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Fernsehrechte

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Vergabe der Fernseh- und Internetrechte für die Bundesliga - 12.12.2005 11:23

TV: Sensation ist möglich

Countdown im Poker um die Vergabe der Fernseh- und Internetrechte für die Bundesliga. Bis zum Ende dieser Woche können die 35 Bewerber für die Rechte ihre mit dem offiziellen Ablauf des Bieterwettbewerbs am 1. Dezember abgegebenen Angebote noch einmal nachbessern.

Christian Seifert, Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung, ist fest entschlossen, die neuen Partner der Liga ab 1. Juli 2006 auf der Vollversammlung der Lizenzvereine am 21. Dezember in Frankfurt zu präsentieren. Obwohl Seifert, der allein mit den Verhandlungen um den neuen Fernsehvertrag beauftragt ist, eisern schweigt, drang am Rande der WM-Auslosung in Leipzig durch, dass es "eine Sensation geben wird".



Die Spekulationen gehen dahin, dass der Pay-TV-Sender Premiere ohne eine deutliche Nachbesserung seines Angebots die TV-Rechte für die Bundesliga nicht mehr erhalten soll. Einiges spricht dafür, dass die Deutsche Telekom einen großen Teil der Rechte erwerben und Sublizenzen an ARD und ZDF veräußern wird.



Das ZDF will offenbar auch die Rechte für die beiden Sonntagsspiele der Bundesliga; das würde auf Kosten des DSF gehen, das derzeit die Free-TV- Rechte dafür hält. Aus dem Bieterstreit dürfte die Liga als großer Gewinner hervorgehen. Statt momentan 300 Millionen pro Saison dürfte der neue Vertrag im Bereich von etwa 500 Millionen Euro liegen.



Rainer Franzke Quelle: Kicker.de
 
Bundesliga-Fernsehrechte

Geht Premiere leer aus?



Im Poker um die TV-Rechte der Fußball-Bundesliga bahnt sich eine Sensation an. Einem Pressebericht zufolge hat der Bezahlfernsehsender Premiere derzeit schlechte Chancen, die Live-Übertragungsrechte zu erhalten.



Es spreche einiges dafür, dass stattdessen die Deutsche Telekom einen großen Teil der Rechte erwerben und diese an ARD und ZDF weiter verkauften könnte, berichtete das Sportmagazin "kicker" auf seiner Internet-Seite ohne Angabe von Quellen. Um die Rechte doch noch zu erhalten, müsste Premiere sein Angebot deutlich aufbessern, heißt es. Die exklusive Live-Übertragung von Bundesliga-Spielen ist die Hauptattraktion des Bezahlsenders. Premiere wollte den Bericht nicht kommentieren.





Die Telekom biete für die Übertragungsrechte im Bezahlfernsehen, im frei empfangbaren Fernsehen und im Internet sowie für die Nachverwertung, sagte ein Telekom-Sprecher. Sollte der Bonner Konzern die TV-Rechte erwerben, werde er sie weiterverkaufen, weil die Telekom keine Rundfunklizenz habe. An wen weiterverkauft werde, sei offen.



Bis zum Ende der Woche können die Bieter für die Übertragungsrechte ihre Angebote noch einmal nachbessern. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) bietet für eine Laufzeit von bis zu drei Jahren ab der Saison 2006/07 mehr als 200 Pakete an, zu denen neben den Rechten für Fernsehen und Radio auch die Übertragung im Mobilfunk und Internet gehört. Die DFL erwartet nach Presseberichten pro Saison einen Erlös von 400 Mio. bis 500 Mio. Euro. Für die laufende Saison hatte die DFL 300 Mio. Euro erhalten.

Quelle: n-tv.de
 
Dann verkauft die Telekom halt an Premiere...
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Das würde Premiere aber nicht schmecken. Ich denke die werden nochmal kräftig nachlegen, um nicht Kunden zu verlieren.
 
premiere wird niemals den fußball verlieren...war mit der NFL vor kurzem auch so....es hieß die verhandlungen wären gescheitert aber kurz darauf hatten sie die rechte erneut gesichert....nur taktik
 
Aha. ARD und ZDF kaufen angeblich die Rechte von der Telekom dann ab. Wie wollen die das finanzieren? Wird die GEZ dann wieder erhöht?! Bin total dagegen. Dann lieber Premiere. Dann kann jeder selber entscheiden, ob er für live-Fußball bezahlt oder nicht.
 
Ich hoffe Premiere sichert sich wieder die Live Rechte. Denn kein anderer Sender kann ALLE Spiele parallel live übertragen. Dazu fehlen ARD und ZDF die Möglichkeiten der Multi-Options-Auswahl.



Und dann käm jede Woche Bayern live, och ne, das muss echt net sein!
 
premiere wird niemals den fußball verlieren...war mit der NFL vor kurzem auch so....es hieß die verhandlungen wären gescheitert aber kurz darauf hatten sie die rechte erneut gesichert....nur taktik


Wobei American Football ja hier weniger Leute interessiert, da dürfte die Konkurrenz um die Recht gering sein.

Beim Fußball sieht das ja ganz anders aus. Ich denke zwar, dass Premiere sich die Rechte doch noch sichert, andererseits könnte T-Online sich das auch locker kaufen - Geld haben sie. Und momentan interessieren sie sich ja vor allem für die Verwertung im Internet, dort gibt es soweit ich weiß kaum Konkurrenz zur Zeit und da will man sicherlich der erste am deutschen Markt sein. Die Rundfunk-Lizenzen können sie ja dann weiterverkaufen, wobei nicht nur die Öffentlich-Rechtlichen als Abnehmer bereit stünden. Der ein oder andere Anbieter hätte sicherlich auch Kapazitäten für die Live-Übertragung.
 
T-Online hat doch diese Boxen über die man Filme buchen kann. DAs gleiche wird dann mit den Fußballspielen passieren.

Da ja nciht alle Haushalte schnelles DSL haben, wird man sich mit Kabel Deutschland zusammen tun und somit alle Haushalte erreichen können.
 
T-Online hat doch diese Boxen über die man Filme buchen kann. DAs gleiche wird dann mit den Fußballspielen passieren.
Da ja nciht alle Haushalte schnelles DSL haben, wird man sich mit Kabel Deutschland zusammen tun und somit alle Haushalte erreichen können.


Und was ist mit denen die Sat und kein Kabel haben?!
 
Dienstag, 20. Dezember 2005

TV-Rechte an Bundesliga

ARD hat beste Chancen



Im Milliarden-Poker um die TV-Rechte an der Fußball-Bundesliga hat die ARD kurz vor der Entscheidung gute Karten. Am Mittwochvormittag lüftet Christian Seifert als Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL) das Geheimnis, dann werden den 36 Profi-Klubs auf einer Vollversammlung die künftigen Medienpartner präsentiert. Die Tendenz geht dahin, der Sportschau die Erstverwertung im Free-TV zu belassen.



Die ARD, die bislang 60 Millionen Euro zahlte, hat ihr Angebot auf rund 80 Millionen aufgestockt. "Ein dreistelliger Millionenbetrag wäre politisch nicht darstellbar", sagte ein Insider. Mit der Beibehaltung der Sportschau (möglicher Beginn 18.30 statt 18.10 Uhr) favorisiert die DFL das so genannte Modell C. Danach soll ein Spiel am Freitagabend ausgetragen werden, um das sich die ARD allerdings nicht beworben hat. "Wegen der Europapokalspiele bis Donnerstag können die Partien am Freitag keine Topspiele sein. Deshalb sind die Einschaltquoten für das Free-TV uninteressant", sagte ein Insider. Sechs Spiele sollen am Samstag und wie bisher zwei am Sonntag ausgetragen werden.



Bis Dienstag gab die DFL vor allem den Pay-TV-Anbietern mit einer Nachfrist die Chance, ihre Angebote speziell zu diesem Modell noch einmal nachzubessern. Der Abo-Sender Premiere, der bislang 180 Millionen Euro zahlt, hatte andere Modelle bevorzugt, die eine größere Exklusivität gewährleisten sollen.



In der Deutschen Telekom und den beiden Fernsehkabelkonzernen Kabel Deutschland (KDG) und Unity Media war Premiere aber ernsthafte Konkurrenz erwachsen. Der Bonner Telekommunikationskonzern gab offenbar Angebote für Live-Übertragungen im Internet mittels DSL-Leitung und auch für die Rechte im frei empfangbaren Fernsehen ab. Diese könnte die Telekom an Sublizenznehmer weiterveräußern.



Premiere hätte es am liebsten, die ersten Bilder im Free-TV würden erst nach 22.00 Uhr im Aktuellen Sportstudio des ZDF zu sehen sein. In diesem Fall wäre der Pay-TV-Sender, der auch die Champions-League-Rechte für Abo-und Free-TV ab 2006 erworben hatte, zu einer deutlichen Aufstockung seiner Zuwendungen bereit. Angeblich hat Premiere mehr als 250 Millionen Euro pro Jahr angeboten.



Um dieses Szenario zu verhindern, war die ARD in die Offensive gegangen, hatte Klubs und Sponsoren mittels einer "Werberoadshow" besucht. Der Werbewert der Sportschau für die jeweiligen Werbepartner der Vereine sei auf Grund der hohen Reichweite zwischen 80 bis 120 Millionen Euro anzusiedeln. Diese Zahl wird wiederum von Premiere angezweifelt. Die DFL scheint aber der Argumentation der ARD zu folgen und will sich offenbar nicht, wie schon bei Kirch-Media, exklusiv an einen Partner binden.



Schon jetzt dürfte klar sein, dass der Profi-Fußball vom 1. Juli 2006 bis 30. Juni 2009 mit deutlich mehr Geld aus der TV-Vermarktung rechnen kann. Konnten beim letzten Vertragsabschluss auf Grund der Kirch-Krise gerade einmal 300 Millionen Euro per annum erzielt werden, gelten diesmal 400 Millionen Euro plus X als Richtschnur.

Quelle:n-TV
 
Beckenbauers Telekom-Unterschrift

bringt die Liga zum Beben
http://www.bild.t-online.de/BTO/spo...-odonkor-joker,templateId=renderKomplett.html





Franz Beckenbauer hat in seinem Leben schon viele wichtige Verträge unterschrieben – aber selten war seine Unterschrift so brisant wie diesmal. Der Fußball-Kaiser – das ist sicher – wird sein Autogramm in den nächsten Tagen unter einen Vertrag mit der Deutschen Telekom setzen. Danach wird er aber nicht, wie so oft, als Werbefigur auftreten – sondern in seiner klassischen Rolle als Fußball-Kommentator.

Warum die Telekom damit die gesamte Bundesliga zum Beben bringen wird?

Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat die Pay-TV-Rechte an den 612 Spielen der Bundesliga statt an „Premiere“ zum ersten Mal an die Sportrechteagentur „Arena“ vergeben. Für satte 240 Millionen Euro. Die Internet-Rechte gingen für 40 Millionen Euro fast unbemerkt an die Deutsche Telekom.

Das Problem: Durch einen offensichtlichen Fehler der DFL wurden Übertragungs-Rechte dummerweise zweimal verkauft. Denn Internet-Partner Telekom wurde in der Ausschreibung ein „Breitband-Internet basiertes Fernsehen über Satellit, Kabel und Terrestik“ zugestanden.





Das Fach-Chinesisch heißt im Klartext: Die Telekom kann nicht nur über Internet die Spiele der Bundesliga übertragen, sondern kann auch „richtiges Fernsehen“ machen. Wenn sie (was offensichtlich geplant ist) z.B. eine Produktions- und Redaktionspartnerschaft mit „Premiere“ eingeht, wäre auch der alte Partner der DFL „für kleines Geld“ plötzlich wieder im Geschäft.

Mit der Verpflichtung eines Super-Stars wie Franz Beckenbauer dokumentiert die Telekom zum ersten Mal (federführend Vorstand Breitband/Festnetz Walter Raizner), daß sie mit ihren TV-Plänen wirklich ernst machen will. Denn es ist kaum anzunehmen, daß der Kaiser nur für ein paar Internet-Surfer die Spiele kommentieren soll.

Die große Frage dabei: Wie reagiert Rechte-Inhaber „Arena“ auf diese Entwicklung? Zahlt er im Ernstfall trotz fehlender Exklusivität die gesamten 240 Millionen Euro?

Wenn nicht, würde die gesamte Bundesliga mit einem Schlag in eine heute noch unabsehbare Finanz-Krise rutschen.

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hat sich nach dem Abschluß des neuen Fernseh-Vertrages (insgesamt 420 Millionen Euro für die Liga) frenetisch feiern lassen. Wegen der fehlerhaften Ausschreibung steht jetzt plötzlich aber auch seine Zukunft auf dem Spiel.









www.bild.de
 
ist ja schon länger im Gespräch, dass premiere doch noch dazu kommt, die Bundesliga zu übertragen.



Da hat einer einen riesigen Fehler gemacht.

ARENA will dann sicher nicht zahlen oder nur deutlich weniger, da viele Kunden bei premiere bleiben.

Der Presi ist ja viel höher als bisher, und trotzdem hätten sie keine Exklusivrechte.



Und premiere kann für fast nix Fußball übertragen und seine Kunden halten.
 
darauf wirds aber doch hinauslaufen.

die gehen doch pleite, wenn sie die 240 Mio zahlen, aber kaum Kunden haben, weil die weiter bei premiere bleiben.

(Man zahlt doch nur soviel weil man das alleinige ausstrahlungsrecht hat)



Keine ahnung was die da machen wollen. Ob man die Rechte neu verkaufen kann? Den vertrag mit der Telekom (Bzgl der erlaubten Fernsehübertragung) kann man wohl nicht mehr ändern.



Der Beckenbauer dürfte den Job niermals annehmen, weil er mit dafür sorgt, dass die Finanzierung der Bundesliga gefährdet ist
 
Sollte man meinen, da ja seine Bayern auch darunter zu leiden hätten. Scheiß Telekom!!
 
Das wäre in der Tat der absolute Supergau.

Ich habe gestern mein noch bis 9/2007 laufendes Premiere abo zu 9/2006 gekundigt mit der begründung, die Vertargsgrundlage sein nicht mehr gegeben.

Daraufhin kriegte ich die Antwort von Premiere, dass dies noch garnicht feststehe und man sich sicher sei auch in der Saison 2006/200/ Bundesligafussball zeigen zu können.

Das soll schon was heißen.

Wobei ich Premiere nicht mehr haben will.

Arena ist billiger und zeigt auch jedes Spiel der 2.Liga einzeln und über volle 90 Minuten. Dies ist bei Premiere nie der Fall gewesen in Liga 2. Und die ist nächstes Jahr ja nun leider wichtiger als Liga 1...
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nee... der vertrag von arena is klar definiert. die können den nicht ohne wieteres einfach "zurückgeben"... allerdings könnte man sicher klagen, wenn im arena vertrag irgendwas von exklusivität und bla etc. drin steht, diese dann bei weitem aber nicht gegeben ist.



hängt halt, so wie bei dem vertrag für die tcom, von der formulierung ab... tjaha, wenn man keine ahnung hat.... gut gemacht, dfl
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fussball via stream in hd qualität (ginge mit dsl 6000 sicher grade noch so) wär aber schon geil...
 
So wies aussieht will die DFL den Vertrag mit de rTelekom ja kündigen wenn sie mit premiere zusammenarbeiten wollen.



P.S.: Normal muss Premiere euch den Vertrag kündigen da sie definitiv keine Bundesliga mehr zeigen dürfen- wollen euch vielleicht nur hinhalten denn jeder Monat in dem Ihr Geld an die bezahlt is ja gut für sie.
 
TV-Streit:

DFL droht mit Klage

Der große TV-Streit. BILD hatte exklusiv berichtet, daß die Deutsche Telekom Franz Beckenbauer als Kommentator verpflichtet. Kommt es auf Grund einer Vertragslücke zu einer Zusammenarbeit der Telekom mit Premiere, obwohl Arena die Pay-TV-Rechte hat?

Liga-Präsident Werner Hackmann (59) droht jetzt mit Klage: „Wir sind in Gesprächen sowohl mit Arena als auch mit der Telekom. Sollten diese Gespräche zu keinem Ergebnis führen, wären wir gezwungen, den Rechtsweg einzuschalten!“



Arena wäre der große Verlierer, da der neue Sender 240 Mio pro Jahr zahlt. Die Telekom nur 40.



Premiere-Chef Georg Kofler sagte zur Ausschreibung der Online-Rechte: „Dort steht klipp und klar, daß eine Übertragung des Bildmaterials auf Basis des Internet-Protokoll-Standards auch über Kabel, Satellit und terrestrisch möglich ist.“



Quelle: www.bild.de
 
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