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Hessen schafft Studiengebühren ab

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Die SPD schafft zusammen mit Grünen und SED-PDS die Studiengebühren ab, stellt eine Präsidentschaftskandidatin auf, die nur mit allen Stimmen der drei Parteien eine Chance hat und verneint einen Zusammenarbeit bei der Kanzlerwahl 2009. Wer's glaubt ...
 
ich finds gut, dass das in hessen weg is.. dann kommen nimmer so viele an die uni mainz.. das ding platzt langsam!
 
Dann lauf ich mal gegen den Strom.



Studiengebühren haben uns interessante Dinge gelehrt. Es zeigt, dass es sowohl beschissene wie auch clevere Managements an den UNI's gibt. Die UNI's, welche den Studenten etwas für ihr Geld bieten werden auch gerne zum studieren angenommen. An manchen UNI's/FH's/BA's wurden die Bibs ausgebaut, PC's angeschafft, hochkarätige Dozenten aus der Praxis angeheuert. Allgemein gesagt wurden die Studienbedingungen an diesen Hochschulen wirklich verbessert. Es gibt bereits Beispiele, bei welchen es für alle Erstsemesterstudenten ein Notebook. Diese Hochschulen gehen mit der Zeit, geben den Studenten sinnvolle Dinge um im Studium voranzukommen...und am Ende werden andere Unis nachziehen müssen. Denn wer geht schon freiwillig auf Hochschulen welche Geld einkassieren aber nichts mehr dafür geben? Spätestens dann wenn die Studentenzahlen nachlassen wird ihnen bewusst, dass sie etwas ändern müssen.



Kurz gesagt, gibt es keine Studiengebühren gehen unsere Unis langsam den Bach runter, denn der Staat kann es sich auf die Dauer (leider) einfach nicht leisten. Das Ausland hat es bereits um einiges früher bemerkt und dementsprechend einen Vorsprung uns gegenüber.

Ich bin pro Studiengebühren. Und bevor hier Stimmen laut werden: Ja, ich habe studiert und ja auch ich musste von meinen paar €uro die ich als Student hatte die Gebühren berappen.
 
Bevor ich es vergesse:

@French-FCK-Fan Mal bitte den Teufel nicht an die Wand, ein solches Szenario würde unsere Wirtschaft ins Chaos stürzen und unsere Talente ins Ausland ziehen. Leider denke ich aber, dass es in diese Richtung gehen wird. Das Jahr 2009 diesbezüglich ein interessantes Jahr.



Sorry für Doppelpost, kam auf Quote anstelle Edit.
 
Deutschland hat im Prinzip genug Geld. Es wird nur an den falschen Stellen ausgegeben. Wenn ich sehe, dass hier in Bonn mal eben innerhalb von drei Jahren mehrere Straßenbahnhaltestellen komplett umgebaut werden, auf der anderen Seite aber kein Geld da ist, um die stark sanierungsfähige Brücke zu sanieren, dann frage ich mich, was das soll.

Und genauso ist es mit den Studiengebühren. Die Uni Saarbrücken hat für 100.000 Euro USB-Sticks für ihre Studenten gekauft. Haben die ein Rad ab?

An einer anderen Uni wurde der Fußboden erneuert, von Studiengebühren!!!.



weitere Fälle gibts hier: http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/missbrauchte-moneten/?src=SE&cHash=c0619b2425http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/missbrauchte-moneten/?src=SE&cHash=c0619b2425





Hat sich dadurch die Lehre verbessert? NEIN, im Gegenteil: An meiner Uni jedenfalls werden Stellen abgebaut. Und das sogar in Fächern, bei denen dringender Personalmangel herrscht, also Natur- und Ingenieuswissenschaften.

Die Studiengebühren sind nur eine Facette eines großen Sparpaketes. Die Bildung wird immer weiter abgebaut. Zumindest ist das hier so und es war auch in allen anderen Ländern (nicht Bundesländern) so, in denen Studiengebühren eingeführt wurden. Es kommt nicht mehr Geld herein, sondern genau das Gegenteil passiert und es kommt zu einer Verschiebung der Finanzierung. Die Studenten zahlen ihre Ausbildung selbst. Was soll das?



Und er nicht glaubt, dass es genug Geld gibt, der soll mal hier nachsehen:

http://www.steuerzahler.dehttp://www.steuerzahler.de



Da könnte ich k....en!



ICh begrüße daher sehr die Entscheidung gegen Studiengebühren in Hessen!
 
Natürlich gibt es Beispiele für die eine, wie auch für die andere Seite. Die politische Ausrichtung der TAZ dürfte diesbezüglich sicherlich weitgehend bekannt sein. Weshalb die von dir angesprochene Aufzählung mich nicht wundert.



Wie bereits in meinem Beitrag angesprochen. Sind die Studenten nicht zufrieden werden diese Unis früher oder später von den zukünftigen Studenten gemieden. Die cleveren Hochschulen, welche etwas für die Studiengebühren bieten werden bevorzugt gewählt und ziehen auch hochtalentierte Studenten an, da diese hier bessere Möglichkeiten sehen und wohl auch geboten bekommen. Andere Hochschulen können vor diesen Bewegungen nicht all zu lang die Augen verschließen und müssen m.E. nachziehen oder werden im Wettbewrb der Hochschulen untergehen. Dies wiederum ist freie Wirtschaft. Alle Hochschulen haben es noch selbst in der Hand. Die Cleveren bleiben bestehen und können ihr Angebot ausbauen, andere schaufeln sich ihr eigenes Grab. Sieger dieses Prozesses werden in enigen Jahren die Studenten sein.
 
Durch die Umstellung auf Bachelor wird Deine Rechnung nicht aufgehen. Denn weil man die Lehre verbessern wollte, hat man nun die Anzahl der Studierenden pro Professur so stark gesenkt, dass es in Zukunft sowieso mehrere tausend Studenten pro Uni weniger geben wird.

Außerdem ändert die Tatsache, dass einige Unis mit dem Geld besser oder schlechter umgehen nichts daran, dass insgesamt weniger Geld da ist als vorher und v.a. dass vom Staat weniger kommt.

Dadurch wird es nie zu einer Verbesserung kommen. Der Staat wird langfristig weniger zahlen, was er jetzt schon tut. Die GEbühren werden höher werden, was schon in diversen Wirtschaftsmagazinen vorgeschlagen wurde, um die Verschuldung abzubauen und irgendwann zahlen wir den Professor direkt, damit er überhaupt noch zu Vorlesung kommt.
 
Ich habe, man mag es kaum glauben, positive Dinge mit den studiengebühren erlebt. Die Öffnungszeiten der Bibliothek wurde stark ausgebaut, die Anzahl an Tutorien wurde stark erweitern, so dass mehr auf die genauen Probleme eingegangen werden konnte. Bei Tutorien mit mehr als 100 Studenten ist dies einfach nicht möglich. In Bayern ist jedenfalls das Geld ganz gut investiert worden. Zumindest in Nürnberg. Witzig finde ich ja Herrn Maas von der SPD Saar, welcher bei der am schlechtesten ausgestatteten Uni Deutschlands (laut einer Studie im letzten Jahr), die Studiengebühren abschaffen will. Wie er dann diesen Rückstand aufholen kann im hochverschuldeten Saarland muss er mir einmal erklären
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Im übrigen bin ich pro Studiengebühren, allerdings nur nachgelagerten. In Hamburg wurde glücklicherweise etwas in die richtige Richtung gemacht.
 
die studienbedingungen in frankfurt haben sich meines empfindens seit der einführung der gebühren nicht gebessert. professorenstellen wurden weiterhin gestrichen. möglicherweise haben jura und wiwi jetzt noch mehr beamer, schallschutzfenster und neue stühle, das kann ich nicht beurteilen. ich persönlich hab davon jedenfalls nichts bemerkt. die profs sind immer noch überlastet (doppelte prüflingsanzahl fürs examen dieses jahr pro prof in meinem fachgebiet - es wurde sogar drüber nachgedacht hiwis prüfen zu lassen (!!) ich hab ja schon überlegt, ob ich nen wisch schreibe, in dem ich wünsche, dass mit meinen 500 euronen ein prüfer für ne woche bezahlt wird...). das einzige was man bemerkt hat, ist dass die seminare nicht mehr 200% sondern nur noch 150% überlastet sind, weil die 50% nach Mainz gegangen sind.



ich habe übrigens für die letzten zwei semester (das letzt und das laufende) stolze 1.500 euro bezahlt, ohne auch nur einmal in nem seminar zu sitzen. (abschlussarbeit und jetzt prüfungen).



was es an der lehre an sich verbessert, dass mehr hiwis eingestellt werden und mehr tutorien stattfinden versteh ich nicht. ich hätte lieber mehr profs, so dass man ausreichend seminare als angebot hat, die nicht überfüllt sind und in der anzahl genug, dass man seinem studienplan auch nachkommen kann und überhaupt in der regelstudienzeit bleibt.
 
was es an der lehre an sich verbessert, dass mehr hiwis eingestellt werden und mehr tutorien stattfinden versteh ich nicht. ich hätte lieber mehr profs, so dass man ausreichend seminare als angebot hat, die nicht überfüllt sind und in der anzahl genug, dass man seinem studienplan auch nachkommen kann und überhaupt in der regelstudienzeit bleibt.


Der Bachelor ist weitaus verschulter. Seminare gibt es bei uns daher so gut wie gar keine und da der Stundenplan ziemlich ähnlich ist wie in der Schule, gibt es zumindest bei uns keine überschneidungen.
 
bachelor bei uns is im grunde fast genau gleich mit dem diplom studiengang. ich bin im ersten bachelor studiengang un deshalb hab ich noch ziemlich viel mit den diplom leuten zu tun. da is fast 0 unterschied, außer dass die bei uns ein praxissemester gestrichen haben (was ich ziemlich scheise find)
 
bei uns sind bachelor und diplomvorlesungen genau die gleichen, heißen nur moderner... aber für diplomer schreiben die als ersatzklausur falls der schein noch fehlt ... nur gibts im bachelor weniger seminare und vertiefungen und ist 2 semester weniger (regelstudienzeit
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)...
 
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