Pfalzadler
Well-Known Member
BASKETBALL: Suspendierter Center ein spielerischer Verlust - Beim 88:73-Arbeitssieg gegen Bremen überzeugt Skender
Von unserem Mitarbeiter
Karsten Kalbheim
Auch ohne den vorläufig vom Trainings- und Spielbetrieb suspendierten Center Stuart Robbins ließen die Zweitliga-Basketballer der Kaiserslautern Braves am Samstag nichts anbrennen und fuhren im Heimspiel gegen die Bremen Roosters (88:73) den achten Sieg im neunten Spiel ein.
„Stuart fehlt uns, keine Frage. Aber die Regeln gelten für alle", erklärte Braves-Geschäftsführer Klaus Dienes. Und ergänzte: „Es war die Summe an Vorfällen und Undiszipliniertheiten, die uns zu diesem Schritt bewogen hat." Am Freitagabend sei die Mannschaft von diesem Vorgang in Kenntnis gesetzt worden. „Das Team hat diese Nachricht sehr professionell aufgenommen", erklärte Braves-Sportdirektor Jan Christmann, der das weitere Vorgehen offen ließ: „Fakt ist, dass in den kommenden Tagen wichtige Personalentscheidungen anstehen."
Fakt ist auch, dass die Braves noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden müssen, sollte Robbins im letzten Saisondrittel tatsächlich nicht mehr zur Verfügung stehen. Ohne gestandenen Center in die kommenden Spiele zu gehen, wäre allzu fahrlässig. Zwar hat die Mannschaft gegen Bremen gezeigt, dass sie in der Lage ist, solch einen Verlust zu kompensieren, ein echter Gradmesser waren die kriselnden Hanseaten jedoch nicht. Gegen Nördlingen und Cuxhaven wird es die lange Garde der Lauterer jedenfalls mit anderen Kalibern zu tun bekommen, als dies am Samstag gegen Bremen der Fall war.
Neuzugang Björn Schoo deutete seine Klasse in den vergangenen Wochen zwar stellenweise an, vollends überzeugen konnte der 2,13-Meter-Mann bisher aber nicht. Eine Verlängerung des Probevertrags erscheint nur dann sinnvoll, wenn Schoo ein weiterer Center zur Seite gestellt wird. Am 29. Februar schließt das Transferfenster, die Zeit drängt. Ob Mirko Damjanovic in dieser Spielzeit noch einmal zum Faktor werden kann, ist ungewiss. Noch immer hat der Power Forward mit einer hartnäckigen Kapselverletzung zu kämpfen, welche ihn wochenlang außer Gefecht setzte. Das fünfminütige Comeback gegen Nürnberg und der rund zehnminütige Einsatz gegen Bremen lassen zwar darauf hoffen, dass der Dreier-Spezialist noch einmal angreift, das Risiko eines erneuten Ausfalls ist jedoch weiterhin gegeben. Beschwerdefrei wirkte der 28-jährige jedenfalls nicht. Das Rebound-Duell gegen die Hanseaten wurde mit 33:41 relativ deutlich verloren. Ein Umstand, der gegen Teams auf Augenhöhe den Unterschied machen kann.
„Wir mussten uns jeden Punkt hart erarbeiten. Bremen hat sehr physisch gespielt", bilanzierte Bogojevic, dessen Team den Grundstein zum Sieg mit einem 15:3-Lauf vor dem Seitenwechsel legte. Treffsicherster Lauterer war wieder einmal Chris Oliver, der 20 Punkte erzielte. Whit Holcomb-Faye glänzte mit 15 Punkten und acht Korbvorlagen, seine miserable Dreierquote (1/10) trübte jedoch den positiven Gesamteindruck. „Wir fahren nach Cuxhaven um dort zu gewinnen", erklärte der Shooting Guard selbstbewusst. Und ergänzte forsch: „Das verspreche ich." Stark verbessert zeigte sich Michael Skender, der zehn Punkte und acht Rebounds zum Sieg beisteuerte. Vor allem von der Freiwurflinie (7/7) war der Kapitän treffsicher.
„Dass wir Al Elliot kontrolliert haben, war einer der Schlüssel", erklärte Bogojevic, der ungeachtet des klaren Erfolges von einem Arbeitssieg sprach. „Unsere Trefferquote war insgesamt relativ bescheiden, auch deshalb haben wir heute zwei Viertel verloren", merkte der 31-Jährige kritisch an.

SPERKO
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung

Von unserem Mitarbeiter
Karsten Kalbheim
Auch ohne den vorläufig vom Trainings- und Spielbetrieb suspendierten Center Stuart Robbins ließen die Zweitliga-Basketballer der Kaiserslautern Braves am Samstag nichts anbrennen und fuhren im Heimspiel gegen die Bremen Roosters (88:73) den achten Sieg im neunten Spiel ein.
„Stuart fehlt uns, keine Frage. Aber die Regeln gelten für alle", erklärte Braves-Geschäftsführer Klaus Dienes. Und ergänzte: „Es war die Summe an Vorfällen und Undiszipliniertheiten, die uns zu diesem Schritt bewogen hat." Am Freitagabend sei die Mannschaft von diesem Vorgang in Kenntnis gesetzt worden. „Das Team hat diese Nachricht sehr professionell aufgenommen", erklärte Braves-Sportdirektor Jan Christmann, der das weitere Vorgehen offen ließ: „Fakt ist, dass in den kommenden Tagen wichtige Personalentscheidungen anstehen."
Fakt ist auch, dass die Braves noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden müssen, sollte Robbins im letzten Saisondrittel tatsächlich nicht mehr zur Verfügung stehen. Ohne gestandenen Center in die kommenden Spiele zu gehen, wäre allzu fahrlässig. Zwar hat die Mannschaft gegen Bremen gezeigt, dass sie in der Lage ist, solch einen Verlust zu kompensieren, ein echter Gradmesser waren die kriselnden Hanseaten jedoch nicht. Gegen Nördlingen und Cuxhaven wird es die lange Garde der Lauterer jedenfalls mit anderen Kalibern zu tun bekommen, als dies am Samstag gegen Bremen der Fall war.
Neuzugang Björn Schoo deutete seine Klasse in den vergangenen Wochen zwar stellenweise an, vollends überzeugen konnte der 2,13-Meter-Mann bisher aber nicht. Eine Verlängerung des Probevertrags erscheint nur dann sinnvoll, wenn Schoo ein weiterer Center zur Seite gestellt wird. Am 29. Februar schließt das Transferfenster, die Zeit drängt. Ob Mirko Damjanovic in dieser Spielzeit noch einmal zum Faktor werden kann, ist ungewiss. Noch immer hat der Power Forward mit einer hartnäckigen Kapselverletzung zu kämpfen, welche ihn wochenlang außer Gefecht setzte. Das fünfminütige Comeback gegen Nürnberg und der rund zehnminütige Einsatz gegen Bremen lassen zwar darauf hoffen, dass der Dreier-Spezialist noch einmal angreift, das Risiko eines erneuten Ausfalls ist jedoch weiterhin gegeben. Beschwerdefrei wirkte der 28-jährige jedenfalls nicht. Das Rebound-Duell gegen die Hanseaten wurde mit 33:41 relativ deutlich verloren. Ein Umstand, der gegen Teams auf Augenhöhe den Unterschied machen kann.
„Wir mussten uns jeden Punkt hart erarbeiten. Bremen hat sehr physisch gespielt", bilanzierte Bogojevic, dessen Team den Grundstein zum Sieg mit einem 15:3-Lauf vor dem Seitenwechsel legte. Treffsicherster Lauterer war wieder einmal Chris Oliver, der 20 Punkte erzielte. Whit Holcomb-Faye glänzte mit 15 Punkten und acht Korbvorlagen, seine miserable Dreierquote (1/10) trübte jedoch den positiven Gesamteindruck. „Wir fahren nach Cuxhaven um dort zu gewinnen", erklärte der Shooting Guard selbstbewusst. Und ergänzte forsch: „Das verspreche ich." Stark verbessert zeigte sich Michael Skender, der zehn Punkte und acht Rebounds zum Sieg beisteuerte. Vor allem von der Freiwurflinie (7/7) war der Kapitän treffsicher.
„Dass wir Al Elliot kontrolliert haben, war einer der Schlüssel", erklärte Bogojevic, der ungeachtet des klaren Erfolges von einem Arbeitssieg sprach. „Unsere Trefferquote war insgesamt relativ bescheiden, auch deshalb haben wir heute zwei Viertel verloren", merkte der 31-Jährige kritisch an.

SPERKO
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
