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N'abend Leute,
habe vorhin ein Interview mit FCK-Neuzugang Mathieu Beda auf der französischen Page football365.fr entdeckt. Hier der Link: http://www.football365.fr/allemagne/story_101328_-L’Allemagne-monte-en-puissance-.shtmlhttp://www.football365.fr/allemagne/story_101328_-L%E2%80%99Allemagne-monte-en-puissance-.shtml
Da ich davon ausgehe, dass hier nicht jeder des französischen mächtig ist, hab ich mir mal die Mühe gemacht das Ganze zu übersetzen:
Jeden Donnerstag läd football365.fr sie ein, den Parcour eines französischen Spielers zu verfolgen, der in einer ausländischen Meisterschaft aktiv ist. Heute: Mathieu Beda. Der ehemalige Bordeaux-Verteidiger hat gerade einen Vertrag beim 1. FC Kaiserslautern unterzeichnet, nachdem er 1 1/2 Jahre in Belgien aktiv war.
Mathieu Beda, sie sind gerade von Standard Lüttich nach Kaiserslautern transferiert worden und werden nun also die Bundesliga entdecken...
Das ist eine neue Entdeckung und vor allen Dingen eine neue Hürde die es gilt zu meistern. Nach meinen Erfahrungen mit Bordeaux in der Ligue 1 hatte ich eine Periode von 1 1/2 Jahren in Belgien. Diese ist sehr gut zuende gegangen da wir mit Standard Lüttich Herbstmeister geworden sind. Jetz thabe ich die Chance bekommen in die Bundesliga zu wechseln. Diese ist die Liga die zur Zeit enorm aufsteigt und ich bin überglücklich.
Sie sind in Cannes ausgebildet worden, ein Club der eine ganze Reihe guter Spieler hervorgebracht hat, zur Zeit aber ziemliche Probleme hat...
Cannes ist eine sehr schöne Erinnerung. Zusammen mit meinem Freund Romain Rocchi, der bei Ajaccio spielt, bin ich der letzte übriggebliebene von dem großen Formationsscenter des AS Cannes. Aus diesem sind große Spieler hervorgegangen und wir sind etwas enttäuscht zu sehen wo der Club heute steht. Aber wir hoffen mit ganzen Herzen dass sich dies bald wieder ändern wird.
Nach Cannes sind sie nach Bordeaux gewechselt, wo sie sich nicht durchsetzen konnten....
Als ich in Bordeaux ankam, war ich gerade 18 Jahre alt. Ich habe dort meinen ersten Profivertag über 5 Jahre abgeschlossen. Das erste Jahr ist sehr gut gelaufen. Zusammen mit Pascal Feindouno war ich bei fast jedem Spiel im Kader, sowohl in der Meisterschaft als auch in der Champions League.
Die Fortsetzung war weniger gut...
Ich habe mich verletzt, am anfang nur ein schienbar harmloser Riss. Dieser ist aber fünf oder sechs mal wieder aufgetreten. Ich musste nach Laval zu Philippe Boixel fahren um eine Lösung zu finden. Seitdem läuft alles super gut. Allerdings hat mich das zurückgeworfen da ich mindestens 9 Monate ausgefallen bin. Ich habe die Junioren-WM mit der französischen Nationalmannschaft verpasst obwohl ich zuvor in keinem Spiel gefehlt habe. Ich habe dadurch sehr wichtige Termine verpasst. Nach dieser Verletzung bin ich nach Nancy gegangen, um wieder Spielzeit zu bekommen. Dort habe ich um die 20 Spiele gemacht. Dann bin ich zurück nach Bordeaux, wo es nicht einfach für mich war. Zunächst habe ich einige Spiele gemacht, aber in solchen Vereinen wird sehr viel auf Namen geachtet. Da ist es nicht einfach, einen Platz im Team zu bekommen. Aber ich bereue nichts. Ich habe meine Zeit dort shr genossen aber es wurde Zeit für einen Tapetenwechsel. Ich musste einen Trainer finden der mir sein Vertrauen gibt.
Zu diesem Zweck sind sie nach Belgien zu Saint-Trond gewechselt...
Ich hatte verschiedene Gelegenheiten Bordeaux zu verlassen. Das Problem war jedoch, dass ich noch Vertrag hatte, und es nicht einfach ist, einen Verei zu finden der Bereit ist eine Ablöse für einen Speiler zu zahlen der wenig gespielt hat. In Bordeaux habe ich mit Marc Wilmots gespielt, jemand den ich sehr schätze. Zu dieser Zeit heuerte er gerade bei Saint-Trond in Belgien an. Er bot mir an, mit ihm zu kommen und versprach mir Einsatzzeiten. So habe ich das Abenteuer also gewagt.
Anschließend sind sie zu einem großen belgischen Club gewechselt, Standard Lüttich, wo es ebenfalls gut für sie lief....
Bei Standard war es echt super. Ich bin nach Saint-Trond gewechselt um wieder an meine alten Leistungen anzuknüpfen, und dies war auch der fall als ich bei Standard unterschriebn. Ein super Club mit großer Anhängerschaft. Das "Marseille Belgiens. Ich habe fast in jedem Spiel gespielt. Wir haben eine super Runde gespielt die mir einige Möglichkeiten eröffnet hat. Ich entschied mich nach Kaiserslautern zu wechseln.
Weswegen haben sie sich für einen schlecht platzierten Verein entschieden?
Zunächst einmal: Ich hatte bei Standard einige Fragezeichen was sowohl das sportliche als auch das vertragliche anbetrifft. Da ich darauf keine Antworten erhielt und einige andere Veriene mich konsultierten ohen dass Standard darauf reagierte, spürte ich, dass wenn ich eine gute Gelegenheit bekommen sollte ich sie sofort wahrnehmen sollte. Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass Belgien für mich in erster Linie dazu diente mich wieder aufzubauen. Kaiserslautern ist ein großer deutscher Verein, der dieses Jahr nicht dort steht wo er hingehört. Als der FCK Kontakt zu mir aufnahm, war es für mich ganz natürlich, das Angebot anzunehmen. Es ist eine riesige Herausforderung, auch wenn es ist nicht so chaotisch ist wie man es sich vielleicht vorstellt. Wir werden alles dafür geben um dem abzuhelfen.
Deutschland scheint zur Zeit ja gerade in Mode zu sein....
Deutschland ist enorm aufgestiegen. Mit der WM an Saisonende werden alle Augen nach Deutschland gerichtet sein. Man braucht sich bloß die Stadien anzusehen, die Installationen die dort vorhanden sind.... es gibt auch immer mehr Ausländer die dieser Liga, die ohnehin schon ein großes Potential hat, zusätzliche Qualitäten beschert. Es wird immer besser dort, die Bundesliga ist auf dem besten Wege eine richtig große Liga zu werden.
Sie werden gegen Schalke 04 debutieren, welche in einem großartigen Stadion spielen. 2006 in Deutschland zu sein, ist das genial für sie?
Ja, absolut. Als ich nach Kaiserslautern gekommen bin, habe ich ein Stadion mit 50.000 Plätzen gesehen, alles neu, mit wunderschönen Installationen. Dann gibt es noch das Stadion von Bayern, das von Schalke.... wie am Sonntag schon in der "L'Equipe" stand: wenn man sich mal vor Augen führt, dass der Zuschauerschnitt mit 40.000 in Deustchland so hoch ist wie nirgendswo anders, dann regt das doch zum nachdenken an.
habe vorhin ein Interview mit FCK-Neuzugang Mathieu Beda auf der französischen Page football365.fr entdeckt. Hier der Link: http://www.football365.fr/allemagne/story_101328_-L’Allemagne-monte-en-puissance-.shtmlhttp://www.football365.fr/allemagne/story_101328_-L%E2%80%99Allemagne-monte-en-puissance-.shtml
Da ich davon ausgehe, dass hier nicht jeder des französischen mächtig ist, hab ich mir mal die Mühe gemacht das Ganze zu übersetzen:
Jeden Donnerstag läd football365.fr sie ein, den Parcour eines französischen Spielers zu verfolgen, der in einer ausländischen Meisterschaft aktiv ist. Heute: Mathieu Beda. Der ehemalige Bordeaux-Verteidiger hat gerade einen Vertrag beim 1. FC Kaiserslautern unterzeichnet, nachdem er 1 1/2 Jahre in Belgien aktiv war.
Mathieu Beda, sie sind gerade von Standard Lüttich nach Kaiserslautern transferiert worden und werden nun also die Bundesliga entdecken...
Das ist eine neue Entdeckung und vor allen Dingen eine neue Hürde die es gilt zu meistern. Nach meinen Erfahrungen mit Bordeaux in der Ligue 1 hatte ich eine Periode von 1 1/2 Jahren in Belgien. Diese ist sehr gut zuende gegangen da wir mit Standard Lüttich Herbstmeister geworden sind. Jetz thabe ich die Chance bekommen in die Bundesliga zu wechseln. Diese ist die Liga die zur Zeit enorm aufsteigt und ich bin überglücklich.
Sie sind in Cannes ausgebildet worden, ein Club der eine ganze Reihe guter Spieler hervorgebracht hat, zur Zeit aber ziemliche Probleme hat...
Cannes ist eine sehr schöne Erinnerung. Zusammen mit meinem Freund Romain Rocchi, der bei Ajaccio spielt, bin ich der letzte übriggebliebene von dem großen Formationsscenter des AS Cannes. Aus diesem sind große Spieler hervorgegangen und wir sind etwas enttäuscht zu sehen wo der Club heute steht. Aber wir hoffen mit ganzen Herzen dass sich dies bald wieder ändern wird.
Nach Cannes sind sie nach Bordeaux gewechselt, wo sie sich nicht durchsetzen konnten....
Als ich in Bordeaux ankam, war ich gerade 18 Jahre alt. Ich habe dort meinen ersten Profivertag über 5 Jahre abgeschlossen. Das erste Jahr ist sehr gut gelaufen. Zusammen mit Pascal Feindouno war ich bei fast jedem Spiel im Kader, sowohl in der Meisterschaft als auch in der Champions League.
Die Fortsetzung war weniger gut...
Ich habe mich verletzt, am anfang nur ein schienbar harmloser Riss. Dieser ist aber fünf oder sechs mal wieder aufgetreten. Ich musste nach Laval zu Philippe Boixel fahren um eine Lösung zu finden. Seitdem läuft alles super gut. Allerdings hat mich das zurückgeworfen da ich mindestens 9 Monate ausgefallen bin. Ich habe die Junioren-WM mit der französischen Nationalmannschaft verpasst obwohl ich zuvor in keinem Spiel gefehlt habe. Ich habe dadurch sehr wichtige Termine verpasst. Nach dieser Verletzung bin ich nach Nancy gegangen, um wieder Spielzeit zu bekommen. Dort habe ich um die 20 Spiele gemacht. Dann bin ich zurück nach Bordeaux, wo es nicht einfach für mich war. Zunächst habe ich einige Spiele gemacht, aber in solchen Vereinen wird sehr viel auf Namen geachtet. Da ist es nicht einfach, einen Platz im Team zu bekommen. Aber ich bereue nichts. Ich habe meine Zeit dort shr genossen aber es wurde Zeit für einen Tapetenwechsel. Ich musste einen Trainer finden der mir sein Vertrauen gibt.
Zu diesem Zweck sind sie nach Belgien zu Saint-Trond gewechselt...
Ich hatte verschiedene Gelegenheiten Bordeaux zu verlassen. Das Problem war jedoch, dass ich noch Vertrag hatte, und es nicht einfach ist, einen Verei zu finden der Bereit ist eine Ablöse für einen Speiler zu zahlen der wenig gespielt hat. In Bordeaux habe ich mit Marc Wilmots gespielt, jemand den ich sehr schätze. Zu dieser Zeit heuerte er gerade bei Saint-Trond in Belgien an. Er bot mir an, mit ihm zu kommen und versprach mir Einsatzzeiten. So habe ich das Abenteuer also gewagt.
Anschließend sind sie zu einem großen belgischen Club gewechselt, Standard Lüttich, wo es ebenfalls gut für sie lief....
Bei Standard war es echt super. Ich bin nach Saint-Trond gewechselt um wieder an meine alten Leistungen anzuknüpfen, und dies war auch der fall als ich bei Standard unterschriebn. Ein super Club mit großer Anhängerschaft. Das "Marseille Belgiens. Ich habe fast in jedem Spiel gespielt. Wir haben eine super Runde gespielt die mir einige Möglichkeiten eröffnet hat. Ich entschied mich nach Kaiserslautern zu wechseln.
Weswegen haben sie sich für einen schlecht platzierten Verein entschieden?
Zunächst einmal: Ich hatte bei Standard einige Fragezeichen was sowohl das sportliche als auch das vertragliche anbetrifft. Da ich darauf keine Antworten erhielt und einige andere Veriene mich konsultierten ohen dass Standard darauf reagierte, spürte ich, dass wenn ich eine gute Gelegenheit bekommen sollte ich sie sofort wahrnehmen sollte. Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass Belgien für mich in erster Linie dazu diente mich wieder aufzubauen. Kaiserslautern ist ein großer deutscher Verein, der dieses Jahr nicht dort steht wo er hingehört. Als der FCK Kontakt zu mir aufnahm, war es für mich ganz natürlich, das Angebot anzunehmen. Es ist eine riesige Herausforderung, auch wenn es ist nicht so chaotisch ist wie man es sich vielleicht vorstellt. Wir werden alles dafür geben um dem abzuhelfen.
Deutschland scheint zur Zeit ja gerade in Mode zu sein....
Deutschland ist enorm aufgestiegen. Mit der WM an Saisonende werden alle Augen nach Deutschland gerichtet sein. Man braucht sich bloß die Stadien anzusehen, die Installationen die dort vorhanden sind.... es gibt auch immer mehr Ausländer die dieser Liga, die ohnehin schon ein großes Potential hat, zusätzliche Qualitäten beschert. Es wird immer besser dort, die Bundesliga ist auf dem besten Wege eine richtig große Liga zu werden.
Sie werden gegen Schalke 04 debutieren, welche in einem großartigen Stadion spielen. 2006 in Deutschland zu sein, ist das genial für sie?
Ja, absolut. Als ich nach Kaiserslautern gekommen bin, habe ich ein Stadion mit 50.000 Plätzen gesehen, alles neu, mit wunderschönen Installationen. Dann gibt es noch das Stadion von Bayern, das von Schalke.... wie am Sonntag schon in der "L'Equipe" stand: wenn man sich mal vor Augen führt, dass der Zuschauerschnitt mit 40.000 in Deustchland so hoch ist wie nirgendswo anders, dann regt das doch zum nachdenken an.