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Favoritenduell um Olympia 2012

fetzmetz

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Die Vergabe der 30. Olympischen Spiele durch die 117. Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) wird in Singapur in einem Duell zwischen den beiden Favoriten Paris und London entschieden. Die beiden europäischen Metropolen blieben nach drei Wahlgängen übrig, die Entscheidung musste in einem vierten Wahlgang fallen. Das Ergebnis dieser Abstimmung unter den IOC-Mitgliedern will IOC-Präsident Jacques Rogge gegen 13.45 Uhr verkünden.

Im Gegensatz zu dieser endgültigen Entscheidung wurde direkt nach den einzelnen Wahlgängen zuvor bekannt gegeben, welche Stadt ausgeschieden war. Danach musste zunächst Moskau, im zweiten Wahlgang New York und schließlich Madrid die Hoffnungen auf die Ausrichtung der Sommerspiele in sieben Jahren aufgeben.





www.sport.de
 
Entscheidung über die Sommerspiele 2012

Der Olympia-Sieger heißt:

Paris oder London











Es war der Kampf der Giganten. Die Top-Metropolen der Welt und ihre Super-Stars bewarben sich um die Sommerspiele für 2012. Paris, New York, London, Moskau, Madrid...

Nach 42 Minuten war das Rennen gelaufen: Paris oder London haben gewonnen. So die Entscheidung der 117. Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Singapur. Aber noch wartet die Welt auf den Namen. Er soll in wenigen Minuten bekanntgegegeben werden.



Lesen Sie hier das Protokoll der Abstimmung:













13.49 Uhr: Die Entscheidung: Der Sieger ist London! Hier werden die 30. Olympischen Sommerspiele ausgetragen! Paris belegte nur Platz 2.



13.47 Uhr: Jetzt wird der Umschlag mit der Sieger-Stadt an den IOC-Präsidenten überreicht. Bevor er ihn öffnet, lobt Rogge nochmals die Arbeit aller Bewerber und der Gastgeber in Singapur.



13.44 Uhr: IOC-Präsident Rogge tritt ans Rednerpult. Alle Anwesenden erheben sich von den Plätzen. Es erklingt die Olympische Hymne.



13.42 Uhr: Noch einmal gibt es Beifall für alle 5 Bewerber und ihre tollen Präsentationen. Aber alle im Saal wissen: In wenigen Augenblicken wird es nur einen Sieger geben: Den Austragungsort der Spiele 2012.



13.30 Uhr: Vor Bekanntgabe der Sieger-Stadt bedanken sich noch einmal die Gastgeber aus Singapur. Noch einmal werden die 5 Bewerberstädte und die Videos, mit denen sie sich beim IOC vorgestellt haben, gezeigt.











12.45 Uhr: Die IOC-Vollversammlung zieht sich zurück, es geht zum Essen. Erst danach wird offiziell der Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2012 genannt.



12.42 Uhr: Der 4. und letzte Wahlgang ist vorbei. Der Sieger steht fest. Paris oder London! Doch die Entscheidung wird erst in etwa einer Stunde bekanntgegeben. IOC-Präsident Rogge mag es spannend...



12.39 Uhr: Jetzt das von vielen erwartete Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Konkurrenten London und Paris! Klar ist bereits: Die Sommerspiele 2012 kommen nach Europa. Nun warten alle auf die Entscheidung!











12.38 Uhr: 103 abgegebene Stimmen im 3. Wahlgang. Madrid ist nicht mehr dabei!



12.35 Uhr: Wer fliegt jetzt im nächsten Wahlgang raus? Es sind nur noch Paris, London und Madrid im Rennen.



12.32 Uhr: 101 Stimmen wurden dieses Mal abgegeben. Das Ergebnis: New York ist draußen!



12.30 Uhr: Der zweite Wahlgang beginnt.



12.28 Uhr: Der IOC-Präsident gibt bekannt: Moskau ist ausgeschieden! 98 Stimmen wurden abgegeben.



12.25 Uhr: Endlich! Der erste Wahlgang ist eröffnet.



12.22 Uhr: Es geht erneut um die Technik – wieder Verwirrung. IOC-Präsident Rogge bittet darum, daß noch einmal die Abstimmungs-Geräte und die Displays erklärt werden. Jetzt dürfte es langsam jeder Delegierter wissen, wie es funktioniert...















12.17 Uhr: Hier die Städte und ihre zugeordneten Abstimmungs-Ziffern: Madrid:3, New York: 4, Paris: 7, London: 8, Moskau: 9, Enthaltung: 0. Durch die Auslosung der Ziffern erst unmittelbar vor der Abstimmung soll auch verhindert werden, daß die Elektronik der Abstimmungsgeräte manipuliert wird. Urs Lacotte, IOC-Generaldirektor, erklärt noch einmal das gesamte Wahl-Procedere.



12.12 Uhr: Jetzt werden nochmals die Städte ausgelost, jeder Stadt wird dadurch eine Nummer zugeordnet. Dadurch soll kein Austragungsbewerber bevorzugt werden. Jetzt funktioniert auch die Anzeigetafel wieder.



12.09 Uhr: Die erste Panne! Irritation im Saal – haben die elektronischen Abstimmungs-Geräte versagt? Doch dann hat es doch geklappt, offenbar hat nur die Anzeigetafel nicht funktionert. Das Test-Voting war erfolgreich.













12.06 Uhr: Zunächst gibt es einen Test-Durchlauf. Damit soll gesichert werden, daß die Geräte einwandfrei funktioneren.



12.03 Uhr: IOC-Präsident Jacques Rogge hat das Wahlverfahren eröffnet. Den IOC-Mitgliedern wird erklärt, wie sie abstimmen müssen. Jeder Delegierte hat ein elektronisches Stimm-Gerät.



11.55 Uhr: Noch einmal die Abstimmungs-Regeln: Eine Stadt benötigt die absolute Mehrheit der Stimmen. Der Kandidat, der am schlechtesten abschneidet, scheidet aus. Bei fünf Kandidaten gibt es also maximal vier Wahlgänge.



11.30 Uhr: Die letzten Minuten vor dem ersten Wahlgang. Es gibt noch keinen Hinweis, wer das Rennen macht. Der deutsche IOC-Vize Dr. Thomas Bach sagte zuvor: „Das Rennen ist offen wie nie.“ IOC-Präsident Jacques Rogge sprach allen Präsentationen eine „ausgezeichnete“ Qualität zu.



Das geschah zuvor:



Acht Stunden lang hatten sich Paris, London, Madrid, Moskau und New York vor den IOC-Verantwortlichen in Singapur präsentiert.



Einen besonders nachhaltigen Eindruck hinterließ London mit einer vom zweimaligen Leichtathletik-Olympiasieger Sebastian Coe moderierten brillanten Vorstellung. Der vorzeitig aus Singapur zum G8-Gipfel in Gleneagles abgereiste Premier Tony Blair gab per Video eine „größtmögliche Garantie für Sicherheit und Finanzen“.













Frankreichs Präsident Jaques Chirac warb für Paris, dem Top-Favoriten: „Sie können ihr Vertrauen in Frankreich setzen, sie können den Franzosen vertrauen, sie können uns vertrauen.“ Paris warb mit einem von dem bekannten Regisseur Luc Besson („Im Rausch der Tiefe“, „Das Fünfte Element“) gestalteten Films, der das Bewerbungsmotto „Die Liebe zu den Spielen“ thematisierte.





Im Gegensatz zu der eher dezenten Präsentation stellte sich New York als eine Weltmetropole der Superlative dar, die ein „perfekter Platz für die Spiele“ sei, wie Bush-Vorgänger Bill Clinton per Videobotschaft erklärte. Bush sagte in seiner sehr kurzen Ansprache, die US-Regierung und beide Häuser des Parlaments „stehen voll“ hinter der Bewerbung. New Yorks Senatorin und Clinton-Ehefrau Hillary, die als höchste politische Repräsentantin der USA nach Singapur gekommen war, sagte: „Wir sind zu hundert Prozent bereit, spektakuläre Spiele zu veranstalten.“





Für Madrid hielt Königin Sofia ein eindrucksvolles Plädoyer: „Im Namen der königlichen Familie“ stellte sie „die besten Spiele überhaupt“ in Aussicht und stellte sich als „Freundin“ der Olympier dar. Zugleich wies sie auf die vielfältige Olympia-Beteiligung ihrer Familienmitglieder im Segeln und Handball hin. Der Sohn des ehemaligen IOC-Präsidenten, Juan Antonio Samaranch jr., hob die mit 91 Prozent größte Zustimmung der Bevölkerung unter den Bewerbern hervor.



Rußlands Präsident Wladimir Putin versprach für Moskau „als Präsident und Judosportler“ die „besten Olympischen Spiele der Olympischen Bewegung“. Er unterstütze die Kandidatur „im Namen meines Landes und des russische Volkes mit aller Kraft“. Die Gäste „würden in Moskau sicher sein“.





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Das wird Wild Wild Westbrook freuen
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NNNNNNNNNNNNNNNNNNNNEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIINNNNNNNNNNNNNNNNNNNN! 50:54! Hatte mich schon so auf die Segelwettbewerbe in der Heimatstadt meiner Mutter (La Rochelle) gefreut!
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Leipzig hatte nicht wirklich eine Chance. Da wären wohl Hamburg oder Stuttgart eher eine Runde weiter gekommen.

London soll ja die einzigste Stadt sein die 3 mal Olympia hatte.
 
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