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Geständnis: 13-Jährige angefahren und vergewaltigt

"In meinen Augen" bedeutet also die menschliche Sicht der Dinge?? Und was heißt eigentlich menschliche Sicht in Angrenzung zur juristischen? Hat nicht jeder Mensch eine andere Sicht auf so Straftaten? Eben eine subjektive??


Schaffen wir also die Verfassung mit allen ihren Pflichten und RECHTEN!!! ab und besinnen uns auf das "alle gegen alle" des Hobb`schen Naturzustandes. Aber bitte wartet so lange, bis ich den Knüppel aus dem Keller geholt habe.


das ist doch nur mal wieder sehr platte rhetorik. hier hat doch bisher NIEMAND gefordert, dass dieser mensch von einem mob totgeschlagen wurde. es geht hier den pro todesstrafe-vertretern darum, dass diese einen platz in der verfassung geben sollte, und den anti-ts-v darum, dass dies nicht so sein soll.

wenn wir die diskussion mal darauf beschränken und nicht auf "ihr seid so kalte juristen" und "ihr seid die freunde der lynchjustiz" kommen wir wahrscheinlich eher zu was vernünftigem.



wir haben die tatsache, es gibt im moment keine todesstrafe, und das gg schließt sie aus, rein juristisch über diese zu diskutieren macht also erstmal keinen sinn. die frage ist jetzt "sagen uns unsere moralischen empfindungen/überlegungen, wir sollten sie einführen?", und, falls ja "sollten wir diesen empfindungen/überlegungen gehorchen?"



ganz persönlich: empfindungen kochen schnell über und man sollte vorsichtig sein. die entscheidung, ob man die todesstrafe bejaht, sollte man nicht an einzelnen fällen, sondern prinzipiell diskutieren. meine persönlichen überlegungen zielen richtig "pro todesstrafe, sofern das problem der nichtrevidierbarkeit nicht bestünde", woraus folgt "pro todesstrafe dann, wenn ein zweifel ausgeschlossen ist". ob diese fälle existieren, ist nochmal eine andere frage.



aber ich habe das schonmal in einem anderen thread gesagt: wer argumente gegen die todesstrafe hat, die nicht auf gott, ein unverwirkbares naturrecht oder ein der-staat-darf-nicht-strafen-argument zurückgreifen, möge es mir bitte sagen, ich kenne nämlich noch keines, das sich nicht leicht aushebeln lässt.
 
wer argumente gegen die todesstrafe hat, die nicht auf gott, ein unverwirkbares naturrecht oder ein der-staat-darf-nicht-strafen-argument zurückgreifen, möge es mir bitte sagen, ich kenne nämlich noch keines, das sich nicht leicht aushebeln lässt.


http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,397594,00.htmlhttp://www.spiegel.de/panorama/0,1518,397594,00.html



Manchmal verurteilt man den falschen. Der hier hatte noch Glück. Anderenfalls hätte man Ihn sicher ausgebuddelt und wiederbelebt. -Edit Und einen Fehler kann man nie zu hundert Prozent ausschliessen, es sein den der Täter ist geständig - was kein Täter mehr sein wird bei den Konzequenzen. Ende der Edith-



Dass sexuelle Missbrauch in Deutschland viel zu lasch geahndet wird - im Vergleich zu Steuerhinterziehung z.B., der Meinung bin ich allerdings schon. Aber die Todesstrafe ist meiner Meinung nach nie anzuwenden weil nicht rückgängig zu machen. Ich wäre in solchen Fällen mit einer lebenslangen Sicherheitsverwahrung des Täters sehr zufrieden. Aber da darf jeder seine eigene Meinung haben, klar.
 
In der Scharia gibt es übrigens auch noch die Todesstrafe...wetten, dass viele hier die Todesstrafe in den islamischen Ländern schon des öfteren kritisiert haben und sie hier nun fordern? Wie nennt man sowas denn noch... ach ja, "verlogen".
 
aber ich habe das schonmal in einem anderen thread gesagt: wer argumente gegen die todesstrafe hat, die nicht auf gott, ein unverwirkbares naturrecht oder ein der-staat-darf-nicht-strafen-argument zurückgreifen, möge es mir bitte sagen, ich kenne nämlich noch keines, das sich nicht leicht aushebeln lässt.


Der Staat darf nicht strafen? Ich bin mir nicht sicher, ob meine Argumentation (siehe oben) darunter fällt.



Unser Staat beruht auf Idee und Idealen der Aufklärung. Er ist Staat, da wir Bürger ein Übereinkommen abgeschloßen haben, dass wir unsere Macht Gewalt auszuüben, an diese Organisation Staat abgeben. Im Gegenzug bekommen wir den Schutz des Staates (durch Polizei, Justiz etc.). Wir geben ein Stück Freiheit ab (der Knüppel kommt in den Keller) und erhalten ein Stück Sicherheit. Natürlich kann diese Sicherheit nie perfekt sein.

Sobald der Staat aber seine Bestandteile (uns Bürger) töten darf, so wird er seiner, mit dem Übereinkommen festgelegten, Pflicht (Schutz zu gewähren), nicht mehr gerecht und löst sich quasi selber auf. Mit dieser Auflösung fällt aber auch die Pflicht weg, den Knüppel im Keller zu lassen und "wir" "dürfen"/würden uns für jedes Vergehen gegenseitig den Kopf einschlagen.



Natürlich kann jetzt leicht gesagt werden: Aber warum hat ein Vergewaltiger noch das Recht des Schutzes seines Lebens (welches vom Staate ausgeht)? Sprich: Bleibt er Mensch und Bürger oder wird er zum (Staats-)Ausgestoßenen und darf von diesem getötet werden?



Darüber kann man sich endlos streiten.





Und nochwas: Wenn man lang genug nachdenkt, dann kann man wohl jede Argumentation "aushebeln". Deswegen sind Argumentationen auch nur Argumentationen und keine Wahrheiten. Ich habe jedoch noch keine Argumentation pro Todesstrafe gelesen, die mich wirklich überzeugen könnte. Schließlich ist die Todesstrafe unwiderruflich und da immer noch Menschen Recht sprechen und Beweise sammeln, werden sicher auch Todesurteile ausgesprochen, die auf Fehler basieren.
 
da wir wohl alle keine richter sind, kann hier auch keiner den juristische maßstab festlegen und deswegen sehe ich solche dinge immer von der menschlichen seite.
wenn man zu sehr auf die juristische seite schaut, dann wird mir hier in deutschland zu sehr auf die täter eingegangen und diese noch zu gut behandelt...


Sorry! Aber ich habe eine halbwegs fundierte juristische Ausbildung. Was du hier propagierst, ist letztlich Faustrecht oder im Grunde das Recht des Stärkeren!



Im Übrigen habe ich ja bereits geschrieben, dass juristische Maßstäbe ja nicht so vom Himmel fallen, sondern sich immer auch an sozial-ethischen, moralischen und sonstigen Maßstäben ausrichten. Es ist einfach komplett unsinnig streng zwischen moralischen und juristischen Aspekten zu trennen bzw. eine Unvereinbarkeit hierin zu sehen.
 
@Aufsteiger2008: diesen Aspekt hatte ich ja oben bereits eingeräumt, die todesstrafe dürfte erst bei völliger zweifellosigkeit angewendet werden, und ob die möglich ist, ist stark zu bezweifeln. dasselbe für johnnys einwand in dieser richtung.

eine harte, revidierbare, aber im bereich des sf liegene lösung wäre strafkoma.



@hamburger: du hast das in keiner weise belegt, was du da behauptest? finde mal jemanden, der an der scharia die todesstrafe an sich kritisiert (und nicht, WOFÜR man sie bekommt oder WIE sie vollstreckt wird) und sich hier für sie ausspricht. ansonsten ist das wirklich langweilig was du da sagst.



@johnny: du hast meinen einwand ja schon vorweg genommen. ich würde sagen, ein staat garantiert den bürgern schutz, solange sie sich an gewisse regeln halten. aber gerade hobbessche überlegungen deuten ja schon zaghaft in richtung der vertragsidee, und da muss man doch einfach sagen: der bürger bekommt nicht nur rechte, sondern er muss auch etwas geben, nämlich die bereitschaft, sich an die gesetze zu halten. wer das nicht tut, wird dann eben bestraft, je nach härte des verstoßes unterschiedlich. ansonsten gibt nämlich ein vertragspartner garantien, ohne dass er vom anderen etwas davon fordern kann. wer sich an keine regel des vertrags hält, darf nicht erwarten, dass der andere trotzdem einige akzeptiert.
 
@Sebastian2607:



Ich glaube zwar nicht vorbehaltlos Statistiken (auch weil man manchmal etwas anderes misst als man glaubt) aber es ist soweit ich weiss unstrittig, dass sehr viel häufiger Angehörige von Minderheiten zum Tode verurteilt wurden.



Dies hängt mit Sicherheit auch mit der Qualität des Verteidigers zusammen. Überleben wird dann der, der es sich leisten kann ?
 
@Sebastian2607:


Ich glaube zwar nicht vorbehaltlos Statistiken (auch weil man manchmal etwas anderes misst als man glaubt) aber es ist soweit ich weiss unstrittig, dass sehr viel häufiger Angehörige von Minderheiten zum Tode verurteilt wurden.



Dies hängt mit Sicherheit auch mit der Qualität des Verteidigers zusammen. Überleben wird dann der, der es sich leisten kann ?


das ist doch kein spezifisches todesstrafen-problem, sondern allgemein eine schwäche von von rechtssystemen, dass die strafe sehr davon abhängt, was für einen anwalt man sich leisten kann. genauso ungerecht ist, dass reiche weiße eher freigesprochen werden, falls es denn so ist.

allerdings kannst du auch davon ausgehen, dass minderheiten häufig sozial schlecht gestellt sind und deswegen mehr zu kriminalität neigen.
 
@Sebastian2607:


Ich glaube zwar nicht vorbehaltlos Statistiken (auch weil man manchmal etwas anderes misst als man glaubt) aber es ist soweit ich weiss unstrittig, dass sehr viel häufiger Angehörige von Minderheiten zum Tode verurteilt wurden.



Dies hängt mit Sicherheit auch mit der Qualität des Verteidigers zusammen. Überleben wird dann der, der es sich leisten kann ?


ganz einfach: überleben würd dann der,der keine anderen leben zerstört,oder beendet!
 
ganz einfach: überleben würd dann der,der keine anderen leben zerstört,oder beendet!


aufsteiger will doch gerade darauf hinaus, dass das praktisch nicht gegeben ist, weil du immer grenzfälle der "zerstörung" haben wirst, oder weil menschen aus anderen gründen als ihrer schuld freigesprochen/verurteilt werden. da nützt diese antwort doch gar nix.
 
Schon mal drüber nachgedacht was die Todesstrafe bringt??? Schaut mal nach Amiland... die bringt einen Scheiss... und die Quote derer die zu Unrecht getötet wird ist dazu auch noch recht hoch... Wir sollten stolz darauf sein, dass wir in Europa diese antiquierte Art der Bestrafung hinter uns haben! Ansonsten können wir auch wieder auf Bäume kletter, das hatte sich irgendwann auch mal bewehrt...



Mal ehrlich ich finde es auch für den Täter viel einfacher, der muss sich mit seiner Tat nicht mehr auseinandersetzen, kann nicht bereuen was er getan hat. So krass dieser Fall ist, so sehr mir das Opfer Leid tut, so sehr ich den Täter verachte, die Todesstrafe ist einfach keine Lösung!



@reddevil: Sollten nach Deiner Definition dann auch Bankmanager, die durch ihre Gier und Misswirtschaft andere LEben zerstört haben auch die Todesstrafe erhalten? Was wenn sich ein Kunde aufgrund dessen das Leben genommen hat und seine Familie dadurch zerstört ist?
 
Schon mal drüber nachgedacht was die Todesstrafe bringt??? Schaut mal nach Amiland... die bringt einen Scheiss... und die Quote derer die zu Unrecht getötet wird ist dazu auch noch recht hoch... Wir sollten stolz darauf sein, dass wir in Europa diese antiquierte Art der Bestrafung hinter uns haben! Ansonsten können wir auch wieder auf Bäume kletter, das hatte sich irgendwann auch mal bewehrt...


Mal ehrlich ich finde es auch für den Täter viel einfacher, der muss sich mit seiner Tat nicht mehr auseinandersetzen, kann nicht bereuen was er getan hat. So krass dieser Fall ist, so sehr mir das Opfer Leid tut, so sehr ich den Täter verachte, die Todesstrafe ist einfach keine Lösung!



@reddevil: Sollten nach Deiner Definition dann auch Bankmanager, die durch ihre Gier und Misswirtschaft andere LEben zerstört haben auch die Todesstrafe erhalten? Was wenn sich ein Kunde aufgrund dessen das Leben genommen hat und seine Familie dadurch zerstört ist?


bis auf den 1. satz auch mal wieder völlig argumentlos. rhetorik die den gegner als geistig/moralisch degeneriert darstellen soll, aber keinerlei inhalt.
 
Schon mal drüber nachgedacht was die Todesstrafe bringt??? Schaut mal nach Amiland... die bringt einen Scheiss... und die Quote derer die zu Unrecht getötet wird ist dazu auch noch recht hoch... Wir sollten stolz darauf sein, dass wir in Europa diese antiquierte Art der Bestrafung hinter uns haben! Ansonsten können wir auch wieder auf Bäume kletter, das hatte sich irgendwann auch mal bewehrt...


Mal ehrlich ich finde es auch für den Täter viel einfacher, der muss sich mit seiner Tat nicht mehr auseinandersetzen, kann nicht bereuen was er getan hat. So krass dieser Fall ist, so sehr mir das Opfer Leid tut, so sehr ich den Täter verachte, die Todesstrafe ist einfach keine Lösung!



@reddevil: Sollten nach Deiner Definition dann auch Bankmanager, die durch ihre Gier und Misswirtschaft andere LEben zerstört haben auch die Todesstrafe erhalten? Was wenn sich ein Kunde aufgrund dessen das Leben genommen hat und seine Familie dadurch zerstört ist?


ich gebe dir recht, es ist nicht so einfach,das ganze.

aber finanziellen schaden kann man wieder ausgleichen!





mir geht es einzig und allein um die kinderschänder!

am meisten macht mich zornig,dass man immer wieder von wiederholungstätern hört. und soetwas darf es einfach nicht geben!!!!
 
bis auf den 1. satz auch mal wieder völlig argumentlos. rhetorik die den gegner als geistig/moralisch degeneriert darstellen soll, aber keinerlei inhalt.


Aber fragen wir mal anders, auch du hast mit keinster weise deinen standpunkt klar ausgesprochen.

Sag mir bitte, frei von moralischen & geistig degenerierten Plattitüden ,welchen anderen Nutzen , der nichts mit Rache zu tun hat ,du in der Todesstrafe/staatlich organisierten Genozid siehst?



Wenn eine Abschreckung, Rückgang der straftaten, resozialisierung ersichtlich wären , würde ich es auch begrüßen. Doch nichts dergleichen ist der Fall. Es wird schon einen Grund haben warum 99% der zivilisierten Welt jegliche Form der "Rache Tötung" aufgegeben haben.

Wegen mir können gulags eingeführt werden, aber das gibt uns allen KEIN Recht jemanden sein RECHT aufs Leben zu verwehren.
 
ich gebe dir recht, es ist nicht so einfach,das ganze.
aber finanziellen schaden kann man wieder ausgleichen!





mir geht es einzig und allein um die kinderschänder!

am meisten macht mich zornig,dass man immer wieder von wiederholungstätern hört. und soetwas darf es einfach nicht geben!!!!


Da hast Du Recht, das darf es nicht geben. Dafür würde dann die lebenslange Sicherheitsverwahrung sorgen.
 
das ist doch kein spezifisches todesstrafen-problem, sondern allgemein eine schwäche von von rechtssystemen, dass die strafe sehr davon abhängt, was für einen anwalt man sich leisten kann. genauso ungerecht ist, dass reiche weiße eher freigesprochen werden, falls es denn so ist.
allerdings kannst du auch davon ausgehen, dass minderheiten häufig sozial schlecht gestellt sind und deswegen mehr zu kriminalität neigen.


Natürlich ist das kein spezielles "Todesstrafenproblem". Aber hier kannst Du dann nichts mehr regulieren.
 
Aber fragen wir mal anders, auch du hast mit keinster weise deinen standpunkt klar ausgesprochen.
Sag mir bitte, frei von moralischen & geistig degenerierten Plattitüden ,welchen anderen Nutzen , der nichts mit Rache zu tun hat ,du in der Todesstrafe/staatlich organisierten Genozid siehst?



Wenn eine Abschreckung, Rückgang der straftaten, resozialisierung ersichtlich wären , würde ich es auch begrüßen. Doch nichts dergleichen ist der Fall. Es wird schon einen Grund haben warum 99% der zivilisierten Welt jegliche Form der "Rache Tötung" aufgegeben haben.

Wegen mir können gulags eingeführt werden, aber das gibt uns allen KEIN Recht jemanden sein RECHT aufs Leben zu verwehren.


nun, das simpelste argument ist tatsächlich dass der "rache", obwohl ich sie hier "fairness" nennen würde. wer eine tat von moralischer dimension begeht, sollte nach möglichkeit in gleichem maße belohnt/bestraft werden. wer 10 menschen tötet, kann gar nicht entsprechend bestraft werden, weil er keine 10 leben hat. aber es ist unfair, wenn jemand weiterleben darf, der anderen dieses recht nicht zugesprochen, auch wenn sein leben danach gezwungenermaßen weniger erfreulich sein wird. es ist einfach nicht gerecht, dass einem menschen, der keine rechte zugesteht, noch rechte zugestanden werden.



wenn auch gefängnisstrafen keine abschreckung/rückgang/resozialisierung zur folge hätten, weil beispielsweise sowieso jeder straftäter nach seiner 1. verhaftung aus angst aufhört, verbrechen zu begehen, würdest du in einer solchen welt einfach die gefängnisse abschaffen, oder käme es dir nicht ungerecht vor, dass menschen, die morde begangen haben, aber nun ungefährlich sind, frei sein dürfen?



wer ist die "zivilisierte welt"?
 
nun, das simpelste argument ist tatsächlich dass der "rache", obwohl ich sie hier "fairness" nennen würde. wer eine tat von moralischer dimension begeht, sollte nach möglichkeit in gleichem maße belohnt/bestraft werden. wer 10 menschen tötet, kann gar nicht entsprechend bestraft werden, weil er keine 10 leben hat. aber es ist unfair, wenn jemand weiterleben darf, der anderen dieses recht nicht zugesprochen, auch wenn sein leben danach gezwungenermaßen weniger erfreulich sein wird. es ist einfach nicht gerecht, dass einem menschen, der keine rechte zugesteht, noch rechte zugestanden werden.


Rache und fairness sind zwei paar schuhe.

Und deswegen ist es auch gut, das weder du noch ich, noch irgendwer sonst hier ( soviel ich weiß
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) diese entscheidungen treffen.

ICH persönlich kann eben mit Rache nichts aber auch gar nichts anfangen, denn sie verdeckt den Blick aufs wesentliche.

Nenn mich jetzt einen verklärten Träumer, aber ich sage es nochmal: Bei sexuellen Triebtätern gibt es of schon in frühen Jahren indikatoren für solche Taten. Da würde ich auf pädagogische ( ja, ich weiß, Träumer ...) Früherkennung schulen und dann auch reagieren. Das sind Taten die sich nicht anschleichen - da muss vorher schonmal was gewesen sein.

Was ich nicht verstehe ist, warum es gerecht sein soll einen Mord durch einen Mord zu rechtfertigen. Ist es nicht ein paradoxon per se?






wenn auch gefängnisstrafen keine abschreckung/rückgang/resozialisierung zur folge hätten, weil beispielsweise sowieso jeder straftäter nach seiner 1. verhaftung aus angst aufhört, verbrechen zu begehen, würdest du in einer solchen welt einfach die gefängnisse abschaffen, oder käme es dir nicht ungerecht vor, dass menschen, die morde begangen haben, aber nun ungefährlich sind, frei sein dürfen?
Aber dann müsstest du doch auch alle Kleingangster standrechtlich erschießen lassen. Wie willst du denn z.B bei einem Raub deine staatliche Vendetta laufen lassen? Ok Mörder kommen auf den stuhl = Räuber werden ausgeraubt?

Find ich persönlich nicht gut.

Sicher, unser Rechtssystem ist ausbaufähig -aber trotzdem fühl ICH mich verdammt sicher.


wer ist die "zivilisierte welt"?


ok - da hab ich mich unklar ausgedrückt...
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sry, aber was hat den so einer sonst auch verdient als den tod ? das mädel hat hoffentloich das glück und wird sich nie dran erinnern.. wenigstens das. aber das leben wird trotzdem net mehr so sein wie früher. viele gehn daran psychisch kaputt.. und so ein kranker bastard kommt nach 2-5 jahren raus.. und das war´s dann.. der kann sein leben weiter leben.



was hat einer , der 100male kleine kinder sexuell missbraucht, was hat der für ein recht, weiter zu leben ? tolle demokratie.. die kinder sind auf ewig geschädigt, und das kranke ******* kommt nach paar jahren frei.. paar mal umzieh, und keiner weis was von seiner vergangenheit.. sry, da hackts bei mir aus.. ich kannte früher 2 gute freundinne, die sind als kinder missbraucht worden.. vlt. reagier ich deswegen so krass..



aber hier sollten sich mal einige hinterfragen, wie se reagieren würden wenn se selbst betroffen wären, wenns die eigenen kinder, freunde oder leute aus dem forum wären...

todesstrafe is was schlimmes, aber in so einem fall... naja...
 
Ich finde man sollte die Todesstrafe wieder einführen. Generell bei Taten, wenn Kinder mit Absicht getötet werden, um die Tat zu vertuschen. Wenn einer meine Tochter umbringen würde, würde ich mir eine Knarre besorgen und den Typen umlegen. Wenn einer meiner Tochter so was wie dieser Dreckbock antun würde, würde ich ihn überfallen und ihn prügeln so dass er nie wieder eine solche Tat begehen kann.



Finde die Gesetze sind zu lasch und die Richter alle Mimosen.....jeder der so ein Schwein killt sollte einen Orden bekommen !!!
 
nun, das simpelste argument ist tatsächlich dass der "rache", obwohl ich sie hier "fairness" nennen würde. wer eine tat von moralischer dimension begeht, sollte nach möglichkeit in gleichem maße belohnt/bestraft werden. wer 10 menschen tötet, kann gar nicht entsprechend bestraft werden, weil er keine 10 leben hat. aber es ist unfair, wenn jemand weiterleben darf, der anderen dieses recht nicht zugesprochen, auch wenn sein leben danach gezwungenermaßen weniger erfreulich sein wird. es ist einfach nicht gerecht, dass einem menschen, der keine rechte zugesteht, noch rechte zugestanden werden.


wenn auch gefängnisstrafen keine abschreckung/rückgang/resozialisierung zur folge hätten, weil beispielsweise sowieso jeder straftäter nach seiner 1. verhaftung aus angst aufhört, verbrechen zu begehen, würdest du in einer solchen welt einfach die gefängnisse abschaffen, oder käme es dir nicht ungerecht vor, dass menschen, die morde begangen haben, aber nun ungefährlich sind, frei sein dürfen?



wer ist die "zivilisierte welt"?


So kann man das natürlich auch sehen...aber diese Auge um Auge- Zahn um Zahn- Methode ist in meinen Augen schon etwas länger überholt;)



Meiner Meinung nach ist der Täter schon dadurch genug gestraft, da er mit der Schuld leben muss und zwar sein ganzes Leben lang. Das Opfer hat auch nichts davon, wenn der Täter durch die Todesstrafe bestraft wird, denn das macht die ganze Sache auch nicht ungeschehen (mal abgesehen, dass in diesem Fall die Todesstrafe Deiner Argumentation nach nicht angemessen wäre, da sie nicht in den Bereich der "Fairness" fallen würde und wenn man Deine Argumentation zu Ende bedenkt, müsste man den Täter mit dem bestrafen, was er dem Mädel angetan hat...na denk mal zu Ende, dann siehste, wohin das führt. Letzlich öffnet die Todesstrafe schließlich der Willkür Tür und Tor, da bei "falschen" Geständnissen, die unter Druck abgegeben wurden, oder bei Ermittlungsfehlern die Wahrheit auch gleich mit stirbt. Ich für meinen Teil jedenfalls bin stolz darauf in einem aus rechtlicher Sicht fortschrittlichem Land zu leben in dem dem Täter die Resozialiserung ermöglicht wird. Aber wenn Du andere Meinung bist, kannste gern den ersten Stein werfen...Naja ich hab jetzt meine Meinung gesagt, viel Spass beim diskutiern noch...kp was ihr damit erreichen wollt...
 
aber hier sollten sich mal einige hinterfragen, wie se reagieren würden wenn se selbst betroffen wären, wenns die eigenen kinder, freunde oder leute aus dem forum wären...


Mika , auf welcher Grundlage willst du denn diskutieren? Auf der der ungelegten Eier?

Du musst auch verstehen das manche Menschen NICHT mit Emotionalität und im Affekt urteilen dürfen - und das ist auch gut so.
 
is doch so... bei einem großteil bringen die gefängnissstrafen doch nix.. da labert irgendein gutachter, dass mit dem tä#ter wieder alles in ordnung is, der kommt raus, und schon wieder die nä. opfer..



so einer hats doch net verdient, jahrelang auf steuerkosten im gefängniss oder in de klpse zu hocken.. kinderschänder sind zwar das niedrigste im knast, aber meistens werden die ja noch abgeschirmt, damit denen ja nix gemacht wird.. "arme" leute..
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ich hab da kein verständniss dafür, dass die ihre strafe absitzen können/dürfen... die haben ein oder mehrere leben zerstört... selbiges sollte bei denen passieren.. wenn nicht die todesstrafe, dann irgendwas anderes..

ich sehs da wie sven..wenn ich mal kinder hab, und einer würde sowas machen, der würde seines lebens net mehr froh..im knast,und danach...
 
bis auf den 1. satz auch mal wieder völlig argumentlos. rhetorik die den gegner als geistig/moralisch degeneriert darstellen soll, aber keinerlei inhalt.


Soll ich auf diesen Mist vielleicht eingehen? Natürlich ist da eigene Meinung drin, was man beispielsweise an Worten wie: "ich finde" erkennen kann. Meiner Meinung nach begründe ich diese Meinung auch immer: "ich finde..., weil..." Dadurch stelle ich diese Meinung zur Diskussion, dafür ist ein Forum ja auch da... Argumentlos kann also schon mal nicht sein...




Mal ehrlich ich finde es auch für den Täter viel einfacher
=Meinung
 
Ich würde ganz gerne mal die Statistik sehen, auf deren Grundlage hier wiederholt behauptet wird, dass ein Großteil rechtskräftig verurteilter Straftäter wieder rückfällig würde.
 
Ich würde ganz gerne mal die Statistik sehen, auf deren Grundlage hier wiederholt behauptet wird, dass ein Großteil rechtskräftig verurteilter Straftäter wieder rückfällig würde.


scheiß doch mal auf statistiken!

hier geht es um menschenleben von kindern und nicht um nackte zahlen...

egal welche staistik wir hätten,die dunkelziffer wäre eh viel höher!

man liest es doch fast täglich in der presse,dass es sich zum großteil um wiederholungstäter handelt.
 
Meiner Meinung nach ist der Täter schon dadurch genug gestraft, da er mit der Schuld leben muss und zwar sein ganzes Leben lang. Das Opfer hat auch nichts davon, wenn der Täter durch die Todesstrafe bestraft wird, denn das macht die ganze Sache auch nicht ungeschehen


Wieso ist das eine Strafe, er wird nur abgehalten es wieder zutun, die meisten bereuen nix von dem was sie gemacht haben, bei Triebtätern, steht ja wohl ohne Zweifel fest, dass sie es immer wieder tun, nur durch Eingriffe( muß er zustimmen) und Medikation wird dieses unterbunden.

Zum den Opfern, muß man auch die Angehörigen zählen, da bedeutet es schon was zu wissen dass der Täter nicht mehr aus dem Knast kommt.
 
Ich finde man sollte die Todesstrafe wieder einführen. Generell bei Taten, wenn Kinder mit Absicht getötet werden, um die Tat zu vertuschen.!
Glücklicherweise ist es in Deutschland und auch der gesamten EU kein Thema die Todestrafe wieder einzuführen. Egal für welche Verbrechen.



Ein zivilisiertes Land braucht keine Todesstrafe. Ich gehe sogar noch weiter. Länder mit der Todesstrafe sind keine wirklich zivilisierten Länder. Ja, das schließt die USA mit ein.



Was fordert ihr denn eigentlich dann als nächstes Hand abhacken bei Diebstahl. Auspeitschen für ...



Übrigens soll es auch schon zu unrecht Verurteilte gegeben haben. Stellt sich das dann raus und sie waren "nur" in Haft kann man sie wenigstens wieder frei lassen und versuchen zu entschädigen. Bei Strafen wie Todesstrafe, Hand ab, auspeitschen, ... wird das schon schwieriger. Alleine das rechtfertigt schon dne Verzicht auf solche Strafen.




Wenn einer meine Tochter umbringen würde, würde ich mir eine Knarre besorgen und den Typen umlegen. Wenn einer meiner Tochter so was wie dieser Dreckbock antun würde, würde ich ihn überfallen und ihn prügeln so dass er nie wieder eine solche Tat begehen kann.
Diese "Gefühlsregung" könnte ich sogar verstehen. Wahrscheinlich wären das auch meine Gedanken wenn jemand einem meiner Kinder das antun würde. Nur ist das trotzdem keine Lösung. Der Staat ist für die Strafe zuständig, sonst können wir es gleich vergessen und das Recht des Stärkeren einführen.



Und da kann der Staat meiner Meinung nach problemlos ohne Todessstrafe auskommen. Der Staat sollte nicht selbst zum Täter werden und das wird er mit Vollstreckung der Todesstrafe meiner Meinung nach. Das manchmal dann die Strafe für den Täter auch aus meiner Sicht zu lasch ist und das lebenslänglich auch ruhig wirklich lebenslänglich sein kann, ist ein anderes Thema.




Finde die Gesetze sind zu lasch und die Richter alle Mimosen.....jeder der so ein Schwein killt sollte einen Orden bekommen !!!
Nein, der sollte genau wie das "Schwein" vor Gericht kommen und natürlich auch entsprechend verurteilt werden. So wie es in einem Rechtsstaat zu sein hat.
 
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