Internet Fanclub roteteufel.de

This is a sample guest message. Register a free account today to become a member! Once signed in, you'll be able to participate on this site by adding your own topics and posts, as well as connect with other members through your own private inbox!

Frieden in Ostkongo - "Das ist wie der Mauerfall in Berlin"

Jonny

Well-Known Member
Kriegsende im Kongo

"Wir haben alle zusammen getanzt"



Rebellen und Regierung im Osten der Demokratischen Republik Kongo haben das Ende des Krieges vereinbart. Jetzt sollen unter der Ägide Ruandas die Hutu-Milizen bekämpft werden. VON DOMINIC JOHNSON



...



Mushaki, wo Nkundas Kämpfer Ende 2007 der Regierungsarmee ihre blutigste Niederlage zufügten, war am Sonntag Schauplatz des ersten Versöhnungsfestes, auf dem Generäle aller Seiten der Bevölkerung das Kriegsende verkündeten. "Diejenigen, die wir Feinde nannten und die uns Feinde nannten - wir haben zusammen getanzt", erzählt ein alter Mann mit Tränen in den Augen.



...



In den Bergen von Mushaki wird klar: Die Rebellen fühlen sich als Sieger. Der CNDP-Soldat hat nicht den Befehl, sich zu ergeben - er soll nur nicht mehr auf den Gegner schießen. Die Strukturen der Rebellen bleiben intakt. "Die Armee kommt hier nicht rein, wir bleiben hier", betont Administrator Mashagiro. "Aber wir gewähren ihnen Durchgangsrecht, wenn es gemeinsam gegen die FDLR geht."



http://www.taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/wir-haben-alle-zusammen-getanzt/http://www.taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/wir-haben-alle-zusammen-getanzt/





Da bin ich mal gespannt.
 
Jetzt sollen unter der Ägide Ruandas die Hutu-Milizen bekämpft werden. VON DOMINIC JOHNSON




Ich kann es einfach net fassen, dass immer wieder Geld gesammelt wird in den Schulen für Ruanda!! Für was?? Die brauchen es doch nur zur Kriegsführung!! :-xSoll doch das Geld weiter gesammelt werden, dann aber bitte an ein Land fließen, das militärisch nicht so aktiv ist!!!!!

Ich kann mir nicht vorstellen, dass im Kongo Kriegsende ist!! Da gehts um Rohstoffe und damit und Geld, was allen Entwicklungsländern um die DRK

fehlt
 
Ich kann es einfach net fassen, dass immer wieder Geld gesammelt wird in den Schulen für Ruanda!! Für was?? Die brauchen es doch nur zur Kriegsführung!! :-xSoll doch das Geld weiter gesammelt werden, dann aber bitte an ein Land fließen, das militärisch nicht so aktiv ist!!!!!
Ich kann mir nicht vorstellen, dass im Kongo Kriegsende ist!! Da gehts um Rohstoffe und damit und Geld, was allen Entwicklungsländern um die DRK

fehlt


An wen gehen den eure Spenden? Sicher doch nicht an die Regierung Ruandas, oder? Eher an Projekte von NGOs, denk ich mal.





Wollen wir jetzt darüber diskutieren, ob ein Militäreinsatz gegen Hutu-Milizen (ehemalige Völkermörder in Ruanda; so schnell wie die Hutu-Milizen haben noch nichtmal die Nazis getötet) sinnvoll ist oder doch eher mit ihnen verhandelt werden sollte? Wollen die überhaupt verhandeln? Ist der Krieg für sie nicht viel zu sehr Lebensgrundlage?



Das den Entwicklungsgeldern und der DRK Geld fehlt, um staatliche Strukturen aufzubauen und den Menschen ein lebenswertes Leben zu ermöglichen, das ist klar. Aber woran liegts? Auch hier könnten wir uns tagelang unterhalten. Korruption (Mobutu, Kabila Vater, Kabila Sohn)? Böser Westen (Kolonialismus; Mord an Lumumba; Neokolonialismus; Kalter Krieg etc.)......usw.





Unterm Stricht bleibt: Der Schritt, der jetzt getätigt wurde, kann ein Fortschritt sein! Natürlich bleibt abzuwarten, was passiert, falls die Hutu-Milizen entwaffnet werden. Was machen Nkunda und Freunde dann?





Erstaunlich und hervorzuheben ist, dass die ostkongolesische Hutu-Miliz Pareco beim Friedensabkommen mitmacht und sich NICHT den ruandischen Hutu anschließt. Hier spielt ethnische Zugehörigkeit wahrscheinlich keine Rolle (mehr). Wenn es also nur um Verteilungsfragen von Rohstoffen geht, dann kann schon leichter ein Weg zur Lösung des ganzen Konflikts gefunden werden. Sind die Köpfe aber mit Ideologien verseucht ("alle Tutsi/Hutu töten"), dann ist ein dauerhafter Friede nahezu unmöglich.
 
Was soll man dazu sagen? Ich hoffe, dass das Land endlich mal zur Ruhe kommt. Was dem Land seit der "Kolonisation" durch Belgien widerfahren ist, ist unglaublich. Aber irgendwie glaube ich nicht wirklich daran. Es wird sich schon schnell wider ein Despot finden, der das Volk ausbeutet oder ein Oppositionspolitiker, der an die Macht will oder ein Nachbar der auf die Rohstoffe ranwill. Der größte Teil Afrikas ist so abgefuckt, ich verliere da echt so ziemlich jede Hoffnung.



Dass inzwischen auch noch ein Land wie Kenia, das immer als Vorbild galt, sich einen Frieden mit extremen Kosten für eine extrem aufgeblähte Regierung erkaufen muss (Es bleibt kaum Spielraum für notwendige Infrastrukturprojekte, bzw. die Grundversorgung der Bevölkerung) ist bitter. Wenn man dann noch die Entwicklung in Südafrika anschaut, die wohl auf kurz oder lang auch auf Misswirtschaft und ein ökonomisches Desaster und damit verbundenen Spannungen hinausläuft, dann wird mir echt nur noch schlecht...



Wie gesagt, ich hoffe mich zu täuschen, aber ich kann nicht daran glauben...
 
An wen gehen den eure Spenden? Sicher doch nicht an die Regierung Ruandas, oder? Eher an Projekte von NGOs, denk ich mal.


Aber man muss auch bedenken, dass nicht die Regierung alleine kämpfen kann!! Es müssen auch Menschen da sein, welche für die regierung die Drecksarbeit erledigen!!
 
Militäreinsatz beendet

Ruandas Armee verlässt den Kongo



Die Militäraktion gegen ruandische Hutu-Milizen im Ostkongo hat wenig gebracht. VON DOMINIC JOHNSON



http://www.taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/ruandas-armee-verlaesst-den-kongo/http://www.taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/ruandas-armee-verlaesst-den-kongo/



Ruandische Milizen im Kongo

Kongos müde Krieger



Bahati Nsinganumwe, ein Hutu aus Ruanda, hat 15 Jahre bei der Rebellenmiliz im Kongo gekämpft. Nun will er in seine Heimat zurück. Doch was weiß er über Ruanda? VON SIMONE SCHLINDWEIN



http://www.taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/kongos-muede-krieger/http://www.taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/kongos-muede-krieger/
 
Kämpfe im Kongo

Kriegsverbrecher jagt Kriegsverbrecher



Von Den Haag gesucht, leitet der ehemalige kongolesische Rebellenchef Bosco Ntaganda den Feldzug von Kongos Armee gegen ruandische Hutu-Milizen im Osten des Landes. VON DOMINIC JOHNSON



http://www.taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/kriegsverbrecher-jagt-kriegsverbrecher/http://www.taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/kriegsverbrecher-jagt-kriegsverbrecher/



Das ist so verworren...da steigt man selbst als Interessierter nicht mehr durch.



Sind das die "Strukturen" (sofern man das so nennen kann) der Kriege der Zukunft?
 
Zurück
Oben