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Internationale Pressestimmen

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Italien - Australien (1:0)



Italien



Gazzetta dello Sport: "Die Reise auf der Autobahn zum Halbfinale geht weiter. Totti drückt dabei aufs Gaspedal. Er hat die Verantwortung übernommen und dem Druck standgehalten."



Tuttosport: "Totti verjagt das Schreckgespenst und besiegt den Albtraum Hiddink. Durch seinen Elfmeter kann Italien im Viertelfinale gegen Schewtschenko spielen."



La Stampa: "Italiens Kampf wurde durch den Elfmeter belohnt. Cannavaro und Zambrotta waren perfekt. Sie hielten die Abwehr zusammen."



Corriere della Sera: "Italien kämpft bis zum letzten Atemzug. Die Australier machten Druck, Totti entschied das spannende Spiel."



Australien



Sydney Morning Herald: "Australien bitter bestraft. Nach dem Elfmeter machen sich Zorn und Ungläubigkeit breit."



Daily Telegraph: "Australien zieht nach großem Kampf in die erste Liga des Fußballs ein. Das späte Gegentor war ein Schock."



Schweiz Blick: "Totti rettet Italien in letzter Sekunde."



Ukraine - Schweiz (0:0 n.V., 3:0 i.E.)



Ukraine



Kiew Daily: "Wir sind im Viertelfinale!"



Ukrainska Prawda: "Ganz Kiew ist in Euphorie. Millionen Menschen sind aus dem Häuschen. Der Sieg war wichtig!"



Den: "Erstmals dabei und schon so weit gekommen. Die Ukraine feiert ihr Weiterkommen. Die Menschen sind begeistert!"



Kiewskije Wedomosti: "Jungs, ihr seid Prachtkerle. 100 000 Menschen feiern auf dem Maidan-Platz in Kiew. Jetzt werden wir Weltmeister!"



Schweiz



Blick: "Danke Köbi, danke Nati. Der Traum ist nach Penalty-Drama vorbei. Auch die Schweizer Fans hätten das Weiterkommen verdient."



Basler Zeitung: "Es sollte nicht sein. Die Schweiz scheidet nach Penaltyschießen aus. Wir sind als erstes WM-Team ohne Gegentor gescheitert. Am Ende bleiben nur die Tränen."



St. Galler Tagblatt: "Schweiz im Penalty-Pech. Brutales Ende für die Schweizer WM-Träume."



Neue Zürcher Zeitung: "Aus der Traum vom WM-Viertelfinale. Das Ende kam um 23.36 Uhr. Erstes WM-Penalty-Drama mit Leidtragenden aus der Schweiz."



© SID
 
Kiewskije Wedomosti: "Jungs, ihr seid Prachtkerle. 100 000 Menschen feiern auf dem Maidan-Platz in Kiew. Jetzt werden wir Weltmeister!"


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Objektivität lässt grüßen *g*

4:0 gegen Spanien verloren...im 1/8-Finale ein mickriges 3:0 gegen die Schweiz, aber jetzt werden wir Weltmeister
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Hm...und wenn sie es echt werden möchte ich für diesn Post im Boden versinken *g*
 
SZ: Produzent von WM-Maskottchen Goleo streicht 120 Stellen



München (AFP) - Der Hersteller des WM-Maskottchens Goleo will nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" etwa 120 von 580 Stellen streichen. Die Kündigungen sollten von der fränkischen Firma Nici in den kommenden Tagen vor allem am Standort in Altenkunstadt ausgesprochen werden, berichtete das Blatt unter Berufung auf Unternehmenskreise vorab aus seiner Mittwochsausgabe. Mit den Stellenstreichungen passe der Insolvenzverwalter die personelle Situation der Tatsache an, dass der Verkauf des Maskottchens schwach angelaufen und das Unternehmen ins Trudeln geraten war.



Quelle: http://www.koeln.de/aktuell/afp/newsticker/ticker/060627203752.rw3kk3ng.htmlhttp://www.koeln.de/aktuell/afp/newsticker/ticker/060627203752.rw3kk3ng.html
 
Sydney Morning Herald: "Australien bitter bestraft. Nach dem Elfmeter machen sich Zorn und Ungläubigkeit breit."



Daily Telegraph: "Australien zieht nach großem Kampf in die erste Liga des Fußballs ein. Das späte Gegentor war ein Schock."



ich finde die australischen medien haben das ein bisschen zu freundlcih ausgedrückt das war ganz klar betrug
 
Brasilien - Ghana (3:0)





Brasilien



O Globo: "Samstag, die Revanche. Brasilien siegt gegen Ghana ohne Glanz. Dafür gab es neue Rekorde."



Gazeta Esportiva: "Am Tag der Rekorde gibt Professor Carlos Ghana wie vor 40 Jahren Unterricht."



Folha: "Brasilien gewinnt 3:0, bricht Rekorde, aber nicht einmal Parreira hat es gefallen."



Placar: "Ronaldo trifft und geht in die Geschichte ein."



Estadao: "Auftrag erfüllt. Ghana dominierte das Geschehen, aber Brasilien war kompetenter."



Estado de Minas: "Noch mehr Rekorde. Ronaldo wird zum König und steht vor der Revanche gegen Frankreich."



Gazeta do Povo: "Brasilien bremste WM-Überraschung Ghana aus."



O Povo: "Jetzt kommt die Revanche. Wir können uns an Frankreich rächen. Der bürokratische Fußballstil von Parreiras Elf war gegen Ghana effizient genug."





Ghana



Highana.com: "Die WM ist befallen von Fehlentscheidungen und einer Flut falscher Karten der Schiedsrichter. In Dortmund sah es wieder nach geplanter Strategie aus, die Underdogs aus dem Turnier zu werfen. Die Niederlage Ghanas hat einen bitteren Beigeschmack. Glückwunsch Black Stars! Die ganze Welt hat gesehen, wie gut ihr seid. Nur die Kohorten der Schiedsrichter haben euch um die wohl verdiente Ehre betrogen. Schande über die Schiedsrichter, ein Hoch auf Afrika!"



The Mercury News: "Die Frage, die uns erstmals vor 16 Jahren in Italien überraschend über die Lippen kam, steht immer noch im Raum: Wird Afrika jemals einen WM-Titel holen?"



This Week Ghana: "Der Traum ist vorbei, nun lasst uns weiter arbeiten."









Frankreich - Spanien (3:1)



Frankreich



Le Parisien: "Gigantisch! Endlich haben wir wieder die echten Les Bleus von 1998 gesehen."



Liberation: "Wir sind wieder da! Kann das Märchen von 1998 wiederholt werden?"



Le Soir: "Das war die schönste Stunde der französischen Mannschaft. Das Spiel erinnerte an 1998 und 2000."



France Soir: "Sechs Jahre danach ist die vergessen geglaubte alte Liebe wieder entflammt. Das hat uns schrecklich gefehlt."



Spanien



Marca: "Weint nicht. Zidane schickt uns in Rente, aber diesmal war es anders. Die Illusion ist geblieben. Wir fahren nach Hause. Aber wir haben eine Mannschaft, einen Stil und eine Zukunft."



Sport: "Totale Enttäuschung. Frankreich siegte mit Erfahrung und dem besseren Fußball."



AS: "Es war schön, solange es anhielt. Die unendliche Geschichte geht weiter. Wieder zerschellte die Nationalmannschaft an ihrem Schicksal."



El Mundo Deportivo: "Wie immer, aber etwas früher. Zidane verwandelte den spanischen Traum in einen Alptraum."



Cadena Ser: "Mal wieder nichts Neues. Wir haben es mal wieder nicht geschafft. Spanien ist einfach keine Turniermannschaft."



Cuatro TV: "Auf Vereinsebene sind wir die Größten. Die Nationalmannschaft zählt dagegen zu den größten Ochsen."
 
Die niederländische Presse zur deutschen Häme:



Deutsche Fans weiden sich an den Holländern



Am Sonntag Abend in Nürnberg fing es an. Als die Niederlande im Skandalspiel gegen Portugal aus der WM ausschieden, sangen deutsche Fans in einem Anfall ultimativer Schadenfreude: Ohne Holland fahr'n wir nach Berlin.

Ein Tag später war es schon ein Hit in Kaiserslautern. Im vollbesetzten Zug zurück von Italien-Australien sangen die Deutschen alle zwei Lieder die melodie über das arme Holland. In Köln blieben die Fans währen des langweiligen Duells Schweiz-Ukraine wach, indem sie aus voller Brust über jenes Finale ohne die Niederlande sangen.

Der Reflex, die Niederlande und ihre Mannschaft zu verspotten, funktioniert überall in Deutschland. 2002 begannen die Deutschen mit dem Piesacken. Ihrseidnichtdabei.de hieß eine vielbesuchte Seite, ins Leben gerufen, weil die Niederlande bei der WM fehlten.

Das Ausscheiden in der Qualifikation wurde den Niederländern damals kräftig aufs Butterbrot geschmiert. Genau wie jetzt in dem Anti-Holland-Ressentiment ausgeholt wird gegen den potentiellen Weltmeister aus dem Nachbarland - letztes Jahr in einem Testspiel den Deutschen im Feldspiel noch überlegen - der immer vorzeitig abreist.

Zu Beginn der WM war die Stimmung noch freundlich. Auch die niederländischen Fans wurden empfangen in der Atmospäre des offiziellen Slogans: Die Welt zu Gast bei Freunden.Zum ersten Training in Freiburg kamen tausenden deutscher Fans, gekleidet in Orange.

Das war damals. Der aus 2002 stammende Stadion-Schlager Ohne Holland fahr'n wir zur WM wurde in den letzten Tagen in angepasster Form vollständig wiederbelebt.

"Auch ich habe mitgesungen", sagt Manfred Bünger, treuer Anhänger des Berliner Clubs Hertha BSC, drei Tage nach dem Ausscheiden. Warum? "Weil die Holländer schon eine Generation lang von dem eurpäischen Titel von 1988 zehren. Immer versprechen sie große Taten, aber da wird nichts draus. irgendwann denkt man: Haltet den Mund und fangt an Fußball zu spielen!"

Sein Freund Klaus sieht es differenzierter. "Ich denke, dass hier auch der gekränkte Stolz eines großen Landes mit reinspielt, das die letzten Jahrzehnte oft vom kleinen Nachbarland überflügelt wurde. Auf wirtschaftlichem Gebiet, aber auch sportlich. Wir hatten zu oft das Nachsehen und waren neidisch auf die erfolgreichen lustigen Holländer."

"Neidisch auf die Holländer?" höhnt Bünger. "In dem Moment, wo wir neidisch auf die Holländer sind, haben wir wirklich ein Problem."





Quelle: De Volkskrant vom 29-06-2006

Übersetzung von BT
 
Man kann ja mal Witze (fußballerisch) machen über Holländer, Engländer, Italiener, etc., aber ich finde die Stimmung gegen die Holländer in letzter Zeit maßlos übertrieben.
 
Man kann ja mal Witze (fußballerisch) machen über Holländer, Engländer, Italiener, etc., aber ich finde die Stimmung gegen die Holländer in letzter Zeit maßlos übertrieben.




Da geb' ich dir 100% Recht! Aber wir sind im falschen Thread...
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Pressestimmen zu Deutschland - Argentinien 4:2 i. E.



ARGENTINIEN:



«Olé»: «Ausgeschieden in der Elfmeter-Lotterie. Argentinien bleibt nur das ohnmächtige Gefühl, die meiste Zeit der 120 Minuten etwas besser gespielt zu haben. Trotz der Niederlage verabschiedet sich die Nationalelf erhobenen Hauptes aus einer WM, in der sie neben fragwürdigen Leistungen auch hervorragende Spiele ablieferte. Leider ist der argentinische Traum heute geplatzt.»



«La Nación»: «Das Ausscheiden gegen Deutschland ist ungerecht und tut unglaublich weh. Die Mannschaft Pekermans hat mehr als der Rivale dafür getan, in die nächste Runde zu kommen. Aber jetzt steht sie mit leeren Händen da.»



«Clarín»: «Die Nationalelf verabschiedet sich auf die schlechteste Art und Weise von der WM. Sie hatte das Aus nicht verdient. Es tut weh, so gehen zu müssen, weil Argentinien wirklich einer der Halbfinalisten hätte sein müssen. Die Argentinier hatten Willen, Fähigkeit, Temperament und Überlegenheit im Überfluss. Der Gegner zeichnete sich eigentlich nur dadurch aus, vor heimischem Publikum zu spielen. Wenn überhaupt. Wie soll man da nicht klagen?»



ITALIEN:



«La Repubblica»: «Ein Fest für Deutschland. Lehmann, der Anti-Held, bringt die Entscheidung. Die Stärke von Klinsmanns Team liegt darin, nie aufzugeben.»



«Corriere dello Sport»: «Deutschland feiert ein Elfmeter-Fest. Das Spiel deutete auf ein anderes Ergebnis hin. Aber jetzt tanzt Berlin, und Buenos Aires weint.»



«Corriere della Sera»: «Deutschland ist im Paradies und Jürgen Klinsmann ist der Prophet. Als Jens Lehmann den Elfmeter von Estéban Cambiasso hielt, öffnete er nicht nur die Tore ins Halbfinale, sondern besiegelte auch die deutsche Revolution. Der WM-Traum geht weiter und nährt das enthusiastische Delirium von Millionen von Menschen. Von Hamburg bis Bayern scheinen die Deutschen plötzlich ins Jahr 1989 zurückgekehrt zu sein, als sie sich nach dem Fall der Mauer und dem Ende der Teilung als 'glücklichstes Volk der Welt' fühlten.»



GROSSBRITANNIEN:



«Guardian»: «Lehmanns Elfmeter-Heldentum bescherte Deutschland Begeisterungsstürme.»



«Times»: «Was ist bloß das Geheimnis der Deutschen beim Elfmeterschießen? Vermutlich wissen sie es selbst nicht.»



«Daily Telegraph»: «Und wieder ist der Elfmeter Deutschlands Freund.»



«Daily Mirror»: «Prügelei in Berlin: Schande für Argentinien. Der 22-Männer-Kampf im Viertelfinale lässt einen schalen Geschmack zurück.»



FRANKREICH:



«Le Figaro»: «Deutschland gewinnt den Kampf der Meister. Dass die Deutschen noch bei keiner WM im Elfmeterschießen geschlagen wurden, ist ein Zeichen ihres unerschütterlichen Glaubens in ihre Fähigkeiten.»



«L'Equipe»: «Am Ende eines harten Kampfes ist Deutschland dort angelangt, wo Klinsmann es hinführen wollte. Das heißt: dorthin, wo es niemand erwartet hatte.»



SPANIEN:



«El País»: «Lehmann und die deutsche Unfehlbarkeit. Argentinien spielte in allen Belangen besser. Es zahlte für die Entscheidung seines Trainers Pekerman, Messi draußen zu lassen.»



«El Periódico de Catalunya»: «Gary Lineker hat mehr Recht als ein Heiliger. Am Ende gewinnen immer die Deutschen.»



PORTUGAL:



«Público»: «Gott mag vielleicht ein Brasilianer sein. Aber der Teufel vermachte den Deutschen das Geheimnis des Elfmeterschießens.»



«O Jogo»: «Gott straft Argentinien. Pekerman spielt auf Sicherheit und verliert.»



SCHWEIZ:



«Blick»: «Klinsmann, Lehmann, Ballermann.»



«Basler Zeitung»: «Es brauchte ein Elfmeterschießen, um einen Unterschied zwischen den beiden bis dahin überzeugendsten Mannschaften herzustellen.»



NIEDERLANDE:



«Telegraaf»: «Lehmann rettet Deutschland. Der deutsche WM-Rausch geht weiter.»



«Volkskrant: «Mit physischer Kraft und einer unverwüstlichen Mentalität rangen sich die Deutschen in die Elfmeter-Lotterie durch, die Argentinien im brodelnden Olympiastadion nur verlieren konnte.»



SCHWEDEN:



«Aftonbladet»: «Man weiß immer noch nicht, wie gut Deutschland wirklich ist. Aber auf jeden Fall gut genug, um die Feigen zu bestrafen. Argentinien gab nach der Führung jeden Gedanken an das eigene Spiel auf. Ballack war genau die Spielerpersönlichkeit, von der die Welt träumt.»



«Expressen»: «Ballack lenkte die Deutschen fantastisch. Argentiniens Trainer Pekerman schoss sich mit seinen defensiven Auswechslungen selbst in den Fuß, und Klinsmann wechselte genau die Richtigen ein. Seine Elf wird bis ins Finale schwer zu stoppen sein.»



DÄNEMARK:



«Politiken»: «Klinsmann hat bis jetzt einfach alles richtig gemacht. Seine Entscheidung für Lehmann kann den Titel bedeuten. Die Deutschen sind von allen WM-Mannschaften einfach am besten in Form.»



«Jyllands-Posten»: «Deutschland schwebt weiter. Argentinien wurde nach der Führung für Rückzug und Passivität bestraft.»



RUSSLAND:



«Gaseta.ru»: «Torwart Jens Lehmann hielt zwei Elfmeter und wurde zum Helden des Viertelfinales gegen Argentinien.»



POLEN:



«Gazeta Wyborcza»: «Perfekte Deutsche besiegten Argentinien. Es mag sein, dass die Deutschen bei dieser WM so offensiv wie nie spielen. Es mag sein, dass sie mit ihrem Spiel zum ersten Mal die ganze Welt entzücken. Aber eines hat sich nicht geändert: Das Elfmeterschießen führen sie weiterhin perfekt aus.»



«Rzeczpospolita»: «Wo war Messi? Diese Frage stellten sich wohl Millionen Fans nicht nur in Argentinien. Was dachte sich nur Trainer Pekerman? Der gefährlichste Spieler Deutschlands war der slowakische Schiedsrichter, der die Gastgeber schamlos begünstigte. So ist es leider immer. Nach einem heroischen Kampf unterlag die bessere Mannschaft.»



«Zycie Warszawy»: «Der slowakische Schiedsrichter betrog Argentinien.»



Pressestimmen zu Italien - Ukraine 3:0



ITALIEN:



«La Gazzetta dello Sport»: «Deutschland, jetzt müssen wir zwei uns messen! Die Azzurri waren von Anfang an von ihrem Sieg überzeugt. Die Ukraine war der Mannschaft von Lippi technisch weit unterlegen. Als sie ihre Abwehr öffnen musste, wurden ihre Grenzen noch deutlicher.»



«Corriere dello Sport»: «Die Azzurri überrennen die Ukraine und erreichen das Halbfinale. Deutschland, wir werden Dich schlagen! Italien spielte aufmerksamer, abgeklärter und präziser als sonst. Besser hätte es nicht laufen können.»



«La Repubblica»: «Bella Italia. Italien ist erstmals seit 1994 wieder bei einer WM unter den letzten Vier.»



UKRAINE:



«Korrespondent»: «Ein Märchen mit traurigem Ende. Das Wunder blieb aus. Italien besiegte die Ukrainer mit 3:0.»



GROSSBRITANNIEN:



«Guardian»: «Klinsmann wird den Italienern am Dienstag einen härteren Test bescheren.»



SPANIEN:



«El País»: «Italien putzt die Ukraine weg und hofft gegen Deutschland auf ein neues Jahrhundertspiel wie 1970 in Mexiko.»



«El Mundo»: «Italien missbraucht einen Anfänger.»



«Marca»: «Italien rauscht ins Halbfinale, ohne aufs Gaspedal drücken zu müssen.»



SCHWEIZ:



«Neue Zürcher Zeitung»: «Italia macht 'bella figura'. Italien gegen Deutschland - der Fußballfreund schnalzt angesichts dieser Affiche (Ankündigung) laut mit der Zunge.»



NIEDERLANDE:



«Volkskrant»: «Betrugsaffäre lässt Lippis Männer kalt. Italien wollte das Publikum für sich einnehmen, und das gelang besonders gut.»



SCHWEDEN:



«Expressen»: «Es machte sich bezahlt, dass Italien sofort das Kommando übernahm. Eigentlich war nach 20 Minuten alles klar. Jetzt wartet das Supersemifinale gegen Deutschland.»



DÄNEMARK:



«Politiken»: «Der Sieg überschattet auf angenehme Weise den heimischen Korruptionsskandal. Die Italiener hatten alles unter Kontrolle. Verdammt, das wird hart für die Nerven, wenn die ehrgeizigen deutschen Gastgeber ihre Kräfte an so viel Schlauheit messen müssen.»



RUSSLAND:



«Sport-Express»: «Wie die Ukraine bei der WM begonnen hat, so ging es mit ihr zu Ende.»



«Gaseta.ru»: «Das Spiel gegen die Italiener endete für die Mannschaft von Oleg Blochin mit einem Fiasko.»



POLEN:



«Zycie Warszawy»: «Ende des ukrainischen Traums. Es kam wie erwartet.»



BRASILIEN:



«Estado de São Paulo»: «Der Spruch 'Zahlen lügen nicht' gilt nicht für den 3:0-Sieg Italiens gegen die Ukraine. Die Italiener hatten weniger Ballbesitz, schossen weniger auf das gegnerische Tor und hatten sogar weniger Eckstöße zu ihren Gunsten. Dennoch hatten sie kaum Mühe, die Ukraine zu besiegen.»
 
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[/size][size=-2]"Deutschland ist im Paradies"
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Die internationale Presse ist sich einig: Im Elfmeterschießen sind die Deutschen nicht zu schlagen. Allerdings gibt es unterschiedliche Auffassungen darüber, ob wirklich die bessere Mannschaft ins Halbfinale eingezogen ist.







ARGENTINIEN:

Olé: "Ausgeschieden in der Elfmeter-Lotterie. Argentinien bleibt nur das ohnmächtige Gefühl, die meiste Zeit der 120 Minuten etwas besser gespielt zu haben. Trotz der Niederlage verabschiedet sich die Nationalelf erhobenen Hauptes aus einer WM, in der sie neben fragwürdigen Leistungen auch hervorragende Spiele ablieferte. Leider ist der argentinische Traum heute geplatzt."

La Nación: "Das Ausscheiden gegen Deutschland ist ungerecht und tut unglaublich weh. Die Mannschaft Pekermans hat mehr als der Rivale dafür getan, in die nächste Runde zu kommen. Aber jetzt steht sie mit leeren Händen da."

























AP



Torwart Lehmann: "Klinsmanns Entscheidung für ihn kann den Titel bedeuten"



Clarín: "Die Nationalelf verabschiedet sich auf die schlechteste Art und Weise von der WM. Sie hatte das Aus nicht verdient. Es tut weh, so gehen zu müssen, weil Argentinien wirklich einer der Halbfinalisten hätte sein müssen. Der Gegner zeichnete sich eigentlich nur dadurch aus, vor heimischem Publikum zu spielen. Wenn überhaupt. Wie soll man da nicht klagen?"



ITALIEN:

La Repubblica: "Ein Fest für Deutschland. Lehmann, der Anti-Held, bringt die Entscheidung. Die Stärke von Klinsmanns Team liegt darin, nie aufzugeben."

Corriere dello Sport: "Deutschland feiert ein Elfmeter-Fest. Das Spiel deutete auf ein anderes Ergebnis hin. Aber jetzt tanzt Berlin, und Buenos Aires weint."

Corriere della Sera: "Deutschland ist im Paradies und Jürgen Klinsmann ist der Prophet. Als Jens Lehmann den Elfmeter von Estéban Cambiasso hielt, öffnete er nicht nur die Tore ins Halbfinale, sondern besiegelte auch die deutsche Revolution. Der WM-Traum geht weiter und nährt das enthusiastische Delirium von Millionen von Menschen. Von Hamburg bis Bayern scheinen die Deutschen plötzlich ins Jahr 1989 zurückgekehrt zu sein, als sie sich nach dem Fall der Mauer und dem Ende der Teilung als 'glücklichstes Volk der Welt' fühlten."



GROSSBRITANNIEN:

Guardian: "Lehmanns Elfmeter-Heldentum bescherte Deutschland Begeisterungsstürme."

Times: "Was ist bloß das Geheimnis der Deutschen beim Elfmeterschießen? Vermutlich wissen sie es selbst nicht."

Daily Telegraph: "Und wieder ist der Elfmeter Deutschlands Freund."

Daily Mirror: "Prügelei in Berlin: Schande für Argentinien. Der 22-Männer-Kampf im Viertelfinale lässt einen schalen Geschmack zurück."


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FRANKREICH:

Le Figaro: "Deutschland gewinnt den Kampf der Meister. Dass die Deutschen noch bei keiner WM im Elfmeterschießen geschlagen wurden, ist ein Zeichen ihres unerschütterlichen Glaubens in ihre Fähigkeiten."

L'Equipe: "Am Ende eines harten Kampfes ist Deutschland dort angelangt, wo Klinsmann es hinführen wollte. Das heißt: dorthin, wo es niemand erwartet hatte."



SPANIEN:

El País: "Lehmann und die deutsche Unfehlbarkeit. Argentinien spielte in allen Belangen besser. Es zahlte für die Entscheidung seines Trainers Pekerman, Messi draußen zu lassen."

El Periódico de Catalunya: "Gary Lineker hat mehr Recht als ein Heiliger. Am Ende gewinnen immer die Deutschen."



PORTUGAL:

Público: "Gott mag vielleicht ein Brasilianer sein. Aber der Teufel vermachte den Deutschen das Geheimnis des Elfmeterschießens."

O Jogo: "Gott straft Argentinien. Pekerman spielt auf Sicherheit und verliert."



SCHWEIZ:

Blick: "Klinsmann, Lehmann, Ballermann."

Basler Zeitung: "Es brauchte ein Elfmeterschießen, um einen Unterschied zwischen den beiden bis dahin überzeugendsten Mannschaften herzustellen."



NIEDERLANDE:

Telegraaf: "Lehmann rettet Deutschland. Der deutsche WM-Rausch geht weiter."

Volkskrant: "Mit physischer Kraft und einer unverwüstlichen Mentalität rangen sich die Deutschen in die Elfmeter-Lotterie durch, die Argentinien im brodelnden Olympiastadion nur verlieren konnte."



SCHWEDEN:

Aftonbladet: "Man weiß immer noch nicht, wie gut Deutschland wirklich ist. Aber auf jeden Fall gut genug, um die Feigen zu bestrafen. Argentinien gab nach der Führung jeden Gedanken an das eigene Spiel auf. Ballack war genau die Spielerpersönlichkeit, von der die Welt träumt."



DÄNEMARK:

Politiken: "Klinsmann hat bis jetzt einfach alles richtig gemacht. Seine Entscheidung für Lehmann kann den Titel bedeuten. Die Deutschen sind von allen WM-Mannschaften einfach am besten in Form."

Jyllands-Posten: "Deutschland schwebt weiter. Argentinien wurde nach der Führung für Rückzug und Passivität bestraft."



POLEN:

Gazeta Wyborcza: "Perfekte Deutsche besiegten Argentinien. Es mag sein, dass die Deutschen bei dieser WM so offensiv wie nie spielen. Es mag sein, dass sie mit ihrem Spiel zum ersten Mal die ganze Welt entzücken. Aber eines hat sich nicht geändert: Das Elfmeterschießen führen sie weiterhin perfekt aus."

Rzeczpospolita: "Wo war Messi? Diese Frage stellten sich wohl Millionen Fans nicht nur in Argentinien. Was dachte sich nur Trainer Pekerman? Der gefährlichste Spieler Deutschlands war der slowakische Schiedsrichter, der die Gastgeber schamlos begünstigte. So ist es leider immer. Nach einem heroischen Kampf unterlag die bessere Mannschaft."

Zycie Warszawy: "Der slowakische Schiedsrichter betrog Argentinien."



http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,424583,00.html
 
Internationale Pressestimmen zum Spiel

Sport: "Lehmann schickt Argentinien nach Hause"



Das Viertelfinalspiel zwischen Deutschland und Argentinien im Spiegel der internationalen Presse...

Argentinien



La Nacion: "Gebrochene Herzen. Lehmann, der Alptraum Argentiniens. Diese verfluchten Elfmeter. Traurigkeit dominiert die weiß-himmelblauen Seelen, Traurigkeit erobert die Straßen. Warum hat Pekerman Riquelme rausgenommen? Warum hat er Cruz gebracht? Die Wechsel des Trainers fruchteten nicht. Argentinien bleibt durch eine großartige WM in unserer Erinnerung. Es war ein Aus ohne Niederlage."

Clarin: "Der argentinische Traum ist leider zu Ende. Der slowakische Schiedsrichter Lubos Michel hat 32 Fouls der Seleccion, aber nur 23 der Deutschen gesehen. Er hat die Partie nicht entschieden, aber er war ein Heimschiedsrichter."

Ole: "Weine nicht um mich, Argentinien! Wir starben aufrecht. Wir haben alle gelitten. Wir waren besser als Deutschland und gehen ungeschlagen. Es ist zum Verzweifeln. Die Seleccion war bereit zu mehr. Warum spielte Messi so wenig? Der Rücktritt von Pekerman war der zweite Schock des Abends."

TycSports: "Argentinien hat gekämpft, aber dann im Elfmeterschießen versagt. Wir waren besser, stehen am Ende aber mit leeren Händen da. Über 120 Minuten hat man eine Seleccion gesehen, die alles versucht hat und die Mut hatte ? die aber gehen musste. Das zählt, und das tut weh."

La Gaceta: "Die Seleccion geht erhobenen Hauptes nach Hause. Die Spieler wissen, dass sie dem Sieg sehr nahe waren. Es wird eine Rückkehr ohne Ruhm. Aber trotz der Niederlage macht das Volk der Mannschaft keinen Vorwurf."

Spanien



Marca: "Die deutsche Walze entnervt Argentinien. Lehmann scheitert nie. Argentinien hat den deutschen Torwart zur persona non grata erklärt. Nach der Erniedrigung Riquelmes in der Champions League nun auch bei der WM."

El Mundo Deportivo: "Schmerzvoller Abschied. Deutschland siegt wie immer. Pekerman opfert sich bei der Auswechslung von Riquelme. Riquelme gibt den Rhythmus vor, Ballack hält stand."

AS: "Riquelme wird sein Leben lang von einem Deutschen mit Namen Jens Lehmann träumen."

Sport: "Lehmann schickt Argentinien nach Hause. Andreas Köpke zeigte Lehmann, wie die Argentinier Elfmeter schießen."

England





The Sun: "Argies raus, Fäuste raus, Peker raus. Jens' Heldentaten buchen Halbfinale. Lehmann hat die Erinnerungen an ein katastrophales Saisonende ausradiert, indem er Deutschlands neuer Held wurde."

The Times: "Deutschland hat schon wieder das Ziel erreicht. Lehmann ist mit der Situation gewachsen wie es nur ein deutscher Torwart kann. Eine Nacht, in der Deutschland seinen Lauf verloren zu haben schien, verwandelte sich doch noch in pure Freude."

The Guardian: "Argentinien fliegt in einer Massenschlägerei raus. Lehmanns Elfmeter-Heldentaten bringen Deutschland weiter. Die deutsche Elf hat erstmals bewiesen, dass sie zurückkommen kann. Das Stadion in Dortmund, die Stimmung nach dem Polen-Spiel und ihr derzeitiger Lauf lassen viele glauben, dass Deutschland nicht mehr aufzuhalten ist."

(zusammengestellt von sid)



http://www.kicker.de/wmspecial/wm2006/startseite/artikel/351989/
 
BRASILIEN - FRANKREICH (0:1)

DEUTSCHLAND

BILD: "Vive la France! Henry entzaubert den Weltmeister!"



Express: "Henry stürzt den Weltmeister Brasilien."



Berliner Zeitung: "Frankreich reißt die Selecao erneut aus allen Träumen."



BRASILIEN



O Globo: "Wir haben so lange auf Ronaldinho gewartet, doch er ist die Desillusionierung dieser Weltmeisterschaft!"



A Tribuna: "Brasilien erlebt den Albtraum von 1998 erneut."



Folha de São Paulo: "Frankreich mit seinem Kommandant Zidane beendet Brasiliens Träume."



Jornal de Brasil: "Brasilien spielte einfach nur schlecht! Frankreich siegt wie bei der WM 98!"



FRANKREICH



L’Equipe: "Sie haben es geschafft! Wenn man bedenkt, was die französische Mannschaft noch vor zwei Wochen geboten hat, ist es unglaublich, dass das die Blauen vor dem WM-Titel stehen!"



Le Figaro: "Dank einem Tor von Henry und dank Zidane, der weiterhin nicht in die Rente will, sichert sich Frankreich das Ticket für das Halbfinale! Brasilien war harmlos!"



Le Monde: "Frankreich darf träumen!"



Le Parisien: "Der Brasilianer war an diesem Abend Zizou! Es hätte das letzte Spiel seiner Karriere sein können, aber dafür spielte Zidane immer noch extrem entspannt."



ARGENTINIEN



Ole: "Die gelbe Scheiße ist draußen!"



Clarin: "Unser Schmerz ist gelindert. Diese Niederlagen wirken wie Beruhungsmittel."



SPANIEN



Marca: "Frankreich erlebt seinen zweiten Frühling! Die WM gehört jetzt Europa!"



Sport: "Brasilien hat noch nie so enttäuscht! Zidane wirft den Favoriten raus!"



TÜRKEI



Hürriyet: "Französische Revolution! Der absolute Favorit wirft gegen Frankreich das Handtuch!"



Fanatik: "Samba gab es nur von Frankreich!"



Sabah: "Blauer Samba in Frankfurt! Frankreich gibt Brasilien eine Lehrstunde."



ENGLAND – PORTUGAL (1:3 n. E.)

DEUTSCHLAND



Bild: "Englands Elfer-Deppen sind raus!"



Express: "Bye, bye, aus und vorbei! England verabschiedet sich wieder einmal, inzwischen schon traditionell im Elfmeterschießen aus dem Turnier!"

Tagesspiegel: "Sie können es nicht!"



ENGLAND

The Sun: "Schande für England. Ricardo bestraft uns wie schon vor zwei Jahren. Wieder eine Herzattacke im Elfmeterschießen. Es ist nicht mehr auszuhalten. Wir waren mit zehn Mann besser, sind aber wieder raus."



Daily Mail: "Erst die Qual mit England, dann die Ekstase dank Andy Murray. Millionen auf der Insel waren nach dem bitteren Aus im Elfmeterschießen völlig frustriert, doch der überragende Triumph von Murray in Wimbledon gegen Andy Roddick trocknete unsere Tränen."



Mail on Sunday: "Warum haben Sie Eriksson 35 Millionen gegeben? Es endet alles in Tränen. Unser Herz ist gebrochen."



Sky News: "Die Ära Eriksson hat die hohen Erwartungen der Engländer nicht erfüllt."



Sunday Express: "End of the world. Zehn Löwen und ein dummer Junge."



News of the world: "Beckham - ein Clown in Tränen."



Sunday Mirror: "Unsere Träume in Roo-inen". Die gleiche alte Geschichte: England verliert seinen Schlüsselspieler und zahlt die Strafe. Folter-Kammer. Warum mussten wir eine weitere Elfmeter-Horrorshow erleiden? Tschüs, Sven - können wir bitte unser Geld zurück haben? Verbannt Cristiano Ronaldo aus unserem Land."



The Sunday Times: "Oh nein, nicht schon wieder. Das Turnier ist auf die aufregendste, Nerven aufreibendste und vorhersehbarste Weise zu Ende gegangen: England verliert nach Elfmeterschießen. Eine Rote Karte, eine Niederlage, Elfmeter. All die vertrauten Symbole für ein Ausscheiden Englands aus einem großen Turnier waren wieder da."



The Independent: "Die Welt endet in Tränen. Ronaldo verschrottet Englands heldenhaften Widerstand. Man kann nicht bestreiten, dass über das gesamte Turnier gesehen eine anscheinend Goldene Generation insgesamt nicht ihre Leistung gebracht hat."



PORTUGAL



A Bola: "Portugal löst historisches Ticket für das Halbfinale! Ricardo unser Held!"



Expresso: "Berlin rückt immer näher! Ricardo hält, Ronaldo trifft!"



O Jogo: "YES! Ricardo hält drei Elfmeter und schickt Portugal ins Halbfinale!"
 
Argentinien, wie man es kennt ... traurig aber wahr! Nicht nur auf dem Platz mit zwei verschiedenen Seiten, auch außerhalb!
 
Pressestimmen zu England - Protugal 1:3 i. E.



GROSSBRITANNIEN:



«Guardian»: «Selten sind englische Fingernägel so unerbittlich gekaut worden: Eine epische Darbietung von Fußball; ein Drama, das die Nerven des härtesten Fans zerrt; ein Fest kollektiven Muts von zehn Männern.»



«News of the World»: «Die Nation weint, der Traum ist aus. Und da sind wir wieder. Ehrenhaft in der Niederlage. Tapfere Verlierer. Verpasste Elfmeter und Pech. Haben sie nicht langsam die Nase voll davon?»



«Independent»: «Lebewohl, Sven. Du scheinst Frauen mehr gemocht zu haben als Trophäen.»



«Daily Telegraph»: «In Zukunft ist mehr stille Konzentration auf den Fußball angesagt, und dafür weniger Rummel und Ausweichmanöver.»



«Times»: «Als Sven-Göran Eriksson und seine Langball-Sekte im Elfmeterschießen rausflogen, wurde die Peinlichkeit beendet, die es im zurückliegenden Monat bedeutete, ein Engländer in Deutschland zu sein.»



PORTUGAL:



«Público»: «Die Geschichte wiederholt sich. Portugal versenkt England dank der Hände von Torwart Ricardo.»



«Diário de Notícias»: «Ricardo wird wieder einmal für die Engländer zum Schreckgespenst.»



«A Bola»: «Unsterblich! Unsere beste Nationalelf aller Zeiten zieht ins WM-Halbfinale ein.»



«Record»: «Das Spiel war nichts für Herzkranke. England liegt erneut der Selecção zu Füßen.»



FRANKREICH:



«Le Parisien»: «England ist beim Elfmeterschießen wirklich verflucht. Dieses erfolglose Ende bedeutet auch das Ende seiner 'goldenen Generation'.»



ITALIEN:



«Corriere della Sera»: «Portugal ist ein Fluch für England.»



«La Gazzetta dello Sport»: «Das portugiesische Fest ist immer aus Elfmetern gemacht. Ricardo befördert Portugal ganz allein ins Halbfinale.»



SPANIEN:



«El Periódico de Catalunya»: «Portugal erledigt ein enttäuschendes England.»



«As»: «God save Ricardo! Diesmal wehrte der Keeper die Elfmeter ab, ohne sich seiner Handschuhe zu entledigen.»



NIEDERLANDE:



«Telegraaf»: «Ein Fluch auf dem Elfmeterpunkt bricht England das Genick.»



SCHWEIZ:



«NZZ am Sonntag»: «Portugal war im Himmel, England in der Hölle. Dass Rooney die Nerven verlor und seine sonst so bewundernswürdigen Eigenschaften des Instinkt-Fußballers ins Negative kippten, überraschte. Diese defensive, mutlos auf Abwarten und Taktieren ausgerichtete Marschrichtung Erikssons war ein Spiegelbild des insgesamt enttäuschenden WM-Auftritts.»



«SonntagsZeitung»: «England wieder im Tal der Tränen. Erikssons Mannschaft scheiterte mehr an sich selbst als am Gegner. Die Portugiesen zeigten alles andere als eine spielerisch glanzvolle Leistung.»



DÄNEMARK:



«Politiken»: «Rote Karte für England. Eigentlich konnten die Portugiesen mit ihren langsamen Angriffen die englische Abwehr nie bedrohen. Aber sie zogen einfach am Ende beim Elfmeterschießen den längeren Strohhalm. Ein dummer Rooney bat selbst um den Platzverweis.»



SCHWEDEN:



«Expressen»: «Kein Wunder, dass die Engländer mal wieder weinen müssen. Sie haben zehn von 31 Elfmetern bei WM und EM nicht verwandelt. Die Deutschen haben nur einen von 24 verpatzt.»



«Aftonbladet»: «Es war ein bleiernes Gefühl nach diesem heroischen englischen Einsatz. Trainer Eriksson machte alles richtig. Aber seine Superstars verdienen zu viel für das, was sie eigentlich wert sind.»



ARGENTINIEN:



«Olé»: «Wie schon 2004 war der portugiesische Torwart der Held beim Elfmeterschießen gegen England. Portugal ist eine Mannschaft, die schönen Fußball spielt, wenn sie will und auf Proteste, Täuschungsmanöver und überschlaue Tricks verzichtet. Bisher haben die Portugiesen den Platz unter den letzten Vier noch nicht gerechtfertigt. Aber noch bleibt Zeit.»



«La Nación»: «Nach 40 Jahren ist es Portugal gelungen, sich einen Platz unter den besten vier Mannschaften der Welt zu erkämpfen. Portugal ist als einziges Land in diesem Club noch nie Weltmeister gewesen.»



Pressestimmen zu Brasilien - Frankreich 0:1



BRASILIEN:



«Estado de São Paulo»: «Eine Mannschaft zum Vergessen. Die Nationalelf verlässt die WM mit einer bedauerlichen Vorstellung.»



«Folha de São Paulo»: «Es gab keine Chance auf die erhoffte Revanche für die Final-Niederlage 1998. Die brasilianische Nationalelf präsentierte sich apathisch und ohne Angriffspower. Am Ende wurde sie von Frankreich völlig beherrscht.»



«O Globo»: «Frankreich liquidiert Brasilien. Mit einer schwachen Vorstellung wurden die Brasilianer aus dem Turnier geworfen. Uns bleibt nur noch Felipão (Portugals brasilianischer Trainer Scolari). Zum ersten Mal seit zwölf Jahren ist die Seleção nicht in einem WM- Endspiel vertreten.»



«Lance»: «Der Traum des sechsten WM-Titels wird um vier Jahre verschoben. Brasilien spielte zu weit zurückgezogen und überließ den Franzosen die Beherrschung des Spiels. Mit Zidane als Führer bauten diese ein gutes Passspiel auf. Mit viel Einsatz versuchten Cicinho und Robinho, den Angriff der Brasilianer in Schwung zu bringen. Aber es war nicht genug, um eine miserable Vorstellung der brasilianischen Nationalelf zu verbessern und das Aus zu vermeiden.»



FRANKREICH:



«Le Parisien»: «Einfach toll! Ein genialer Zidane, ein entschlossener Henry und eine eiserne Verteidigung erlauben den Franzosen, von einem neuen Titel zu träumen.»



«L'Equipe»: «Wie in einem Traum. Eine fantastische Leistung, die die anfängliche Untergangsstimmung einer einzigartige Mannschaft in ein goldenes Licht taucht.»



ITALIEN:



«La Gazzetta dello Sport»: «Ein Schuss von Henry, und Brasilien existiert nicht mehr. Frankreich war super, addio Brasilien. Die großen Namen der Brasilianer sind zusammengenommen nicht halb so viel wert wie Zizou.»



«Corriere della Sera»: «Der Fall der Götter. Brasilien wird von Frankreich ausgelöscht. Das Unglaubliche ist geschehen.»



GROSSBRITANNIEN:



«Independent»: «Zidane sorgte für Frankreichs Wiedergeburt: Mit einer wundervollen, hypnotisierenden Darbietung zögerte der 34- Jährige nicht nur seinen Ruhestand hinaus, sondern ließ auch den Ruhm von Ronaldinho und von Brasilien verblassen.»



SPANIEN:



«El País»: «Gott erhalte uns Zidane noch für viele Jahre! Der Franzose spielt noch immer besser als alle anderen.»



«El Mundo»: «Zidane ist der wahre Brasilianer.»



«El Periódico de Catalunya»: «Die Schande des Jahrhunderts! Brasilien gibt ein unwürdiges Bild ab.»



SCHWEIZ:



«SonntagsZeitung»: «Der große Tanz der Franzosen. Wie im Finale 1998 bezwangen die Franzosen mit ihrem abtretenden Superstar Zinédine Zidane die favorisierten Brasilianer. Die hervorragend organisierten Franzosen mit ihrem starken Mittelfeld waren die bessere Mannschaft.»



NIEDERLANDE:



«Telegraaf»: «Franzosen tanzen den Samba.»



SCHWEDEN:



«Expressen»: «Die alten Herren aus Frankreich haben es ins Semifinale geschafft. Wie wäre es jetzt mit einem Endspiel Frankreich gegen Italien?»



DÄNEMARK:



«B.T.»: «Hier erwies sich wie so oft bei der WM die freudige Erwartung als das Schönste. Frankreich und Brasilien lieferten mindestens bis zu Henrys Tor eine an Ereignissen und Torchancen arme Partie.»



POLEN:



«Sports.pl»: «Die Brasilianer verloren nach dem Tor der Franzosen die Initiative und machten den Eindruck, als fehlten ihnen völlig die Ideen.»



ARGENTINIEN:



«Olé»: «Schon lange bläst der Wind und immer noch kräftig. Man muss sich vorstellen, dass Zidane eigentlich schon in Pension gehen sollte. Gott sei Dank, dass nicht. Er erteilte eine Lektion in Sachen Fußball. Der fünfmalige Weltmeister war nur ein Schatten seiner selbst. Ronaldinho? Danke, es reicht.»



«Clarín»: «Ein unglaubliches Spiel Zidanes. Der französische Kapitän war der beste Spieler beim 1:0-Triumph gegen Brasilien. Als viele ihn schon für tot erklärt hatten, zeigte Zinedine Zidane, dass er ein Ausnahmespieler ist.»



«La Nación»: «Frankreich spielte so schön wie sonst die Brasilianer. Angefeuert vom Können Zidanes, der eine Verschmelzung von Talent und strategischem Denken verkörpert, sorgte Frankreich für den größten Paukenschlag der WM. Der Champagner-Fußball der Franzosen, wie ihn früher schon die Mannschaft mit Platini, Papin und Tigana gezeigt hatte, demütigte die Brasilianer.»
 
Zum Thema Frings:



ITALIEN:



«La Gazzetta dello Sport»: «Frings raus, Deutschland stinksauer.

Disqualifiziert dank des TV-Beweis. Deutschland rebelliert: Ein Grund

mehr, sich reinzuhängen.»



«La Stampa»: «Deutsche fuchsteufelswild wegen Frings`

Disqualifizierung. Italien - Deutschland: Ein vergiftetes Match.»



«La Repubblica»: «Frings disqualifiziert von der FIFA. Für die

Deutschen handelt es sich um ein Komplott. Deutsche Boulevard-Presse

außer Rand und Band beschuldigt Italien:, Alles eure Schuld, nie

wieder Pizza`.»



«Il Corriere della Sera»: «Das unendliche Match. Deutschland gegen

Italien, wir machen Geschichte. Frings disqualifiziert dank des TV-

Beweis.»



ENGLAND:



«The Times»: «Die FIFA-Entscheidung beruht zu großen Teilen auf

einer Untersuchung des italienischen Fernsehens. Sie beraubt Jürgen

Klinsmann eines seiner wichtigsten Spieler, beeinträchtigt die

deutschen Chancen, den Titel zu holen und bewegt die Fans zur

Aufruhr.»



«The Independent»: «Die Sperre für Frings sollten die Siegchancen

für die Azzurri eigentlich steigen lassen. Aber der Ärger über die

Umstände, wie die Sperre zu Stande kam, könnten seine Abwesenheit

ausgleichen. Das deutsche Team ist jetzt vielleicht noch

geschlossener, und das könnte gegen Italien zurückschlagen.»



«Daily Mirror»: «Der Verlust von Frings ist ein schwerer Schlag

für Deutschland, das Italien in vier WM-Begegnungen noch nie besiegen

konnte.»



«The Guardian»: «Frings war bislang wohl Deutschlands wichtigster

Spieler bei der WM und der beste Mann beim Viertelfinale gegen

Argentinien.»



FRANKREICH:



«L`Équipe»: «Frings, der harte Schlag.»



«Libération»: «Das ist die erste Schwierigkeit für Deutschland:

Frings wurde nach einem leichten Schlag (...) für ein Spiel

gesperrt.»



SPANIEN:



«Marca»: «Ohne Frings ist die deutsche Nationalelf stark

geschwächt, die Balance in der Verteidigung ist für Klinsmann zu

einem Dilemma geworden. Mit seiner Willensstärke und Entschiedenheit

ist Frings wahrscheinlich der beste Spieler des deutschen Teams.»



«As»: «Die FIFA bringt die Stimmung mit der Sperre für Frings zum

kochen. Die in Italien losgetretene Kampagne hat gewirkt. Dortmund

und ganz Deutschland sind wütend, denn sie halten die Argentinier für

die Schuldigen.»



SCHWEDEN:



«Dagens Nyheter»: «Frings` Sperre bereitet Klinsmann Kopfweh und

ist ein schwerer Schlag für den Bundestrainer. Denn der defensive

Mittelfeldspieler ist einer der dominierenden Spieler im deutschen

Team und bei der WM überhaupt.»



BELGIEN:



«Het Laatste Nieuws»: «Das erste Halbfinale der WM zwischen

Deutschland und Italien beginnt mit einem Streit.»



«Le Soir»: «Noch nie hat Deutschland bei einer WM Italien besiegt.

Dabei hat der Streit um Torsten Frings nichts verbessert.»
 
ITALIEN

La Gazzetta dello Sport: "Flieg, Italien, flieg. Azzurri im Finale, Delirium auf allen Plätzen. Cannavaro, der Kaiser von Deutschland."



Il Corriere dello Sport: "Wir lieben Euch. Die blauen Löwen sind im Endspiel. Dieses unendliche Italien. Deutschland geschlagen in der Verlängerung mit den Toren von Grosso und Del Piero."



Il Corriere della Sera: "Zwei großartige Tore und Italien kommt ins Finale. Grosso und Del Piero treffen in der letzten Minute. Deutsche Tränen und Festa Azzurra in allen Städten."



La Stampa: "Wunderbares Italien. Grosso und Del Piero schenken uns das Finale. Wir gehen nach Berlin. Auf den Plätzen explodiert die Party. Alle vereint durch den blauen Triumph."



GROSSBRITANNIEN:



The Sun: "Wurst-Albtraum."

Daily Telegraph: "Ballacks Traum endet in Tränen. Italiens Fußball macht weiterhin Schlagzeilen: Zu Hause in der Krise, im Ausland im Glück."



Daily Mail: "Tränen, als Jürgens Traum vernichtet wird. Die Deutschen gewinnen immer, wenn es zum Elfmeterschießen kommt, aber vorher schlagen die Italiener immer die Deutschen."



Daily Mirror: "Sie kamen als die Parias der Welt, die Männer, die alles repräsentierten, was der Fußballsport gern vergessen möchte über die dunkle Seite dieses wunderschönen Spiels. Doch am Sonntag ist es Italien, das erhobenen Hauptes und mit stolz geschwellter Brust im Berliner Olympiastadion aufmarschieren wird, die Ehre wieder hergestellt, belohnt für den Mut."



Independent: "Was für ein Ende, eine Furcht einflößende Erledigung der Gastgeber-Nation durch Italien."



Guardian: "Die Party ist aus für Deutschland, aber Klinsmann verbreitet landesweit Stolz."



Times: "Die (deutsche) Nationalmannschaft ist als ein Team mit Angriffslust neu aufgestellt worden und das Land ist ein fröhliches geworden, das seine Flagge wieder gewonnen hat."



SPANIEN:



AS: "Grandisima Italia! Der Fußball-Gott schaute heute auf Italien. Italien geht durch die große Tür ins Finale. Deutschland starb stehend."



Marca: "Luis (Aragones), hast Du das gesehen? Deutschland und Italien - das war eine Huldigung an den Fußball. 120 Minuten Leidenschaft, Spannung, Athletik und Qualität - der Fußball war der große Gewinner in Dortmund. Die Azzurri schenken uns eines ihrer brillantesten Spiele."



Sport: "Italien in den Himmel, Juve und Milan in die Hölle. Die Squadra tilgt alle Sünden Italiens. Drama in Dortmund - die Italiener zerstören mit einer großen Vorstellung Deutschland. Klinsmann übertrug die Begeisterung auf ein ganzes Land, aber das Märchen endete mit Tränen."



Cadena Ser (Radio): "Deutschland bekam den Todesstoß kurz vor dem Elfmeterschießen, was für Deutschland wie ein Lotto-Gewinn gewesen wäre."



TVE (Fernsehen): "Deutschland hat toll gekämpft, aber spielerisch hat man zu wenig von Klinsmanns Jungs gesehen."



FRANKREICH:



France Soir: "Auf Wiedersehen, Ballack."



Le Figaro: "Italien löscht den Traum der Deutschen aus. Es ist eine Leistung, wie viel Mut zum Überleben die Squadra im Hexenkessel von Dortmund bewiesen hat."



Liberation: "Grosso Leistung Italiens."



L'Equipe: "Italien zerbricht den deutschen Traum. Zauberhaftes Italien. Cannavaro löscht die Feuer. Ballack war nicht auf der Höhe."



SCHWEDEN:



Aftonbladet: "Italien kam als böser Geist und Hassobjekt zur WM und hat nun mehr erreicht, als man erträumen konnte. Die Italiener spielten für ihre Ehre, die Deutschen für ein Volk in Ekstase. Endlich gab es mal ein WM-Match, das allen großen Erwartungen gerecht wurde."



Svenska Dagbladet: "Als alle sich auf das Elfmeterschießen eingerichtet hatten, kam die Entscheidung. Die Deutschen erwartet nun statt der Fortsetzung ihrer WM-Party ein gigantischer, landesweiter Kater."



ARGENTINIEN:

Ole: "Schweig, Deutschland. Ballack und Co. sind raus bei der WM, bei ihrer WM. Pizza für alle."



Clarin: "Grazie. Bravissimo. Italien bestimmte wie Argentinien das Spiel gegen die Deutschen, wusste aber, wie es zu gewinnen war. Italien ist der schwarze Schatten des deutschen Teams. Die WM ist für die Deutschen wie eine Sandburg eingestürzt."



La Nacion: "Blaues Delirium. Italien bringt ganz Deutschland zum Schweigen. Zwei Minuten beenden ein Fest von Millionen Menschen."



BRASILIEN:



O Globo: "Italien lässt Deutschland weinen. Die Nacht der Deutschen endet in Pizza."



Lance: "Grosso stopft den deutschen Fans den Mund. Del Piero kannte keine Gnade und schloss den Sarg."



Estadao: "Der Sieg war die Belohnung für Marcelo Lippis Mut, der sein Team angreifen ließ, um das Elfmeterschießen zu vermeiden."



NIEDERLANDE:



Volkskrant: "Freudentränen nach traurigem Fußball-Tag. Einer der bizarrsten Tage in der italienischen Fußball-Geschicht begann mit Entsetzen und endete mit großem Jubel. Morgens musste der italienische Klub-Fußball harte Schläge verarbeiten, abends qualifizierte sich Italien für das Finale."



Trouw: "Deutschlands Traum ist geplatzt. Auch der Pfosten und die Latte schienen mit Deutschland im Bunde, um den Status der Unbesiegbarkeit in Dortmund zu erhalten."



Algemeen Dagblad: "Italien schießt Deutschland in einem nervenzerreißenden Spiel aus dem Turnier. Ein Schnitt von Grosso schnitt wie ein Messer durch das deutsche Herz. Das war ein mitreißendes Halbfinale, mit Spannung, Tempo, vielen Torchancen und einem ergreifenden Ende."



SCHWEIZ:



Blick: "Doppelter Lucky Punch - Italien ganz Grosso! Pizza statt Currywurst beim Finale in Berlin."



Basler Zeitung: "14 Spiele blieb die deutsche Nationalmannschaft in ihrem Wohnzimmer ungeschlagen. Die 15. Partie beendete diese Serie im für Deutschland bittersten Moment."



ÖSTERREICH:



Kronenzeitung: "Deutschland trauert, der Traum ist geplatzt. Italien eliminiert Deutschland durch zwei Tore in der Verlängerung."



Wiener Zeitung: "Nach einem hochklassigen Halbfinale in Dortmund sind die Titelträume des WM-Gastgebers beendet."



BELGIEN:



La Meuse: "Stärker als alle Skandale - weit weg von allen Problemen des Calcio zieht die Squadra ins Finale ein. Wie 1970 benötigen Italien und Deutschland mehr als 90 Minuten, um den Sieger zu ermitteln."

Het Belang van Limburg: "Der Mut von Lippi wird belohnt. Es zahlt sich für Italien aus, dass sie mit vier Spitzen das Spiel beenden."



PORTUGAL:



O Jogo: "Die Tradition lebt. Deutschland bleibt ohne WM-Sieg gegen Italien. Dortmund hat den Deutschen diesmal kein Glück gebracht."



O Record: "Das war eine Lehrstunde von Mut, Reife, Cleverness und Kampfgeist. Die Geschichte wiederholt sich. Wie vor 36 Jahren ist Italien mit einem Sieg über Deutschland ins Finale eingezogen."



O Bola: "Nach zwei Jahren Fußball auf höchstem Niveau hat Italien verdient das Ticket für das Finale gelöst. In Dortmund hat man das neue Gesicht des italienischen Fußballs gesehen. Der Catenaccio gehört der Vergangenheit an."



Diario de Noticias: "Zwei Tore in den letzten zwei Minuten bringen die sechste Endspiel-Teilnahme für die Azzurris. Am 26. Tag ist der Traum von Gastgeber Deutschland beendet, nach 16 Jahren wieder den WM-Titel zu holen."



Publico: "Eine Heldentat von Fabio Grosso hat Deutschland geschlagen. Grosso hat nicht nur eine Mannschaft, sondern ein ganzes Land besiegt. Italien hat zum richtigen Zeitpunkt die Reise nach Berlin gebucht
 
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[/size][size=-2]"Ich dachte, Ihr hättet keinen Humor"
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Zu Gast bei Freunden, die wie ausgewechselt wirken: WM-Reporter aus allen Teilen der Welt nehmen viele neue Eindrücke von Deutschland mit nach Hause. Die Euphorie der Fans hat viele beeindruckt, der fröhliche Fahnen-Patriotismus kam international gut an.





München/Kaltenberg - "Die jungen Leute hier sind ja genauso fußballverrückt wie in Südamerika!" Das Bild von den Deutschen hat sich bei Joseph Castro Tellez grundlegend geändert. Der junge Reporter für TV Costa Rica hat mehrere Wochen lang von München aus über die Fußball-Weltmeisterschaft berichtet. Doch nicht nur das sportliche Ereignis ist bei ihm hängen geblieben: "Es ist bei Euch so sauber und ordentlich - und besonders hat unsere Zuschauer verwundert, wie viele Fahrräder unterwegs sind. Ihr seid doch das Land der Autobahn."



DIE WELT IM WM-FIEBER: SCHÖN WAR'S











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Auch Carol Manana, TV-Moderatorin aus Südafrika, dem Land der nächsten Fußball-WM, kam mit ziemlich festen Vorstellungen nach Deutschland. "Ich dachte, die Leute hier seien sehr kühl und unfreundlich." Besonders wegen ihrer dunklen Hautfarbe sei sie anfangs skeptisch gewesen. Doch die Menschen hätten sie sehr freundlich empfangen. Beeindruckt war sie auch von den riesigen und modernen Stadien und vom gut ausgebauten öffentlichen Transportsystem in Deutschland: "Daran sollten wir uns für 2010 ein Beispiel nehmen."

Wenn er so etwas hört, weiß der Geschäftsführer der Bayern Tourismus GmbH, Richard Adam, dass es gut gelaufen ist. Während der WM organisierte sein Serviceunternehmen deutschlandweit zahlreiche Pressereisen für rund 500 ausländische Journalisten. Die entsprechenden Reportagen seien von hochgerechnet einer Milliarde Menschen im TV gesehen worden, sagte Adam im Interview. Und die vielen Zeitungsberichte und Hörfunkbeiträge seien da noch gar nicht mit drin. Zum Abschluss hat er noch einmal mehrere hundert Journalisten zum größten Ritterturnier der Welt nach Kaltenberg in Oberbayern eingeladen.

Besonders interessiert seien die Reporter aus Asien, Afrika und Südamerika an Geschichten über die Verbindung zwischen Hightech und Tradition gewesen. "Kleinere Geschichten, abseits der Trampelpfade", wie Glasbläser im Bayerischen Wald, Heilkräuteranbau im Allgäu und Besuche bei BMW seien besser angekommen als die üblichen Touristenattraktionen. "Unsere Königsschlösser interessierten die weniger", sagte Adam. Wichtig war ihm, ein rundum positives Bild von Deutschland zu vermitteln.

Beim brasilianischen Radioreporter Adriano Leite ist das gelungen. "Meine Vorstellung von den Deutschen hat sich komplett gewandelt. Ich dachte immer, Ihr seid sehr ernst und hättet keinen Humor. Das ist total falsch", sagte Leite nach mehreren Wochen WM-Aufenthalt in München und Stippvisiten zu den anderen Spielorten.

Ihm gefalle besonders die gelungene Kombination zwischen Alt und Neu, lobte er: "Deutschland hat seine Traditionen bewahrt und ist gleichzeitig sehr modern." Manchmal auch etwas zu modern: "Viele Dinge sind bei Euch automatisiert und dadurch ziemlich kompliziert." Parkautomaten etwa stellten den jungen Brasilianer vor unlösbare Probleme.

Für Manuel Bellon aus Kolumbien war die Reise nach Deutschland fast so etwas wie eine Rückkehr. Vor rund 60 Jahren sind seine Eltern aus Stuttgart in das mittelamerikanische Land ausgewandert. Tränen der Rührung standen ihm in den Augen, als er beschrieb, wie er am Rande einer WM-Partie in Stuttgart durch Bad Cannstatt spaziert ist und sich dachte: "Hier hat meine Mutter als Kind auf der Straße gespielt."

Auch Ulm mit seinem berühmten Münster, die Münchner Altstadt und Heidenheim hat er besucht. Stundenlang ist er herumgelaufen und hat die Eindrücke aufgesogen. "Nächstes Jahr bin ich wieder da", sagte er. Sein TV-Kollege Jhonson Rojas will ebenfalls unbedingt wiederkommen, um mehr Zeit zu haben, dieses "fantastische Land kennen zu lernen".

Genau das wollte Bayerns oberster Tourismusmanager Adam erreichen: Ein überraschendes, frisches Bild von Deutschland, das die Menschen neugierig macht. "Der Effekt, den wir dadurch erzielen können, ist unglaublich", sagte der Geschäftsführer der staatlichen GmbH. "Mit Werbung ließe sich das niemals erreichen."

Nach Ansicht der US-Amerikanerin Susan Mansell bleibt von der WM mehr übrig als Tourismusförderung. Die jüdische Journalistin lebt seit mehreren Jahren in Deutschland, aber so hat sie ihre Wahlheimat noch nie erlebt: "Der Patriotismus ist plötzlich sehr normal geworden. Bislang hatten die Neonazis dieses Thema besetzt. Jetzt sind überall Fahnen zu sehen. Deutschland hat da durch die WM eine sehr wichtige und positive Entwicklung gemacht."

Ulrich Meyer, ddp

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,425742,00.html


 
DEUTSCHLAND



Bild am Sonntag: "Ihr seid unsere Weltmeister! Klinsi, das war schweinimalig!"



Welt am Sonntag: "Traumhafter Abschied von der WM."



Spiegel Online: "Abschiedsgala mit Gänsehaut."



Focus Online: "Mit Schweinsteiger-Gala auf Platz drei."



Sport-Bild täglich: "Ein großes kleines Finale."



Kicker Online: "Galaabend von Schweinsteiger."



Sport1.de: "DFB-Elf kürt sich zum Weltmeister der Herzen."



ENGLAND




Daily Telegraph: "Der Gastgeber verabschiedet sich mit Stil."



The Independent: "Schweinsteiger hält die Party am Laufen."



The Sun: "Bastian Schweinsteiger hebt Cristiano Ronaldos WM-Welt mit zwei Torpedos aus den Angeln."



The Sunday Times: "Zwei wilde Tore von Schweinsteiger verhelfen Deutschland zu Platz drei."
 
Quelle: kicker



PORTUGAL



"Record": "Die portugiesische Nationalelf hat sich mit einer bitteren Niederlage von der WM verabschiedet. Obwohl Portugal das Spiel dominierte, waren die Deutschen besser im Angriff. Schweinsteiger war der Spieler des Tages."



"Público":"Auf der Zielgeraden ist Portugal gescheitert. Es hat sich gezeigt, dass die Niederlage gegen Frankreich Spuren hinterlassen hat, zumindest was die Moral der Spieler angeht. Dennoch ist der vierte Platz ein würdiges Ergebnis."



"O Jogo": "Danke, und das für immer!"



SPANIEN



"El País": "Deutschland umarmt Schweinsteiger. Nach einer Etappe der Niedergeschlagenheit bestätigt der dritte Platz bei der WM den Auftrieb und den Optimismus der Nationalelf."



"Marca": "Ein genialer Schweinsteiger hat aller Welt gezeigt, Klinsmann inklusive, dass er die Zukunft des deutschen Fußballs an den Stiefeln hat. Es war seine Art, dem Trainer die Ohren lang zu ziehen, nachdem Klinsmann ihn gegen Italien zunächst geopfert hatte."



BRASILIEN



"Estado de Sao Paulo": Deutsche und Portugiesen haben sich in würdiger Form verabschiedet. Die Hausherren waren effizienter und verließen die Bühne erhobenen Hauptes, obwohl sie das Hauptfest am Sonntag in Berlin verpasst haben. Das Team, das Jürgen Klinsmann fast in letzter Sekunde zusammenstellte, war nicht brillant. Aber es hatder germanischen Tradition Ehre gemacht, wettbewerbsfähigeMannschaften zu präsentieren."



"O Globo": "Der portugiesische Traum, den dritten Platz der WM 1966 zu wiederholen, hat sich nicht erfüllt. Dafür war der sechsfache Weltmeister Michael Schumacher im Stadion, als sich Deutschland diesen Platz sicherte."



"Folha de Sao Paulo": "Deutschland beendete den Feldzug in heimischen Stadien mit dem Gefühl der erfüllten Pflicht. Der letzte Sieg der Gastgeber bestätigte den Klimawechsel, den sie im Laufe des Turniers erlebte. Ohne viel Vertrauen gestartet, hat Deutschland die Fans mit Arbeit und voller Hingabe erobert."



ITALIEN



"La Gazzetta dello Sport": "Deutschland ist Dritter - und ein großes Fest beginnt. (...) Es ist nicht der Weltmeistertitel, aber immerhin ein dritter Platz, den sich Deutschland verdient erobert hat, nach allem, was die Mannschaft bei dieser WM und auch in diesem Spiel gezeigt hat."



"La Repubblica": "Deutschland freut sich über den dritten Platz. (...) Das Spiel zählte nur für die Ehre und für den Stolz - und war deshalb viel zu leicht: Es war klar, dass Deutschland gewinnen würde. Das 3:1 beweist, dass die Deutschen voll da sind und immer da sein werden, wie auch vier auf der Tribüne sitzende Männer bewiesen, diesich vier verschiedene Jahreszahlen für eigene WM-Titel auf die nackte Brust geschrieben hatten: 1954, 1974, 1990 — und 2010."



GROSSBRITANNIEN



"The Times": "Deutschland verabschiedet sich mit Stil. Mit dem Gewinn der Bronzemedaille hat Deutschland seiner Bevölkerung den größtmöglichen Trost gegeben."



"The Sunday Telegraph": "Deutschlands letzter Tusch. Das war der Wohlfühlsieg, den die Deutschen nach diesem Turnier, in dem sie alle Erwartungen übertroffen hatten, so dringend gebraucht haben."



"The Observer": "Es heißt, an das Spiel um den dritten Platz könne sich hinterher nie jemand erinnern. Aber Jürgen Klinsmann wird dieses Spiel nie vergessen, und nicht nur, weil seine Mannschaft zu bester Form gefunden hat."



"The Daily Mail": "Die Niederlage von Portugal kann als Beweis dafür angesehen werden, dass sich Betrug nicht immer lohnt. Das war wahrscheinlich das erste Mal, dass eine Mehrheit von Engländern dafür war, dass Deutschland ein Fußballspiel gewinnt."



"News Of The World": "Das Spiel um den dritten Platz war für die Deutschen der emotionale Abschied von einem Turnier, das sie mit so viel Stolz und Leidenschaft ausgerichtet haben - und zugleich der Abschied von Torwart Oliver Kahn."
 
Internationale Pressestimmen zur WM vom 9. Juli

So 09 Jul, 11:54 Uhr



FRANKREICH:



«L'Equipe»: «Der ideale Abgang. Ein letztes Feuerwerk gegen Portugal, einen besseren Schlussstrich konnte Deutschland nicht unter diese WM setzen.»



«Le Journal du Dimanche»: «Deutschland hat seine WM zu Hause perfekt abgeschlossen. Der unglaubliche Monat des Feierns geht auf saubere und edle Weise zu Ende. Letzte Großeinstellung auf den Wald der deutschen Fahnen im Stadionrund.»



«Le Parisien»: «Die Deutschen auf dem Podium. Anders als ihre glorreichen Vorgänger von 1966 haben die Portugiesen das diesmal nicht geschafft. Sie überlassen den Deutschen den letzten Erfolg, gefeiert von einem ganzen Volk.»



ARGENTINIEN:



«Olé»: «Deutschland hat ein tolles Ende seiner WM hingelegt. Es hat den dritten Platz erkämpft, stellt voraussichtlich mit Klose den Torschützenkönig, und die FIFA hat Podolski zum besten Nachwuchsspieler gewählt. Das sind alles Gründe zum Feiern, und so hat es das Publikum auch gesehen: Bei jeder Aktion von Oliver Kahn gab es großen Applaus, und der Sieg wurde fröhlich gefeiert.»



«Clarín»: «Deutschland hat mit dem Erfolg über Portugal das Siegerpodest erklommen.»



«La Nación»: «Deutschland hat ein großartiges WM-Turnier hingelegt. Aufrecht hat es sich von der WM verabschiedet, und das mit einem neuen Helden. Sicher kann dieser Sieg nicht ganz die Trauer über die Niederlage gegen Italien vergessen machen, aber er war ein großer Trost für viele Deutsche. Sie sahen eine Mannschaft, die sich mit einem Lächeln von ihren Fans verabschiedete.»



SCHWEIZ:



«SonntagsZeitung»: «Das Team von Trainer Jürgen Klinsmann konnte sich feiern lassen. Die Deutschen drehten in der zweiten Halbzeit richtig auf, zeigten mehr Biss und Siegeswillen. Allen voran Bastian Schweinsteiger. Bei seinem Distanzschuss in der 56. Minute sah Portugals Torhüter Ricardo allerdings nicht gut aus.»



«NZZ am Sonntag»: «Es entstand zu Beginn eine unverkrampfte, temporeiche Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Vielleicht fehlte manchmal das klare Konzept. Auch ohne die verletzten Ballack, Mertesacker, Friedrich und Borowski stellten die Deutschen das klar bessere, abgeklärtere, willigere Team.»



«SonntagsBlick»: «Panzerfußball. Die Deutschen feiern Jürgen Klinsmann als Reformer ihres Fußballs. Dabei ist er bloß ein Sepp Herberger der Spaßgesellschaft.»



ÖSTERREICH:



«Kronenzeitung»: «Jubel zum Abschied - Mit Schwein(i) auf Platz drei. Seine zweieinhalb Tore machten den deutschen Youngster zum großen Helden beim 3:1 Sieg in Stuttgart gegen Portugal.»



NIEDERLANDE:



«Telegraaf»: «Dass das Deutschland des Bäckersohnes Jürgen Klinsmann durch Treffer von Ass Bastian Schweinsteiger und einem Eigentor von Petit mit dem dritten Platz davonkam, war, ganz vorsichtig gesagt, glücklich.»



SCHWEDEN:



«Expressen»: «Eigentlich bestand schon beim Einlaufen ins Stuttgarter Stadion kein Zweifel, wer hier gewinnen würde. Diese junge deutsche Mannschaft hat das Zeug zu künftigen Meisterschaften.»



DÄNEMARK:



«Jyllands-Posten»: «Schweinsteiger verschaffte sich wahrlich einen guten Abgang nach seiner schwachen Leistung vorher im Turnier. Nachdem es nicht zum großen Finale gereicht hat, erwies sich das kleine als auch nicht so schlecht.»





http://de.sports.yahoo.com/09072006/30/internationale-pressestimmen-wm-9-juli.htmlhttp://de.sports.yahoo.com/09072006/30/internationale-pressestimmen-wm-9-juli.html
 
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[/size][size=-2]"Was es nicht war: großer Fußball"
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Gastgeber Deutschland erntet in der internationalen Presse durchweg Lob für die Austragung. Allerdings sind sich die Zeitungen auch darin einig, dass die Weltmeisterschaft sportlich wenig Spektakuläres bot und die großen Momente nur selten mit Fußball zu tun hatten.







ITALIEN

La Repubblica: "Ciao ciao Weltmeisterschaft. Jetzt scheint alles unvergesslich. Aber - einmal abgesehen von Italien und Frankreich - was wird uns wirklich von diesen Weltmeisterschaften 2006 in Erinnerung bleiben? Die deutsche Menschenmenge etwa. Ein diszipliniertes Meer von Fans. Sie wirken immer so, als hätten sie eine natürliche Fernbedienung. Die Furcht, die daraus entsteht, ist, in wessen Händen der Kontrollknopf letztlich landet."










DPA



Feuerwerk beim WM-Finale: Elf motivierte Männer sind mehr wert als elf Superstars



La Gazzetta dello Sport: "Diese Weltmeisterschaft hat uns viele einfache Dinge gelehrt. Dass der Fußball ein Mannschaftssport ist zum Beispiel und dass elf motivierte Männer mit demselben Ziel und in der richtigen Zusammensetzung mehr wert sind als elf Fußball-Superstars, bei denen jeder nur für sich selbst spielt. (...) Das freudige Endspiel hat noch einmal die Überzeugung gestärkt, dass Deutschland als Nation diese Weltmeisterschaft in punkto Heiterkeit und Organisation gewonnen hat (...)."

ARGENTINIEN

Clarín: "Franz Beckenbauer, der Kaiser, war das Gesicht der Weltmeisterschaft. Er reiste unermüdlich kreuz und quer durch Deutschland, nahm an jeder Zeremonie teil und war bei jedem Spiel im Stadion. Die verdiente Anerkennung kam, nachdem die Deutschen den dritten Platz erzielt hatten, und die Zuschauer im Stadion von Stuttgart diesem exzellenten Repräsentanten des Gastgeberlandes lange und verdiente Ovationen darbrachten."

NIEDERLANDE

Volkskrant: "Die Deutschen hatten Recht. Die Welt war zu Gast bei Freunden. Um die Spielfelder herum war die Fußball-WM ein unglaublicher Erfolg, ob es um die Fröhlichkeit und die Farben auf den Straßen geht, die Sicherheit, den allgegenwärtigen Optimismus, die Verbrüderung zwischen Fans oder die Organisationskraft der Deutschen. Nur mit dem Fußball musste man sich irgendwie behelfen."

Telegraaf: "Fußballerisch hat die WM nicht viel gebracht. (...) Den einzigen neuen Maßstab, den die WM in Deutschland setzte, betraf das Erlebnis. Im Gastgeberland wird alles Klinsmann angerechnet, aber auch Beckenbauer und das OK verdienen ein Lob. Sie haben das Turnier als eine Herausforderung aufgefasst, um mit allen Fans aus aller Welt ein Fußballfest zu feiern. Die von Hooligans freien Feste in allen Städten mit Fans aus aller Welt waren immer ein Höhepunkt."

SCHWEIZ

Tages-Anzeiger: "Was es war: Eine wunderbare Sommerparty mit vielen schönen Erinnerungen, mit starken Bildern und Geschichten, mit großen Gefühlen. Was es nicht war: großer Fußball. Vielleicht hat die WM etwas geweckt, vielleicht entdeckten wir, dass wir gerne ausbrechen würden aus dieser individualisierten Welt, dass wir mehr gemeinsam erleben wollen. Das Wir-Gefühl, das uns manchmal so fremd geworden ist, konnte gelebt werden."

Neue Zürcher Zeitung: "Deutschland war der erwartet gute Gastgeber. Die WM hat mehr als nur Fußballbegeisterte während eines Hitzemonats in Handeln und Denken bestimmt - auch oder vor allem dank den zunehmenden Fortschritten der "Klinsmannschaft". Der für die empfindsameren Besucher oft gar kraftmeierische und bierselig laute Pop- oder Party-Patriotismus blieb allermeist natürlich. Das Flagge-Zeigen war mehr belustigend denn übertrieben nationalistisch.»

Basler Zeitung: "Mag sein, dass der schwarz-rotgoldene Kostümball sich je länger, desto mehr vom eigentlichen Ereignis abkoppelte. Und ein bisschen selbstvergessen deuteten die Deutschen am Ende ihr kleines Finale zum größten Spiel des Turniers um. Wir sehen es ihnen nach, denn sie haben es sich verdient."



http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,425885,00.html
 
How good was the 2006 World Cup?



By Jonathan Stevenson

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Cannavaro won the World Cup on his 100th appearance for Italy





The 2006 Fifa World Cup drew to a close on Sunday with Italy claiming their fourth crown after beating France in a penalty shoot-out.

But has this World Cup been a success for football or just for the hosts, Germany?





NEW STARS ARE BORN



In 1990 it was Roberto Baggio. In 1994 it was Romario. In 1998 it was Zinedine Zidane. In 2002 it was Ronaldinho.

Great players have a tendency to emerge at the World Cup, where people from across the globe can watch them express their talent on the biggest stage of all.

It happened to the great Pele in 1958, the mercurial Johan Cruyff in 1974 and the legendary Diego Maradona in 1986.

This World Cup in Germany has witnessed plenty of promising players, but there has been a genuine dearth of quality.

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GOLDEN BALL AWARD NOMINEES

Michael Ballack

Gianluigi Buffon

Fabio Cannavaro

Thierry Henry

Miroslav Klose

Maniche

Andrea Pirlo

Patrick Vieira

Gianluca Zambrotta

Zinedine Zidane





If the world's richest club in the transfer market, Chelsea, was looking for the player of the tournament to add to its illustrious squad, who would it choose?

Ghana's Sulley Muntari and Asamoah Gyan stood out, as did Ivory Coast's Bakari Kone and Argentina's Maxi Rodriguez - scorer of one of the most wonderful World Cup goals in living memory.

But none of these players was even among the 10 shortlisted for the Golden Ball award, given to the tournament's outstanding player.

Of those 10, three are over 30 and the average age is 29.3. Going into the World Cup they all had major tournament experience.

Verdict: A disappointing World Cup, with few real breakthroughs.





CLASSIC MATCHES



The group stages were promising to say the least. A series of stunning goals seemed to set up the rest of the tournament and threaten to set the World Cup on fire.

But it failed to alight. The knockout stages were full of games that failed to deliver, with negative coaches cancelling each other out and the goals drying up as a result.

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Switzerland played for penalties - and then blew them





Great players make great games - how will anyone ever forget the way Pele's Brazil outclassed Italy in the 1970 final, or Maradona single-handedly led Argentina to victory over England in 1986?

This time round, classic encounters have been hard to find.

In the second round, Argentina and Mexico played out a hugely entertaining game that was settled in extra-time by Rodriguez's thunderbolt from the blue.

In the semi-finals, Italy broke the hearts of the host nation with two goals in the very last minute of extra-time, after going all-out for a win to avoid the risk of facing the Germans in a penalty shoot-out.





Very good games, but were either of them classics? Are they the games that people will tell their grandchildren about when the World Cup crops up in conversation?

Unlikely. So why so few games to set the pulse racing?

Coaches such as Sven-Goran Eriksson seem so afraid of losing that many are happy to settle for extra-time and penalties because it at least gives them a 50-50 chance and no-one can blame them if their team loses.

Take the Swiss. Rarely has a team ever played with less inclination to attack than Kobi Kuhn's team in their second-round contest against World Cup newcomers Ukraine.

They played for penalties, and got them. They then proceeded to take three of the worst spot-kicks in the history of football and were on the next plane back home.

Verdict: Cautious coaches do not make for classic games.





CLASSIC GOALS



Barely six minutes were on the clock in the opening game between Germany and Costa Rica when Philipp Lahm cut in from the left and curled a beauty into the top corner of Jose Porras' net.

That goal set the tone for the rest of the tournament.

Argentina lit up Group C with some great efforts, most notably Esteban Cambiasso's clinical finish against Serbia & Montenegro after a mouth-watering team move of 24 faultless passes.

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Maxi scores a wonder goal to earn Argentina victory over Mexico





Bakari Kone ran the length of the pitch before scoring against Holland; Joe Cole chested down and thumped home from 35 yards; Rodriguez wrote his name into World Cup folklore.

Yet, Rodriguez apart, the knockout stages failed to provide the kind of inspiration the World Cup is crying out for. Nine of Match of the Day's 10 goals of the tournament came from the group stages.

Goals dried up and players stopped shooting from 30 yards, preferring instead to pass the ball square so the team did not concede possession.

Even Fifa president Sepp Blatter raised concerns about the lack of goals produced by the world's finest footballers.

"The football isn't that bad, but there aren't enough goals - and, when there are too few goals, the public isn't very enthusiastic," said Blatter.

"The essence of the game is goals. If it's an open game, there is enough room for 11 players, but with 11 defenders there is not enough space."

Thank goodness then for Italians Fabio Grosso and Alessandro del Piero, scorers of the beautifully-taken semi-final goals against Germany that

Verdict: Plenty of stunners to savour even if they did dry up.





SHOCK VALUE



Every World Cup needs a seismic shock to get the tournament going and warn the big teams they are not going to have it all their own way.

Cameroon stunned holders Argentina in the opening game of 1990, Senegal did the same to France in 2002.

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Asamoah Gyan celebrates scoring for Ghana against Czech Rep





Ghana did their best with a terrific 2-0 win over the Czech Republic to open up Group E, before tamely exiting the competition 3-0 at the hands of Brazil in the second round.

Was Ghana even that much of a shock? We know all about the midfield dynamism of Chelsea's Michael Essien, and in captain Stephen Appiah they had a player who enjoyed a hugely successful two-year spell with Juventus.

Maybe that is the problem. Football has become much more global, and what might once have been a shock barely even registers now, so well do we know the major characters of even the lesser teams.

The same can be said of the bigger teams - the Brazilians, the Argentines.

Whereas once the players would mostly play for teams in their own country, these days the vast majority of them already play in Europe by the time they feature in their first World Cup.

There is little or no mystique left, and the globalisation of football shows no sign of slowing down.

Why did we expect so much from Ronaldinho? Because we can see him play week-in, week-out for Champions League winners Barcelona and know him to be the finest footballer on the planet.

Blanket coverage of English and European football all-year-round has left little to the imagination.

Verdict: No alarms and no surprises.





ICONIC IMAGES



It is never just about the games and the goals.

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Grosso scores top marks for his impression of Marco Tardelli





Cast your mind back to 1974 and Johan Cruyff's turn that so bemused Swedish right-back Gunnar Olsson. Or 1990 and Cameroonian Roger Milla's twinkle-toes celebrations.

These are images that will forever linger in the memory, that will be used time and again on television archive to show the World Cup finals in all its glory.

This year's World Cup may have been bereft of iconic players, but it has certainly had its fair share of iconic images.

Germany coach Jurgen Klinsmann kicked it all off, the former Spurs striker jumping around deliriously whenever his team found the back of the net - 14 times in all, making them the tournament's leading scorers.

Portugal's Cristiano Ronaldo may have been cast as the villain of the piece, but his gesture to the referee after Wayne Rooney's foul and subsequent wink to the bench after Rooney's red card have come to define another England exit.

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Zidane headbutts Materazzi - his last act as a footballer





Not forgetting Rooney's temper tantrum after being substituted against Sweden, Luis Figo's headbutt on Mark van Bommel, Philippe Senderos being covered in blood after scoring against South Korea or Fabio Grosso's impression of Marco Tardelli after his semi-final strike.

But Zidane saved the image that will haunt him for the rest of his life until 10 minutes from the end of extra-time in a remarkable final against Italy.

His last act as a footballer was to shove his head into the chest of Marco Materazzi, and with that his career, and France's World Cup dream, ended.

Verdict: With every moment captured on camera, there have been some unforgettable pictures transmitted across the globe.



http://news.bbc.co.uk/sport2/hi/football/world_cup_2006/5158988.stm

 
SCHWEDEN:



"Aftonbladet": "Als die Italiener beim Finale ihr doppeltes Gesicht zeigten, das dunkle und das strahlende, und dann den Weltpokal in die Luft hielten, war der Meister aller Meister nicht mehr da. Der letzte Trick des Zauberers Zidane bestand darin, sein Genie in reiner Form vorzuführen. Indem er es wegzauberte."



DÄNEMARK:



"Politiken": "Die Italiener sind einfach die Besten der Welt. Der große Alte ließ Frankreich im Stich. Was in Zidanes Kopf vorging, wissen nur die Götter. Eigentlich sahen die Franzosen wie die Sieger aus."



BRASILIEN:



"O Globo": "Italien hat gestern seine zweite Renaissance erlebt (...) Obwohl er nicht die Üppigkeit der Sixtinischen Kapelle besitzt, hat der italienische Fußball wenigstens die Ausdauer und die Disziplin eines großen Künstlers gezeigt. Auf der anderen Seite hatte Zidane als das größte und möglicherweise einzige Genie auf dem Platz Kostproben seines Könnens aufblitzen lassen - aber die Lichter gingen für ihn vorzeitig aus."



"Jornal do Brasil": "Es war der Sieg der Kraft, der ständigen Bewegung, des taktischen Fleißes über das arme, unglückliche Talent. Letzteres wurde nur repräsentiert in wenigen Szenen eines Zidane, eines Henry, eines Cannavaro, oder eines Pirlo. Aber man weiß ja, dass ein Finale fast immer so ist: ein hässliches und nervöses Spiel, und dass der Sieger aus den Fehlern und Details hervorgeht."



"Jornal da Tarde": "Die Erde ist blau! In einer WM, in der Technik und Fußball gefehlt haben, musste ja das Team mit mehr Herz gewinnen (...) Italien war nicht brillant - tatsächlich war es das nur in ganz wenigen Augenblicken des Turniers. Vielleicht nur im Halbfinale gegen Deutschland. Aber der Sieg Italiens brachte eine Lehre: Die Kraft einer Gruppe kann eine Mannschaft weit bringen, selbst wenn diese Mannschaft keine Stars hat."



ARGENTINIEN:



"Olé": "Diese Weltmeisterschaft ist bella. Die Squadra Azzurra bewies beim Elfmeterschießen mehr Zielgenauigkeit als Frankreich."



"Clarín": "Aller Ruhm gebührt Italien. Kaum hatte der Schuss von Grosso das Netz erzittern lassen, brach die gesamte Mannschaft in Jubel aus. Italien lieferte nicht gerade sehenswerten, aber dafür sehr effektiven Fußball und wird allen Freunden dieses Sports in Erinnerung bleiben. Jetzt feiern die Azzurri. Und das verdient."



"La Nación": "Die Italiener haben bewiesen, dass ihnen Kritik und mangelnder Glaube an den Sieg nichts anhaben können. Entgegen aller Vorhersagen und inmitten einer tiefen Krise hat sich der italienische Fußball vom Elfmeterpunkt aus seinen vierten Weltmeistertitel gesichert. Beim Elfmeterschießen vermisste Frankreich Zidane schmerzlich."



NIEDERLANDE:



"Telegraaf": "Italien strahlt. Zinedine Zidane beendete seine Karriere mit einem beschämenden Abgang."



"Volkskrant": "Ein Kurzschluss im Kopf von Zinedine Zidane setzte seiner ruhmreichen Laufbahn ein bizarres Ende."



"Trouw": "Der Abschied Zinedine Zidanes von der internationalen Bühne war erinnerungswürdig, aber bestimmt anders als er selbst und die Fußballwelt gehofft hatten."



SCHWEIZ:



"Basler Zeitung": "Mäßig gestartet, am Ende unschlagbar - so wurde Italien 1982 Weltmeister. Und jetzt wieder."



"Berner Zeitung": "Italien hat gestern auf dem höchsten Thron des Fußballs Platz genommen. Der Weltmeistertitel ist der verdiente Lohn für die starken Leistungen in diesem Sommer. Italien hat unter dem Strich den besten Turnierfußball gespielt."



"Neue Zürcher Zeitung": "Das Endspiel im Berliner Olympiastadion hat ein getreues Abbild dieses WM-Turniers ergeben. Die Finalisten standen beide für hervorragenden Teamgeist, Kollektivleistung und hohen Fitness-Grad."



"Tages-Anzeiger": "In der Folge entwickelte sich ein unterhaltsames WM-Finale, kein hoch stehendes oder elektrisierendes, aber zumindest eines, wie man es nach den 63 zuvor ausgetragenen Partien hatte erwarten dürfen. Taktisch, auf Sicherheit bedacht, abwartend - dennoch mit Torszenen."



"Tribune de Genève": "Fußball auf hohem Niveau ist nie völlig vorhersehbar. Das beweist auch, dass eine Weltmeisterschaft das Ergebnis von Arbeit mit einem langen Atem ist."



SERBIEN:



"Vecernje novosti": "Die Italiener sind gegen Frankreich zu ihrem altbekannten Defensivspiel zurückgekehrt. Sie waren ohne eine richtige Idee vom Angriff, auch in jenen Momenten, als sie einen Spieler mehr hatten. Als es wirklich galt, hatten sie stärkere Nerven."



"Press": "Die Italiener haben es wirklich verdient, sich endlich zu freuen und entschädigt zu werden für das Elfmeter-Leid, das sie bei der Niederlage im Halbfinale 1990 von Argentinien im eigenen Land erlebt haben." (dpa)



http://www.koelnische-rundschau.de/html/artikel/1152486542662.shtmlhttp://www.koelnische-rundschau.de/html/artikel/1152486542662.shtml
 
Deutschland



BILD: "Wir gratulieren dem neuen Weltmeister Italien! 6:4 nach Elfmeterschießen gegen Frankreich. Der Mann des Endspiels aber war Zinedine Zidane (34). Unfaßbar, was er sich leistete!"



Süddeutsche: "Der vierte Stern für die Squadra Azzurra. Im Endspiel von Berlin besiegt Italien Frankreich 5:3 im Elfmeterschießen – Zidanes Karriere endet mit einem Platzverweis."



Kölner Express: "Weltmeister! Viva Italia! Sie haben die Nerven behalten: Italien ist Fußballweltmeister 2006! Im Elfer-Drama setzte sich das Team, das Deutschland im Halbfinale rauskickte, durch. Der vierte Titel: Italien im Freudentaumel! Frankreich am Boden."



FAZ: "Mit eisernen Nerven beim Elfmeterschießen und einer großen Portion Glück im Spiel ist Italien zum vierten Mal in seiner Geschichte Fußball-Weltmeister geworden."



England



The Sun: "Yes we Cann! Fabio und Azzurri schmecken die WM-Trophäe."



The Guardian: "Italien ist nach einem fehlerfreien Elfmeteschießen Weltmeister und sichert sich den größten Erfolg im Fußball. Frankreich war ab der zweiten Hälfte stärker, ging dann aber im Elend ihres Kapitäns unter."



Daily Mirror: "Die Karriere von Zinedine Zidane endete in einer Schande."



Frankreich



L'Equipe: "Die unbeendete Sinfonie! Die französische Nationalmannschaft hat die Gelegenheit versäumt, den zweiten Stern des Weltmeisters auf dem Trikot zu tragen. Zidane, es wird am Montagmorgen nicht am schwersten sein, eine Erklärung zu finden, warum die Blauen, deine Blauen, verloren haben. Nein, wir warten auf eine Erklärung, warum du dich so hast gehen lassen."



Le Monde: "Italien zerbricht den Traum der Blauen! Die Squadra Azzurra hat aus dem Meisterschafts-Skandal eine Kraft geschöpft, die Berge versetzen kann."



France Football: "Italien zerbricht den blauen Traum! Ohne zu glänzen aber mit einer mitleidslosen Wirksamkeit hat Italien dem schönen Abenteuer der französischen Nationalmannschaft ein Ende gesetzt. Die Italiener haben die Vollkommenheit bewiesen, die sie im Fußball besitzen. Zidane hat seine Karriere nach einem Kopfstoss gegen Materazzi mit seiner 14. roten Karte beendet."



Le Parisien: "Der blaue Engel ist zu einem Teufel geworden! Ein Ziel, eine rote Karte: das ist der Kontrast eines Abends zwischen Fest und enormen Aufwand. Die Gefühle überschlagen sich: wie konnte er uns leb wohl sagen? Warum, hat er auf die Provokationen oder auf die Beleidigungen des Italieners Materazzi dumm geantwortet?"



Italien



Gazzetta dello Sport: "Eine Nacht, die Geschichte schreibt. Unendliche Emotionen über 120 Minuten, dazu noch Elfmeterschießen. Eine lange Qual, die schließlich explodiert in befreiendem Geschrei. Grossos Elfmeter eröffnet die Tänze für eine Party, die für die 24 lange Jahre Wartezeit entschädigt."



La Repubblica: "Weltmeister! Triumph im Elfmeterschießen. Trezeguet versagt, Grosso entscheidet. Und im Flugzeug singen die Azzurri: "Lippi, verlass" uns nicht!"



La Stampa: "Auf dem Dach der Welt! Weltmeister! Nicht so schön wie '82, aber das ist egal."
 
Pressestimmen zum Rücktritt von Klinsmann: (sport1.de)



ITALIEN



Gazzetta dello Sport: "Wende in Deutschland - Klinsmann geht. Löw tritt das Erbe an."



Tuttosport: "Der dritte Platz bei der WM überzeugte Klinsmann nicht. In Deutschland bricht ein neues Zeitalter an."



Corriere della Sera: "Klinsmann nimmt wie Lippi Abschied von seiner Mannschaft. Es beginnt eine neue Ära. Er hat eine Revolution im deutschen Fußball ausgelöst."



SPANIEN



El Mundo Deportivo: "Lippi und Klinsmann treten zurück. Beide Trainer vergessen nicht die Kritik, die an ihnen geübt wurde."



NIEDERLANDE



De Volkskrant: "Klinsmann nimmt Abschied als ein Trainer, der im deutschen Fußball eine Kulturwende herbeigeführt hat. Klinsmann fühlt sich leer und ausgebrannt. Die Klinsimania während der WM hat Deutschland ein anderes Gesicht gegeben."



FRANKREICH



L'Equipe: "Klinsmann sagt stopp. Die Entscheidung ist nicht überraschend gekommen. Löw übernimmt die Verantwortung."
 
So! Habe ich in der Times gefunden! Ist zwar schon von April diesen Jahres, es äußert sich hier unser Aki zur Situation im Europäischen Fußball, Premier League Dominanz ...





From The Times

April 24, 2007

Self-interest makes it hard to look beyond all-English final



Premiership presence ruining it for Germans — but not me



Aki Riihilahti



Let’s talk about me. There is nothing more interesting than that to a human nature! The football world is no different to any other side of life — we want to hear things that are connected to us. So you can imagine German papers are not filled with the Champions League at the moment.



Especially because it is dominated by their bitter enemy England. The proud football nation almost pretends like they don’t care about the whole competition after their very own baby Bayern München was eliminated from it. You can hardly find a mention other than just a side note in stories about Michael Ballack, their sole representative still in the competition, in Chelsea ranks.



Like Spaniards, for the obvious reason, German reporters are keeping the subject on the domestic league and Uefa Cup. Italians, instead, are really banging headlines about how it is a matter of honour for them to stop the Champions League becoming an all-English feast.

I was heavily criticised when I chose to go play in England six years ago. Apparently, my decision would be a professional suicide because of the English way of the game. I should go to the middle or southern Europe, where football is taught and played how it should be done. Now, only a few Frank Lampard goals later, the opinions have made a full U-turn.

Even the French and Dutch, those nations filled with inborn arrogance, are accepting that the outcome of this season’s Champions League is how it was supposed to have happened, admitting to them being mere challengers to English giants. Trust me, it is a tall order for any French to acknowledge anything outside their own borders, not to mention English football.



I don’t think the printed truth is always gospel. I normally find the biggest praise and proof is what the professionals in that area are thinking; footballers, in this case. There used to be a big debate of favourite leagues and playing styles among my colleagues. Today, my English football background is often met with admiration and they wish they could also experience it one day.



Only a few years ago footballers were really swearing on their own leagues, but now, from Serie A players to Bundesliga stars, I have heard over and over again about their Premiership dream. Only La Liga in Spain is said to be as competitive and entertaining as the Premiership at the moment. When there used to be four main leagues — in Italy, Spain, England and Germany — now there is a wide consensus that the Premiership and La Liga have taken an advantage.

Europeans are not trying to find reasons and analyse why England has become such a force in this most competitive competition in football. They just assume and hint between the lines that the English rise has happened with the power of money. The truth is that even bottom Premiership clubs can lure the best players from other leagues because they can afford to pay more.



Normally when someone is building a winning team or dominance with their chequebooks, people react to that negatively. The only thing that creates more envy than winning titles is achieving that by being the richest. Success is a two-way sword. Envy is the very essence of the human nature and it multiplies in sports where everything is based on being either a winner or a loser.

However, surprisingly, British football is not being envied or detested yet. On the contrary, it is winning more fans all the time. There are actually growing numbers of Germans who are secretly hoping for English teams, even wearing their supporter shirts on streets. This would have been unheard of a few years ago in a patriotic country where winning everything is traditionally taken for granted.

What is the English secret of such a wide acceptance of being the coolest thing in football at the moment? My guess is the passion. I have always admired watching anyone doing anything by giving everything what he has — there is something noble in that.



Even though the level of the English game has dramatically risen, partly with foreign influences, it still isn’t always the most skilful or tactical — but it is always passionate. Where others might accept to win, lose or to play for a certain result, English teams don’t even consider stepping one gear down at any given moment. This is the very existence of traditional English football culture, which is now widely admired in Europe.

I get the reminder of its effects in every home game, when 40,000 FC Kaiserslautern fans are singing Liverpool’s famous You’ll Never Walk Alone, although being Germans they only really chant the chorus. I know this is another recent sign of respect for English football culture because ten years ago when I played the Champions League here, the song was Gloria Gaynor’s I Will Survive.



How this situation will survive the time is actually a very good question. England has the momentum without a doubt. And there are no signs of this dominance diminishing. Or the popularity of it. However, everything superior will eventually start to p*** off people and they want to shoot it down.



Europeans might admire it now, but in the long run I can’t imagine them accepting being in the feet of an island.

This week we all can just enjoy the growing tension and excitement of the grand finale. The Champions League is pretty certainly coming to the home of football, so strong are all three representatives at the moment. I am predicting and hoping for an all-English final. This seems to be also a fairly common opinion in Europe.



It will not make massive headlines, though. Most interest will be on the individual players every country has in these British giants. That is the other reason why Germans are blue, just to be able to at least claim Ballack as their champion. Scandinavians are equally going for Liverpool and Manchester United. Italians are making it a holy war of football, AC Milan being their rightful knight in it. Spain is concentrating on the Uefa Cup. The French are probably just eating snails. And all would rather just want news about themselves.
 
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