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Internationale Pressestimmen

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Da man immer nach den internationalen Pressestimmen suchen muß, dachte ich mir, ich mach mal einen eigenen Thread auf!
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Wer jeweils neue findet, kann sie ja anhängen!







Pressestimmen zu Deutschland - Polen 1:0 (0:0)





POLEN:



«Onet.pl»: «Es ist nicht erst seit heute bekannt, dass die Deutschen eine Mannschaft sind, die bis zum Abpfiff kämpft. Die Hartnäckigkeit der Schützlinge von Jürgen Klinsmann machte sich bezahlt.»



«Gazeta Wyborcza»: «Boruc hielt phänomenal, aber 120 Sekunden vor dem Schlusspfiff besiegte ihn Oliver Neuville. Wenn die polnischen Fußballer mit so viel Herz gegen Ecuador gespielt hätten, hätte die WM für sie sicherlich anders geendet. Spiel verloren, Ehre gerettet.»



«Super Express»: «Die Polen auf dem Heimweg. Entscheidend war die Dummheit von Sobolewski, der in der 75. Minute eine Rote Karte erhielt.»



«Rzeczpospolita»: «Nur durch unglaubliches Pech verloren wir ein Tor an die deutsche Mannschaft. Die Polen haben endlich gekämpft, aber ein weiteres Mal enttäuschten die Führungsspieler.»



«wp.pl»: «Was waren das für Emotionen in Dortmund! Trotz eines wunderbaren Auftritts konnten die Polen den Deutschen nicht Einhalt gebieten.»



ENGLAND:



«Daily Mail»: «Deutschland ist in zwei Minuten in seiner Vorstellungskraft um Lichtjahre weiter gekommen.»



«Times»: «Deutschland glaubt an sich. Als Neuville in der Verlängerung ein Tor schoss, hat er zugleich die patriotische Leidenschaft weiter angefacht.»



«Independent»: «Das Feiern war so ungezügelt, als hätte Deutschland die WM schon gewonnen. Vielleicht werden sie das auch tun.»



«Daily Telegraph»: «Die Atmosphäre war auf eine positive Art elektrisierend.»



SPANIEN:



«El País»: «Und am Ende gewinnen immer die Deutschen. Das polnische Team spielte besser, bis es auf zehn Mann reduziert wurde.»



«Marca»: «Deutschland begräbt Polen im allerletzten Augenblick.»



«As»: «Neuville versetzt die Deutschen mit seinem Last-Minute-Treffer in Euphorie.»



PORTUGAL:



«Público»: «Neuville lässt die Deutschen aufatmen.»



«Jornal de Notícias»: «Die Deutschen stehen praktisch im Achtelfinale. Sie hätten sich die Zitterpartie ersparen können, wenn Klose und Podolski ihre frühen Chancen genutzt hätten.»



«Correio da Manhã»: «Die Deutschen mussten gegen Polen mächtig leiden. Neuville brachte mit seinem Tor die Erlösung.»



FRANKREICH:



«L'Equipe»: «Deutschland hat es fast geschafft. Lahm war eine Präzisionsklinge.»



«Libération»: «Und am Ende gewinnen die Deutschen. Mit elf gegen zehn Mann setzt sich die 'Mannschaft' in der Nachspielzeit durch.»



«Le Parisien»: «Neuville befreit Deutschland.»



«Le Figaro»: «Deutschland setzt sich um Haaresbreite durch. Ein Sieg, der die Zweifel am Potenzial der Deutschen nicht beseitigt.»



ITALIEN:



«Corriere della Sera»: «Deutschland kommt weiter mit Herzklopfen. Neuville, ein Bomber mit kalabrischer Mutter.»



«La Repubblica»: «Deutschland kommt weiter, mit dem letzten Schuss. Ballack enttäuscht, aber Neuville entscheidet.»



«La Gazzetta dello Sport»: «Deutschland außer Atem. Polen hält erst der Belagerung stand, um dann unter Neuville einzubrechen.»



«La Stampa»: «Vorlage und Neuville. Deutschland im Delirium.»



SCHWEDEN:



«Aftonbladet»: «In der Nachspielzeit erlöste Joker Oliver Neuville das Heimpublikum»



«Expressen»: «In der Nachspielzeit gelang es den Gastgebern, ihr Nachbarland doch noch zu erwischen»



«Dagens Nyheter»: «Die deutsche Offensive zahlte sich aus»



DÄNEMARK:



«Politiken»: «Deutschland gewann in letzter Minute - na klar!»



«Berlingske Tidende»: «Deutschland feiert weiter.»



«Ekstra Bladet»: «Neuville sorgte für die Erlösung.»



NIEDERLANDE:



«Telegraaf»: «Wieder die selbe Melodie: 90 Minuten lang lief Deutschland gegen die polnische Abwehr an, aber holte sich durch einen Treffer von Neuville in der Nachspielzeit noch alle Punkte.»



«De Volkskrant»: «Wieder schlagen die Deutschen in letzter Minute zu. Klinsmann begriff, dass frisches Blut nötig war, um noch eine Entscheidung zu erzwingen.»



«Trouw»: «Deutschland rechnet sich plötzlich zu den Titelfavoriten.»



SCHWEIZ:



«Tages-Anzeiger»: «Das große Finale dank Neuville. Alles war, wie es Jürgen Klinsmann vorschwebt und mit seiner Art vorlebt. Die Deutschen spielten leidenschaftlich und entschlossen, sie rannten, als würden sie nie müde werden.»



«Blick»: «Typisch Deutsche! Sie rannten an. Noch und Noch. Erfolglos. Wo andere längst aufgegeben hätten. Und in der Nachspielzeit klingelte es - 1:0 gegen tapfere Polen.»



«Basler Zeitung»: «Explosion der Emotionen. Oliver Neuville schießt Deutschland in der Nachspielzeit ins Glück.»



JAPAN:



«Mainichi Shimbun»: Am Ende hat Gastgeber Deutschland mit dem dramatischen Siegestor von Neuville Polen mit 1:0 geknackt.»



SERBIEN:



«Press»: «Das Spiel war flatterig und schlecht, aber die Deutschen haben mit viel Mühe verdient gewonnen.»



«Sportski zurnal»: «Neuville rettete Klinsmann vor heftiger Kritik.»



«Politika»: «Ein ausgesprochen aufregendes Spiel.»



BELGIEN:



«De Morgen»: «Es schien, als ob Podolski und Klose, im ersten Spiel noch so treffsicher, gegen ihr Geburtsland keine Tore schießen wollten.»



«Le Soir»: «Deutschland gewinnt, aber überzeugt nicht.»



«Het Laatste Nieuws»: «Deutschland wird fußballerisch mehr bringen müssen, wenn es nach der ersten Runde gegen ein Team aus der Gruppe mit England, Schweden und Paraguay antreten muss. Andernfalls droht Deutschland der größte Kater seit Jahren.»



Pressestimmen zu Spanien - Ukraine 4:0 (2:0)



SPANIEN:



«El País»: «Wunderbares Spanien! Die Elf von Luis Aragonés spielte so, als wäre sie der größte aller Favoriten, um nicht zu sagen: als wäre sie der Weltmeister.»



«El Mundo»: «Den Spaniern glückt ihr bester WM-Start aller Zeiten.»



«ABC»: «Alle Teilnehmer haben sich nun auf dem Laufsteg der WM präsentiert. Aber keiner hinterließ einen solch glänzenden Eindruck wie Spanien.»



UKRAINE:



«Delo»: «Es war ein Spiel auf ein Tor.»



«Den» (Kiew): «Weine nicht, Ukraine. Jetzt ist Charakterstärke gefragt. Man kann der Hitze oder dem Schiedsrichter die Schuld geben. Oder aber an sich selbst arbeiten.»



«Donbass»: «Aller Anfang ist schwer...»



Aus "yahoo sports"
 
Pressestimmen zu Ecuador - Costa Rica (3:0)



ECUADOR:



«Extra»: «Welch ein leckeres Frühstück! (Das Spiel fand am frühen Morgen ecuadorianischer Ortszeit statt.) Die Torschützen Tenorio und 'Tin' Delgado besorgten die Eier, Kaviedes den Kaffee und Trainer Suárez die Milch.»



«El Universo»: «Ecuador gehört jetzt zu den Großen. Die Feiern im Land wollen kein Ende nehmen.»



«El Comercio»: «Vielen Dank, ihr Tricolor-Spieler. Die Nationalelf legte feierlich - quasi im Frack - ihre Reifeprüfung ab.»



COSTA RICA:



«La Nacion»: «Ein totaler Reinfall. Schon jetzt steht fest, dass Costa Rica seine schlechteste WM spielte.»



Pressestimmen zu England - Trinidad und Tobago (2:0)



ENGLAND:



«Daily Mirror»: «Wir sind durch! Es besteht jetzt kein Grund zur Panik. Rooney ist wieder da. Wir haben es mit unseren eigenen Augen gesehen. Er hat uns neue Hoffnung gegeben. Die Hoffnung, dass es mit ihm im Team bei dieser WM keinen neuen Albtraum geben wird.»



«The Times»: «Ein kleiner Schritt für Rooney, ein gewaltiger Schritt für England. Der zweifelnde und unsichere Feldzug der englischen Mannschaft bei der WM hat innerhalb einer einzigen Minute Hoffnung und Zweck bekommen.»



«The Sun»: «Rooney ist wieder da. Aber er kann diese Weltmeisterschaft nicht allein gewinnen. England wird besser zusammenspielen müssen, damit wir nicht lange vor dem Finale die Heimreise antreten..»



«The Guardian»: «Rooney kam nach 60 schwachen Minuten auf den Platz. Aber selbst der Heiland braucht Spielpraxis. Trotzdem war seine Anwesenheit der auslösende Faktor, der England aus der Starre lösen konnte.»



TRINIDAD UND TOBAGO:



«Trinidad & Tobago Express»: «Sieben Minuten fehlten den "Soca Kriegern" um die Welt zum zweiten Mal in sechs Tage zu schocken. Sie waren an dem einen Punkt so nahe dran, dass sie seinen Duft ihn an einem schwülen Abend in Nürnberg schon riechen konnten.»



«The Trinidad Guardian»: «Das tat schon weh. Aber unsere "Krieger" haben sehr viel Mut bewiesen.»



Pressestimmen zu Schweden - Paraguay (1:0):



SCHWEDEN:



«Aftonbladet»: «Danke, Freddie! Nach England könnte Ecuador kommen. Und dann könnte Argentinen kommen.»



«Expressen»: «Mit einer winzigen Minute der Spielzeit im Rücken rettete Ljungberg die WM für Schweden.»



«Dagens Nyheter»: «Eine Minute vor dem Abpfiff brach der Jubelorkan im Berliner Olympiastadion los. Die blaugelben Farben dominierten zu 90 Prozent. Unglaublich, dass ein WM-Spiel so schwedisch werden kann.»



PARAGUAY:



«Ultima Hora»: «Ausgeschieden. Allein das Wort bereitet schon Schmerzen. Die Fans hätten nicht erwartet, dass das Aus so früh kommen würde. Paraguay muss wegen seiner eigenen Fehler im Spiel gegen Schweden die Segel streichen.»



«Diario Popular»: «Alles ist aus. Paraguay schied als erstes lateinamerikanisches Team aus. Es gab ein erbärmliches Bild ab und war schlechter als bei den vorigen Weltmeisterschaften.»



Aus "yahoo sports"
 
Pressestimmen zu Argentina - Serbien-Montenegro (6:0)



ARGENTINIEN:



«Clarín»: «Dieses Argeninien ist nicht zu stoppen. Das Team weiß, was es will, es spielt gut und ist so frisch wie noch nie. Mit dem 6:0 bestätigt Argentinien, dass es zu den WM-Favoriten gehört.»



«La Nación»: «Danke für die zauberhafte Darbietung. Mit ihrer hochklassigen und überwältigenden Spielweise überfuhren die Argentinier Serbien-Montenegro.»



«Olé»: «Das zweite Tor von Cambiasso ist das schönste der WM. Es geht ebenso in die Fußballgeschichte ein wie die unvergessliche Packung, die das argentinische Team den Serben verpasst hat. Die Geister von 2002 sind vertrieben.»



SERBIEN-MONTENEGRO:



«Politika»: «Debakel der Blauen bei der WM. Besiegt und erniedrigt». «Die schlimmste Niederlage in der Geschichte solcher Wettbewerbe.»



«Novosti»: «Erniedrigung! Die Gauchos haben uns eine Fußball-Lektion erteilt. Unsere Auswahl habt in 180 Minuten gegen Holland und Argentinien nicht eine Chance herausgespielt.»



«Blic»: «Absturz in die Hölle!» «Wir haben die Hoffnung genährt, dass wir in Deutschland wenigstens im Halbfinale spielen werden, und daher ist der Fall schrecklich.»



«Sportski zurnal»: «Unser Team erlitt regelrechten Schiffbruch. Eine Katastrophe für die Auswahl»



«Press»: «Packt eure Lumpen zusammen und marsch nach Hause! Die Equipe von Ilija Petkovic hat mit der schändlichen Niederlage ganz Serbien lächerlich gemacht.»



Pressestimmen zu Niederlande - Elfenbeinküste (2:1)



NIEDERLANDE:



«Trouw»: «Oranje sicherte sich tatsächlich in einem frühen Stadium das Weiterkommen ins Achtelfinale - eine unangemessene Belohnung für einen Abend, an dem sich die Nationalmannschaft meistens ächzend und stöhnend wehrte.»



«Telegraaf»: «Die neue junge, unerfahrene Mannschaft und die neuen jungen, unerfahrenen Trainer haben es geschafft. Aber bei van Basten wird die Euphorie schnell dem Realismus weichen. Denn Oranje spielte überhaupt nicht beeindruckend gegen die Afrikaner.»



«Volkskrant»: «Euphorie nach dem Entkommen aus der Todesgruppe. Oranje lief eine Polonaise, aber die wahren Tänzer kamen aus Afrika.»



ELFENBEINKÜSTE:



«Fraternité Matin»: «Elefanten, es ist zu Ende! Die Leistung des Schiedsrichters war ein Skandal.»



«Notre Voie»: «Der Traum der Elfenbeinküste vom Erreichen des Achtelfinales hat sich zerschlagen.»



«Dernières Nouvelles d'Abidjan»: «Das ist das Ende des Weges für die Elefanten.»



Pressestimmen zu Mexico - Angola (0:0)



MEXIKO:



«El Universal»: «Mexikos Weiterkommen ist in der Schwebe. Angolas Torwart verweigerte uns einen Treffer. Er hielt einfach alles.»



«Reforma»: «Mexiko hängt in der Luft.»



«Milenio»: «Die Mexikaner machen sich das Weiterkommen schwer.»



ANGOLA:



«Jornal dos Desportos»: «Angola hat prima gespielt. Jetzt fehlt nur noch ein Sieg. Noch nie war ein Remis bei der WM so wertvoll wie das von Angola gegen Mexiko.»



«Angola Press»: «Angola konnte Mexiko absolut Paroli bieten und darf weiter vom Achtelfinale träumen.»

"dpa"
 
Berlin (dpa) - «Über 60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs legen die Deutschen einen Komplex ab und bekennen sich zu ihren nationalen Farben.» Dies ist das Fazit, das die internationale Presse einhellig aus der Patriotismus-Welle bei der WM in Deutschland zieht.



Ob in Frankreich, den USA oder Mexiko - überall sieht man in den vielen schwarz-rot-goldenen Fähnchen beim WM-Veranstalter ein positives Zeichen. «Die Fans des Teams von Jürgen Klinsmann müssen sich nicht mehr mit den Erinnerungen ihrer Eltern herumplagen, die mit einem kollektiven Schuldgefühl wegen der Verbrechen des Hitler-Regimes aufgewachsen waren», schreibt die Pariser Zeitung «Le Monde». «Vor nicht so langer Zeit hatte das Schwenken der Nationalflagge noch als deplatziert gegolten.» Das Konkurrenzblatt «Libération» bescheinigt den Deutschen: «Sie haben allen Grund, auf ihre Erfindungen stolz zu sein - wie die Lederhose, den Porsche, das Aspirin oder die Wurst ohne Pelle.»



Die WM half den Deutschen nach Ansicht der US-Zeitung «The Miami Herald» dabei, ein lange Zeit unterdrücktes Gefühl von Nationalstolz zu entdecken. Die mexikanische Zeitung «El Universal» berichtet: «Deutschland hüllt sich mit einer Begeisterung in Schwarz-Rot-Gold, wie man es seit Kriegsende noch nicht erlebt hat. Die kollektive Buße währte 61 Jahre. Der Zauber des Fußballs setzte ihr ein Ende.» Das portugiesische Blatt «Diário de Notícias» ergänzt: «Die WM wird zur besten Gruppentherapie für die Deutschen, die sich mit großen Identitätskomplexen herumplagen, obwohl sie Exportweltmeister sind und ein großzügiges Sozialsystem haben.»



Spaniens größte Zeitung «El País» erinnert daran, dass der Patriotismus in Deutschland lange Zeit als ein Monopol der Rechtsradikalen gegolten hatte: «Die Rebellion von 1968 stellte der Generation der Eltern die Frage: Was habt Ihr im Krieg gemacht? Dies verhinderte, dass so etwas wie eine Liebe zum Vaterland aufkommen konnte.» Es komme heute noch häufig vor, dass ein Ausländer einer jungen Deutschen sage: «Du sieht aber nicht deutsch aus», und die Frau dies als ein Kompliment empfinde und sich bedanke.



«Deutschland erlebt einen 'Patriotismus light', sympathisch und gelassen», schreibt «La Vanguardia» in Barcelona. «Selbst in Berlin-Kreuzberg, dem Viertel der rebellischsten Systemgegner, ist es plötzlich cool, für Deutschland zu sein.» Der Londoner «The Guardian» findet, dass die Deutschen trotz aller Begeisterung noch eine Zurückhaltung wahren: «Es herrscht in Deutschland immer noch eine gewisse Sensibilität beim Zeigen von Patriotismus. Das ist in Ordnung, wenn es um Fußball geht. Ein verrücktes Flaggenzeigen, wie es derzeit in England die Regel ist, wäre hier undenkbar.»
 
Die Internationalen Pressestimmen im Überblick



Portugal - Iran (2:0)



Portugal:



Record: "Der Iran tanzt zur Choreographie der portugiesischen Mannschaft. Eine großartige Leistung."



A Bola: "Fantastisch! Wir sind weiter. Scolari hat das beste Ergebnis seit 1966 erreicht."



O Jogo: "Zauberhaft! Deco ist der größte Regisseur und führt Portugal zum ersten Mal seit 40 Jahren ins Achtelfinale einer WM."



Iran:



Khabare Varzeshi: "Zurück bleiben wir und die gebrochenen Herzen der weltweiten iranischen Gemeinde. Es bedarf viel Mut, auf die Straßen zu gehen und die enttäuschten und abgekühlten Mienen der Iraner zu sehen. Das ist das Ende von Ivankovic. Zwei Spiele ohne einen Punkt: Auf Wiedersehen Fußball-WM."



Irane Varzeshi: "Wir haben uns verheizt. Wie im ersten Spiel gegen Mexiko haben wir ab der 60. Minute nicht mehr unser wahres Gesicht zeigen können. Die Auswechslung von Ali Karimi war nicht nachvollziehbar. Ein verfrühter WM-Abschied. Tschüss Fußball-WM, tschüss Branko Ivankovic."



Ipna: "Wir hatten in allen Bereichen Defizite. Kein einziger Torschuss in der ersten Halbzeit, das spricht Bände. Jetzt kommt der fällige Neuaufbau der Mannschaft, des Trainerteams und der Verbandsspitze."



Ghana - Tschechien (2:0)



Ghana:



Accra Daily Mail: "Die Black Stars schreiben Geschichte, versetzen durch das 2:0 gegen Tschechien das ganze Land in Euphorie und sorgen für neuen Nationalstolz. Ghana ist zum ersten Mal dabei und schießt die ersten WM-Tore in 50 Jahren Unabhängigkeit."



Tschechien:



Nedelni Blesk: "Tschechien wird von einem Infarkt getroffen. Das war schlecht. Die Black Stars schicken uns ins schwarze Loch."



Nedelni Svet: "Die Chance für den Einzug ins Achtelfinale hat sich enorm verschlechtert. Die übelste Leistung unter dem Hirtenstab von Trainer Karel Brückner."



Italien - USA (1:1)



Italien:



Corriere della Sera: "Die Schlacht gegen die USA endet 1:1. Das US-Team macht seine Ankündigung wahr und das Spiel zu einem Krieg."



La Repubblica: "Der ungewollte Krieg mit drei Platzverweisen endet unentschieden. Das Blut fließt, ein herber Rückschlag für die Squadra Azzurra. Die Qualifikation für das Achtelfinale wird ganz schwierig."



USA:



USA Today: "Die USA spielen unentschieden, melden sich aber mit großer Kampfkraft in der WM zurück. Mcbride spielte dabei eine Schlüsselrolle."



New York Times: "Das war wahre Entschlossenheit! Das US-Team trotzt den Platzverweisen und Italien und ist immer noch lebendig. In der klassischen Außenseiterrolle überzeugen die USA gegen den dreimaligen Weltmeister."



Washington Post: "Ein Sieg beim Unentschieden. Egal, was in den kommenden Tagen noch passiert: Dieses Spiel wird so schnell nicht vergessen sein."



Dallas Morning News: "USA am Boden, aber nicht ausgezählt. Jetzt wissen wir: Die Tasche voller Sehnsucht fiel nicht irgendwo über dem Atlantik aus dem Flugzeug."



"SID"
 
bist wohl der einzige der hier schreibt^^
wo kann man das denn alles lesen ???


War schon als Kind immer scharf darauf, was die Welt über die Spiele unserer Teams schreibt (Europacup, Nationalelf u.s.w).

Ist in Deutschland ja manchmal etwas einseitig.

Ja, so such ich halt im Internet danach.

Warum soll ich andere dann nicht dran teilhaben lassen wenn ich was gefunden habe?(rethorische Frage)

Ist auch ein bisschen mein WM Tagebuch in dem ich meine Fundstücke sammle, denn die verschwinden auf den entsprechenden Seiten ja wieder nach ein paar Tagen.
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:roll:
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Frankreich - Südkorea 1:1 (Frankreich):



L´Equipe: "Verzweiflung! Das musste ja passieren. Der Fußball ist der nicht perfekte Sport, in dem der Bessere nicht immer gewinnt."



Le Parisien: "Wir sind schlecht. Die Blauen sind nicht in der Lage, ein Spiel ins Ziel zu retten, das sie die ganze Zeit kontrolliert haben."



Ouest-France: "Obwohl sie das Spiel fest im Griff hatten, sind die Spieler von Domenech tief gefallen."



Liberation: "Rechnerisch sind die Blauen noch nicht ausgeschieden, aber das Aus ist nicht weit."



La Haute-Marne: "Die Gans ist noch nicht gar, aber sie wird schon weich."



SÜDkorea



Chosun Ilbo: "Park startet einen Morgen des Deliriums. Südkorea knöpft der Fußball-Weltmacht Frankreich einen Punkt ab und hat nun eine ausgezeichnete Ausgangsposition."



Donga Ilbo: "Prinz Park Ji-Sung ist der koreanische Zidane. Ein unglaubliches Unentschieden. Der Stolz des Weltmeisters von 1998 ist ebenso verschwunden wie die Zweifel an Koreas Team."



Joong Ang Ilbo: "Wir sind Sieger. Park Ji-Sung hat Frankreich ohnmächtig gemacht."



Japan - Kroatien 0:0



Japan



International Herald Tribune: "Ein Unentschieden in der deutschen Hitze hält die Hoffnungen am Leben. Am Ende wirkten beide Teams wie ausgelaugte Schwergewichtler, die auf den entscheidenden K.o.-Schlag lauerten. Aber beide waren nicht mehr in der Lage, ihn zu setzen."



Japan Times: "Japans WM-Hoffnungen haben einen fast schon entscheidenden Dämpfer erhalten. Es gibt zwar noch eine mathematische Chance auf die zweite Runde, aber es wäre die Mutter aller Wunder, weil man dafür Brasilien schlagen müsste."



Japan Today: "Kawaguchi hält mit einer großartigen Elfmeter-Parade Japans geringe Hoffnungen am Leben."



Kroatien



Vecernji List: "Es war ein Remis ohne Tore und ohne Glück. Wie vor acht Jahren quälten sich die Feurigen in der Hitze gegen die Japaner. Doch damals hatten wir einen Davor Suker - und gewannen 1:0."



Jutarniji List: "Es war ein bitteres Unentschieden. Die nächste Runde bleibt für Kroatien eine Fata Morgana. Im Spiel war alles gut, nur der Abschluss nicht. Es fehlte ein Davor Suker."



Viesnik: "Es gab kein Tor und nur einen Punkt. Haben wir unser Glück vielleicht schon in der WM-Qualifikation verbraucht?"



Brasilien - Australien 2:0



Brasilien



O Globo: "Ein Weiterkommen mit Leiden. Noch ein Sieg ohne die erwartete Show."



A Folha: "Brasilien findet erneut nicht seinen besten Fußball. Es war über 90 Minuten ein Auftritt mit wenig Inspiration."



Lance: "Es war eng, aber wir haben das Achtelfinal-Ticket."



Gazeta Esportiva: "Ohne Zauber. Brasilien bietet keine Show, siegt aber. Das Team kommt mit dem Schrecken davon und spielt bürokratischen Fußball."



Placar: "Noch ein mit viel Schweiß erkämpfter Sieg."



A Tarde: "Erst Freds Tor ließ Brasilien durchatmen. Diese Schwierigkeiten hätte sich vorher keiner denken können."



O Povo: "Die Selecao qualifiziert sich ohne Glanz für die nächste Runde. Erneut blieb das Team einen guten Auftritt schuldig."



Estado de Minas: "Im ersten Durchgang war es ein apathischer Fußball. Dennoch bleibt die Selecao einer der Favoriten auf den WM-Titel."



Australien



Sydney Morning Herald: "Gegen Brasilien zu verlieren, ist keine Schande. Und sicher war auch die Leistung von Australien keine Schande. Manche sagen gar, dass die Socceroos der moralische Sieger sind. Tapfer und offensiv haben sie sich präsentiert. Qualitäten, die man normalerweise Brasilien zuspricht."



Daily Telegraph: "Die Socceroos haben gegen den Weltmeister verloren, aber erst nach einem heldenhaften Auftritt. Australien hat immer noch eine exzellente Ausgangsposition."



Herald Sun: "Der tapfere Versuch, den Weltmeister zu stürzen, ging daneben. Australien hat verloren, aber es hat besten Angriffsfußball gezeigt und den Weltmeister öfter in Verlegenheit gebracht. Das Spiel hätte durchaus auch anders enden können."
 
lol

da hast du irgendwie recht aber trotzdem merkwürdig wo du diese sachen überall her bekommst sitz wohl den ganzen tag am pc
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«Le Parisien»: «Nach dem erneuten Unentschieden stehen die Blauen mit dem Rücken zur Wand. Eine Mannschaft ohne Genie.»



hatte diese mannschaft schon mal einen star
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Kommt mir das nur so vor oder is Italien's Presse grad etwas zahnlos was die miesen Leistungen des Teams angeht? Z.B. bei CL-Spielen wurden die Teams dort doch mit Hohn und Spott überzogen...
 
lol
da hast du irgendwie recht aber trotzdem merkwürdig wo du diese sachen überall her bekommst sitz wohl den ganzen tag am pc
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«Le Parisien»: «Nach dem erneuten Unentschieden stehen die Blauen mit dem Rücken zur Wand. Eine Mannschaft ohne Genie.»



hatte diese mannschaft schon mal einen star
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Ist eigentlich nicht so schwer, man muß nur den Sportinformationsdienst anzapfen.

Aber nicht weitererzählen:cool:
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:cool:
 
ok mache ich ich kann geheimnisse gut behalten

ich willl mal wissen was schweizer nachrichten zu dieser ersten halbzeit schreiben:???:
 
Pressestimmen zu Togo - Schweiz (0:2)



SCHWEIZ:



«Tages-Anzeiger»: «Vor mindestens 45 000 Zuschauern aus der Schweiz kamen die Schweizer Fußballer im Westfalenstadion zu einem historischen Sieg. Erstmals gewannen sie ein WM- Spiel ohne Gegentor. Das 2:0 gegen Togo war auch das perfekte Resultat, 'das Wunschresultat'.»



«Blick»: «Ja! Köbi ist der Nabel der Schweiz. Führt uns (Trainer) Köbi Kuhn mit seinem goldenen Händchen ins Glück?»



«Neue Zürcher Zeitung»: «Der Schweizer Nationalcoach mit der goldenen Hand für wichtige Entscheidungen. Die Schweizer Fußballer haben Togo nach einer zwiespältigen Leistung 2:0 besiegt.»



«Basler Zeitung»: «Ein Tag für das Geschichtsbuch.»



Pressestimmen zu Saudi-Arabien - Ukraine (0:4)



SAUDI-ARABIEN:



«Okaz»: «Die schwache Leistung der Nationalelf war inakzeptabel und nicht zu rechtfertigen.»



«Al-Watan»: «Der nasse Boden ließ die glücklose Truppe von Trainer Marcos Paqueta in den ukrainischen Abgrund rutschen. Die Söhne der Wüste sind keinen Regen gewohnt. In Hamburg sind die Saudis mehr gerutscht als gelaufen.»



UKRAINE:



«Delo»: «Das war arabischer Balsam für die ukrainische Seele. Jetzt dürfen die ukrainischen Fans endlich Krimsekt trinken. Und Oleg Blochin ist es nicht mehr peinlich, den Journalisten und Fußballfans unter die Augen zu treten.»



«Kyiv Post»: «Die Ukraine meldet sich bei der Weltmeisterschaft zurück.»



«Donbass»: «Das war Wiedergutmachung für die Auftaktniederlage gegen Spanien. Jetzt fangen wir wieder bei Null an. Die ukrainische Abwehr hat dieses Mal ihr Tor sauber gehalten, wenngleich es mehrere heikle Momente gab.»



Pressestimmen zu Spanien - Tunesien (3:1)



SPANIEN:



«El Mundo»: «Cesc dirigierte die Aufholjagd. Der 19-jährige wendete das Spiel. Auch die Einwechselung von Raúl war entscheidend. Sein Treffer wird eine neue Debatte darüber auslösen, ob der Kapitän in die Stammelf gehört.»



«El Periódico de Catalunya»: «Spanien lässt die Furie los und dreht das Spiel in fünf mitreißenden Minuten um.»



«Marca»: «Auch im Leiden sind wir die Besten. Raúl gewinnt sein Lächeln zurück - und mit ihm ganz Spanien.»



«As»: «Wir verstehen es auch zu leiden. Raúl drehte das Spiel um, Torres erledigte den Rest und ist bester WM-Torschütze.»



«El Mundo Deportivo»: «Torres ist ein Goldjunge.»



TUNESIEN:



«Chourouk»: «Fast hätten wir den spanischen Stier gezähmt.»



«Assabah»: «Der schöne Traum währte 70 Minuten und wurde dann zur Fata Morgana.»



«La Presse»: «Eines ist jetzt unabdingbar: Die Ukraine muss geschlagen werden.»
 
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:cool:
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:cool:
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:cool:
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Pressestimmen zu Ecuador - Deutschland (0:3)



Argentinien



Ole: "Deutschland hatte den stärkeren Willen und größere Treffsicherheit. Ballacks Pass auf Klose war eine Perle."

La Nacion: "Deutschland hält das Haus in Ordnung. Die Gastgeber stopften Ecuador das Maul. Der Sieg gibt der Euphorie im Land weiter Schwung."



Clarin: "Die Germanen waren erneut nicht zu stoppen. Der Panzer hält Kurs auf Platz eins. Willkommen im Klub der Teams, die guten Fußball spielen."



Brasilien



O Globo: "Deutschland nutzte den Heimvorteil und wurde 90 Minuten mit viel Krach von den Fans unterstützt. Das Team zeigte einen Fußball, der es endgültig zu einem Kandidaten auf den Titel macht."



Jornal do Brasil: "Deutscher Spaziergang. Deutschland beeindruckt gegen den bisherigen Favoritenschreck und geht England aus dem Weg."



ECUADOR:



«El Universo»: «Ohne großen Fußball zu spielen, aber mit überraschender Schlagkraft führte Deutschland ein Ecuador vor, das nicht einmal der Schatten der historischen Mannschaft war, die sich vorzeitig für das Achtelfinale qualifiziert hatte.»



«El Comercio»: «Ecuadors Siegesserie bei der WM ist zu Ende. Das Team wurde in die Realität zurückgeholt.»



«Expreso»: «Deutschland hat die Erfolgsserie Ecuadors gestoppt und ein dezimiertes Team aus den Träumen gerissen. In keinem Augenblick waren die Ecuadorianer ein wirklicher Gegner für die Heimmannschaft.»



«La Hora»: «Deutschland war der Prellblock für Ecuador, das nach seinen vorausgegangenen Erfolgen wie ein Zug ohne Bremsen daherkam. Deutschland spielte mit Ecuador Katz' und Maus.»



La Hora: "Deutschland unterbrach Ecuadors Höhenflug bei der WM und holte ein geschwächtes Team durch ein 3:0-Schützenfest aus den Wolken."



Expreso: "Suarez" Plan, die Besten zu schonen, kommt uns teuer zu stehen. Jetzt geht es gegen die mächtigen Engländer um Leben und Tod."



SCHWEDEN:



«Expressen»: «Deutschland hat Furcht erregend gut gespielt und das Mittelfeld total dominiert.»



«Dagens Nyheter»: «Ein bequemer Sieg für Deutschland.»



«Svenska Dagbladet»: «Klose hat die deutsche Maschine in Fahrt gebracht. Klinsmann hielt sein Versprechen, auf Sieg zu spielen.»



GROSSBRITANNIEN:



«Daily Telegraph»: «Die Deutschen beginnen, Spaß zu haben.»



«Times»: «Nun ist es ist nicht länger allein die glorreiche Vergangenheit, wegen der man Deutschland fürchten könnte.»



The Sun: "Deutschland holt leicht und locker den Gruppensieg. Klinsmann bejubelt seine nimmermüden Stürmer."



Guardian: "Podolski fängt den Geist des neuen Deutschland ein. Deutschland bricht in Schweiß aus, aber nur wegen des Wetters."



The Independent: "Kloses Doppelpack macht Deutschland heiß auf die richtig großen Gegner. Jetzt hoffen sie auf zwei weitere Spiele in Berlin."



ITALIEN:



«Corriere della Sera»: «Ecuador geschlagen. Deutschland macht Freudensprünge. Auch die Türken feiern: 'Der Fußball hat uns vereint'.»



«La Gazzetta dello Sport»: «Das ist ein Deutschland wie in den 70er Jahren. Klose, der Chef-Bomber der WM, landet einen Doppeltreffer. Und die Kanzlerin feiert auf der Tribüne.»



«La Stampa»:«Deutschland macht Angst. Ecuador tut nur so als ob. Drei Spiele, neun Punkte: Das hat es seit 1970 nicht mehr gegeben.»



«La Repubblica»: «Mit Klose explodiert die Party.»



FRANKREICH:



«L'Equipe»: «Klose ist ein tödliches Gift. Mit zwei Toren hat der deutsche Angreifer schnell die Spannung getötet».



«Le Figaro»: «Deutschland wird mächtiger.»



«Libération»: «Deutschland panzert sein Selbstvertrauen. Doch das Schwerste kommt noch.»



«Le Parisien»: «Deutschland musste nichts erzwingen. Doch der Rückweg in die Hauptstadt zum Finale am 9. Juli ist noch sehr lang.»



SPANIEN:



«El País»: «Ein Geschenk für die Deutschen. Mit seinem Verzicht auf fünf Stammspieler trat Ecuadors Trainer dem WM-Gastgeber die Punkte ohne Gegenwehr ab.»



«Marca»: «Mit seinem zweiten Doppelschlag der WM hat Klose den Kampf mit dem Spanier Fernando Torres um die Torjägerkrone aufgenommen.»



«As»: «Klose, der Torjäger vom Dienst. Die Deutschen verstehen es, die kleinsten Fehler des Gegners auszunutzen.»



PORTUGAL:



«Diário de Noticias»: «Die Deutschen wollten unbedingt den ersten Platz in ihrer Gruppe. Sie erreichten ihr Ziel und taten sogar noch ein wenig mehr.»



«Correio da Manhã»: «Die Deutschen zeigten von Anfang an, dass sie gewinnen wollten. Die 'Panzer' kontrollierten 90 Minuten das Spiel.»



NIEDERLANDE:



«Volkskrant»: «Deutschland leuchtet in Schwarz und Weiß. Die Mannschaft hat dem bürokratischen Fußball abgeschworen und gibt nun ein Beispiel für Leidenschaft und Abenteuer.»



«Telegraaf»: «Deutschland Gruppensieger nach einfachem Triumph über Ecuador.»



BELGIEN:



«Het Laatste Nieuws»: «Deutschland bekam seinen Gruppensieg von Ecuador auf dem Silbertablett serviert. Die Südamerikaner machten aus dem Spiel mit ihrer B-Mannschaft eine Scherzveranstaltung.»



«De Standaard»: Deutschland sah schon aus wie der Weltmeister. Aber nach dem Sieg gegen die B-Auswahl von Ecuador bleibt es ein Rätsel, was die deutsche Mannschaft bei dieser WM wirklich wert ist.»



SCHWEIZ:



«Tages-Anzeiger»: «Das Deutschland-Fest, dritter Teil.»



«Blick»: «Salto-Sieg - Steht Deutschland auch am Ende der WM Kopf? Für einmal arbeiteten die Deutschen den Fußball nicht. Sie zelebrierten ihn.»



«Neue Zürcher Zeitung»: «Torschuss und Salto - Im Olympiastadion gewann die DFB-Auswahl mit halber Kraft.»



«Basler Zeitung»: «Deutschland überschlägt sich vor Freude. Der feine Unterschied zu früheren Ausgaben einer deutschen Auswahl: Sie mogelte sich nicht durch die Gruppe.»



SERBIEN:



«Politika»: «Das Resultat gibt nicht das reale Kräfteverhältnis wieder, weil die Gastgeber nur mit halber Kraft gespielt haben. Die Deutschen waren wie im Training.»



«Danas»: «Deutschland ohne Fehler.»



«Blic»: «Das Spiel lief für Ecuador nach dem Motto: Nur nicht noch ein Tor einfangen.»



«Novosti»: «Die deutsche Maschine beginnt zu rollen. Das Team, an das vor der WM kaum einer geglaubt hatte, deklassierte Ecuador.»



RUSSLAND:



«Kommersant»: «Die deutsche Mannschaft ist in großartiger Form und mit großartiger Spiellaune in die K.o.-Runde eingezogen.»



«Iswestija»: «Nach zwei selbstbewussten Vorstellungen zum Auftakt zerlegten die Deutschen auch die Überraschungsmannschaft der Gruppe A aus Ecuador.»



«newsru.com»: «Die Deutschen ließen es zu keinem Zeitpunkt zu, dass die Mannschaft aus Lateinamerika an ihrem Favoritenstatus kratzte.»



COSTA RICA:



«La Nación»: «Deutschland stoppte abrupt den ecuadorianischen Zug.»



«Diario Extra»: «Deutschland holt Ecuador aus den Wolken herab auf den Boden der Tatsachen.»



Pressestimmen zu Schweden - England (2:2)



SCHWEDEN:



«Aftonbladet»: «Das 2:2 war ein wertloses Resultat, aber es kam auf wertvolle Art zu Stande und zeigte der Welt und den Gastgebern, dass die blau-gelbe Party noch keineswegs vorbei ist.»



«Expressen»: «Mit diesem Unentschieden haben wir keinen Millimeter gewonnen. Wir hätten gegen England einen Sieg gebraucht! Dann hätten wir gegen Ecuador spielen können.»



«Dagens Nyheter»: «Unentschieden - jetzt kommt Deutschland. Man merkte schon im Spielertunnel, dass es ein 'echtes' Spiel sein würde. Keine von beiden Mannschaften wollte in München auf die Deutschen treffen.»



ENGLAND:



«Daily Mail»: «Ein glückliches Remis, denn so umgehen wir Deutschland.»



«Guardian»: «Ein Schritt vorwärts und zugleich ein großer Schritt zurück. Rooneys Demonstration von Kampfgeist beim Verlassen des Feldes könnte sich als die bedeutendste Geste des Abends erweisen.»



«Daily Mirror»: «Swede and Sour - Nach dieser Vorstellung sind wir bloß noch froh, dass die nächsten nicht die Deutschen sind."Joe de Cologne! Eriksson erliegt erneut dem Schwedenfluch. England erreicht nervös die zweite Runde und ein Date mit Ecuador."



«Daily Telegraph»: «Die Schweden entlarven Englands Fehler.»



«Times»: «England humpelt in die nächste Runde. Wayne Rooney hielt ganze 69 Minuten durch und konnte danach kaum noch laufen. Dennoch hatte er immer noch die Energie, wütend gegen eine Wasserflasche zu treten.»



The Sun: "Super-Stevie rettet den Tag. Jetzt bringt uns, äh, Ecuador. Unser nächster Gegner verspeist als Nationalgericht gerne gegrilltes Meerschweinchen. Wir sind einem Showdown gegen den alten Feind Deutschland - vorerst - aus dem Weg gegangen."



Pressestimmen zu Paraguay - Trinidad und Tobago (2:0)



PARAGUAY:



«Diario Popular»: «Trainer Aníbal Ruiz sollte schleunigst verschwinden.»



«Ultima Hora»: «Paraguay verabschiedet sich auf ehrenhafte Weise. Der Trainer verpasst jedoch den geeigneten Moment zur Erklärung seines Rücktritts.»



TRINIDAD UND TOBAGO:



«The Trinidad Guardian»: «Herzzerbrechend. Trinidad und Tobagos WM-Hoffnung am Ende.»



«Trinidad & Tobago Express»: «Die Soca Warriors verpassten zwar den Einzug in das Achtelfinale, aber die Fans von Trinidad und Tobago konnten sich einfach über die Leistung ihrer Mannschaft freuen.»



Pressestimmen zu Costa Rica - Polen (2:1)



Polen:



Przeglad Sportowy: "Wunderbarer Auftritt von Bosacki. Leider hat es nur zu einem bedeutungslosen Sieg gereicht."



Rzeczpospolita: "Nach der WM-Auslosung haben sich viele polnische Experten Gedanken gemacht, auf wen Polen im Achtelfinale trifft. Die Realität ist brutal."



Costa Rica:



La Nacion: "Die Auswahl ohne Seele, ohne Herz und ohne Fußball. Die WM 2006 war ein totales Desaster."



Al Dia: "Gott sei Dank ist der Kreuzweg zu Ende."



«Diario Extra»: «Es blieb nicht einmal die Ehre. Costa Rica spielte seine schlechteste WM-Endrunde.»



«La Nación»: «Costa Rica holte nicht einmal einen Punkt gegen ein spielerisches schwaches Polen.»
 
Argentinien - Niederlande (0:0)



Argentinien



Ole: "Argentinien gewann ohne viel Aufwand die Gruppe und ließ großen Fußball aufblitzen. Erinnert sich noch einer an die Angst, die wir nach der Gruppenauslosung hatten? Der Pessimismus ist besiegt."



La Nacion: "Ein Remis, das wenig aussagt. Beide Teams waren schon vorher weiter, aber Argentinien verlor nicht seine Linie."



Clarin: "Die Auswahl tauscht Namen, aber nicht die Spielweise. Das erste Ziel bei der WM ist erreicht. Gegen Mexiko wird es aber wieder eine andere Geschichte sein."



Los Andes: "In der Todesgruppe hat Argentinien das beste Leben. Jetzt beginnt das Turnier von neuem."



Niederlande



De Volkskrant: "Das war Unentschieden-Schieben! Oranje war in diesem Fehler-Festival die Farbe der Ohnmacht. Ohnmacht in der Spitze und Ohnmacht im Dreier-Mittelfeld mit zwei Leichtgewichten, die in der Endphase eine vierte Säule nötig hatten, um stehenzubleiben."



De Telegraaf: "Ein Unentschieden mit Perspektive. Wir haben mit einer B-Elf gespielt, keiner ist bis ans Äußerste gegangen."



Metro: "Argentinien ist gezähmt! Vor der Pause war Argentinien besser, aber die Niederlande haben eine starke zweite Halbzeit gespielt."







Elfenbeinküste - Serbien und Montenegro (3:2)



ElfenbeinkÜSTE



Le Patriote: "Das war ein würdiger Abschied. Wir können auf die Elefanten stolz sein. Ohne den gesperrten Drogba erzielte die junge Mannschaft drei Tore."



Serbien-Montenegro



Vecernje Novosti: "Ein enttäuschender Schlusspunkt hinter dem letzten Kapitel der Fußball-Geschichte Serbien und Montenegros."



Vijesti: "Wir verlassen Deutschland mit Scham. Auch die Afrikaner waren zu stark für uns. Im letzten WM-Spiel hat Serbien und Montenegro einen enttäuschenden Eindruck hinterlassen."



Press: "Der Vorhang der Tragikomödie Serbien und Montenegros ist gefallen. Es ist zu hoffen, dass Serbien eine seriösere Vorstellung gibt."





Portugal - Mexiko (2:1)



Portugal



Record: "Portugal hat das dritte Spiel gewonnen, aber nicht geglänzt. Eine mittelmäßige Leistung reichte zum Gruppensieg."



A Bola: "Ohne Feuer zum Gruppensieg. Durch den ersten Platz hat die Mannschaft nun einen Tag länger zur Vorbereitung. Im Achtelfinale müssen wir uns steigern."



Mexiko



El Universal online: "Enttäuschung und Frustration auf dem Zocalo."



TV Azteca: "La Volpe hat einen Fehler begangen, als er Marquez aus der Abwehr gezogen hat."







Angola - Iran (1:1)



Angola



Angola Times: "Die Hoffnung auf den Einzug ins Achtelfinale wurde durch den Kampfgeist des Iran zerstört."



Iran



Khabare Varzeshi: "Dank Verbandspräsident Mohammad Dadkan und Trainer Branko Ivankovic wurde aus der besten iranischen Mannschaft aller Zeiten das schlechteste Team der Gruppe. Der letzte Platz hinter Angola ist eine Tragödie."



Irane Varzeshi: "Es ist bezeichnend, dass der Präsident seine Entlassung von den Journalisten erfahren hat. Unseren schwachen Auftritt haben er und Trainer Ivankovic zu verantworten."
 
"Klose ist nicht Gerd Müller und nicht Paolo Rossi. Er wird nie ein Ronaldo sein und nie etwas mit Totti zu tun haben. Klose ist nicht schön und sein Fussball ist nicht schön. Aber Klose hat alles verdient, was ihm der Fussball schenkt"



La Gazetta dello Sport



Selten einen so dämlichen Kommentar gelesen.
 
"Klose ist nicht Gerd Müller und nicht Paolo Rossi. Er wird nie ein Ronaldo sein und nie etwas mit Totti zu tun haben. Klose ist nicht schön und sein Fussball ist nicht schön. Aber Klose hat alles verdient, was ihm der Fussball schenkt"


La Gazetta dello Sport



Selten einen so dämlichen Kommentar gelesen.




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:shock:
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In dem Büro dieses Redakteurs sind's wohl gerade so um die 50° und das Gehirn - sofern vorhanden - kurz vor dem Siedepunkt. Ich kann ihm eigentlich nur in einem Punkt Recht geben: Klose ist kein Gerd Müller (Gott sei dank nicht! Der hätte heute keine Chance mehr) und wird nie einer...
 
Bloß nicht!



Hab Karten fürs Achtelfinale; und ich will nicht Tschechien gegen Kroatien sehen!!!
 
Deutschland - Ecuador 3:0



ECUADOR:



"El Universo": "Ohne großen Fußball zu spielen, aber mit überraschender Schlagkraft führte Deutschland ein Ecuador vor, das nicht einmal der Schatten der historischen Mannschaft war, die sich vorzeitig für das Achtelfinale qualifiziert hatte."



"El Comercio": "Ecuadors Siegesserie bei der WM ist zu Ende. Das Team wurde in die Realität zurückgeholt."



"Expreso": "Deutschland hat die Erfolgsserie Ecuadors gestoppt und ein dezimiertes Team aus den Träumen gerissen. In keinem Augenblick waren die Ecuadorianer ein wirklicher Gegner für die Heimmannschaft."



"La Hora": "Deutschland war der Prellblock für Ecuador, das nach seinen vorausgegangenen Erfolgen wie ein Zug ohne Bremsen daherkam. Deutschland spielte mit Ecuador Katz' und Maus."



SCHWEDEN:



"Expressen": "Deutschland hat Furcht erregend gut gespielt und das Mittelfeld total dominiert."



"Dagens Nyheter": "Ein bequemer Sieg für Deutschland."



"Svenska Dagbladet": "Klose hat die deutsche Maschine in Fahrt gebracht. Klinsmann hielt sein Versprechen, auf Sieg zu spielen."



GROSSBRITANNIEN:



"Daily Telegraph": "Die Deutschen beginnen, Spaß zu haben."



"Times": "Nun ist es ist nicht länger allein die glorreiche Vergangenheit, wegen der man Deutschland fürchten könnte."



"Guardian": "Die Deutschen kamen ins Schwitzen, aber einzig und allein wegen der Hitze."



ITALIEN:



"Corriere della Sera": "Ecuador geschlagen. Deutschland macht Freudensprünge. Auch die Türken feiern: 'Der Fußball hat uns vereint'."



"La Gazzetta dello Sport": "Das ist ein Deutschland wie in den 70er Jahren. Klose, der Chef-Bomber der WM, landet einen Doppeltreffer. Und die Kanzlerin feiert auf der Tribüne."



"La Stampa":"Deutschland macht Angst. Ecuador tut nur so als ob. Drei Spiele, neun Punkte: Das hat es seit 1970 nicht mehr gegeben."



"La Repubblica": "Mit Klose explodiert die Party."



FRANKREICH:



"L'Equipe": "Klose ist ein tödliches Gift. Mit zwei Toren hat der deutsche Angreifer schnell die Spannung getötet".



"Le Figaro": "Deutschland wird mächtiger."



"Libération": "Deutschland panzert sein Selbstvertrauen. Doch das Schwerste kommt noch."



"Le Parisien": "Deutschland musste nichts erzwingen. Doch der Rückweg in die Hauptstadt zum Finale am 9. Juli ist noch sehr lang."



SPANIEN:



"El País": "Ein Geschenk für die Deutschen. Mit seinem Verzicht auf fünf Stammspieler trat Ecuadors Trainer dem WM-Gastgeber die Punkte ohne Gegenwehr ab."



"Marca": "Mit seinem zweiten Doppelschlag der WM hat Klose den Kampf mit dem Spanier Fernando Torres um die Torjägerkrone aufgenommen."



"As": "Klose, der Torjäger vom Dienst. Die Deutschen verstehen es, die kleinsten Fehler des Gegners auszunutzen."



PORTUGAL:



"Diário de Noticias": "Die Deutschen wollten unbedingt den ersten Platz in ihrer Gruppe. Sie erreichten ihr Ziel und taten sogar noch ein wenig mehr."



"Correio da Manhã": "Die Deutschen zeigten von Anfang an, dass sie gewinnen wollten. Die 'Panzer' kontrollierten 90 Minuten das Spiel."



NIEDERLANDE:



"Volkskrant": "Deutschland leuchtet in Schwarz und Weiß. Die Mannschaft hat dem bürokratischen Fußball abgeschworen und gibt nun ein Beispiel für Leidenschaft und Abenteuer."



"Telegraaf": "Deutschland Gruppensieger nach einfachem Triumph über Ecuador."



BELGIEN:



"Het Laatste Nieuws": "Deutschland bekam seinen Gruppensieg von Ecuador auf dem Silbertablett serviert. Die Südamerikaner machten aus dem Spiel mit ihrer B-Mannschaft eine Scherzveranstaltung."



"De Standaard": Deutschland sah schon aus wie der Weltmeister. Aber nach dem Sieg gegen die B-Auswahl von Ecuador bleibt es ein Rätsel, was die deutsche Mannschaft bei dieser WM wirklich wert ist."



SCHWEIZ:



"Tages-Anzeiger": "Das Deutschland-Fest, dritter Teil."



"Blick": "Salto-Sieg - Steht Deutschland auch am Ende der WM Kopf? Für einmal arbeiteten die Deutschen den Fußball nicht. Sie zelebrierten ihn."



"Neue Zürcher Zeitung": "Torschuss und Salto - Im Olympiastadion gewann die DFB-Auswahl mit halber Kraft."



"Basler Zeitung": "Deutschland überschlägt sich vor Freude. Der feine Unterschied zu früheren Ausgaben einer deutschen Auswahl: Sie mogelte sich nicht durch die Gruppe."



SERBIEN:



"Politika": "Das Resultat gibt nicht das reale Kräfteverhältnis wieder, weil die Gastgeber nur mit halber Kraft gespielt haben. Die Deutschen waren wie im Training."



"Danas": "Deutschland ohne Fehler."



"Blic": "Das Spiel lief für Ecuador nach dem Motto: Nur nicht noch ein Tor einfangen."



"Novosti": "Die deutsche Maschine beginnt zu rollen. Das Team, an das vor der WM kaum einer geglaubt hatte, deklassierte Ecuador."



RUSSLAND:



"Kommersant": "Die deutsche Mannschaft ist in großartiger Form und mit großartiger Spiellaune in die K.o.-Runde eingezogen."



"Iswestija": "Nach zwei selbstbewussten Vorstellungen zum Auftakt zerlegten die Deutschen auch die Überraschungsmannschaft der Gruppe A aus Ecuador."



"newsru.com": "Die Deutschen ließen es zu keinem Zeitpunkt zu, dass die Mannschaft aus Lateinamerika an ihrem Favoritenstatus kratzte."



COSTA RICA:



"La Nación": "Deutschland stoppte abrupt den ecuadorianischen Zug."



"Diario Extra": "Deutschland holt Ecuador aus den Wolken herab auf den Boden der Tatsachen." (dpa)



Quelle: http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1150868217143.shtmlhttp://www.rundschau-online.de/html/artikel/1150868217143.shtml

Ich hoffe, da sind auch ein paar neue bei, neben dem von devil_forever *hmm*
 
Italien - Tschechien (2:0)



Italien



Gazzetta dello Sport: "Stammspieler auf der Bank bescheren Italien das Achtelfinale. Für die Azzurri ist der Weg geebnet. Cannavaro ist eine Mauer, Buffon leistet sein Bestes. Lob auch für Lippi, der den Mut hat, die Mannschaft zu wechseln. Er hat begriffen, dass er das Mittelfeld erneurn muss, hat zwar auf Toni, aber nicht auf ein offensives Schema verzichtet. In seinem 4-3-2-1 läßt nur Totti zu wünschen übrig."



Tuttosport: "Italien besiegt Tschechien, ohne zu überzeugen. Die "Squadra Azzurra" gewinnt, "egal wie" lautet Lippis neuer Slogan. Die Tschechen waren nicht in Topform, ihnen fehlte ihr bester Verteidiger Ujfalusi, und es mangelte an Stürmern, doch trotzdem hat Buffon sehr viel Arbeit gehabt."



Corriere dello Sport: "Traumhaftes Italien. Lippi besiegt Tschechien und erspart sich Brasilien. Brillant war der Einsatz von Materazzi und Pippo Inzaghi. Der Starstürmer von AC Mailand ist ein Blitz, er wird bestimmt auch bei den nächsten Spielen eine Waffe in den Händen Lippis sein."



Corriere della Sera: "Vorwürfe und Tore. Die Azzurri erobern das Achtelfinale, doch für die großen Erstligisten beginnt der Alptraum der Serie B."



Tschechien



Mlada Fronta Dnes: "Der Schicksalstag des tschechischen Fußballs endete bitter. Polaks Platzverweis ließ alle Hoffnungen sterben. Als Trainer Brückner nach dem Schlusspfiff in den Katakomben verschwand, waren die Spieler auf dem Platz allein mit ihrer Trauer."



Sport: "Ende... Auf Wiedersehen, WM. Eine außergewöhnliche Spieler-Generation kommt bei der WM nur auf drei Spiele. Italien erlebte einen Freudenausbruch, über Tschechien legte sich Traurigkeit."



Lidove Noviny: "Adieu, WM. Alle schlecht - die WM ist für Tschechien zu Ende. Die letzte Hoffnung ist gestorben, das Abenteuer ist vorbei. Auch wenn dieses schlechte Ergebnis zu einem rasanten Generationswechsel führt, sollte man über die älteren Spieler nicht den Stab brechen."



Pravo: "Wir wollten die Welt erobern und spielten nur die zweite Geige. Das Team hat versagt, und wir fahren vorzeitig nach Hause."





Ghana - USA (2:1)



Ghana



Accra Daily Mail: "Wir sind am Ziel! Die Black Stars setzen ihr historisches Abenteuer fort. Selbst die unterlegenen Amerikaner applaudieren."



Ghana News Agency: "Der Sieg gegen die USA führt zu einer Explosion der Freude und des Patriotismus auf den Straßen, die an die Unabhängigkeitsfeierlichkeiten erinnert."



USA



USA Today: "Der Tiefpunkt. USA bekommt den Job nicht geregelt. Über den fragwürdigen Elfmeter für Ghana wird noch lange diskutiert werden. Aber egal ob falsche Pfiffe oder schlechtes Karma, wir sind gescheitert."



New York Times: "Die amerikanische Attacke bricht in sich zusammen. Geschockt von einem grenzwertigen Elfmeter verabschiedet sich das US-Team mit einer Niederlage gegen Ghana."





Australien - Kroatien (2:2)



Australien



Foxsports: "Was für ein Moment. Kewell, der Held! Er schießt die Kängurus ins Achtelfinale. Es war das wichtigste Tor seines Lebens. Seine Heldentat wird ewig in den Erinnerungen der Australier bleiben. Das ganze Land spielt verrückt."



Daily Telegraph: "Prost Guus! Ein Salut für Australien. Kewells wichtigstes Tor. Ein Meilenstein für den australischen Fußball."



Sydney Morning Herald: "Guus, wir haben Gänsehaut! Australien feiert einen unvergesslichen Moment. Schiedsrichter Graham Poll war wohl krank. Aber das Kämpferherz behält die Oberhand. Kewell macht sich unsterblich."



Kroatien



Jutarnji List: "Ganz Kroatien hat gezittert. Es war ein heldenhafter Kampf mit traurigem Ausgang. Das Drama hat die 25 000 kroatischen Fans in Stuttgart buchstäblich zerbrochen."



Vecernji List: "Zweimal hatten wir bei Führung Alles und sind dennoch gescheitert. Trainer Zlatko Kranjcar muss nach dieser Katastrophe gehen. Es war ein Schock, wie ihn der kroatische Fußball noch nie erlebt hat."



Sportske Novosti: "Es war eine schmerzhafte Begegnung mit der Wahrheit. Eines scheint sicher: In den nächsten Jahren wäre schon die Qualifikation für eine WM oder EM ein großer Erfolg."





Brasilien - Japan (4:1)



Brasilien



Folha (Sao Paulo): "Ronaldo kommt aus seinem Versteck hervor."



Gazeta Esportiva (Sao Paulo): "Mit den Reservisten auf dem Feld gelingt Brasilien seine beste WM-Vorstellung. Es war eine Show."



Placar (Sao Paulo): "Ronaldo führt Brasilien zu einem Kantersieg mit Hilfe der Reservisten.



O Globo (Rio de Janeiro): "Fenomenos Rückkehr. Ronaldo brilliert und schreibt Geschichte. Parreira nach dem guten Auftritt der Ersatzleute vor einem neuen Dilemma: Wer spielt gegen Ghana?"



Zero Hora (Porto Alegre): "Ronaldo rehabilitiert sich und trickst die Japaner aus."



Jornal do Brasil (Rio de Janeiro): "Ronaldo ist bei der WM angekommen."



Lance (Sao Paulo): "Ronaldo ist sein ganzes Gewicht wert. Es hat lange gedauert, Brasilien hat bei der WM endlich losgelegt."



Japan



Japan Times: "Brasilien zerschmettert die japanischen WM-Träume und beendet Zicos Herrschaft auf die brutalste Art und Weise. Der fünfmalige Weltmeister war für Japan eine Nummer zu groß."



Kyodo News: "Japan verabschiedet sich nach Brasilien-Debakel mit einer Verbeugung. Der Abschied von Brasiliens Legende Zico wird zur Demütigung."



Argentinien



Ole (Buenos Aires): "Sie sind die Galaktischen. Ronaldo wog sein Gewicht in Gold auf: zwei Tore, mit denen er an Pele vorbeizog und den Rekord von Gerd Müller egalisierte. Er hat heute Gras gefressen."
 
Pressestimmen zu Saudi-Arabien - Spanien (0:1)



SPANIEN:



«El País»: «Die Spanier spielten mit einer Pomadigkeit, als hätten sie sich auf einem Picknick-Ausflug befunden.»



«El Mundo»: «Spaniens Reservisten zeigten ein schwaches Spiel. In der zweiten Halbzeit gab es nur noch Schlafwagenfußball.»



«Marca»: «Spanien bestraft die Zuschauer und verweigert ihnen den Nachtisch. Im Achtelfinale gegen Frankreich werden wir Zidane in den Ruhestand schicken.» Pressestimmen zu Ukraine - Tunesien (1:0)



Pressestimmen zu Ukraine - Tunesien (1:0)



UKRAINE:



«Donbass»: «Die Ukraine ist jetzt immerhin schon Osteuropa- Meister. Denn außer uns sind alle Teams aus der slawischen Welt - Polen, Tschechien, Kroatien und Serbien-Montenegro - bei der WM bereits ausgeschieden.»



«Sehodnia»: «Karthago ist gefallen. Berlin ist erobert. Die WM geht weiter.»



TUNESIEN:



«La Presse»: «Eine tiefe Enttäuschung»



«Assahafa»: «Eine sehr mäßige Leistung»



«Achououk»: «Sie haben uns enttäuscht. (Trainer Roger) Lemerre steckt hinter der Niederlage.»



«El Anouar»: «Lemerre hat uns scheitern lassen.»



Pressestimmen zu Togo - Frankreich (0:2)



FRANKREICH:



«L'Equipe»: «Das tut gut! Welche Erleichterung! Das Spanien von heute ist aber etwas anderes als Togo und Südkorea zusammen.»



«Libération»: «Ein Stück blauen Himmels. Die Generation Zidane lebt noch.»



«Le Parisien»: «Das ist geschafft, die französische Mannschaft hat ihre Mission erfüllt. Gegen Spanien wird sie ihr spielerisches Niveau allerdings erheblich steigern müssen.»



«L'Union»: «Uff! Was ist das gut für die Moral!»



«L'Est Républicain»: «Wir werden jetzt nicht in überbordende Begeisterung ausbrechen, nur weil die Franzosen Togo geschlagen haben. Die Begegnung mit Spanien wird zeigen, ob es klick gemacht hat.»



«La République du Centre»: «Sollte die Zeit nach Zidane begonnen haben, bevor dieser selbst entschieden hat, sich zurückzuziehen?»



Pressestimmen zu Schweiz - Südkorea (2:0)



SCHWEIZ:



«Basler Zeitung»: «Die Schweizer Nationalmannschaft hat in Hannover ein weiteres Stück WM-Geschichte geschrieben. Das ist grandios. Und verdient größten Respekt.»



«Blick»: «Bombastisch! Unsere Nati-Helden steigern sich von Spiel zu Spiel. Mit Zucker-Sahne-Honig-Fußball haben sie sich gegen Südkorea in die Achtelfinals gezaubert.»



«Neue Zürcher Zeitung»: «Als einziges Team ohne Gegentor durch die Gruppenphase. Das Schweizer Nationalteam hat in seiner bewundernswerten Zuversicht nicht zu viel versprochen.»



«Tages-Anzeiger»: «Rot-weißes Fieber. Was die Schweizer Fußballnationalmannschaft in diesen Tagen auslöst, ist einmalig. Ein lauter Jubelschrei geht quer durch das Land, jung, alt, weiblich, männlich, auch solche, denen Fußball bisher wenig bedeutete oder die ihm kritisch gegenüberstanden, feiern mit und lassen sich berauschen von Emotionen und Bildern aus Deutschland.»



SÜDKOREA:



«Chosun Ilbo»: «Der asiatische Fußball versagte. Er scheiterte an der hohen Mauer der Welt.»



«The Korea Times»: «Der koreanische Kampf endete in einer Niederlage, überschattet von einer strittigen Entscheidung.»



Yonhap (nationale Nachrichtenagentur): «Die koreanischen Fans sind niedergeschlagen, da sich die WM-Träume für die zweite Runde in Luft auflösten.»



«Dong-A Ilbo»: «Trauriges Morgengrauen - Korea hat die Flügel vor den Alpen eingezogen.» (Das Spiel wurde um 4.00 Uhr morgens koreanischer Zeit angepfiffen.)



«Dong-A Ilbo»: «Egal wie die Ergebnisse ausfielen, die Koreaner kämpften gut.»
 
Deutschland - Schweden (2:0)



Argentinien



Ole: "Die A-Klasse. Eine Maschine auf dem Höhepunkt."



Clarin: "Ein traumhafter Tag für die Deutschen. Die erste Halbzeit war perfekt, in der zweiten hatten sie ihren Spaß. Sie gehen als Favorit ins Viertelfinale, weil sie Gastgeber sind und wegen der Furcht einflößenden Vorstellung gegen die Schweden."



La Nacion: "Deutschland zerstört die Schweden. Der Titelwahn wächst ins Gigantische."



Brasilien



O Globo: "Die Gastgeber bestätigten ihre Favoritenrolle. Gemeinsam mit den Fans geht es jetzt ins Viertelfinale."



Folha: "Podolski und Klose bilden ein höllisches Sturmduo. Deutschland gab den Schweden keine Zeit zum Luft holen."



Lance: "Den anderen Teams bleibt jetzt nichts anderes übrig, als anzuerkennen, dass Deutschland wie immer einer der Favoriten auf den WM-Titel ist."



England



The Sunday Times: "Podolski findet sein Füße und inspiriert eine ganze Nation. Hier ist ein neues Deutschland: Vibrierend, jung, anarchisch, brillant. Aber einiges ist geblieben wie immer: Deutschland marschiert durch ein Turnier und verbessert sich mit jedem Spiel. Nur Torwart Isaksson stand zwischen Schweden und einer Katastrophe."



The Independent on Sunday: "Deutschland glaubt. Der Schwung ist ganz schnell fast unwiderstehlich geworden. Sie haben Schweden nicht einfach beiseite gefegt, sondern dies mit Power, Stil und pausenlosem Angriffsfußball getan. Größere Aufgaben warten nun, die möglicherweise noch zu schwer sind, aber im Moment kann Jürgen Klinsmann große Befriedigung daraus ziehen, dass er die Nerven behalten hat, der Jugend vertraut hat und in ihnen das Feuer des Glaubens entzündet hat."







Sunday Mirror: "Zwei Tore Podolskis zeigen dem Gastgeber den ins Viertelfinale. Er ist gleichermaßen zu einem Symbol für das neue Deutschland geworden, wie zu einem WM-Helden. In dieser Form, selbst mit den Nachlässigkeiten in der Abwehr, die auch gegen Schweden wieder auftauchten, wird man die Deutschen erstmal aufhalten müssen. Die ist Klinsmanns tapfere neue Welt aus aggressivem Angriffsfußball - und die 66 000 im großartigen, ausverkauften Stadion liebten jede Minute davon."



Schweden



Aftonbladet: "Eine Epoche ist zu Ende. Heute Nacht tanzt Deutschlands neue, schöne Generation. Verdammt! Das Spiel sollte um 17.00 Uhr anfangen. Um fünf! Nicht erst um Viertel nach! Es war grausam! Sie standen mit vollen Hosen vor dem Blitzfußball der Deutschen. Als Schweden aufgewacht war, war die WM schon vorbei. Das wird noch lange weh tun."



Dagens Nyheter: "Alptraum in München. Schweden ausgespielt und ausgeschieden. In zwölf Minuten zerstörte der Gastgeber den schwedischen Traum von einem weiteren Bronzesommer. Schweden kam immer zu spät und war dem Druck der Deutschen nicht gewachsen."



Expressen: "Werft Lagerbäck raus! Wir wollen im Herbst zu Beginn der EM-Qualifikation einen anderen Trainer! So kann es im schwedischen Fußball nicht weiter gehen. Es hätte 5:0, 6:0 oder 7:0 ausgehen müssen. Die Zukunft für die Nationalmannschaft und den schwedischen Fußball ist düster."



Svenska Dagbladet: "Schweden völlig chancenlos. Isaksson hat das Spiel seines Lebens gemacht, aber der Heimsieg war nie gefährdet. Kolossaler Klose! Er ist kein Gerd Müller, aber er hat einen größeren Aktionsradius als der Bomber. Mit einem Stürmer wie Klose kann der Gastgeber auch ins Finale kommen."



Göteborgs Posten: "Schweden ist draußen! Sieben unglückliche Minuten schenkten Deutschland das 2:0. Schweden hatte eine goldene Chance - aber Henrik Larsson vergab seinen Elfmeter. Trotzdem: Deutschland war ganz einfach besser."



Spanien



Marca: "Niemand kann Deutschland bremsen. Die Tore haben einen polnischen Beigeschmack und bringen 80 Millionen Deutsche zum Träumen."



AS: "Eine National-Mann-Show - Deutschland zerlegt Schweden. Klose und Co. sandten Warnsignale an Brasilien und die anderen Titelkandidaten."



Cadena Ser: "Die deutsche Dampfwalze machte Schweden platt. Doch jetzt wartet die echte Feuertaufe gegen Argentinien."



Argentinien - Mexiko (2:1 n.V.)



Argentinien



La Nacion: "Argentinien übertüncht Zweifel und Fehler mit einem unbedingten Siegeswillen. 20 Jahre WM-Frust haben eine Stunde lang die Beine schwer gemacht und die Köpfe vernebelt. Es waren 60 Minuten Terror. Die eingewechselten Messi, Aimar und Tevez gaben dem Team dann neuen Angriffsschwung."



Clarin: "Die Nerven spielten dem Team einen Streich. Nichts erinnerte mehr an die Spielweise der ersten Partien. Aber die Elf zeigte auch ein anderes Gesicht: das der Aufopferung und des Kampfes."



Ole: "Prinz Maximo. Genial, erhaben, sensationell. Maxi Rodriguez brachte die Nationalelf mit einem gewaltigen Schuss ins Viertelfinale. Das Duell mit Mexiko hatte ein glückliches Ende. Jetzt kommt Deutschland."



Diario: "Wir mussten das ganze Spiel über leiden. Erst Maxi Rodriguez erlöst Argentinien."



La Gaceta: "Maxis Tor gibt den Startschuss für ein Fest. Der Sieg war Schwerstarbeit. Argentinien hielt den Mexikanern Stand, wechselte richtig und feiert nun im großen Stil."



Mexiko



El Diario: "Welch" ein Schmerz! Ein phantastisches Tor von Maxi Rodriguez sichert Argentinien in der Verlängerung einen 2:1-Triumph gegen Mexiko. Es war ein gutes Spiel, mit viel Emotion, das einem Drama gleichkam."



Spanien



Marca: "Maxis Kunstwerk bringt Argentinien ins Viertelfinale. Es war ein historisches Tor des Atletico-Stars. Mexika kann die WM erhobenen Hauptes verlassen."



AS: "Maxi geht in die Geschichte ein. Sein Weltklasse-Tor bringt die Gauchos ins Viertefinale."



Cadena Ser: "Argentinien hatte viele Probleme mit Mexiko. In dieser Form sind wir nicht mehr Favorit gegen Deutschland. Argentinien hat gute Einzelspieler, aber es fehlt das Kollektiv."



Venezuela



El Nacional: "Mexiko überraschte und erstickte die Argentinier"
 
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[size=-2]ENDE DER STEREOTYPE[/size]
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[size=-2]"Erstaunlicher Sinn für Humor"
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Deutschland feiert, tanzt und gewinnt - und der Rest der Welt reibt sich erstaunt die Augen. Dank des Fußball-Wahnsinns korrigiert das Ausland sein Bild von der "Nation der Nörgler". Sogar Engländer und Niederländer überschlagen sich vor Begeisterung.







Frankfurt am Main - "Stell dir vor, es ist Fußball-WM, und in Deutschland, der Nation der Nörgler, ist nur die Schönheit des Spektakels ein Thema", kommentiert die Schweizer Boulevard-Zeitung "Blick" verwundert. Und die Holländer, gerade beim Thema Fußball auf den großen Nachbarn eigentlich schlecht zu sprechen, staunen über die Leistungen der deutschen Elf: "Sie haben mit dem Muskel-und-Konter-Spiel gebrochen - dank Klinsmann. Wundervoll!" wird der holländische Fußballtrainer Piet de Visser in einer Kolumne zitiert.

















Getty Images



Euphorisch und weltoffen: Das Ausland wundert sich über die begeisterungsfähigen Deutschen



Gerade Nationen wie Engländer oder Holländer, zur deren Scherz-Repertoire Plattitüden über humorlose und alles platt walzende Deutsche mit Wehrmachtshelmen gehören, überschlagen sich schier in ihrer Begeisterung über ein gastfreundliches, beschwingtes Deutschland: Im Internet-Tagebuch der BBC lobt ein Brite großartige Menschen, schöne Landschaften, moderne Städte sowie Bier und Essen in Deutschland.

Ein anderer berichtet verwundert, die Deutschen hätten einen "erstaunlichen Sinn für Humor". Er habe bisher, meist durch die britischen Medien, den Eindruck gehabt, die Deutschen seien ernst und könnten nicht feiern. "Das ist dauerhaft aus meinem Denken gelöscht." Eine ganze Reihe der Leser empfiehlt den britischen Boulevard-Blättern, ihre seit Jahren gepflegten Klischees über Deutschland zu revidieren. Diese Klatschblätter prahlen nun ihrerseits mit der Kameradschaft zweier Nationen, die beide dem Fußball-Wahnsinn verfallen seien - und zeigen statt der früher zu WMs oder EMs gerne aufgelegten Foto-Montagen von Fußballern mit Stahlhelm nun lieber gemeinsame Fotos von deutschen und englischen Fans oder gar Lederhosen-tragende Engländer, die deutsche Polizisten umarmen.















[font=Verdana, Arial, Helvetica, Geneva, sans-serif]Foto: SPIEGEL TV
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Gar nicht genug Superlative können aufgefahren werden, um das Erstaunen der Briten über die "Krauts" zu beschreiben: Was die Stimmung angehe, schafften es die Deutschen besser als alle anderen bisherigen Gastgeber, die verbindenden Aspekte des Fußballs herauszuspielen, heißt es in Kommentaren. Der "Observer" sieht die Spiele in Deutschland gar als eine "festivalartige 'lingua franca' unserer neuen Globalisierung". Und auch der in London lebende Herbert Grönemeyer weiß zu berichten, dass die Engländer nun von Deutschland schwärmen: "Diese Leichtigkeit, Gastfreundschaft und Offenheit überrascht viele in England. Das haben sie Deutschland gar nicht zugetraut", sagte er im ZDF.

Auch andere Nationen, die "zu Gast bei Freunden" sind, kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus: Bei Vorstellung einer Studie der Studentenorganisation AIESEC berichtet der Nigerianer Damola Babalola von seinen Erlebnissen in Hamburg und Köln: "Dort haben die Deutschen zur Musik der Elfenbeinküste getanzt, obwohl sie ihnen doch ganz fremd war, sie haben ganz selbstverständlich Trikots der Mannschaften aus anderen Ländern übergestreift."

"Von nun an bin ich für Deutschland"

Aufs Glücklichste scheinen sich bei der WM im Ausland als "typisch deutsch" angesehene Tugenden mit neuen Attributen zu vereinen, die den Deutschen offenbar niemand zugetraut hätte. Vor allem die Sicherheit, die Freundlichkeit und die Stimmung lobten die in der Studie befragten WM-Gäste. Italienische Zeitungen preisen die "typisch deutsche Tüchtigkeit" bei der Organisation des Turniers.



<span>FORUM</span>

[size=-2]Von der Nation der Nörgler zum Land der Lebensfreude?
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Neuester: Heute, 15.54 Uhr

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von sysop

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"Vieles hat sich geändert, hinweggefegt vom Wind der Geschichte und von globalen Moden. Aber einige Werte sind bei diesen Menschen unzerstörbar: Seriosität, Zuverlässigkeit, Kultur und vielleicht auch die Liebe zu einem guten Bier", schreibt Candido Cannavo in der "Gazzetta dello Sport". Es sei möglich, Deutschland nicht zu lieben, "aber ist unmöglich, es nicht zu schätzen und zu respektieren".

Auch in der Schweiz stellen viele Medien anerkennend fest, dass das WM-Motto "Die Welt zu Gast bei Freunden" zutreffe. "Und Deutschland bewegt sich doch", überschrieb die "Neue Zürcher Zeitung" schon kurz nach der WM-Eröffnung einen politischen Kommentar. Das Fußballfest "löst manchen Knoten und verbindet die Angehörigen einer Nation, die in letzter Zeit oft in Trübsal zu versinken drohte", stellte das Blatt fest: "Plötzlich werden Energien und Wir-Gefühle spürbar, die man kaum mehr für möglich gehalten hätte. Hat die 'Weltmacht Fußball' gar jenen 'Ruck durch Deutschland' ausgelöst, auf den man in normalen Zeiten so lange vergeblich wartete?" Auf die Stimmung im Gastgeberland kamen viele Schweizer Medien nach dem dritten Sieg Deutschlands erneut zu sprechen.

"Fußballverrückt und bester Laune" sei die Hauptstadt, hielt der Zürcher "Tages-Anzeiger" fest und widmete dem Auftritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel einen separaten Bericht unter der Überschrift "Dr. Merkel and Mrs. Hyde". Der "Blick", der die Stammtisch-Stimmung gegenüber dem "großen Kanton" gerne auskostet, machte sogar eine "deutsche Wende" aus: "Gelassenheit statt Größenwahn".

Doch nicht nur die Gastgeberqualitäten rufen bei den Gästen Bewunderung hervor: Für nicht wenige zählt Klinsmanns Elf zu den haushohen Favoriten des Turniers. In Südkorea steht Deutschland in einer Reihe mit Brasilien und Argentinien als Titelanwärter, das mexikanische Fernsehen zeigt - außer Programmen über diverse deutsche Wurstsorten - alle Spiele der Deutschen und traut diesen den Titelgewinn zu. Und selbst in Holland ist das Undenkbare Wirklichkeit geworden: "Von nun an bin ich für Deutschland", schreibt Hugo Borst, einer der bekanntesten holländischen Fußball-Kolumnisten.

Mirjam Mohr, AP
 
Portugal - Niederlande (1:0)



Portugal



Diario Noticias: "Portugal siegt in der Schlacht von Nürnberg. Das war eine heldenhafte Leistung. Maniche trifft und neun Spieler verteidigen den Vorsprung."



A Bola: "Die Helden des Widerstands! Es gibt keine Grenze für eine Mannschaft mit so viel Seele. Dieses Spiel war eine Partie für die Geschichtsbücher, obwohl Portugal lange in Unterzahl war."



Publico: "Portugal gewinnt den Kampf von Nürnberg auch zu neunt. Nach einem denkwürdigen und ungwöhnlichen Spiel zieht unser Team ins Viertelfinale ein. Die Fifa hat ihre Schiedsrichter schlecht eingestellt."



Record: "Eine Bombe von Maniche feuert Portugal ins Viertelfinale."



Niederlande



Telegraaf: "In einer wahren Fußball-Feldschlacht verliert Oranje gegen Portugal mit 0:1. Für Oranje fiel schon im Achtelfinale der letzte Vorhang bei dieser WM. Ronaldo machte Bekanntschaft mit den Stollen von Boulahrouz."



Volkskrant: "Bitterer Abschied für Oranje nach seltsam wildem Gefecht. Khalid Boulahrouz und Mark van Bommel haben völlig die Selbstbeherrschung verloren. Auch van Basten hatte seine Spieler nicht mehr im Griff."



Algemeen Dagblad: "Oranje geht im Chaos unter. In dem größten Tumult der niederländischen Länderspielgeschichte scheitert Oranje schon wieder an Portugal."



England - Ecuador (1:0)



England



The Sun: "Becks ist der Held der Stunde. Erst schießt er ein Wundertor, dann übergibt er sich auf dem Platz. Es war wieder einer dieser Markenfreistöße."



Daily Mail: "Jetzt bringt uns Big Phil (Luiz Felipe Scolari)! Eriksson auf einer Rachemission gegen den Portugiesen, der England 2002 und 2004 rausgeworfen hat."



The Guardian: "Fußball ist zu melodramatisch, um den kuriosen Geschichten widerstehen zu können. Eriksson und Scolari treffen sich zum dritten Mal, und das Rendezvous steigt in Gelsenkirchen."



Ecuador



El Comercio: "Danke Tricolor! Ein meisterhaft geschossener Freistoß von David Beckham war das beste und einzige Argument, wieso England im Viertelfinale spielen sollte. Unsere Landsleute waren müde und sind ausgeschieden."



El Universo: "Applaus für El Tri! Ecuador erwirbt sich den Respekt Englands und der Welt, aber jetzt ist es leider vorbei."



Diario Extra: "Tricolor verlässt Deutschland und hat Geschichte geschrieben. Diese Mannschaft muss niemandem mehr etwas beweisen. Sie hat das Unglaubliche geschafft und die K.o.-Runde erreicht. England war etwas besser."
 
Die WM scheint dem Land Flügel zu verleihen: Die Menschen feiern ausgelassen, offen und friedlich. Wir baten Journalisten aus dem Ausland, uns ihre Eindrücke zu schildern. Bekommt das Bild des latent schlecht gelaunten und peniblen Deutschen ein paar neue Farben?



Tore und Träume



England: James White (Daily Telegraph) - Als das Motto „Die Welt zu Gast bei Freunden“ veröffentlicht wurde, gab es in England einige böse Stimmen. Man war sicher, dass alles gut organisiert sein würde, aber man hatte nicht gedacht, dass es so eine große Party wird. Ich habe mit vielen unserer Fans gesprochen: Sie sind alle begeistert. Die meisten Engländer halten die Deutschen für, nun ja, offiziell, und für humorlos natürlich. Nun wissen sie, man kann mit ihnen eine Menge Spaß haben.



Ich denke, zwei Dinge haben dazu beigetragen: Erstens, die Feste und Übertragungen in den Städten. Die Botschaft ist: Ihr seid alle willkommen, auch wenn ihr keine Karten habt. Zum anderen sind die Stadien wirklich voll, und die Leute unterstützen die kleineren Teams. Das kommt in England gut an. Meine Frau hat mir am Telefon gesagt, dass all diese Dinge daheim sehr genau registriert worden sind. Noch etwas könnte sich ändern: Engländer fahren ja normalerweise nicht nach Deutschland in den Urlaub. Nun haben sie aber gesehen, dass es ein schönes Land ist. Vor allem aber glaube ich, die Engländer haben gemerkt, dass die Deutschen gar nicht so sehr anders sind als sie. Und noch etwas: Ich habe englische Autos gesehen, mit englischen und deutschen Fahnen. Das gab es noch nie.



Spanien: Adolfo B.Rodriguez (Chanel+) - Ihr seid so, wie ihr seid. Warum solltet ihr euch ändern? Die Spanier haben viel Respekt vor den Deutschen. Es ist ein reiches Land, und die Stadien sind großartig. Und so groß sind die Unterschiede zu uns gar nicht: Wir kochen mehr mit Öl, ihr mit Butter. Ich persönlich finde euch manchmal zu strikt, aber die meisten Leute sind sehr freundlich. Ich glaube auch, dass die tolle Atmosphäre in Spanien ankommt. Die Menschen hier scheinen die WM wirklich zu genießen.



Italien: Andrea Elefante (Gazetto dello Sport) - Wir haben heute mit Kollegen noch über die Unterschiede zwischen Deutschland und Italien geredet. In den italienischen Stadien ist es in den letzten Jahren sehr aggressiv geworden. Bei dieser WM ist die Stimmung entspannt: Jedes Spiel ist eine große Party. Vor allem sind alle Spiele ausverkauft, das ist ganz wichtig. Aber so schön es auch ist: Ihr seid nun mal keine Latinos. Ihr feiert anders als Südländer. Aber die Italiener mögen euch auch so.



Ich glaube auch nicht, dass sich an dem Bild viel ändern wird. Erstens ist die WM bald vorbei, außerdem kennen die meisten Italiener die Deutschen als Urlauber. Und dieser persönliche Kontakt prägt sich stärker ein als Fernsehbilder. Was die Italiener übrigens nicht mögen, ist, dass viele Deutsche im Urlaub nur deutsch reden. Das solltet ihr wirklich mal ändern.



Finnland: Jonas von Wendt (Hufvudstadsbladet) - Na klar, bin ich von Deutschland begeistert. Ich war in Berlin, und es ist wirklich Wahnsinn, wie die Leute auf den Straßen feiern. Das ist schon eine Überraschung. Ich hatte vor der WM die Befürchtung, es könnte mit den Fans Probleme geben, aber es ist alles sehr locker. Der Erfolg der deutschen Mannschaft trägt natürlich dazu bei. Aber ich habe auch das Gefühl, ihr seid stolz, dass ihr diese „Party“ so gut organisiert habt. Natürlich halten auch die Finnen die Deutschen in erster Linie für effektiv und distanziert. Das sind die alten Klischees. Aber wer hier war, weiß, dass es anders ist.



Japan: Manabu Okamoto (Nikkan Sport News) - Ich bin zum dritten Mal in Deutschland, aber über das Bild der Deutschen kann ich gar nicht viel sagen, außer dass ihr im Sport sehr gut seid. Ach so, und dass Deutsche und Japaner sich in mancher Hinsicht ähneln: Es wird hart gearbeitet, und die Menschen sind gewissenhaft und pünktlich. Eins irritiert mich aber doch: Die Geschäfte sind sonntags geschlossen. Das wäre in Japan undenkbar.



Frankreich: Patrick Fancello (La Provence) - Es läuft wirklich gut. Bei der WM 1998 in Frankreich war die Stimmung auch klasse, aber es gab noch nicht diese großen Übertragungen, und wir hatten leider die Probleme mit den Hooligans. Auch bei den Spielen der Vereine sind die Fans oft sehr aggressiv. Das ist hier komplett anders. Und was mir gefällt ist, dass die Polizei sich im Hintergrund hält. Man sieht sie meist gar nicht. Dass die Franzosen die Deutschen mit komplett anderen Augen sehen, glaube ich nicht. Aber warum auch? Klar gibt es auch in Frankreich die Klischees von den zurückhaltenden und effizienten Deutschen. Aber dass ihr so eine WM feiern könnt, haben wir uns schon gedacht. Übrigens: So unterschiedlich ist unser Stil doch gar nicht.



Polen: Mariusz Walkiewicz (Polsat) - Ich habe wirklich noch nie so viele Fahnen in Deutschland gesehen. Man merkt sofort, dass etwas anders ist: Die Leute sind gut gelaunt und nett. Aber ich weiß nicht so genau, ob es echt ist. Seid ihr jetzt wirklich so fröhlich oder bemüht ihr euch nur, unheimlich fröhlich zu sein? Ich kann wirklich nicht sagen, ob sich die Deutschen geändert haben. In Polen trägt das Bild des Deutschen die Unterschrift „Ordnung muss sein“. Ich persönlich finde: Das ist doch nicht schlecht. Die Dinge funktionieren, ihr seid gut organisiert. Warum müsst ihr auch noch alle locker sein und mit einem Dauerlächen rumrennen. Die Portugiesen sind vielleicht fröhlicher, aber dafür haben sie ihre Stadien kaum fertig bekommen. Was die Polen wirklich geärgert hat, war, dass vor dem Spiel gegen uns die Polenwitze von diesem Komiker wieder aufgewärmt wurden. Wie heißt der noch? Harald Schmidt, genau. Das wurde in vielen Medien thematisiert. Das ist nicht in Ordnung.



Brasilien: Paula Ramos (TV-Globo) - Wir sind der amtierende Fußball-Weltmeister. Da fragt man sich schon, wie der Empfang in Deutschland ausfallen wird. Ich hatte eine kühle, zurückhaltende Begrüßung erwartet. Nun bin ich wirklich begeistert: Unsere Einschätzung hat sich komplett geändert. Statt Ablehnung spüren wir hier in Bergisch Gladbach nur Sympathie. Alle unterstützen hier unsere Mannschaft, obwohl wir doch Konkurrenten sind. Das war auch schon in Königstein, im ersten Quartier der brasilianischen Mannschaft, zu spüren. In Bergisch Gladbach ist die Unterstützung eher noch größer. Alle wollen uns hier helfen. Jeder Wunsch wird uns erfüllt. So haben wir die Deutschen gar nicht eingeschätzt.



(KR)



Quelle: http://www.koelnische-rundschau.de/html/artikel/1149702580779.shtmlhttp://www.koelnische-rundschau.de/html/artikel/1149702580779.shtml
 
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