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Interview mit Kjetil Rekdal

TurboFCK

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INTERVIEW MIT DEM NEUNE FCK-TRAINER KJETIL REKDAL



Nach dem Saisonfinale gegen den 1. FC Köln hat der 1. FC Kaiserslautern Kjetil Rekdal als neuen Chef-Trainer vorgestellt. Wie sich der neue FCK-Coach die Zukunft bei den "Roten Teufeln" vorstellt, welche Ziele und Visionen er hat, erfahren Sie im Interview mit dem 38-jährigen Norweger.



Interview



Kjetil, was hat Dich dazu bewogen, die Aufgabe beim FCK zu übernehmen?




Kjetil Rekdal: Die Aufgabe beim FCK ist eine Herausforderung, eine schwierige Aufgabe. Der FCK ist ein Traditionsverein mit Herz, der momentan in der 2. Liga spielt, aber in die 1. Liga gehört. Ich habe hier schon gespielt mit Hertha BSC Berlin und wir haben nach einem 3:0-Vorsprung noch 3:4 verloren. Ich weiß also was hier möglich ist und passieren kann. Für mich ist es auch persönlich eine Schritt weiter, denn ich habe ja in Norwegen trainiert und jetzt fünf Monate in Belgien. Ich will eine Mannschaft aufbauen, die in die Erste Bundesliga zurückkehrt und dann auch regelmäßig Erfolge feiern kann.



Warum gab es um Deine Vertragsunterzeichnung so ein Geheimnis?




Kjetil Rekdal: Ich habe am Samstagabend ein sehr wichtiges Spiel mit Lierse in Belgien gehabt. Ich habe den Verein im November mit zwei Punkten übernommen, wir hatten zwölf Punkte Rückstand auf den Vorletzten. Ich wollte unbedingt, dass diese Woche in die Vorbereitung keine Unruhe reinkommt. Wir haben das Spiel gewonnen und spielen nun in der Relegation, was für mich ein kleines Wunder ist. Ich muss jetzt noch sechs Spiele für Lierse weiterarbeiten, deswegen wollte ich nicht, dass durch die Bekanntgabe Unruhe in die Mannschaft kommt, auch wegen dem Respekt meinem jetzigen Verein gegenüber.



Du warst als Spieler bei Hertha BSC Berlin, und wurdest auch als Trainer mit dem Verein in Verbindung gebracht. In wie weit gab es Gespräche auch mit Hertha BSC?



Kjetil Rekdal: Es gab dieses Mal keine Gespräche mit Hertha BSC. Das, was in der Zeitung stand, war nicht richtig. Ich habe gesagt, dass mein Ziel ist, irgendwann in Deutschland zu arbeiten. Dann wurde ich gefragt, ob ich jetzt in Berlin arbeiten werde und ich habe gesagt, jetzt nicht. Leider wurde ich dann falsch zitiert und wurde mit dem Verein in Verbindung gebracht, was nicht der Fall gewesen ist.



Warum bist Du damals als Trainer nach Lierse/Belgien gegangen? Hängt das damit zusammen, dass Du auch für diesen Verein schon gespielt hast?




Kjetil Rekdal: Dass ich in Lierse gelandet bin, war eigentlich Zufall. Ich habe in Norwegen aufgehört und wollte eigentlich eine Pause machen. Ich habe auch verschiedene Angebote abgelehnt. Dann kam das Angebot aus Lierse, die mich mit einer riesigen Herausforderung gelockt haben. Eine Mannschaft, die nur zwei Punkte hatte nach 13 Spielen, das passte dann auch zeitlich, da ich nach den fünf Monaten dann auch frei war für andere ausländische Vereine und deren Angebote. Trainerwechsel passieren ja meistens im Sommer und da ist es dann für mich sehr positiv gelaufen.



Gab es einen Trainer, der Dich in Deiner Laufbahn geprägt hat?



Kjetil Rekdal: Jeder Spieler nimmt von jedem Trainer, egal ob positiv oder negativ, etwas mit. Ich habe unter Eric Gerets trainiert. Ich sage nicht, dass ich so bin wie er. Ich weiß nicht, ob wir dieselbe Art von Fußball praktizieren, aber charakterlich sind wir uns sehr ähnlich. Wir haben uns eigentlich regelmäßig im Training gestritten, aber dadurch sind wir besser geworden. Dann diskutiert man. Ich will auch Spieler haben, die Verantwortung übernehmen und ihren Mund aufmachen. Dann kann man auch mit dem Trainer über Sachen diskutieren.



Wie sieht Deine weitere Planung für die nächsten Wochen aus?



Kjetil Rekdal: Ich habe das letzte Spiel für Lierse am 14. Juni, werde aber verschiedene DVDs bekommen, um mir ein genaues Bild über die Mannschaft und die Spieler des FCK machen zu können. Und dann werde ich wahrscheinlich Ende Juni hier nach Kaiserslautern ziehen. Ich werde so viel Zeit wie möglich in Kaiserslautern verbringen, aber ich habe noch einen Vertrag mit Lierse bis zum 30.06. und den werde ich erfüllen. Aber ich werde natürlich so viel wie möglich mich auch um Kaiserslautern kümmern.



Viele Spieler werden den Verein verlassen, ist es für Dich nun schwierig einen Neuaufbau leisten zu müssen?




Kjetil Rekdal: Vielleicht ist es auch positiv, dass ich hier einen Neuaufbau beginnen muss. Ich bin ein Norweger, habe eine andere Mentalität und das kann sich auch positiv auf die Arbeit hier auswirken, aber das wird sich zeigen. Die ersten Aufgaben wird Michael Schjönberg übernehmen, aber natürlich werde ich mich so viel wie möglich mit dem Verein beschäftigen. Und werde auch ständig mit Michael in telefonischem Kontakt stehen, und auch manchmal, wenn möglich hier her kommen für Gespräche.



Wie oft hast Du Dir die Mannschaft angesehen und wie bereitest Du Dich auf diese neue Herausforderung vor?




Kjetil Rekdal: Die Mannschaft habe ich jetzt erst einmal gesehen und werde in den nächsten Wochen durch die Videoanalysen der letzten Saison das Niveau der Zweiten Liga und der eigenen Mannschaft analysieren. Nächste Saison wird man gegen Mannschaften spielen, gegen die man auch schon diese Saison gespielt hat und darauf will ich auch vorbereitet sein. Das wichtige ist, dass wir uns auf uns konzentrieren.



Was ist Dein erster Eindruck der Mannschaft nach dem Spiel gegen den 1.FC Köln?



Kjetil Rekdal: Das Spiel gegen die Kölner ging rauf und runter. Allerdings hätte von den Chancen der FCK ganz klar gewinnen müssen. Ich habe gute Sachen, aber auch schlechte Sachen gesehen. Es war der letzte Spieltag, wo man schon gemerkt hat, dass es um wenig ging, aber das Spiel war nicht schlecht. Es gibt aber Dinge, die man ändern muss und daran werden wir arbeiten.



Wie groß ist der Nachteil, wenn man die Liga überhaupt nicht kennt?



Kjetil Rekdal: Mir macht das nichts aus. Ich trainiere die Mannschaft und das ist wichtig. Unser Ziel muss sein, dass die anderen Mannschaften auf uns schauen. Das wird eine schwere Aufgabe. Man muss jeden Spieler individuell fördern.



Was für Erwartungen hast Du an die Mannschaft?



Kjetil Rekdal: Ich will hier eine Mannschaft aufbauen, die das Spiel selbst in die Hand nimmt, den Gegner unter Druck setzt, nach vorne spielt und gut strukturiert spielt. Wenn die Mannschaft, egal bei welchem Wetter und Voraussetzungen gut spielt, dann hast Du eine Mannschaft, die ihre Ziele erreichen kann. Ich weiß, dass das eine schwere Aufgabe ist, aber das ist mein Ziel.



Gibt es schon Spieler, die Du für den Verein verpflichten willst?




Kjetil Rekdal: Ich habe natürlich über viele Namen nachgedacht, aber zuerst muss ich wissen, was kann der Verein sich leisten, welche Spieler verlassen den Verein, wo muss man sich verstärken. Und dann muss man sich Zeit lassen, dass man auch die richtigen Spieler holt, die in den Verein passen und die auch in meine Philosophie passen. Nicht einfach einen großen Namen einkaufen und dann passt dieser Spieler gar nicht hier her. Das ist gefährlich.



Die Fans in Kaiserslautern haben in den letzten zwei Jahren schwere Zeiten mit machen müssen. Wie muss sich die Mannschaft in der nächsten Saison präsentieren?



Kjetil Rekdal: Ich glaube es ist wichtig, dass die Fans sehen, dass die Mannschaft alles gibt und hart arbeitet, dann akzeptiert man auch mal eine Niederlage. Aber wir müssen auch dafür sorgen, dass wenn man verliert, weiter daran gearbeitet wird, besser zu werden. Auch wenn man eine neue Mannschaft hat, kann man im Laufe der Saison darauf hin arbeiten, dass sie am Ende der Saison unter den Besten ist. Vielleicht läuft es auch traumhaft von Beginn an, das weiß man ja nicht.



Zum Schluss ein kleiner Blick in Dein Privatleben...wie ist Deine familiäre Situation?




Kjetil Rekdal: Ich bin geschieden, habe zwei Kinder aus erster Ehe, 10 und 12 Jahre. Meine Freundin ist im 6. Monat schwanger, werde im August also noch mal Vater. Sie wird mit mir nach Kaiserslautern ziehen. Das wichtigste ist jetzt hier ein Haus zu finden, wo ich mit meiner Freundin leben kann und wo auch meine Kinder mich besuchen kommen können. Das dritte Kind wird also hier in Deutschland auf die Welt kommen. Mein Sohn ist in Belgien geboren, meine Tochter in Frankreich. Ich habe also sehr internationale Kinder.



Quelle: fck.de
 
Die Fans in Kaiserslautern haben in den letzten zwei Jahren schwere Zeiten mit machen müssen.


Vielleicht kennt der Mensch, der das Interview geführt hat, den FCK erst 2 Jahre. Aber für mich war's die fünfte schwere Saison in Folge und nicht die zweite.
 
Wobei ich nichtmal an einen sooo großen Neuaufbau glaube. Die Spieler, die bisher gehen sind mal von Hajnal und Bouzid abgesehen alles Bankdrücker und Spieler die nur auf der Gehaltsliste, aber nicht auf dem Platz stehen. Wenn man dann noch bedenkt, dass wir für nächste Saison mal abgesehen vom Offensiven Mittelfeld und vom Sturm her gut und auch in ausreichender Zahl besetzt sind, dann hält sich der Umbruch in Grenzen. 2 neue OMs und 1-2 neue Stürmer und der Kader ist komplett.

Zum Interview: Irgendwie kommt mir das alles bekannt vor. Kann es sein, dass genau die selben Fragen schonmal gestellt wurden und die auch mit den gleichen Anworten versorgt wurden? Das war wohl kein www.fck.de-Interview. Hört sich so an als hätten sie aus verschiedenen Interviews alles zusammengeschnitten.
 
naja hört sich ja mal garnicht so schlecht an...

spricht der eigentlich deutsch?
 
Man muss und sollte Rekdal eine faire Chance geben. Er ist zwar neu im deutschen Fußball als Trainer, aber er hat bewiesen das er mit Drucksituationen umgehen kann wie in Lierse. Ich denke wenn man ihm auch über die Saison hinaus eine Chance gibt, kann er hier längerfristig etwas aufbauen! (Mal davon abgesehen das er ein gutes Händchen mit Transfers hat!)

Also schau mer mal!
 
bin mal auf ihn gespannt aber mein erster eindruck von ihm war gar net so schlecht..freu mich auf ihn
 
naja hört sich ja mal garnicht so schlecht an...
spricht der eigentlich deutsch?


Ich habe den Eindruck, sogar besser als manche hier im Forum!
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naja hört sich ja mal garnicht so schlecht an...
spricht der eigentlich deutsch?


Ich behaupte jetzt mal, er spricht besser deutsch als mancher Spieler der zur Zeit den Bundesadler auf der Brust trägt^^



Macht einen guten Eindruck und wenn er das durchsetzen kann was er auch vorhat, können wir vielleicht wieder guten und erfolgreichen Fußball sehen.
 
Aus so einem Interview sollte man keine Schlüsse ziehen...ich erinnere nur an die Begeisterungsstürme, die die Äußerungen eines gewissen Herr H. ausgelöst haben
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Aber Rekdal wird natürlich von mir unterstützt! Gar keine Frage.
 
Aus so einem Interview sollte man keine Schlüsse ziehen...ich erinnere nur an die Begeisterungsstürme, die die Äußerungen eines gewissen Herr H. ausgelöst haben
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Aber Rekdal wird natürlich von mir unterstützt! Gar keine Frage.


Jetzt starten wir durch!
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;)
 
Er kommt sympathisch rüber und ich denke, dass er der richtige Mann bei uns sein kann - im Verbund mit Schjönberg!



Die beiden sollen sich die Kaderplanung gut überlegen.



3 Jahre sind ein überdeutliches Zeichen des Vereins - ich würde mich freuen, wenn auch mit Misserfolgen ein Trainer mal zumindest 2 Jahre bei uns bleiben könnte.

Um nachhaltiges zu erreichen braucht es halt mehr, als ein paar Monate.
 

Kjetil Rekdal: Ich will hier eine Mannschaft aufbauen, die das Spiel selbst in die Hand nimmt, den Gegner unter Druck setzt, nach vorne spielt und gut strukturiert spielt. Wenn die Mannschaft, egal bei welchem Wetter und Voraussetzungen gut spielt, dann hast Du eine Mannschaft, die ihre Ziele erreichen kann. Ich weiß, dass das eine schwere Aufgabe ist, aber das ist mein Ziel.






Er verfolgt eine spielerisch offensive Strategie. Das kann eigentlich nur gut sein. Daran haperte es ja am meisten in der letzten Saison.




Mittlerweile steh ich dem Gazen positiv gegenüber und er soll seine chance bekommen.
 
Er kommt sympathisch rüber und ich denke, dass er der richtige Mann bei uns sein kann - im Verbund mit Schjönberg!


Die beiden sollen sich die Kaderplanung gut überlegen.



3 Jahre sind ein überdeutliches Zeichen des Vereins - ich würde mich freuen, wenn auch mit Misserfolgen ein Trainer mal zumindest 2 Jahre bei uns bleiben könnte.

Um nachhaltiges zu erreichen braucht es halt mehr, als ein paar Monate.


Liegt aber auch an uns,weil wir sind nun mal ein sehr schweres Umfeld.
 
Er hat natürlich auch meine Unterstützung.



Doch ehrlich gesagt glaueb ich net dran, dass er mal paar mehr Jahre bei uns bleibt.



Das wurde auch bei Wolfs Verplfichtung gesagt, von wegen wir machen den Neuaufbau mit ihm, etc...
 
Ich behaupte jetzt mal, er spricht besser deutsch als mancher Spieler der zur Zeit den Bundesadler auf der Brust trägt^^


Macht einen guten Eindruck und wenn er das durchsetzen kann was er auch vorhat, können wir vielleicht wieder guten und erfolgreichen Fußball sehen.


Rekdal spricht jetzt schon besser Deutsch, als es ein Andy Brehme jemals sprechen wird
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;-) Äh ich sach mal
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der text könnte ja auch übersetzt worden sein:-o
Muss man denn in allem das negative suche ? Könnte aber auch - könnte eben aber auch nicht ! Der Verein sucht offensichtlich den - von vielen hier geforderten Neuanfang. Verlässt ausgetretene Pfade, die nicht zum Erfolg geführt haben. Und schon wird wieder gemeckert. Lasst den Mann doch erst mal kommen und mit der Arbeit beginnen. Wenn wir dann , nach 7 - 8 Spielen ganz schlecht dastehen, dann kann man damit beginnen, aber doch nicht jetzt schon.
 
Ich wünsche Rekdal viel Erfolg beim 1.FCK und hoffe das er den Verein wieder in die 1. Bundesliga bringen kann, wo er hingehört.
 
Mit meisterlichem Vorbild in die Bundesliga



München - Mitte Juni wird Kjetil Rekdal seinen Dienst als neuer Trainer des 1. FC Kaiserslautern antreten.



Der 38-jährige Norweger, der als Spieler für Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach aktiv war, tritt die Nachfolge von Friedhelm Funkel als Trainer der Pfälzer an.

Zuletzt war er als Chef-Coach beim belgischen Erstligisten Lierse SK tätig.

"Der FCK spielt in der zweiten Liga und gehört in die Bundesliga - das ist die Herausforderung die mich reizt", sagt der Norweger im Gespräch mit Sport1.de.



Weiterlesen: http://www.sport1.de/de/sport/artikel_1292225.htmlhttp://www.sport1.de/de/sport/artikel_1292225.html
 
Mit meisterlichem Vorbild in die Bundesliga


München - Mitte Juni wird Kjetil Rekdal seinen Dienst als neuer Trainer des 1. FC Kaiserslautern antreten.



Der 38-jährige Norweger, der als Spieler für Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach aktiv war, tritt die Nachfolge von Friedhelm Funkel als Trainer der Pfälzer an.

Zuletzt war er als Chef-Coach beim belgischen Erstligisten Lierse SK tätig.

"Der FCK spielt in der zweiten Liga und gehört in die Bundesliga - das ist die Herausforderung die mich reizt", sagt der Norweger im Gespräch mit Sport1.de.



Weiterlesen: http://www.sport1.de/de/sport/artikel_1292225.htmlhttp://www.sport1.de/de/sport/artikel_1292225.html


Sport, SportBild, Bild-Zeitung ---->
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Neues Interview:



Herr Rekdal, Ihre Arbeit bei Lierse ist nun fast vorbei. Sie haben noch ein Spiel in Belgien. Beginnt Ihre Arbeit hier in Kaiserslautern jetzt richtig?



Kjetil Rekdal: Ja, die Arbeit wird nun immer mehr. Ich habe mir natürlich schon viele DVDs angeschaut. Ich stand aber auch immer in Kontakt mit Michael Schjönberg, um mich auf dem Laufenden zu halten. Jetzt wird sich natürlich immer mehr tun, bis ich in zwei Wochen dann ganz in Kaiserslautern sein werde. Am 27. Juni werde ich dann ganz in Kaiserslautern sein. Wir haben ja noch ein wenig Zeit bis zum Saisonauftakt am 10.-13. August. Da wird dann schon noch einiges passieren, auch was eventuelle Neuzugänge oder auch Abgänge angeht.



Sind Sie sehr enttäuscht, dass es jetzt mit Lierse und dem Klassenverbleib nicht geklappt hat?



Kjetil Rekdal: Ja natürlich. Ich habe da angefangen mit einer fast unlösbaren Aufgabe. Wir haben es dann doch geschafft am letzten Spieltag noch eine Mannschaft einzuholen, um in der Relegation die Möglichkeit zu haben, den Klassenverbleib doch noch zu schaffen. Dann hoffst Du schon, dass die Chance da ist. Wir haben ja die ersten beiden Spielen in der Relegation gewonnen dann haben wir aber die nächsten verloren und haben nun zwar noch ein Spiel aber vier Punkte Rückstand, die nicht mehr einzuholen sind. Klar ist es schade, aber mein Fazit ist schon positiv. Viele jungen Spieler haben eine Chance erhalten. Nun braucht der Verein Zeit wieder neu aufzubauen.



Ab wann sind Sie nun ganz in Kaiserslautern?



Kjetil Rekdal: Ich werde ab dem 27. Juni dem FCK voll und ganz zur Verfügung stehen. Bis dahoin habe ich auch noch ein paar Tage Urlaub, wo sich aber auch noch etwas mit potentiellen Spielern ergeben kann.



Wie werden Sie das Trainingslager gestalten? Können Sie uns darüber schon was erzählen?



Kjetil Rekdal: Wir werden am Tag zweimal trainieren. Dabei stehen natürlich verschiedene Sachen im Vordergrund. Wir werden die ein oder andere neue Übung machen und auch neue Spielzüge einüben. Es wird auch für den ein oder anderen eine neue Art des Trainings sein, da müssen die Spieler dann erstmal damit klar kommen, sich eingewöhnen. Das ist aber immer so. Fußball ist Fußball, eigentlich ein einfacher Sport. Entweder Du bist im Angriff und hast den Ball oder Du hast eben nicht den Ball und bist in der Abwehr. Es gibt ja verschiedene Möglichkeiten wie Du verteidigst oder wie Du angreifst. Wir werden auf jeden Fall probieren druckvoll und aggressiv nach vorne zu spielen und das auch umzusetzen.



Was für ein Gefühl haben Sie, wo es jetzt hier richtig losgeht?



Kjetil Rekdal: Ich bin eigentlich ein ruhiger, realistischer Mensch. Mich kann nichts so leicht aufregen. Aber ich weiß auch, was hier lebt, das merkt man jetzt schon. Ich habe ja auch schon hier gespielt und verloren. Ich weiß auch was die Fans sehen wollen. Wir werden versuchen, dass die Fans sich mit der Mannschaft identifizieren können und auch zufrieden nach Hause gehen können. Man muss das Gefühl haben, dass die Mannschaft, dass alle hier alles geben, auch wenn man dann vielleicht einmal verliert.



Was macht die Haussuche hier in Kaiserslautern?



Kjetil Rekdal: Ich habe mich heute entschieden. Wir werden in der Umgebung von Kaiserslautern wohnen. Meine Kinder wollen mich ja auch besuchen kommen und meine Freundin ist im siebten Monat schwanger, da hatte ich jetzt einfach nicht viel Zeit und bin froh, dass ich jetzt schnell ein Haus gefunden habe.



Quelle: fck.de
 
Er kommt sympathisch rüber und ich denke, dass er der richtige Mann bei uns sein kann - im Verbund mit Schjönberg!


Die beiden sollen sich die Kaderplanung gut überlegen.



3 Jahre sind ein überdeutliches Zeichen des Vereins - ich würde mich freuen, wenn auch mit Misserfolgen ein Trainer mal zumindest 2 Jahre bei uns bleiben könnte.

Um nachhaltiges zu erreichen braucht es halt mehr, als ein paar Monate.


Naja alles schön und gut,aber was verstehst Du unter Misserfolg ?



Gerade mal nicht zu den ersten dreien zu gehören,oder im Mittelfeld rum zu spielen.



Wichtig wird sein das die Mannschaft wieder Fußball spielt,und vor allem zu Hause den Gegner unter Druck setzt.



Der FCK sollte schnellstens wieder Aufsteigen,aber mit unseren Finanziellen Mitteln wird das nicht so schnell möglich sein.Viele Vereine rüsten auf,und sind dafür auch bereit Schulden zu machen.



Meines erachtens haben wir nur zwei Möglichkeiten:



entweder langfrißtiger Aufbau,der dauert dann aber mindestens drei Jahre,oder Schulden machen,teure Spieler kaufen,und hoffen schnellstens wieder aufzusteigen



Auf Dauer können wir uns die zweite Liga nicht leisten,aber für gute und gleichzeitig teure Spieler haben wir kein Geld



Ich hoffe nun auf Rehdal und schjönberg,und das noch mindestens ein guter Stürmer kommt,den halte ich für wichtiger als einen Hajnal Ersatz.
 
Naja alles schön und gut,aber was verstehst Du unter Misserfolg ?


Gerade mal nicht zu den ersten dreien zu gehören,oder im Mittelfeld rum zu spielen.


Ein Misserfolg, bei dem ich weiterhin hinter Rekdal stehen würde, wäre für mich, wenn die Mannschaft abgeschlagen zu den Aufstiegsrängen im Mittelfeld landet - aber immer unnbedingter Siegeswille der Spieler zu erkennen war.



Wenn - wie teilweise in der Rückrunde - kein Kampf um jeden Meter ersichtlich ist, dann wird die Luft für Rekdal zwangsläufig dünner werden.



Solange die Spieler brennen, sollte der Trainer in Ruhe seine Arbeit machen dürfen, ob wir jetzt ein, oder zwei Jahre länger in der 2. Liga sind, spielt für mich keine Rolle.



Lieber sehe ich meine Jungs auf dem Platz in der Zweiten zu scheiß Zeiten regelmäßig bis zum letzten Schweißtropfen kämpfen, als die letzten Jahre in der ersten Liga wieder sehen zu müssen.




Meines erachtens haben wir nur zwei Möglichkeiten:



entweder langfrißtiger Aufbau,der dauert dann aber mindestens drei Jahre,oder Schulden machen,teure Spieler kaufen,und hoffen schnellstens wieder aufzusteigen



Auf Dauer können wir uns die zweite Liga nicht leisten,aber für gute und gleichzeitig teure Spieler haben wir kein Geld


Da wir zweiteres nicht tun können, bleibt ja nur ersteres.

Aber wenns länger dauert, dann sollte auch wirklich nachhaltig gearbeitet werden.



Was nützt es, wenn wir aufsteigen und 2009 wieder in der zweiten Liga spielen?

Dann lieber eine starke Einheit formen und 2009 in der ersten Liga spielen...
 
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