auge clausthaler
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Beängstigend aktuell...
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Das Gedicht hatte ich letzte Woche auch bekommen, ist aber genial udn erschreckend eigentlich auch, mit dem letzten Absatz mit dem Krieg, der ja dann wirklich kam...
Wie krank... VW 634€, fast 200% plus von Freitag auf Heute!!!
Am Ende bei 520. +150%. Und ich hab mir am Freitag noch überlegt einzusteigen bevor Porsche seine Sitzung hat.![]()
Aber wenn VW heute nicht gewesen wäre wär der Dax ganz schön nach unten gepurzelt. Einzige Aktie im Plus war eben nur VW...
Am Ende bei 520. +150%. Und ich hab mir am Freitag noch überlegt einzusteigen bevor Porsche seine Sitzung hat.![]()
[...]Börsenmaklern zufolge waren zwischen zehn und 15 Prozent der VW-Aktien auf diese Weise „ausgeliehen“.
Anleger, die auf fallende Kurse gesetzt hatten, sahen sich angesichts steigender Kurse gezwungen, VW-Aktien zu kaufen, um ihre Verluste zu begrenzen. „Viele Shortseller sind schon tot, sie wissen es nur noch nicht“, drückt es der Börsenprofi Giuseppe-Guido Amato vom Wertpapierhandelshaus Lang & Schwarz drastisch aus.[...]
Letzendlich wird es VW mit Sicherheit den Dax kosten.
Deswegen fliegt die Aktie auch so ab, also nach oben wie manchmal nach unten. Es wird spekuliert das eigentlich viel mehr Aktien aus Optionsgeschäften gekauft werden müssen, als am Markt sind. Das wird einigen ganz schön weh tun, bzw. tut es schon, da die Aktien hemmungslos eingekauft werden um die Lieferverpflichtungen einhalten zu können.
FRANKFURT (dpa-AFX) - Aktien von Volkswagen sind am Montag gegen den erneut sehr schwachen Markttrend deutlich angesprungen. Auf dem Weg zur Mehrheitsübernahme hat Porsche laut einer Meldung vom Sonntag seinen Anteil am Wolfsburger Autobauer auf 42,6 Prozent aufgestockt. 'Die Folge ist ein massiver Short-Squeeze', sagte ein Börsianer - also der panikartige Rückkauf von leer verkauften Beständen.
VW-Stammaktien sprangen bis 10.35 Uhr um 89,71 Prozent auf 400,00 Euro an. Für den DAX ging es dagegen um 2,45 Prozent oder auf 4.190,40 Punkte nach unten. Ohne die Kursgewinne des Autobauers würde der Verlust sogar rund 7,6 Prozent betragen. Porsche-Aktien verloren 8,99 Prozent auf 41,89 Euro.
Porsche hält zusätzlich 31,5 Prozent in Form von Optionen zur Kurssicherung. Dies ergebe in der Summe einen Anteil von 74,1 Prozent. Einem Händler zufolge sind im vergangenen Monat rund 15 Prozent der Stammaktien an Leerverkäufer verliehen gewesen. Zur Eindeckung stehe den auf fallende Kurse setzenden Spekulanten jetzt nurmehr ein echter Streubesitz von 5,9 Prozent zur Verfügung. Analyst Michael Punzet von der DZ Bank reagierte so auch mit einer spekulativen Kaufempfehlung: 'Auch wenn die VW-Aktie aus fundamentaler Sicht überbewertet ist, erwarten wir nach der gestrigen Meldung von Porsche massive Short Eindeckungen. Wir ändern daher unser Rating von Verkaufen auf 'spekulativ' Kaufen. Da in einem solchen Short Squeeze Szenario jedes 'Kursziel' aus der Luft gegriffen erscheinen muss, haben wir dieses auf 911 Euro festgesetzt.'
Sofern die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen, soll der Anteil an VW laut Porsche-Angaben im kommenden Jahr auf 75 Prozent aufgestockt werden und der Weg für einen Beherrschungsvertrag frei gemacht werden. Im Falle eines weniger günstigen Umfelds rechnet Analyst Daniel Schwarz von der Commerzbank damit, dass Porsche für einen Teil ihre Optionen einen Barausgleich wählen und sich mit 50 Prozent der Stimmrechte begnügen könnte. 'Bei einem angenommenen Basispreis von 80 Euro läge der Erlös für Optionen auf 25 Prozent der Stammaktien beim letzten Schlusskurs von 211 Euro bei 9,7 Milliarden Euro', rechnet der Experte vor. 'Die Marktkapitalisierung von Porsche beträgt dagegen nur 8 Milliarden Euro.' Er stuft Porsche mit 'Buy' beim Kursziel 70 Euro ein.
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von Volkswagen (VW) sind am Dienstag mit Kursen von mehr als 1.000 Euro zeitweise zum teuersten Konzern der Welt aufgestiegen. Am bisherigen Rekordhoch von 1.005,01 Euro hatte VW eine Marktkapitalisierung von 296 Milliarden Euro erreicht und brachte damit mehr als die Hälfte der Kapitalisierung des gesamten DAX auf die Waage. Gegen 11.40 Uhr standen VW-Aktien noch mit 25,02 Prozent im Plus bei 650,09 Euro. Die Kursexplosion bei VW reichte aus, um den DAX um mehr als zehn Prozent ins Plus zu hieven, während drei Viertel der Indexkomponenten im Minus notierten. Der DAX stand 5,21 Prozent höher bei 4.560,26 Punkten.
Es gibt laut Händlern enorme Verwerfungen wegen der Kursturbulenzen bei der VW-Aktie. Zeitweise hätten Investoren ganz offensichtlich ihre Bestände an anderen DAX-Werten ohne Rücksicht auf Verluste verkauft, nur um VW kaufen zu können, sagte ein Händler. Auslöser für den rasanten Kursanstieg bei VW waren misslungene sogenannte Leerverkäufe - Spekulationen auf sinkende Kurse. Inzwischen sind Händlern zufolge jedoch auch andere Investoren gezwungen, VW-Aktien zu kaufen - zum Beispiel alle Fonds, die ihre Performance am DAX messen. Ein Börsianer sagte: 'Ganz massiv zeigt sich das in den europäischen Sektorindizes, auf die ebenfalls den Index abbildende Fonds gehandelt werden.' Im Dow Jones STOXX 600 Automobiles & Parts ist das Gewicht der VW-Aktie bei einem Kurs von 885 Euro auf rund 73,5 Prozent angeschwollen. Manfred Jaisfeld, Analyst bei der National Bank, erklärte: 'Die Marktkapitalisierung bestimmt das Gewicht der Aktien in den Indizes - wegen der Kursexplosion der VW-Papiere in den vergangenen Handelsstunden ist die Gewichtung derart stark gestiegen.'
Spekulanten waren am Wochenende von der massiven Aufstockung des von Porsche kontrollierten VW-Anteils erwischt worden. Sie hatten geliehene Aktien verkauft, und wollten sie vor der Rückgabe an den Leihgeber zu niedrigeren Kursen wieder zurückkaufen. Nach Marktinformationen waren 12 bis 15 Prozent der VW-Anteile ausgeliehen und mussten zurückgekauft werden. Nach der Porsche-Mitteilung wurde jedoch klar, dass auf dem Markt nur noch knapp sechs Prozent der Anteile verfügbar sind. Deshalb ging eine regelrechte Jagd auf VW-Aktien los. Diese werde nun noch durch die Käufe institutioneller Anleger verstärkt, die sich an der Entwicklung der Indizes messen müssen.
Ich hoffe das beruhigt sich langsam wieder. Als Mitarbeiter von VW würde es mir derzeit nicht gut gehen, im ungewissen was mit meinem Unternehmen gerade passiert.
By the way, bezahlt VW seine Mitarbeiter teilweise mit Aktienanteilen? Das lohnt sich für die gerade richtig.Ein langjähriger Mitarbeiter. Einst für knapp 10 € pro Stück ein paar Aktien bekommen heute, 10000% später. :ban:![]()
Naja, was können die von der Börse denn machen?
Sie beziehen sich auf die Regel, nach der 5% der Aktien im Streubesitz sein muss - da das so ist, können sie nix tun.
Warum auch? Klar, diese eine Aktie läuft Amok - aber solange 29 andere normal laufen?!
FRANKFURT (dpa-AFX) - Als Reaktion auf die Verunsicherung vieler Anleger wegen der Finanzmarktkrise holt sich die Commerzbank Kunden als Berater ins Haus. 'Wir bilden einen Kundenbeirat für das Privatkundengeschäft', kündigte der Privatkundenvorstand der zweitgrößten deutschen Bank, Achim Kassow, in der 'Welt am Sonntag' an. Dazu sollen jeweils 20 Kunden von Commerzbank und Dresdner Bank, die von der Commerzbank übernommen wird, gesucht werden. Im Januar soll das Gremium seine Arbeit aufnehmen. 'In diesem Beirat werde ich in persönlichen Gesprächen zwei Mal im Jahr mit den Kunden über die geschäftspolitische Ausrichtung und Produktneuheiten diskutieren', sagte Kassow. 'Ich will wissen, was der Kunde will.'
Es gehe um mehr Offenheit, sagte Kassow: 'Zum Beispiel darüber, was Banken wirklich leisten können. Auf der anderen Seite sind sich viele Kunden heute nicht mehr ganz klar darüber, ob die Banken zuletzt immer in ihrem Interesse gehandelt haben.' Etliche Institute müssen infolge der Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten Milliardenbelastungen schultern, weltweit griffen Staaten mit Milliardenhilfsprogrammen ein, Kunden haben Angst um ihr Geld.
VERÄNDERUNGEN IM PRIVATKUNDENGESCHÄFT
Zugleich kündigte Kassow Veränderungen im Privatkundengeschäft an. 'Nach der aktuellen Krise kann die Devise nicht sein: Alles bleibt beim Alten. Das Verhältnis von Bankmitarbeiter und Kunde muss neu definiert werden.' Die Banken müssten ihr Geschäftsmodell weiterentwickeln. Kassow räumte ein, dass das bisherige System der Banken in manchen Fällen zu sehr auf Vertriebsprovisionen ausgerichtet sei. Er betonte jedoch zugleich: 'Jetzt generell auf Honorarberatung umzusteigen wäre genauso falsch wie die Ansage, alles bleibt so, wie es schon immer war.'
Insgesamt habe die Sorge der Kunden um ihr Erspartes dank des 500 Milliarden Euro schweren staatlichen Rettungspaketes zuletzt deutlich abgenommen. 'Wir spüren zwar viel Verunsicherung, aber keinen Rückzug der Kunden, im Gegenteil: Allein im Oktober haben wir bislang pro Woche mehr als 10 000 neue Kunden gewonnen', sagte Kassow./jb/DP/he
(26.10.2008 14:22:40)
STUTTGART (dpa-AFX) - Gegen neue Kurskapriolen bei der VW -Aktie will neben der Deutschen Börse nun auch Porsche aktiv werden. Der Großaktionär will zu Verhinderung weiterer Turbulenzen Volkswagen-Aktien auf den Markt bringen. Dies teilte das Unternehmen am Mittwoch in Stuttgart mit. Unterdessen hatte die Deutsche Börse am Vorabend nach US-Börsenschluss angekündigt, den VW-Anteil im Leitindex DAX zurückzustufen. Die VW-Aktie sackte im frühen Handel um 43,91 Prozent auf 530,01 Euro nach unten, nachdem sie am Vorabend rund 82 Prozent höher bei 945 Euro geschlossen hatte.
Mit den Maßnahmen reagieren Porsche und die Deutsche Börse auf den exorbitanten Höhenflug der Aktien der Wolfsburger. Mit Kursen von mehr als 1.000 Euro war der Konzern am Dienstag zeitweise das teuerste Unternehmen der Welt. Die Kursexplosion brachte das Gefüge an der deutschen Börse gehörig durcheinander: Zwei Tage in Folge verzeichnete das Börsenbarometer DAX trotz teils massiver Kursverluste bei den meisten Aktien Zugewinne - Grund war allein der Anstieg bei VW.
STREUBESITZ WIEDER HÖHER
Indem Porsche VW-Aktien auf den Markt bringt, erhöht sich der Streubesitz der Wolfsburger wieder. Je nach Marktlage sollen Kurssicherungsgeschäfte in Höhe von bis zu fünf Prozent der VW-Stammaktien aufgelöst werden. Der rasante Anstieg der vergangenen Tage war auf eine zu geringe Anzahl verfügbarer Aktien zurückgeführt worden. Porsche wies indes jegliche Verantwortung für die Marktverwerfungen zurück. Die Kursturbulenzen bei VW-Stammaktien seien von Leerverkäufern zu verantworten. Das Unternehmen sei während dieser Kursbewegungen nicht im Markt aktiv gewesen und habe die kapitalmarktrechtlichen Vorschriften zu jeder Zeit beachtet.
Porsche bekräftigte zudem das Ziel, seine Beteiligung an Volkswagen auf bis zu 75 Prozent aufzustocken. Daher sei weiter geplant, VW-Stammaktien an der Börse oder außerbörslich 'zu wirtschaftlich vertretbaren Preisen' zu erwerben.
BÖRSE KAPPT VW-ANTEIL IM DAX
Wie die Deutsche Börse am Vorabend ankündigte, sollen die Volkswagen-Stammaktien zu Handelsbeginn am kommenden Montag noch maximal ein Gewicht von zehn Prozent im DAX haben. Am Dienstagabend hatte der Anteil von Volkswagen zum Handelsschluss 27 Prozent betragen. Das Börsenbarometer soll aber den Wert aller 30 bedeutendsten deutschen Aktiengesellschaften repräsentieren. In der Regel wird die so genannte Kappungsgrenze von maximal zehn Prozent pro Firma nur alle drei Monate kontrolliert, der massive Kursanstieg der VW-Aktie löste nun aber eine außerordentliche Anpassung aus.
Am Markt stieß die Maßnahme auf Verständnis. 'Angebot und Nachfrage passen bei VW nicht mehr zusammen. Eine außerordentliche Anpassung des Gewichtungs-Faktors wegen des verringerten Freefloat macht Sinn', sagte etwa Manfred Jaisfeld, Analyst bei der National Bank./sc/tw
Auf der anderen Seite hat man halt momentan auch Graupen wie Infineon und HRE als "Gegengewicht". Commerzbank ist auch nicht mehr das Wahre....
QUOTE]
Hey...Vorsicht junger Mann...![]()
@Trautmann: Verstehe, das macht natürlich Sinn wenn man davon dann auch Ahnung hat, das stimmt.
Wenigstens wurde die Gewichtung jetzt etwas reduziert bei VW. Ist der richtige Schritt!
"Indem Porsche VW-Aktien auf den Markt bringt"
Ich gehe mal davon aus dass ihnen das gestern nicht sonderlich schwer gefallen ist![]()
Nicht sonderlich... Hat eine Kundin bei der Commerzbank auch gemacht. 3.000 Stück verkauft. Hat die schon Jahre im Depot und diese bei um die 50 gekauft. Über 2 Millionen Euro Gewinn...![]()
Sozial-Enzyklika des Papstes
„Wirtschaft braucht Ethik“
07. Juli 2009
Papst Benedikt XVI. hat eine neue Weltfinanzordnung gefordert und Profitstreben um jeden Preis angeprangert. Einen Tag vor Beginn des G-8-Gipfels in L'Aquila mahnte Benedikt XIV. in der Enzyklika „Caritas in Veritate“ (Liebe in Wahrheit), Ethik, Würde und das Streben nach dem Allgemeinwohl zur Grundlage der globalisierten Wirtschaft zu machen. Gier habe den schlimmsten Abschwung seit der großen Depression herbeigeführt. Zudem erklärte er, zur Lösung der globalen Probleme sei „das Vorhandensein einer echten politischen Weltautorität“ dringend nötig.
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http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~ED30D6B30FCE94372943F5199846F24DC~ATpl~Ecommon~Scontent.html
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