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[G8-Gipfel] Diskussion

Tja - leider kriegen es die Linken eben nie hin, ihre Demos gewaltfrei zu halten und sich wirkungsvoll vom schwarzen Block und den anderen gewaltbereiten Autonomen zu distanzieren. Und solange das nicht passiert, werden sie mit ihren Protesten auch kein Gehör finden.



V.a. führen sie sich aber auch mit vielem selbst ad absurdum. Wenn man das schon liest, dass da auf Bühnen Bands wie Juli, wir sind Helden usw. gespielt hätten. Die stehen dann bei Plattenlabeln wie BMG unter Vertrag, treten bei Harald Schmidt auf, um ihre Platten zu promoten und Viva und MTV nudeln ihre Musikvideos rauf und runter...Auf Deutsch: Leute, die gerade am Zeitalter der modernen Massenmedien und damit an der Globalisierung verdienen, machen sich zum musikalischen Stellvertreter für diejenigen, die eigentlich gegen sowas sind. Sinnbildlich für diesen ganzen linken "wir sind bunt und protestieren gegen das Kapital" - Blödsinn. Und zur Demo haben sie sich wahrscheinlich über's Internet verabredet - via MSN-Messenger vom bösen Bill Gates...

--> Es lebe der Anti-Globalisierungsprotest! Man kann nicht gegen eine Welt protestieren, deren Teil man schon längst geworden ist. Aber die Bunten Bodenhocker mit den Flicken auf der Hose und mit dem Handy in der Hosentasche und den apple-Ipodkopfhörern im Ohr begreifen das halt irgendwie nicht.



Tut mir leid - so Leute kann man doch nicht für 5 Pfennig ernst nehmen!
 
100 % Zustimmung Onkel Helmut, du nimmst mir die Worte aus dem Mund..
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Naja, nicht 100%. Onkel Helmut, sind denn alle Linken Globalisierungsgegner? *frag und dumm guck*
erstens das, zweitens sind nicht alle linken gewaltbereit und drittens sollte man sich von seiten der verantwortlichen fragen, ob es nicht etwas naiv war, genau 40 jahre nach dem 02. juni 1967 eine gewaltfreie demo zu erwarten ... genauso wenig braeuchte man sich wundern, wenn am 20. april auf ner rep-veranstaltung sieg-heil gerufen wird ...
 
Naja, nicht 100%. Onkel Helmut, sind denn alle Linken Globalisierungsgegner? *frag und dumm guck*


Und sind alle Globalisierungskritiker auch Globalisierungsgegner?

Und dürfen Kritiker keine iPods benutzen, die unter ausbeuterischen (Ausbeuterisch im Sinne von Lohnarbeit...unterstellen wir apple mal, dass sie keine Kinder schuften lassen) Bedingungen hergestellt werden? Muss man sich also alles im Dritte Welt Laden kaufen, um kritisieren zu dürfen?



Will dir das nicht unterstellen Helle, aber wollte diese Fragen auch mal in den Raum werfen und Meinungen darüber hören.
 
Globalisierungskritiker auf ein "gegen die moderne Welt sein" zu reduzieren, spricht schlicht für Ignoranz. Hier weisen viele Menschen darauf hin, dass der Reichtum unserer "westlichen Welt" auf der Ausbeutung anderer Länder beruht. Sei es durch amerikanische Kriegsführung zur Sicherung von Rohstoffen, oder durch europäische Landwirtschaftspolitik die künstlich Autarkie herstellt und so afrikanische Länder vom Markt fern hält. Der Traum von einer Welt, in der Kinder in jedem Land genug zu essen bekommen, mag für Onkel Helmut Utopie sein, doch hat man vor nicht allzu langer Zeit auch ein friedliches Europa für Utopie gehalten. Globalisierungskritik als linkes Hirngespenst abzuschreiben ist aller-allerspätestens seit dem Beintritt von Heiner Geißler zu "attac" eine Stammtischparole ohne Sinn.



Bin ja kein Fan von "Wir sind Helden" oder "Juli", aber was Onkel Helmut diesen Bands da vor wirft ist rational nur schwer nachvollziehbar. Als Musiker ist es selbstverständlich, dass sie ihre Musik über Fernsehen einem breiten Publikum vorstellen, schließlich leben diese Menschen von dieser Musik. Diese Musiker dürfen ihre politische Gesinnung dieses Wochenende genauso beweisen, wie du es tust.
 
Wenn man meine Sig anschaut, weiß man wo ich stehe! Bin aber 100% für gewaltfreien Widerstand. Es wird mal wieder pauschalisiert auf Teufel komm raus! Es werden Klischees bedient und Menschen abqualifiziert die eine politische Meinung transportieren wollen. Leider protestieren zu wenig. In den 80igern gegen den Nato Doppelbeschluss erdrückte die schiere Masse die Linksautonomen! Diese liesen sich sogar in das geregelte Geschehen einbinden. Die heutigen Linksautonomen sind um einiges mehr radikalisiert als die damaligen, das hat aber auch was damit zu tun das die BRD immer mehr zum Polizeistaat wird und Grundrechte eingeschränkt werden. Genügte damals einige hundert Polizisten in normalen Uniformen, sehen sie heute aus wie Robocop. Mir tun aber auch die Polizisten leid, die sich vor den Karren unserer Politiker und Großindustrie spannen lassen müssen.



Und es sind nicht ausschließlich die "Linken" die gegen die Globalisierung sind. Schon mein Großvater 88 jährig sagte mir einmal, warum soll ich Bitburger oder Warsteiner trinken, wenn ich Bellheimer trinken kann! Warum soll ich im Winter Erdbeeren essen. Erdbeermarmelade, natürlich selbstgemacht reicht aus. Das heißt nicht, dass ich nicht auch auf Produkte zurückgreife die von "Weltfirmen" hergestellt werden. Aber alles in Grenzen. Und nichts schmeckt besser als Spargel frisch vom Acker um die Ecke!
 
Globalisierungskritiker auf ein "gegen die moderne Welt sein" zu reduzieren, spricht schlicht für Ignoranz. Hier weisen viele Menschen darauf hin, dass der Reichtum unserer "westlichen Welt" auf der Ausbeutung anderer Länder beruht. Sei es durch amerikanische Kriegsführung zur Sicherung von Rohstoffen, oder durch europäische Landwirtschaftspolitik die künstlich Autarkie herstellt und so afrikanische Länder vom Markt fern hält. Der Traum von einer Welt, in der Kinder in jedem Land genug zu essen bekommen, mag für Onkel Helmut Utopie sein, doch hat man vor nicht allzu langer Zeit auch ein friedliches Europa für Utopie gehalten.


Bin ja kein Fan von "Wir sind Helden" oder "Juli", aber was Onkel Helmut diesen Bands da vor wirft ist rational nur schwer nachvollziehbar. Als Musiker ist es selbstverständlich, dass sie ihre Musik über Fernsehen einem breiten Publikum vorstellen, schließlich leben diese Menschen von dieser Musik. Diese Musiker dürfen ihre politische Gesinnung dieses Wochenende genauso beweisen, wie du es tust.


Schön, dass ich so eine sachliche (mein ich ernst) Diskussion losgetreten habe.

Ich versuche mal, gut zu antworten:

Ich generalisiere da sicher nicht alles. Was ich mit meinem Post aber ausdrücken wollte, ist, dass ich mich gegen Leute wende, die in ihrer Einstellung nicht konsequent sind. In meinen Augen muss man seine Einstellung konsequent vertreten und durchziehen, wenn man ernstgenommen werden will.

Satanischefärse zB hat gesagt, dass er es nicht gut findet, im Winter Erdbeeren zu essen, sondern dass Marmelade ausreicht. So eine Konsequenz in seiner Einstellung nötigt mir zB mehr Respekt ab, als irgendwo zu demonstrieren. Da sieht man, er hat sich Gedanken gemacht, wie er als Einzelner in seinem Umfeld was tun kann. Und davor habe ich Achtung und Respekt, wenn ich auch andererseits weder Pazifist bin, noch seine Einstellung teile, finde ich, dass man das achten und respektieren muss.



Im Gegensatz zu ihm finde ich, dass sich viele Leute heutzutage selbst lächerlich machen. Ich spekuliere einfach mal, dass bei diesen Veranstaltungen für einige Teilnehmer heutzutage bald mehr bder Eventcharakter und das "gegen irgendwas sein" im Vordergrund steht, als die Tatsache, sich über was ernsthaft Gedanken zu machen. Von den Krawallmachern ganz zu schweigen.

Wenn man sich die vielen verschiedenen Gruppen - vom bürgerlichen Spektrum über Friedensbewegung, Grüne bis hin zu Kommunisten, Autonomen, Antifa und schwarzem Block ist alles vertreten, mal ansieht, wird klar, dass die ganze Angelegenheit sehr heterogen ist und ein Wirrwarr darstellt. Sie sind sich alle einig, dass sie dagegen sind - jedoch werden, wie bei solchen Bündnissen immer - wenig konstruktive Gegenvorschläge gebracht.

Einige Dinge, die wirklich einfach wären wie der Schuldenerlass für manche Länder usw., wären tatsächlich sinnvoll und auch umsetzbar. Andere Dinge wieder, die von einzelnen vorgebracht werden, sind einfach bloß Blödsinn.

Im Sonderteil der FAZ zum G8-Gipfel standen zB Interviews mit Demo-Teilnehmern, stellvertretend für die vielen Gruppierungen, die mitmachen und da fragt man sich bei manchen wirklich, in welcher Welt sie leben. Einer, ein Theologe und Kirchenmann meinte, er hat als Fernziel, dass der Kapitalismus an sich abgeschafft wird. Eine andere, Friedensaktivistin, erzählte, ihre Mutter hätte sie in den 80ern auf die Anti-Nato-demos mitgenommen, und das war so toll, seitdem darf sie nirgends fehlen (so wie wir zum Betze gehen). Ein Dritter meinte wörtlich. "Die G8 regieren die Welt und zielen auf eine Weltordnung, aufgebaut auf Krieg und Gewalt. Wir wollen den Gipfel stören und dagegen ankämpfen".

Sicher, das sind Einzelne Leute, aber sie stehen doch für gewisse Weltanschauungen, und da fragt man sich echt, wo leben die Leute bzw. wie kommen die auf so einen Bullshit. Man muss doch merken, dass das, was man da von sich gibt, völlig unrealistisch oder aber auch schlicht falsch ist.

Die G8 sind keine "Weltregierung" sondern schlicht und einfach ein Treffen der 8 reichsten Nationen, nicht mehr und nicht weniger. Zu den Blockzeiten haben diese Konferenzen uns den Frieden gesichert. Bei den ganzen Meinungsverschiedenheiten, die unter denen Herrschen (Raketenschild, Klimawandel etc.) kann man doch nicht im Ernst auf die Idee kommen, die als Weltregierung zu bezeichnen, geschweige denn ihnen eine auf Krieg gerichtete Weltordnung zu unterstellen. Sowas ist doch einfach gequirlter Käse.



Und solche Leute regen mich einfach auf, weil sie nicht zur Kenntnis nehmen WOLLEN, dass sie Teil einer Welt sind, die eben nach bestimmten Mechanismen funktioniert, und zwar nicht, weil es Regierungschefs so wollen, sondern weil es die Natur des Menschen so bestimmt. Wie ich das meine?



--> Nehmen wir Afrika. Ein Kontinent, der lange kolonisiert war, der ausgebeutet wird wegen Rohstoffen, dauernd irgendwo Bürgerkrieg, die Menschen hungern usw. Böse Sache, ohne Frage! Wer soll nun an allem Schuld sein? Der Westen. Fällt mir schwer, das zu glauben.

Begründung:

Die letzten Staaten wurden Anfang der 60er Jahre, also vor 40 Jahren in die Unabhängigkeit entlassen. Die Folgen der Kolonialzeit wogen schwer, das war alles erstmal ein ziemliches Durcheinander. Jedoch nach 40 Jahren für das andauernde Chaos dem Westen die Schuld in die Schuhe zu schieben, da macht man es sich schlicht zu einfach. Der Grundsatz, dass jeder sich selbst der Nächste ist, Schwächere ausgebeutet werden etc, wenn die Lage nicht stabil ist usw., den haben nämlich die Einheimischen da unten, sprich Die Clanchefs, selbsternannte Präsidenten irgendwelcher Armeen in Bürgerkriegen usw. selbst auch erkannt. Nach dem Ende des kalten Kriegs spätestens, waren nämlich auch in Afrika die Stellvertreterkriege zu ende - das ist mittlerweile auch 15, 20 Jahre her. Es sitzen da unten größtenteils keine Satellitenregierungen von Westens oder Ostens Gnaden mehr am Hebel, sondern oft irgendwelche Warlords, die aus Bürgerkriegen etc. hervorgegangen sind und nun ihre eigene Bevölkerung ausbeuten. Beispiele gibt es genug: Somalia, Zimbabwe, DR Kongo, Sudan und wie sie alle heißen.

Das sind oft ethnische, Stammes- oder Religiöse Konflikte, die da unten ausgefochten werden, oft auch um Bodenschätze, um sich persönlich zu bereichern. Darunter leiden die Einheimischen, und sie sterben zu Hunderttausenden. Aber dafür kann der "Westen" ursächlich rein gar nichts. Die Entwicklungshilfe versagt, weil sich solche Leute wie die eben genannten persönlich bereichern wollen oder gewisse innenpolitischen, lokalen Ziele verfolgen, und nicht, weil der "Westen" ein Interesse dran hat, dass es diesen Ländern scheiße geht.

Viel mehr ist der Ausbeutungsgrundsatz und das "homo homini lupus"-Verhalten in Afrika intern ebenso stark ausgeprägt, wie anderswo, weil dort eben auch Menschen leben. Und Menschen verhalten sich so, wenn sie ohne stabile Strukturen leben und ohne Gesetze. Und es ist nicht Aufgabe des Westens, ihnen diese Strukturen zu geben, denn das würde heißen sie ihnen von außen aufzubürden, und dann wäre man wieder beim Szenario Irak.



Klar - man kann mir jetzt entgegenschleudern, dass internationale Konzerne die Rohstoffe da unten ausbeuten, Häfen als Müllhalde benutzen usw. Das ist auch sicher richtig. Aber das sind Konzerne, und keine Regierungen.

Was die Politik dagegen tun kann, und auch tut, ist zB dafür zu sorgen, dass zB keine Blutdiamanten aus Angola mehr in Antwerpen verkauft werden, dass Shell Strafzölle bekommt, wenn sie Angolanisches Erdöl importieren. Ansonsten ist die Politik da ziemlich machtlos, denn der Raum, in denen sich die Konzerne da unten bewegen, ist dortiger Rechtsraum bzw wie oben gezeigt rechtsfreier Raum. Sowas ist moralisch das letzte und man muss versuchen, mit rechtlichen Maßnahmen dagegen vorzugehen, aber solange dort keine stabilen Strukturen herrschen, wird sich daran nichts ändern. Da kann man noch so viel demonstrieren oder im Dritte-Welt-Laden einkaufen.



Was man als Maßnahmen braucht, um wirklich was zu bewegen ist, anstatt für Millionen Brot dorthin zu schicken, die dortigen Zustände auszunutzen und die dortigen Systeme mit ihren eigenen Mitteln auszuhebeln, damit es den Leuten bald besser geht.

Man kann nicht einfach Lebensmittel und Ärzte dahin schicken, sondern man muss genug Schmiergelder an den dortigen Beamtenapparat bezahlen, damit die Hilfe auch ankommt. Den meisten geht es verständlicherweise um materielle Besserstellung, ums rauskommen aus dem Elend. Wenn man da genug Geld auch in dieser Hinsicht investiert, hat man sicher bessere Chancen, da was zu bewegen.

Denn es geht in erster Linie mal nicht darum, dort unten gleich moralisch einwandfreie Zustände zu schaffen, sondern schlicht darum, zu verhindern, das Zehntausende Menschen zB verhungern oder umgebracht werden. Des weiteren geht es darum, bessere Infrastrukturen zu schaffen, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, damit das ganze sich irgendwann selbst trägt.



Moralisch-ethischen Idealismus kann man in Afrika vergessen, wenn man was erreichen will, das ist ein Luxus, den wir uns aufgrund unseres auch ethisch hohen Lebensstandards leisten können. In Eritrea, wo die Äthiopische Luftwaffe ein Dorf mal wieder in die Steinzeit zurückgebombt hat, interessiert die Leute erstmal nur, wo sie was zu essen herkriegen und nicht, ob in Norddeutschland grade jemand für sie demonstriert. Denn das bewirkt rein gar nichts.



Fazit des ganzen Spieles: Wir sind hier bei "so isses" und nicht bei "wünsch dir was". Und das begreifen sehr viele, die da demonstrieren, in meinen Augen leider nicht. Ganz abgesehen von dem geringen Teil, der diese Veranstaltung als Bühne für Gewalt, Selbstdarstellung oder auch als Teil der Popkultur begreift.



Man muss zB bezogen auf Afrika einfach sehen, was man unter gegebenen Umständen mit welchen Maßnahmen erreichen kann. Pragmatismus heißt die Devise und nicht Sozialromantik.
 
l
Die G8 sind keine "Weltregierung" sondern schlicht und einfach ein Treffen der 8 reichsten Nationen, nicht mehr und nicht weniger. -


Eben nicht, wenn du dir vorstellst, was diese Länder repräsentieren. (Kapitalismus in Reinkultur und Diktatur)

Und nur zum Wohle der Menschheit? Entschuldige wenn ich lauthals lache. Es ist die Ausbeutung vieler, zum Nutzen weniger! Nur sehen die meisten nicht, dass sie ausgebeutet werden, da es immer noch welche gibt denen es schlechter geht!




lUnd solche Leute regen mich einfach auf, weil sie nicht zur Kenntnis nehmen WOLLEN, dass sie Teil einer Welt sind, die eben nach bestimmten Mechanismen funktioniert, und zwar nicht, weil es Regierungschefs so wollen, sondern weil es die Natur des Menschen so bestimmt. Wie ich das meine?
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Im Gegenteil, gerade diese Menschen sehen sich als "Teil der Welt" und nicht als "die Welt". Wer bestimmt den die Mechanismen? Die Menschen? Wenn es die Natur eines Menschen ist, dann sind in meinen Augen zu wenige an diesem Prozess beteiligt!
 
Und sind alle Globalisierungskritiker auch Globalisierungsgegner?
Und dürfen Kritiker keine iPods benutzen, die unter ausbeuterischen (Ausbeuterisch im Sinne von Lohnarbeit...unterstellen wir apple mal, dass sie keine Kinder schuften lassen) Bedingungen hergestellt werden? Muss man sich also alles im Dritte Welt Laden kaufen, um kritisieren zu dürfen?



Will dir das nicht unterstellen Helle, aber wollte diese Fragen auch mal in den Raum werfen und Meinungen darüber hören.


Da kommt es sicher im einzelnen drauf an, WIE scharf man kritisiert, oder WIE SEHR man sich als Gegner bezeichnet. Jemand, der zB unsere Welt als beherrscht vom Großkapital und der Globalen Industrie betrachtet und jegliche Großunternehmen ablehnt, macht sich zB in meinen Augen tatsächlich lächerlich, wenn er mit dem in China hergestellten Handy, der in Amerika hergestellten alten Levis-Jeans, dem in Japan gebauten Toyota, dem von Apple hergestellten Ipod und den in Bangladesh genähten H&M-Kleidern zur Demo kommt.

Jetzt wirst du sicher sagen - ja sollen die Leute nackt rumlaufen etc. - Nein, sollen sie nicht. Aber begreifen, dass sie sich der Globalisierung, gegen die sich sich wenden, überhaupt nicht entziehen können. Sie sind mittendrin. Nur begreifen das anscheinend nicht alle von ihnen.



Und zu Juli und wir sind Helden kann ich mich nur wiederholen:

Sich der Massenmedien zu bedienen, und mit seiner Musik sehr viel Geld zu verdienen, im Fernsehen aufzutreten zu Promotion-Zwecken und Werbespots zu drehen, und sich dann auf solchen Veranstaltungen als globalisierungskritische Edel-Linke darzustellen und in der FAZ seitenlange Interviews darüber zu geben (hab ich heute gelesen), das ist in meinen Augen lächerlich und unglaubwürdig und zielt darüber hinaus nur auf Selbstdarstellung ab. Nebenbei hat es einen rein komerziellen Effekt, man erweitert und erhält sich dadurch auch sein Publikumsspektrum und verkauft vielleicht auf der nächsten Tour mehr Karten.

Klar - jetzt kann man zu mir sagen die sind Musiker und leben halt davon. Schön und gut, aber dann sollen sie akzeptieren, dass sie Teil der Medienmaschinerie sind, die fast mehr als alles andere nach hart-kapitalistischen Mechanismen funktioniert, und das ganze auch zugeben. Sich trotz dieser Tatsache so aufzuführen, ist in meinen Augen nur eins, nämlich verlogen und unehrlich.

Das ist nämlich wie, wenn ein Berufssoldat sagt, er ist gerne in der Armee, nur dass sie manchmal schießen, findet er doof.
 
Applaus! Da hat sich einer richtig Gedanken gemacht!


Joa so ist es. Steh auch weiterhin zu dem "zum Abschuss freigegeben"...heißt ja nicht dass ich denjenigen gleich umbringen muss aber ein etwas härterer Polizeieinsatz wäre in meinen Augen keine schlechte Idee.

Es kann einfach nicht sein, dass hier der "schwarze Block" solche Demonstrationen, die nicht nur einen Sinn haben, sondern auch wichtig sind, für solche Auseinandersetzungen nutzt!

Man merkt einfach, dass diesen Leuten nichts an ihrem Ziel liegt und nichts daran gelegen ist andere Leute zu überzeugen.

Man muss sich mal überlegen wohin dieser Gipfel das Land geführt hat...Die Politik ist gespalten, die Linke-Szene hat unser massiven Repressionen im Vorfeld zu leiden und ein großer, ein sehr großer Teil im Land fängt an mit den Globalisierungskritikern zu sympathisieren. Verständlicherweise, denn die Globalisierung ist zwar nicht aufzuhalten aber sie kann gelenkt werden und zwar so, dass mehrere davon profitieren.

Nun kommt es gleich bei der ersten Demonstration zu Ausschreitungen, zu massiven Ausschreitungen und glaubt hier einer wirklich, dass sich die Menschen in diesem Land jetzt immer noch hinstellen und sagen, dass die Globalsierungskritiker keinen Streit suchen? Natürlich sind Globalisierungskritiker und Linke-Autonome nicht eines aber sie treten zusammen auf und das macht die Sache nicht gerade einfacher.

Im Übrigen: Wenn Leute auf einer Bühne ganz offen zur Gewalt aufrufen, den Geist von Benno Ohnesorg und Genua berufen, dann kann und muss sich vielleicht auch die Organisation hinterfragen.



Der Auslöser war übrigens ein herumstehendes Polizeiauto, was die Sache noch mehr ins lächerliche zieht. Ich kann nicht wegen eines(!!) in der Gegend stehenden Autos eine halbe Stadt in Schutt und Asche legen, dann müsste ich ja bei jedem Fußballspiel total am Rad drehen...



Nochmal zusammenfassend: Die Kritik an der Globalisierung und am Gipfel ist ehrenwert, es ist toll, dass es Menschen gibt, die sich für dieses Ziel so einsetzen und so viel auf die Beine stellen. Zum größten Teil sind die Leute ja auch sehr realisitisch und nicht so wie es einige sehen. Sie wissen dass es ohne Globalsierung nicht geht, sie fordern nur eine andere, gerechtere Form. Aber es kann nicht angehen, dass einige wenige diese Demonstrationen nutzen und sich in einer solchen Form verhalten. Gegen diese Leute musst du einfach vorgehen, ohne wenn und aber. Auch im Sinne der Globalisierungskritiker und vor allem im Sinne der Gesellschaft!
 
@ Onkel Helmut



Mit Afrika machst du es dir meiner Meinung nach zu einfach.

Klar gab es dort schon immer Stammeskriege und wird sie wohl auch in Zukunft noch geben.

ABER we3stliche Staaten tragen eine Schuld daran, dass zum Teil stabile Gleichgewichtsverhältnisse zwischen zwei oder mehreren Stämmen geschädigt wurden und bis heute nicht wieder hergestellt wurden - was zu offenen Konflikten führt.

(Gängige Praxis im Zeitalter des Kolonialismus - ich verbünde mich mit einem Stamm, der mir Sicherheit (und Zugang zu Bodenschätzen) gewährt und versorge ihn mit Waffen, damit er seine Feinde vernichten kann).



Oder überlege mal, wo der Kongo heute eventuell wäre, wenn der erste dekomratisch(!!!) gewählte Staatschef Patrice Lumumba nicht durch Rebellen ermordet worden wäre, die von der amerikanischen und belgischen Regierung logistisch, finanziell und vielleicht sogar noch weitergehend unterstützt wurden.

Die nächsten demokratischen Wahlen waren letztes Jahr, wenn ich mich nicht irre...

Na bravo!



Der Westen ist nicht allein verantwortlich für die Lage Afrikas, aber er trägt ein sehr dickes Stück Verantwortung dafür!

Und natürlich kann die Politik die Konzerne dazu beeinflussen, bestimmte Generika in Afrika zuzulassen.

Mit Schuldenerlassen erreicht man meiner Ansicht nach wenig - dann nehmen die Regierungens halt neue Schulden auf.

Auch weite Teile der staatlichen Entwicklungsilfe werden sehenden Auges in die Rachen gieriger und skrupelloser Staatsführer geworfen.



Unterstützung von Bildung (Stipendienquote für Studenten aus Entwicklungsländern an allen Unis) und praktische Vermittlung im Umgang mit Demokratie (Unterstützung von kleinen, lokalen Organisationen), neben mehr medizinische Unterstützung wäre Gold wert in meinen Augen.





Zum Thema Demonstration: Nein zur Gewalt!

Zum Thema G8: Bekommt endlich eure Ärsche hoch, um die Ungerechtigkeit der Globalisierungsfolgen zu mindern und die Entwicklungsländer PRAKTISCH zu unterstützen!

Wenn man bedenkt, wieviel potentielle Kaufkrat in Afrika, Asien und Lateinamerika steckt, dann müssten doch allen Leuten in den Chefetagen von Global Playern die Tränen kommen...
 
@Klinge und Helle:



Beim Thema Afrika dürft ihr auch nie den Kalten Krieg vergessen und die "Unterstützung", die die beiden Blöcken Staaten gewährt haben, die sich auf ihre Seite stellen. Hauptsächlich militärische Unterstützung, damit die Staatschefs an der Macht bleiben können und ihr Volk weiterhin unterdrücken können. Oftmals haben sich die Staaten davon noch nicht erholt. Denn die Diktatoren sind nicht einfach mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion in Rente gegangen.



Ein weiterer Aspekt ist die Politik des IWF, der den Ländern Kredite gegeben hat und ihnen dann, wenn sie nicht zurückzahlen konnten, Stabilisierungsprogramme vorgeschrieben hat, die die Wirtschaft oftmals total ruinierten. Wirklich souverän waren die wenigsten Staaten Afrikas.



Und wenn man sich mal anguckt, wie lange es gedauert hat, bis in Europa entlich Frieden herrschte, so sind 40 oder 60 Jahre Unabhängigkeit (bedingte Unabhängigkeit) ein Wimpernschlag in der Zeit.



Klar sind die Menschen in Afrika für sich selbst verantwortlich und sicher kann man auch sagen, dass zu viel Hilfe schädlich ist, wenn diese nämlich in die Taschen korrupter Herrscher fließen. Aber die richtige Hilfe stärkt auch die Zivilgesellschaft und das Verlangen nach Mitbestimmung, nach Demokratie.
 
weil die ärzte es auch grade spielen:

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mir geht das gegen den strich, dass begründete und auch wichtige kritik durch diese arschlöcher in schwarz in den dreck gezogen wird.
 
Wenn man meine Sig anschaut, weiß man wo ich stehe! Bin aber 100% für gewaltfreien Widerstand. Es wird mal wieder pauschalisiert auf Teufel komm raus! Es werden Klischees bedient und Menschen abqualifiziert die eine politische Meinung transportieren wollen. Leider protestieren zu wenig. In den 80igern gegen den Nato Doppelbeschluss erdrückte die schiere Masse die Linksautonomen! Diese liesen sich sogar in das geregelte Geschehen einbinden. Die heutigen Linksautonomen sind um einiges mehr radikalisiert als die damaligen, das hat aber auch was damit zu tun das die BRD immer mehr zum Polizeistaat wird und Grundrechte eingeschränkt werden. Genügte damals einige hundert Polizisten in normalen Uniformen, sehen sie heute aus wie Robocop. Mir tun aber auch die Polizisten leid, die sich vor den Karren unserer Politiker und Großindustrie spannen lassen müssen.


Und es sind nicht ausschließlich die "Linken" die gegen die Globalisierung sind. Schon mein Großvater 88 jährig sagte mir einmal, warum soll ich Bitburger oder Warsteiner trinken, wenn ich Bellheimer trinken kann! Warum soll ich im Winter Erdbeeren essen. Erdbeermarmelade, natürlich selbstgemacht reicht aus. Das heißt nicht, dass ich nicht auch auf Produkte zurückgreife die von "Weltfirmen" hergestellt werden. Aber alles in Grenzen. Und nichts schmeckt besser als Spargel frisch vom Acker um die Ecke!


Was ist BRD?? Ich kenne nur die Bundesrepublik Deutschland, die mir seit meiner Geburt 1969 ein Leben in Frieden und Freiheit ermöglicht. Dafür bin ich sehr dankbar. Linke und rechte Extreme dürfen in diesem Land keinen Platz haben. Die Autonomen sollen nach Nordkorea oder Kuba gehen. Linksfachisten bekommen jetzt schon ein Forum bei Christiansen, Stasikader und Stasigesinnung wurde nie ausgemerzt. Ich mache mir langsam Sorgen. Gott sei Dank leben wir in Süd-bzw. Südwestdeutschland, wo dieses Gesindel keine Stimme hat.
 
Was ist BRD?? Ich kenne nur die Bundesrepublik Deutschland, die mir seit meiner Geburt 1969 ein Leben in Frieden und Freiheit ermöglicht. Dafür bin ich sehr dankbar. Linke und rechte Extreme dürfen in diesem Land keinen Platz haben. Die Autonomen sollen nach Nordkorea oder Kuba gehen. Linksfachisten bekommen jetzt schon ein Forum bei Christiansen, Stasikader und Stasigesinnung wurde nie ausgemerzt. Ich mache mir langsam Sorgen. Gott sei Dank leben wir in Süd-bzw. Südwestdeutschland, wo dieses Gesindel keine Stimme hat.


Was ist dir den über die Leber gelaufen, dass du so aggressiv rumpöbelst! Das ist ja unterste Schublade was du hier ablässt. Aber so is es ja immer mit Leuten wie euch, keine Argumente, keine Ahnung aber solche verbale Diarrhoe ablassen! Und von wegen keine Stimme, davon träumst du nur!

Leute wie dir sollte man die Bürgerrechte aberkennen, ihr seid der Untergang der Demokratie!
 
Was ist dir den über die Leber gelaufen, dass du so aggressiv rumpöbelst! Das ist ja unterste Schublade was du hier ablässt. Aber so is es ja immer mit Leuten wie euch, keine Argumente, keine Ahnung aber solche verbale Diarrhoe ablassen! Und von wegen keine Stimme, davon träumst du nur!
Leute wie dir sollte man die Bürgerrechte aberkennen, ihr seid der Untergang der Demokratie!


Wo bin aggressiv???
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Wenn du meine Abneigung gegenüber diesen schwarzen Sclhägertrupps, die unsere Demokratie abschaffen wollen, als verbale Diarrhoe abtust, hast du ein Problem mit deinem Demokratieverständnis.

Im Bürgerrechte aberkennen, hat die Linke im Sozialismus und Kommunismus ja große Erfahrung. Nie wieder Linksfaschismus auf deutschem Boden.
 
ich wollte mich auch nur kurz dazu äussern....



ich verstand schon damals nicht ... studenten oder atomkraftgegener-die auf ihren uralten schrottkisten,die locker 15-20 liter sprit frassen-den aufkleber --je grösser desto besser--atomkraft nein danke platziert hatten..

und jetzt 2007...



da wird gegen die globalisierung und weltfirmen demonstriert..und nach getaner arbeit..sprich demonstration--entstehen meterlange schlangen vorm mäc oder burger k.--alle wollen sie hamburger und coke..aus dem ach so bösen amiland.

und die ganzen tanken leerkaufen..zumindest die extra angeschafften getränke...



ob sie auch pflastersteine aus heimischen abbau benutzen???sorry,etwas ironisches musste ich loswerden.
 
Gibt's auch einen Artikel im Spiegel drüber. Find ich zwar auch dämlich, aber das iss sicher nur ein Bruchteil, nehmen wir mal an BK, Subway und McDoof schaffen es je 2000 Leut zu bewirtschaften, das sind dann max 1/5 der Anwesenden. Wenn ich seh wie viele hier gegen Red Bull Salzburg als Totalausverkauf des Fussballs wettern, die Plörre aber trotzdem schon vor der Berufschul in sich reinschütten is das genau das selbe.

Erzähl mal jemand du bist Vegetarier, die erste Frage die kommt is zu 70 % "Warum trägst du dann Lederschuhe?"

Sogar der Dalai Lama hat schon einen Haufen Mist gebaut. Wenn nämlich nur 100% konsequente Leute ein Recht auf ne Meinung hätten dürfte sich gar niemand mehr zu Wort melden. Es is einfach 'ne Scheiß Art zu diskutieren, das wollte ich jetz mal loswerden...
 
@ SF



Fahr bitte mal ein paar Gänge zurück!

Ich teile Tottes Meinung zwar nicht ganz, aber er hat sich lediglich gegen Extremismus angesprochen und da auch implizit Stammtischjongleure à la Gysi oder Lafontaine eingeschlossen.



Die Idioten, die da randaliert haben, haben mit Politik soviel am Hut, wie die heutigen Schlägertypen mit Fußball - nicht wirklich viel.



Und dass man sich Sorgen wegen Gefahren von links machen müsste, sehe ich nunmal gar nicht, viel mehr sehe ich, wie unsere Gesellschaft weiter nach rechts driftet und Beleidigungen durch Wörter wie "Zigeuner" oder "Jude" langsam aber sicher salonfähig werden...
 
Und wohin willst du die Rechten schicken???


Politisch interessant: Russland (hmm, ne, zuviele Slawen), USA (zuviele Schwarze)...



Tja, die ausm Norden nach Holland, die ausm Süden nach Österreich...



Obwohl: In den USA gibts doch so richtige Nazikolonien, da passt das.

In Uruguay und Argentinien sitzen sogar noch die einen oder anderen Zeitzeugen...
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Was ist dir den über die Leber gelaufen, dass du so aggressiv rumpöbelst! Das ist ja unterste Schublade was du hier ablässt. Aber so is es ja immer mit Leuten wie euch, keine Argumente, keine Ahnung aber solche verbale Diarrhoe ablassen! Und von wegen keine Stimme, davon träumst du nur!
Leute wie dir sollte man die Bürgerrechte aberkennen, ihr seid der Untergang der Demokratie!


Naja, du wirfst ihm Aggressivität vor und willst ihm die Bürgerrechte aberkennen, weil er sich gegen jegliche Form von Extremismus wendet, damit bist du auch nicht viel besser mit dieser Äusserung oder? Ein bißchen mehr Sachlichkeit würde der Diskussion wohl ganz gut tun.

Ich bin zB ja auch weiß Gott nicht einer Meinung mit dir, habe mich aber um Sachlichkeit und breit gefächerte Beiträge bemüht. Man kann sich doch beherrschen und versuchen, das Persönliche rauszulassen.



Im übrigen hat er, abgesehen von der unsachlichen Art der Äußerung (von wegen nach Nordkorea schicken etc.) in meinen Augen eigentlich schon recht:

Die BRD ist ein demokratischer Rechtsstaat, in dem keinerlei Art von Extremismus, der einen Umsturz dieses freien Systems anstrebt, geduldet werden sollte. Ob das Nazis sind, die Brandsätze auf Ausländer werfen oder Autonome, die Brandflaschen auf Polizisten schmeißen, macht dabei für mich keinen Unterschied - es ist nämlich die gleiche intolerante und verbrecherische Art und Weise, seine Ansicht mit Gewalt durchsetzen zu wollen, und von dem her sind sich Rechts- und Linksradikale eigentlich schon wieder viel näher, als es ihnen gegenseitig lieb wäre.
 
Und wohin willst du die Rechten schicken???


Ehrlich gesagt, fällt mir spontan kein Land ein, am Besten mit nach Nordkorae oder zu dem Geisteskranken nach Zimbabwe, die südamerikanischen Militärdiktaturen sind auch nicht mehrdas, was sie mal waren. Vielleicht bleiben die aber alle besser alle hier, damit labilere Menschen erkennen, welchen Idioten sie nachlaufen. Ausdrücklich meine ich damit sowohl die Holocaust-Leugner im Dresdner Landtag als auch Leute wie Petra Pau, die im Neuen Deutschland einen Herrn Wolf anläßlich dessen Todes verherrlicht. Ich weiß, dass Vergleiche hinken.

q@Satanferse: Ich wiollte weder SPD noch Grüne verunglimpfen, auch wenn ich sicher nicht deren politischer Richtung angehöre. Friedlicher Protest gegen die negativen Folgen der Globalisierung ist völlig in Ordnung und soll auch in Heiligendamm gehört werden, aber wer höhere Löhne in D. fordert oder noch bessere Sozialsysteme will, muss sich im Klaren sein, dass dies ohne Globalisierung nicht möglich sein wird.

Ich wollte eigentlich in einem Fußballforum nicht mehr über Politik diskutieren, aber wer konsequent sein will, muss seine Inkonsequenzen pflegen. Leider gibt es im Moment wenig Gerüchte um den FCK. War Hollywood doch besser?
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