hoffnung, und in dieser Hinsicht möchte ich auch appellieren: Dass diese Unterstützung auch dann gegeben ist, wenn einmal etwas schief läuft. Denn immer kann es wahrscheinlich nicht gelingen, ein solches Spiel abzuliefern. Aber die 90 Minuten gegen Duisburg waren auch schon ein wenig Belohnung für unsere harte Vorbereitung. Konditionell sind wir ganz gut dabei. Und man hat gesehen, dass der Charakter unserer Mannschaft gut ist.“
Es gab ein paar Diskussionen über Ihre Aussage: Sehr alt werde ich als Chef-Trainer nicht, wenn ich noch viele solche Spiele erleben muss. Das hat in wenigen Fällen offenbar sogar zu einem Missverständnis geführt.
Michael Henke: „Das war nur ein flapsiger Spruch, wie er nach einem solchen Krimi schon mal fällt. Gemeint war damit aber nur, dass es auch für die Gesundheit sicherlich besser wäre, wenn uns solche Wechselbäder der Gefühle erspart blieben. Im Moment kann ich mir keinen schöneren Arbeitsplatz als beim FCK vorstellen. Auch vor dem vergangenen Samstag haben sich meine Familie und ich hier schon sehr wohlgefühlt. Und nach einem solchen Erfolgserlebnis ist das noch einmal besser. Nach allen bisherigen Eindrücken kann ich mir gut vorstellen, längerfristig in Kaiserslautern zu arbeiten. Denn der FCK hat, auch wenn wir noch kleinere Brötchen backen müssen, Perspektiven und gute Möglichkeiten, auch durch die intensivierte Nachwuchs-Förderung, durch das nach der Fertigstellung tolle Fritz-Walter-Stadion, durch gutes Management.“
Am kommenden Samstag steht das DFB-Pokalspiel bei Eintracht Trier auf dem Programm. Wie beurteilen Sie diese Aufgabe?
Michael Henke: „Ein solches DFB-Pokalspiel darf nie auf die leichte Schulter genommen werden, erst recht nicht, wenn es sich um ein Derby handelt wie in diesem Fall. Wir haben Eintracht Trier zwei Mal durch Chef-Scout Hubert Neu beobachten lassen. Aber am Samstag zählt nicht, dass Trier seine beiden bisherigen Spiele in der Regionalliga verloren hat. Ein Pokalspiel ist eine andere Sache, für die man immer gewappnet sein muss.“
www.fck.de
Michael Henke, drei Punkte aus zwei Spielen, ein erfolgreicher Einstand für Sie auf dem Betzenberg: Haben Sie die Anspannung aus dem dramatischen Spiel gegen Duisburg schnell abbauen und den 5:3-Sieg ein wenig genießen können?
Michael Henke: „Wie die Spieler und die Fans, so dürfen sich natürlich auch die Mitglieder des Trainer-Stabes und die Betreuer freuen und ein Erfolgserlebnis genießen. Am Montag ging bei uns aber wieder der Ernst des Lebens weiter. Inzwischen haben wir zusammen mit der Mannschaft Video-Analyse betrieben, gute Sequenzen gezeigt, aber auch schlechte Szenen. Wir wollen uns ja weiter verbessern.“
Noch einmal zurück zum vergangenen Samstag: Nach dem Spiel waren Sie völlig losgelöst, sie haben mit den Fans gefeiert.
Michael Henke: „Nach dem Spiel habe ich ja darauf hingewiesen, wie wichtig die positive Stimmung gerade nach dem Duisburger 3:3 war. Da liegt meine Hoffnung, und in dieser Hinsicht möchte ich auch appellieren: Dass diese Unterstützung auch dann gegeben ist, wenn einmal etwas schief läuft. Denn immer kann es wahrscheinlich nicht gelingen, ein solches Spiel abzuliefern. Aber die 90 Minuten gegen Duisburg waren auch schon ein wenig Belohnung für unsere harte Vorbereitung. Konditionell sind wir ganz gut dabei. Und man hat gesehen, dass der Charakter unserer Mannschaft gut ist.“
Es gab ein paar Diskussionen über Ihre Aussage: Sehr alt werde ich als Chef-Trainer nicht, wenn ich noch viele solche Spiele erleben muss. Das hat in wenigen Fällen offenbar sogar zu einem Missverständnis geführt.
Michael Henke: „Das war nur ein flapsiger Spruch, wie er nach einem solchen Krimi schon mal fällt. Gemeint war damit aber nur, dass es auch für die Gesundheit sicherlich besser wäre, wenn uns solche Wechselbäder der Gefühle erspart blieben. Im Moment kann ich mir keinen schöneren Arbeitsplatz als beim FCK vorstellen. Auch vor dem vergangenen Samstag haben sich meine Familie und ich hier schon sehr wohlgefühlt. Und nach einem solchen Erfolgserlebnis ist das noch einmal besser. Nach allen bisherigen Eindrücken kann ich mir gut vorstellen, längerfristig in Kaiserslautern zu arbeiten. Denn der FCK hat, auch wenn wir noch kleinere Brötchen backen müssen, Perspektiven und gute Möglichkeiten, auch durch die intensivierte Nachwuchs-Förderung, durch das nach der Fertigstellung tolle Fritz-Walter-Stadion, durch gutes Management.“
Am kommenden Samstag steht das DFB-Pokalspiel bei Eintracht Trier auf dem Programm. Wie beurteilen Sie diese Aufgabe?
Michael Henke: „Ein solches DFB-Pokalspiel darf nie auf die leichte Schulter genommen werden, erst recht nicht, wenn es sich um ein Derby handelt wie in diesem Fall. Wir haben Eintracht Trier zwei Mal durch Chef-Scout Hubert Neu beobachten lassen. Aber am Samstag zählt nicht, dass Trier seine beiden bisherigen Spiele in der Regionalliga verloren hat. Ein Pokalspiel ist eine andere Sache, für die man immer gewappnet sein muss.“
www.fck.de