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Henke statt Heinrich-Heine-Gymnasium Der 18-jährige Fabian Schönheim ist auf dem Weg zum FCK-Profi
Aus Zeulenroda berichtet unser
Redakteur Horst Konzok
Schon die zweite schulfreie Woche genießt Fabian Schönheim. Der Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums aber hat nicht etwa vorgezogene Sommerferien, sondern schuftet mit dem Profikader des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern im Trainingslager in Zeulenroda.
,,Mein Ziel ist es, in der Regionalliga Stammspieler zu werden, auch wenn ich hier dabei sein darf", sagt der junge Abwehrspieler bescheiden und dankbar beim Pressegespräch in der Lobby des Seehotels. Seit Saisonbeginn gehört der U18-Nationalspieler zum Kader von Amateur-Coach Hans Werner Moser, ist dem neuen Cheftrainer Michael Henke beim 1:0-Sieg der Lauterer Junioren beim FC Bayern positiv aufgefallen. Deshalb die Beförderung.
,,Die Profis, das sind meine Vorbilder. Da wollte jeder von uns hin. Ich habe oft in der Kurve gestanden, sie angefeuert - und jetzt darf ich mit ihnen trainieren", schwärmt der junge Mann, der aus Medard im Landkreis Kusel stammt, beim FSV Rehborn das Fußballspielen lernte, nach einem Intermezzo bei der SG Deßloch-Jeckenbach 2001 aus Rehborn zum FCK wechselte.
,,Ich werde das Abitur schaffen, ich will es auch packen", betont der begabte Fußballer, der im Internat lebt und nun auf einen Profi-Vertrag hoffen darf. ,,Ich bin bis 2006 an den FCK gebunden, ich muss jetzt halt abwarten, welche Perspektiven man im Verein für mich sieht", formuliert der 1,91 Meter große Abwehrspieler. Er fühlt sich wohl bei den Profis, die ihm den Einstieg leicht machten. ,,Ich kannte die doch alle nur aus dem Fernsehen, die kamen aber alle, haben mir die Hand gegeben, sich vorgestellt, das sind ganz normale Jungs", attestiert das Talent, das das Trainingslager in Thüringen als Lehrzeit sieht. ,,Man lernt immer dazu, praktisch in jedem Training. Heute habe ich in der Innenverteidigung mit Ingo Hertzsch gespielt, der hat mir erklärt, wie man diesen oder jenen Fehler vermeidet. Was diese erfahrenen Spieler einem sagen, das ist schon sehr wichtig", betont Schönheim.
Mächtig stolz auf ihren Fabian sind die Eltern daheim in Medard. ,,Ich habe viele SMS bekommen, die Eltern freuen sich sehr, dass ich hier dabei sein darf. Sie haben mich aber auch ermahnt, weiter hart zu arbeiten und auf dem Boden zu bleiben. Dafür sorgt schon mein Vater, der selbst ein sehr guter Fußballer war", berichtet der werdende Profi, dessen 28-jährige Schwester in München lebt.
Mit 1,91 Meter hat der ,,kleine große" Bruder Gardemaß für einen Abwehrspieler. ,,Mit dem Nachteil, dass ich nicht der Beweglichste bin", gesteht der junge Hoffnungsträger. Durch die spezielle Arbeit mit Reha-und Prophylaxe-Coach Zvonko Komes glaubt Schönheim, dieses Defizit abbauen zu können. ,,Zvonko macht sehr gute Arbeit", lobt der Mann, der für die zweite Mannschaft eingeplant ist, aber einen Fuß in der Tür zur Bundesliga hat.
,,Ich lebe für den Fußball", beantwortet der 18-Jährige die Frage nach seinen Hobbys. Eine Antwort, die den Trainer freut, weil er sieht, wie lernwillig das Eigengewächs ist. Als Kind, vom Onkel inspiriert, war Fabian HSV-Fan. ,,Seit ich beim FCK spiele, geht das natürlich nicht mehr", hat er der alten Liebe abgeschworen. Jetzt zählen nur die Roten Teufel, zu deren Erfolg in der Junioren-Bundesliga er erheblich beigetragen hat. ,,Wir waren selbst überrascht, dass wir so gut abgeschnitten haben, weil viele Mannschaften spielerisch besser waren. Wir haben das mit den alten FCK-Tugenden, Kampf und Einsatz, aber wettgemacht", formuliert der junge Mann. Eine Einstellung, die Michael Henke auch von den Profis erwartet.
Sport
REDZIMH / REDZIMH
Quelle: Die Rheinpfalz
Aus Zeulenroda berichtet unser
Redakteur Horst Konzok
Schon die zweite schulfreie Woche genießt Fabian Schönheim. Der Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums aber hat nicht etwa vorgezogene Sommerferien, sondern schuftet mit dem Profikader des Fußball-Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern im Trainingslager in Zeulenroda.
,,Mein Ziel ist es, in der Regionalliga Stammspieler zu werden, auch wenn ich hier dabei sein darf", sagt der junge Abwehrspieler bescheiden und dankbar beim Pressegespräch in der Lobby des Seehotels. Seit Saisonbeginn gehört der U18-Nationalspieler zum Kader von Amateur-Coach Hans Werner Moser, ist dem neuen Cheftrainer Michael Henke beim 1:0-Sieg der Lauterer Junioren beim FC Bayern positiv aufgefallen. Deshalb die Beförderung.
,,Die Profis, das sind meine Vorbilder. Da wollte jeder von uns hin. Ich habe oft in der Kurve gestanden, sie angefeuert - und jetzt darf ich mit ihnen trainieren", schwärmt der junge Mann, der aus Medard im Landkreis Kusel stammt, beim FSV Rehborn das Fußballspielen lernte, nach einem Intermezzo bei der SG Deßloch-Jeckenbach 2001 aus Rehborn zum FCK wechselte.
,,Ich werde das Abitur schaffen, ich will es auch packen", betont der begabte Fußballer, der im Internat lebt und nun auf einen Profi-Vertrag hoffen darf. ,,Ich bin bis 2006 an den FCK gebunden, ich muss jetzt halt abwarten, welche Perspektiven man im Verein für mich sieht", formuliert der 1,91 Meter große Abwehrspieler. Er fühlt sich wohl bei den Profis, die ihm den Einstieg leicht machten. ,,Ich kannte die doch alle nur aus dem Fernsehen, die kamen aber alle, haben mir die Hand gegeben, sich vorgestellt, das sind ganz normale Jungs", attestiert das Talent, das das Trainingslager in Thüringen als Lehrzeit sieht. ,,Man lernt immer dazu, praktisch in jedem Training. Heute habe ich in der Innenverteidigung mit Ingo Hertzsch gespielt, der hat mir erklärt, wie man diesen oder jenen Fehler vermeidet. Was diese erfahrenen Spieler einem sagen, das ist schon sehr wichtig", betont Schönheim.
Mächtig stolz auf ihren Fabian sind die Eltern daheim in Medard. ,,Ich habe viele SMS bekommen, die Eltern freuen sich sehr, dass ich hier dabei sein darf. Sie haben mich aber auch ermahnt, weiter hart zu arbeiten und auf dem Boden zu bleiben. Dafür sorgt schon mein Vater, der selbst ein sehr guter Fußballer war", berichtet der werdende Profi, dessen 28-jährige Schwester in München lebt.
Mit 1,91 Meter hat der ,,kleine große" Bruder Gardemaß für einen Abwehrspieler. ,,Mit dem Nachteil, dass ich nicht der Beweglichste bin", gesteht der junge Hoffnungsträger. Durch die spezielle Arbeit mit Reha-und Prophylaxe-Coach Zvonko Komes glaubt Schönheim, dieses Defizit abbauen zu können. ,,Zvonko macht sehr gute Arbeit", lobt der Mann, der für die zweite Mannschaft eingeplant ist, aber einen Fuß in der Tür zur Bundesliga hat.
,,Ich lebe für den Fußball", beantwortet der 18-Jährige die Frage nach seinen Hobbys. Eine Antwort, die den Trainer freut, weil er sieht, wie lernwillig das Eigengewächs ist. Als Kind, vom Onkel inspiriert, war Fabian HSV-Fan. ,,Seit ich beim FCK spiele, geht das natürlich nicht mehr", hat er der alten Liebe abgeschworen. Jetzt zählen nur die Roten Teufel, zu deren Erfolg in der Junioren-Bundesliga er erheblich beigetragen hat. ,,Wir waren selbst überrascht, dass wir so gut abgeschnitten haben, weil viele Mannschaften spielerisch besser waren. Wir haben das mit den alten FCK-Tugenden, Kampf und Einsatz, aber wettgemacht", formuliert der junge Mann. Eine Einstellung, die Michael Henke auch von den Profis erwartet.
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REDZIMH / REDZIMH
Quelle: Die Rheinpfalz